Bücher-Gedichte-neue Wege
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Ellena Drugar
Bücher-Gedichte-neue Wege
Des Mondes Glanz erleuchtet hell in der Nacht.
Sein Spiegel, in der Klarheit des Wassers,
verschwimmt und erfüllt meinen Geist
mit jener sehnsüchtigen Ruhe.
Nahezu jede Nacht flüchte ich mich an diesen Ort,
um meinem täglichen Leben zu entfliehen.
Die Aura des Baches in seiner Vollkommenheit
gibt mir die so nötige Kraft im Leben zu bleiben.
In den wenigen Stunden schreite ich am Ufer entlang
und fühle eine innere Freiheit,
die mir weit entfernt scheint und doch so nah ist.
Dieses Gefühl, ein Kind der Dunkelheit
und unbegreifbar für den Tag.
Verträumt atme ich die kühle Luft
und genieße die Tiefe dieses Ortes.
Lautlos schlug sie das Buch zu und pustete die Kerze aus. Der Kohlestift lag noch zwischen den Seiten und verschmierte leicht das neu aufgeschriebene. Es war das, was ihr gerade im Kopf herumgespuckt hatte, niedergeschrieben in ein paar einfachen Zeilen. Die Dunkelheit ihrer Seele, die Trauer und die Unbegreiflichkeit mancher Gegebenheiten hatten sie dazu gebracht etwas davon aufzuschreiben bevor es sie überschwappen würde, wie eine Welle. Es war nun bereits das zweite Buch das sie seid jenem Zeitraum begonnen hatte zu schreiben.
Die meisten der Schriftstücke waren an jenen Tagen entstanden wo sie aus dem Tempel entlassen worden war.
Sie konnte sich schwer damit anfreunden das ihr eigentliches Ziel nicht das sein sollte, was sie wollte. Wie konnte Alatar anderes für sie bereit halten als DAS was sie ein Leben lang seit ihrer Geburt gewollt hatte. Oder ihr eher beigebracht worden war zu wollen!
Nun Stand sie vor einem Haufen Scherben, kein Ziel, keine Berufung. Eine Leere die langsam die Trauer über ihr Versagen und der Zorn über ihr Zweifeln füllten.
Sie hatte schon früher geschrieben wenn jene Momente aus Zorn und Wut sie übermannt hatten, aber dann waren es immer gar Gebete die es auf das Papier zu bannen gab. Nun waren es oft nur wirre Worte die ihr gerade in den Kopf kamen, oder so etwas was ‚Gebildete’ Damen als Gedichte bezeichnen würden.
Doch es befreite ihre Seele lies sie neu fokussieren auf das was nun wichtig für ihr Leben sein sollte. Düstersee… der Traum ihres Bruders, ihrer neu gewonnen Familie. Sie dort als Bürgermeisterin. Die die eigentlich Menschen eher meidet und nicht gerade das war was man als Gesellig bezeichnete. Sollte dort für die Belangen der Bürger und der Diplomatie da sein. Eine große Aufgabe die ihr Bruder ihr gab und Alatar auch noch bestätigte! Aber man wächst an seinen Aufgaben, so heißt es zumindest.
Aber sie hatte nun schon eins zwei mal gehört wie die Personen im Haus und auch Cara bereits laut ausgesprochen hatten, was für ein Drache sie ist. Feuerspucker… jemand den man lieber nicht reizte und in die Quere kam wenn sie schlechte Laune hatte.
Ob dies gut war oder nicht würde sich noch heraus stellen. Aber so hatte sie für sich etwas mehr ruhe und konnte damit zu recht kommen was sich neues vor ihr bot.
Sich erheben nun im Dunklen ging sie in Richtung ihres Zimmers. Zurück blieb schon wieder in den Gedanken gefangen ihr Buch. Es lag auf dem Sessel vor dem Kamin des Gemeinschaftsraumes. Ein Spiegel zu der Seele der Bürgermeisterin von Düstersee, wenn man zu deuten wusste wer Nelke war. Doch sehr viele im Haus gab es nicht und der Finder würde sicher einiges schönes zu lesen haben wenn er die Seiten des Buches aufschlug.
Erinnerungen
Ein längst vergangenes Gefühl
erweckt sich neu in mir.
Zu viel Zeit ist schon verstrichen,
um mit klarem Blick zu sehen.
Oder trübt etwas anderes
mein geistig`Auge?
Schmerzlichst keimt es auf.
Was einst tief verborgen,
drängt nun ein weiteres Mal
in meine vernarbte Seele.
Immer deutlicher zeigt sich das alte Bild.
In mir begraben,
doch nie vergessen.
Ein altes Leid mit neuer Kraft.
Es stößt mich zurück,
packt mich am ganzen Leibe.
Scheinbar endlos wird es mich begleiten.
Ein jeder Versuch erfolglos.
Jeder Tag in Erinnerungen ertränkt,
an diesen einen schönen Moment,
der schon so lang her.
Sein Spiegel, in der Klarheit des Wassers,
verschwimmt und erfüllt meinen Geist
mit jener sehnsüchtigen Ruhe.
Nahezu jede Nacht flüchte ich mich an diesen Ort,
um meinem täglichen Leben zu entfliehen.
Die Aura des Baches in seiner Vollkommenheit
gibt mir die so nötige Kraft im Leben zu bleiben.
In den wenigen Stunden schreite ich am Ufer entlang
und fühle eine innere Freiheit,
die mir weit entfernt scheint und doch so nah ist.
Dieses Gefühl, ein Kind der Dunkelheit
und unbegreifbar für den Tag.
Verträumt atme ich die kühle Luft
und genieße die Tiefe dieses Ortes.
Lautlos schlug sie das Buch zu und pustete die Kerze aus. Der Kohlestift lag noch zwischen den Seiten und verschmierte leicht das neu aufgeschriebene. Es war das, was ihr gerade im Kopf herumgespuckt hatte, niedergeschrieben in ein paar einfachen Zeilen. Die Dunkelheit ihrer Seele, die Trauer und die Unbegreiflichkeit mancher Gegebenheiten hatten sie dazu gebracht etwas davon aufzuschreiben bevor es sie überschwappen würde, wie eine Welle. Es war nun bereits das zweite Buch das sie seid jenem Zeitraum begonnen hatte zu schreiben.
Die meisten der Schriftstücke waren an jenen Tagen entstanden wo sie aus dem Tempel entlassen worden war.
Sie konnte sich schwer damit anfreunden das ihr eigentliches Ziel nicht das sein sollte, was sie wollte. Wie konnte Alatar anderes für sie bereit halten als DAS was sie ein Leben lang seit ihrer Geburt gewollt hatte. Oder ihr eher beigebracht worden war zu wollen!
Nun Stand sie vor einem Haufen Scherben, kein Ziel, keine Berufung. Eine Leere die langsam die Trauer über ihr Versagen und der Zorn über ihr Zweifeln füllten.
Sie hatte schon früher geschrieben wenn jene Momente aus Zorn und Wut sie übermannt hatten, aber dann waren es immer gar Gebete die es auf das Papier zu bannen gab. Nun waren es oft nur wirre Worte die ihr gerade in den Kopf kamen, oder so etwas was ‚Gebildete’ Damen als Gedichte bezeichnen würden.
Doch es befreite ihre Seele lies sie neu fokussieren auf das was nun wichtig für ihr Leben sein sollte. Düstersee… der Traum ihres Bruders, ihrer neu gewonnen Familie. Sie dort als Bürgermeisterin. Die die eigentlich Menschen eher meidet und nicht gerade das war was man als Gesellig bezeichnete. Sollte dort für die Belangen der Bürger und der Diplomatie da sein. Eine große Aufgabe die ihr Bruder ihr gab und Alatar auch noch bestätigte! Aber man wächst an seinen Aufgaben, so heißt es zumindest.
Aber sie hatte nun schon eins zwei mal gehört wie die Personen im Haus und auch Cara bereits laut ausgesprochen hatten, was für ein Drache sie ist. Feuerspucker… jemand den man lieber nicht reizte und in die Quere kam wenn sie schlechte Laune hatte.
Ob dies gut war oder nicht würde sich noch heraus stellen. Aber so hatte sie für sich etwas mehr ruhe und konnte damit zu recht kommen was sich neues vor ihr bot.
Sich erheben nun im Dunklen ging sie in Richtung ihres Zimmers. Zurück blieb schon wieder in den Gedanken gefangen ihr Buch. Es lag auf dem Sessel vor dem Kamin des Gemeinschaftsraumes. Ein Spiegel zu der Seele der Bürgermeisterin von Düstersee, wenn man zu deuten wusste wer Nelke war. Doch sehr viele im Haus gab es nicht und der Finder würde sicher einiges schönes zu lesen haben wenn er die Seiten des Buches aufschlug.
Erinnerungen
Ein längst vergangenes Gefühl
erweckt sich neu in mir.
Zu viel Zeit ist schon verstrichen,
um mit klarem Blick zu sehen.
Oder trübt etwas anderes
mein geistig`Auge?
Schmerzlichst keimt es auf.
Was einst tief verborgen,
drängt nun ein weiteres Mal
in meine vernarbte Seele.
Immer deutlicher zeigt sich das alte Bild.
In mir begraben,
doch nie vergessen.
Ein altes Leid mit neuer Kraft.
Es stößt mich zurück,
packt mich am ganzen Leibe.
Scheinbar endlos wird es mich begleiten.
Ein jeder Versuch erfolglos.
Jeder Tag in Erinnerungen ertränkt,
an diesen einen schönen Moment,
der schon so lang her.
- Cara DelMur
- Beiträge: 891
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Sie stöberte in den Bücherregalen umher. Irgendetwas Brauchbares musste doch zu finden sein. Die Zeit drängte auch schon. So schlug sie mehrfach Bücher auf und klappte sie, nach kurzem überfliegen des Inhaltes, resigniert wieder zu. Die Gebote des Herrn, Die Geschichte Hagduns...
Und als sie sich schon enttäuscht umwandte, in der stummen Gewissheit hier nicht fündig zu werden, da fiel ihr Blick auf das schmale Büchlein am Rande des Kaminsims. Neugierig ging sie darauf zu, ihre flinken Finger blätterten geschwind darin herum. Seite für Seite wurde umgeschlagen, der heilige Raum des Geistes der Feder in Besitz genommen.
Nelke....
Das Büchlein sah nicht eben alt aus. Ob es sich jemand ausgeliehen hatte? Ob jemand wusste wer dieses Blümchen war? Ob... Ob... Ob..... sie brauchte Antworten... und zwar schnell. Ihr Onkel war gewiss nicht der Leser dieses Werkes. Da sie es etwas eilig hatte, schrieb sie hastig einige Worte auf ein Stück Pergament, faltete es und stopfte es, wie man es mit Lesezeichen tut, in das Büchlein.
Ich bin dringend auf der Suche nach einem besonderen Vers.
Bitte lass mich wissen, woher diese Zeilen stammen und wie ich Nelke erreichen kann
Cara
Und als sie sich schon enttäuscht umwandte, in der stummen Gewissheit hier nicht fündig zu werden, da fiel ihr Blick auf das schmale Büchlein am Rande des Kaminsims. Neugierig ging sie darauf zu, ihre flinken Finger blätterten geschwind darin herum. Seite für Seite wurde umgeschlagen, der heilige Raum des Geistes der Feder in Besitz genommen.
Nelke....
Das Büchlein sah nicht eben alt aus. Ob es sich jemand ausgeliehen hatte? Ob jemand wusste wer dieses Blümchen war? Ob... Ob... Ob..... sie brauchte Antworten... und zwar schnell. Ihr Onkel war gewiss nicht der Leser dieses Werkes. Da sie es etwas eilig hatte, schrieb sie hastig einige Worte auf ein Stück Pergament, faltete es und stopfte es, wie man es mit Lesezeichen tut, in das Büchlein.
Ich bin dringend auf der Suche nach einem besonderen Vers.
Bitte lass mich wissen, woher diese Zeilen stammen und wie ich Nelke erreichen kann
Cara
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Ellena Drugar
Das Bildnis einer Seele,
zeigt den Abgrund kalter Tiefe,
berauschend ergießt sich der Gedanke,
den Trieben nach zu geben.
