Ein neuer Abschnitt?

Geschichten eurer Charaktere
Lucien de Mareaux

Beitrag von Lucien de Mareaux »

Große oder kleine Ärgernisse

An sich konnte ich zufrieden sein.
Ob der Kerl seine Entschädigung bekam oder nicht, lag nicht mehr in meinen Händen, er wusste bescheid und konnte selbst entscheiden. Mit Amüsement nahm ich die Gereiztheit desjenigen war, der sie leisten wollte, allein des Umstandes wegen, dass wir just in dem Moment reinplatzten, als er spontan gedachte zu ehelichen.
Wie verrückt manche Menschen waren, offenbarte sich eben doch erst in solchen Augenblicken. Die Hochzeit am Folgetag war das, was man vermutlich beschaulich nannte – wenn man mal von der armen Ziege absah, die ihr Leben als Opfergabe lassen musste. Aber Panther mochten Ziegen bestimmt gern.
Meinem Verständnis entzog es sich noch immer, wie man sich einem Glauben allein so sehr verschreiben konnte. Nicht, dass ich daran zweifelte, dass es die Götter gab. Anzeichen dafür, das sie da waren und existierten, gab es genug. Mit gemischten Gefühlen erinnerte ich mich an diese vermaledeite Kiste zurück, die es ziemlich „blau“ getrieben hatte.
Eine Tradition schienen sie aber alle zu teilen: Die Kleiderwahl des Brautpaares.
Das warf bei mir die Frage auf, ob es irgendwann mal eine Zeit gab, da alles eins war. Eine Tradition, eine Trauung unter einem Gott (oder einer Göttin), oder… ja, weitere Fragen folgten der ersten unweigerlich nach, die sowieso keine Antwort fanden, weshalb ich es nach kurzer Zeit bereits wieder aufgab diese weiterzuverfolgen.
Eine ganz andere Sache war die Überlegung, wie das bei uns beiden wohl irgendwann aussähe, wenn wir diesen Schritt gehen wollten. Sicherlich lag das noch in einiger Entfernung, aber so recht für eine Gottheit entscheiden konnte und wollte ich mich nicht, und irgendwie war ich mir sicher, dass es bei ihr gar nicht großartig anders aussah.
Müßig sich jetzt schon den Kopf darüber zu zerbrechen, aber es drängte sich nun einmal in mein Gedankengut hinein.
Was ich allerdings nach wie vor nicht wusste, war die Tatsache der Einladung an und für sich. Und eigentlich hatte ich mir erhofft, dass es neben der Feierlichkeit vielleicht auch ein wenig informativer sein würde. Leider war ich in beidem nicht erheblich viel weiter gekommen, eine Ahnung war aber immerhin vorhanden.

Dennoch konzentrierte ich mich mittlerweile eher auf die Aufgaben die vor mir lagen:
Ein Treffen mit dem Ridder, eine Zusammenkunft mit dem Nachtvolk, und ich musste dieses Ärgernis noch besprechen, dass mir die vergangenen Tage so gehörig meine Laune vergellt hatte.
Mochte dieser eitle Geck sich die Zunge abbeißen und daran ersticken, ebenso an seinen erstunkenen und erlogenen Wortklaubereien, seinen Beleidigungen und Unterstellungen, die wirklich noch seines Gleichen suchten. Noch nie war mir ein so kleingeistiger Speichellecker untergekommen, wie dieser.
Letztlich änderte es nichts daran, dass das Angebot auf den ersten Blick gewiss interessant war. Fraglich nur, wie das mit der Bezahlung verlaufen würde. In diesem Fall und dem, was da zu leisten war, lag das alles fern von einem ganz gewöhnlichen Auftritt.
Da die Kostüme für das Theaterstück schon fertig waren und die Kosten somit aus dem Fenster geworfen wurden, da wir die sicher nicht erstattet bekamen, weil „man es gewohnt war, alles zu bekommen, was man bekommen will“, sollte ich mir vielleicht überlegen, wo wir die Kosten dafür in diesem Auftritt unterbringen konnten, ohne dass es sonderlich auffiel.

Und wer mich meint über den Tisch ziehen zu wollen, der darf gern versuchen früher aufzustehen als ich.

