Um Haaresbreite - Lebe dein Leben
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Anveena Midame
Um Haaresbreite - Lebe dein Leben
Kalt und leer war die Mauer, vor der Sie stand.
Nur wenig Licht schien auf diese, angetrieben durch die Fackeln an der Wand.
Die Dienerin hob ihre Hand, die knochrigen, blutroten Finger schienen leicht zu leuchten.
Sie machte einen Wink in der Luft, ob dann grummelte es sacht, Staub fiel aus den Ritzen der Steinen und die Fackeln tänzelten ob der Vibrationen, die den Boden erzürnen liessen, als ein Teil der Wand sich langsam zur Seite schob und dahinter eine dunkle Kammer offenbarten.
Vorsichtig ging Sie einen Schritt hinein, ein weiterer Winkt und die Mauer schloss sich wieder zu einem Element, während der Raum nun durch ein blaues Licht erhellt wurde.
Viele Sachen stappelten sich an den Regalen an den Wänden, Werkzeuge zierten die Tische und an einigen Stellen fanden sich Reste von Blut.
Langsam liess Sie den Finger über Gefäße am mittleren Regal gleiten, vorsichtig las Sie die Beschriftungen:
pestizierte Probe
Rolands Finger
Drachensekret
Tollwutblutprobe (Schaf)
Schattenblut
Druidenzähnnagel
Elfenhaar (VORSICHT)
Dann stoppte Sie, las sehr genau und ergriff dann die kleine Phiole.
Sie hielt Sie in das blaue Licht, die Flüßigkeit darin schimmerte sacht und nur bei genauer Beobachtung konnte man einige, dünne Fäden erkennen.
"Leahs Haar.", flüsterte Sie leise, ihre Mundwinkel hoben sich zu einem diabolischen Grinsen.
Lange bewahrte Sie dies auf, für den richtigen Moment, für den Zeitpunkt, an welchem Sie nun die Hilfe in Anspruch nehmen wollte, die ihr nicht zustand, aber sicher gerne ausgeführt wird.
Welch Spaß, würde es werden...Zeit, dass die Ritterin einmal erkennt, was Leben wirklich heisst. Zeit...dass Sie es geniesst.
Nur wenig Licht schien auf diese, angetrieben durch die Fackeln an der Wand.
Die Dienerin hob ihre Hand, die knochrigen, blutroten Finger schienen leicht zu leuchten.
Sie machte einen Wink in der Luft, ob dann grummelte es sacht, Staub fiel aus den Ritzen der Steinen und die Fackeln tänzelten ob der Vibrationen, die den Boden erzürnen liessen, als ein Teil der Wand sich langsam zur Seite schob und dahinter eine dunkle Kammer offenbarten.
Vorsichtig ging Sie einen Schritt hinein, ein weiterer Winkt und die Mauer schloss sich wieder zu einem Element, während der Raum nun durch ein blaues Licht erhellt wurde.
Viele Sachen stappelten sich an den Regalen an den Wänden, Werkzeuge zierten die Tische und an einigen Stellen fanden sich Reste von Blut.
Langsam liess Sie den Finger über Gefäße am mittleren Regal gleiten, vorsichtig las Sie die Beschriftungen:
pestizierte Probe
Rolands Finger
Drachensekret
Tollwutblutprobe (Schaf)
Schattenblut
Druidenzähnnagel
Elfenhaar (VORSICHT)
Dann stoppte Sie, las sehr genau und ergriff dann die kleine Phiole.
Sie hielt Sie in das blaue Licht, die Flüßigkeit darin schimmerte sacht und nur bei genauer Beobachtung konnte man einige, dünne Fäden erkennen.
"Leahs Haar.", flüsterte Sie leise, ihre Mundwinkel hoben sich zu einem diabolischen Grinsen.
Lange bewahrte Sie dies auf, für den richtigen Moment, für den Zeitpunkt, an welchem Sie nun die Hilfe in Anspruch nehmen wollte, die ihr nicht zustand, aber sicher gerne ausgeführt wird.
Welch Spaß, würde es werden...Zeit, dass die Ritterin einmal erkennt, was Leben wirklich heisst. Zeit...dass Sie es geniesst.
Zuletzt geändert von Anveena Midame am Freitag 18. März 2011, 16:35, insgesamt 2-mal geändert.
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Anveena Midame
Langsam stieg Sie die Stufen in die Gruft hinab.
Ein achtsamer Blick über die leeren Tische, weiter zu der Treppe in die Ecke.
Der Käfig war leer, es kam ihr nur zu gute, dass keiner Anwesend war.
Von oben herab hörte man das Ächzen und Schlurfen der untoten Wesen, die sich um die Gruft sammelten, Rast- und Seelenlos ihrem Urtrieb folgten und alles zerfleischen, was ihnen in die Finger kommt.
Die Grube, war ein nettes Mittel, um allerlei Leichenteile los zu werden, auch wenn der Gestank bei Zeiten selbst ihre Nase rümpfen liess.
Einige Schritte weiter erreichte Sie ihr Ziel, das Alchemielabor, in der Mitte ein großer Kessel.
Ungewöhnlich wäre dies Ritual, doch...angesichts der Priesterschaft, mussten auch ungewöhnliche Mittel eingeräumt werden.
Diesmal darf nichts schiefgehen, es dürfte nicht reichen, dass Sie einfach nur ihre Göttin anbeteten und alles wäre danach wieder wunderbar.
Nein, sie musste es manifestieren, das Gift direkt an die Seele heften.
Sie blickte sich um, legte ihre Tasche auf den Tisch ab und klatschte einmal.
Ein Knochenhaufen began zu vibrieren, ehe er sich erhob und die Form eines menschlichen Skelettes annahm. Klappernd die Zähne.
Doch ein stummer Diener war nicht genug.
Sie schloss die Augen und faltete ihre knochrigen, blutroten Hände inneinander und sprach zu ihm direkt.
Eine Seele sollte Sie ihm leihen, auf dass ihr Diener zumindest reden und ein wenig denken kann.
Das Skelett erhellte sich, etwas geisterhaftes, eine nebelartige Erscheinung ergriff es und füllte die Hülle.
Er hustete sich den Staub aus der knochrigen Kehle und machte den ersten Schritt vorwärts.
Wie ein Kind, dass lernte zu laufen, kam es näher, stellte sich vor der Dienerin auf und verbeugte sich leicht.
"Meine Herrin..."
Ein nicken bestätigte Anveenas Zufriedenheit, das brauen der Seele würde sich so um vieles leichter gestalten.
"...Arsenius steht zu euren Diensten."
"Sage mir Arsenius, was war deine Berufung vor deinem Tode."
"Ich war Alchemist."
"Sehr gut, dann brauche ich dir die Zutaten nicht erklären."
Sie lachte dünn, als Sie sich zum Kessel wand.
Ein Wink mit der Hand liess die Flammen emporsteigen und den Kessel erhitzen.
"Was wünscht ihr zu brauen Herrin?"
"Leichtsinn und Lebenslust"
Würde das Skelett Augenbrauen besitzen, hätte es diese sicher fragend angehoben, doch ehe es nur den klammen Kiefer senken konnte, began die Dienerin auch schon ihr Werk.
Sie tänzelte leicht, summte vor sich hin. Sie schien in Freude, wie ein kleines Kind, das Kekse mit der Mama backen würde.
Ihre Mundwinkel hoben sich mehr und mehr, ehe Sie dann anfing, etwas zu reimen:
(Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=ihpK84Gxm-4)
In dem Kessel mit Strychnin
kochen wir erst Terpentin,
darauf ein Narkotikum,
einen Schuss Petroleum
Ein, zwei Tropfen Lebenssaft,
Blut von Menschen massenhaft
Eingeblasstes Spinnenbein
- und dann muss da Soße rein!
Der Blick der Dienerin viel direkt auf das Skelett, es senkte demütig den Kopf, sie schüttelte ihren nur sacht und fuhr dann fort, während ihr Diener ihr weiter die Zutaten reichte, die Sie in den Topf warf.
Wenn Anveena am Kochen ist,
kommt dazu viel Pferdemist.
Dann zwei Messerspitzen mit
abgeschabtem Fensterkitt
Dazu passt besonders gut
zart gequirltes Drachenblut
Eingeschrumpfter Ogerhals
- und darüber etwas Salz.
Wieder stoppte Sie, senkte seufzend ihren Kopf und legte die Hand an die Stirn. "Warum ich", seufzte Sie leise vor sich hin. "Warum kriege ich immer diese Seelen."
Tote Ratten in den Topf!
Kobragift, wenn's geht vom Kopf.
Drei Finger ausgepresst,
das gibt jedermann den Rest
Und zu allerguter Letzt
werden Haare zugesetzt.
Das wär' alles,
denk' ich wohl.
- Nein es fehlt noch Vitriol!
Nun hob Anveena ihren Arm, direkt auf das Skelett richtend. Kurz überlegend, zuckte Sie dann mit der Schulter und liess Sie sich die Flasche geben und füllte Sie ein.
Der Kessel began zu beben, ihre Augen leuchtenden auf. Das Rezept war gelungen, nun hiess es, den Inhalt herauszubeschwören.
Sie schloss die Hände, während das Skelett Schritte nach hinten wagte.
Ein Jammern ist zu vernehmen, lauthals gleitet es durch die dunkle Gruft, als diese langsam verblasst und ein lachen überhand nimmt. Ja, dieses lachen, fast wahnsinnig klingend, so voller Freude, voller Lust und Spaß.
Etwas weißes, schleimiges erhebt sich aus dem Kessel, nur schemenhaft könnte man die Form eines Menschen erkennen. Arme und Beine und ein Kopf, während es rankt und wankelt.
"Oh du wunderschönes Objekt. Suche deine neue Hülle, verdränge, was du dort finden wirst. Entweiche, fort mit dir, zu der Person, dessen Geist du besitzen sollst. Dringe hinein und verändere den Menschen. Lass ihn beflügeln von dir, wie ein Parasit, nährst du dich an ihrer Wandlung. Gehe hinfort, und suche Sie....die Ritterin des lichten Reiches....suche Leah Da´Kaar...und nähre dich an ihr."
Sie lacht, einklingend in die Lache des Geformten, während dieses nun um sich herumwirbelt und als Nebel durch die Mauern entschwindet. Hinaus, in die Dunkelheit, um die schlafende Schöne heimzusuchen und ihr ein Leben zu geben, was Sie sich so sicherlich nie vorgestellt hat.
Ein achtsamer Blick über die leeren Tische, weiter zu der Treppe in die Ecke.
Der Käfig war leer, es kam ihr nur zu gute, dass keiner Anwesend war.
Von oben herab hörte man das Ächzen und Schlurfen der untoten Wesen, die sich um die Gruft sammelten, Rast- und Seelenlos ihrem Urtrieb folgten und alles zerfleischen, was ihnen in die Finger kommt.