Das unentdeckte Nichts zu durchsuchen,
nach Erfahrung, nach dem Sinn,
zu Fragen was jetzt komme,
was ich Vorgebe und bin.
Die Ektase meines Ich’s,
dehnt sich weit vom Bild,
entfernt sich weit von mir,
im vergänglichen der Zeit.
Sie klappte nach der letzten Zeile das Buch zu und legte es sicher versteckt zwischen ein paar ihrer Handschuhe in der Kommode. Sie schaute einen Moment auf die vielen paar Handschuhe hinab. Sie hatte so viele, welche mit Spitze, schlichte oder auch reich bestickte Handschuhe. Und immer mehr kamen dazu immer wenn die Schneiderin kam, lies sie sich mindestens zwei Paar zu jeder neuen Kleidung machen. Sie mussten einfach immer perfekt dazu passen, was sie trug. Es war ein Tick… eine Krankheit ihrer Seele und dies alles nur wegen ihrem Vater.
Doch konnte sie ihrem Vater dafür einen Vorwurf machen? Nein eigentlich konnte sie das nicht, es war rechtens gewesen, er hatte aus ihr so geformt was aus ihr werden sollte. Auch wenn er ihr damit mehr nahm als nur ein Stückweit die Perfektion, die eine junge Frau immer anstrebte.
Sich im Nachthemd ins Bett legen löscht sie langsam das Licht und legte sich zurück. Sie hang nicht gern alten Gedanken nach aber gerade kamen ihr die Bilder in ihren Kopf und sie schloss die Augen und nach und nach strömten die Bilder auf sie ein.
Es war lange her schon viele Jahre sind seither vergangen. Sie war noch jung sehr jung sogar, gerade einmal fünfzehn geworden. Es war einer jener Tage wo es langweilig war in der Unterwelt von ihrer Heimat. Dort wo niemand nach unten kam in die Stadt von der keiner etwas wissen sollte und auch die Sonne wollte durch die wenigen Löcher in der Höhle nicht so recht hinein kommen und so brannten überall Lampen und Kerzen und tauchten die Welt die Ellena ihre Heimat nannte in ein diffuses Licht. Sie streifte herum wie eine kleine Diebin, obwohl sie das gar nicht nötig gehabt hätte. Jeder kannte Ellena, die Tochter des großen Ahnführers Herr Drugar. Jeder mochte die kleine kränkliche Tochter auch wenn sie das schwarze Schaf unter der großen Familie Drugar war. Sie war hübsch, jetzt schon aber so schwächlich und kaum für mehr wie einfache Hausarbeitsaufgaben und Schriftarbeiten zu gebrauchen. Aber sie war oft für ein Pläuschchen gut. Aber heute war Ellena nicht danach mit jenen zu Plauschen die dem Leben in der Stadt hatten den Rücken kehren müssen. Ihr war danach etwas zu erleben.
Und da sah sie es, Silvar der Hauptmann der Garde der Schwarzen Diebe… der Hauptmann jener derer die an Alatar glaubten und im Untergrund leben mussten. Silvar war ein Mann mit langen schwarzen Haaren die leicht Wild um sein Gesicht herum fielen. Hoch gewachsen und die Rüstung umschmeichelten seine gestählten Muskeln. Doch seine Augen, diese waren das besondere an ihm. Strahlend Blau waren sie und so eis kalt wie die Höhlenwände der Unterstadt. Man konnte darin erfrieren nur wenn er einen ansah. Und die Peitsche an seinem Gürtel, wie viele Rücken hatte sie schon geküsst?
Doch was hatte der Hauptmann hier zu suchen, nahe eines Aufganges und vor allem war er in einfacher Kleidung gehüllt wie ein Bauer.
Leise und förmlich lautlos schlich sie näher und dann konnte sie auch die Frauen an seiner Seite erkennen, es waren drei, recht freizügig gekleidet, das war ein Plan!
Sie wollten in die Oberwelt, alle vier und sicherlich hatten sie eine Aufgabe von Herr Drugar bekommen, etwas geheimes, etwas spannendes, etwas was Ellena nicht wusste was es war, aber es unbedingt wissen wollte.
So betrachtete sie aus einer Nische wie sie langsam hinauf stiegen über eine alte klapprige Leiter ins verregnete Licht.
Als sie einige Momente verschwunden waren, stieg Ellena nach nach oben, Stufe um Stufe, alle Worte, alle Verbote von sich weg wischen.
Den sie dürfte nicht in die Oberwelt, es war ihr unter Strafe verboten, denn wenn sie jemand erkennen würde. Würde das große Geheimnis des Todes der jüngsten Drugar auffliegen, nämlich das sie gar nicht Tod war.
Doch was wäre das Spiel, wenn es keine Gefahr dabei gab?
So tauchte sie ein in den Regen der Oberwelt, in den wilden Wind der im Unwetter an ihr riss. Aber niemand war mehr zu sehen, kein Silvar und niemand anders, sie stand ganz alleine im Nichts einer kleinen Nebenstraße, doch sollte sie nun wieder hinab steigen? Nein wenn sie nun schon oben war, würde sie etwas spazieren gehen und sich die Stadt ansehen zumindest einen kleinen Teil davon.
zeigt den Abgrund kalter Tiefe,
berauschend ergießt sich der Gedanke,
den Trieben nach zu geben.
Das unentdeckte Nichts zu durchsuchen,
nach Erfahrung, nach dem Sinn,
zu Fragen was jetzt komme,
was ich Vorgebe und bin.
Die Ektase meines Ich’s,
dehnt sich weit vom Bild,
entfernt sich weit von mir,
im vergänglichen der Zeit.
Sie klappte nach der letzten Zeile das Buch zu und legte es sicher versteckt zwischen ein paar ihrer Handschuhe in der Kommode. Sie schaute einen Moment auf die vielen paar Handschuhe hinab. Sie hatte so viele, welche mit Spitze, schlichte oder auch reich bestickte Handschuhe. Und immer mehr kamen dazu immer wenn die Schneiderin kam, lies sie sich mindestens zwei Paar zu jeder neuen Kleidung machen. Sie mussten einfach immer perfekt dazu passen, was sie trug. Es war ein Tick… eine Krankheit ihrer Seele und dies alles nur wegen ihrem Vater.
Doch konnte sie ihrem Vater dafür einen Vorwurf machen? Nein eigentlich konnte sie das nicht, es war rechtens gewesen, er hatte aus ihr so geformt was aus ihr werden sollte. Auch wenn er ihr damit mehr nahm als nur ein Stückweit die Perfektion, die eine junge Frau immer anstrebte.
Sich im Nachthemd ins Bett legen löscht sie langsam das Licht und legte sich zurück. Sie hang nicht gern alten Gedanken nach aber gerade kamen ihr die Bilder in ihren Kopf und sie schloss die Augen und nach und nach strömten die Bilder auf sie ein.
Es war lange her schon viele Jahre sind seither vergangen. Sie war noch jung sehr jung sogar, gerade einmal fünfzehn geworden. Es war einer jener Tage wo es langweilig war in der Unterwelt von ihrer Heimat. Dort wo niemand nach unten kam in die Stadt von der keiner etwas wissen sollte und auch die Sonne wollte durch die wenigen Löcher in der Höhle nicht so recht hinein kommen und so brannten überall Lampen und Kerzen und tauchten die Welt die Ellena ihre Heimat nannte in ein diffuses Licht. Sie streifte herum wie eine kleine Diebin, obwohl sie das gar nicht nötig gehabt hätte. Jeder kannte Ellena, die Tochter des großen Ahnführers Herr Drugar. Jeder mochte die kleine kränkliche Tochter auch wenn sie das schwarze Schaf unter der großen Familie Drugar war. Sie war hübsch, jetzt schon aber so schwächlich und kaum für mehr wie einfache Hausarbeitsaufgaben und Schriftarbeiten zu gebrauchen. Aber sie war oft für ein Pläuschchen gut. Aber heute war Ellena nicht danach mit jenen zu Plauschen die dem Leben in der Stadt hatten den Rücken kehren müssen. Ihr war danach etwas zu erleben.
Und da sah sie es, Silvar der Hauptmann der Garde der Schwarzen Diebe… der Hauptmann jener derer die an Alatar glaubten und im Untergrund leben mussten. Silvar war ein Mann mit langen schwarzen Haaren die leicht Wild um sein Gesicht herum fielen. Hoch gewachsen und die Rüstung umschmeichelten seine gestählten Muskeln. Doch seine Augen, diese waren das besondere an ihm. Strahlend Blau waren sie und so eis kalt wie die Höhlenwände der Unterstadt. Man konnte darin erfrieren nur wenn er einen ansah. Und die Peitsche an seinem Gürtel, wie viele Rücken hatte sie schon geküsst?
Doch was hatte der Hauptmann hier zu suchen, nahe eines Aufganges und vor allem war er in einfacher Kleidung gehüllt wie ein Bauer.
Leise und förmlich lautlos schlich sie näher und dann konnte sie auch die Frauen an seiner Seite erkennen, es waren drei, recht freizügig gekleidet, das war ein Plan!
Sie wollten in die Oberwelt, alle vier und sicherlich hatten sie eine Aufgabe von Herr Drugar bekommen, etwas geheimes, etwas spannendes, etwas was Ellena nicht wusste was es war, aber es unbedingt wissen wollte.
So betrachtete sie aus einer Nische wie sie langsam hinauf stiegen über eine alte klapprige Leiter ins verregnete Licht.
Als sie einige Momente verschwunden waren, stieg Ellena nach nach oben, Stufe um Stufe, alle Worte, alle Verbote von sich weg wischen.
Den sie dürfte nicht in die Oberwelt, es war ihr unter Strafe verboten, denn wenn sie jemand erkennen würde. Würde das große Geheimnis des Todes der jüngsten Drugar auffliegen, nämlich das sie gar nicht Tod war.
Doch was wäre das Spiel, wenn es keine Gefahr dabei gab?
So tauchte sie ein in den Regen der Oberwelt, in den wilden Wind der im Unwetter an ihr riss. Aber niemand war mehr zu sehen, kein Silvar und niemand anders, sie stand ganz alleine im Nichts einer kleinen Nebenstraße, doch sollte sie nun wieder hinab steigen? Nein wenn sie nun schon oben war, würde sie etwas spazieren gehen und sich die Stadt ansehen zumindest einen kleinen Teil davon.
Zuletzt geändert von Ellena Drugar am Sonntag 20. März 2011, 09:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Aylia Drugar
- Beiträge: 2
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:41
Überlegend saß Aylia im Zimmer und starrte Löcher in die Wand. Erst gestern hatte Ellena darum gebeten Duncan Celeste als ihren Leibwächter einstellen zu dürfen. Natürlich hatten Eloriahus und sie zugestimmt, nichts war ihnen wichtiger als die Sicherheit der Familie. Doch Aylia wusste, wieso Ellena gerade ihn haben wollte. Erstens hatte er wirklich das Potenzial dazu, aber zweitens und das glaubte Aylia war noch viel entscheidener, Duncan erinnerte Ellena an Silver..
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Ellena Drugar
Langsam ging sie durch die Straßen hindurch, der Regen lies die meisten Personen jedoch in den Häusern erahnen. Es gab wenig zu sehen, die Straßen waren grau und der Schlamm hatte ihren Rocksaum schon in ein tiefes Braun getaucht.
Sie war schon eine Weile durch die Straßen unterwegs, als der Klang von leiser Musik sie an ein Fenster lockte. Es war eine Taverne in einen der Armenviertel und die dreckigen Scheiben ließen nicht viel des inneren Raumes erahnen. Dennoch lockte es Ellena in die Taverne hinein, aus der Tür strömte warme Luft auf sie ein und der Geruch nach Deck und Alkohol, ein widerlicher Geruch für ein junges Mädchen, aber nichts hielt sie auf, sie wollte hinein, auch raus aus dem kalten Wetter und dem Regen.