Oh nein, ich war nicht gut darauf zu sprechen – gar nicht gut, um genau zu sein. Es mochte sein, dass sie so einiges „gewohnt“ war, aber letztlich war weder ich noch irgendwer vom Nachtvolk direkter Untertan, etwas, was offensichtlich gern vergessen wurde.
Mit einem Seufzen stellte ich die voraussichtlichen Kosten auf, schob, drehte und wendete, bis es letztlich passte, und die Aufwandsentschädigung letztlich nicht mehr auffiel.
Ein Nachmittag, ein Abend, ein volles Programm liefern, das war etwas, was Vorbereitung brauchte: Neue Kostüme, dem Anlass angemessen aber doch auffällig, vielleicht eine anständige etwas grellere Livree? Dann die Lieder, die gespielt werden sollten, die Aufführung, die im Vorfeld erfolgen sollte. Die Begleitung zu Speis und Trank, zum Tanz danach und so weiter und so weiter…
Während ich das Pergament füllte mit Zahlen, Ideen, Vorschlägen und ähnlichem, auch wenn sich meine Begeisterung darob sehr stark in Grenzen hielt, fiel mir ein, dass wir noch einen anderen Auftrag endlich zu besprechen hatten. Noch länger zu warten, war nicht gut und konnte zum Verlust des Auftrags führen. Manche mochten dazu sagen, dass wir uns darüber glücklich schätzen konnten, aber letztlich musste ich mir persönlich eine andere Meinung dazu eingestehen. Wenn wir schon den Buckel auf Teufel komm raus krumm machten und das mit der Aussicht einer mäßigen Bezahlung – wenn nicht gar keiner anständigen Bezahlen, oder einer die nur auf einem Wechsel zu finden war, der niemals eingelöst werden konnte, sollte oder würde –, konnten wir es ebenso gut auch bei diesem Auftrag tun.

Ich war tatsächlich soweit. Am liebsten hätte ich alles hingeschmissen. Nicht das erste Mal, dass mir dieser Gedanke kam. Aber vermutlich hing das mit der sich anhäufenden Verantwortung zusammen, und dass ich es nicht tat, mit der Einsicht, dass dann alles den Bach runtergehen musste. Denn, dass die Mädchen dem noch nicht gewachsen waren, stand für mich außer Frage. Die Entscheidung, die damals getroffen wurde, war schließlich nicht aus heiterem Himmel gekommen und von ausgeprägtem Verstand gewesen. Nur an meinem eigenen zweifelte ich ordentlich mittlerweile.
Wo war meine Ruhe hin, die ich von der kurzen Reise mitgebracht hatte? Schon wieder aufgebraucht? Meine zunehmende Gereiztheit machte mir zu schaffen. Es gab Zeiten, da hätte mich nichts von all dem auch nur annähernd erreicht, aber im Augenblick…
… und ich fragte mich im Stillen woran es lag. Eigentlich gab es keinen plausiblen Grund dafür. Vielleicht verhielt es sich auch nur deshalb so, weil ich die Nase gründlich voll hatte den Fußabtreter für andere zu spielen.

Deine größten Probleme sind deine Ungeduld und deine Unfähigkeit dich unterzuordnen. Einhergehend damit deine ungemein direkte Art, alles auf den Punkt zu bringen, wie es niemand hören will, der von sich mehr hält, als vom Rest der Welt.

Tja, da hatte mein Lehrmeister zweifellos Recht. Ich, einfach unverbesserlich.
Lucien de Mareaux

Beitrag von Lucien de Mareaux »

Wenn das Gemüt abkühlt

Wie ein Anfänger..

Richtig. Ich hatte mich benommen, wie ein Anfänger. Mit einem Seufzen rutschte ich tiefer, legte die Beine auf den Nachbarstuhl und umklammerte meinen Teebecher. Während die Wut allmählich verrauchte, und ich mir alles noch mal vor Augen hielt, hätte ich mich dafür verfluchen können. Fraglich, ob das wieder in Ordnung zu bringen war.
Streckenweise vielleicht. Fakt war, nach wie vor und daran ließ sich wohl auch nicht rütteln, ich kam mit diesem Kerl nicht zurecht – selten genug, dass mir das passierte. Fakt war auch, es war gewiss kindisch gewesen – dem gekränkten Stolz und dem eigenen Ehrgefühl zu schulden – sich derart aufzulehnen und damit sogar Kopf und Kragen zu riskieren. Es hätte auch ins Loch führen können.
Verdammt sei die Direktheit, verdammt der Stolz, verdammt das Ehrgefühl, Verdammt die ganze Situation.
Also, wie wieder soweit in Ordnung bringen, dass die Wogen sich weitestgehend glätteten? Ein Brief kam nicht in Frage. Persönlich war schwierig, aber nicht unmöglich. Oftmals schlawenzelte dieser Knilch drum rum, jedoch nicht immer und grundsätzlich. Es blieb nur den rechten Moment abzupassen.

Verdammt seiest du, Geduld, die du mich erneut auf die Probe stellst!

Voller Zynismus und Ironie gestand ich mir ein, dass es mir leichter fiel vor einer Frau einen Fehler einzugestehen, als vor einem Kerl. Noch unmöglicher wurde es, wenn es sich dabei um einen Kerl handelte, den ich nicht im Mindesten ausstehen konnte.
Und warum? So genau wollte ich mir das lieber nicht anschauen.

