Die Geschichte eines Schäfers

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Liam Ecclesia

Die Geschichte eines Schäfers

Beitrag von Liam Ecclesia »

Liams Eccelsias früher Lebensweg war dem jedes Schäfers Sohns ziemlich gleich, er lernte Schafe zu hüten, sie zu schären und ihren Mist zu sammeln um ihn an die Bauern zu verkaufen. Sein Vater war ein strenger autoritärer Mann. Was in diesen Breiten aber auch nichts ungewöhnliches war.
Abends in der Dorf eigenen Wirtschaft sass Liam oft mit den anderen jungen Männern am Tisch und sie erzählten von der Feldarbeit, der Arbeit in den Werkstaetten oder halt dem hüten von Tieren. Selten drangen auch Geschichten von grossen Taten grosser Leute aus Bajard, Rahal oder anderen Orten von Bedeutung aus Alathair an das Ohr der jungen Leute. Ansonsten ödeten Liam die Gespräche in der Wirtschaft immer nur an es ging um die Eroberung von Frauen und andere angeberein. Geistreiche Gespräche und Tiefgründiges wurden immer mit einem banalen Witz ins lächerliche gezogen.

Das Leben folgte einem bestimmen Puls und bis auf die Tatsache das Liam die wenigen Bücher die es gab beim hüten verschlang wie die Schafe das Gras auf den grünen Wiese, war der Junge ein sehr Unscheinbarer.

Eines Tages kurz bevor Liam sein Einundzwanzigstes Lebensjahr und somit kurz vor seinem Eintritt in die Welt der Erwachsenen stand, bemerkte er wie ein Schaf genuesslich auf etwas herum kaute das aussah wie Papier. Schnell dem Schaf das unbekannte Pergament entreissend merkte er das es die Seite eines Buches war. Ein Windhauch lies auch andere Seiten deutlich erkenne, die über die Wiese flogen. Schnell und geschwind wie ein Kind das Schmetterlingen hinterher jagt versuchte er alle Seite einzufangen die er fangen konnte bevor sie der Wind zu weit weg tragen würde. Als er schliesslich alle Seiten die er retten konnte zusammen hatte, machte er sich dran sie zu ordnen und in die vermeitlich richtige Reihenfolge zu bringen.

Es war ein Buch fuer einen Studierenden der Academica Arcana. Die meisten Seiten waren recht Nutzlos verwittert und kaum noch Lesbar, andere von den Schafen die das Papirus sorgsam zerkaut hatten ebenfalls unbrauchbar. Doch einige Sätze waren noch zu lesen, wenn auch völlig nutzlos und aus dem Zusammenhang gerissen.

Die nächsten Tage verbrachte Liam damit die Zeilen immer wieder zu Lesen. Der Buchfetzen lies ihn nicht mehr los, es war als würde ein Lied ihn durchziehen das aber auch genau so schnell wieder abklangt irgendwas kribbelte in ihm, wenn er die Wortfetzen lass und versuchte sie zu ordnen. Doch war es kein Lied so wie das der Frauen am Fluss wenn sie wuschen. Es hatte etwas das ihn von innen trieb. Seine Welt war nicht mehr die Selbe. Er deutete es als Schicksal dort draussen gab es eine Welt die so sein könnte wie er sie sich immer wünschte.

Am Tag seines Geburtstags wurde er früh vom Hahn geweckt, unten in der Küche roch es nach frischen Gebaeck. Sein Vater sass am Tisch und seine Mutter war die Schuldige am Geruch, sie hatte extra einen Kuchen für ihren nun erwachsenen Sohn gebacken.

Nach einigen herzlichen Umarmungen ihrerseits wandte er sich zu seinem Vater: "Vater, wir muessen reden." "In der tat mein Sohn, nun bist du ein Mann! Alles Gute!""Ja,Aber" unterbrach er ihn. "Schon Gut! Du sollst kriegen was dein ist. Die haelfte meiner Herde. Na was sagst du dazu!" verkündete der Vater stolz mit einem lächeln. "Nein!" antwortete Gamon leise. "Nein? Was meinst du damit." auch seine Mutter die sonst eine stille und hörrige Ehefrau war wendete sich nun von ihrem tun am Herd ab und blickte ihren Sohn an. "Wie meinst du das mein Sohn." erklang die Stimme des Vaters nun im strengen Ton. "Ich will das nicht Vater, ich will....ich will" Liam nahm all seinen Mut zusammen griff in die Tasche und legte die Pergament fetzen auf dem Tisch "Ich will das!" Mit kritischen blick mustert sein Vater das Papier und zornes falten legten sich auf sein Gesicht "Magie? Blödsinn Spinnerei!" wutentbrannt erhob sich der kräftige, in die Jahre gekommene Mann und ging herueber zum Ofen der Mutter. Er öffnete das Feuerloch und warf die Buchreste in das Feuer. Mit einem aufschrei "Waa!" eilte Liam vor und griff in das Feuer. Der Schmerz der Verbrennung durchfuhr seinen Körper und nur mit mühe konnte sein willen über den Schmerz siegen. Flammendes Papier flog durch das Haus. Ein wütender Schrei des Vaters folgte, sowie ein Backpfeife die Liam schon garnicht mehr spürte der schmerz in seinem Inneren war grösser als der brennden Schmerz der Hand oder die brennden Wange. "Du bist ja von Sinnen Liam!" Wütend und von schmerz gepeinigt lief der Sohn aus dem Haus.