Es richteten sich kaum Augen auf sie als sie die Tür wieder schloss, aber ihre Augen wanderten dafür über alle hinweg die im Raum waren. Aber besonderes fasste sie den Mann mit der Laute ins Auge. Ein altes abgegriffenes Ding, aber er spielte darauf wie ein wilder, die Melodien schwebten förmlich fassbar durch den Raum und sie kannte dieses Lied, es war jenes von alten Zeiten von guten Zeiten wo alles noch gut war. Es sollte die Menschen im Raum aufheitern doch keiner Sang dazu, keiner wollte nur ein Wort über die Zeit in den Mund nehmen als noch der rechte Glauben über die Stadt herrschte, die meisten davon waren zu jener Zeit sicher noch Kinder gewesen oder noch gar nicht auf der Welt. Aber es erstaunte Ellena, dass man dieses Lied hier wirklich noch kannte.
So kam sie näher an den Fremden heran, ein leises summen lag ganz automatisch schon auf ihren Lippen. Und als sie bis auf ein paar Schritt auf ihn heran gekommen war erhob sie ihre Stimme. Leise nicht laut aber dennoch hörbar für die Umstehenden. Aber die Blicke richten sich sofort auf sie, die Augen waren eine Mischung aus erstaunen aber auch freunde darüber, das doch jemand mit sang zu jenem besonderen Lied.
Wie eine Stimme neben Stummen
hast du unser Ohr gewonnen.
Wie der Schatten in der Sonne
hast du uns die Last genommen.
Wie ein Schiff vor der Sintflut
hast du uns gerettet.
Mit einem Herz voller Zorn und Macht
sagtest du uns: kommet!
Wie ein Vater und sein eigenes
hast du auf dich verzichtet.
Gebietet schlechtes verbietet gutes!
Auf unsere Lippen gezüchtet dein Wort.
Sein voller Segen und Krieg
nicht nur auf dir unser Retter.
Auf deine Behüter mit Zorn,
deinen Kindern und deinen Gläubigen!
Ellena hatte nicht bemerkt, wie sie mit ihrem Gesang immer lauter geworden war und wie sie sogar jene aus dem Nebenraum herbei gelockt hatte. Und auch jene wenigen die auf der Straße waren beim regen hatten sich doch dann näher an das Fenster gewagt, doch auch hatte sie nicht gesehen wie Silvar aus dem Nebenraum heraus getreten war. Im Hintergrund sah man noch eine der Frauen stehen die mit ihm hinauf gekommen war.
Silvars Gesicht war geprägt von Unglauben und vor allem von Fassungslosigkeit, wie sich die junge Drugar in solcherlei Gefahr bringen konnte. Auf das singen und das sagen solcher Worte stand der Tod am Strang. Und sie schien sich dabei gar nichts zu denken.
Doch als Ellena fest am Arm geschnappt wurde, sah sie das Gesicht von Silvar und es war als würde es ihr Eiskalt über den Rücken laufen, diese Augen sie stachen ihr wie tief in die Seele hinein als er sie hinter sich her zur Tür schleifte, dabei noch einige Worte raunzte zu dem Wirt und ihm einen großen Beutel zuwarf, es war sicherlich Gold darin. Er hatte das Schweigen aller im Raum gekauft mit einem einzigen Sack mit so viel Gold wie diese sicherlich in ihrem ganzen Leben nicht mehr sehen würden.
Er hatte sie förmlich in den Raum zu ihren Vater hinein geworfen. Er saß hinter einem schweren schwarzen Steintisch, hinter ihm stand seine eigene Leibwache und schaute finster drein, als Ellena sich aufrichtete und ihre Kleidung rasch begann zu richten.
Dennoch konnte sie nicht verhindern, dass Silvar schon an den Tisch heran getreten war und auch noch berichtete was er mitbekommen hatte. Sie konnte förmlich zusehen wie mit jedem Wort von ihm sich das Gesicht ihres Vaters verfinstere, wie sich die Ader des Zorns auf seiner Stirn bildete und begann zu pochen.
Sie würde eine Strafe bekommen, eine solche Strafe das es ihr für immer eine Lehre sein würde und jeder auch, was geschehen würde wenn man die Familie, damit meinte er das ganze Unterreich, gefährdet.
Sie war schon eine Weile durch die Straßen unterwegs, als der Klang von leiser Musik sie an ein Fenster lockte. Es war eine Taverne in einen der Armenviertel und die dreckigen Scheiben ließen nicht viel des inneren Raumes erahnen. Dennoch lockte es Ellena in die Taverne hinein, aus der Tür strömte warme Luft auf sie ein und der Geruch nach Deck und Alkohol, ein widerlicher Geruch für ein junges Mädchen, aber nichts hielt sie auf, sie wollte hinein, auch raus aus dem kalten Wetter und dem Regen.
Es richteten sich kaum Augen auf sie als sie die Tür wieder schloss, aber ihre Augen wanderten dafür über alle hinweg die im Raum waren. Aber besonderes fasste sie den Mann mit der Laute ins Auge. Ein altes abgegriffenes Ding, aber er spielte darauf wie ein wilder, die Melodien schwebten förmlich fassbar durch den Raum und sie kannte dieses Lied, es war jenes von alten Zeiten von guten Zeiten wo alles noch gut war. Es sollte die Menschen im Raum aufheitern doch keiner Sang dazu, keiner wollte nur ein Wort über die Zeit in den Mund nehmen als noch der rechte Glauben über die Stadt herrschte, die meisten davon waren zu jener Zeit sicher noch Kinder gewesen oder noch gar nicht auf der Welt. Aber es erstaunte Ellena, dass man dieses Lied hier wirklich noch kannte.
So kam sie näher an den Fremden heran, ein leises summen lag ganz automatisch schon auf ihren Lippen. Und als sie bis auf ein paar Schritt auf ihn heran gekommen war erhob sie ihre Stimme. Leise nicht laut aber dennoch hörbar für die Umstehenden. Aber die Blicke richten sich sofort auf sie, die Augen waren eine Mischung aus erstaunen aber auch freunde darüber, das doch jemand mit sang zu jenem besonderen Lied.
Wie eine Stimme neben Stummen
hast du unser Ohr gewonnen.
Wie der Schatten in der Sonne
hast du uns die Last genommen.
Wie ein Schiff vor der Sintflut
hast du uns gerettet.
Mit einem Herz voller Zorn und Macht
sagtest du uns: kommet!
Wie ein Vater und sein eigenes
hast du auf dich verzichtet.
Gebietet schlechtes verbietet gutes!
Auf unsere Lippen gezüchtet dein Wort.
Sein voller Segen und Krieg
nicht nur auf dir unser Retter.
Auf deine Behüter mit Zorn,
deinen Kindern und deinen Gläubigen!
Ellena hatte nicht bemerkt, wie sie mit ihrem Gesang immer lauter geworden war und wie sie sogar jene aus dem Nebenraum herbei gelockt hatte. Und auch jene wenigen die auf der Straße waren beim regen hatten sich doch dann näher an das Fenster gewagt, doch auch hatte sie nicht gesehen wie Silvar aus dem Nebenraum heraus getreten war. Im Hintergrund sah man noch eine der Frauen stehen die mit ihm hinauf gekommen war.
Silvars Gesicht war geprägt von Unglauben und vor allem von Fassungslosigkeit, wie sich die junge Drugar in solcherlei Gefahr bringen konnte. Auf das singen und das sagen solcher Worte stand der Tod am Strang. Und sie schien sich dabei gar nichts zu denken.
Doch als Ellena fest am Arm geschnappt wurde, sah sie das Gesicht von Silvar und es war als würde es ihr Eiskalt über den Rücken laufen, diese Augen sie stachen ihr wie tief in die Seele hinein als er sie hinter sich her zur Tür schleifte, dabei noch einige Worte raunzte zu dem Wirt und ihm einen großen Beutel zuwarf, es war sicherlich Gold darin. Er hatte das Schweigen aller im Raum gekauft mit einem einzigen Sack mit so viel Gold wie diese sicherlich in ihrem ganzen Leben nicht mehr sehen würden.
Er hatte sie förmlich in den Raum zu ihren Vater hinein geworfen. Er saß hinter einem schweren schwarzen Steintisch, hinter ihm stand seine eigene Leibwache und schaute finster drein, als Ellena sich aufrichtete und ihre Kleidung rasch begann zu richten.
Dennoch konnte sie nicht verhindern, dass Silvar schon an den Tisch heran getreten war und auch noch berichtete was er mitbekommen hatte. Sie konnte förmlich zusehen wie mit jedem Wort von ihm sich das Gesicht ihres Vaters verfinstere, wie sich die Ader des Zorns auf seiner Stirn bildete und begann zu pochen.
Sie würde eine Strafe bekommen, eine solche Strafe das es ihr für immer eine Lehre sein würde und jeder auch, was geschehen würde wenn man die Familie, damit meinte er das ganze Unterreich, gefährdet.
Zuletzt geändert von Ellena Drugar am Sonntag 20. März 2011, 09:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Duncan Celeste
- Beiträge: 111
- Registriert: Sonntag 6. Dezember 2009, 04:45
Langsam streifte er durch die kahlen Räume. Sein neues Heim in Düstersee nahm Form an. Natürlich, noch war kaum das nötigste im Haus. Doch die Raumteilung gefiel ihm, die Küche hatte er auch aufstellen lassen. Nun würde er nur noch einen Schreiner, sowie einen Schneider, hierher beordern müssen, damit auch Möbel und Vorhänge ihren Platz fanden.
Er setzte sich auf den Holzboden, denn noch hatte er keine Möbel, und starrte an eine kahle Wand in seinem Zimmer. Ein Bild würde sich gut machen. Vielleicht eine Szene einer Schlacht? Vielleicht auch etwas triviales wie einen See? Wobei solch bescheidenes lag ihm nicht. Oder er selbst? In Rüstung und Schwert? Grossgebaut wie er war, der ernste Blick den er zu zeigen pflegte. Das gäbe sicherlich ein gutes Motiv ab. Kurz hob sich ein Mundwinkel an. Er würde sich ein solches Bild gönnen, wenn er in Düstersee etwas erreicht hatte. Blieb die Frage, nach einem Künstler... doch bis dahin war sicher noch Zeit.
Sich aus den Gedanken reissend, erhob sich der Hüne wieder und strich kurz das Jackett glatt. Hunger plagte ihn und die neue Küche war sein Ziel. Er konnte nicht gut Kochen, doch wusste er um den Eintopf, der dort auf Feuer stand. Mit ein wenig Überzeugungskunst lieferte die Taverne Eintöpfe frei Haus. Als er so Stufe um Stufe nahm, schweiften seine Gedanken umher. Ihm viel ein Bild ein, was ihm doch recht gut gefallen hatte. Ein Mann, ihm gar nicht unähnlich. Es hing in Ellenas Zimmer. Die Augen waren ähnlich Blau, gross gebaut und kräftig. Sinnbild eines Kriegers, gut in Szene gesetzt. Die grösste Abweichung waren die dunklen Haare, und natürlich die Gesichtszüge. Auch wenn er einen ähnlichen Blick wie Duncan pflegte, handelte es sich doch eindeutig um einen anderen Mann.
In der Küche angekommen, rührte er einmal den Eintopf um, ehe er sich grosszügig die Schale befüllte. Ein leises seufzen entkam ihm. Er würde im stehen Essen müssen. Langsam begann er zu Löffeln und die Gedanken wanderten wieder zum Bild. Blieb noch die Frage, wer war der Künstler. Oder, und das war wahrscheinlicher, die Künstlerin? Immerhin hatte er in ihrem Zimmer eine Leinwand entdeckt. Sicher, er selbst malte hin und wieder auch. Doch seine Staffeleien wurden danach immer höchst sorgsam versteckt oder entsorgt. Nichts, was man öffentlich aufhängen würde. Ob er einfach fragen sollte? Immerhin verstand Ellena es auch mit Worten umzugehen. Eine gewisse Künstlerische Ader war also sicher vorhanden. Die Staffelei dazu... ob sie es gemalt hatte?