Platzhirsche hatten die unangenehme Eigenschaft genau das durchsetzen zu wollen, was sie eben waren: Platzhirsche.
Sie weiteten ihr Revier solange aus, bis sie an die Grenzen des anderen stießen, nur um mit einer ureigenen Selbstverständlichkeit genau diese überschritten, als gehörte ihnen das Gebiet bereits. Und das galt nicht nur auf dem Gebiet bezüglich des weiblichen Geschlechts, es war einfach ein typisches Mannbarkeitsritual auf allen Ebenen, sobald zwei Kerle aufeinander trafen, die sich als Platzhirsch empfanden.
Dazu gehörte das kindische Übertrumpfen des anderen in den eigenen Taten, was gewiss auf Außenstehende wirkte, wie die Unterhaltung zwei Vierjähriger:

Ich habe mich letztens einem Bären gestellt und ihn getötet.
Worauf der zweite dann antwortete:
Ha, das ist doch noch gar nichts, ich habe einen Dämon erledigt! Mit bloßen Händen!

Wichtig war nicht, wie viel davon stimmte. Wichtig war nur besser dazustehen, als der andere.

Dazu gehörte bisweilen auch dieses törichte „Ich habe Recht und du erzählst nur Nonsens.“
Zumeist führte solcherlei Aussage zu gar nichts, außer zu noch mehr Unfrieden. Genauso wie die Verweigerung der Zusammenarbeit, auch wenn es noch so gute Gründe dafür gab. Diese Nickeligkeit konnte ein Platzhirsch unmöglich auf sich sitzen lassen, noch viel weniger irgendwelche Behauptungen, die einen ins schlechtere Licht rückten.
Tja, und so kam meist eins zum anderen und begann weitere Kreise zu ziehen, als man es denn an sich haben wollte.

Bei Licht besehen hatte ich mich also benommen wie ein grüner Junge, der noch nie im Leben in solchen Kreisen verkehrte. Krötenschleim und Entengrütze.

Einerlei.
Es gab ja noch mehr, was mich wurmte, ich mir nunmehr aber mit Gemütsruhe betrachten konnte. Dennoch, ich schob es beiseite. Heute Abend gab es einiges zu tun. Nicht nur ein Auftritt galt es vorzubereiten, sondern auch noch anderes zu erledigen. Wer wusste, ob ich das heute schaffte? Wenn nicht, musste es eben bis morgen oder übermorgen warten.
Mit einem Seufzen rappelte ich mich auf, schnappte mir meinen Mantel und machte mich auf den Weg.
Vermaledeite Stadt. Einerlei, vielleicht fand sich eine Gelegenheit zur Beseitigung des Problems…
Lucien de Mareaux

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Zuviel?

Das Leben ist zu kurz, um die Zeit, die einem gewährt wird, zu vergeuden.

Ich wusste nicht mehr, in welchem der vielen Bücher, die ich gelesen hatte, stand. Damals fragte ich mich, was der Schreiber als „vergeudet“ ansah. Mittlerweile wusste ich, dass das ein jeder für sich selbst entscheiden musste.
Im Augenblick hatte ich das Gefühl, dass ich meine Zeit für alles verschwendete, was sich auch nur annähernd in den Weg warf, nur nicht für das, was mir an sich wichtig war. Ohne jeden Elan fütterte ich die Fische, hing danach eine Weile über dem Aquarium und sah zu wie sie die kleinen Leckerbissen verschlangen.
Es war still im Haus. Der Kater schlief und rührte sich nicht. Sie war gegangen, weil sie keine Ruhe fand, und ich hätte mich eigentlich hinlegen sollen, um etwas Schlaf zu finden. Mein Kopf war voll von Gedanken, entsprechend würde ich kein Auge zu tun, selbst wenn ich es versuchte. Entsprechend blieb ich wo ich war, sah den Fischen weiter zu und brütete stumm vor mich hin.

Ja, mein Leben war hektisch, das war richtig. Ich fragte mich, ob es schon immer so gewesen war, oder erst seitdem ich Mica die Aufgaben abgenommen hatte. Für eine Weile versank ich in meinen Erinnerungen und zog mich dafür vor den Kamin zurück, bewaffnet mit einem Krug Met.