Er wusste nicht mehr wie lange er schon gelaufen ist die schmerzenden Beine meinten zu ihm lange. Die schmerzenden verbrannte Hand, von Brandblasen gepeint pochte. Er würde lernen ein Gelehrter zu sein und sein Vater würde Stolz sein und ihm verzehen. Er kann alles werden was er will.
Es war schon später Abend als er die Lichter einer Stadt am Horizont sah...
Liam Ecclesia

... Träume und ein voller Magen

Beitrag von Liam Ecclesia »

Und wieder verfehlte der Pfeil den Bussard den Liam mit seinem Bogen anvisiert hatte und er war weg. Liam kniete hinter einem Baumstamm und klopft mit dem Kopf leicht gegen diesen. Schon wieder danneben und der Pfeil ist auch noch zerbrochen! Knurrend meldete sich sein Magen erneut. Mit dem Kleingeld das in seiner Hose war hatte er sich den Bogen und zehn Pfeile leisten können, doch jetzt war auch der letzte Pfeil zerbrochen. Ich hätte was zu Essen kaufen sollen oder warme Kleidung und keinen Bogen den ich noch nie in der Hand hatte, schelte er sich in Gedanken selbst. Du Narr bist doch kein Jäger, nur ein dummer Schäfer der zuviele Bücher über die Jagt gelesen hat würde so einen Fehler machen.

Betrübt mit hängenden Kopf machte er sich auf zurück in das Fischerdorf. Auf dem weg Beobachtete er eine Kriegerin vom Wegesrand die einen Bären tod schlug und diesen einfach liegen lies. Das ganze kostbare Fleisch, dachte sich Liam. Rasch als die Kriegerin sich entfernt hatte wetzte er los zum Bären. Mit seinem Dolch schnitt er rasch kostbares Fleisch aus dem Tier. Dabei druchströmte ihn Gedanken. Was wenn die Kriegerin wieder wiederkommt und ihn erschlägt? Was wenn sie eine Wilderin war und diese Tiere hier das Wappentier eines Adeligen waren?. Alle Variablen durchströmten seinen Kopf und beinahe hätte er einen Finger seiner gesunden Hand mit abgeschnitten.

Es ging gut Liam hatte einiges rohes Fleisch und machte sich dran dieses zu zubreiten. Gierig schlang er einige halb rohe Stücke herunter um den Hunger zu bekämpfen. Mit einem grummeligen Magengefühl brachte er die restlichen Stücke zurück ins Fischerdorf und bot sie feil. Überraschend schnell macht er ein paar Münzen mit dem geklauten Fleisch und hatte etwas Gold zusammen.

Ein voller Magen, den hätte ich auch zuhause haben können. Ich muss mir etwas suchen was wohl jeder kann. Ein griff in die Tasche hohlte das Gold das er heute verdient hatte hervor. Sein Kopf arbeitete auf hochtouren, Investieren muss man um etwas zu Gewinnen hatte er in vielen Büchern, über das eröffnen eines Geschäftes gelesen. So sprang er auf mit dem Mut der Verzweifelten und eilte zur Schmiede. Für eine Spitzhacke tauschte er sein Gold so das gerade genug über war für ein Brot. Ich werde dem Berg seinen Reichtum entlocken.

Auf dem suche nach einer Mine kam er an eine grosse Pforte. Die Allianz des Lichts meinte die Wache zu ihm sei hier ansässig. Als die Pforte sich öffnete ritt eine junge Frau in blauer Kleidung aus dieser. Mit einem winken machte Liam auf sich aufmerksam. Luniara war der Name der Frau wie er später noch erfahren sollte, sie erklärte sich grosszügig bereit ihm den weg zu einer freien Mine zu zeigen. Die Reise dauerte eine ganze weile mit dem Schiff fuhren sie ihrer Ausführung nach auf eine Insel. Dunkel und dreckig war die Mine in der Luniara ihn führte und irgendwie fühlte sich Liam nie so fehl am platz wie gerade.

