Jäger am Ende der Wege
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Cruen zar Krysh
Jäger am Ende der Wege
1.) Die Beute erspäht
Nur bruchstückhaft glommen die Eindrücke des ersten Abends in diesem
lächerlichen und nicht minder jämmerlichen Dorfe auf, er hatte eigentlich
nicht vor gehabt sich lange mit derlei unnötigen Gedankengut zu befassen
und zudem grollte er noch mit sich selbst, dass er so lang gebraucht hatte
um dem Fischernest den Rücken zu kehren.
Schuld daran war das Prachtstück von einem Weibe- nicht auf den Mund
gefallen und scheinbar auch geübt im Umgang mit dem Waffen. Sie gefiel ihm und die Begierde, welche er versuchte nun stetig zu ignorieren, war
plötzlich hell aufgeflammt. Mit unterdrückter Wut hatte er bemerkt, wie sein
alter Ego langsam wieder erwachte und fröhlich bei einem Biere so spät
Nachts noch mit der wilden Schönheit und ihrer farblosen, zarten Begleitung
plauschte als wäre er tatsächlich ein alter Seebär.
In welcher Gefahr sich diese kleine, zierliche Göre befand schien dieser
nicht einmal annähernd bewusst zu sein, denn wann auch immer ihre
kampferprobte Begleiterin einen Wachgang durch die Straßen machte, so
schaffte sie es ihm seelenruhig ins Gesicht zu lächeln, während der Wolf
in ihm Überhand gewann und drohte zu jagen, sich zu nehmen wonach
ihm gerade verlangte. In der Hoffnung ihre Angst zu entfachen und sich
an der Scheu des Mädchens zu weiden, sprach er eben dieses dunkle
Thema an, erzählte ihr von Schändung und erntete eine reichlich
verschrobene Antwort, welche den gierenden Wolf vertrieb und wieder
das zu milde Wesen in ihm weckte. Beinahe hätte er Mitgefühl aufleben
lassen, hätte ihn in diesem Moment nicht eine scharfe, innere Stimme
zur Vernuft gezwungen.
Kälte verstrahlten die eisigblauen Augen, als er nun berechnend dazu
überging nochmals alle Neuigkeiten innerlich darzulegen und zu verbinden.
Ironie des Schicksals war es, dass der gutmütige und seiner Meinung nach
treudämliche Kapitän der Esmeralda II sich dazu überreden ließ ihm den
Brief an den Gildenherren der Allianz des Lichtes anzuvertrauen.
Verschlagen hob er einen Mundwinkel zum halbherzigen Grinsen, welches
somit den goldenen Eckzahn blitzend entblösste.
Damit hatte das Opfer einen Namen: Rafael de Arganta, nein, RITTER
Rafael de Arganta oder noch besser RATSMITGLIED Rafael de Arganta.
Genau dieser Mann hatte sich unbewusst zur Beute gekrönt, allein weil
sein Name auf dem Umschlag prangte und er alle Qualitäten mit sich
brachte, die er brauchte um seinen Schlag perfekt zu machen.
Wenn es gut ging, dann würde man ihn in Rahal mit offenen Armen
willkommen heissen- schließlich, so hatte er feststellen müssen, schienen
sich die Jungspunde der Bruderschaft nicht gerade weise anzustellen.
Sollte es schlecht laufen, so war er sich sicher den Ritter mitzunehmen.
Grinsend träufelte er die tückisch farblose und tödliche Flüssigkeit auf
die Spitzen dreier Bolzen. Den Rest sollte sein Schwer erledigen...
Sollte es ganz schlecht laufen, so würden andere nach ihm kommen.
Murrend sah er auf und starrte in den Mond hinauf und sein narbenreiches
Gesicht verzog sich zur grimmigen Fratze.
Der letzte Gedanke befriedigte ihn nicht, denn wann immer er an die
Möglichkeit des Scheiterns dachte, so hörte er die Frage der wilden
Schönheit fast lieblich in seinen Ohren klingen:
"Ihr wollt wirklich morgen schon wieder fortziehen und euch nicht hier
niederlassen?"
dann klang seine erste ehrliche Antwort des Tages dumpf nach
"Hätte ich ein Prachtweib wie dich schon früher getroffen, dann...
vielleicht..."
Nur bruchstückhaft glommen die Eindrücke des ersten Abends in diesem
lächerlichen und nicht minder jämmerlichen Dorfe auf, er hatte eigentlich
nicht vor gehabt sich lange mit derlei unnötigen Gedankengut zu befassen
und zudem grollte er noch mit sich selbst, dass er so lang gebraucht hatte
um dem Fischernest den Rücken zu kehren.
Schuld daran war das Prachtstück von einem Weibe- nicht auf den Mund
gefallen und scheinbar auch geübt im Umgang mit dem Waffen. Sie gefiel ihm und die Begierde, welche er versuchte nun stetig zu ignorieren, war
plötzlich hell aufgeflammt. Mit unterdrückter Wut hatte er bemerkt, wie sein
alter Ego langsam wieder erwachte und fröhlich bei einem Biere so spät
Nachts noch mit der wilden Schönheit und ihrer farblosen, zarten Begleitung
plauschte als wäre er tatsächlich ein alter Seebär.
In welcher Gefahr sich diese kleine, zierliche Göre befand schien dieser
nicht einmal annähernd bewusst zu sein, denn wann auch immer ihre
kampferprobte Begleiterin einen Wachgang durch die Straßen machte, so
schaffte sie es ihm seelenruhig ins Gesicht zu lächeln, während der Wolf
in ihm Überhand gewann und drohte zu jagen, sich zu nehmen wonach
ihm gerade verlangte. In der Hoffnung ihre Angst zu entfachen und sich
an der Scheu des Mädchens zu weiden, sprach er eben dieses dunkle
Thema an, erzählte ihr von Schändung und erntete eine reichlich
verschrobene Antwort, welche den gierenden Wolf vertrieb und wieder
das zu milde Wesen in ihm weckte. Beinahe hätte er Mitgefühl aufleben
lassen, hätte ihn in diesem Moment nicht eine scharfe, innere Stimme
zur Vernuft gezwungen.
Kälte verstrahlten die eisigblauen Augen, als er nun berechnend dazu
überging nochmals alle Neuigkeiten innerlich darzulegen und zu verbinden.
Ironie des Schicksals war es, dass der gutmütige und seiner Meinung nach
treudämliche Kapitän der Esmeralda II sich dazu überreden ließ ihm den
Brief an den Gildenherren der Allianz des Lichtes anzuvertrauen.
Verschlagen hob er einen Mundwinkel zum halbherzigen Grinsen, welches
somit den goldenen Eckzahn blitzend entblösste.
Damit hatte das Opfer einen Namen: Rafael de Arganta, nein, RITTER
Rafael de Arganta oder noch besser RATSMITGLIED Rafael de Arganta.
Genau dieser Mann hatte sich unbewusst zur Beute gekrönt, allein weil
sein Name auf dem Umschlag prangte und er alle Qualitäten mit sich
brachte, die er brauchte um seinen Schlag perfekt zu machen.
Wenn es gut ging, dann würde man ihn in Rahal mit offenen Armen
willkommen heissen- schließlich, so hatte er feststellen müssen, schienen
sich die Jungspunde der Bruderschaft nicht gerade weise anzustellen.
Sollte es schlecht laufen, so war er sich sicher den Ritter mitzunehmen.
Grinsend träufelte er die tückisch farblose und tödliche Flüssigkeit auf
die Spitzen dreier Bolzen. Den Rest sollte sein Schwer erledigen...
Sollte es ganz schlecht laufen, so würden andere nach ihm kommen.
