*Dann wird das Buch achtlos auf das Bett geworfen und sie tappst leise die Treppen hinab, die Tür hinaus…*
Tagebuch eines großen Planes..
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Talana Virr
*Sie sitzt eine Weile vor dem aufgeschlagenen Büchlein, immer wieder tropft es auf die Seiten. Dabei beginnt das Pergament sich langsam zu wellen. Eine gefühlte Ewigkeit später schmiert sie auf die völlig durchgeweichte Seite lediglich ein Wort:*

*Dann wird das Buch achtlos auf das Bett geworfen und sie tappst leise die Treppen hinab, die Tür hinaus…*
*Dann wird das Buch achtlos auf das Bett geworfen und sie tappst leise die Treppen hinab, die Tür hinaus…*
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Talana Virr
http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=54584
*Schon von weitem kann man sie wohl sehen, die junge Frau mit den wilden Locken. Wie sie mit nackten Füßen im Gras sitzt und die Sonne zu genießen scheint. Erst wenn man näher heran ist, bemerkt man das kleine unscheinbare Buch auf ihren Beinen, über das sie sich gebeugt hat…*
Liebes Tagebuch,
ich hab es einfach tun müssen – auch wenn die Mira sagt, man soll erst denken. Ich weiß es ja und auch das es bestimmt nicht der richtige Weg war, aber verdient ist verdient! Außerdem hatt‘ ich eigentlich drüber nachgedacht, sonst hätte ich ja nicht von dem Händler dieses wunderschöne absolut wunderbare Werk der Schnitzkunst erworben. Es war wirklich ein hübsches Nudelholz.
Hat auch völlig ergeben seinen Zweck erfüllt. Natürlich hat er immer seine Rüstung an und Jemanden auf die Rüstung zu schlagen damit ist eine Fürchterlich dumme Idee. Hab das leider erst recht spät gemerkt, da hat’s schon ordentlich weh getan. Reden wollt er. Als ob es da was zu reden gegeben hätte – naja, vielleicht hätt ich auch zu hören sollen, dass hätte mir einiges erspart. Für das nächste Mal nehme ich mir fest vor: erst zu hören, dann mit dem Nudelholz ausholen!
Ich war völlig erschrocken als er zu Boden ging. Ich hätte das nie erwartet. Klar hab ich mit Wut zu gehauen, aber das er dann wirklich einfach umfällt! Ich dachte er wird irgendwann sicher wieder wach und vielleicht hilft ihm die Beule dabei zu merken, dass was falsch war. Aber damit, dass sie mich suchen und mitnehmen, hab ich wirklich nicht gerechnet. Ich hab noch gedacht, der Mistkerl ist sehr viel mistiger als ich dachte! Es hatte doch niemand gesehen und er hätte auch behaupten können, er wäre gegen eine Tür gelaufen – so etwas passiert schon einmal!
Aber nein, das wäre ja zu einfach gewesen und natürlich zu nett! Also haben sie mich eingesperrt. Erst dachte ich, ich verlauf mich in der Festung, es gab so unglaublich viele Türen. Aber wenn man viel Zeit hat, ist sie auf einmal fürchterlich klein. Jedes Mal wenn die Tür aufgeht, schaut man daran vorbei und das grüne Gras, der blaue Himmel, der Weg. Alles zum Greifen nahe und ein paar Blümchen pflücken… Aber nein! Ich hab’s ausgehalten. Allerdings hätte ich das nie, ohne das liebe zu reden getan.
Gestern Nacht hab ich’s dann bereut. Wie kann man nur so dämlich sein, wenn man eigentlich gehen könnt und da bleiben?!? Mitten in der Nacht stand der Graf in der Tür und weckt mich mit irgendwas – ich weiß gar nicht mehr was es war, aber es klang nicht nett. Und als ich die Augen auseinander bekommen hab, war er schon wieder verschwunden. Wenn Hudgarr nicht gewesen wäre, hätte ich wohl geglaubt ich hab’s geträumt und mich wieder hin gelegt.