Als die Schüssel Eintopf dann leer war, stellte er sie erst einmal zur Spüle. Weiterhin grübelnd nahm er seinen Mantel von der Garderobe und verliess das Haus. Er würde zuerst nachsehen, ob der Künstler sich nicht vielleicht auf dem Bild verewigt hatte. Fragen konnte er auch später noch. Ein Grund das Bild noch einmal zu betrachten wäre sicherlich schnell gefunden. Und ganz nebenbei, würde er ein wenig darüber in Erfahrung bringen. Denn, er musste schmal schmunzelnd während er durch die Kälte zum Anwesen stapfte, auch er vermochte es mit Worten umzugehen.
Er setzte sich auf den Holzboden, denn noch hatte er keine Möbel, und starrte an eine kahle Wand in seinem Zimmer. Ein Bild würde sich gut machen. Vielleicht eine Szene einer Schlacht? Vielleicht auch etwas triviales wie einen See? Wobei solch bescheidenes lag ihm nicht. Oder er selbst? In Rüstung und Schwert? Grossgebaut wie er war, der ernste Blick den er zu zeigen pflegte. Das gäbe sicherlich ein gutes Motiv ab. Kurz hob sich ein Mundwinkel an. Er würde sich ein solches Bild gönnen, wenn er in Düstersee etwas erreicht hatte. Blieb die Frage, nach einem Künstler... doch bis dahin war sicher noch Zeit.
Sich aus den Gedanken reissend, erhob sich der Hüne wieder und strich kurz das Jackett glatt. Hunger plagte ihn und die neue Küche war sein Ziel. Er konnte nicht gut Kochen, doch wusste er um den Eintopf, der dort auf Feuer stand. Mit ein wenig Überzeugungskunst lieferte die Taverne Eintöpfe frei Haus. Als er so Stufe um Stufe nahm, schweiften seine Gedanken umher. Ihm viel ein Bild ein, was ihm doch recht gut gefallen hatte. Ein Mann, ihm gar nicht unähnlich. Es hing in Ellenas Zimmer. Die Augen waren ähnlich Blau, gross gebaut und kräftig. Sinnbild eines Kriegers, gut in Szene gesetzt. Die grösste Abweichung waren die dunklen Haare, und natürlich die Gesichtszüge. Auch wenn er einen ähnlichen Blick wie Duncan pflegte, handelte es sich doch eindeutig um einen anderen Mann.
In der Küche angekommen, rührte er einmal den Eintopf um, ehe er sich grosszügig die Schale befüllte. Ein leises seufzen entkam ihm. Er würde im stehen Essen müssen. Langsam begann er zu Löffeln und die Gedanken wanderten wieder zum Bild. Blieb noch die Frage, wer war der Künstler. Oder, und das war wahrscheinlicher, die Künstlerin? Immerhin hatte er in ihrem Zimmer eine Leinwand entdeckt. Sicher, er selbst malte hin und wieder auch. Doch seine Staffeleien wurden danach immer höchst sorgsam versteckt oder entsorgt. Nichts, was man öffentlich aufhängen würde. Ob er einfach fragen sollte? Immerhin verstand Ellena es auch mit Worten umzugehen. Eine gewisse Künstlerische Ader war also sicher vorhanden. Die Staffelei dazu... ob sie es gemalt hatte?
Als die Schüssel Eintopf dann leer war, stellte er sie erst einmal zur Spüle. Weiterhin grübelnd nahm er seinen Mantel von der Garderobe und verliess das Haus. Er würde zuerst nachsehen, ob der Künstler sich nicht vielleicht auf dem Bild verewigt hatte. Fragen konnte er auch später noch. Ein Grund das Bild noch einmal zu betrachten wäre sicherlich schnell gefunden. Und ganz nebenbei, würde er ein wenig darüber in Erfahrung bringen. Denn, er musste schmal schmunzelnd während er durch die Kälte zum Anwesen stapfte, auch er vermochte es mit Worten umzugehen.
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Aylia Drugar
- Beiträge: 2
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:41
Sie wusste noch ganz genau, wie es damals war...
Fluchend stapfte Aylia durch den Regen, das schöne Kleid hatte sie hochgerafft, der Dolch war gut versteckt im Stiefel. Sie war wütend das sie schon wieder im Oberreich einen Auftrag ausführen musste, doch am meisten nervte es sie bei diesem Wetter dieses Kleid zu tragen. Aylia legt gerade den Weg zu der gut versteckten Leiter zurück, als sie sah wie viele Bürger in die Taverne strömten. Neugierig geworden, was sich dort abspielte, ging sie zu einem Fenster und blickte hinein. Doch sie würde nicht so schnell vergessen können, was sie dort sah. Die kleine Ellena, Eloriahus seine Schwester, vorne an der Bühne. Aylia wollte gerade die Taverne betreten um Ellena dort rauszuholen, als sie sah wie Silver aus dem Nebenraum kam. Zielstrebig ging er auf das Mädchen zu. Das würde mächtig Ärger geben, dessen war sich Aylia sicher. Was dachte sich Ellena nur dabei? Und wieso diese verdreckte Taverne? Es gab im Oberreich, interessantere Orte für die sich ein Mädchen interessieren könnte. Seufzend drehte sie sich um, ging den restlichen Weg zur Leiter um wieder ins Unterreich hinabzusteigen. Sie würde Eloriahus beruhigen müssen, das Mädchen würde schon genug Ärger von ihrem Vater bekommen..
Aylia musste damals ihre ganze Überredungskunst auffwenden und mit Engelszungen auf Eloriahus einreden. Es war harte Arbeit, aber sie konnte ihn besänftigen. Unwillkürlich muss sie schmunzeln, das erinnerte sie daran, wie sie Eloriahus letztens davon abhalten musste Rogan Virr den Kopf abzuschlagen, weil er ihn darum bat mit Cara zusammen sein zu dürfen.
Ellena.. sie hat wohl doch recht damit das Aylia viel zu nett ist. Doch was bleibt ihr anderes übrig? Sie will die Familie zusammenhalten, dann muss auch jemand der Ruhepohl sein.
Plötzlich fiel es Aylia wieder ein, sie hatte Ellena nie gefragt wieso sie damals als Kind in der Taverne war, diese Frage war immer noch unbeantwortet.
Doch das würde Aylia so schnell wie möglich ändern..
Fluchend stapfte Aylia durch den Regen, das schöne Kleid hatte sie hochgerafft, der Dolch war gut versteckt im Stiefel. Sie war wütend das sie schon wieder im Oberreich einen Auftrag ausführen musste, doch am meisten nervte es sie bei diesem Wetter dieses Kleid zu tragen. Aylia legt gerade den Weg zu der gut versteckten Leiter zurück, als sie sah wie viele Bürger in die Taverne strömten. Neugierig geworden, was sich dort abspielte, ging sie zu einem Fenster und blickte hinein. Doch sie würde nicht so schnell vergessen können, was sie dort sah. Die kleine Ellena, Eloriahus seine Schwester, vorne an der Bühne. Aylia wollte gerade die Taverne betreten um Ellena dort rauszuholen, als sie sah wie Silver aus dem Nebenraum kam. Zielstrebig ging er auf das Mädchen zu. Das würde mächtig Ärger geben, dessen war sich Aylia sicher. Was dachte sich Ellena nur dabei? Und wieso diese verdreckte Taverne? Es gab im Oberreich, interessantere Orte für die sich ein Mädchen interessieren könnte. Seufzend drehte sie sich um, ging den restlichen Weg zur Leiter um wieder ins Unterreich hinabzusteigen. Sie würde Eloriahus beruhigen müssen, das Mädchen würde schon genug Ärger von ihrem Vater bekommen..
Aylia musste damals ihre ganze Überredungskunst auffwenden und mit Engelszungen auf Eloriahus einreden. Es war harte Arbeit, aber sie konnte ihn besänftigen. Unwillkürlich muss sie schmunzeln, das erinnerte sie daran, wie sie Eloriahus letztens davon abhalten musste Rogan Virr den Kopf abzuschlagen, weil er ihn darum bat mit Cara zusammen sein zu dürfen.
Ellena.. sie hat wohl doch recht damit das Aylia viel zu nett ist. Doch was bleibt ihr anderes übrig? Sie will die Familie zusammenhalten, dann muss auch jemand der Ruhepohl sein.
Plötzlich fiel es Aylia wieder ein, sie hatte Ellena nie gefragt wieso sie damals als Kind in der Taverne war, diese Frage war immer noch unbeantwortet.
Doch das würde Aylia so schnell wie möglich ändern..
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Ellena Drugar
Mit einem leichten Schauder betrachtete sie ihre Hand, sie hatte sich nun nach über fünf Jahren immer noch nicht an den Anblick ihrer Finger gewöhnt. Es war immer noch so als würde diese Hand nicht zu ihr gehören sondern jemand anderem den sie nicht kennt. Was auch der Grund war, dass sie nun die weisen Schlafhandschuhe über ihre Finger zog damit auch niemand bei Nacht ihre Hand sehen konnte auch wenn er es versuchte.
Sie hatte am heutigen Tag seit langem einmal wieder den Pinsel zur Hand genommen. Die Staffelei die ihr Cara ins Zimmer gestellt hatte, lockte wie ein Mahnmal aus der Vergangenheit. So hatte sie sich vorgenommen ein einfaches Bild zu malen, etwas ‚schönes’ etwas ganz schnödes, und doch fand man nun auf dem Bild ein altes Gemäuer eine Kirche, die Umgebung war dunkel gehalten, nur die Flamme die durch den Eingang der Kirche hinaus alles erhellte war der Lichtfleck auf dem Bild der alle die es sahen in ihren Bann ziehen sollte.
Wieso hatte sie gerade dieses Bild gemalt?
Wieso beschäftigten sie alte Lasten momentan wie ein Fluch, wieso war sie im Wandel der Zeit gefangen?
Sachte schloss sie die Augen und rief sich das Bild dieser Kirche vors Gesicht, es war jene des Unterreiches die normalerweise von immer brennenden Fackeln umzogen war, doch heute waren die Fackeln nur kleine Lichter, die Türen des Tempels waren weit geöffnet worden.
Drin stand ein großes Kohlebecken die Flammen feuerten höher und höher um so mehr Reisig man hinein schmiss.
Ihr Vater stand schon auf der anderen Seite des Beckens. Sie sah ihren Bruder und Aliya in den ersten Bänken sitzen und auch ihre Mutter war anwesend, sie sah betrübt auf ihre Tochter ihre Mimik war so voller Leben und die ihres Vaters so eisig.
Silvar führte sie hart an der Schulter nach vorne. Sie konnte nichts um sich herum hören außer das warme Blut was in ihren Ohren rauschte und ihr wurde bewusst, was für ein Exempel ihr eigener Vater an ihr schaffen würde.
Ein solches das niemand, niemand je in Frage stellen würde, was für ein eiserner Mann er ist.
Vor dem Becken angekommen sprach man über ihr Vergehen über den Schaden den sie angerichtet hat und sie froh sein könnte nicht am Galgen zu landen. Aber das alles nicht ungestraft bleiben würde. Man begann zu Beten, doch auch die Worte des Herren wollten nicht durch die Ohren des jungen Mädchens dringen, sie sah nur das Feuer, wie es tanzend und hüpfend vor ihr stand, die Angst stieg in ihre Gestalt hinein und sie versteifte ihren Körper. Und erst als laut in den Hallen ‚Heil Alatar’ wiederhallte hörte sie endlich das Wort was um ihr herum gesagt wurde.
Doch es war zu spät, Silvar griff nach ihrem Handgelenk mit einer eisernen kalten Zange und führte sie bestimmt in die Flamme hinein. Es gab kein entkommen es gab auch kein Gedanke an die Flucht. Rein alleine die Flamme die nun ihre Hand mehr und mehr umfrass war in ihrem Blick und beherrschten ihr denken.
Der Schmerz kam erst lange Zeit nachdem die Flammen sich küssend um ihre Haut gefressen hatten. Ein Schmerz der plötzlich alles auslöschte, alles im hier, jetzt und im damals. Nur noch Schmerz. Ihr ganzer Körper brannte so wie das Feuer und ihr Leib zitterte wie unter Fieber. Und dann tat das schwache Herz der Drugartochter einen Satz. Stolperte und Stotterte begleitet von dem schweren Husten aus ihrem Mund heraus.
Einen Moment sah sie dabei noch nun das langsam sich in Sorge umbildende Gesicht ihres Vaters, er wusste er setzte gerade das Leben seiner Tochter aufs Spiel.