Die Grube, war ein nettes Mittel, um allerlei Leichenteile los zu werden, auch wenn der Gestank bei Zeiten selbst ihre Nase rümpfen liess.
Einige Schritte weiter erreichte Sie ihr Ziel, das Alchemielabor, in der Mitte ein großer Kessel.
Ungewöhnlich wäre dies Ritual, doch...angesichts der Priesterschaft, mussten auch ungewöhnliche Mittel eingeräumt werden.
Diesmal darf nichts schiefgehen, es dürfte nicht reichen, dass Sie einfach nur ihre Göttin anbeteten und alles wäre danach wieder wunderbar.
Nein, sie musste es manifestieren, das Gift direkt an die Seele heften.
Sie blickte sich um, legte ihre Tasche auf den Tisch ab und klatschte einmal.
Ein Knochenhaufen began zu vibrieren, ehe er sich erhob und die Form eines menschlichen Skelettes annahm. Klappernd die Zähne.
Doch ein stummer Diener war nicht genug.
Sie schloss die Augen und faltete ihre knochrigen, blutroten Hände inneinander und sprach zu ihm direkt.
Eine Seele sollte Sie ihm leihen, auf dass ihr Diener zumindest reden und ein wenig denken kann.
Das Skelett erhellte sich, etwas geisterhaftes, eine nebelartige Erscheinung ergriff es und füllte die Hülle.
Er hustete sich den Staub aus der knochrigen Kehle und machte den ersten Schritt vorwärts.
Wie ein Kind, dass lernte zu laufen, kam es näher, stellte sich vor der Dienerin auf und verbeugte sich leicht.
"Meine Herrin..."
Ein nicken bestätigte Anveenas Zufriedenheit, das brauen der Seele würde sich so um vieles leichter gestalten.
"...Arsenius steht zu euren Diensten."
"Sage mir Arsenius, was war deine Berufung vor deinem Tode."
"Ich war Alchemist."
"Sehr gut, dann brauche ich dir die Zutaten nicht erklären."
Sie lachte dünn, als Sie sich zum Kessel wand.
Ein Wink mit der Hand liess die Flammen emporsteigen und den Kessel erhitzen.
"Was wünscht ihr zu brauen Herrin?"
"Leichtsinn und Lebenslust"
Würde das Skelett Augenbrauen besitzen, hätte es diese sicher fragend angehoben, doch ehe es nur den klammen Kiefer senken konnte, began die Dienerin auch schon ihr Werk.
Sie tänzelte leicht, summte vor sich hin. Sie schien in Freude, wie ein kleines Kind, das Kekse mit der Mama backen würde.
Ihre Mundwinkel hoben sich mehr und mehr, ehe Sie dann anfing, etwas zu reimen:
(Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=ihpK84Gxm-4)
In dem Kessel mit Strychnin
kochen wir erst Terpentin,
darauf ein Narkotikum,
einen Schuss Petroleum
Ein, zwei Tropfen Lebenssaft,
Blut von Menschen massenhaft
Eingeblasstes Spinnenbein
- und dann muss da Soße rein!
Der Blick der Dienerin viel direkt auf das Skelett, es senkte demütig den Kopf, sie schüttelte ihren nur sacht und fuhr dann fort, während ihr Diener ihr weiter die Zutaten reichte, die Sie in den Topf warf.
Wenn Anveena am Kochen ist,
kommt dazu viel Pferdemist.
Dann zwei Messerspitzen mit
abgeschabtem Fensterkitt
Dazu passt besonders gut
zart gequirltes Drachenblut
Eingeschrumpfter Ogerhals
- und darüber etwas Salz.
Wieder stoppte Sie, senkte seufzend ihren Kopf und legte die Hand an die Stirn. "Warum ich", seufzte Sie leise vor sich hin. "Warum kriege ich immer diese Seelen."
Tote Ratten in den Topf!
Kobragift, wenn's geht vom Kopf.
Drei Finger ausgepresst,
das gibt jedermann den Rest
Und zu allerguter Letzt
werden Haare zugesetzt.
Das wär' alles,
denk' ich wohl.
- Nein es fehlt noch Vitriol!
Nun hob Anveena ihren Arm, direkt auf das Skelett richtend. Kurz überlegend, zuckte Sie dann mit der Schulter und liess Sie sich die Flasche geben und füllte Sie ein.
Der Kessel began zu beben, ihre Augen leuchtenden auf. Das Rezept war gelungen, nun hiess es, den Inhalt herauszubeschwören.
Sie schloss die Hände, während das Skelett Schritte nach hinten wagte.
Ein Jammern ist zu vernehmen, lauthals gleitet es durch die dunkle Gruft, als diese langsam verblasst und ein lachen überhand nimmt. Ja, dieses lachen, fast wahnsinnig klingend, so voller Freude, voller Lust und Spaß.
Etwas weißes, schleimiges erhebt sich aus dem Kessel, nur schemenhaft könnte man die Form eines Menschen erkennen. Arme und Beine und ein Kopf, während es rankt und wankelt.
"Oh du wunderschönes Objekt. Suche deine neue Hülle, verdränge, was du dort finden wirst. Entweiche, fort mit dir, zu der Person, dessen Geist du besitzen sollst. Dringe hinein und verändere den Menschen. Lass ihn beflügeln von dir, wie ein Parasit, nährst du dich an ihrer Wandlung. Gehe hinfort, und suche Sie....die Ritterin des lichten Reiches....suche Leah Da´Kaar...und nähre dich an ihr."
Sie lacht, einklingend in die Lache des Geformten, während dieses nun um sich herumwirbelt und als Nebel durch die Mauern entschwindet. Hinaus, in die Dunkelheit, um die schlafende Schöne heimzusuchen und ihr ein Leben zu geben, was Sie sich so sicherlich nie vorgestellt hat.
Zuletzt geändert von Anveena Midame am Freitag 18. März 2011, 16:08, insgesamt 3-mal geändert.
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Leah Katuri
Ich will doch nur spieln'...
Ich tu doch nichts...
Tief atmend hob sie den Kopf, ächzte leise und verdrängte den bitteren Nachgeschmack in der Kehle, als sie den Eimer neben sich wegschob. Die halbe Nacht würde dieses Spiel noch so weitergehen, würde sie kaum zur Ruhe kommen lassen, und, als sei es nicht genug, mit einem dicken Schädel am Morgen beglücken. Sie fragte sich in jenem Moment, wie es so weit gekommen war; wie sie sich überhaupt hatte dazu verleiten lassen, schlichtweg das Weinglas zu leeren. Als sei es das Selbstverständlichste der Welt gewesen, so hatte es ihr Kopf ihr suggeriert. - Und noch immer sah sie nicht wirklich den Fehler, fragte sich nur, wieso sie so nun mit dieser Übelkeit gestraft war und warum sie nicht das durchgezogen hatte, was sie sich für den Tag zuvor vorgenommen hatte. Schlafen, eigentlich wollte sie nur schlafen...
Spaß, Freude...Leben. Wie sehr war jener Körper dazu geschaffen, durch die Welt zu gehen und in jener aufzublühen! Was es alles an Möglichkeiten gab, an Orten, die man sehen konnte. Und diese Auswahl....so viel Leidenschaft, die dieser Körper noch in sich hatte, versteckte Geheimnisse und Wünsche. Ach wie sehr war jenes Ding doch ausgezehrt nach Leben! Versteckt die Freuden der Kindheit, das viel zu schnelle Altern im Vordergrund und dann diese Sache mit dem Rittertum...man konnte nur den Kopf schütteln über so viele Regeln und Vorgaben. Verdrängen...das junge Ding sollte schnell vergessen. Sollte rasch Platz für neues schaffen. Für das Leben, die Lust, die Freude...
Es war einfach gewesen, so einfach. Der Regen bot die ideale Bedingung des Bewegens im Unsichtbaren, im Versinken des Bodennebels in den Wäldern. Zwischen Unterholz und Gestrüpp, an Bäumen vorbei, um sich dem Ziel zu nähern. Die Wände des Klosters waren störend, verstörten das Wesen, sodass es wartete. Geduldig...es hatte ja Zeit, sich bald dieser Person anzunehmen. Die Gelegenheit bot sich, es schlich mit, folgte den Gestalten, die die Mauern verließen und den Wald ansteuerten, in den Osten der Lande. Regen, Nebel, Wald...man musste nur zuschlagen können und mit einem Windhauch gehörte der Körper ihm völlig und ganz. - Nähren....er nährte sich von den Eindrücken, den Erinnerungen, den Wünschen und Gedanken. Hartnäckig war sie, das musste es ihr lassen, doch es fühlte sich wohl, ließ sich treiben und breitete sich genüsslich langsam aus.
Alles spielte verrückt. Die Gefühle, das Denken, das Sein. Sie hasste die pragmatischen Klamotten an ihr, hasst es, wie sie sich bewegte, wie die Haare zweckmäßig zusammen gebunden waren. Sie wollte nicht mehr pragmatisch sein, wollte sich wohl fühlen. Sie wollte beachtet werden, wollte gesehen werden, vor allem von der Männerwelt. Sie sehnte sich nach Blicken, nach einem netten Gespräch, einem Lächeln, einer Einladung zu einem Wein. Es war also völlig in Ordnung, mal etwas auf das Aussehen zu achten, mal etwas für seine Pflege aufzuwenden und einen Moment länger zu überlegen, ob ein Gang zum Schneider nicht doch sinnvoll wäre. Neu einkleiden, sich einfach mal auch....neu fühlen. - Alles schien so selbstverständlich, als hätte sie nun schlichtweg den Mut gefunden, endlich auch mal loszulassen und sich nicht hinter Tugenden oder der Etikette zu verstecken. Selbst Raindri hatte nicht viel davon gehalten, es ihr immer und immer wieder gesagt, versucht, schmackhaft fast sogar zu machen. Und nun schien es so einfach, wie ein Kinderspiel. Keine Gedanken an die Folgen, keine Sorgen über das Warum und vor allem: Kein einziges Abwägen, was der nächste Tag bedeuten würde.
Ich will doch nur spieln'
Der Alkohol stob tobend durch die Venen, verschleierte den Kopf und das Einzige, was gerade von Wichtigkeit war, war das Ziel, den Eimer rechtzeitig zu erreichen und halbwegs wieder ins Bett zurückzufinden. Und in ihr...begann weiter zu gären, was gerade so schön begonnen hatte.
Ich tu doch nichts...