„Lu, du Rotzbengel! Beweg deinen faulen Arsch aus’m Stroh!“ Der Tritt saß und ließ den Jungen sich vor Schmerz krümmen und keuchen. Als er nicht schnell genug auf die Beine kam, traf ihn noch ein grober Schlag auf den Hinterkopf und er wurde an den Haaren auf die Füße hochgerissen. Er schrie auf und schlug um sich, wofür er nur Hohngelächter und noch eine schallende Ohrfeige erntete.
„Deine Schonfrist ist vorbei, Schmarotzer!“

Es folgten Wochen, die ihm vorkommen sollten, wie ein Alptraum. Schlaf gab es kaum, ebenso wenig einen gefüllten Magen. Alle Aufgaben, die ihm gestellt wurden, hatte er von Anfang perfekt zu erledigen. Tat er es nicht, bekam er nichts zu essen, und musst es solange üben, bis er entweder umfiel vor Kraftlosigkeit, oder bis er wenigstens für zwei Stunden schlafen geschickt wurde. Prügel waren an der Tagesordnung, bisweilen wurde er so arg zusammengeschlagen, dass er sich nicht rühren konnte. Dann ließ man ihn für ein oder zwei Tage in Ruhe, bevor die Tyrannei von vorn losging.
Er lernte Schlösser aufzubrechen, lernte Fassaden hinauf zu klettern, lernte Beutel schneiden, lernte jonglieren, lernte, lernte, lernte… stets unter Druck und Zwang, stets hungrig, stets müde. Er lernte Verachtung und Hass, Abweisung, Demütigung und Niedertracht. Er lernte überleben.

Ein Auftrag nach dem anderen. Atempausen, Ruhephasen gab es nicht. Wer zu langsam war, wer faul war, der kassierte Schläge oder Schlimmeres. Schlimmeres widerfuhr ihm auch, einmal. Ein einziges Mal, danach schwor er sich, dass es das erste und letzte Mal gewesen war, dass ihm derart mitgespielt wurde. Es war weniger Motivation, die ihn antrieb, als die vage Hoffnung irgendwann einmal besser zu sein, als
er.

Jahre waren vergangen, bis er so etwas wie eine sehr schräge Form des Lobs bekam. Er wusste, dass sie ihn alle mieden, die Kleinen und Großen, entweder aus Angst oder ehrlichem Respekt heraus. Er bekam die besten Aufträge, er hatte mittlerweile alle Zeit der Welt um sie zu erfüllen, außer bei ganz geringen Ausnahmen.
Niemand legte mehr Hand an ihn. Seit einem Jahr auch sein Meister nicht mehr. Natürlich war es ihm aufgefallen. Natürlich wusste er, dass er sein Ziel damit erreicht haben musste, dass er sich selbst mal gesteckt hatte.
In all der Zeit hatte es keinen Tag der Ruhe gegeben. Stets wachsam, stets misstrauisch, stets irgendetwas, was es zu erledigen gab. Es war an der Zeit es zu beenden...


Vieles von dem, was in meinen Erinnerungen ruhte, war nebelverhangen, als wollte mein Verstand mich davor schützen. Selbst wenn ich versuchte mir die Bilder heraufzuholen, weigerte sich alles in mir, sie zu sehen.
Das Einzige, was mir noch immer klar vor Augen lag, waren die Dinge, die ich getan hatte. Nicht aber unbedingt jene, die er mir angetan hatte. Das Erste mal, dass ich mich bewusst an eine Zeit der Ruhe erinnerte, war die Überfahrt hierher und die Tage danach. Es war ein Gefühl von Freiheit gewesen, wie ich es vorher gar nicht gekannt hatte.
Sie sollte also auch damit Recht behalten. Mein Leben war eines, angefüllt mit hektischem Treiben, voller Unruhe und jeden Tag musste es etwas Neues geben, was zu tun war. Mir war das vorher nie so bewusst gewesen, sondern eher eine Selbstverständlichkeit, eine Gewohnheit, die für mich dazu gehörte, wie ein jeder eben auch Atmen musste.
Bedauerlich nur, dass es auch auf Kosten ihrer eigenen Ruhe geschah, die sie offenbar brauchte, und ich war außer Stande sie ihr zu geben, so sehr ich es auch wollte. Was ein bitterer Beigeschmack zum Ganzen.

Und was war es, das mich derart dämliche Fehler begehen ließ?
Das Grübeln nahm kein Ende.

Erst als ich ihre Schritte hörte, merkte ich, wie müde ich eigentlich war, wie spät es demzufolge sein musste. Erst als ich ihre Schritte hörte, begann ich mich darüber zu ärgern noch immer hier zu sitzen, weil sie sich unweigerlich Sorgen machen würde.
Ich stieß ein leises Seufzen aus, stand auf und wandte mich um…
Lucien de Mareaux

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Nur einmal…

… mit Professionellen arbeiten…
Nur ein einziges Mal! Wenn mich irgendwer hört, bitte! Ein Herzenswunsch!

Ich stellte es schon wieder fest. Auf diesem Weltenrund gab es verdammt viele schwarze Schafe und sehr wenige, die in meinen Augen soweit bestanden, dass ich das Gefühl hatte von jenen noch was lernen zu können.