Doch dann fing sie Silvar auf als die schwarze Nacht sie umfing und die Ohnmacht von ihr Herr wurde.
Sie hatte am heutigen Tag seit langem einmal wieder den Pinsel zur Hand genommen. Die Staffelei die ihr Cara ins Zimmer gestellt hatte, lockte wie ein Mahnmal aus der Vergangenheit. So hatte sie sich vorgenommen ein einfaches Bild zu malen, etwas ‚schönes’ etwas ganz schnödes, und doch fand man nun auf dem Bild ein altes Gemäuer eine Kirche, die Umgebung war dunkel gehalten, nur die Flamme die durch den Eingang der Kirche hinaus alles erhellte war der Lichtfleck auf dem Bild der alle die es sahen in ihren Bann ziehen sollte.
Wieso hatte sie gerade dieses Bild gemalt?
Wieso beschäftigten sie alte Lasten momentan wie ein Fluch, wieso war sie im Wandel der Zeit gefangen?
Sachte schloss sie die Augen und rief sich das Bild dieser Kirche vors Gesicht, es war jene des Unterreiches die normalerweise von immer brennenden Fackeln umzogen war, doch heute waren die Fackeln nur kleine Lichter, die Türen des Tempels waren weit geöffnet worden.
Drin stand ein großes Kohlebecken die Flammen feuerten höher und höher um so mehr Reisig man hinein schmiss.
Ihr Vater stand schon auf der anderen Seite des Beckens. Sie sah ihren Bruder und Aliya in den ersten Bänken sitzen und auch ihre Mutter war anwesend, sie sah betrübt auf ihre Tochter ihre Mimik war so voller Leben und die ihres Vaters so eisig.
Silvar führte sie hart an der Schulter nach vorne. Sie konnte nichts um sich herum hören außer das warme Blut was in ihren Ohren rauschte und ihr wurde bewusst, was für ein Exempel ihr eigener Vater an ihr schaffen würde.
Ein solches das niemand, niemand je in Frage stellen würde, was für ein eiserner Mann er ist.
Vor dem Becken angekommen sprach man über ihr Vergehen über den Schaden den sie angerichtet hat und sie froh sein könnte nicht am Galgen zu landen. Aber das alles nicht ungestraft bleiben würde. Man begann zu Beten, doch auch die Worte des Herren wollten nicht durch die Ohren des jungen Mädchens dringen, sie sah nur das Feuer, wie es tanzend und hüpfend vor ihr stand, die Angst stieg in ihre Gestalt hinein und sie versteifte ihren Körper. Und erst als laut in den Hallen ‚Heil Alatar’ wiederhallte hörte sie endlich das Wort was um ihr herum gesagt wurde.
Doch es war zu spät, Silvar griff nach ihrem Handgelenk mit einer eisernen kalten Zange und führte sie bestimmt in die Flamme hinein. Es gab kein entkommen es gab auch kein Gedanke an die Flucht. Rein alleine die Flamme die nun ihre Hand mehr und mehr umfrass war in ihrem Blick und beherrschten ihr denken.
Der Schmerz kam erst lange Zeit nachdem die Flammen sich küssend um ihre Haut gefressen hatten. Ein Schmerz der plötzlich alles auslöschte, alles im hier, jetzt und im damals. Nur noch Schmerz. Ihr ganzer Körper brannte so wie das Feuer und ihr Leib zitterte wie unter Fieber. Und dann tat das schwache Herz der Drugartochter einen Satz. Stolperte und Stotterte begleitet von dem schweren Husten aus ihrem Mund heraus.
Einen Moment sah sie dabei noch nun das langsam sich in Sorge umbildende Gesicht ihres Vaters, er wusste er setzte gerade das Leben seiner Tochter aufs Spiel.
Doch dann fing sie Silvar auf als die schwarze Nacht sie umfing und die Ohnmacht von ihr Herr wurde.
Zuletzt geändert von Ellena Drugar am Sonntag 20. März 2011, 09:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Xontor
- Beiträge: 56
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Bücher.... seit jeher eine Beschäftigung für kinderlose alte Männer und hohe Damen. Dennoch, selbst hier im noch immer im Aufbau befindlichen Hause Hagaduns wimmelte es von ihnen. Herje sogar im Badezimmer hatte er bei seinem kurzen Gang durchs Haus zur Überprüfung der Fensterläden welche liegen sehen. Er für seinen Teil war durch den täglich ihm auferlegten Papierkram vollends bedient was das geschriebene Wort angeht. Aber auch so konnte er sich nie sehr für die Dichtkunst begeistern, noch weniger in der Regel für den Schreiber solcher Werke. Diese waren üblicherweise herumziehende Freigeister, stets darauf bedacht irgendwo in der Welt Chaos zu stiften und nichts mochte er mehr als Ordnung. Jeder der auch nur einen kurzen Blick in die neue Düsterseewache warf konnte sich davon überzeugen. Der Raum war ein reines Schlachtfeld, die Besatzer waren noch nicht besonders lange weg und die Aufräumarbeiten noch nicht dort angekommen. Doch in all dieser wüsten Unordnung stand der Schreibtisch, jedes Pergament fein säuberlich und akurat an dem darunter liegenden ausgerichtet.
Nun auch noch das, selbst Cara die er immer für weltlicher orientiert gehalten hatte musste er mit einem Buch in der Hand entdecken. Dem Einband nach handelte es sich nicht um eine der Historien des Hauses. Diese waren Werke die meistens trocken formuliert waren und eher den Berichten gleichkamen die er gewohnt war. Damit konnte er sich anfreunden. Dicke staubige Wälzer mit Wissen, das waren Sachen für gelehrte und weise Männer, was er dort aber in Caras Händen sah roch verdächtig nach Poesie und ähnlicher Teufelei. Also hieß es schnell und möglichst unbemerkt wieder nach draußen zu kommen um einem eventuellen Gespräch mit der redseligen junge Frau zu entgehen in dem er, dessen war er sich sicher, nicht um das eine oder andere poetische Zitat herum kommen würde. Geschafft, wieder an seinem Schreibtisch sitzend ein tiefer Seufzer der Erleichterung, hier war sein neues kleines Refugium in dem selten jemand die Ruhe störte.
*tap tap tap*
Doch halt was war das? Etwa Ratten hier unten? Panisch sah er sich um, nein keine Ratten.
*tap tap tap*
Dann wurde es ihm klar woher die Geräusche kamen. Ellena war sicher gerade oben zu Gange. Jetzt, als Bürgermeisterin der Gemeinde, hatte sie sicher auch jede Menge zu tun. Ja, da war er sich sicher, sie würde seine Einstellung was solchen Unsinn angeht sicher teilen. Nur würde sie wahrscheinlich nicht wie er sich heimlich davonstehlen um einer Erzählung über Dichter zu entgehen sondern eher hineingehen und das Buch verbrennen. Vielleicht sogar mit einem einzigen Blick, sicher würde das reichen um das arme Buch davon zu überzeugen freiwillig zu Staub zu zerfallen. Bei diesem Gedanken konnte er sich ein kleines Kichern nicht verkneifen. Wieso auch nicht, hier unten war er der Häuptling, zumindest solange bis die geschäftige Frau in der oberen Etage sich entschloss einen Besuch bei ihm zu machen. Bei solchen Gelegenheiten lies sie es sich auch nicht nehmen stets das eine oder andere nette Wort über ihre Lippen kommen zu lassen. Wie war das gleich, "Xontor, ihr beweist mal wieder das Fehlen jeglichen Geschmacks!"? Ja, so oder so ähnlich, nur weil er es in der hektischen Zeit nicht geschafft hatte einen edlen Schneider aufzusuchen und seine Kleidung daher eher bürgerlicher Natur war. Oder auch "Sorgt dafür dass diese Männer verschwinden, ich will sie hier nicht mehr drin haben!" bei zwei seiner neuen Bekannten die er noch für die kleine Wachmannschaft gewinnen wollte. Wirklich, manchmal hatte er schon ein wenig Mitleid mit Ritter Drugar der in diesem Haus voller Frauen lebte. Es konnten ja wahre Furien...
*tap tap taptarap*
Oh nein, was war das? Kam sie da gerade die Treppe herunter? Konnte sie etwa auch Gedanken lesen? Ein kurzer Seitenblick zum Fenster, nein das würde zu lange dauern. Also stand er auf und hastete in den entlegensten Winkel des Raumes, in eine der alten modrigen Zellen. Das Geräusch der zufallenden Tür löste die anspannung wieder. Die Stille war wieder zurück, und er genoss sie.
Auch wenn er wusste, dass Ellena nun sicherlich zurück zum Anwesen ging. Sollte sie schlechter Laune sein konnte das für den armen Unwissenden der ihr begegnet ein böses Ende nehmen. Aber nun ja, er war ja hier und nicht dort.
Nun auch noch das, selbst Cara die er immer für weltlicher orientiert gehalten hatte musste er mit einem Buch in der Hand entdecken. Dem Einband nach handelte es sich nicht um eine der Historien des Hauses. Diese waren Werke die meistens trocken formuliert waren und eher den Berichten gleichkamen die er gewohnt war. Damit konnte er sich anfreunden. Dicke staubige Wälzer mit Wissen, das waren Sachen für gelehrte und weise Männer, was er dort aber in Caras Händen sah roch verdächtig nach Poesie und ähnlicher Teufelei. Also hieß es schnell und möglichst unbemerkt wieder nach draußen zu kommen um einem eventuellen Gespräch mit der redseligen junge Frau zu entgehen in dem er, dessen war er sich sicher, nicht um das eine oder andere poetische Zitat herum kommen würde. Geschafft, wieder an seinem Schreibtisch sitzend ein tiefer Seufzer der Erleichterung, hier war sein neues kleines Refugium in dem selten jemand die Ruhe störte.
*tap tap tap*
Doch halt was war das? Etwa Ratten hier unten? Panisch sah er sich um, nein keine Ratten.
*tap tap tap*
Dann wurde es ihm klar woher die Geräusche kamen. Ellena war sicher gerade oben zu Gange. Jetzt, als Bürgermeisterin der Gemeinde, hatte sie sicher auch jede Menge zu tun. Ja, da war er sich sicher, sie würde seine Einstellung was solchen Unsinn angeht sicher teilen. Nur würde sie wahrscheinlich nicht wie er sich heimlich davonstehlen um einer Erzählung über Dichter zu entgehen sondern eher hineingehen und das Buch verbrennen. Vielleicht sogar mit einem einzigen Blick, sicher würde das reichen um das arme Buch davon zu überzeugen freiwillig zu Staub zu zerfallen. Bei diesem Gedanken konnte er sich ein kleines Kichern nicht verkneifen. Wieso auch nicht, hier unten war er der Häuptling, zumindest solange bis die geschäftige Frau in der oberen Etage sich entschloss einen Besuch bei ihm zu machen. Bei solchen Gelegenheiten lies sie es sich auch nicht nehmen stets das eine oder andere nette Wort über ihre Lippen kommen zu lassen. Wie war das gleich, "Xontor, ihr beweist mal wieder das Fehlen jeglichen Geschmacks!"? Ja, so oder so ähnlich, nur weil er es in der hektischen Zeit nicht geschafft hatte einen edlen Schneider aufzusuchen und seine Kleidung daher eher bürgerlicher Natur war. Oder auch "Sorgt dafür dass diese Männer verschwinden, ich will sie hier nicht mehr drin haben!" bei zwei seiner neuen Bekannten die er noch für die kleine Wachmannschaft gewinnen wollte. Wirklich, manchmal hatte er schon ein wenig Mitleid mit Ritter Drugar der in diesem Haus voller Frauen lebte. Es konnten ja wahre Furien...
*tap tap taptarap*
Oh nein, was war das? Kam sie da gerade die Treppe herunter? Konnte sie etwa auch Gedanken lesen? Ein kurzer Seitenblick zum Fenster, nein das würde zu lange dauern. Also stand er auf und hastete in den entlegensten Winkel des Raumes, in eine der alten modrigen Zellen. Das Geräusch der zufallenden Tür löste die anspannung wieder. Die Stille war wieder zurück, und er genoss sie.