Tief atmend hob sie den Kopf, ächzte leise und verdrängte den bitteren Nachgeschmack in der Kehle, als sie den Eimer neben sich wegschob. Die halbe Nacht würde dieses Spiel noch so weitergehen, würde sie kaum zur Ruhe kommen lassen, und, als sei es nicht genug, mit einem dicken Schädel am Morgen beglücken. Sie fragte sich in jenem Moment, wie es so weit gekommen war; wie sie sich überhaupt hatte dazu verleiten lassen, schlichtweg das Weinglas zu leeren. Als sei es das Selbstverständlichste der Welt gewesen, so hatte es ihr Kopf ihr suggeriert. - Und noch immer sah sie nicht wirklich den Fehler, fragte sich nur, wieso sie so nun mit dieser Übelkeit gestraft war und warum sie nicht das durchgezogen hatte, was sie sich für den Tag zuvor vorgenommen hatte. Schlafen, eigentlich wollte sie nur schlafen...
Spaß, Freude...Leben. Wie sehr war jener Körper dazu geschaffen, durch die Welt zu gehen und in jener aufzublühen! Was es alles an Möglichkeiten gab, an Orten, die man sehen konnte. Und diese Auswahl....so viel Leidenschaft, die dieser Körper noch in sich hatte, versteckte Geheimnisse und Wünsche. Ach wie sehr war jenes Ding doch ausgezehrt nach Leben! Versteckt die Freuden der Kindheit, das viel zu schnelle Altern im Vordergrund und dann diese Sache mit dem Rittertum...man konnte nur den Kopf schütteln über so viele Regeln und Vorgaben. Verdrängen...das junge Ding sollte schnell vergessen. Sollte rasch Platz für neues schaffen. Für das Leben, die Lust, die Freude...
Es war einfach gewesen, so einfach. Der Regen bot die ideale Bedingung des Bewegens im Unsichtbaren, im Versinken des Bodennebels in den Wäldern. Zwischen Unterholz und Gestrüpp, an Bäumen vorbei, um sich dem Ziel zu nähern. Die Wände des Klosters waren störend, verstörten das Wesen, sodass es wartete. Geduldig...es hatte ja Zeit, sich bald dieser Person anzunehmen. Die Gelegenheit bot sich, es schlich mit, folgte den Gestalten, die die Mauern verließen und den Wald ansteuerten, in den Osten der Lande. Regen, Nebel, Wald...man musste nur zuschlagen können und mit einem Windhauch gehörte der Körper ihm völlig und ganz. - Nähren....er nährte sich von den Eindrücken, den Erinnerungen, den Wünschen und Gedanken. Hartnäckig war sie, das musste es ihr lassen, doch es fühlte sich wohl, ließ sich treiben und breitete sich genüsslich langsam aus.
Alles spielte verrückt. Die Gefühle, das Denken, das Sein. Sie hasste die pragmatischen Klamotten an ihr, hasst es, wie sie sich bewegte, wie die Haare zweckmäßig zusammen gebunden waren. Sie wollte nicht mehr pragmatisch sein, wollte sich wohl fühlen. Sie wollte beachtet werden, wollte gesehen werden, vor allem von der Männerwelt. Sie sehnte sich nach Blicken, nach einem netten Gespräch, einem Lächeln, einer Einladung zu einem Wein. Es war also völlig in Ordnung, mal etwas auf das Aussehen zu achten, mal etwas für seine Pflege aufzuwenden und einen Moment länger zu überlegen, ob ein Gang zum Schneider nicht doch sinnvoll wäre. Neu einkleiden, sich einfach mal auch....neu fühlen. - Alles schien so selbstverständlich, als hätte sie nun schlichtweg den Mut gefunden, endlich auch mal loszulassen und sich nicht hinter Tugenden oder der Etikette zu verstecken. Selbst Raindri hatte nicht viel davon gehalten, es ihr immer und immer wieder gesagt, versucht, schmackhaft fast sogar zu machen. Und nun schien es so einfach, wie ein Kinderspiel. Keine Gedanken an die Folgen, keine Sorgen über das Warum und vor allem: Kein einziges Abwägen, was der nächste Tag bedeuten würde.
Ich will doch nur spieln'
Der Alkohol stob tobend durch die Venen, verschleierte den Kopf und das Einzige, was gerade von Wichtigkeit war, war das Ziel, den Eimer rechtzeitig zu erreichen und halbwegs wieder ins Bett zurückzufinden. Und in ihr...begann weiter zu gären, was gerade so schön begonnen hatte.
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Ira Lisarias
- Beiträge: 5
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Ein krächtzen, ein Husten, ein Röcheln alles mit einer leisen Geräuschkulisse eines leichten Würgens überzogen. So ging es nun schon einige Stunden und nahm kein Ende. Anfangs war sie noch im Nebenraum beschäftigt, hatte Ilbert mehr oder weniger dazu gezwungen sich zu betrinken und hockte nun doch recht Einsam an ihrer Seite, vermutlich nahm Leah es nicht einmal wahr.
Der Tag hatte grauenhaft begonnen und war bis auf eine kurze Zeit der munteren Unbedachtheit reichlich anstrengend. Leah vor sich selbst zu schützen, dabei all ihr seltsamen Sticheleien zu ertragen und all das ohne ihr ins Gesicht zu schreien ob sie den den Verstand verloren hätte. Leicht war es nicht, aber es würde sicher nur ein Tag gewesen sein. Ein Tag den sich Leah einmal nahm, so hoffte sie. Morgen wäre alles wieder anders, Leah wäre wieder Leah, würde in der Rüstung irgendwo grimmig Etikette, Moral, Anstand und Werte predigen und sie selbst die könnte in den freien Minuten wieder umher huschen. Und doch, so blieben ihr einige Worte der leichtsinnigen im Kopf hängen und hallten ihr immer wieder in den Ohren wenn es ihr würgendes Husten gerade nicht tat.
Leah und Leichtsinn, das war wie Letharen und clever - es passte nicht zueinander sagte sie sich und kaum das Leah einige Minuten lang nicht würgte, nicht röchelte überkam sie der Schlaf und sie dachte an den Tag, den Abend und die Nacht.
Der Tag hatte grauenhaft begonnen und war bis auf eine kurze Zeit der munteren Unbedachtheit reichlich anstrengend. Leah vor sich selbst zu schützen, dabei all ihr seltsamen Sticheleien zu ertragen und all das ohne ihr ins Gesicht zu schreien ob sie den den Verstand verloren hätte. Leicht war es nicht, aber es würde sicher nur ein Tag gewesen sein. Ein Tag den sich Leah einmal nahm, so hoffte sie. Morgen wäre alles wieder anders, Leah wäre wieder Leah, würde in der Rüstung irgendwo grimmig Etikette, Moral, Anstand und Werte predigen und sie selbst die könnte in den freien Minuten wieder umher huschen. Und doch, so blieben ihr einige Worte der leichtsinnigen im Kopf hängen und hallten ihr immer wieder in den Ohren wenn es ihr würgendes Husten gerade nicht tat.
Leah und Leichtsinn, das war wie Letharen und clever - es passte nicht zueinander sagte sie sich und kaum das Leah einige Minuten lang nicht würgte, nicht röchelte überkam sie der Schlaf und sie dachte an den Tag, den Abend und die Nacht.
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Raindri Katuri
- Beiträge: 2
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
die Augen wanderten über das Pergament. Lange hatte er nichts mehr von Malachai gehoert ob das gut oder schlecht gewesen war, er wusste es nicht, aber es sollte ihm auch egal gewesen sein. Das was er aber schrieb war ihm nicht egal. Seine Verlobte würde mit sicherheit nicht versuchen mit irgend jemanden versuchen ihn zu betrügen, und schon garnicht versuchen ihn zu küssen. Und schon garnicht mit Ihn! Seine Augen wanderten immer wieder über das Papier... ein Fehler irgend wo hier drin war ein Fehler. Die meisten machten fehler. 7 Tagen... er wiederholte diese Worte ein paar mal und versuchte sich zu erinnern. Er hatte sie nicht gesehen, irgend wie hatten sie es geschaft sich immer aus dem Weg zu gehen nach der Nacht die sie bei ihm verbracht hatte... Er begann zu lächeln, ehe sich es sich in ein breites Grinsen verwandelte. Eine herrliche Nacht ganz anders als sie noch kurz vorher gesprochen hatte, aber es war danach... es war davor... es waren keine 7 Tage vergangen. Seine Augen verengten sich zu kleinen schmalen schlitzen und wieder wanderten seine Augen über das Papier. Wieder und wieder laß er die Zeilen die dort standen. Sie würde nicht mit... mit niemanden. Seine Hände zitterten wärend seine Hände das Papier zusammen quetschten, ehe es einfach durch rutschte und zu Boden fiel. Er mußte mehr heraus finden. Irgend was stimmte nicht. Namen schossen durch seinen Kopf. Namen mit Gesichtern die er sprechen müßte, kurze Haare und ein brennender Körper war vor seinen Augen zu sehen. Sein Atem ging schneller und tiefer als er durch den großen Raum seines Hauses ging. Ein Stuhl, der es wagte sich ihm in den Weg zu stellen, fand Splinternd an der Wand sein Ende. Er ging nur ein paar Meter, stoppte drehte sich um ein paar Schritte zu gehen, um dann doch seinen Weg in die erste eingeschlagene Richtung fort zu setzen bis er an seinem Schreibtpult angelangt war und seine fäuste auf ihn knallten. Der Oberkörper senkte sich langsam runter, eben so sein Kopf bis sein Kinn fast die Brust erreichte. Das Zittern was bis eben nur in seinen Händen war breitete sich durch seinen Körper aus, wie ein Beben durch zog es ihn. Langsam hob er seinen Kopf wieder an und starrte vorraus, nur gegen die Wand. Eine Ewigkeit stand er nur so da, ehe er sich umdrehte, um mehr herraus zu finden...
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Yaral Achon
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Anveena Midame
Noch eine weile folgten die braunen Augen der rennenden Mörderin, die nach Bajard flitzte, um ihr verlorenes Gut einzufangen.
Als Sie von der Dunkelheit verschlangen wurde, gleitet die Hände der dunkelhäutigen Frau über ihren Körper und ihre Kleidung verformt sich, Körperbedeckend und in pechschwarz, die Kaputze über den Kopf, die Maske vor das Gesicht, die blutroten Hände.
Die Dienerin war mehr als zufrieden mit dieser Entwicklung.
Den ganzen Tag beobachtete Sie aus der sicheren Luft, was ihr kleines Spielzeug so trieb. Und die Wirkung war mehr, als Sie sich hätte träumen lassen, ja endete sogar mit einem beinahe Mord.
Sie lachte, als Sie die Arme ausbreitete und sich nun auf denen Federn bildeten, während ihr Körper schrumpft und Sie dann mit einem kleinen Sprung und dem Flügelschlag sich in die Luft erhob.
Ab nun musste jeder Schritt genauestens bedacht werden.
Die Zeit war reif, bald dem vermeintlichen Verlobten einen Brief zu schreiben....und dennoch...wenn schon diese Ira so aus der Spur fährt, was würde dann erst ein eiferüschtiger, von Hass erfüllter Verlobter tun?