Aber leider hab ich dann fest gestellt, dass es kein Traum ist. Spätestens im dunklen Keller bei den Zellen – der Boden war wirklich eisig – hab ich gemerkt, ich schlaf nicht mehr. Und er hat mir fürchterlich Angst gemacht, so eigenartig freundlich und… das Talanamaus hat es nicht besser gemacht.
Als ob man sich aussuchen mag, wo man so ein schreckliches Brandzeichen trägt! Oder noch wie es aussieht! Und welche Hand einem genommen wird!! Ich hatte wirklich, fürchterliche Angst. Ich weiß gar nicht was ich alles erzählt hab, aber ich glaub, es war wirklich eine Menge, bis auf einmal wie aus dem Nichts Anele da stand. Ich fand sie ja schon immer hübsch, aber da war sie unglaublich hübsch – die hübscheste Person in ganz Gerimor! Ich wär gern auch mal so mutig wie sie. Ich glaube, ich war noch damit beschäftigt einfach völlig überrascht zu sein, als sie auch schon wieder aus meinem Blickfeld verschwunden ist.
Vorbei war’s da noch lange nicht. Irgendwann, es waren bestimmt zwei Tage, mindestens! So hat es sich angefühlt! Hat er’s endlich weg geworfen. Aber.. Ich meine, ich freu mich das alles noch heil ist, ich hab im Bett vor dem Einschlafen erst noch einmal nachgezählt, wie viele Finger ich noch hab und Fußzehen auch. Ich musst es zweimal zählen weil ich so müde war und mir auf einmal nicht mehr sicher, wie viele es sein sollten!
Danach war ich so unglaublich müde mit einem Mal, ich hätte sogar auf dem kalten Boden schlafen können. Einfach hin legen. Aber das durft ich dann wieder nicht und irgendwie hab ich’s an allen vorbei geschafft in das Bett. Ich hab schrecklich geschlafen. Fürchterliches geträumt. Heut morgen hab ich gleich nochmal alles durchgezählt. Aber es ist noch alles dran. Zumindest da wo es jeder sehen kann, fehlt nichts.
*.. nach dem letzten Satz, starrt sie eine Weile auf die Seite. Noch lange verweilt sie an ihrem Platz, die Augen geschlossen, könnte es fast wirken als würde sie schlafen. Bevor sie dann aufspringt und mit eiligen Schritten in die Richtung des Waldes verschwindet*
*Schon von weitem kann man sie wohl sehen, die junge Frau mit den wilden Locken. Wie sie mit nackten Füßen im Gras sitzt und die Sonne zu genießen scheint. Erst wenn man näher heran ist, bemerkt man das kleine unscheinbare Buch auf ihren Beinen, über das sie sich gebeugt hat…*
Liebes Tagebuch,
ich hab es einfach tun müssen – auch wenn die Mira sagt, man soll erst denken. Ich weiß es ja und auch das es bestimmt nicht der richtige Weg war, aber verdient ist verdient! Außerdem hatt‘ ich eigentlich drüber nachgedacht, sonst hätte ich ja nicht von dem Händler dieses wunderschöne absolut wunderbare Werk der Schnitzkunst erworben. Es war wirklich ein hübsches Nudelholz.
Hat auch völlig ergeben seinen Zweck erfüllt. Natürlich hat er immer seine Rüstung an und Jemanden auf die Rüstung zu schlagen damit ist eine Fürchterlich dumme Idee. Hab das leider erst recht spät gemerkt, da hat’s schon ordentlich weh getan. Reden wollt er. Als ob es da was zu reden gegeben hätte – naja, vielleicht hätt ich auch zu hören sollen, dass hätte mir einiges erspart. Für das nächste Mal nehme ich mir fest vor: erst zu hören, dann mit dem Nudelholz ausholen!
Ich war völlig erschrocken als er zu Boden ging. Ich hätte das nie erwartet. Klar hab ich mit Wut zu gehauen, aber das er dann wirklich einfach umfällt! Ich dachte er wird irgendwann sicher wieder wach und vielleicht hilft ihm die Beule dabei zu merken, dass was falsch war. Aber damit, dass sie mich suchen und mitnehmen, hab ich wirklich nicht gerechnet. Ich hab noch gedacht, der Mistkerl ist sehr viel mistiger als ich dachte! Es hatte doch niemand gesehen und er hätte auch behaupten können, er wäre gegen eine Tür gelaufen – so etwas passiert schon einmal!
