Treffen mit dem Hanwerkshaus zu Gerimor

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Galen Farsee
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Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Treffen mit dem Hanwerkshaus zu Gerimor

Beitrag von Galen Farsee »

Es war schon dunkel geworden, als der junge Schreiner Galen Farsee eine kleine Scheune fand, in der er die Nacht verbringen würde.
Der Tag begann schon sehr gut, früh stand die Sonne an einem strahlend blauen Himmel und wärmte das Land mit den ersten Strahlen.
Ein gutes Frühstück, dann ging es vor die Stadt in den Wald, gutes Holz musste her, denn der Händler hatte einige wenige Sachen bestellt, die fertig gestellt werden sollten.
Es war sehr mühsam, denn dieser Wald verbarg sein Holz sehr gut oder er hatte nur wenig davon.
Doch dann war es geschafft, er hatte nun genug zusammengetragen um all die Sachen herzustellen.
Die Bretter hierzu waren schnell gehobelt, denn er konnte die Werkzeuge in der kleinen Schreinerei am Rande der Stadt benutzen.
Einige Hocker und andere kleine Sachen sollten es werden.
Er arbeitete schnell, aber dennoch genau und sorgfältig, denn stets sollten seine Kunden zufrieden sein.
Als er fertig war und alles abgeliefert hatte, machte er sich auf, um noch einige Schritte vor die Stadt zu gehen.
Ein großer Hof, den er nach einiger Zeit erreichte zog seine Aufmerksamkeit auf sich.
Einige wirklich schöne Pferde standen auf diesem Hof, die er bewunderte und sich vorstellte, auch eines Tages solch ein schönes Pferd sein eigen nennen zu können.

Kurz darauf hörte er Pferdegetrappel und eine Frau mit einigen Pferden kam den Weg entlang.
Als man sich begrüßte, stellte es sich heraus, das dieser Frau der Hof gehörte und man redete über die Pferde und deren Preise, da wusste er, das es mit einem solchen Pferd noch einiges an Zeit dauern würde.
Als er ihr erzählte, welchen Beruf er ausübte, machte sie ihm einen Vorschlag, sie wollte ihn einem Bekannten vorstellen, der in einer Gilde arbeitete und diese noch den einen oder anderen Handwerker suchte.
Er sagte zu und bekam eines der Tiere gestellt, denn der Weg war lang bis zu dem Mann.
Sie ritt also los und er brav hinterher, sie bog hier ab, kehrte dann wieder um, bog dort ab und ritt wieder zurück.
Er konnte ein leichtes grinsen nicht verkneifen, denn sie schien nie genau zu wissen wo sie waren.
Doch dann, nach einiger Zeit der Umwege kamen sie an dem Haus des Mannes an.
Man stellte sich vor und er lernte Thancred kennen, einen Schmiedemeister wie er erfuhr.
Auch den Namen der Frau wurde ihm nun genannt und er hörte sich sehr nett an.
Amary Ann Louisan hieß sie.
Galen erzählte noch von seinen Geschwistern, die alle ebenfalls Handwerker sind und auch eine gute Bleibe suchten.
Schön fand er, dass auch sie hier bei Thancred und Amary unterkommen können.
Sie redeten noch eine Weile über die Gilde in Berchgard und dann beschlossen sie dorthin zu reisen, damit er sich ein besseres Bild machen konnte.
Schnell fuhr die Kutsche den Weg entlang und dann waren sie an ihrem Ziel.
Als sie das große Haus betraten, wurden Galens Augen immer größer, denn mit einer solchen vielfalt von Gütern und Arbeitsstätten hat er nicht gerechnet, hier gab es wohl alles, was ein Handwerker für eine gute Ausbildung benötigte.
Es war alles da und er staunte als er durch das Haus geführt wurde.
Schnell wurde ihm klar, dass er, wenn er wirklich durfte sich diesen Leuten anschließen möchte um mit und von ihnen zu lernen.
Er lernte auch die Freundin von Thancred kennen, die ihm noch einiges des Hauses zeigte, als Thancred einen Kunden hatte und Amary wieder zu ihrem Hof musste, auch sie war sehr nett und er fühlte sich wohl hier, das konnte er schon jetzt sagen.