Auch wenn er wusste, dass Ellena nun sicherlich zurück zum Anwesen ging. Sollte sie schlechter Laune sein konnte das für den armen Unwissenden der ihr begegnet ein böses Ende nehmen. Aber nun ja, er war ja hier und nicht dort.
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Ellena Drugar
Seit Tagen ging Ellena eine Melodie im Kopf herum. Etwas mit Trommeln begleitet mit Lauten Worten gerufen. Ein Lied für den Marsch.
Immer wieder summte sie die Melodie auf den Lippen mit, wenn niemand in ihrer Umgebung war. Denn ein jeder der die strenge Bürgermeisterin, den Drachen sehen würde, würde sicherlich jeglichen Respekt vor ihr verlieren, wenn er sie summen hörte oder gar mit jenem zufriedenen Lächeln auf den Lippen.
Daher entschloss sie sich nachdem zu dem Summen sogar ein Schwall Worte in ihrem Kopf entstanden waren sich aufzumachen dorthin wo sicher sie niemand stören würde.
Mit der Kutsche ging es Richtung Wegekreuz und von dort aus weiter an den Strand. Dort wollte sie sich einige Stunden zurück ziehen um zu schreiben was in ihrem Kopf war.
Sie hatte sich eine Decke mitgenommen und einige Rollen Pergament und Tinte mit Feder. Oben auf dem Korb lag noch eine Flasche Wein und eine Stulle.
Ganz untypisch hatte sie sich dazu in einer Lederhose gekleidet mit einem Hemd. Etwas was man sogut wie nie an ihr sah doch für den Weg war es angebracht sie müsste vielleicht rasch das Weite suchen.
Das Wetter war schön, die Frühlingssonne strahlte hinab auf den Strand und die Wellen rauschten leise an den Strand. Ellena hatte bereits die Decke ausgebreitet und so konnte sie nun ihre Gedanken schweifen lassen.
Die Muse in ihr Küssen um das was in ihrem Kopf war endlich heraus zu lassen.
Und so fanden nach und nach Worte den Weg auf das Papier. Wurden teilweise wieder durchgestrichen oder überschrieben.
Das ein oder andere Pergament wurde auch zerknüllt oder zerrissen und den Wellen übergeben.
Aber eine Weinflasche später und auch das Brot war bereits gegessen als Ellena zufrieden auf das Pergament sah und feststellen musste, sie war fertig.
Das Lied war fertig. Das Lied für Düstersee für die Armee. Das was ihre Zukunft war.
Nun musste sie das Lied nur noch dem Richtigen zustecken, auf das es ein Lauffeuer werden würde…
Und so fand eine Abschrift des Liedes den Weg auf Xontors Schreibtisch…
Für Alatar… Heb dein Schwert
Wir geben nie auf… heb dein Schwert
Wir haben keine Angst
Wir gehen immer vor ran
Lasst uns ganz am Anfang starten
Da wo Düstersee entstand
Es war der Kampf für alle
Zu dumm das wir Fehler machten
Es war wie verhext es gab kein Glück
Der Panter fauchte auf
Um alles wieder abzubrennen
Doch dann kam alles anders
Denn nun nehmen wir die Chance war!
Für Düstersee… Für Düstersee… Heb dein Schwert
Wir geben nie auf… heb dein Schwert
Für Alatar keinen Funken verzagen
Wir geben nie auf… heb dein Schwert
Mit Schild und Schwert durch das Land
Hallt der Ruf auf… Heil Alatar
Wir starten nun neu
Die Söhne sind nun in Düstersee
Haben dort ein neues Heim
Siehst du das Feuer in ihren Augen
Sie stellen ihre Flage für Ihn auf
Und kämpfen in seinem Namen
Klinge knallt auf Klinge
Gebete hallen durch den Raum
Kinder das ist der Geruch nach Sieg
Für Düstersee… Für Düstersee …Heb dein Schwert
Wir geben nie auf… heb dein Schwert
Für Alatar kein Funken Zweifel
Wir geben nie auf… heb dein Schwert
Mit Schild und Schwert durch das Land
Hallte der Ruf auf… Heil Alatar
Wir sind ein für Düstersee
Es gibt daran keinen Zweifel
Für Düstersee… Für Düstersee heben wir unser Schwert
Wir haben keine Angst
Wir brechen nicht ein
Mit Schild und Schwert durchs Land
Und unsere Stimmen rufen Laut
Heil Alatar
Heil Alatar
Immer wieder summte sie die Melodie auf den Lippen mit, wenn niemand in ihrer Umgebung war. Denn ein jeder der die strenge Bürgermeisterin, den Drachen sehen würde, würde sicherlich jeglichen Respekt vor ihr verlieren, wenn er sie summen hörte oder gar mit jenem zufriedenen Lächeln auf den Lippen.
Daher entschloss sie sich nachdem zu dem Summen sogar ein Schwall Worte in ihrem Kopf entstanden waren sich aufzumachen dorthin wo sicher sie niemand stören würde.
Mit der Kutsche ging es Richtung Wegekreuz und von dort aus weiter an den Strand. Dort wollte sie sich einige Stunden zurück ziehen um zu schreiben was in ihrem Kopf war.
Sie hatte sich eine Decke mitgenommen und einige Rollen Pergament und Tinte mit Feder. Oben auf dem Korb lag noch eine Flasche Wein und eine Stulle.
Ganz untypisch hatte sie sich dazu in einer Lederhose gekleidet mit einem Hemd. Etwas was man sogut wie nie an ihr sah doch für den Weg war es angebracht sie müsste vielleicht rasch das Weite suchen.
Das Wetter war schön, die Frühlingssonne strahlte hinab auf den Strand und die Wellen rauschten leise an den Strand. Ellena hatte bereits die Decke ausgebreitet und so konnte sie nun ihre Gedanken schweifen lassen.
Die Muse in ihr Küssen um das was in ihrem Kopf war endlich heraus zu lassen.
Und so fanden nach und nach Worte den Weg auf das Papier. Wurden teilweise wieder durchgestrichen oder überschrieben.
Das ein oder andere Pergament wurde auch zerknüllt oder zerrissen und den Wellen übergeben.
Aber eine Weinflasche später und auch das Brot war bereits gegessen als Ellena zufrieden auf das Pergament sah und feststellen musste, sie war fertig.
Das Lied war fertig. Das Lied für Düstersee für die Armee. Das was ihre Zukunft war.
Nun musste sie das Lied nur noch dem Richtigen zustecken, auf das es ein Lauffeuer werden würde…
Und so fand eine Abschrift des Liedes den Weg auf Xontors Schreibtisch…
Für Alatar… Heb dein Schwert
Wir geben nie auf… heb dein Schwert
Wir haben keine Angst
Wir gehen immer vor ran
Lasst uns ganz am Anfang starten
Da wo Düstersee entstand
Es war der Kampf für alle
Zu dumm das wir Fehler machten
Es war wie verhext es gab kein Glück
Der Panter fauchte auf
Um alles wieder abzubrennen
Doch dann kam alles anders
Denn nun nehmen wir die Chance war!
Für Düstersee… Für Düstersee… Heb dein Schwert
Wir geben nie auf… heb dein Schwert
Für Alatar keinen Funken verzagen
Wir geben nie auf… heb dein Schwert
Mit Schild und Schwert durch das Land
Hallt der Ruf auf… Heil Alatar
Wir starten nun neu
Die Söhne sind nun in Düstersee
Haben dort ein neues Heim
Siehst du das Feuer in ihren Augen
Sie stellen ihre Flage für Ihn auf
Und kämpfen in seinem Namen
Klinge knallt auf Klinge
Gebete hallen durch den Raum
Kinder das ist der Geruch nach Sieg
Für Düstersee… Für Düstersee …Heb dein Schwert
Wir geben nie auf… heb dein Schwert
Für Alatar kein Funken Zweifel
Wir geben nie auf… heb dein Schwert
Mit Schild und Schwert durch das Land
Hallte der Ruf auf… Heil Alatar
Wir sind ein für Düstersee
Es gibt daran keinen Zweifel
Für Düstersee… Für Düstersee heben wir unser Schwert
Wir haben keine Angst
Wir brechen nicht ein
Mit Schild und Schwert durchs Land
Und unsere Stimmen rufen Laut
Heil Alatar
Heil Alatar
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Ellena Drugar
Was ist Begierde… ist Begierde Liebe?
Gedanken der Vergangenheit:
Lautstark klatschte die Peitsche auf ihrem Rücken auf und fraß sich durch das Spitzenleinenhemd hindurch. Sie musste sich fest in den Steinstuhl graben mit den Fingern damit sie nicht sofort zur Seite umkippte. Den Schrei nahm sie gar nicht mehr wahr, denn schon schlug die Peitsche das nächste mal auf ihrem Rücken auf.
Sie verstand nicht, wieso ihr Vater sie so hart bestrafen musste. Doch Herr Drugar war nicht gerade dafür bekannt, dass er mit seinen Kindern zimperlich war. Immerhin war es noch nicht so lange her, als er seine Tochter entstellt hatte um zu zeigen wie viel Macht er doch hatte und das man ihn nicht unterschätzen sollte.
Doch wieso tat er es nun? Sie konnte es nicht verstehen. Er war so liebevoll mit ihrer älteren Schwester, er hatte sie gut verheiratet mit einem reichen Schwarzhändler des Unterreiches und er spielte mit seinem Enkelkind wie als wäre es das schönste Geschenk was ihm Alatar je gemacht hatte. Und hier stand sie, bereits fünf rote langsam dicker werdende Striemen auf dem Rücken. Mit dem genauen Gegenteil väterlicher Führsorge. Der Schmerz der sich in ihr Herz pflanzte gegen ihren Vater und seine Autorität und seinem Willen. Die Wut, die sie noch mehr gegen seine Hand aufbegehren lies anstatt, dass sie ihn fürchtete.
Doch dann legte er die Peitsche beiseite auf den Steintisch und trat an sie heran um sie dann auf den Steinstuhl zu führen das sie sich hinsetzte. Ihre Augen waren gerötet von den Tränen des Schmerzes. Ihr ganzer Leib zitterte und ihre Finger öffneten und schlossen sich immer wieder.
Als sie saß gang er selbst um den Tisch herum und setze sich vor sie, mit zusammengefalteten Fingern sie betrachten. Er hatte davon berichtet bekommen, dass sie heute ihrer Unterrichtsstunde im Tempel fern geblieben war und das weil sie vor hatte, sich lieber dem Reiten zu widmen. Silvar hatte es berichtet, da war sich Ellena damals sicher. Doch wieso hatte er das getan? War es weil sie am Tag zuvor einen Herzanfall vor getäuscht hatte um das begehrte Spitzenleinenhemd beim Schneider zu bekommen, was nun in Fetzen auf ihrem Rücken hing?
War es das alles wert gewesen all der Schmerz all diese Strafen auf sich zu nehmen? Oder wäre sie lieber das kleine Mädchen ihres Vaters was geliebt wurde?
Brav und vorzeigbar, nicht mehr das schwarze Schaf der Familie? Doch was war schon liebe? Was bedeutete geliebt zu werden? Welche Befriedigung würde ihr dieses Gefühl geben.
Oder war es doch lieber dieser rauschende Hass und die Wut in ihren Ohren die sie ausfüllte und ihr Genuss verschaffte?
Doch hier und jetzt in diesem Moment wo der Schmerz und die Wut ihren Körper regierte konnte sie keine Antwort finden ihr Geist überschlug sich dabei zu oft und so gab sie sich einfach den Gefühlen hin und lies die Worte ihres Vaters auf sie einplätschern wie ein Wasserfall.
Es klopfte an die Tür an als ihr Vater ihr gerade eine predigt darüber hielt wie wichtig es war das sie die Tugenden des Herren verinnerlichte.
Silvar stand in der Tür und die eiskalten Augen schauten zwischen Herr Drugar und seiner Schutzbefohlenen hin und her. Auf ein nicken ihres Vaters kam er zum Tisch und nahm Ellena am Oberarm und geleitete sie auf wackelnden Knien zur Tür.