Aber nein, das wäre ja zu einfach gewesen und natürlich zu nett! Also haben sie mich eingesperrt. Erst dachte ich, ich verlauf mich in der Festung, es gab so unglaublich viele Türen. Aber wenn man viel Zeit hat, ist sie auf einmal fürchterlich klein. Jedes Mal wenn die Tür aufgeht, schaut man daran vorbei und das grüne Gras, der blaue Himmel, der Weg. Alles zum Greifen nahe und ein paar Blümchen pflücken… Aber nein! Ich hab’s ausgehalten. Allerdings hätte ich das nie, ohne das liebe zu reden getan.
Gestern Nacht hab ich’s dann bereut. Wie kann man nur so dämlich sein, wenn man eigentlich gehen könnt und da bleiben?!? Mitten in der Nacht stand der Graf in der Tür und weckt mich mit irgendwas – ich weiß gar nicht mehr was es war, aber es klang nicht nett. Und als ich die Augen auseinander bekommen hab, war er schon wieder verschwunden. Wenn Hudgarr nicht gewesen wäre, hätte ich wohl geglaubt ich hab’s geträumt und mich wieder hin gelegt.
Aber leider hab ich dann fest gestellt, dass es kein Traum ist. Spätestens im dunklen Keller bei den Zellen – der Boden war wirklich eisig – hab ich gemerkt, ich schlaf nicht mehr. Und er hat mir fürchterlich Angst gemacht, so eigenartig freundlich und… das Talanamaus hat es nicht besser gemacht.
Als ob man sich aussuchen mag, wo man so ein schreckliches Brandzeichen trägt! Oder noch wie es aussieht! Und welche Hand einem genommen wird!! Ich hatte wirklich, fürchterliche Angst. Ich weiß gar nicht was ich alles erzählt hab, aber ich glaub, es war wirklich eine Menge, bis auf einmal wie aus dem Nichts Anele da stand. Ich fand sie ja schon immer hübsch, aber da war sie unglaublich hübsch – die hübscheste Person in ganz Gerimor! Ich wär gern auch mal so mutig wie sie. Ich glaube, ich war noch damit beschäftigt einfach völlig überrascht zu sein, als sie auch schon wieder aus meinem Blickfeld verschwunden ist.
Vorbei war’s da noch lange nicht. Irgendwann, es waren bestimmt zwei Tage, mindestens! So hat es sich angefühlt! Hat er’s endlich weg geworfen. Aber.. Ich meine, ich freu mich das alles noch heil ist, ich hab im Bett vor dem Einschlafen erst noch einmal nachgezählt, wie viele Finger ich noch hab und Fußzehen auch. Ich musst es zweimal zählen weil ich so müde war und mir auf einmal nicht mehr sicher, wie viele es sein sollten!
Danach war ich so unglaublich müde mit einem Mal, ich hätte sogar auf dem kalten Boden schlafen können. Einfach hin legen. Aber das durft ich dann wieder nicht und irgendwie hab ich’s an allen vorbei geschafft in das Bett. Ich hab schrecklich geschlafen. Fürchterliches geträumt. Heut morgen hab ich gleich nochmal alles durchgezählt. Aber es ist noch alles dran. Zumindest da wo es jeder sehen kann, fehlt nichts.
*.. nach dem letzten Satz, starrt sie eine Weile auf die Seite. Noch lange verweilt sie an ihrem Platz, die Augen geschlossen, könnte es fast wirken als würde sie schlafen. Bevor sie dann aufspringt und mit eiligen Schritten in die Richtung des Waldes verschwindet*
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Talana Virr
*Sie rutschte nun zum dritten Mal unruhig hin und her um auf dem kalten Steinboden, einigermaßen bequem zu sitzen. Das Büchlein wird ein Stück über die Platten geschoben, dann seufzt sie leise und legt sich einfach der Länge nach auf den kühlen Steinboden. In der Hoffnung, dass nicht ausgerechnet jetzt jemand die heiligen Hallen des Tempels betritt, beginnt sie dann zu schreiben… *
Liebes Tagebuch,
ich vermiss sie. Alle! Meine Liste wäre wirklich ewig. Wenn ich einmal anfang, dann hör ich bestimmt nicht mehr auf und ich muss sparsam sein. Viele Seiten sind nicht mehr übrig und wenn ich hier vier ganze Tage verbringen muss, hab ich wenigstens Zeit zum Schreiben. Da will ich den Platz nicht mit den Namen füllen, die mir die ganze Zeit ohnehin durch den Kopf geistern.