Sie krächzte, während Sie flog.
Er würde Amok laufen, würde dies alles vielleicht nicht wahr haben und die Menschen suchen, die solch falsches Zeugnis über seine Geliebte schrien.
Ja, Blut würde fliessen...und am Ende herrscht nur Leid und die bittere Erkenntnis, sich getäuscht zu haben.
Denn alles in allem, dachte der Rabenkopf, war das Experiment ein voller Erfolg und egal, wie es endet....gewinnen könne nur Sie.
Mit einem lauten Schnattern entschwand der Raben in der ewigen Finsternis der Nacht.
Als Sie von der Dunkelheit verschlangen wurde, gleitet die Hände der dunkelhäutigen Frau über ihren Körper und ihre Kleidung verformt sich, Körperbedeckend und in pechschwarz, die Kaputze über den Kopf, die Maske vor das Gesicht, die blutroten Hände.
Die Dienerin war mehr als zufrieden mit dieser Entwicklung.
Den ganzen Tag beobachtete Sie aus der sicheren Luft, was ihr kleines Spielzeug so trieb. Und die Wirkung war mehr, als Sie sich hätte träumen lassen, ja endete sogar mit einem beinahe Mord.
Sie lachte, als Sie die Arme ausbreitete und sich nun auf denen Federn bildeten, während ihr Körper schrumpft und Sie dann mit einem kleinen Sprung und dem Flügelschlag sich in die Luft erhob.
Ab nun musste jeder Schritt genauestens bedacht werden.
Die Zeit war reif, bald dem vermeintlichen Verlobten einen Brief zu schreiben....und dennoch...wenn schon diese Ira so aus der Spur fährt, was würde dann erst ein eiferüschtiger, von Hass erfüllter Verlobter tun?
Sie krächzte, während Sie flog.
Er würde Amok laufen, würde dies alles vielleicht nicht wahr haben und die Menschen suchen, die solch falsches Zeugnis über seine Geliebte schrien.
Ja, Blut würde fliessen...und am Ende herrscht nur Leid und die bittere Erkenntnis, sich getäuscht zu haben.
Denn alles in allem, dachte der Rabenkopf, war das Experiment ein voller Erfolg und egal, wie es endet....gewinnen könne nur Sie.
Mit einem lauten Schnattern entschwand der Raben in der ewigen Finsternis der Nacht.
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Leah Katuri
Wie eine Krankheit schleicht sich der gärende Geist durch den Körper, durchflutet die Adern, umklammert die Muskeln, verwebt sich mit jeder Zelle, jedem Bestandteil und macht auch keinen Halt vor dem Herzen, welches so gefühlsvoll beladen scheint und doch nur den Antrieb des Lebens gibt. Ein schleichender Schatten, der das innere Licht beschmutzt, befleckt, hinwegtauchen lässt. Die Abscheu vor der Rüstung wächst immens, vor dem Schwert, vor den Tugenden. Wer braucht schon Regeln, Gesetze, Etikette? War es nicht viel Schöner, die Dinge des Lebens zu genießen und zu sehen, was der Tag brachte?
Es war immer noch so, wie sie es in Erinnerung behalten hatte. Die Raben krächzten vor sich hin, zumindest jene, welche noch zurück geblieben waren, wollten ihr Anrecht auf das Land gelten machen und blieben verdutzt auf ihren Ästen, als den Eindringling nicht eine Sekunde zu stören schien. Das Haupthaus ließ sie im wahrsten Sinne des Wortes links liegen, trat direkt auf den Turm zu und fischte einen größeren Schlüsselbund aus ihrem Beutel am Gürtel. Wie lange hatte sie die Schlüssel schon nicht mehr benutzt? Ewigkeiten waren es wohl und im Geheimen lachte sie darüber, dass er vergessen hatte, ihr jenen Bund wieder abzufordern. Wie oft hätte sie es bereits ausnutzen können und hatte ihn doch brav in die unterste Ecke der Truhe ruhen lassen? Verärgert schob sie den Gedanken beiseite und trat in den kleinen Turm, wo es immer noch aussah wie zu jenen Zeiten, in denen sie hier gelacht und geredet hatten. Viel zu lange her, Gespenster aus einer früheren Zeit, denen sie nicht mehr lange nachtrauern wollte. Wichtiger war, dass man nicht auf diesen Ort kommen würde, weswegen der letzte Tarnschritt noch vollendet werden musste. Ächzend, mit den letzten Wirkungen des Kopf- und Gliederschmerzes, kletterte sie die Leitern herauf, bis sie im Werkstattabschnitt ankam, holte entsprechend die Seile und ging wieder hinunter, um Rufus abzusatteln, das Zaumzeug ebenso abzunehmen und ihn lose mit dem Seil neu zu zäumen. Der Hengst ließ es über sich ergehen, auch wenn das rabiate Verhalten seiner Reiterin ihm gänzlich neu und ungewohnt war. Generell war ihr Reitverhalten anders und doch vertraute er ihr weiterhin und ließ sich führen; wie es von einem Reitpferd eben erwartet wurde. Der Sattel samt Zaumzeug wurde in den Turm gebracht. Erst dann ließ sie sich zur Pause nieder, reibte sich mehrmals über die Stirn und verfluchte ein weiteres Mal den Alkohol, der ihr die Hälfte des letzten Abends an Erinnerungen geraubt hatte.
Natürlich hatte sie versucht, Malachai zu verführen. Es war doch auch gänzlich verführerisch, einmal einen der legendären Schatten erobert zu haben. Und ebenso wusste sie um die zwei Herren in der Taverne, wovon sie jenen Einen, Kaylem Valerian, im Blick gehabt hatte. Doch mit der weiteren Stunde war die Erinnerung mehr und mehr am Schwinden gewesen und letztlich blieb da dieses riesengroße Loch, das in ihren Gedanken klaffte. Kein Bild wollte aufkommen, keine Verbindung zu den Worten, die Raindri ihr erzählt hatte. Einzig die Schwellung im Gesicht und das unschöne Veilchen ließen darauf schliessen, dass Ira ihr wirklich den Spaß verderben wollte. Gefesselt! Wahrscheinlich vorher vom Hund attackiert und verprügelt worden! Und sowas wollte ihr eine Freundin sein?! Sie hasste sie dafür; dafür, dass sie nicht sah, dass es ihr nun gut ging. Oder sie sah es, wusste es...und gönnte es ihr nicht. Sicher, nur weil das Mädchen zu blöd war, selbst einen Kerl abzubekommen, wollte sie ihr jenes auch nicht gönnen! Daher wehte also der Wind! Das nächste Mal würde sie die Klinge sprechen lassen, so viel war sicher. Leicht glitt der Blick nochmal über das schlichte Schwert in der Scheide, ehe sie entschied, sich nochmal auszuruhen.
Alle Leidenschaften mussten genährt werden, alle Sündendämme sollten brechen: Wolllust, Gier, Neid, Hochmut, Misstrauen...es gab so viel schönen Spielraum, den man noch nutzen konnte. Das Licht im Inneren des Körpers war am dämmern, fahler Schein und nur im gesunden Schlaf war der innere Kampf ab und an am aufglimmen. Doch wann hatte dieser Körper jenes das letzte Mal erfahren? Gesunder Schlaf musste kontinuierlich verhindert werden und jenes...konnte man mit Rauschzuständen herstellen. Das größte Ziel war natürlich wieder eine Nacht voller Leidenschaft und Gefühl, eine, in der Schlaf nicht zählte. Oh wie begehrenswert jenes Ziel und wie hoffnungsvoll es doch gewesen war! Dieses Gör hätte nicht sein dürfen, dieses Ding, was sich zum Beschützer aufschwang und so jeden Spaß einem nahm! Doch man würde bald sein Ziel erreichen. Nun genoss man den Schutz der Einsamkeit. Ein wenig Geduld würde man dem Körper gönnen, etwas Zeit des Ausruhens und währenddessen sich mit den letzten Flecken beschäftigen, in denen noch solche Schubladen wie „Tugenden“ und „Rittertum“ festgesetzt hatten. Hartnäckig, aber....auch schon verdrängt und in eine hoffnungslose Patt-Situation gebracht. Es war alles so leicht...so endlos leicht und beflügelnd!
Es war immer noch so, wie sie es in Erinnerung behalten hatte. Die Raben krächzten vor sich hin, zumindest jene, welche noch zurück geblieben waren, wollten ihr Anrecht auf das Land gelten machen und blieben verdutzt auf ihren Ästen, als den Eindringling nicht eine Sekunde zu stören schien. Das Haupthaus ließ sie im wahrsten Sinne des Wortes links liegen, trat direkt auf den Turm zu und fischte einen größeren Schlüsselbund aus ihrem Beutel am Gürtel. Wie lange hatte sie die Schlüssel schon nicht mehr benutzt? Ewigkeiten waren es wohl und im Geheimen lachte sie darüber, dass er vergessen hatte, ihr jenen Bund wieder abzufordern. Wie oft hätte sie es bereits ausnutzen können und hatte ihn doch brav in die unterste Ecke der Truhe ruhen lassen? Verärgert schob sie den Gedanken beiseite und trat in den kleinen Turm, wo es immer noch aussah wie zu jenen Zeiten, in denen sie hier gelacht und geredet hatten. Viel zu lange her, Gespenster aus einer früheren Zeit, denen sie nicht mehr lange nachtrauern wollte. Wichtiger war, dass man nicht auf diesen Ort kommen würde, weswegen der letzte Tarnschritt noch vollendet werden musste. Ächzend, mit den letzten Wirkungen des Kopf- und Gliederschmerzes, kletterte sie die Leitern herauf, bis sie im Werkstattabschnitt ankam, holte entsprechend die Seile und ging wieder hinunter, um Rufus abzusatteln, das Zaumzeug ebenso abzunehmen und ihn lose mit dem Seil neu zu zäumen. Der Hengst ließ es über sich ergehen, auch wenn das rabiate Verhalten seiner Reiterin ihm gänzlich neu und ungewohnt war. Generell war ihr Reitverhalten anders und doch vertraute er ihr weiterhin und ließ sich führen; wie es von einem Reitpferd eben erwartet wurde. Der Sattel samt Zaumzeug wurde in den Turm gebracht. Erst dann ließ sie sich zur Pause nieder, reibte sich mehrmals über die Stirn und verfluchte ein weiteres Mal den Alkohol, der ihr die Hälfte des letzten Abends an Erinnerungen geraubt hatte.