Murrend sah er auf und starrte in den Mond hinauf und sein narbenreiches
Gesicht verzog sich zur grimmigen Fratze.
Der letzte Gedanke befriedigte ihn nicht, denn wann immer er an die
Möglichkeit des Scheiterns dachte, so hörte er die Frage der wilden
Schönheit fast lieblich in seinen Ohren klingen:
"Ihr wollt wirklich morgen schon wieder fortziehen und euch nicht hier
niederlassen?"
dann klang seine erste ehrliche Antwort des Tages dumpf nach
"Hätte ich ein Prachtweib wie dich schon früher getroffen, dann...
vielleicht..."
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Cruen zar Krysh
2.) Witterung
Er hatte geflucht als das traute Anwesen des Ritters de Arganta nun so still
und ruhig dalag. Keine Menschenseele, nicht einmal zur Mittagsstunde und
seine Zeit drängte doch so sehr. Nochmals ließ er seine Wut am Gatter aus
und trat mit Wucht dagegen, so dass es leise zitterte.
Dann erst besann er sich auf eine Art Weg aus der eigenen Misere und
zog aus den Tiefen seiner alten Tasche ein schmutziges Stück Pergament,
einst eine billige Karte, deren Bild nun völlig verwaschen und ausgebleicht
war, hervor um diese mit einem Stück Kohle in sauberen Lettern neu zu
prägen.
In hohem Bogen fand der schmuddelige Brief seinen Weg in den Garten des
Ritters, während der Jäger den Bau seiner Beute mit eisig glitzernden Augen
betrachtete, ja beinahe studierte.
"Da wohnst du also, de Arganta. Nur zu schade, dass wir das Spielchen
nicht jetzt schon beenden konnten, nur zu schade..."
Mit kaltem Blicke, in denen tief ein fanatischer Funke glomm, sog der
Jäger den Anblick der vertrauten Umgebung seiner Beute auf.
Roch, schmeckte und spürte... nahm die Witterung auf, ehe er sich
zum Abdrehen zwang und warten musste.
Warten auf den Abend, wenn er die Beute reissen konnte!
Er hatte geflucht als das traute Anwesen des Ritters de Arganta nun so still
und ruhig dalag. Keine Menschenseele, nicht einmal zur Mittagsstunde und
seine Zeit drängte doch so sehr. Nochmals ließ er seine Wut am Gatter aus
und trat mit Wucht dagegen, so dass es leise zitterte.
Dann erst besann er sich auf eine Art Weg aus der eigenen Misere und
zog aus den Tiefen seiner alten Tasche ein schmutziges Stück Pergament,
einst eine billige Karte, deren Bild nun völlig verwaschen und ausgebleicht
war, hervor um diese mit einem Stück Kohle in sauberen Lettern neu zu
prägen.
In hohem Bogen fand der schmuddelige Brief seinen Weg in den Garten des
Ritters, während der Jäger den Bau seiner Beute mit eisig glitzernden Augen
betrachtete, ja beinahe studierte.
"Da wohnst du also, de Arganta. Nur zu schade, dass wir das Spielchen
nicht jetzt schon beenden konnten, nur zu schade..."
Mit kaltem Blicke, in denen tief ein fanatischer Funke glomm, sog der
Jäger den Anblick der vertrauten Umgebung seiner Beute auf.
Roch, schmeckte und spürte... nahm die Witterung auf, ehe er sich
zum Abdrehen zwang und warten musste.
Warten auf den Abend, wenn er die Beute reissen konnte!
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Rafael de Arganta
Als er heimkam, fand er das Haus wie so oft leer vor.
Tari war bei seiner Grossmutter um den Schreck seiner Entführung zu verdauen, und Angelina? .... er seufzte und verzog für einen Moment das Gesicht. Sie Arbeitete.
Wie so oft war sie bei jenen die ihre Hilfe von Nöten hatten. Kranke, Verwundete, sie half wo sie nur konnte, was jedoch bedeutete das sie kaum noch Zeit für einander fanden.
Würde das jemals anders werden?
Nachdenklich schritt er weiter zum Haus, und stockte als er das Stück Pergament am Boden sah. Er hob es auf in der Annahme das es einfacher Müll wäre um dann zu stocken als er die Zeilen sah.
Seine Miene wurde noch düsterer als sie jetzt schon war und leise kam ein Fluch über seine Lippen.
Ob das jene Entführer Taris waren?
Er knüllte das Papier in seiner Hand zusammen als er diese zu einer Faust schloss.
Nein, er konnte... wollte jene Zeilen nicht ernst nehmen.
Sie waren hier zu nah an den Toren Varunas als das sich jemand getrauen würde hier etwas zu unternehmen.
Jener Schreiberling wollte Spielen? Fein!
Denn Rafael hielt sich alles andere als für eine Maus an der die Katze ihren Spaß haben würde.
"Komm ruhig!" brummelte er. "Du wirst sehen das die Maus eher einem Tieger gleicht der wahraftige und wehrhafte Pranken hat."
Mit diesen Worten ging er ins Haus um sich um zu ziehen.
Er hatte nicht viel Zeib bevor er wieder fort musste.
Tari war bei seiner Grossmutter um den Schreck seiner Entführung zu verdauen, und Angelina? .... er seufzte und verzog für einen Moment das Gesicht. Sie Arbeitete.
Wie so oft war sie bei jenen die ihre Hilfe von Nöten hatten. Kranke, Verwundete, sie half wo sie nur konnte, was jedoch bedeutete das sie kaum noch Zeit für einander fanden.
Würde das jemals anders werden?
Nachdenklich schritt er weiter zum Haus, und stockte als er das Stück Pergament am Boden sah. Er hob es auf in der Annahme das es einfacher Müll wäre um dann zu stocken als er die Zeilen sah.
Seine Miene wurde noch düsterer als sie jetzt schon war und leise kam ein Fluch über seine Lippen.
Ob das jene Entführer Taris waren?
Er knüllte das Papier in seiner Hand zusammen als er diese zu einer Faust schloss.
Nein, er konnte... wollte jene Zeilen nicht ernst nehmen.
Sie waren hier zu nah an den Toren Varunas als das sich jemand getrauen würde hier etwas zu unternehmen.
Jener Schreiberling wollte Spielen? Fein!
Denn Rafael hielt sich alles andere als für eine Maus an der die Katze ihren Spaß haben würde.
"Komm ruhig!" brummelte er. "Du wirst sehen das die Maus eher einem Tieger gleicht der wahraftige und wehrhafte Pranken hat."
Mit diesen Worten ging er ins Haus um sich um zu ziehen.
Er hatte nicht viel Zeib bevor er wieder fort musste.
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Cruen zar Krysh
Jäger- Gejagter- das Ende des Weges
Die Beute gefasst, Bolzen und Klinge hatten das Fleisch erreicht und dann
war dieser Junge ihm im Wege. Beide, er wollte sie BEIDE niederreissen,
wollten ihnen die Temorarufe aus dem Leib scheiden und sich an ihren
Schmerzen weiden...
.... doch plötzlich war das Ende da, so schnell, so unglaublich schnell.
Sein eigener Dolch hatte ihn das erste Mal getroffen und sich tödlich tief in
die Brust gegraben. Aus einem Schleier von Schmerz und Blut sah er die
verletzte, schwankende Beute... den Ritter... neben sich und wusste er
konnte es noch beenden, da der Junge selber zu stark verletzt an einer
anderen Stelle den Felsen als letzte Stütze suchte.
Mit den Gedanken bei Alatar und seinem glorreichen Triumph, schaffte er
es den Dolch zusammen mit einem Blutschwall aus seiner Brust zu ziehen
- dann stürzte er geradeaus mit dem Oberkörper voran auf seine Beute.