Zurück – manchmal würd ich nichts lieber als das. Mein Bruder fehlt mir, seine Neckereien, sogar die Arbeit. Die Gans, die Gäste, alle die dazu gehören. Sogar die blöden Fische können einem fehlen! Unglaublich. Aber zurück kann ich nicht, ich hab’s übertrieben und zwar völlig.
Das Letzte hätte ich nicht tun sollen. Aber.. ich konnte nicht anders. Er hat mich geärgert und nein, ich hab nicht nach gedacht. Ich weiß Mira würd mir jetzt wieder einen Vortrag halten und sie hätte recht. Auch das vermiss ich.
Anders – das ist es hier. Eigentlich ist es gar nicht so düster, wie der Name sagen würd. Die Häuser sind ganz hübsch und eigentlich sogar hell. Aber wir haben in der Gans ja auch keine Gänse. Warum sollt’s hier also anders sein? Blumen mögen nicht alle. Dabei hab ich wirklich hübsche in allen Farben des Regenbogens gefunden. Auf einer wundervollen Wiese. Ich dachte, das hilft vielleicht für den Anfang. Vielleicht mögen sie ja süßes lieber?
Was würd ich jetzt alles für einen von Miras wundervollen Nachtischen tun. Erdbeerquark.. Mhhhm. Früchte in Schokolade getunkt! Damit konnte man bisher noch jedes Herz erwärmen. Na wundervoll, Talana! Jetzt hast du Heißhunger auf Süßes. Du sitzt in einem Tempel und kannst nur an Essen denken!! So etwas kann auch nur mir passieren, verdammt!
Der Ritter hier ist völlig anders, als die ich bisher kannte. Ich glaub man sagt auch nicht Sir, aber ich bin mir da noch nicht so ganz sicher. Ich hab immer fürchterliche Angst in seiner Nähe und pass dann nicht mehr so gut auf. Dabei glaube ich, sollte ich eigentlich umso mehr auf mich achten und das was ich sag. Aber das war noch nie meine Stärke.
Den Hans seh ich kaum, bis gar nicht. Vielleicht gibt es Ecken, die ich einfach noch nicht entdeckt hab. Wenn ich hier wieder rauskomme, muss ich unbedingt noch einmal um alle Häuser schleichen. In Irgendeinem Eck hat sich auch die Cara versteckt, vielleicht auch in einem Loch. Ich hab sie nur einmal ganz kurz gesehen, dabei hatte ich gehofft sie nun öfter sehen zu können. Vielleicht sind sie auch Beide einfach im Anwesen, an dass ich mich nicht ran traue.
Zur Zeit ist‘s ein wenig einsam, bald rede ich mit meinen Pfeilen glaube ich. Er arbeitet sehr viel und ich hab versucht mich nützlich zu machen. Wobei.. vier Tage sind fürchterlich lang. Ich hab mich und mein Buch und meine Gedanken an Süßes! Quark mit kleinen ….
*…der Ende vom Satz wird von einem dunklen Flecken verziert, die Feder ist auf eine der Steinplatten gerollt. Das treue Büchlein als Kopfkissen nutzend ist die junge Frau wohl einfach eingeschlafen.*
Liebes Tagebuch,
ich vermiss sie. Alle! Meine Liste wäre wirklich ewig. Wenn ich einmal anfang, dann hör ich bestimmt nicht mehr auf und ich muss sparsam sein. Viele Seiten sind nicht mehr übrig und wenn ich hier vier ganze Tage verbringen muss, hab ich wenigstens Zeit zum Schreiben. Da will ich den Platz nicht mit den Namen füllen, die mir die ganze Zeit ohnehin durch den Kopf geistern.