Natürlich hatte sie versucht, Malachai zu verführen. Es war doch auch gänzlich verführerisch, einmal einen der legendären Schatten erobert zu haben. Und ebenso wusste sie um die zwei Herren in der Taverne, wovon sie jenen Einen, Kaylem Valerian, im Blick gehabt hatte. Doch mit der weiteren Stunde war die Erinnerung mehr und mehr am Schwinden gewesen und letztlich blieb da dieses riesengroße Loch, das in ihren Gedanken klaffte. Kein Bild wollte aufkommen, keine Verbindung zu den Worten, die Raindri ihr erzählt hatte. Einzig die Schwellung im Gesicht und das unschöne Veilchen ließen darauf schliessen, dass Ira ihr wirklich den Spaß verderben wollte. Gefesselt! Wahrscheinlich vorher vom Hund attackiert und verprügelt worden! Und sowas wollte ihr eine Freundin sein?! Sie hasste sie dafür; dafür, dass sie nicht sah, dass es ihr nun gut ging. Oder sie sah es, wusste es...und gönnte es ihr nicht. Sicher, nur weil das Mädchen zu blöd war, selbst einen Kerl abzubekommen, wollte sie ihr jenes auch nicht gönnen! Daher wehte also der Wind! Das nächste Mal würde sie die Klinge sprechen lassen, so viel war sicher. Leicht glitt der Blick nochmal über das schlichte Schwert in der Scheide, ehe sie entschied, sich nochmal auszuruhen.
Alle Leidenschaften mussten genährt werden, alle Sündendämme sollten brechen: Wolllust, Gier, Neid, Hochmut, Misstrauen...es gab so viel schönen Spielraum, den man noch nutzen konnte. Das Licht im Inneren des Körpers war am dämmern, fahler Schein und nur im gesunden Schlaf war der innere Kampf ab und an am aufglimmen. Doch wann hatte dieser Körper jenes das letzte Mal erfahren? Gesunder Schlaf musste kontinuierlich verhindert werden und jenes...konnte man mit Rauschzuständen herstellen. Das größte Ziel war natürlich wieder eine Nacht voller Leidenschaft und Gefühl, eine, in der Schlaf nicht zählte. Oh wie begehrenswert jenes Ziel und wie hoffnungsvoll es doch gewesen war! Dieses Gör hätte nicht sein dürfen, dieses Ding, was sich zum Beschützer aufschwang und so jeden Spaß einem nahm! Doch man würde bald sein Ziel erreichen. Nun genoss man den Schutz der Einsamkeit. Ein wenig Geduld würde man dem Körper gönnen, etwas Zeit des Ausruhens und währenddessen sich mit den letzten Flecken beschäftigen, in denen noch solche Schubladen wie „Tugenden“ und „Rittertum“ festgesetzt hatten. Hartnäckig, aber....auch schon verdrängt und in eine hoffnungslose Patt-Situation gebracht. Es war alles so leicht...so endlos leicht und beflügelnd!
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Raindri Katuri
- Beiträge: 2
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Ein Röcheln drang aus ihrer Kehle als sich seine Hand úm Ira ihren Hals legte und zu drückte. Was verheimlichte sie, wen wollte sie schützen mit ihrem Versprechen? Leah wuerde was machen? Durch die Straßen rennen und den Maennern nach laufen? Irgend wen nieder gestochen den sich Leah an den Hals geschmissen hat? Wieso sticht sie nicht sie nieder sondern ihn? Sie war weg....
Worte hämmerten durch seinen Kopf. Die Wut die sich noch kurz vorher in ihm ausbreitete, war verflogen. Gewichen dem Hass den er schon so lange nicht mehr in sich fühlte. Hass auf alles und jeden, aber vor allen auf sich selber. Wie hatte er an nehmen können das er der Richtige für sie gewesen war? Gedanken breiteten sich in seinen Kopf aus. Wirre Gedanken über Schuld und Unschuld, Ira und das sie alles daran tat ihm zu helfen. Darna und Adrian und das er versagt hatte. Er hatte es nicht geschafft sich unter kontrolle zu bringen, nach alle den Jahren nicht. Kannst du mir erklären wieso du zum nachdenken zwei Wurfäxte und einen Turnschild brauchst, hälst du mich für dämlich? Ihre wüsten Beschimpfungen die ihn sonst immer wieder zum lachen gebracht haben, und das leise Klicken der Armbrust verhallten irgend wo auf dem weg. Es war ihm egal... alles war ihm egal.
Die Wachen des Klosters wollten ihn kurz aufhalten, als er voller Zorn herein trat. Doch wussten sie um ihn, und auch das er manchmal... anders war. Cassian machte eine beschwichtigende Handbewegung als er an ihm vorbei stampfte. Warum Temora? Warum ich? Seine Augen waren feucht. Habe ich was falsch gemacht? Habe ich nicht mein Leben dir gewidmet um alles wieder gut zu machen? Warum jetzt? Was habe ich gemacht? Seine Stimme zitterte als er vor dem Altar stand, seine Augen funkelten böse als seine Hand zu seinem Rücken ruckte um eine seiner Äxte zu ziehen, zu werfen, das zu treffen dem er die Schuld an allem gab.
Die Kerzen um in flackerten für einen kurzen Moment auf, die Zeit blieb stehen und Buchstaben tanzten vor seinen Augen, und wie die Stimme seiner Schwester hallten Worte durch seinen Kopf. Lebe bis es weh tut... Die Buchstaben schwammen zu Wörtern, zusammen setzten sie sich zu sätzen, und er erinnerte sich an ein Geschenk. Die Worte folgten wie gesprochen vor seinem Auge...
Eines Tages kam ein Zündholz zu einer Kerze und sagte: 'Ich habe den Auftrag dich anzuzünden'
'Oh nein!' erschrak da die Kerze. 'Nur das nicht. Wenn ich brenne, sind meine tage gezählt! Niemand mehr wird meine Schönheit bewundern!'
Das Zündholz fragte: 'Aber willst du denn dein Leben lang kalt und hart bleiben, ohne je gelebt zu haben?'
'Aber brennen tut weh und zehrt an meinen Kräften'. sagte die Kerze unsicher und ängstlich.
'Das ist wahr.' entgegnete das Zündholz. 'Aber das ist doch auch der Sinn unserer Aufgabe: Wir sind berufen Licht zu sein. Was ich tun kann ist wenig. Zünde ich dich aber nicht an, so verpasse ich den Sinn meines Lebens. Ich bin dafür da, das Feuer zu entfachen. Du bist die Kerze. Du sollst für andere leuchten und Wärme schenken. Alles was du an Schmerz und Leid und Kraft hingibst wird verwandelt in Licht. Du gehst nicht verloren, wenn du diich verzehrst. Andere werden dein Licht weiter tragen. nur wenn du dich versagst, wirst du sterben.'
Da streckte die Kerze dem Zündholz ihren Docht entgegen und sprach: 'Bitte zünde mich an.' Und ein warmes Leuchten umgab sie...
Noch im schwung des wurfes senkte sich sein Arm langsam runter und glitt locker an seine Seite. Langsam auspendelnd ratschte die Axt an seinen Plattenbeinen. Sein Kopf senkte sich und er Starrte auf die Waffe. Das war nicht er gewesen. Er konnte nicht mehr hassen. Wenn sie es will, soll sie es machen. Vielleicht hatten doch alle recht damals gehabt, das sie nicht zusammen passen würden. Es war ihre Entscheidung ein neues Leben an zu fangen. Wenn sie damit glücklich werden würde, soll sie es werden. Es schmerzte doch es war nicht sein Recht sich da ein zu mischen, sie waren nicht verheiratet. Sie waren frei...
Worte hämmerten durch seinen Kopf. Die Wut die sich noch kurz vorher in ihm ausbreitete, war verflogen. Gewichen dem Hass den er schon so lange nicht mehr in sich fühlte. Hass auf alles und jeden, aber vor allen auf sich selber. Wie hatte er an nehmen können das er der Richtige für sie gewesen war? Gedanken breiteten sich in seinen Kopf aus. Wirre Gedanken über Schuld und Unschuld, Ira und das sie alles daran tat ihm zu helfen. Darna und Adrian und das er versagt hatte. Er hatte es nicht geschafft sich unter kontrolle zu bringen, nach alle den Jahren nicht. Kannst du mir erklären wieso du zum nachdenken zwei Wurfäxte und einen Turnschild brauchst, hälst du mich für dämlich? Ihre wüsten Beschimpfungen die ihn sonst immer wieder zum lachen gebracht haben, und das leise Klicken der Armbrust verhallten irgend wo auf dem weg. Es war ihm egal... alles war ihm egal.
Die Wachen des Klosters wollten ihn kurz aufhalten, als er voller Zorn herein trat. Doch wussten sie um ihn, und auch das er manchmal... anders war. Cassian machte eine beschwichtigende Handbewegung als er an ihm vorbei stampfte. Warum Temora? Warum ich? Seine Augen waren feucht. Habe ich was falsch gemacht? Habe ich nicht mein Leben dir gewidmet um alles wieder gut zu machen? Warum jetzt? Was habe ich gemacht? Seine Stimme zitterte als er vor dem Altar stand, seine Augen funkelten böse als seine Hand zu seinem Rücken ruckte um eine seiner Äxte zu ziehen, zu werfen, das zu treffen dem er die Schuld an allem gab.
Die Kerzen um in flackerten für einen kurzen Moment auf, die Zeit blieb stehen und Buchstaben tanzten vor seinen Augen, und wie die Stimme seiner Schwester hallten Worte durch seinen Kopf. Lebe bis es weh tut... Die Buchstaben schwammen zu Wörtern, zusammen setzten sie sich zu sätzen, und er erinnerte sich an ein Geschenk. Die Worte folgten wie gesprochen vor seinem Auge...
Eines Tages kam ein Zündholz zu einer Kerze und sagte: 'Ich habe den Auftrag dich anzuzünden'
'Oh nein!' erschrak da die Kerze. 'Nur das nicht. Wenn ich brenne, sind meine tage gezählt! Niemand mehr wird meine Schönheit bewundern!'
Das Zündholz fragte: 'Aber willst du denn dein Leben lang kalt und hart bleiben, ohne je gelebt zu haben?'
'Aber brennen tut weh und zehrt an meinen Kräften'. sagte die Kerze unsicher und ängstlich.
'Das ist wahr.' entgegnete das Zündholz. 'Aber das ist doch auch der Sinn unserer Aufgabe: Wir sind berufen Licht zu sein. Was ich tun kann ist wenig. Zünde ich dich aber nicht an, so verpasse ich den Sinn meines Lebens. Ich bin dafür da, das Feuer zu entfachen. Du bist die Kerze. Du sollst für andere leuchten und Wärme schenken. Alles was du an Schmerz und Leid und Kraft hingibst wird verwandelt in Licht. Du gehst nicht verloren, wenn du diich verzehrst. Andere werden dein Licht weiter tragen. nur wenn du dich versagst, wirst du sterben.'
Da streckte die Kerze dem Zündholz ihren Docht entgegen und sprach: 'Bitte zünde mich an.' Und ein warmes Leuchten umgab sie...