Luniara machte ihm das Angebot Kohle zu schürfen und sie bezahlte ihn auch dafür. Welch Glück das Liam einmal ein Buch über Gestein in die Hände bekommen hatte. Er wusste wie Kohle aussieht, schwarz mit leicht gänzender Oberfläche. Nach einigen Stunden in der dunklen Mine und vielen Säcklein Kohle war Liam am Ende mit seinen Kräften, Luninara zeigt sich Grosszügig und bezahlte ihn gut für seine Kohle. Nie hatte Liam soviel Gold besessen.
Liam Ecclesia

Tagediebe

Beitrag von Liam Ecclesia »

Mit gut gefüllter Börse kam Liam wieder in Bajard an. Es fröstelte ihn, er brauchte einen Schneider oder zumindestens jemmanden der ihn ein paar wärmere Sachen für die frühe Jahreszeit verkauft. Es war schon Spät und ausser einem Mann der aussah wie ein Tagedieb und einer Frau die irgendwie einen wilden Eindruck mit ihre wüsten Haare machten fand er niemanden.

Die zwei Gestalten hockten am Feuer und tranken Bier. Liam überdachte seine Entscheidung eine weile zum Feuer herüber zu gehen. Doch ihm war kalt und eigendlich macht er auch keinen besseren Eindruck, als die zwei Tagediebe dort drüben am Feuer mit seinen dreckigen Sachen dem alten Strohhut und der vom Feuer entstellten rechten Hand.

Ja vielleicht ist das genau die richtige Gesellschaft jetzt gerade. Also ging er herüber zum Feuer und sprach die beiden Gestalten auf einen Schneider an. Überraschend freundlich reagierten die Zwei und boten ihm ein paar alte Sachen von ihnen selbst. Nach kurzen überdenken der Lage entschied er das die Lage nicht gefährlich sei. Die zwei Gestalten wussten ja nicht von seinem Gold das er sich erarbeitet hatte und so sah er eh ärmlicher aus als die beiden selbst. Er ging auf den Handel ein und bekam von den zweien ein paar Löchrige Stiefel die bei weitem besser sind als seine alten Sandalen. Und ein Jacket mit Mantel was ihm wirklich mollig warm im gegensatz zu seinem dünnen Hemd erschien.

Als er den zweien Bezahlung anbot lehnte sie dies ab. Liam war überrsacht und Dankbar das niemand seine Gedanken lesen konnte. Sonst wäre jetzt wohl eine Entschuldigen fällig. Doch lies er es sich nehmen den zweien in der Wirtschaft ein Bier auszugeben. Dort entwickelte sich ein interessanten Gespräch. Liam erfuhr was im Reich so passierte und die beiden machten viele Späße so das es ein heiterer Abend wurde. Es stelle sich heraus der der Tagedieb Tayron Murthor hies und die Dame mit dem zottel Haar Naryian Derick eine Alchiemistin war.
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Liam Ecclesia

Lisa

Beitrag von Liam Ecclesia »

Heute in der Bank zu Bajah drang das Geräusch von zwei Kämpfenden an Liam´s Ohr. Es kam vom Dach und weckte seine Neugierde, nach dem Überschlagen der Risiken entschied er, das eine neue Erfahrung das Risiko wohl rechtfertige nachzusehen.

Oben auf dem Dach angekommen sah er zwei Krieger kämpfen, einen Mann und eine Frau. Beide schlugen und stachen mit Holzschwertern auf sich ein. Doch scheinbar schmerzte es nicht sonderlich, da sie in Leder gehüllt waren das die Schläge dämpfte.

Als die Krieger ihn bemerkten, wollte Liam sich schnell aus den Staub machen den recht freundlich sahen sie in ihren Ledersachen mit den Waffen und Holzschilden nicht aus. Eher wie Krieger vielleicht Krieger die es nicht schätzen wenn man sie beobachtet. Doch es war zu Spät der Mann sprach ihn schon an und nun weg zu laufen wäre eine blanke Beleidigung gewesen, die weder seinem Leumund noch seiner Ehre zu gute kommen würde. Trotzt des Risikos vom Dach zu fliegen entschied er sich also zum bleiben.

