Darthatham uireb godref

Geschichten eurer Charaktere
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Ninithiel Godhel

Darthatham uireb godref

Beitrag von Ninithiel Godhel »

„ce beriannen mi `uren, ar gûr nîn abronatha.“
[Du bist geborgen in meinem Herzen und mein Herz wird es immer weitertragen.]


Die Kerze erleuchtete ihre feingeschnittenen Züge, unruhig flatterte das Licht über jene. Ihr Blick trug jedoch eine tiefgründige innere Ruhe. Das kratzende Geräusch der Feder, verriet ihre schreibende Tätigkeit. Ihre Rückkehr nach Ered Luin hatte für ihren Geist eine verwirrende Wendung genommen. Selten schrieb sie etwas nieder um ihren Verstand zu sammeln. Mit einer fließenden Bewegung landete die Feder in der vorgesehenen Halterung. Ihre Augen huschten über die geschriebenen Worte hinweg, ehe sie an den letzten Worten hängen blieb:
lind dîn. Sie fuhr sich mit ihrer rechten Hand durch das hellblonde Haar und schloss dann behutsam das Buch. Die Hand noch auf dem Umschlag gelegt, verweilte sie. Ihre Reise veränderte sie. Eine Ruhe erfüllte ihr ganzes Sein, nun wo sie den Tanz mit den Klingen lernte. Zuvor als Stoffweberin fühlte sie sich immer etwas ruhelos, oft verließ sie Ered Luin weil sie etwas fortzog.

Und nun vernahm sie ein vertrautes Lied. Doch so nah es auch wirkte, konnte sie dieses nicht zuordnen. Es fühlte sich an, als würde es sich vor ihrem Geiste verbergen wollen. Mit einer fließenden Bewegung richtete sie sich auf und streifte mit ihren filigranen Händen kurz über den feinen Rock. Im Mondlicht glitzerte der Schnee vor dem Fenster wie tausend kleine Diamanten. Noch niemals lag Schnee in Ered Luin oder im Nebelwald. Der Naturgeist schien das Gefüge arg durcheinander gebracht zu haben. Mit leisen fließenden Schritten bewegte sie sich von dem Schreibtisch hinfort. Es war nun wichtig, ihre Gedanken zu sammeln. Wäre es doch eine Eigenschaft die man den Menschen zuschreibt: Seinen Gefühlen die Überhand geben und sich von ihnen lenken lassen. Sie blieb am Fenster stehen, die Hände vor ihren Schenkeln übereinander gelegt. Sie würde es herausfinden, bald.
Zuletzt geändert von Ninithiel Godhel am Sonntag 19. Dezember 2010, 17:39, insgesamt 1-mal geändert.
Autchir Chilirion

Beitrag von Autchir Chilirion »

Langsam schreitet er dahin, ruhig und fließend seine anmutigen Bewegungen während er durch den Schnee läuft. Sein Blick, kühl wirken die Augen in einem feingeschnittenen elfischem Gesicht, dass einer Statue gleicht, mustern mit Neugier und leichter Verwirrung diesen zu seinen Füßen. Doch dann blickt er auf als er eine feine kaum merkliche doch ihm vertraute Melodie war nimmt. Sein Kopf hebt sich und er blickt in die Ferne, im Moment auf einer Lichtung stehend. Kurz kaum erkennbar huscht kurz ein Lächeln über seine Lippen, als er dann langsam auch noch andere ihm scheinbar vertraute Melodien vernimmt. Doch diese erste ist es, weswegen er seine Schritte etwas schneller setzt und weiter geht. Doch im ganzem ist es Freude über das Vertraute das sein Herz langsam erfüllt, denn er kehrt heim, lange war er fort gewesen, doch nun hat seine Reise ein Ende…
Ninithiel Godhel

Beitrag von Ninithiel Godhel »

"Mib dhurin"
[Geheimer Kuss]

Tosend schlägt das Meer,
gegen hohe Klippen.
Es zieht mich zu dir her,
in die Nähe deiner Lippen.

Zwei Melodien so nah,
soll es denn Sein?
Doch sie verschmelzen gar,
und so bin ich Dein.

Kein Blick in die Ferne,
will es nicht mehr missen.
Zeugen sind nur die Sterne,
die um die Lieder wissen.


[img]http://img405.imageshack.us/img405/8539/ninithieltaverne2.jpg[/img]

"Wie kann man Gefühle analysieren wenn man sie nicht erkennt? Was ist es was unsere Lieder immer wieder zusammen führt? Ich weis nicht was da kommen mag.."
Autchir legte eine Hand auf ihre Schulter und zog sie wieder aus ihren Gedanken. Er war ihr engster Freund, so spürte er dass sie etwas nicht in Ruhe ließ. Ninithiels Blick ging hinaus, hinüber zu dem Haus Luzienths. Etwas war zwischen ihnen, doch was es war das konnte sie nicht sagen. Die Zeit würde, wie immer, alles erklären.
Zuletzt geändert von Ninithiel Godhel am Samstag 26. März 2011, 15:29, insgesamt 1-mal geändert.
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