Der letzte Dienst des Jägers, welcher plötzlich der Gejagte wurde.
Den Schmerz in seinem Nacken spürte er nicht mehr, so schnell hatte das
Messer des weisshaarigen Jünglings diesen in den Kopf hinein von hinten
durchbohrt. Sein letzter Gedanke galt jedoch aberwitzigerweise nicht
dem dunklen Herren, sondern ... dem Prachtweib und ihrem Lächeln.
Die Beute gefasst, Bolzen und Klinge hatten das Fleisch erreicht und dann
war dieser Junge ihm im Wege. Beide, er wollte sie BEIDE niederreissen,
wollten ihnen die Temorarufe aus dem Leib scheiden und sich an ihren
Schmerzen weiden...
.... doch plötzlich war das Ende da, so schnell, so unglaublich schnell.
Sein eigener Dolch hatte ihn das erste Mal getroffen und sich tödlich tief in
die Brust gegraben. Aus einem Schleier von Schmerz und Blut sah er die
verletzte, schwankende Beute... den Ritter... neben sich und wusste er
konnte es noch beenden, da der Junge selber zu stark verletzt an einer
anderen Stelle den Felsen als letzte Stütze suchte.
Mit den Gedanken bei Alatar und seinem glorreichen Triumph, schaffte er
es den Dolch zusammen mit einem Blutschwall aus seiner Brust zu ziehen
- dann stürzte er geradeaus mit dem Oberkörper voran auf seine Beute.
Der letzte Dienst des Jägers, welcher plötzlich der Gejagte wurde.
Den Schmerz in seinem Nacken spürte er nicht mehr, so schnell hatte das
Messer des weisshaarigen Jünglings diesen in den Kopf hinein von hinten
durchbohrt. Sein letzter Gedanke galt jedoch aberwitzigerweise nicht
dem dunklen Herren, sondern ... dem Prachtweib und ihrem Lächeln.
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Erinna Hinrah
Eigendlich wollte sie nur kurz in den Clan nach Grimwould um sich frische Bandagen, Tränke und Essen zu holen. Langsam war sie gegangen durch den Pass von Varuna. Als sie ihren Blick vom Boden hob, erblickte sie erstmal drei Dinge.
Der Boden war durchtränkt von Blut, sie roch es förmlich und sie zitterte. Dann fiehl ihr Blick auf die Blutbespritzten Felsen und ihr wurde fast schlecht. Der letzte Blick fiehl auf Rafael de Arganta der in seinem eigenen Blut lag. Langsam nahm sie den Bogen vom Rücken, sie erkannte das das Blut erst eben geflossen war und ihr Blick huschte vor Rafael und erblickte einen Mann der eine Arbrust hilt, oder was es auch war, sie erkannte es in der HEcktik nicht wirklich, nur das was es auch war auf Rafael gerichtet war.
Dann kippte der Mann plötzlich um und verdattert blinzelte Erinna kurz, ehe sie den Bogen auf die Schulter legte und sich Rafael zuwande. Sie erkannte das seine Wunden schwer waren und auch an der Farbe des Blutes erkannte sie das er vergiftet worden war. Sie wollte gerade seine Kleidung aufschneiden, als ihr Blick auf den anderen Mann fiehl.
Er sah irgendwie verdammt hübsch aus, trotz seiner Wunden. Er nannte sich Cathal Llastobhar. Erinna zicshte ihn an, er solle loslaufen und Hilfe holen, er war ihr im Grunde völlig egal, sie kannte ihn nicht. Er sagte er liesse Rafael nicht alleine mit wem Fremden zurück. Sie knurrte ihm ihren Namen förmlich entgegen und fluchend zwang sie Rafaels Pferd dazu sich hinzuknien und sie schwang sich darauf. Es war ein Riesiges Vieh und verdammt schwer auch noch. Mit Kraft riss sie das scheuende Tier herum und preschte richtung Varuna.
Tote Zweiköpfe verrieten ihr das jemand in der Nähe war und schon donnerten die Hufe über den dreckigen schlammigen Boden und fast wäre sie vom Tier geflogen als sie es anhielt und das Tier so ruckartig hielt und die Hufe in den Boden stemmte. Freia, Aurora und Sven waren da und sie schrie um den Lärm in ihrem Kopf, von den noch nachklingen donnernden Hufen zu übertönen, ihnen zu das Rafael und ein anderer Kerl halb tot vorne im Pass liegen würden. Der dritte Mann war tot das sah sie. Um ihn kümmerte sie sich nicht weiter. Zusammen trugen Freia, Sven und Aurora die beiden zum Heilerhaus. Erinna und Freia vernähten die Wunden und Aurora verabreichte Tränke und verband die Wunden. Sven hielt die Verletzten fest.
Erinna sah das es um Rafael viel schlechter stand als um Cathal. Ob Rafael die Nacht überstünde war fraglich. Sie preschte nochmal zurück um nach dem Toten zu sehen. Die Raben warteten bereits und still drückte sie ihm die Augen zu und legte seinen Umhang über ihn, nachdem sie mit viel Mühe ihm die Rüsstung ausgezogen hatte, vielleicht um seiner Seele den Weg zu den Ahnen noch mehr zu erleichtern, ohne schwerer Rüsstung. Sie handelte automatisch ohne gross nachzudenken. Als sie sich schliesslich erhob wehte der Wind ihre blonden von silbersträhnen durchzognes langes Haar kurz auf, als ob der Wind ihr danken wollte. Mit mühe und plötzlich unendlich müde zog sie sich auf ihr Pferd und begleitete die anderen noch kurz mit nach Grimwould. Sven sagte man würde dort noch was bereden, aber kaum war man da marschierten doch alle in die Felle und Erinna blieb mit ihren Gedanken alleine zurück.
Schweigend packte sie ein weswegen sie eigendlich nach Grimwould wollte und bestieg wieder Rafaels Pferd. Sie preschte nach Tirell, hatte dieser Cathal doch Unas Namen dauernd genannt. Dan wollte sie aufhalten, ihre Kleidung war noch immer blutdurchtränkt und ihre Hände rot vom ganzen Blut, sie knurrte ihn nur drohend an und marschierte weiter.
UNA! WO STECKST DU VERDAMMT NOCHMAL!?
Bruellte sie durch die Akademie. Sie war einfach zu müde um noch eine grosse Suchaktion nach Una zu machen. Als jene sie dann erblickte wurde sie blass. Knapp berichtete Erinna ihr das Cathal im Heilerhaus in Varuna lag und brachte Una auch hin. Dann setzte sie sich im Heilerhaus an den Tisch und verfasste einen Brief an Angelina de Arganta und atemte dann endlich einmal tief durch.
Der Boden war durchtränkt von Blut, sie roch es förmlich und sie zitterte. Dann fiehl ihr Blick auf die Blutbespritzten Felsen und ihr wurde fast schlecht. Der letzte Blick fiehl auf Rafael de Arganta der in seinem eigenen Blut lag. Langsam nahm sie den Bogen vom Rücken, sie erkannte das das Blut erst eben geflossen war und ihr Blick huschte vor Rafael und erblickte einen Mann der eine Arbrust hilt, oder was es auch war, sie erkannte es in der HEcktik nicht wirklich, nur das was es auch war auf Rafael gerichtet war.
Dann kippte der Mann plötzlich um und verdattert blinzelte Erinna kurz, ehe sie den Bogen auf die Schulter legte und sich Rafael zuwande. Sie erkannte das seine Wunden schwer waren und auch an der Farbe des Blutes erkannte sie das er vergiftet worden war. Sie wollte gerade seine Kleidung aufschneiden, als ihr Blick auf den anderen Mann fiehl.