Gerade die Frau schien freundlicher zu sein als ihr äusseres zu beginn verriet. Sie stellte sich als Lisa vor und der andere Mann war ihr Bruder Taryln. Sie erlaubte Liam sich ihren Kampf anzugucken und schienen auch sonst intressiert an seiner Person.

Weshalb blieb Liam ein Rätsel, für sonderlich Intressant hielt er sich selbst allerdings nicht. Die beiden wollten Wissen woher er komme und was er hier mache und auch was er werde wolle.

So berichtete Liam das er ein Gelehrter werden wolle der alles über die Welt wisse. Nachtürlich banalisierten die Krieger das als Magier, aber das war ihm in diesem Augenblick egal. Als er Lisa erzählte das er gerne ein Student der Academica Arcana werden wolle, kam sie mit einem Unwiederstehlichen angebot daher.


Scheinbar kannte Lisa einen Lehrmeister der Akademie und sie wollte Liam diesen wirklich heute Abend vorstellen. Fröhlich dadrüber stimmt er zu und er machte sich gleich auf den Auftrag des Kapitain zu erfüllen und sich dann auf das Treffen mit dem Lehrmeister vor zu bereiten.

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Die Treppe herunter gekommen wurde ihm jedoch sehr flau im Magen. In seinem Kopf rassten die Gedanken hin und her. Wie spreche ich den Meister korrekt an, was wenn er meine ärmliche Kleidung als Beleidigung empfindet, wie...., kann ich...., was.... Beide Hände fuhren ihm zum Schädel und er brauchte einige Konzentration seine Gedanken wieder in ordentliche Bahnen zu bringen.

Wieder etwas klarer im Kopf machte sich Liam auf die Reise nach Rahel seine Botschaft zu überbringen...
Liam Ecclesia

Beitrag von Liam Ecclesia »

Liam war am heutigen Abend ziemlich nieder geschlagen. Er guckte noch lange in den Sternenhimmel und zog den Mantel etwas enger. Warum hat er nicht gespürt was er an dem Tag im Sommer auf der Wiese spürte als er das kaputte Buch immer wieder zu entziffern versuche.

Er war heute den ganzen Tag schon Nervös gewesen, bis zu dem treffen in der Wirtschaft wo sich die Nervosität ins unermessliche steigerte. Auch der Wein den er vorher mit Lisa trank halft wenig, er war schon etwas beschwipst als endlich der Magus erschien und Lisa lief sofort los um ihn begrüßen. Schnell erhob sich Liam und wartete bis der Magus nach einigen Worten mit Lisa die Wirtschaft betrat. Abwartend stand er weiter da und wartete die Musterung des Magiers voller Panik ab. Er hatte wirklich zu kämpfen nicht auf den Fingernägeln zu knabbern.

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Als der Magier mit seiner Musterung fertig war bot ihm Liam sogleich einen Platz am Kopf des Tisches an. Getränke lehnte dieser zunächst ab, er wollte erst Liams Geschichte hören. So setzte er sich ungeschickt nieder auf eine falte seines Umhangs. Die er aber nicht mehr sortieren wollte, um vor dem hohen Herren nicht wie ein Trottel dazu stehen. Also gab er sich der Qual hin und blieb auf ihr sitzen. Als er gerade anfangen wollte zu erzählen und den Mut gefasst hat zu beginnen, wurden sie jäh von einer Frau unterbrochen die einen Schneider suchte. Arg! In diesem Moment gerade als Liam sich selbst dazu getrieben hat zu beginnen muss die ja auch auftauchen. Die Götter spotten heute sehr fleißig über dich dummer Schäfer, dachte er in diesem Moment.

Lisa verschwand mit der Dame um ihr behilflich zu sein und jetzt war Liam alleine mit dem Magier auch der andere Herr der vorher noch in der Wirtschaft war hatte das weite gesucht. Wieder versuchte Liam zu beginnen doch außer ein „Ähm“ brachte er nicht viel heraus. Trottel schimpfte er sich selbst in Gedanken. Was soll der bloß von mir denken. Weitere Ausführungen waren für den Magus auch nicht mehr von Nöten, der Magus hob seine Hand und Liams Gedärme zogen sich zusammen als der Magier ihn fixierte, ihm war einfach nur schlecht. Der Magier fragte ihn ob er etwas gespürt hatte, doch außer das verwinden seiner Eingeweide bemerkte Liam gerade gar nichts. Und so Entschuldigte sich der Freundliche Magier und erklärte das die Academia Arcana nur solche Unterstützt die wohl etwas bei diesem Test bemerkten.