Der Tod war eine simple Angelegenheit. Jemanden umzubringen kostete Überwindung, wenn man ein Gewissen besaß. Hatte man keines, ging es leicht von der Hand. Tot war tot. Der Unterschied lag allein im Handwerk.
Der Stilvolle hinterließ keine Sauerei, sondern verließ seinen „Arbeitsplatz“ ordentlich, aufgeräumt und sauber, ohne Spuren zu hinterlassen. Der Schlächter verwandelte den Schauplatz in ein Massaker und ertränkte zumeist alles in Blut, setzte ein klares Zeichen, an dem man ihn erkennen konnte – oftmals an der Leiche selber angebracht. Stümper hingegen brachten ihre Arbeit nur auf halbem Wege, aber selten zum Ende.

Snuges war einer der Stilvollen gewesen.
Egal, auf welche Weise er den Tod brachte, die Leichen sahen stets so aus, als seien sie friedlich eingeschlafen. Sofern er kein Gift verwandte, sondern das übliche Handwerkszeug, verstand er sich darauf keine Sauerei zu hinterlassen. Manchmal fragte ich mich, wenn ich zufällig nach ihm den Ort des Geschehens betreten hatte, ob er sich sogar die Mühe machte, sie zu waschen, wenn er „kleckerte“.

Holles war ein Schlächter.
Wo Holles auftauchte, hinterließ er ein Blutbad, Gedärme, gebrochene Knochen, ein wahres Gemetzel. Jeder in der Stadt hatte es gewusst, dass er es war. Keiner wagte etwas dagegen zu unternehmen. Nicht einmal die Obrigkeiten. Die engagierten diesen Mistkerl lieber, wenn sie ihren Standpunkt klarstellen wollten.
Nicht selten ging der, der die verstümmelten und zugerichteten Leichen fand, sehr eilig wieder hinaus, um sich – wie man so schön sagt – noch mal alles durch den Kopf gehen zu lassen. Alles, was der Tag an Essen mit sich gebracht hatte und noch nicht wieder ausgeschissen war, und alles, was den gerade bekommenen Anblick betraf obendrauf.

Und die Dilettanten schafften es allenfalls jemanden zu verletzen, manchmal schwer, manchmal leicht, aber hatten danach dafür eine Menge Schwierigkeiten am Hals und mussten abtauchen. Irgendwer anders sollte schließlich zu Ende bringen, was sie nicht geschafft hatten, natürlich zu weit schlechteren Bedingungen, denn die Leiche war ja gewarnt.

Dort wie hier verhielt es sich gleich. Menschen waren nun mal so. Es gab von jeder Fasson etwas unter ihnen. Einerlei, wohin man kam, es war überall das Gleiche.
Erbärmlich. Und es machte darüber hinaus die Wahl eines Lehrlings ungleich schwerer. Denn eines stand fest: Alles, was der Lehrling versaute, fiel auf seinen Meister zurück. Davon abgesehen war mir bislang auch noch niemand aufgefallen, zumindest nicht positiv. Oh, negativ etliche. Da gab es einige, die sich vermutlich sogar selbst Meister schimpften.
Aber sind wir mal ehrlich: Was würden die wohl über mich sagen? Sehr wahrscheinlich genau das Gleiche wie ich über sie. Ist doch Ehrensache!

Abwarten. Geduld haben. Oh ja, meine größte Stärke! Geduld! Ich fing schon jetzt an die Herausforderung zu treten, zu schubsen, zu zerfleischen – kurz: zu hassen.

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Lucien de Mareaux

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Kieselchen und Feuerstern

Die Auftritte waren so eine Sache für sich. Die Organisation dessen erst recht.
Fein war der Abend, als wir in der Nixe zusammen saßen und genau darüber noch mal sprachen. Schade war im Grunde, dass nicht alle da waren, aber an sich war das Zusammenkunft sowieso spontaner Natur gewesen.
Eigentlich war ich zur Nixe gegangen, um mit Mica zu reden. Will tauchte wenig später auf, Karawyn gesellte sich noch dazu, also nutzten wir die Gunst der Stunde und besprachen alles noch einmal kurz, teilten die Aufgaben untereinander auf und letztlich war jeder zufrieden, wie es schien.
Es war ja auch nicht so, als gäbe es nichts zu tun. Im Grunde gab es sogar einen ganzen Berg voll Arbeit und das nicht nur mit den Auftritten alleine. Da war ja noch die andere Seite der Medaille. Da war so einiges, was es herauszufinden galt, und ich wollte vor allem mal sehen, wie sehr ich mich auf die drei denn dahingehend verlassen konnte.
Der Eifer, den sie an dem Abend zeigten, ließ mich lächeln. Ich konnte nur hoffen, dass dieser anhielt und auch den Tatendrang entsprechend unterstützte. Wenn es entsprechend gut verlief, konnte ich immerhin davon ausgehen, dass ich ein wenig mehr Luft zum Atmen hatte – und auch für ganz eigene Interessen.