Als er abends zu seinen Geschwistern kam, erzählte er ihnen an einem kleinen Lagerfeuer was er an diesem Tag erlebt hatte.
Alle von ihnen waren recht froh und hofften nun, das sie wirklich alle einen Ort gefunden hatten, an denen sie arbeiten und lernen durften.
Sie redeten noch eine ganze Weile darüber und Galen beschrieb es so gut er noch konnte, dann sagt er zu den anderen, wenn ihr wirklich wollt schreibe ich einen Brief und bitte um einen Termin, an dem wir uns der Gilde vorstellen können.
Seine Geschwister stimmten ein und er machte sich sofort daran, das Schreiben zu verfassen.


An das Handwerkshaus zu Gerimor

Sehr geehrter Herr Thancred und Frau Amary
Ich habe nun mit meinen Geschwistern gesprochen und wir würden uns sehr darüber freuen, wenn ihr uns eine Zeit nennen könntet, an denen wir uns bei euch vorstellen können.
Wie ihr ja wisst, sind wir zusammen sechs Handwerker die eine Bleibe und eine Ausbildung suchen.
Alle meine Geschwister waren begeistert und sie würden sich freuen, wenn es bei eurem Angebot bleiben würde und wir bei euch einen Platz gefunden hätten.

Alles weitere würden wir euch dann bei einem Treffen weiter erläutern können um alles zu regeln und zu besprechen.

Wir freuen uns sehr über eine Antwort von euch und senden einen freundlichen Gruß.

Gez.

Galen Farsee
Zuletzt geändert von Galen Farsee am Donnerstag 2. Juni 2011, 16:50, insgesamt 2-mal geändert.
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Shayana Farsee
Beiträge: 3
Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Shayana Farsee »

Spät am Abend saß die junge Bäuerin mit ihren Geschwistern an einem gemütlichen Lagerfeuer und jeder hatte zu erzählen, was er an seinem Tage erlebt hatte.

Sie selbst hatte beinahe den ganzen Tag gebraucht, um sich in der Stadt Berchgard zurechtzufinden, sie waren ja alle erst vor kurzem angekommen.
Nach einigem herumgefrage hatte sie auch die Bank gefunden, in der sie sich ein Fach anlegen konnte, um ihr Hab und Gut darin zu verwahren.
Später dann, als sie einen kleinen Spaziergang unternehmen wollte, verließ sie die Stadt und zog sich in einen Wald zurück.
Nun stand Shayana auf einer sonnigen Lichtung und fand sich einem wilden Hengst gegenüber. Sie konnte schon immer gut mit Tieren umgehen und so versuchte sie, das schöne Tier zu besänftigen und zu zähmen.
Sicher, es dauerte seine Zeit, aber es war kein unmögliches Unterfangen gewesen. Der junge Hengst weilte nun in einem gemütlichen Stall in Berchgard.
All das erzählte sie ihren älteren Geschwistern und dafür erhielt sie das ein oder andere anerkennende Lob.

Galen erzählte zum Schluß, was er erlebte und bis zum Schluß klebte Shayana förmlich an seinen Lippen und versuchte jedes seiner Worte zu verstehen, während ihre zwei älteren Schwestern, Keana und Lurana, ihn immer wieder mit Fragen löcherten, sodass es immer wieder zu Unterbrechungen kam.
Ein Handwerkshaus also, dachte sich die junge Shayana.
"Das wäre sicher eine gute Möglichkeit für uns, wir würden jemanden haben, der uns weiterbilden kann!", rief sie freudig aus.
Galen machte noch den Vorschlag, einen Brief zu verschicken, in dem er um einen Termin fragen wollte. "Sicherlich eine gute Idee, aber ich möchte dieses Handwerkshaus auch selbst einmal sehen.", meinte Shayana und sprang gleich auf. "Hopp, Galen, zeig uns das Haus", riefen alle durcheinander und so machten sich Shayana und ihre Geschwister auf den Weg.
Zuletzt geändert von Shayana Farsee am Donnerstag 2. Juni 2011, 17:13, insgesamt 1-mal geändert.
Vayn Farsee