Gut das Lisa wieder kam und den Magier von ihm ablenkte bevor Liam sich übergeben musste. Erneut bot dieser dem Magus etwas zu trinken an. Dankbar nahm der freundliche Herr das Angebot an und Liam erhob sich ebenso dankbar von der falte seines Umhangs. Der Weg zur Wirtin war eine Erleichterung für ihn. Diese gab ihm das Bier und Wasser für ihn selbst. Das Bier gab er dem Magus von der Rechten Seite, so wie es Höflich sei zu mindestens hatte er das einmal gelesen.

Wieder zurück auf seinem Platz kam die Übelkeit wieder, schnell nah er einen großen Schluck von dem Wasser. Verflucht wie Unhöflich schoss es ihm bei schlucken in den Kopf, vor dem hohen Herren zu trinken gehört sich einfach nicht, hatte er zu mindestens einmal gelesen.

Doch der Magier schien den Sand der aus Lisa´s Kleidung rieselte viel Interessanter zu finden. Die Erklärung Lisa's das sie mit einem Herren am Strand baden war brachte den Magus scheinbar in rage und beide brachen schnell auf und Liam saß alleine dort.

Erst als er hier draußen in der Einsamkeit der Küste und des Waldes wieder einen klaren Gedanken fassen konnte, wurde ihm auch bewusst was die Ereignisse des heutigen Tages überhaupt bedeutet hatten. Er konnte nicht fühlen was der Magier tat. Warum nicht? , flog ihm wieder der Gedanke durch den Kopf. Da war doch etwas, ich hab doch etwas gespürt auf der Wiese als ich das Buch zusammen setzte. Aufblickend zum Himmel seufzte er lang und setzte sich aufrecht an einen Baum. „Nun Jammer nicht Liam“, sprach er leise zu sich selbst. Geh in dich und suche was du glaubst verloren zu haben.

Er wollte das Lied wieder hören die Schönheit die Ihm inne wohnte, die Harmonie wollte er spüren die ihn einst so berührte. Unerschöpflich und in perfekter Harmonie oder hatte er sich das vielleicht damals nur eingebildet. Hatte sein Verstand von all den Geschichten die er gelesen hatte bereits einen Knacks bekommen, wie sein Vater ihn immer gewarnt hatte? Doch fragte sich Liam wozu sonst hat Horteras ihn befreit mit diesem Geschenk, vielleicht war Horteras sauer das sein Vater es verbrannt hatte?, grübbelte er nach. Noch lange saß Liam unter dem Baum in der Einsamkeit und lauschte in sich hinein....

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Liam Ecclesia

Der Brief

Beitrag von Liam Ecclesia »

Liam lief schon eine ganze weile und trotzt aller Warnungen von seinen Bekannten aus Bajard durch den Wald auf der Suche nach der Stadt die man Rahel nannte. Er musste ganz schön Überlegen und Gewichten bevor er die Reise begann.

Einerseits waren da sein Leumund und noch schlümer der des Kaptains der ihm den Brief gegeben hatte. Wie würden er und der Kaptain erst dastehen wenn er seinen Auftrag nicht erfüllt. Ausserdem sagten Tayron und Naryian das es eigendlich ganz ungefährlich war, wenn Liam nur siene Klappe hält und kein Wort über die Götter verliert und niemanden provoziert. Er müsse einfach nur den Pflicht bewussten Boten spielen der er ja eigendlich auch war. Dazu wusste er ja nicht woher der Brief kommt und da sich wohl niemand mit der Garde von Rahel und vielleicht auch nicht mit dem Absender anlegen würde, wäre es bestimmt auch sicher.

Andererseits war dort die Warnung von Luniara, die ihm sagte das er dort nicht hingehen solle, da er dort nichts zu suchen hat.Der Brief sollte vernichtet werden und niemand darf davon erfahren. Ein paar Horror geschichten über Rabendiener und andere kammen ihm dann auch noch zu Ohren.

Schliesslich entschied sich Liam jedoch gegen seine Bedenken die er als Panik mache und Feind Dämonisierung abtat. Und für seine Reise nach Rahel um den Brief abzugeben wie er es dem Kaptain versprach.

Verdammt! "Ich bin doch Richtig...", Liam blickte sich im Wald um. Wieder und wieder guckte er auf die Karte und fuhr die vermeindliche "Abkürzung" mit dem Finger erneut ab. "Musstet ja auch wieder klüger sein als die Schilder!", schimpfe er mit sich selbst. Mit langsam seufzen faltete er die Karte und verstaute sie im Rucksak. Na dann halt immer geradeaus und dann muss irgendwann ein Weg oder ein Fluss kommen und an einem Weg oder einem Fluss leben immer Menschen, hatte er gelesen.