Gleich am nächsten Tag verzogen wir uns wieder in die Festung. Wir zwei allein. Einmal Luft holen. Jetzt konnte ich ja immerhin frei atmen und es war wohl auch dringend notwendig wieder herzukommen, die Ruhe und Zeit für uns auszunutzen. Danach würde es wieder weiter gehen, und es war nicht so, dass es wenig zu tun gab.
Auch wenn wir uns nur zwei Tage hier aufhalten wollten, war sehr schnell klar, dass die Zeit auch dazu diente, etwas dazu zu lernen. Vielleicht galt das für beide, in erster Linie aber vermutlich wohl mehr für mich.

Die Urgewalt, die Leidenschaft, die Erde.

Darüber zu reden brachte uns nicht weiter. Vielmehr verzweifelte sie dabei. Sie fand nur schwerlich die rechten Worte zum Beschreiben und meine Fragen taten ihr übriges mit dazu, so dass ich vorschlug mir zu zeigen, was sie meinte, auch wenn ich keine Ahnung hatte, wie sich das bewerkstelligen lassen könnte.
Sie fand einen Weg, einen, der mich gründlich überraschte, ja, ich muss zugeben, regelrecht überrollte und das im wahrsten Sinne des Wortes. Diese Urgewalt, die mir entgegenschlug, die Kraft, die darin lag, die Gefahr darüber hinaus, es kam einem Erdrutsch gleich und war doch nicht mehr als ein Gefühl. Mein Verstand wollte zunächst instinktiv darauf reagieren, fand aber sehr schnell zurück zur Wahrheit im Ganzen. Es geschah nichts weiter, als dass ich ein Gefühl für das Element bekam, nicht mehr und nicht weniger.
Es war überwältigend, raubte einem fast die Sinne und übte auf mich eine Faszination aus, die ich schwer beschreiben konnte. Nach der Gewalt folgte die Ruhe, die Stille, die die Erde ebenfalls in sich trug. Da war ein Empfinden von Sicherheit und Geborgenheit, das mit getragen wurde, ich aber nur bedingt teilte. Ich wusste instinktiv, sie dachte an die Stadt der Zwerge, die auf mich eher bedrückend und vor allem erdrückend gewirkt hatte. Ich dachte eher an die versteckten Gänge der Burg aus meiner Heimatstadt.
Dunkelheit und Enge machten mir nichts aus. Aber das Wissen massives Gestein in rauen Mengen über mich zu haben, war etwas ganz anderes. Es raubte mir den Atem, erfüllte mich mit einer unbestimmten Beklommenheit und hatte wenig Geborgenheit für mich in sich. Tatsächlich schlich sich bei mir der Vergleich ein, dass ich mich im Loch befand – wie bei uns daheim der Kerker genannt wurde.
Das Loch war im Grunde genau das. Ein breites Loch tief unterhalb der Stadt gelegen, wo kein Lichtschimmer hinunter drang. Die Gefangenen wurden hinabgeschickt und mussten dort in Unrat, Dreck mit Ratten und anderem Ungeziefer ihr Dasein fristen, oftmals bis zu deren Ende. Zumeist galt diese Art der Bestrafung den Übelsten unter den Halunken: Mörder, Vergewaltiger und ähnlichem Pack mehr.
Ich hatte diesen Ort ein einziges Mal besucht, zu meinem Glück nicht als Verurteilter. Damals schwor ich mir dort niemals zu enden – und damit womöglich in diesem Loch auch zu verenden.
Weitere Eindrücke, Gefühle, die mich erreichten, lenkten mich von den unwillkommenen Gedanken ab. Alles in allem waren mir einige Dinge sicher bekannt, nicht fern, aber die, die ich als gravierend empfand, machten mir die Erde fremd.

Die Mauern der Festung schienen mir näher zu sein, als sie es eigentlich waren, und der Drang der vermeintlichen Enge zu entfliehen war allgegenwärtig. Ich erbat mir danach eine Auszeit und ging eine Runde spazieren, um meine Gedanken und Gefühle zu sortieren.
Sehr lange blieb ich nicht einmal fort, kehrte aber zurück, ohne Fragen zu dem Geschehenen und zu den Eindrücken zu stellen.


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Urgewalt, Ungezügeltheit, Verspieltheit, Feuer.