Er sah irgendwie verdammt hübsch aus, trotz seiner Wunden. Er nannte sich Cathal Llastobhar. Erinna zicshte ihn an, er solle loslaufen und Hilfe holen, er war ihr im Grunde völlig egal, sie kannte ihn nicht. Er sagte er liesse Rafael nicht alleine mit wem Fremden zurück. Sie knurrte ihm ihren Namen förmlich entgegen und fluchend zwang sie Rafaels Pferd dazu sich hinzuknien und sie schwang sich darauf. Es war ein Riesiges Vieh und verdammt schwer auch noch. Mit Kraft riss sie das scheuende Tier herum und preschte richtung Varuna.
Tote Zweiköpfe verrieten ihr das jemand in der Nähe war und schon donnerten die Hufe über den dreckigen schlammigen Boden und fast wäre sie vom Tier geflogen als sie es anhielt und das Tier so ruckartig hielt und die Hufe in den Boden stemmte. Freia, Aurora und Sven waren da und sie schrie um den Lärm in ihrem Kopf, von den noch nachklingen donnernden Hufen zu übertönen, ihnen zu das Rafael und ein anderer Kerl halb tot vorne im Pass liegen würden. Der dritte Mann war tot das sah sie. Um ihn kümmerte sie sich nicht weiter. Zusammen trugen Freia, Sven und Aurora die beiden zum Heilerhaus. Erinna und Freia vernähten die Wunden und Aurora verabreichte Tränke und verband die Wunden. Sven hielt die Verletzten fest.
Erinna sah das es um Rafael viel schlechter stand als um Cathal. Ob Rafael die Nacht überstünde war fraglich. Sie preschte nochmal zurück um nach dem Toten zu sehen. Die Raben warteten bereits und still drückte sie ihm die Augen zu und legte seinen Umhang über ihn, nachdem sie mit viel Mühe ihm die Rüsstung ausgezogen hatte, vielleicht um seiner Seele den Weg zu den Ahnen noch mehr zu erleichtern, ohne schwerer Rüsstung. Sie handelte automatisch ohne gross nachzudenken. Als sie sich schliesslich erhob wehte der Wind ihre blonden von silbersträhnen durchzognes langes Haar kurz auf, als ob der Wind ihr danken wollte. Mit mühe und plötzlich unendlich müde zog sie sich auf ihr Pferd und begleitete die anderen noch kurz mit nach Grimwould. Sven sagte man würde dort noch was bereden, aber kaum war man da marschierten doch alle in die Felle und Erinna blieb mit ihren Gedanken alleine zurück.
Schweigend packte sie ein weswegen sie eigendlich nach Grimwould wollte und bestieg wieder Rafaels Pferd. Sie preschte nach Tirell, hatte dieser Cathal doch Unas Namen dauernd genannt. Dan wollte sie aufhalten, ihre Kleidung war noch immer blutdurchtränkt und ihre Hände rot vom ganzen Blut, sie knurrte ihn nur drohend an und marschierte weiter.
UNA! WO STECKST DU VERDAMMT NOCHMAL!?
Bruellte sie durch die Akademie. Sie war einfach zu müde um noch eine grosse Suchaktion nach Una zu machen. Als jene sie dann erblickte wurde sie blass. Knapp berichtete Erinna ihr das Cathal im Heilerhaus in Varuna lag und brachte Una auch hin. Dann setzte sie sich im Heilerhaus an den Tisch und verfasste einen Brief an Angelina de Arganta und atemte dann endlich einmal tief durch.
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Alassea
Nachdenklich hatte sie schon in den Fellen gelegen. Die Stirn der kleinen Jana kühlend und Niall in ihrem Arm, als sie glaubte hecktischen Atem zu hören. Kurz darauf klopfte es hecktisch. Sie wollte aufspringen und krachte erstmal lfuchend auf den Boden. Vollkommen vergessen hatte sie, dass sie ihren Gurt ja nicht mehr trug.
Unsicher krabbelte sie zur Türe und öffnete jene. Viljo erklärte das man sie bräuchte und das es dringend sei. Unwirsch, sich im grunde noch selber verfluchend, schickte sie ihn erstmal ihren Gurt holen, auf dem Boden hockend wie ein Kleinkind. Er fragte nicht gross nach und darum war sie sehr dankbar. Als sie ihren Gurt hatte band sie ihn sorgsam um und stand erstmal etwas schwankend auf, ehe sie sich von Viljo ins Heilerhaus führen liess. Selvan wurde aufgetragen sich weiterhin um Jana zu kümmern und Elias Bescheid zu geben, dass er sich nicht Sorgen machte wenn sie vielleicht sehr lange wegblieb die Nacht über.
Una war schon da und Shannas Blick registrierte sofort die Situation. Cathal lag schwer verwundet in einem der Betten und weinend verschüttete Una Wasser. Sanft schob sie jene zu Viljo rüber und reinigte Cathal erstmal von Blut und Dreck. Mit vollkommen ruhigen Händen arbeitete sie. Es bedurfte keinerlei Erklärungen. Sie sah auch so was u tun war. Als die Heilerin des Hauses sie auch noch ansprach, schickte sie jene mit einer unwirschen Handbewegung weg.
Ruhig schnitt sie mit ihrem dolch die Naht auf und reinigte die Wunde mit einer getränkten Banadage. Jene roch nach gingseng, Nachtschatten und Knoblauch. Das Nachtschatten versetzte Cathal in einen Tiefen Schlaf und befreite ihn von Schmerzen. Ebenso ruhig wie sie die Naht aufgeschnitten hatte, vernähte sie die Wunde neu. Die Heilerin verpasste Una ein Getränkt worauf das unter Schock stehende Mädchen fast sofort einschlief. Viljo hob Una auf seine Arme und trug sie in ihr eigenes Bett aus dem Haus hinaus.
Shanna blieb die restliche Nacht dort. Cathals Stirn kühlend, das Fieber senkend. Rafaels Fieber versuchte sie ebenso zu senken, sie erkannte das es um jenen schlimmer stand als um Cathal. Wachsam beobachtete sie die ganze Nacht lang beide Männer. Nur in ihrer Schlafrobe gekleidet, auf nackten Sohlen hockte sie an Cathals Bettrand. Sie fluchte innerlich, der Gurt drückte leicht, vielleicht kam es auch nur so vor, aber ihr Knie schmerzte pochend, es fühlte sich an als schlüge jemand regelmässig mit einem Hammer darauf. Irgendwann im Morgengrauen schlief sie dann ein.
Zusammengerollt auf dem Boden. Sie wollte in keines der Betten, die Heilerin des Hauses war fast am verzweifeln deswegen.
Unsicher krabbelte sie zur Türe und öffnete jene. Viljo erklärte das man sie bräuchte und das es dringend sei. Unwirsch, sich im grunde noch selber verfluchend, schickte sie ihn erstmal ihren Gurt holen, auf dem Boden hockend wie ein Kleinkind. Er fragte nicht gross nach und darum war sie sehr dankbar. Als sie ihren Gurt hatte band sie ihn sorgsam um und stand erstmal etwas schwankend auf, ehe sie sich von Viljo ins Heilerhaus führen liess. Selvan wurde aufgetragen sich weiterhin um Jana zu kümmern und Elias Bescheid zu geben, dass er sich nicht Sorgen machte wenn sie vielleicht sehr lange wegblieb die Nacht über.