Nach Stunden fand er endlich den ersehnten Weg und mit breiter Brust stolzierte er aus dem Wald. Er hatte schon vergessen das ihm seine Überheblichkeit den Weg besser zu Wissen als solche die Schilder aufstellen und dafür bezahlt werden, erst in diese Lage gebracht hatte.

Nur wenige Augenblicke später kam er zu einem Fluss, an diesem sass ein Fischer den Liam freundlich begrüsste. Der Fischer war ein freundlicher Kerl und begrüsste ihn ebenso. Nach einigem klagen des Mannes das die Fische zu mikrig seien, bot Liam ihm etwas von seiner Ration an, was der Herr auch dankend annahm.

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Liam berichtete dem Fischersgesellen das er eine Botschaft für die Garde von Rahel habe. Der Mann schien gut Informiert und stellte sich selbst als Xontor vor. Scheinbar war er ein wichtiger Mann in dem Dorf das am Horizont zu sehen war. Er jammerte zwar etwas das er keinen Hauswirtschafter habe. Aber da konnte Liam ihn auch nicht helfen. er wollte nur diesen Brief überbringen und nicht den Dienern von Alatar dienen.

Xontor machte Liam das Angebot den Brief an seiner statt zu überbringen. Welch Glück dachte sich Liam, dann muss er selbst diese Aufgabe nicht mehr übernehmen in die Höhle des Löwen zu gehen. Er stimme zu und Xontor gab ihm zwei grosse Gold Münzen. Ha der Schlingel! Will garnicht Wissen wieviel er erst von der Garde bekommt! Aber mir soll es Recht sein muss, ich nichts mehr mit ihnen zu tun haben.

Rasch verabschiedete Liam sich und machte sich auf, den Weg zurück nach Bajard zu finden. "Ohjee...ich hätte den Fischer nach dem Weg fragen sollen". Wieder auf die Karte blickend stand er erneut mitten im Wald.
Liam Ecclesia

Zwerge baden in Bier

Beitrag von Liam Ecclesia »

Gründlich wusch Liam sich die Finger im Fluss, das war sehr wichtig wenn man Pilze sammelt hatte er einmal gelesen. Gerade wenn es sich um Giftige handelt. Aber wer so widerliches Bier braut der scheint wohl schon längst Gift resistent zu sein. Liam streckte angewidert die Zunge raus, gerade nachdem er gehört hatte das Zwerge in Bier baden und das sie das dann auch noch weiter verkaufen. Zu mindestens ist das laut Felicitas vielleicht so. Trinken würde er das Zeug wirklich nur noch unter Gewalt Androhung. Mit einem lächeln erhob er sich vom Flussufer und dachte an den gestrigen Abend zurück.

Es war schon spät Abends als er Kaylem und Felicitas bei der Drachenbrücke zu Adoran traf. Die beiden machten einen freundlichen Eindruck auf ihn und Kaylem schenkte ihm sogar eine Laterne. Da Liam recht ungeschickt mit seiner Kerze herum hantierte und sich am Wachs verbrannte. Zum Dank lud er die beiden zum Abendessen ein, was sie auch annahmen nachdem Felicitas Appetit bekundete. Es wurde ein sehr interessanter Abend, er erfuhr einiges neues über die Zwerge da Felicitas wohl mit den Zwergen auf irgend eine Art verbandet war.

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Nachdem Felicitas sich verabschiedete war er mit Kaylem alleine und es entwickelte sich, so empfand es Liam jedenfalls, ein Interessantes Gespräch über Wünsche, Ziele und Träume das zum Schluss leicht ins Philosophische abglitt. Kaylem erzählte davon das er an der Academia Arcana war und auch das der Acro Venificus ihm von einen Fluch befreite den eine dunkle Zauberin auf ihn legte. Bemerkenswert ,dachte sich Liam. Gewiss ein Mann dem es sich lohnt nachzueifern. Welch Wissen muss man besitzen um solch Dinge zu vollbringen. Als der Abend dann zum Morgen voran schritt und die Stunden ungezählt verflogen waren verabschiedeten sich die Beiden und begaben sich zur Nachtruhe. Mit einem wohligen Gefühl über dieses höchst Anregende Gespräch fand Liam dann auch den Weg in das freiste Reich Horteras.

Liam war Koros dankbar über die Arbeit die er ihm gegeben hatte und wollte seinen Auftrag so schnell wie möglich erfüllen. Den halben Tag hatte er schon Pilze im Wald gesammelt und der Sack füllte sich immer mehr. Koros war zwar ein komischer Kautz, aber irgendwie schien das wohl Normal zu sein unter den Söhnen Cirmias.