Noch im schwung des wurfes senkte sich sein Arm langsam runter und glitt locker an seine Seite. Langsam auspendelnd ratschte die Axt an seinen Plattenbeinen. Sein Kopf senkte sich und er Starrte auf die Waffe. Das war nicht er gewesen. Er konnte nicht mehr hassen. Wenn sie es will, soll sie es machen. Vielleicht hatten doch alle recht damals gehabt, das sie nicht zusammen passen würden. Es war ihre Entscheidung ein neues Leben an zu fangen. Wenn sie damit glücklich werden würde, soll sie es werden. Es schmerzte doch es war nicht sein Recht sich da ein zu mischen, sie waren nicht verheiratet. Sie waren frei...
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Anveena Midame
Immer besser entwickelte sich die Situation.
Natürlich nur für die Dienerin, als Sie in der dunklen Gruft saß, an jenen steinernen Schreibtisch und einzig das gequälte Jaulen der Seelen aus dem Fluß des Todes störten die Ruhe, die rhytmisch in ihr Klagelied einstimmten.
Ja, wie herlich es war. Diesmal konnte Sie es mit eigenen Augen sehen, wie es eskalierte.
Leah, wie sie sich wandelte. Tiefes dekolze, offenes Haar, viel Haut...und hat Sie sich die Brüste ausgestopft?
Wie Sie mit dem Mann flirtete....welch Ironie, dass auch er ein Diener war. Und dann, kam er...ihr eigentlich geliebter Verlobter.
Oh welch köstliches Schauspiel, als er auf Sie zuging, soweit, sie sogar niederschlagen zu wollen.
Ja, die Blicke der Besucher der Taverne hafteten auf ihnen. Alleine, das Getratsche würde ihnen genug Schaden anrichten, doch was dann kam, war einfach zu köstlich.
Der Mann, schlich sich hinter Raindri, seinen Krug in der Hand und liess ihn mit aller Kraft auf seinen Kopf landen.
Und dann lag er da, der Verlobte, während der Kerl Leah die Hand hin hielt und, vielleicht ein wenig zu panisch, sie anschrie, Sie solle ihm folgen.
Doch sie zögerte...natürlich....es war ein neues Extrem für Sie und ihr inneres versucht, sich zu wehren. Doch der Parasit in ihr besass zuviel Macht, mehr als zögern konnte Sie nicht und Anveena, die alles tat,um einen lauten Jubelschrei zu unterdrücken, half nach.
Leise flüsterte die Stimme in des Ritters Kopfe, sie solle laufen....noch zögerte sie, ehe das flüstern zu einem schreien mutierte. Da war er wieder, der Parasit. Niederdrückend jenes Gewissen, dass versucht, gegen ihn anzukämpfen.
Hoffnungslos.
Und so lief Sie fort....mit dem Mann, den sie nur wenige Zeit kannte, während ihr ach so geliebter Verlobter bewusstlos am Boden lag.
Ja...bis er irgendwann erwachte und auf seinem Pferde ihr hinterritt, selbst wenn der Vorsprung zu groß sein möge.
Doch er soll nicht im ungewissen bleiben.
Leicht liess Anveena den Finger über das Pergament gleiten, so dass sich Lettern und daraus Wörter bildeten.
Es war an der Zeit, dass der feine, liebend und sorgende Verlobte erfährt, wer wirklich für diese Sinneswandlung schuld war.
Der 2. Teil ihres Planes war somit eingeläutet...mal sehen, wieviele Überraschungen es noch geben wird.
Natürlich nur für die Dienerin, als Sie in der dunklen Gruft saß, an jenen steinernen Schreibtisch und einzig das gequälte Jaulen der Seelen aus dem Fluß des Todes störten die Ruhe, die rhytmisch in ihr Klagelied einstimmten.
Ja, wie herlich es war. Diesmal konnte Sie es mit eigenen Augen sehen, wie es eskalierte.
Leah, wie sie sich wandelte. Tiefes dekolze, offenes Haar, viel Haut...und hat Sie sich die Brüste ausgestopft?
Wie Sie mit dem Mann flirtete....welch Ironie, dass auch er ein Diener war. Und dann, kam er...ihr eigentlich geliebter Verlobter.
Oh welch köstliches Schauspiel, als er auf Sie zuging, soweit, sie sogar niederschlagen zu wollen.
Ja, die Blicke der Besucher der Taverne hafteten auf ihnen. Alleine, das Getratsche würde ihnen genug Schaden anrichten, doch was dann kam, war einfach zu köstlich.
Der Mann, schlich sich hinter Raindri, seinen Krug in der Hand und liess ihn mit aller Kraft auf seinen Kopf landen.
Und dann lag er da, der Verlobte, während der Kerl Leah die Hand hin hielt und, vielleicht ein wenig zu panisch, sie anschrie, Sie solle ihm folgen.
Doch sie zögerte...natürlich....es war ein neues Extrem für Sie und ihr inneres versucht, sich zu wehren. Doch der Parasit in ihr besass zuviel Macht, mehr als zögern konnte Sie nicht und Anveena, die alles tat,um einen lauten Jubelschrei zu unterdrücken, half nach.
Leise flüsterte die Stimme in des Ritters Kopfe, sie solle laufen....noch zögerte sie, ehe das flüstern zu einem schreien mutierte. Da war er wieder, der Parasit. Niederdrückend jenes Gewissen, dass versucht, gegen ihn anzukämpfen.
Hoffnungslos.
Und so lief Sie fort....mit dem Mann, den sie nur wenige Zeit kannte, während ihr ach so geliebter Verlobter bewusstlos am Boden lag.
Ja...bis er irgendwann erwachte und auf seinem Pferde ihr hinterritt, selbst wenn der Vorsprung zu groß sein möge.
Doch er soll nicht im ungewissen bleiben.
Leicht liess Anveena den Finger über das Pergament gleiten, so dass sich Lettern und daraus Wörter bildeten.
Es war an der Zeit, dass der feine, liebend und sorgende Verlobte erfährt, wer wirklich für diese Sinneswandlung schuld war.
Der 2. Teil ihres Planes war somit eingeläutet...mal sehen, wieviele Überraschungen es noch geben wird.
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Raindri Katuri
- Beiträge: 2
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Es waren ein paar Tage vergangen, seid Niowe ihm den Kopf gewaschen hatte. Wieso musste auch ausgerechnet das Gewissen auf zwei Beinen ihn finden. Doch sie hatte recht. Wieso wollte er aufgeben. War alles zu viel für ihn geworden die letzten Tage? Aufgabe war nie Teil seiner Ausbildung gewesen. Es war ein verlorener Kampf aber es war einer der sich lohnt zu kämpfen. Aufgabe bedeutete auf jedem Fall die Niederlage, kein akzeptables Ergebnis für ihn. Die Suche nach ihr lief meist erfolglos, nur Gerüchte und Berichte über die Adlerritterin die wohl etwas freizügig mit ihrem Körper umgeht waren zu erfahren und die Erkenntnis dass wohl jeder Bettler in Bajard ihren Namen mittlerweile kannte. Kaum fragte er wurde es stiller. Menschen die er nie zuvor gesehen hatte, verstummten und sahen verstohlen weg, oder sprangen flüchtend über Hecken als wäre Krathor persönlich hinter ihnen her... es machte ihn nachdenklich.
Selissa und er waren an dem Tag lange unterwegs gewesen nachdem Proschka alles vorbereitet hatte. das würde teuer werden, war sein einziger Kommentar bevor er die Zwerge informierte. Solange ihre Arbeit ihrem Ruf gerecht werden würde war es ihm egal. Wichtig war nur das sie nicht vor beenden der Arbeit mit dem saufen begannen. Spät abends, Selissa hatte sich niedergeschlagen zur Ruhe gelegt, war es dann soweit. Sie war da, in einer Taverne in Bajard. Die anderen Personen waren ihm nicht wichtig. Ein Fehler… Als er auf sie zu schritt ballte seine Hand sich schon zu seiner Faust. Schnell und effektiv sollte der Schlag werden, so zumindest war die Theorie als sie sich weg duckte und er ins leere schlug. Sie schrie ihn an, nicht das erste Mal in den letzten Tagen. Seine Hand griff nach ihrem Arm als ein scheppern ihm die Dunkelheit brachte… Als er erwachte waren sie fort. Wieder war sie ihm entkommen, und er hatte keine Möglichkeit sie wieder zu finden. Er irrte eine Weile durch das Dorf doch ohne erfolg. Nur der Gaul den sie über alles mochte stand dort angebunden, alleine zurück gelassen. Es schien das er ihr noch immer was bedeuten würde, so war also doch noch nicht alles verloren. Die Nacht trug ihre Schatten, und er war einer davon. Ruhig stand er vor den Toren und wartete in der Dunkelheit. Wie lange wusste er nicht mehr, nur das er nicht eher aufgeben würde bis er sie wieder bei sich haben würde. Es dauerte eine Weile, als er eine Siluette sah. Irgendetwas ging die Straße entlang, ein Pferd an den Zügeln führend. Er verharrte noch einen Augenblick bis er sicher war das sie es war. Mit einem leisen Surren zog sich seine Klinge aus der Scheide, während Shawny voran Preschte als seine Hacken in ihre Flanke stießen. Das Geräusch von galoppierenden Hufen ließ sie herum schnellen, während sich seine Klinge in der Hand drehte und die flache Seite voraus zum Schlag sich hob. Diesmal waren es ihre Augen die sich schlossen. Friedlich lag sie da, wie er sie kannte, wie er sie einst geliebt hatte.
Wer der Jäger und wer die Beute ist, endscheidet oft einzig der Vorteil…
Niemand sollte wissen wo sie war, und das sie dort war. Er musste sicher gehen, dass es auch so bleiben würde. Jeden Tag ritt er durch Bajard und fragte nach ihr, ob sie jemand gesehen hätte. Die Antworten waren dieselben. Seid jenem Abend als er nieder geschlagen wurde nicht. Es war schwer für ihn seine Erleichterung zu verbergen und den verzweifelten Geliebten zu spielen, doch es durfte kein Verdacht auskommen. Eine Frau, er kannte sie nicht, mit einer Gruppe von Männern war sein Ziel an diesem Tag. Ihre Hand funkelte, er hatte auch das gelernt und gelehrt auf Kleinigkeiten zu achten. Er erzählte ihnen wen er suchte und was geschehen war. Als er den Kopf wieder zu ihr drehte, war etwas anders. Der kurz vorher noch schimmernde Ring an ihrer Hand war gewichen und ein Glanzloser schlichter Ring an seiner Stelle. Er war einfach und doch hatten seine matten Ranken etwas Besonderes für ihn. Kaum hatten seine Augen ihn erfasst strichen zarte Finger wie durch Zufall über ihn und er wich, den anderen wieder platz machend, aus seinen Augen. Es war soweit. Sie wussten um seine Sorgen und er konnte beruhigt ins Kloster zurück und nachdenken. Ab jetzt waren die Karten in seiner Hand. Abgeschirmt im Schutze Temoras konnte er denken und seine Pläne ausarbeiten. Ruhe hatte er hier genug, das ideale Umfeld um zum Gegenschlag aus zu holen. Gedanken wanderten über den Tisch und er malte sich immer wieder neue Züge aus die er verstieß um dann mit anderen Zügen weiter zu machen. Er musste perfekt sein, es dürfen keine Fehler entstehen…
Es klopfte an der Tür und eine junge Frau bat um eintritt. Sie war es. Die Frage nach ihrem Namen ließ ihr nur ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Wer sie war? Nur eine Figur in seinem Spiel… Ein Spiel das vor langer Zeit begonnen hatte, war ihre Antwort. Ausführlich erklärte er ihr diesmal was passiert war, und wie es weiter gehen solle. Was sein Plan war und wie er vorhatte weiter zu gehen. Namen nannte er ihr, sie kannte sie gut, sie würden helfen ohne zu zögern war ihre Antwort. Ohne viele weitere Worte verschwand sie wieder, sie wusste was zu tun war und sie würde die finden die mehr wussten.