Der zweite Tag in der Festung. Ich bat sie es mir direkt zu zeigen, ohne ein Gespräch vorab. Vermutlich, weil ich nun wusste, was auf mich zukam. Vielleicht auch, weil sie sich ohnehin so schwer tat es in Worte zu fassen und ich bei den Erläuterungen, bevor sie mir die Erde näher gebracht hatte, viele Verständnisfragen gefolgt waren, die sich in alle Winde zerstreut hatten, als ich ihre Erfahrung mit ihrem Element hatte teilen dürfen.
Wieder erfuhr ich zuerst von der Gefahr, die Feuer in sich barg, wieder fühlte ich mich im ersten Augenblick regelrecht überfahren, nahm aber das, was sie mich spüren ließ nicht als fremd wahr. Nichts von dem, was folgte, war fremd. Weder der unbändige Zorn, die im Feuer wohnte, noch die Verspieltheit, auch nicht die geborgene Wärme, nichts.
Ich stellte fest, dass ich keine Fragen dazu hatte, stellte fest, dass mir all das sehr nahe war. Es gab danach nicht einmal die Notwendigkeit mir Gedanken darüber zu machen. Das war ich. Das war alles in mir. Restlos. Nicht ein Teil von dem Gefühlten war mir fern. Wie soll ich es sagen? Es war… verstehen.
Ganz langsam dämmerte mir, woher das bislang unbestimmte Gefühl kam, dass sie verstand, wie ich tickte. Fast hätte ich gelacht. Nein, Fragen hatte ich keine dazu. Gar keine. Es war in etwa so, als fügte sich ein Puzzle zusammen, Teilchen für Teilchen und ich war gespannt, was mich noch erwartete bei den zwei Elementen, die noch fehlten.
Auch wenn ich noch ein wenig Geduld aufbringen musste, bis ich mehr erfuhr, da wir am Folgetag wieder aufbrechen wollten zurück nach Bajard.


Rückkehr und Entschluss.

Es war Zeit für eine „kleine“ Überraschung.
Genug Dinge liefen nicht so, wie ich es mir wünschte oder vorstellte, und eine Veränderung war nun genau das Richtige. Davon war ich auch nicht mehr abzubringen. Ich nutzte also die Zeit, in der sie auf der Sumpfinsel beschäftigt war, damit Pläne zurechtzulegen, Grundrisse aufzuzeichnen und mir fähige Handwerker zu suchen, die meine Visionen Wirklichkeit werden lassen konnten.
Als sie ein paar Tage drauf zurückkehrte, nahm ich sie mit zum Handelskontor der Thyren und bestellte dort eine raue Menge an Stein und Holz. Sie stellte keine Fragen, aber ich wusste sehr gut, dass das noch folgen würde.
Die Überraschung in ihren Zügen, als ich ihr mein Vorhaben später erzählte, während ich mir den auserkorenen Platz dazu anschaute, war herrlich, aber auch verunsichernd zugleich.
Was, wenn sie ablehnte? In den ersten Momenten war genau das meine Befürchtung, die sie aber dann alsbald zerstreute. Ein perfekter Tag, sollte man meinen.

Vielleicht wäre er perfekt gewesen, hätten wir nicht noch beschlossen uns in die Taverne zu setzen, wo alsbald Ärger im Verzug war, dank des Letharen und seiner munteren fleischfressenden Echse. Es wäre auch klug gewesen von den übereifrigen Helfern, hätten sie sich zurückgehalten, den Mund zugeklappt und die Sache auf sich beruhen lassen, als ich den übelgelaunten Letharen soweit hatte, dass es zu einem friedlichen Ende hätte kommen können. Aber Klugheit war dieser Tage wirklich verdammt rar gesät.
Unterstützung durfte niemand von mir erhoffen ab diesem Punkt. Ich brachte sie in Sicherheit. Wie schnell konnte eine solche Situation eine Blinde überfordern und in Lebensgefahr bringen, ohne dass sie das ihrige dazu beitrug. Es genügte ja schon einfach nur ungünstig zu stehen. Und bei aller Liebe zum Dorf, aber wo war der Hauptmann, wenn er gebraucht wurde? Abgesehen davon stand zu vermuten, dass diese Auseinandersetzung nur wegen des Vorfalls stattfand, der sich ereignete am Tag unserer Abreise vor einigen Tagen.
Und da will man glauben, die Leute lernen dazu, wenn es ums eigene Leben ging, aber nein, selbst da müssen sie noch provokativ anfügen „Lieber sterbe ich!“.
Was sollte man dazu noch sagen, außer: Selber Schuld.
Es war mir unbegreiflich, wie sich jemand so wenig Eigenwert zuschreiben konnte und sein Ende quasi damit freiwillig besiegelte. Mitleid war da Fehlanzeige, zumal die Arbeit den „Dreck“ aufzukehren letztlich mal wieder an uns hängen blieb.
Je länger wir damit zu tun hatten, desto klarer wurde mir, dass ich unbedingt zusehen sollte, die gemachten Pläne möglichst zügig in die Tat umzusetzen.
Ja, eindeutig. Ein guter Vorsatz. Ein hervorragender Vorsatz!
Zuletzt geändert von Lucien de Mareaux am Montag 18. April 2011, 19:20, insgesamt 2-mal geändert.
Lucien de Mareaux

Beitrag von Lucien de Mareaux »

Scheine, scheine, kleiner Stern

… ach wie bist du mir so fern,
wunderschön und unbekannt,
wie ein strahlend Diamant,
scheine, scheine, kleiner Stern,
ach wie bist du mir so fern.
Scheine, scheine, kleiner Stern,
ach was haben wir dich gern,
strahlend schön am Himmelszelt,
erleuchtest hell die ganze Welt,
scheine, scheine, kleiner Stern
ach was haben wir dich gern.