Una war schon da und Shannas Blick registrierte sofort die Situation. Cathal lag schwer verwundet in einem der Betten und weinend verschüttete Una Wasser. Sanft schob sie jene zu Viljo rüber und reinigte Cathal erstmal von Blut und Dreck. Mit vollkommen ruhigen Händen arbeitete sie. Es bedurfte keinerlei Erklärungen. Sie sah auch so was u tun war. Als die Heilerin des Hauses sie auch noch ansprach, schickte sie jene mit einer unwirschen Handbewegung weg.
Ruhig schnitt sie mit ihrem dolch die Naht auf und reinigte die Wunde mit einer getränkten Banadage. Jene roch nach gingseng, Nachtschatten und Knoblauch. Das Nachtschatten versetzte Cathal in einen Tiefen Schlaf und befreite ihn von Schmerzen. Ebenso ruhig wie sie die Naht aufgeschnitten hatte, vernähte sie die Wunde neu. Die Heilerin verpasste Una ein Getränkt worauf das unter Schock stehende Mädchen fast sofort einschlief. Viljo hob Una auf seine Arme und trug sie in ihr eigenes Bett aus dem Haus hinaus.
Shanna blieb die restliche Nacht dort. Cathals Stirn kühlend, das Fieber senkend. Rafaels Fieber versuchte sie ebenso zu senken, sie erkannte das es um jenen schlimmer stand als um Cathal. Wachsam beobachtete sie die ganze Nacht lang beide Männer. Nur in ihrer Schlafrobe gekleidet, auf nackten Sohlen hockte sie an Cathals Bettrand. Sie fluchte innerlich, der Gurt drückte leicht, vielleicht kam es auch nur so vor, aber ihr Knie schmerzte pochend, es fühlte sich an als schlüge jemand regelmässig mit einem Hammer darauf. Irgendwann im Morgengrauen schlief sie dann ein.
Zusammengerollt auf dem Boden. Sie wollte in keines der Betten, die Heilerin des Hauses war fast am verzweifeln deswegen.
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Rafael de Arganta
Dummheit.
Dummheit war es gewesen alleine zu reiten, obwohl er doch jene Warnung erhalten hatte und ihm der Brief seltsam vorkam.
Doch da der Treffpunkt so gewählt war das er sich sicher fühlen konnte, hatte er wenig bedenken gehabt.
Er war zum Wegkreuz geritten, dort weiter zu der Taverne, wo bereits ein Mann auf ihn zu warten schien.
Rafael musterte ihn schnell. Seine Erscheinung unscheinbar, vor allem aber trug er keine sichtbaren Waffen bei sich.
Er mochte etwas über 30 Jahre alt sein, und wenn er sprach blitzte ein Goldzahn auf.
Entspannter, dennoch nicht achtlos, stieg Rafale aus dem Sattel, die Hand weiterhin, und wie zufällig, auf dem Griff seines Schwertes.
Schnell vergewisserte er sich das keine anderen Leute zu sehen waren bevor er auf den Mann zu trat, der ihm erklärte das er einen Brief für ihn hätte.
Misstrauisch nahm Rafael diesen entgegen, zahlte einen Obolus dafür und wartete bis der unbekannte sich verabschiedete, und gegangen war.
Nur kurz blickte der junge Ritter ihm nach, dann atmete er auf.
Manchmal sah er wohl überall Gespenster.
Er nahm sich die Zeit den Brief zu lesen, bevor er ihn fort steckte, sich wieder auf sein Pferd setzte und langsam zurück ritt.
Nur kurz erwog er um den Berg herum zu reiten, dann jedoch wählte er den Weg durch das Zweikopftal.
Wie falsch diese Wahl war, bemerkte er als er das Schnacken vom Spannen einer Armbrust hörte und jemand rief. „Der erste ist für Alatar.“
Rafael riss hart an den Zügel, und während sein Pferd angstvoll stieg zog er das Schwert den Angreifer ausmachend.
Doch es war zu spät.
Der Bolzen der sein Herz hatte erreichen sollen, schlug hart in seine Linke Schulter ein und ließ ihn fast vom Pferd Fallen.
Aufbrüllend versuchte er Fuss zu fassen, preschte auf den Angreifer zu, der jedoch flink und mit geübten Händen, einen weiteren Bolzen einlegte, und bevor Rafael ihn erreichen konnte, schlug dieser in seiner linken Seite ein.
Diesmal holte ihn die Wucht, mit der er getroffen wurde vom Pferd, und er schlug hart auf dem Boden auf.
Der Schmerz und der Aufschlag nahmen ihm die Luft zum Atmen, und nur kurz kam ihm der Gedanke ob das nun das Ende sei. Was er Angelina damit antat. Das Bild, wie er sie das erste mal Gesehen hatte, in ihrem Leid stand ihm wieder vor Augen und er nahm seine ganze Kraft zusammen und versuchte sich auf zu raffen, sein Schwert das ihm aus der Hand gefallen war zu erreichen.
Doch noch etwas anderes lähmte ihn.
Er fühlte die Taubheit seines Armes, die Taubheit die langsam von seinem Körper Besitz ergriff, und wusste mit einem Mal das seine Verletzungen nicht das einzigste waren das ihm zu schaffen machte.
Gift.
„Temora...“ flehte er fast und kam auf die Knie hoch, nur um im selben Moment von der Wucht des ihn in den Rücken springenden Mannes wieder um geworfen zu werden.
Das Schwert entfiel seinen kraft und gefühllos gewordenen Fingern und mühsam versuchte er die Schleier die vor seinen Augen tanzten zu verscheuchen..
Sein Angreifer stand mit dem Schwert vor ihm. Höhnisch sein Antlitz und Rafael konnte nur zusehen wie er ausholte.
Das war das Ende.
Er würde nicht ausweichen, noch sich wehren können.
Krampfhaft schloss er die Augen, den finalen Schlag abwartend, doch er kam nicht.
Cathal, wo auch immer er hergekommen war, hatte seinen Angreifer abgewehrt.
Rafael konnte nur zusehen wie die beiden nun mit einander Rangen.
Schmerz und Taubheit nahmen überhand, doch mit letzter Kraft streckte er die Hand gen Cathal. „Temora schenke ihm deine Gunst, sei ihm Schild und Schwert, auf das er jene bezwinge die auch du deine Feinde nennst.“ Betete er inständig.
Dann verließ ihn seine Kraft und er sank dankbar in die Schwärze der Bewusstlosigkeit.
Dummheit war es gewesen alleine zu reiten, obwohl er doch jene Warnung erhalten hatte und ihm der Brief seltsam vorkam.
Doch da der Treffpunkt so gewählt war das er sich sicher fühlen konnte, hatte er wenig bedenken gehabt.
Er war zum Wegkreuz geritten, dort weiter zu der Taverne, wo bereits ein Mann auf ihn zu warten schien.
Rafael musterte ihn schnell. Seine Erscheinung unscheinbar, vor allem aber trug er keine sichtbaren Waffen bei sich.
Er mochte etwas über 30 Jahre alt sein, und wenn er sprach blitzte ein Goldzahn auf.
Entspannter, dennoch nicht achtlos, stieg Rafale aus dem Sattel, die Hand weiterhin, und wie zufällig, auf dem Griff seines Schwertes.
Schnell vergewisserte er sich das keine anderen Leute zu sehen waren bevor er auf den Mann zu trat, der ihm erklärte das er einen Brief für ihn hätte.
Misstrauisch nahm Rafael diesen entgegen, zahlte einen Obolus dafür und wartete bis der unbekannte sich verabschiedete, und gegangen war.
Nur kurz blickte der junge Ritter ihm nach, dann atmete er auf.
Manchmal sah er wohl überall Gespenster.
Er nahm sich die Zeit den Brief zu lesen, bevor er ihn fort steckte, sich wieder auf sein Pferd setzte und langsam zurück ritt.