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Bei ihrer ersten Begegnung in der Taverne mit dem Lustigen Denk Abend wollte der Zwerg ihn der Zwerg noch verprügeln. Doch als er ihn in Adoran vor der Wirtschaft wider traf, war er freundlich und einladend zu dem Schäfer. Er brachte ihn sogar in sein Haus und bot ihm Zwergenbier an, was Liam aus Angst auch nicht abzulehnen wagte. Auch der Schüler Koras, seltsamerweise ein Mensch war zu Gegend und säufte das Bier als sei es Wasser. Doch als Liam sagte das er Arbeit suche bot ihm Koros prompt eine an auch wenn dies wohl mehr ein Scherz war. So hoffte Liam es wenigstens. Den er sollte als Versuchs Kaninchen herhalten für neue Trank Mixturen des Zwergen Heilers. Als Liam dies ablehnte bot ihm Koros jedoch an Pilze und Efeu für ihn zu sammeln. Nach kurzer Einführung in die Pilz und Kräuterkunde entließ Koros ihn auch wieder in die Welt.

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Und nun steht er hier im Wald den Sack voll Pilz und Kraut...

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Liam Ecclesia

Die Notwendigkeit zu kämpfen

Beitrag von Liam Ecclesia »

Liam wusch sich im Fluss, der Dreck des gestrigen Tages ging nur schwer ab. Er hatte ja auch die ganze Nacht um sich fest zu setzten. Nie hatte Liam soviel Angst gehabt wie am gestrigen Tag, man hatte ihn gezwungen zu betten und er musste mit ansehen, wie die Raben Luninara nieder schlugen. Warum hat sie sich auch nicht einfach dazu bereit erklärt zu betten, dachte er schrubbend. Und nicht einmal jemanden der helfen konnte, konnte er finden nachdem ihn die Raben liefen ließen. Nur eine Bäuerin konnte er in Bajard finden, die bereit war ihm zu helfen. Doch sie beide konnten nicht kämpfen. Wütend schlug Liam in das Wasser des Flusses. „Ein Feigling bist du Liam“, sprach er in sein Spiegelbild.

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Als die beiden zusammen wieder zurück bei der Kreuzung waren wo die Raben lauerten waren, krochen sie in das Unterholz des Waldes um unentdeckt näher heran zu kommen. Luninara lag da immer noch am Boden und die Raben waren auch noch da. Er musste an ihre Worte denken die sie ihm sagte als er sie das erste Mal traf: „Wenn man kann sollte man auch helfen.“ Von daher sollte Liam ihr nun auch helfen. Aber wie bloß, er war nicht in der Lage dazu. Auch die Bäuerin schien keine Hilfe zu sein, sie einigten sich darauf zu warten bis die Raben weg waren und dann wollten sie Luninara versuchen zu helfen, falls sie dann noch lebte. Als auf einmal der Alchiemist Sulyvan wie aus dem nichts auftauchte, blieb den Zweien das Herz stehen und Liam wäre der Bäuerin fast auf den Arm gesprungen. Doch entpuppte sich das Plötzliche auftauchen als ein Segen. Auch wenn der Alchemist nicht in der Lage war zu kämpfen, so hatte er wenigstens den Mut etwas zu unternehmen und auch einen Plan. Mit einem Blender wollte er die Raben blenden und dann Luninara davon tragen. Liam beschämte der Mut des Mannes, so das er ihm Hilfe dabei Anbot. Er bekam ebenfalls einen Blender um diesen im selben Moment von der anderen Seite zu werfen um sich zu gehen dass die Raben auch wirklich Blind waren.

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Die Bäuerin wollte zum Tor Bajards zurück um dort auf den Alchemisten und Liam zu warten. So machten sie beide sich auf und schlichen nahe an den Waldrand. Liam lag hier im feuchten Dreck und er hatte wirklich damit zu kämpfen sich nicht einzupisseln. Doch die Lage hatte sich geändert, ein Magier war dort und beschwörte Elementare und versuchte den Raben einhalt zu gebieten. Scheinbar war diese Ablenkung für den Alchimisten der beste Moment seinen Trank zu werfen und Liam schloss sich diesem an und warf auch den seinen. Er musste allen Mut aufnehmen auf die Geblendeten zu zulaufen, die mit ihren Masken aussahen wie ein Personalisierter Alptraum. Wie ein Wunder gelang ihnen der Plan und sie schafften Luminara zum Haus der Bäuerin, wo sie ihre Wunden versorgten. Liam kam der Rest des Abends vor wie durch einen Schleier sehend, sie flickten Luninara wieder zusammen. Der Mann der Bäuerin schien damit schon einige Erfahrung zu haben. Liam fiel an diesem Tag sehr dreckig und geschafft in sein Bett in der freien Herberge.