Zurück – manchmal würd ich nichts lieber als das. Mein Bruder fehlt mir, seine Neckereien, sogar die Arbeit. Die Gans, die Gäste, alle die dazu gehören. Sogar die blöden Fische können einem fehlen! Unglaublich. Aber zurück kann ich nicht, ich hab’s übertrieben und zwar völlig.
Das Letzte hätte ich nicht tun sollen. Aber.. ich konnte nicht anders. Er hat mich geärgert und nein, ich hab nicht nach gedacht. Ich weiß Mira würd mir jetzt wieder einen Vortrag halten und sie hätte recht. Auch das vermiss ich.
Anders – das ist es hier. Eigentlich ist es gar nicht so düster, wie der Name sagen würd. Die Häuser sind ganz hübsch und eigentlich sogar hell. Aber wir haben in der Gans ja auch keine Gänse. Warum sollt’s hier also anders sein? Blumen mögen nicht alle. Dabei hab ich wirklich hübsche in allen Farben des Regenbogens gefunden. Auf einer wundervollen Wiese. Ich dachte, das hilft vielleicht für den Anfang. Vielleicht mögen sie ja süßes lieber?
Was würd ich jetzt alles für einen von Miras wundervollen Nachtischen tun. Erdbeerquark.. Mhhhm. Früchte in Schokolade getunkt! Damit konnte man bisher noch jedes Herz erwärmen. Na wundervoll, Talana! Jetzt hast du Heißhunger auf Süßes. Du sitzt in einem Tempel und kannst nur an Essen denken!! So etwas kann auch nur mir passieren, verdammt!
Der Ritter hier ist völlig anders, als die ich bisher kannte. Ich glaub man sagt auch nicht Sir, aber ich bin mir da noch nicht so ganz sicher. Ich hab immer fürchterliche Angst in seiner Nähe und pass dann nicht mehr so gut auf. Dabei glaube ich, sollte ich eigentlich umso mehr auf mich achten und das was ich sag. Aber das war noch nie meine Stärke.
Den Hans seh ich kaum, bis gar nicht. Vielleicht gibt es Ecken, die ich einfach noch nicht entdeckt hab. Wenn ich hier wieder rauskomme, muss ich unbedingt noch einmal um alle Häuser schleichen. In Irgendeinem Eck hat sich auch die Cara versteckt, vielleicht auch in einem Loch. Ich hab sie nur einmal ganz kurz gesehen, dabei hatte ich gehofft sie nun öfter sehen zu können. Vielleicht sind sie auch Beide einfach im Anwesen, an dass ich mich nicht ran traue.
Zur Zeit ist‘s ein wenig einsam, bald rede ich mit meinen Pfeilen glaube ich. Er arbeitet sehr viel und ich hab versucht mich nützlich zu machen. Wobei.. vier Tage sind fürchterlich lang. Ich hab mich und mein Buch und meine Gedanken an Süßes! Quark mit kleinen ….
*…der Ende vom Satz wird von einem dunklen Flecken verziert, die Feder ist auf eine der Steinplatten gerollt. Das treue Büchlein als Kopfkissen nutzend ist die junge Frau wohl einfach eingeschlafen.*
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Talana Virr
*Kerzengerade saß sie im Schneidersitz auf dem großen Bett, das kleine abgegriffene Büchlein lag vor ihr. Hin und wieder blätterte die junge Frau darinnen, das Lesen der Zeilen zauberte ihr ein Lächeln auf die Lippen. Ein paar Seiten weiter füllten ihre Augen sich mit Tränen und sie schlug das kleine Buch zu. Noch eine ganze Weile saß sie vor dem Buch und betrachtete es von allen Seiten, ohne es erneut zu öffnen. Schließlich stand sie recht umständlich auf, griff nach dem Büchlein und verschwand aus dem Haus. Vor dem großen Kamin drückte sie es noch einmal an sich, ehe sie es den Flammen zum Fraß vorwarf. Erst als sie sich sicher sein konnte, das wirklich keine einzelne Seite überleben würde trat sie den Rückweg an.*