Nur kurz erwog er um den Berg herum zu reiten, dann jedoch wählte er den Weg durch das Zweikopftal.
Wie falsch diese Wahl war, bemerkte er als er das Schnacken vom Spannen einer Armbrust hörte und jemand rief. „Der erste ist für Alatar.“
Rafael riss hart an den Zügel, und während sein Pferd angstvoll stieg zog er das Schwert den Angreifer ausmachend.
Doch es war zu spät.
Der Bolzen der sein Herz hatte erreichen sollen, schlug hart in seine Linke Schulter ein und ließ ihn fast vom Pferd Fallen.
Aufbrüllend versuchte er Fuss zu fassen, preschte auf den Angreifer zu, der jedoch flink und mit geübten Händen, einen weiteren Bolzen einlegte, und bevor Rafael ihn erreichen konnte, schlug dieser in seiner linken Seite ein.
Diesmal holte ihn die Wucht, mit der er getroffen wurde vom Pferd, und er schlug hart auf dem Boden auf.
Der Schmerz und der Aufschlag nahmen ihm die Luft zum Atmen, und nur kurz kam ihm der Gedanke ob das nun das Ende sei. Was er Angelina damit antat. Das Bild, wie er sie das erste mal Gesehen hatte, in ihrem Leid stand ihm wieder vor Augen und er nahm seine ganze Kraft zusammen und versuchte sich auf zu raffen, sein Schwert das ihm aus der Hand gefallen war zu erreichen.
Doch noch etwas anderes lähmte ihn.
Er fühlte die Taubheit seines Armes, die Taubheit die langsam von seinem Körper Besitz ergriff, und wusste mit einem Mal das seine Verletzungen nicht das einzigste waren das ihm zu schaffen machte.
Gift.
„Temora...“ flehte er fast und kam auf die Knie hoch, nur um im selben Moment von der Wucht des ihn in den Rücken springenden Mannes wieder um geworfen zu werden.
Das Schwert entfiel seinen kraft und gefühllos gewordenen Fingern und mühsam versuchte er die Schleier die vor seinen Augen tanzten zu verscheuchen..
Sein Angreifer stand mit dem Schwert vor ihm. Höhnisch sein Antlitz und Rafael konnte nur zusehen wie er ausholte.
Das war das Ende.
Er würde nicht ausweichen, noch sich wehren können.
Krampfhaft schloss er die Augen, den finalen Schlag abwartend, doch er kam nicht.
Cathal, wo auch immer er hergekommen war, hatte seinen Angreifer abgewehrt.
Rafael konnte nur zusehen wie die beiden nun mit einander Rangen.
Schmerz und Taubheit nahmen überhand, doch mit letzter Kraft streckte er die Hand gen Cathal. „Temora schenke ihm deine Gunst, sei ihm Schild und Schwert, auf das er jene bezwinge die auch du deine Feinde nennst.“ Betete er inständig.
Dann verließ ihn seine Kraft und er sank dankbar in die Schwärze der Bewusstlosigkeit.
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Rafael de Arganta
Licht und Schatten wechselten sich ab. Hell und Dunkel, und er spürte für einen Moment wie er angehoben wurde, und krampfhaft versuchte er die Augen zu öffnen.
Es war ihm als dringe das Knurrein eines Panthers zu ihm durch, und alles verschwand im dunklen, dann hörte er den Schrei eines Adlers, das mächtige rauschen von Schwingen und er spürte das der Panter verschwand. Fast mochte er Lächeln, die Hand gen des Tieres ausstrecken, doch es wandelte sich zu einem Baum.
Ein mächtiger Baum der Ruhe, Frieden ausstrahlte und eine Sehnsucht in ihm weckte.
Der Baum des Lichts, schoss es ihm durch den Kopf.
Doch die Erkenntnis und die Ruhe wurden ihm genommen als die Laute die er vernehmen konnte sich änderten. Raben....
Er begann um sich zu schlagen, als er zu spüren glaubte, wie sie an ihm zogen, wie sie ihre Schnäbel in sein Fleisch stießen, und als der Schmerz von seiner Schulter durch sein Körper floss, brüllte er auf.
Er wollte nicht mit ... wollte nicht mit den Raben.
Wollte seine Seele nicht Krat`thor überlassen.
Angelina... er wollte zu ihr, wollte sie bei sich haben. Hatte er ihr doch versprochen sie nicht alleine zu lassen, und jetzt... Die Hitze in ihm drohte ihn zu verbrennen, die Raben... sie waren da... wie auch jemand anderer. Er spürte auf einmal das jemand da war, er fasste unbewusst nach der Hand die ihn berührte, eine Frauenhand... Angelina, so er glaubte, und sogleich beruhigte er sich. Sie war da.
Die Hand nicht mehr loslassend, als wäre es eine Verbindung zum Leben, glitt er wieder hinein in die Dunkelheit.
Es war ihm als dringe das Knurrein eines Panthers zu ihm durch, und alles verschwand im dunklen, dann hörte er den Schrei eines Adlers, das mächtige rauschen von Schwingen und er spürte das der Panter verschwand. Fast mochte er Lächeln, die Hand gen des Tieres ausstrecken, doch es wandelte sich zu einem Baum.
Ein mächtiger Baum der Ruhe, Frieden ausstrahlte und eine Sehnsucht in ihm weckte.
Der Baum des Lichts, schoss es ihm durch den Kopf.
Doch die Erkenntnis und die Ruhe wurden ihm genommen als die Laute die er vernehmen konnte sich änderten. Raben....
Er begann um sich zu schlagen, als er zu spüren glaubte, wie sie an ihm zogen, wie sie ihre Schnäbel in sein Fleisch stießen, und als der Schmerz von seiner Schulter durch sein Körper floss, brüllte er auf.
Er wollte nicht mit ... wollte nicht mit den Raben.
Wollte seine Seele nicht Krat`thor überlassen.
Angelina... er wollte zu ihr, wollte sie bei sich haben. Hatte er ihr doch versprochen sie nicht alleine zu lassen, und jetzt... Die Hitze in ihm drohte ihn zu verbrennen, die Raben... sie waren da... wie auch jemand anderer. Er spürte auf einmal das jemand da war, er fasste unbewusst nach der Hand die ihn berührte, eine Frauenhand... Angelina, so er glaubte, und sogleich beruhigte er sich. Sie war da.
Die Hand nicht mehr loslassend, als wäre es eine Verbindung zum Leben, glitt er wieder hinein in die Dunkelheit.
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Adrian von Hohenfels
Die Nachricht um die Verwundung Rafaels liess ihn sogleich reagieren. Kaum, dass er die Nachricht hatte sinken lassen, hiess er schon 2 Gardisten ihm zu folgen. Der Marsch zum Heilerhaus war schnell vollbracht. Und so war nach einer kurzen Unterredung mit der Heilerin schnell klar, dass Rafael im Schloss weiterversorgt werden würde. Sogleich wurde er so behutsam als möglich transportiert, gut mit Decken eingewickelt. Und es dauerte nicht lang, bis er endlich sicher in einem Bett in einer ruhigen Schlossecke untergebracht war. Nachdem die nötigste Versorgung erfolgt war und Rafael offenbar schlief, machte er sich sogleich daran einige Briefe zu verfassen.
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Adrian von Hohenfels
Eine Nachricht ergeht an Angelina de Arganta
Grafenschloss zu Varuna, 15. Eisbruch des Jahres 249
Temoras Segen sei mit euch, werte Angelina de Arganta!
Wie mir zugetragen wurde, konntet ihr nicht persönlich daheim angetroffen werden. So sei euch mitgeteilt, dass euer Mann Rafael schwere Wunden zugebracht bekam, doch wurde der Täter bereits seiner Strafe zugeführt.