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Jetzt die Spuren dieses aufregenden Tages entfernend, wurde Liam etwas klar. Er hasste das Kämpfen, er kämpfte nicht gern. Normalerweise würde er ja fliehen oder Weglaufen, dachte er zu mindestens immer. Aber man kann vor einem Bolzen nicht fliehen und schon gar nicht vor einem Berittenen oder einem Panther. Er musste lernen sich zu Verteidigen, gerade um seine Freiheit, dass Geschenk Horteras an ihn zu verteidigen. Auf dem Weg zurück nach Bajard holte Liam sein Buch heraus und begann mit dem Kohlegriffel zu schreiben. Die Notwendigkeit zu kämpfen…
Zuletzt geändert von Liam Ecclesia am Sonntag 24. April 2011, 19:28, insgesamt 2-mal geändert.
Liam Ecclesia

Hieb Stich und Tritt!

Beitrag von Liam Ecclesia »

Ein Stich mit dem Holzdegen und ein tritt mit dem Fuss, die trainings Puppe wackelt! Erneut macht der Schäfer einen ausfall Schritt und sticht auf die Puppe ein. Der Schweiss rinnt über die Lederrüstung. Teuer war sie genau so wie die Waffe, aber es ist wohl eine Notwenidigkeit gewesen.
Nachdem er vor einigen Tagesläufen erneut zum Opfer wurde und sich vor allen Leuten eingepinkelt hatte, war sein Entschluss noch grösser den Umgang mit einer Waffe zu erlernen. Sicher hätte er sich nicht gegen die Gruppe erwehren können die ihn letzens überfallen hatten. Aber kleinen Banditen und Straßenräubern wollte er die Stirn bieten können.

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Als er das Training für Heute beendet hatte, ging Liam zu seiner Lieblingstelle in Bajard. Der seichte Wind vom Meer trocknete langsam und kühlend den Schweiss. Gerade oben auf dem Dach des Leuchttrums durchströmte ihn das Gefühl der Freiheit. Wasser soweit das Auge reicht und hinter ihm das weite Land Alathairs. Alle Möglichkeiten stehen einem offen. Sein Buch zückend und sich nun mit Feder und Papier bewaffnend beginnt er den Kampf mit den Seiten des Buches, die der Wind immer wieder umschlagen will.

"...die Freiheit als solches ist wohl das höchste Gut des Menschen. Doch muss diese Freiheit erkämpft werden. Je mehr Macht ein Wesen hat desto mehr Wege öffnen sich diesem. Doch ist die Frage immer aus welcher Richtung diese Macht rührt. Ist sie wie beim Adel abhängig vom Volk so ist sie wieder Einschränkungen unterlegen. Das freisten Wesen ist wohl ein Gott. Und je mächtiger die Gottheit je freier muss sie sein. Eluive ist Gefangen, eine Gefangene ihrer Schöpfung. Wollte sie wieder Frei sein würde sie ihre Schöpfung vernichten und damit uns alle. Doch ist dies wirklich eine Einschränkung der Freiheit? Denn sie hat immer noch die Wahl uns dem Tod zu überlassen und sich der Freiheit wieder zu bemächtigen. Darauf folgt das die Freiheit immer nur soweit gegeben ist wie man sich selbst einschränkt plus den Faktor Macht.

Die Absolute Macht wäre also wenn man in der Lage wäre sich Absolute Handlungsfreiheit erlauben zu können.

Macht = Handlungsfreiheit

Doch ist Macht kein konstanter Wert. Er variert, hier kommt es auf die Umgebung an. Im Kreis der Götter ist ein mächtiger Krieger Machtlos im Kreis von Bauern jedoch ist er das Maximum.

Je mehr Unabhängigkeit man sich von Regeln und Vorschrieften anderer zuspricht, umso mehr werden Versuchen diese Unabhängigkeit wieder zu reduzieren. Also steigen unsere Gegner an und damit der Faktor an Macht den man benötigt um sich seine Unabhängikeit zu sichern.

Das streben nach Unabhängigkeit ist gleich zu setzten mit dem streben nach Macht..."

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Für Heute schloss Liam sein Buch mit diesen Worten und blickte noch eine lange Zeit aufs Meer hinnaus. Es ist Wild und Frei und nur den Göttern untertan. Ernährer und Vertilger gleichermassen.
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