[img]http://ksta.stadtmenschen.de/pics/module/userbilder/Fotoblog/firestar_0d975aI0c0_bg2.jpg[/img]

Der Nachthimmel war in flammendes Rot getaucht. Der Schein vertrieb die Dunkelheit in den Gassen. Meine Füße trugen mich wie von selbst auf das Licht zu, während die Menschen der Stadt in heller Aufregung davor flohen.
Als ich aus den Gassen heraustrat, sah ich, was die Panik ausgelöst hatte. Das ganze Burggelände stand in hellen Flammen, die mittlerweile schon auf die näher stehenden Häuser übergriff. Die Feuersbrunst würde sich nicht aufhalten lassen, auch wenn die Menschenkette mit den Wassereimern alle Mühe gab den Brand zu bekämpfen.
Warum mich der Anblick mit einem Hochgefühl erfüllte, wusste ich nicht. Dennoch trieb es mir ein Lächeln auf die Züge, anstatt mich ebenfalls dazu zu bringen das Weite zu suchen.
Wie so oft in meinen Träumen tauchte neben mir der Junge auf und griff furchtlos nach meiner Hand. Es war, als teilte er mein Empfinden zu dem, was vor uns lag.
„Es ist Zeit“, sprach er gerade laut genug, um den Lärm des Feuers und der schreienden Menschen zu übertönen.

Ja, es war Zeit. Ich wusste tief in mir, dass ich gehen musste. Zeit, das ruhen zu lassen, was hinter mir lag. Zeit, mich Neuem zuzuwenden. Ich drehte mich um und sah in milchig blaue Augen, und ergriff die sich mir entgegen streckende Hand. Der Junge ließ meine Linke gleichzeitig los und trat zurück.
„Leb wohl.“
„Nein, du wirst mit mir kommen, Etienne, denn du bist und wirst immer ein Teil meiner selbst sein. Bis wir uns wieder sehen.“
So trat der Kleine zwischen uns, ergriff unsere Hände und wir wandten uns ab vom Feuer, von den Menschen, von der Stadt. Zielsicher führte der Bursche uns an den Rand der Stadt, zurück zu dem Weg, an dem ich schon einmal gestanden hatte. Der Weg, der hinausführte, fort von hier.
Ich hatte nicht damit gerechnet so bald den Fuß darauf zu setzen und den Ort, an dem ich meine Kindheit verbrachte, für immer hinter mir zu lassen. Es war ein seltsames Gefühl, aber auch eines, das mich mit freudigen Erwartungen erfüllte. Am Wegesrand sah ich sie stehen. Meine Mutter, meine Schwester. Beide bedachten mich mit einem verächtlichen Blick. Ich vermochte nichts anderes zu tun, als ihnen strahlend ins Gesicht zu lächeln, woraufhin sich ihr ganzer Hass in all seiner Hässlichkeit zeigte. Sie riefen uns Verwünschungen entgegen, Flüche und all das, wovon ich mir sicher war, dass es dreifach auf sie zurückfallen musste, wenn sie es nur von ganzem Herzen meinten (und davon war auszugehen).
Sie wussten sehr genau, der Weg, der vor mir – vor uns – lag, blieb ihnen verwehrt, gebunden an dieser verfluchte Stadt, an den Abschaum, der dort lebte und von dem sie selbst ein Teil waren.

All das ließ ich hinter mir, nahm mit, was mir lieb und teuer war. Der Weg führte weit fort. Wie lange wir liefen, wusste ich nicht. Aber hier gab es keine schmerzenden Füße, keine Erschöpfung und die Landschaft wechselte schneller, als das Auge es zeitweise erfassen konnte.
An einem Gebirgszug angekommen blieben wir stehen. Das Meer lag hinter uns, das Dorf, einige Häuser und Straßen, mal mehr und mal weniger gut befestigt oder befahren.
Vor uns lag ein großes Fachwerkhaus, die Fenster offen, um die frische Frühlingsluft einzulassen. Die Dachschindeln glänzten in der Morgensonne rötlich und alles in allem wirkte es von außen zunächst sehr gepflegt.
Als die Türe aufschwang traten wir nach kurzem Zögern ein, neugierig, was uns erwartete…
Antworten