Euer Gatte, Ritter de Arganta, befindet sich in Sicherheit innerhalb der Schlossmauern zu Varuna. So ihr heimkehrt, sucht mich dort alsbald auf. Bis zu eurem Eintreffen werde ich seine Genesung in andere Heiler Händler legen.
Mit freundlichen Grüssen
Adrian von Hohenfels
Temoras Segen sei mit euch, werte Angelina de Arganta!
Wie mir zugetragen wurde, konntet ihr nicht persönlich daheim angetroffen werden. So sei euch mitgeteilt, dass euer Mann Rafael schwere Wunden zugebracht bekam, doch wurde der Täter bereits seiner Strafe zugeführt.
Euer Gatte, Ritter de Arganta, befindet sich in Sicherheit innerhalb der Schlossmauern zu Varuna. So ihr heimkehrt, sucht mich dort alsbald auf. Bis zu eurem Eintreffen werde ich seine Genesung in andere Heiler Händler legen.
Mit freundlichen Grüssen
Adrian von Hohenfels
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Adrian von Hohenfels
Eine Nachricht ergeht an Rika von Gryffenhorst
Grafenschloss zu Varuna, 15. Eisbruch des Jahres 249
Unter dem Zeichen der gütigen Tugendbringerin Temora
und dem Siegel derer von Hohenfels,
entbiete ich euch meine Grüsse, Dame von Gryffenhorst!
In dringender Angelegenheit ersuche ich euch um die Pflege eines Verwundeten, der innerhalb der Schlossmauern Unterkunft fand.
Bei dem Verwundeten handelt es sich um den Ritter Rafael de Arganta, welchen ich als meinen persönlichen Freund und meine rechte Hand ansehe, so dass mir seine Genesung von hohem Wert ist. Da seine Frau, welche ebenfalls eine fähige Heilerin ist, zur Zeit nicht erreichbar scheint, ersuche ich nun euch um die Behandlung des Mannes.
Bei seinen Verletzungen handelt es sich um Schusswunden, welche offenbar durch Bolzen zugefügt wurden. Laut Bericht der Heilerin, welche die erste Versorgung vornahm, ist zu vermuten, dass es sich zudem um vergiftete Bolzen handelte. Zudem wird Ritter de Arganta offenbar bereits von Fieber geplagt. Ein zügiges Eintreffen eurerseits ist somit dringend gegeben.
Ich erhoffe und erwarte somit euer baldiges Erscheinen in meinem Schloss.
Mit freundlichen Grüssen
Adrian von Hohenfels,
Oberhaupt der Grafschaft von Hohenfels
durch Wille und Gnade ihrer königlichen Hoheit Anara von Hohenfels
Unter dem Zeichen der gütigen Tugendbringerin Temora
und dem Siegel derer von Hohenfels,
entbiete ich euch meine Grüsse, Dame von Gryffenhorst!
In dringender Angelegenheit ersuche ich euch um die Pflege eines Verwundeten, der innerhalb der Schlossmauern Unterkunft fand.
Bei dem Verwundeten handelt es sich um den Ritter Rafael de Arganta, welchen ich als meinen persönlichen Freund und meine rechte Hand ansehe, so dass mir seine Genesung von hohem Wert ist. Da seine Frau, welche ebenfalls eine fähige Heilerin ist, zur Zeit nicht erreichbar scheint, ersuche ich nun euch um die Behandlung des Mannes.
Bei seinen Verletzungen handelt es sich um Schusswunden, welche offenbar durch Bolzen zugefügt wurden. Laut Bericht der Heilerin, welche die erste Versorgung vornahm, ist zu vermuten, dass es sich zudem um vergiftete Bolzen handelte. Zudem wird Ritter de Arganta offenbar bereits von Fieber geplagt. Ein zügiges Eintreffen eurerseits ist somit dringend gegeben.
Ich erhoffe und erwarte somit euer baldiges Erscheinen in meinem Schloss.
Mit freundlichen Grüssen
Adrian von Hohenfels,
Oberhaupt der Grafschaft von Hohenfels
durch Wille und Gnade ihrer königlichen Hoheit Anara von Hohenfels
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Rika von Gryffenhorst
Fröhlich und gut gelaunt, mit einem strahlenden Lächeln auf den Lippen, schritt die überaus fragile Heilerin die Treppe in der Residenz von Gryffenhorst hinunter. Die Tasse Tee in ihrer Hand duftete verführerisch gut und gleich würde sie es sich gemeinsam mit ihrem neu erworbenen Buch "Von der Heilwirklichkeit des Mandragorums" im Sessel vor dem Kamin gemütlich machen.
Der treue Hausdiener Georg überreichte ihr ein Schreiben und als sie das Siegel des Grafenschlosses erblickte, wollte sie es zuerst auf das Zimmer ihres Bruders legen lassen, bevor ihr Blick auf ihren eigenen Namen fiel.
"Nanu?" fragte sie sich, noch immer gut gelaunt und erbrach so gut als möglich mit der freien Hand das Siegel, um die Zeilen zu lesen.
Das Lächeln auf ihren Zügen erstarb und Brief und Teetasse wurden so heftig auf dem Tisch abgestellt, daß der Tee herausspritzte und einige Worte des Briefes verwischte.
"Meine Arzttasche, sofort!"
Georg, die Gedanken seiner Herrschaft wieder einmal vorrausahnend, hielt ihr bereits die lederne Tasche hin.
Mit wehendem Mantel eilte Rika von Gryffenhorst aus dem Haus, würdigte dem verdutzt dreinschauenden Wachsoldaten auf der Gasse keinen Blick und hastete zum Grafenschloß.
Der treue Hausdiener Georg überreichte ihr ein Schreiben und als sie das Siegel des Grafenschlosses erblickte, wollte sie es zuerst auf das Zimmer ihres Bruders legen lassen, bevor ihr Blick auf ihren eigenen Namen fiel.
"Nanu?" fragte sie sich, noch immer gut gelaunt und erbrach so gut als möglich mit der freien Hand das Siegel, um die Zeilen zu lesen.
Das Lächeln auf ihren Zügen erstarb und Brief und Teetasse wurden so heftig auf dem Tisch abgestellt, daß der Tee herausspritzte und einige Worte des Briefes verwischte.
"Meine Arzttasche, sofort!"
Georg, die Gedanken seiner Herrschaft wieder einmal vorrausahnend, hielt ihr bereits die lederne Tasche hin.
Mit wehendem Mantel eilte Rika von Gryffenhorst aus dem Haus, würdigte dem verdutzt dreinschauenden Wachsoldaten auf der Gasse keinen Blick und hastete zum Grafenschloß.
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Angelina de Arganta
Unbeachtet lag der Zettel immer noch unter dem Tisch.
Angelina hatte ihn eilig geschrieben, als Antares völlig außer Atem ins Haus gestürmt gekommen war, um seiner Mutter mit vor Aufregung gestammelten Worten zu berichten: " Mama... die Oma... du mußt kommen!... Sie japst nach Luft ... und kann kaum sprechen! Los.. Mama.. schnell!"
Er hatte schon Angelinas Arzneitasche gepackt gehabt und sie am Ärmel gezogen, bevor sie überhaupt das letzte Wort aufgeschrieben hatte.
"Lieber Rafe!
Meine Mutter ist sehr krank! Tari hat mich geholt.
In Liebe
Deine Angelina"
Als die junge Heilerin noch hastig nach ihrem Umhang gegriffen hatte, der über dem Stuhl hing, bevor sie dem aufgeregtem Sohn aus dem Haus folgte, war durch den Luftzug das Blatt vom Tisch geweht....