Kenne deinen Feind wie dich selber.
Er hielt ihren Brief in seinen Händen. Komisch dachte er noch. Sie würde ihre Schwingen über sie halten und wusste nicht einmal wo Leah war. Alleine dieser Umstand ließ ihn innerlich Triumphieren. Es gab Orte da gibt es keine Kontrolle man muss diese nur kennen. Wer einen Fehler machte der machte auch noch andere. Der erste Fehler war es gewesen sein Leben zu zerstören… der Zweite war es Leah ihr Leben zu zerstören… der dritte Fehler war zu glauben das er es hinnehmen und auf sich beruhen lassen würde. Die Vorbereitungen wurden getroffen. Lange erklärte er wie vor zu gehen war. 'Wir suchen Namen ohne Gesichter, und Gesichter ohne Namen.' Er war sich mit Beldan einig. Bajard war kein Ort an dem sich fremde Todesmutig, einzig mit Tonkrügen bewaffnet auf schwer gerüstete und bewaffnete stürzten. Bajard war das Gegenteil. Jeder kannte jeden und eigentlich waren selbst Fremde recht schnell gekannt. Zu viele neue Gesichter, zu viele neue Namen die sich um Leah scharrten. Jeder den er in sein Vertrauen zog antwortete dasselbe. Eine Adlerritterin die verflucht ist, und schon tauchen gestalten um sie auf… sie schrieb sie habe ihre Flügel schützend über sie. Eine Frau die nach den Erzählungen alles daran tat sie betrunken zu machen und in die Arme von diesem Yaral trieb. Ein fremder der Ihren zukünftigen nieder schlug. Briefe die Ira anzeigten, die verhinderte das schlimmeres passierte. Raindri nannte Namen die ihm in der letzten Zeit genannt wurden. Irgendwann stockte sein gegenüber. ‚Moment noch mal wo hast du diesen Namen her? ‘ Raindri hob die Schultern. Er wusste es nicht mehr wer von den ganzen Personen die er ausgefragt hatte ihn nannte, nur sein gegenüber wurde nachdenklicher. Hast du den Brief mit? ‚Ja‘, Raindri hatte ihn dabei. Die beiden Handschriften würden zeigen ob es sich um dieselbe Person handelte.
Raindris Ausführungen waren klar und deutlich. Wir suchen eine Person die über alles was Leah tat Bescheid wusste. Er fragte in den vergangen Tagen jene die Leah sahen als sie hier war, doch niemand war dabei der alles wusste. Wir suchen also einen Namen der am Ende über bleibt. Raindri nahm ein Buch und begann zu schreiben. 5 Seiten beschrieb er mit dem Namen Leah. Auf die erste setzte er fünf Namen drunter, auf der zweiten vier Namen, und so weiter, bis auf der letzten Seite nur noch einer stand. Er pochte mit dem Finger auf die Seite und schaute seinen gegenüber an. Der Name unter Leah, der von allen Geschehnissen genau wusste, der würde es sein den wir suchten. Ein verständliches nicken. Nun galt es die Netze aus zu werfen und die richtigen Fragen an den richtigen Orten zu stellen.
Der gejagte wurde zum Jäger…
Selissa und er waren an dem Tag lange unterwegs gewesen nachdem Proschka alles vorbereitet hatte. das würde teuer werden, war sein einziger Kommentar bevor er die Zwerge informierte. Solange ihre Arbeit ihrem Ruf gerecht werden würde war es ihm egal. Wichtig war nur das sie nicht vor beenden der Arbeit mit dem saufen begannen. Spät abends, Selissa hatte sich niedergeschlagen zur Ruhe gelegt, war es dann soweit. Sie war da, in einer Taverne in Bajard. Die anderen Personen waren ihm nicht wichtig. Ein Fehler… Als er auf sie zu schritt ballte seine Hand sich schon zu seiner Faust. Schnell und effektiv sollte der Schlag werden, so zumindest war die Theorie als sie sich weg duckte und er ins leere schlug. Sie schrie ihn an, nicht das erste Mal in den letzten Tagen. Seine Hand griff nach ihrem Arm als ein scheppern ihm die Dunkelheit brachte… Als er erwachte waren sie fort. Wieder war sie ihm entkommen, und er hatte keine Möglichkeit sie wieder zu finden. Er irrte eine Weile durch das Dorf doch ohne erfolg. Nur der Gaul den sie über alles mochte stand dort angebunden, alleine zurück gelassen. Es schien das er ihr noch immer was bedeuten würde, so war also doch noch nicht alles verloren. Die Nacht trug ihre Schatten, und er war einer davon. Ruhig stand er vor den Toren und wartete in der Dunkelheit. Wie lange wusste er nicht mehr, nur das er nicht eher aufgeben würde bis er sie wieder bei sich haben würde. Es dauerte eine Weile, als er eine Siluette sah. Irgendetwas ging die Straße entlang, ein Pferd an den Zügeln führend. Er verharrte noch einen Augenblick bis er sicher war das sie es war. Mit einem leisen Surren zog sich seine Klinge aus der Scheide, während Shawny voran Preschte als seine Hacken in ihre Flanke stießen. Das Geräusch von galoppierenden Hufen ließ sie herum schnellen, während sich seine Klinge in der Hand drehte und die flache Seite voraus zum Schlag sich hob. Diesmal waren es ihre Augen die sich schlossen. Friedlich lag sie da, wie er sie kannte, wie er sie einst geliebt hatte.
Wer der Jäger und wer die Beute ist, endscheidet oft einzig der Vorteil…
Niemand sollte wissen wo sie war, und das sie dort war. Er musste sicher gehen, dass es auch so bleiben würde. Jeden Tag ritt er durch Bajard und fragte nach ihr, ob sie jemand gesehen hätte. Die Antworten waren dieselben. Seid jenem Abend als er nieder geschlagen wurde nicht. Es war schwer für ihn seine Erleichterung zu verbergen und den verzweifelten Geliebten zu spielen, doch es durfte kein Verdacht auskommen. Eine Frau, er kannte sie nicht, mit einer Gruppe von Männern war sein Ziel an diesem Tag. Ihre Hand funkelte, er hatte auch das gelernt und gelehrt auf Kleinigkeiten zu achten. Er erzählte ihnen wen er suchte und was geschehen war. Als er den Kopf wieder zu ihr drehte, war etwas anders. Der kurz vorher noch schimmernde Ring an ihrer Hand war gewichen und ein Glanzloser schlichter Ring an seiner Stelle. Er war einfach und doch hatten seine matten Ranken etwas Besonderes für ihn. Kaum hatten seine Augen ihn erfasst strichen zarte Finger wie durch Zufall über ihn und er wich, den anderen wieder platz machend, aus seinen Augen. Es war soweit. Sie wussten um seine Sorgen und er konnte beruhigt ins Kloster zurück und nachdenken. Ab jetzt waren die Karten in seiner Hand. Abgeschirmt im Schutze Temoras konnte er denken und seine Pläne ausarbeiten. Ruhe hatte er hier genug, das ideale Umfeld um zum Gegenschlag aus zu holen. Gedanken wanderten über den Tisch und er malte sich immer wieder neue Züge aus die er verstieß um dann mit anderen Zügen weiter zu machen. Er musste perfekt sein, es dürfen keine Fehler entstehen…
Es klopfte an der Tür und eine junge Frau bat um eintritt. Sie war es. Die Frage nach ihrem Namen ließ ihr nur ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Wer sie war? Nur eine Figur in seinem Spiel… Ein Spiel das vor langer Zeit begonnen hatte, war ihre Antwort. Ausführlich erklärte er ihr diesmal was passiert war, und wie es weiter gehen solle. Was sein Plan war und wie er vorhatte weiter zu gehen. Namen nannte er ihr, sie kannte sie gut, sie würden helfen ohne zu zögern war ihre Antwort. Ohne viele weitere Worte verschwand sie wieder, sie wusste was zu tun war und sie würde die finden die mehr wussten.
Kenne deinen Feind wie dich selber.
Er hielt ihren Brief in seinen Händen. Komisch dachte er noch. Sie würde ihre Schwingen über sie halten und wusste nicht einmal wo Leah war. Alleine dieser Umstand ließ ihn innerlich Triumphieren. Es gab Orte da gibt es keine Kontrolle man muss diese nur kennen. Wer einen Fehler machte der machte auch noch andere. Der erste Fehler war es gewesen sein Leben zu zerstören… der Zweite war es Leah ihr Leben zu zerstören… der dritte Fehler war zu glauben das er es hinnehmen und auf sich beruhen lassen würde. Die Vorbereitungen wurden getroffen. Lange erklärte er wie vor zu gehen war. 'Wir suchen Namen ohne Gesichter, und Gesichter ohne Namen.' Er war sich mit Beldan einig. Bajard war kein Ort an dem sich fremde Todesmutig, einzig mit Tonkrügen bewaffnet auf schwer gerüstete und bewaffnete stürzten. Bajard war das Gegenteil. Jeder kannte jeden und eigentlich waren selbst Fremde recht schnell gekannt. Zu viele neue Gesichter, zu viele neue Namen die sich um Leah scharrten. Jeder den er in sein Vertrauen zog antwortete dasselbe. Eine Adlerritterin die verflucht ist, und schon tauchen gestalten um sie auf… sie schrieb sie habe ihre Flügel schützend über sie. Eine Frau die nach den Erzählungen alles daran tat sie betrunken zu machen und in die Arme von diesem Yaral trieb. Ein fremder der Ihren zukünftigen nieder schlug. Briefe die Ira anzeigten, die verhinderte das schlimmeres passierte. Raindri nannte Namen die ihm in der letzten Zeit genannt wurden. Irgendwann stockte sein gegenüber. ‚Moment noch mal wo hast du diesen Namen her? ‘ Raindri hob die Schultern. Er wusste es nicht mehr wer von den ganzen Personen die er ausgefragt hatte ihn nannte, nur sein gegenüber wurde nachdenklicher. Hast du den Brief mit? ‚Ja‘, Raindri hatte ihn dabei. Die beiden Handschriften würden zeigen ob es sich um dieselbe Person handelte.