Er hörte noch das Wort Petze als er nach einer Weile die Zimmertür hinter ihr Schloss und sie hörte noch seine raschen Schritte die sich entfernten. Ellena selbst kümmerte sich danach um die Wunden auf ihrem Rücken so gut es ging. Die Salbe gegen die Striemen rieb sie soweit auf wie sie konnte und schlüpfte dann in ein frisches Hemd hinein.
Gerade als sie sich hinlegte hörte sie einen lauten Schrei aus dem Raum neben ihrem.
Dann noch einen Schrei, darauf folgte lange nichts bevor lautes Stöhnen an ihr Ohr drang.
Er hatte wieder eine da… wie viel hatte er heute bezahlt für seine Begierde? Oder war es doch die Sehnsucht nach Liebe die ihn trieb?
Lautstark klatschte die Peitsche auf ihrem Rücken auf und fraß sich durch das Spitzenleinenhemd hindurch. Sie musste sich fest in den Steinstuhl graben mit den Fingern damit sie nicht sofort zur Seite umkippte. Den Schrei nahm sie gar nicht mehr wahr, denn schon schlug die Peitsche das nächste mal auf ihrem Rücken auf.
Sie verstand nicht, wieso ihr Vater sie so hart bestrafen musste. Doch Herr Drugar war nicht gerade dafür bekannt, dass er mit seinen Kindern zimperlich war. Immerhin war es noch nicht so lange her, als er seine Tochter entstellt hatte um zu zeigen wie viel Macht er doch hatte und das man ihn nicht unterschätzen sollte.
Doch wieso tat er es nun? Sie konnte es nicht verstehen. Er war so liebevoll mit ihrer älteren Schwester, er hatte sie gut verheiratet mit einem reichen Schwarzhändler des Unterreiches und er spielte mit seinem Enkelkind wie als wäre es das schönste Geschenk was ihm Alatar je gemacht hatte. Und hier stand sie, bereits fünf rote langsam dicker werdende Striemen auf dem Rücken. Mit dem genauen Gegenteil väterlicher Führsorge. Der Schmerz der sich in ihr Herz pflanzte gegen ihren Vater und seine Autorität und seinem Willen. Die Wut, die sie noch mehr gegen seine Hand aufbegehren lies anstatt, dass sie ihn fürchtete.
Doch dann legte er die Peitsche beiseite auf den Steintisch und trat an sie heran um sie dann auf den Steinstuhl zu führen das sie sich hinsetzte. Ihre Augen waren gerötet von den Tränen des Schmerzes. Ihr ganzer Leib zitterte und ihre Finger öffneten und schlossen sich immer wieder.
Als sie saß gang er selbst um den Tisch herum und setze sich vor sie, mit zusammengefalteten Fingern sie betrachten. Er hatte davon berichtet bekommen, dass sie heute ihrer Unterrichtsstunde im Tempel fern geblieben war und das weil sie vor hatte, sich lieber dem Reiten zu widmen. Silvar hatte es berichtet, da war sich Ellena damals sicher. Doch wieso hatte er das getan? War es weil sie am Tag zuvor einen Herzanfall vor getäuscht hatte um das begehrte Spitzenleinenhemd beim Schneider zu bekommen, was nun in Fetzen auf ihrem Rücken hing?
War es das alles wert gewesen all der Schmerz all diese Strafen auf sich zu nehmen? Oder wäre sie lieber das kleine Mädchen ihres Vaters was geliebt wurde?
Brav und vorzeigbar, nicht mehr das schwarze Schaf der Familie? Doch was war schon liebe? Was bedeutete geliebt zu werden? Welche Befriedigung würde ihr dieses Gefühl geben.
Oder war es doch lieber dieser rauschende Hass und die Wut in ihren Ohren die sie ausfüllte und ihr Genuss verschaffte?
Doch hier und jetzt in diesem Moment wo der Schmerz und die Wut ihren Körper regierte konnte sie keine Antwort finden ihr Geist überschlug sich dabei zu oft und so gab sie sich einfach den Gefühlen hin und lies die Worte ihres Vaters auf sie einplätschern wie ein Wasserfall.
Es klopfte an die Tür an als ihr Vater ihr gerade eine predigt darüber hielt wie wichtig es war das sie die Tugenden des Herren verinnerlichte.
Silvar stand in der Tür und die eiskalten Augen schauten zwischen Herr Drugar und seiner Schutzbefohlenen hin und her. Auf ein nicken ihres Vaters kam er zum Tisch und nahm Ellena am Oberarm und geleitete sie auf wackelnden Knien zur Tür.
Er hörte noch das Wort Petze als er nach einer Weile die Zimmertür hinter ihr Schloss und sie hörte noch seine raschen Schritte die sich entfernten. Ellena selbst kümmerte sich danach um die Wunden auf ihrem Rücken so gut es ging. Die Salbe gegen die Striemen rieb sie soweit auf wie sie konnte und schlüpfte dann in ein frisches Hemd hinein.
Gerade als sie sich hinlegte hörte sie einen lauten Schrei aus dem Raum neben ihrem.
Dann noch einen Schrei, darauf folgte lange nichts bevor lautes Stöhnen an ihr Ohr drang.
Er hatte wieder eine da… wie viel hatte er heute bezahlt für seine Begierde? Oder war es doch die Sehnsucht nach Liebe die ihn trieb?
-
Ellena Drugar
So Still,
Das es ihr Angst machte, in ihrem Körper war nichts, es war einfach nur still,
dass jeder von uns wusste,
dass sich etwas veränderte, eine große Veränderung die nicht Spurlos an einem vorbei gehen würde,
den das hier ist, für immer,
Eloriahus, Ivan und Aylia, sie gingen, sie verließen die Heimat, den Schutz des Untergrundes um öffentlich zu leben in einer Stadt Rahal und sie sagten.
für immer und ein Leben
Im Körper von Ellena war es ganz Still sie konnte nichts hören in sich, keine innere Stimme die mit ihr redete, einfach nur Ruhe und sie starrte durch den Höhlenabgang durch den die drei Verschwunden waren.
und es war so still,
Silvar stand einige Schritte hinter ihr, er wollte die Ruhe von ihr nicht stören, denn sie musste lernen mit dem Verlust umzugehen und doch wusste er, dass nun ein neues Zeitalter unter der Erde angebrochen war. Ellena war nun das letzte Kind der Drugar die rein im Unterreich lebte. Jenes ohne eigentliche Aufgabe und ohne Nutzen für die Familie und den obersten Plan. Sie war gerade einmal sechzehn, nicht Frau und nicht Kind doch das würde sich nun ändern denn
dass jeder von uns ahnte,
Das Herr Drugar seine Tochter nicht so vor sich hin vegetieren lassen würde, dass war klar denn,
hierfür gibts kein Wort,
Das musste man erleben und sehen, wie dieses schwache Mädchen sich schlagen würde und dies war auch Ellena bewusst, denn nun waren alle Blicke auf sie gerichtet. Kein Bruder der die Ehre der Familie hoch hielt. Keine gute Freundin wie Aylia die ihr Händchen hielt wenn sie wieder unter ihrer Krankheit litt. Sie war ganz alleine, noch mehr alleine wie sie sowieso schon war und es gab keine Worte,
das jemals das Gefühl beschreiben könnten.
Als Ellena sich endlich von jenem Anblick des finsteren Nichts losgerissen hatte wendete sie sich Silvar zu und das erste Mal fühlte sie, dass ihre Augen rein gar nichts sprachen, keine Gefühlsregung keine unausgesprochenen Worte. Nichts lag in ihrem Blick drin außer der eisigen Leere der Seele. Und sie sah in den Augen von ihm ihr Spiegelbild und selbst dort erschreckte sie sich nicht davor, was sie sah. Auch sah sie bei Silvar keine Gefühlsreaktion die etwas darauf deuten lassen würden, dass er nicht einverstanden damit war, was er sah. Er war nicht einmal erstaunt darüber. Also war es gut, gut so wie es nun war, kalt und leer und still.
Sie gingen zusammen zurück zu den steinernen Häusern, die der Höhle so mühevoll abgerungen waren. Nur noch wenige Lichter branden darin, die meisten Bewohner des Untergrundes waren bereits zu Bett gegangen und selbst bei Madam Rose brannte weniger Licht als sonst. Die meisten Männer hatten es an jenem Tag wohl vorgezogen nicht sich der Unzucht hinzugeben sondern lieber zu ihren Frauen heim zu kehren oder einfach einmal brav zu sein.
Madam Rose stand vor ihrer Tür als Ellena und Silvar vorbei gingen und sie verbeugte sich vor Silvar oder nein eher vor Ellena, die daraufhin kurz einige Male blinzelte und den Blick gänzlich auf die gealterte Dame richtete und grüßend das Wort erhob. Was sie daraufhin erwartete darauf war sie nicht gefasst. Anstatt der üblichen Begrüßung die eher flapsig klang aus dem Mund der alten Hure kam nun eine ehrbekundung „Lady Ellena“, er benannte sie als Lady, etwas was zuvor zu ihrer Mutter und den hohen Ratsdamen zugesagt wurde, war nun an sie gerichtet worden.
Dies stiftete Verwirrung in ihren Gedanken und sie ging rascher weiter und zog damit auch ihren Schatten weiter der jedoch ein deutlich hüpfendes lachen für einen Moment im Gesicht trug. Damit war die Verwirrung in Ellenas Kopf perfekt. Wieso bezeichnete diese Dame sie so. Was war außer dem Verlust des heutigen Tages geschehen und vor allem wie würde es weiter gehen?
So Still…
Das es ihr Angst machte, in ihrem Körper war nichts, es war einfach nur still,
dass jeder von uns wusste,
dass sich etwas veränderte, eine große Veränderung die nicht Spurlos an einem vorbei gehen würde,
den das hier ist, für immer,
Eloriahus, Ivan und Aylia, sie gingen, sie verließen die Heimat, den Schutz des Untergrundes um öffentlich zu leben in einer Stadt Rahal und sie sagten.
für immer und ein Leben
Im Körper von Ellena war es ganz Still sie konnte nichts hören in sich, keine innere Stimme die mit ihr redete, einfach nur Ruhe und sie starrte durch den Höhlenabgang durch den die drei Verschwunden waren.
und es war so still,
Silvar stand einige Schritte hinter ihr, er wollte die Ruhe von ihr nicht stören, denn sie musste lernen mit dem Verlust umzugehen und doch wusste er, dass nun ein neues Zeitalter unter der Erde angebrochen war. Ellena war nun das letzte Kind der Drugar die rein im Unterreich lebte. Jenes ohne eigentliche Aufgabe und ohne Nutzen für die Familie und den obersten Plan. Sie war gerade einmal sechzehn, nicht Frau und nicht Kind doch das würde sich nun ändern denn
dass jeder von uns ahnte,
Das Herr Drugar seine Tochter nicht so vor sich hin vegetieren lassen würde, dass war klar denn,
hierfür gibts kein Wort,
Das musste man erleben und sehen, wie dieses schwache Mädchen sich schlagen würde und dies war auch Ellena bewusst, denn nun waren alle Blicke auf sie gerichtet. Kein Bruder der die Ehre der Familie hoch hielt. Keine gute Freundin wie Aylia die ihr Händchen hielt wenn sie wieder unter ihrer Krankheit litt. Sie war ganz alleine, noch mehr alleine wie sie sowieso schon war und es gab keine Worte,
das jemals das Gefühl beschreiben könnten.
Als Ellena sich endlich von jenem Anblick des finsteren Nichts losgerissen hatte wendete sie sich Silvar zu und das erste Mal fühlte sie, dass ihre Augen rein gar nichts sprachen, keine Gefühlsregung keine unausgesprochenen Worte. Nichts lag in ihrem Blick drin außer der eisigen Leere der Seele. Und sie sah in den Augen von ihm ihr Spiegelbild und selbst dort erschreckte sie sich nicht davor, was sie sah. Auch sah sie bei Silvar keine Gefühlsreaktion die etwas darauf deuten lassen würden, dass er nicht einverstanden damit war, was er sah. Er war nicht einmal erstaunt darüber. Also war es gut, gut so wie es nun war, kalt und leer und still.