Beitrag von Vayn Farsee »

Wie auch die anderen hatte sich Vayn Farsee kurz nach seiner Ankunft daran gemacht die Gegend zu erkunden und sich zurecht zu finden. Sein Hab und Gut war recht spärlich, aber eine robuste Axt zum Holzhacken die in gutem Zustand war besaß er.
So verbrachte er die wenigste Zeit des Tages in der Stadt, im Grunde hatte er sich eigentlich nur ein Schließfach besorgt und dort die Dinge untergebracht die er im Moment nicht gebrauchen konnte und war dann in den Wald gezogen um etwas Holz zu hacken und ein paar Früchte, Pilze und Kräuter zu sammeln und in seinem Beutel zu verstauen.
Die Arbeit mit der Axt war hart und nach einiger Zeit war er recht erschöpft und wischte sich mit dem groben Stoff seines Hemdes das Gesicht ab. Als er etwas weiter durch den Wald schritt kam er an einem Fluss vorbei an dem er sich wusch und sich etwas Wasser abfüllte. Als der Nachmittag in den Abend überging machte er sich mit dem Holz und den anderen Sachen auf um zurück zu laufen und entfachte ein Lagerfeuer auf dem er in einer ausgebeulten Eisenpfanne eine einfache Suppe aus den Dingen die er im Wald gepflückt hatte für sich und seine Geschwister zurecht machte.
Ihren Gesprächen am Lagerfeuer lauschte er von der Arbeit erschöpft relativ stumm, allerdings nicht uninteressiert.
Zuletzt geändert von Vayn Farsee am Donnerstag 2. Juni 2011, 17:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Keana Farsee
Beiträge: 43
Registriert: Mittwoch 1. Juni 2011, 04:43

Beitrag von Keana Farsee »

Es war schon recht spät, als die junge Schneiderin langsam aus Berchgard kam. Sie hatte eine lange Reise hinter sich, wollte sich aber erst umsehen, ob sie irgendwo eine Anstellung finden konnte. Leider vergebens.

Also ging sie nicht sonderlich glücklich aus der Stadt, um sich mit ihren Geschwistern zu treffen, die sich bereits an einem Lagerfeuer wärmten.

Galen, der älteste ihrer Brüder, war gerade dabei allen zu erzählen, dass er einer Dame begegnete, die ihn wiederum einem anderen Herrn vorstellte. Neugierig geworden, löcherte sie ihren Bruder mit vielen Fragen. So erfuhr sie, dass sie alle, ihre ganze Familie, eventuell bei deren Gemeinschaft eine Bleibe finden, ja sogar Lehrherren finden, könnten.

Noch bis spät in die Nacht sprachen sie über alles, was ein jeder von ihnen am Tag erlebt hatte.
Jeder von ihren Geschwister und Keana selbst hatten nun einen kleinen Hoffnungsschimmer und hoffte sehr, dass sie hier in Berchgard eine neue Heimat und Anstellung finden würden.
Lurana Farsee
Beiträge: 1
Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Lurana Farsee »

Lurana, die junge Kesselflickerin sah sich in ihre neue Heimat , der Stadt Berchgard um.

Hier möchten ihre Geschwister und sie sich eine Zukunft aufbauen und Lehrherren finden.

Am Abend wollten sie sich mit den anderen vor der Stadt treffen .
Galen , der älteste ihrer Brüder , war gerade dabei den Anderen etwas über eine Gemeinschaft zu erzählen ,wo sie alle eventuell Leherherren und Unterkunft finden würden . Lurana und ihre jüngere Schwester Keana unterbrachen Galen immer wieder mit Fragen , der wiederum schon leicht gereizt die Augen verdrehte .

Sie sprachen noch bis spät in der Nacht über viele dinge , jedoch kamen sie immer wieder auf das Thema Lehrherr und Gemeischaft zurück.
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