Raindris Ausführungen waren klar und deutlich. Wir suchen eine Person die über alles was Leah tat Bescheid wusste. Er fragte in den vergangen Tagen jene die Leah sahen als sie hier war, doch niemand war dabei der alles wusste. Wir suchen also einen Namen der am Ende über bleibt. Raindri nahm ein Buch und begann zu schreiben. 5 Seiten beschrieb er mit dem Namen Leah. Auf die erste setzte er fünf Namen drunter, auf der zweiten vier Namen, und so weiter, bis auf der letzten Seite nur noch einer stand. Er pochte mit dem Finger auf die Seite und schaute seinen gegenüber an. Der Name unter Leah, der von allen Geschehnissen genau wusste, der würde es sein den wir suchten. Ein verständliches nicken. Nun galt es die Netze aus zu werfen und die richtigen Fragen an den richtigen Orten zu stellen.
Der gejagte wurde zum Jäger…
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Anveena Midame
Die Gerüchte brodelten überall. Kaum konnte man selber filtern, was der Wahrheit entsprach und was reines, fiktives Wunschdenken alternder, verbitterter Klatschtanten war.
Doch eines war gewiss, Leah war festgesetzt...und wenn die Dienerin die zeichen richtig deuten konnte, war der Parasit unter Kontrolle gebracht worden.
Auch flüsterten die Stimmen durch Adoran, Bajard, Berchgard, selbst in Rahal munkelte man über die doch so feine Ritterin der Hurengöttin.
Ja, die Auswirkungen überraschten selbst Anveena. Doch freudig hebten sich ihre Mundwinkel.
Der Schaden war angerichtet, ab jetzt war der Punkt erreicht, wo Sie als Gewinnerin aus der Sache hinausging, egal, ob sie etwaige Forderungen noch stellen könnte oder nicht.
Vielleicht....ja....vielleicht...würde es sogar weitreichend einen diplomatischen Streit vom Zaune brechen.
Langsam lehnt Sie sich in ihrem Thron aus Knochen zurück, eine Hand auf der Lehne legend, die andere strich sacht ihre Lippen. Nachdenklich, ihre Position, der Blick auf die leere, schwarze Decke gerichtet, ein Bein über die andere Lehne baumelnd lassend.
Zu Ende?
War es sicherlich noch nicht.
Nein, Sie würde sich abermals erheben und die Situation weiter ausreizen. Selbst wenn es nichts mehr zu holen gäbe, eine verdorbene Seele ist eine verdorbene Seele und wenn Sie den Parasit nicht entfernen können, so wird er vielleicht irgendwann wieder ausbrechen.
Wenn nicht aus eigener Kraft, dann mit Hilfe. Sie wusste, wie es ginge, sie alleine kannte das Heilmittel und solange Sie um dieses Wissen bereichert war, war Sie den Ketzern einen Schritt vorraus.
Bedenkt man, was es nur benötigte...ein Haar...und bedenkt man, dass das Gegenmittel so subtil und so einfach war, dass man es ihr als Lösung nicht zutrauen würde.
Ja...so war es....sie gingen die finalen Wege, wie es enden würde, war selbst ihr zu diesem Moment nicht bewusst.
Doch eines war gewiss, Leah war festgesetzt...und wenn die Dienerin die zeichen richtig deuten konnte, war der Parasit unter Kontrolle gebracht worden.
Auch flüsterten die Stimmen durch Adoran, Bajard, Berchgard, selbst in Rahal munkelte man über die doch so feine Ritterin der Hurengöttin.
Ja, die Auswirkungen überraschten selbst Anveena. Doch freudig hebten sich ihre Mundwinkel.
Der Schaden war angerichtet, ab jetzt war der Punkt erreicht, wo Sie als Gewinnerin aus der Sache hinausging, egal, ob sie etwaige Forderungen noch stellen könnte oder nicht.
Vielleicht....ja....vielleicht...würde es sogar weitreichend einen diplomatischen Streit vom Zaune brechen.
Langsam lehnt Sie sich in ihrem Thron aus Knochen zurück, eine Hand auf der Lehne legend, die andere strich sacht ihre Lippen. Nachdenklich, ihre Position, der Blick auf die leere, schwarze Decke gerichtet, ein Bein über die andere Lehne baumelnd lassend.
Zu Ende?
War es sicherlich noch nicht.
Nein, Sie würde sich abermals erheben und die Situation weiter ausreizen. Selbst wenn es nichts mehr zu holen gäbe, eine verdorbene Seele ist eine verdorbene Seele und wenn Sie den Parasit nicht entfernen können, so wird er vielleicht irgendwann wieder ausbrechen.
Wenn nicht aus eigener Kraft, dann mit Hilfe. Sie wusste, wie es ginge, sie alleine kannte das Heilmittel und solange Sie um dieses Wissen bereichert war, war Sie den Ketzern einen Schritt vorraus.
Bedenkt man, was es nur benötigte...ein Haar...und bedenkt man, dass das Gegenmittel so subtil und so einfach war, dass man es ihr als Lösung nicht zutrauen würde.
Ja...so war es....sie gingen die finalen Wege, wie es enden würde, war selbst ihr zu diesem Moment nicht bewusst.
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Raindri Katuri
- Beiträge: 2
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Die Nachricht schlug ein wie eine Katapultsalve. Zu lange waren Milady und Adrian schon fort, und hier auf Gerimor ging alles drunter und drüber. Rafael benahm sich schlimmer wie einer der Rahaler Schlächter und angeblich war der ganze Grafenrat in diese Intrige eingebunden die gegen den Haushalt gesponnen wurde. Irgendetwas stimmte nicht. Er wusste nicht was es war nur das es so etwas nicht gegeben hatte während Milady auf Gerimor war. Hudgarrs Argument das selbst Adrian ihn auspeitschen ließ für sowas klang so unglaubwürdig als hatte er erzählt Flocke würde abends vor die Tür gehen und die Schafe des Nachbarn reißen. Die Mutmaßung dass die komplette Ritterschaft einem Fluch nun zum Opfer gefallen sei war genauso absurd, aber irgendwas war. Einzig was war wusste er nicht.
Die letzte Zeit war nicht leicht gewesen, und auch der Brief von Milady machte die Situation nicht besser, vor allem nicht leichter. Sie würden nach Elbenau reisen, und Blitz in Raindris Obhut kommen. Seine... und Leahs. Sie hatten scheinbar nicht erreicht was sie erreichen wollten. Der ganze Brief klang nicht in der Form wie ihn Milady geschrieben hätte, wenn irgendwo am Horizont ein bißchen Licht zu sehen gewesen wäre, eher im Gegenteil. Die letzten Wochen flogen wieder durch seinen Kopf. Die Rückkehr von Leah, seine Freude und dann das Ende von all dem, für das er die letzten Monate, vielleicht Jahre gelebt hatte. Weg gewischt durch einen Brief, einen Fluch einem Wahnsinn. Die Folgen und das Registrieren, dass man doch alleine war wenn man eigentlich jemanden gebraucht hätte, der da war.. Es war egal geworden am Ende war eines klar geworden, das man sich nur auf die verlassen konnte die man als Familie bezeichnete. Freunde? Sind da wenn man sie nicht braucht aber nie wenn man sie eigentlich um sich haben will.
Leah lag sicher im Kloster und der Fluch war eingedämmt. Nicht nur das, auch der Name war nun nicht nur einmal gefallen, sondern ein zweites mal. Damit war der Verdacht nun sicher wer der Urheber gewesen war um alles weitere würde sich wer kümmern, auch das war nun sicher. Darna und Adrian weit weg, womöglich in Schwierigkeiten. Er wusste nicht mehr weiter. Er wusste nicht mehr was er machen sollte. Das einzige was er gelernt hatte in der letzten Zeit, war das die bei denen er es am wenigsten dachte, die einzigen waren wo er sich nun freute sie zu sehen. Denen er anfing zu vertrauen. Ilbert den er früher nicht einmal zu getraut hatte sich alleine die Schuhe zu schürren hatte in einer Art sich entwickelt, voller Einsatzbereitschaft die er selten gesehen hatte in seinem Leben. Auch Niowe diese kleine Nervensäge die an allem was aus zu setzen hatte was er tat, war zu jemanden geworden auf den er sich freute. Ja auch ihr vertraute er mittlerweile. Vielleicht brauchte es immer im Leben eine extreme Situation um zu erkennen, welche Pfeiler im Leben halten und welche zusammen brechen wenn es den Anschein hatte das es schwieriger werden würde.
Weiter haderte er mit sich lange in dieser Nacht. Er hatte viel überlegt die letzten Tage und auch was der beste Weg sein würde den er gehen könnte. Keiner seiner Gedanken ließ ihn wie sonst den direkten, meist voreiligen Schritt wagen. Nein dieses eine mal war seine Entscheidung lange und gut überlegt. Waffen, Rüstung… ein wenig Proviant war alles was er brauchte um nach Elbenau auf zu brechen…
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Anveena Midame
Wie durch ein Wunder, von heute auf morgen, mag Leah sich erfrischt und ausgeruht fühlen. Es wirke, als seie Sie von einer schweren Last befreit.
Sollten Priester sie untersuchen, werden Sie merken, dass der Parasit, der in ihr schlummerte, fort ist.
Keine Spur blieb übrig von dem, was Sie befahl und so sehr aus dem Leben riss. Nichts.
Und man mag rätseln, was der Auslöser gewesen war.
Mag es Leahs innere Kraft gewesen sein, die sich gegen den Eindringling erwehrte und ihre Liebe zu ihrem Ehemanne ihr den Rücken stärkte oder doch die Macht Temoras in der obersten Priesterin abermals die Dunkelheit aus der Reinheit verbannt.
Wer weiß es, fakt ist, es ist weg.
Sollten Priester sie untersuchen, werden Sie merken, dass der Parasit, der in ihr schlummerte, fort ist.
Keine Spur blieb übrig von dem, was Sie befahl und so sehr aus dem Leben riss. Nichts.
Und man mag rätseln, was der Auslöser gewesen war.
Mag es Leahs innere Kraft gewesen sein, die sich gegen den Eindringling erwehrte und ihre Liebe zu ihrem Ehemanne ihr den Rücken stärkte oder doch die Macht Temoras in der obersten Priesterin abermals die Dunkelheit aus der Reinheit verbannt.
Wer weiß es, fakt ist, es ist weg.