Angelina hatte ihn eilig geschrieben, als Antares völlig außer Atem ins Haus gestürmt gekommen war, um seiner Mutter mit vor Aufregung gestammelten Worten zu berichten: " Mama... die Oma... du mußt kommen!... Sie japst nach Luft ... und kann kaum sprechen! Los.. Mama.. schnell!"
Er hatte schon Angelinas Arzneitasche gepackt gehabt und sie am Ärmel gezogen, bevor sie überhaupt das letzte Wort aufgeschrieben hatte.
"Lieber Rafe!
Meine Mutter ist sehr krank! Tari hat mich geholt.
In Liebe
Deine Angelina"
Als die junge Heilerin noch hastig nach ihrem Umhang gegriffen hatte, der über dem Stuhl hing, bevor sie dem aufgeregtem Sohn aus dem Haus folgte, war durch den Luftzug das Blatt vom Tisch geweht....
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Angelina de Arganta
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Rafael de Arganta
Dunkelheit folgte Licht und dem Licht folgte Dunkelheit.
Es wechselte sich ab und Rafael hatte aufgehört darauf zu achten. Genauso wenig wie auf die Stimmen die stets um ihn waren.
Irgendwann drang sein Name an sein Ohr... eindringlich gerufen von einer vertrauten Stimme.
Angelina? Schoss es ihm sofort durch den Kopf, und er strengte sich an die Augen zu öffnen.
Seltsam verzehrt und schleierhaft war der Blick noch und verständnislos blickte er auf die Gestalt von Adrian die ihn besorgt ansah, dann bemerkte er Rika von Gryffenhorst neben ihm und fast verständnislos schaute er zu den Beiden, dann jedoch fielen ihm die Augen auch schon wieder zu.
Als er das nächste mal erwachte, fühlte er sich kräftiger, doch er war alleine, und was ihn am meisten störte war das seine Kleidung fort war. Wie er später erfuhr hatte der Graf dafür gesorgt das sie gereinigt werden sollten und dann weggesperrt, bis Rafael kräftig genug war das Schloss zu verlassen.
Ja, Anscheinend kannte sein Freund ihn wohl zu gut.
Er vermochte nicht zu sagen wie viel Zeit vergangen war, als Besuch eintrat.
Aradan Krenor mit seiner Knappin Darna von Elbenau kamen, und Rafael war froh darüber das er ein wenig Ablenkung hatte. Die Sorge um Angelina wuchs und wuchs.
Als er Aradan davon berichtete, trug dieser seiner Knappin auf sich darum und um den Ritter selber zu kümmern.
Als dann noch Cathal hereintrat war er fast schon zu müde für ein Gespräch, dennoch unterhielt er sich länger als gedacht mit ihm.
Der Mann hatte ihm das Leben gerettet, und auch sonst von seinen Ansinnen, seinen Taten, seinen Visionen, schien er mehr als geeignet einmal in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und Ritter zu werden.
Rafael fragte ihn ob er je den Baum des Lichtes erblickt hätte, und als jener verneinte trug er Cathal eine Bitte auf. Einfach um seine eigene Neugier nach zu gehen und um Gewissheit für sein Tun zu haben.
Cathal sollte zum Kloster gehen, dort die Bitte vortragen, jenen Baum sehen, berühren zu dürfen, um dann ihm, Rafael später zu berichten was er gesehen hätte. Es würde einiges an Klarheit bringen, so war sich Rafael sicher.
Als Cathal dann gegangen war, fiel der junge Ritter müde in die Kissen zurück.
Darna von Elbenau war noch immer anwesend, und im Halbschlaf stellte er ihr noch einige Fragen.
Wie sinnvoll oder sinnlos diese waren bekam er kaum noch mit.
Er wollte einfach eine Stimme hören, die ihn vom Dunkel abhielt, aber dann schlief er doch noch darüber ein.
Als er am Morgen erwachte war die Knappin noch immer da. Sie half ihm die Zeit zu vertreiben, in dem sie sich unterhielten, versorgte ihn mit Essen, Trinken doch gegen Nachmittag schickte er sie dann doch fort.
Die Sorge um Angelina brannte zu sehr in ihm und so versprach Darna sich auf zu machen um nach ihr zu suchen.
Ahnte sie wohl das sie Rafael damit wohl im Augenblick am meisten helfen konnte.
Er sah ihr noch nach dann legte er sich wieder zurück und wartete.
Es wechselte sich ab und Rafael hatte aufgehört darauf zu achten. Genauso wenig wie auf die Stimmen die stets um ihn waren.
Irgendwann drang sein Name an sein Ohr... eindringlich gerufen von einer vertrauten Stimme.
Angelina? Schoss es ihm sofort durch den Kopf, und er strengte sich an die Augen zu öffnen.
Seltsam verzehrt und schleierhaft war der Blick noch und verständnislos blickte er auf die Gestalt von Adrian die ihn besorgt ansah, dann bemerkte er Rika von Gryffenhorst neben ihm und fast verständnislos schaute er zu den Beiden, dann jedoch fielen ihm die Augen auch schon wieder zu.
Als er das nächste mal erwachte, fühlte er sich kräftiger, doch er war alleine, und was ihn am meisten störte war das seine Kleidung fort war. Wie er später erfuhr hatte der Graf dafür gesorgt das sie gereinigt werden sollten und dann weggesperrt, bis Rafael kräftig genug war das Schloss zu verlassen.
Ja, Anscheinend kannte sein Freund ihn wohl zu gut.
Er vermochte nicht zu sagen wie viel Zeit vergangen war, als Besuch eintrat.
Aradan Krenor mit seiner Knappin Darna von Elbenau kamen, und Rafael war froh darüber das er ein wenig Ablenkung hatte. Die Sorge um Angelina wuchs und wuchs.
Als er Aradan davon berichtete, trug dieser seiner Knappin auf sich darum und um den Ritter selber zu kümmern.
Als dann noch Cathal hereintrat war er fast schon zu müde für ein Gespräch, dennoch unterhielt er sich länger als gedacht mit ihm.
Der Mann hatte ihm das Leben gerettet, und auch sonst von seinen Ansinnen, seinen Taten, seinen Visionen, schien er mehr als geeignet einmal in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und Ritter zu werden.
Rafael fragte ihn ob er je den Baum des Lichtes erblickt hätte, und als jener verneinte trug er Cathal eine Bitte auf. Einfach um seine eigene Neugier nach zu gehen und um Gewissheit für sein Tun zu haben.
Cathal sollte zum Kloster gehen, dort die Bitte vortragen, jenen Baum sehen, berühren zu dürfen, um dann ihm, Rafael später zu berichten was er gesehen hätte. Es würde einiges an Klarheit bringen, so war sich Rafael sicher.
Als Cathal dann gegangen war, fiel der junge Ritter müde in die Kissen zurück.
Darna von Elbenau war noch immer anwesend, und im Halbschlaf stellte er ihr noch einige Fragen.
Wie sinnvoll oder sinnlos diese waren bekam er kaum noch mit.
Er wollte einfach eine Stimme hören, die ihn vom Dunkel abhielt, aber dann schlief er doch noch darüber ein.
Als er am Morgen erwachte war die Knappin noch immer da. Sie half ihm die Zeit zu vertreiben, in dem sie sich unterhielten, versorgte ihn mit Essen, Trinken doch gegen Nachmittag schickte er sie dann doch fort.
Die Sorge um Angelina brannte zu sehr in ihm und so versprach Darna sich auf zu machen um nach ihr zu suchen.
Ahnte sie wohl das sie Rafael damit wohl im Augenblick am meisten helfen konnte.
Er sah ihr noch nach dann legte er sich wieder zurück und wartete.