Sie gingen zusammen zurück zu den steinernen Häusern, die der Höhle so mühevoll abgerungen waren. Nur noch wenige Lichter branden darin, die meisten Bewohner des Untergrundes waren bereits zu Bett gegangen und selbst bei Madam Rose brannte weniger Licht als sonst. Die meisten Männer hatten es an jenem Tag wohl vorgezogen nicht sich der Unzucht hinzugeben sondern lieber zu ihren Frauen heim zu kehren oder einfach einmal brav zu sein.
Madam Rose stand vor ihrer Tür als Ellena und Silvar vorbei gingen und sie verbeugte sich vor Silvar oder nein eher vor Ellena, die daraufhin kurz einige Male blinzelte und den Blick gänzlich auf die gealterte Dame richtete und grüßend das Wort erhob. Was sie daraufhin erwartete darauf war sie nicht gefasst. Anstatt der üblichen Begrüßung die eher flapsig klang aus dem Mund der alten Hure kam nun eine ehrbekundung „Lady Ellena“, er benannte sie als Lady, etwas was zuvor zu ihrer Mutter und den hohen Ratsdamen zugesagt wurde, war nun an sie gerichtet worden.
Dies stiftete Verwirrung in ihren Gedanken und sie ging rascher weiter und zog damit auch ihren Schatten weiter der jedoch ein deutlich hüpfendes lachen für einen Moment im Gesicht trug. Damit war die Verwirrung in Ellenas Kopf perfekt. Wieso bezeichnete diese Dame sie so. Was war außer dem Verlust des heutigen Tages geschehen und vor allem wie würde es weiter gehen?
So Still…
-
Ellena Drugar
Und Du sagst gar nichts
Nun, ich hätte es selber nicht besser sagen können
Heute Nacht bricht die Verständigung ab
Hasse mich wie Du niemanden sonst hasst
Kleine Dame, irgendwas ist mit Dir los
Ich kenne Dich lange genug um zu wissen
Dass es dir nicht schwer fällt, Worte zu finden
Und je mehr Du es versuchst und je länger Du brauchst
Da ist nichts mehr in Deinen Augen außer Wut
Du weißt, was Du sagen willst, aber Du weißt nie wie
Du kannst Deinen Mund zu lassen, denn es ist gerade jetzt nicht wirklich wichtig
Ich begleite Dich den ganzen Weg lang
Denn ich weiß ganz genau, was Du sagen willst
Du darfst still bleiben
Ich besorg die Kerzen ... Du das Lächeln
Sie wälzte sich von einer Seite auf die andere, das große Bett war leer und bot ihr viel Platz dafür. Die Tage waren unruhig gewesen, voll mit Arbeit. Seitdem sie aus Hagadun wieder zurück gekommen war, wollte jeder etwas von ihr. Jeder wollte etwas von dem Kuchen namens Ellena abhaben.
Sie konnte sich schier zerreißen und würde dennoch nicht alle Aufgaben erfüllen. Und diese Tatsache lies sie bei Nacht nicht schlafen.
Oder war es doch noch eine Nachwirkung des Geschenkes von Nilas?
Nein, dass war es sicherlich nicht, er hatte die vermehrte Saat aus ihrem Körper heraus genommen wie sie ihn darum gebeten hatte.
Aber vielleicht war genau das der Fehler gewesen, mit der zusätzlichen KRaft durch die Wut angepflanzt, hätte sie mindestens 10 Tage durcharbeiten können und alles wäre geschafft gewesen.
Jedoch sehnte sich ihr Körper nach einem normalen Tagesablauf, nach einem Aufwachen und nach einem zu Bett gehen.
Nach Essen und nach Trinken und nach all dem was einem Mensch ausmachte.
Sie richtete sich auf, die leere Seite des Bettes betasten und entlang streichen. Er war schon lange weg. Die Kerze die er ihr da gelassen hatte, war schon lange niedergebrannt und er war nicht in der Zeit zurück gekommen, wie er es gesagt hatte.
Aber wieso war es ihr nicht so gleichgültig wie sie gedacht hatte.
Wieso ging sie dennoch dem geregelten Lebensrhythmus nach und knechtete ihren Körper nicht solange, bis er schmerzend unter ihr nachgab?
Wieso... konnte sie nicht einfach so weitermachen wie sie die Zeit ohne ihn gelebt hatte?
Sich das Bettlacken umbinden ging sie beinahe lautlos durch den Raum hindurch hin zu seinem Sessel. Ihre Finger liebkosten den feinen Samt der darüber gespannt war und sie berührte für einen Moment die Peitsche die am Hacken daneben hing.
Er pflege immer, sie dort aufzuhängen wenn er nach Hause gekommen war, nun hing sie dort, als wäre er da, aber er war es nicht.
Sich in den Sessel sinken lassen zog sie die Beine an um den Kopf auf die Knie zu betten.
Viel oder wenig, es war einerlei, sie würde Silvar nicht die Möglichkeit geben, dass sie sich so Abhängig von ihm machte.
Ab jetzt, war sie Allein wieder die Herrin dieses Hauses und er müsste sich den Platz an ihrer Seite neu verdienen, wenn er wieder kommen würde.
SIE und nur SIE bestimmte über sich und nicht ER.
Zumindest versuchte sie sich dies in diesem Moment einzureden.
Aber um es auch gleich auszubauen, würde sie sich ein Spielzeug suchen... etwas schönes...zum streicheln ihrer Seele.
Nun, ich hätte es selber nicht besser sagen können
Heute Nacht bricht die Verständigung ab
Hasse mich wie Du niemanden sonst hasst
Kleine Dame, irgendwas ist mit Dir los
Ich kenne Dich lange genug um zu wissen
Dass es dir nicht schwer fällt, Worte zu finden
Und je mehr Du es versuchst und je länger Du brauchst
Da ist nichts mehr in Deinen Augen außer Wut
Du weißt, was Du sagen willst, aber Du weißt nie wie
Du kannst Deinen Mund zu lassen, denn es ist gerade jetzt nicht wirklich wichtig
Ich begleite Dich den ganzen Weg lang
Denn ich weiß ganz genau, was Du sagen willst
Du darfst still bleiben
Ich besorg die Kerzen ... Du das Lächeln
Sie wälzte sich von einer Seite auf die andere, das große Bett war leer und bot ihr viel Platz dafür. Die Tage waren unruhig gewesen, voll mit Arbeit. Seitdem sie aus Hagadun wieder zurück gekommen war, wollte jeder etwas von ihr. Jeder wollte etwas von dem Kuchen namens Ellena abhaben.
Sie konnte sich schier zerreißen und würde dennoch nicht alle Aufgaben erfüllen. Und diese Tatsache lies sie bei Nacht nicht schlafen.
Oder war es doch noch eine Nachwirkung des Geschenkes von Nilas?
Nein, dass war es sicherlich nicht, er hatte die vermehrte Saat aus ihrem Körper heraus genommen wie sie ihn darum gebeten hatte.
Aber vielleicht war genau das der Fehler gewesen, mit der zusätzlichen KRaft durch die Wut angepflanzt, hätte sie mindestens 10 Tage durcharbeiten können und alles wäre geschafft gewesen.
Jedoch sehnte sich ihr Körper nach einem normalen Tagesablauf, nach einem Aufwachen und nach einem zu Bett gehen.
Nach Essen und nach Trinken und nach all dem was einem Mensch ausmachte.
Sie richtete sich auf, die leere Seite des Bettes betasten und entlang streichen. Er war schon lange weg. Die Kerze die er ihr da gelassen hatte, war schon lange niedergebrannt und er war nicht in der Zeit zurück gekommen, wie er es gesagt hatte.
Aber wieso war es ihr nicht so gleichgültig wie sie gedacht hatte.
Wieso ging sie dennoch dem geregelten Lebensrhythmus nach und knechtete ihren Körper nicht solange, bis er schmerzend unter ihr nachgab?
Wieso... konnte sie nicht einfach so weitermachen wie sie die Zeit ohne ihn gelebt hatte?
Sich das Bettlacken umbinden ging sie beinahe lautlos durch den Raum hindurch hin zu seinem Sessel. Ihre Finger liebkosten den feinen Samt der darüber gespannt war und sie berührte für einen Moment die Peitsche die am Hacken daneben hing.
Er pflege immer, sie dort aufzuhängen wenn er nach Hause gekommen war, nun hing sie dort, als wäre er da, aber er war es nicht.
Sich in den Sessel sinken lassen zog sie die Beine an um den Kopf auf die Knie zu betten.
Viel oder wenig, es war einerlei, sie würde Silvar nicht die Möglichkeit geben, dass sie sich so Abhängig von ihm machte.
Ab jetzt, war sie Allein wieder die Herrin dieses Hauses und er müsste sich den Platz an ihrer Seite neu verdienen, wenn er wieder kommen würde.
SIE und nur SIE bestimmte über sich und nicht ER.
Zumindest versuchte sie sich dies in diesem Moment einzureden.
Aber um es auch gleich auszubauen, würde sie sich ein Spielzeug suchen... etwas schönes...zum streicheln ihrer Seele.
- Magnus Siluvaine
- Beiträge: 396
- Registriert: Samstag 19. Februar 2011, 04:43
Der Gedanke
Er ist stets der Anfang von allem. Wochen sind vergangen seitdem er Bürger der Siedlung geworden war. Siedlung .... was machte eine solche eigentlich aus ? Ja, Bewohner gab es hier zu genüge, doch das war im Grunde auch schon alles. Ein kleiner Laden, in welchem Waffen und Rüstungen erworben werden konnten. Ein Bauerngehöft, genau seinem Haus gegenüber auf der anderen Straßenseite. Ansonsten ? Nichts .... Unhaltbar dieser Zustand ... Und so kam der Gedanke diesem Zustand Abhilfe zu schaffen.
Ansprechpartner
Er war Bürger, ja. Doch auch nicht mehr .... Was mit den Menschen geschah, die ihren Stellenwert überschätzten und auf eigene Faust Unternehmungen starteten ohne sie vorher absegnen zu lassen ... nun auch das hatte er schon sehen dürfen. In Form eines armen Kerles der vor dem Rathaus der Siedlung am Pranger stand ... Nun gut, manchmal musste man Regeln befolgen, und was sollte es ihn kümmern ? Reden konnte er, Verhandlungen führen alle mal ... Und dennoch mied er bisher wann immer möglich den Kontakt zu dieser Frau. Er vertraute normalerweise immer seinem Instinkt, und irgendwas lies in ihm Unbehagen aufkeimen bei dem Gedanken daran, es in diesem einem Fall nicht zu tun ...
Vorbereitungen
Verhandlungen sind Krieg ... Und in einem solchen Krieg gab es keine mächtigere Waffe als die Information. Jedes mal wenn er das dümmlichen Grinsen dieses Kerls sah als er ihm die Münzen reichte, hätte er ihm am liebsten die Lippen zusammen genäht. Doch war dieser Kerl ein Mittel zum Zweck. Er brauchte Informationen, und dieser in Lumpen gehüllte Mann beschaffte sie ihm. So einfach war das ... Woher diese Informationen beschafft wurde war ihm gleich. Und dass er bei jedem Besuch mehr Gold auf den Tisch legen musste ebenso.
Termine
Zwei schriftliche Anfragen hatte er bereits im Rathaus abgegeben. Es erfolgte keine Antwort. Mehrere male sprach er Xontor an. Am Anfang versicherte er ihm seine Bitte um einen Termin weiter zu tragen .... nach einigen Tagen bot er ihm dann an ihn in eine Zelle im Rathaus zu sperren um dort auf die Bürgermeisterin zu warten .... Als er murrend hinaus trat nahm er sich vor sich bei Xontor für diese nette Angebot zu revanchieren .... Warten .... er hasste es .... Er war es seit vielen Jahren gewohnt zu bekommen was er wollte ... dieser Zustand war einfach nicht haltbar, doch war er für den Moment machtlos.
Der Zufall ...
... sollte es sein, der ihn eines Abends zu dem Spaziergang durch die Siedlung animierte. Die Hände in den Hosentaschen verstaut schlenderte er durch Düstersee. Im dämmrigen Schein der Laterne nahm er ihre Konturen zuerst nicht wirklkich war. Als er dann schließlich näher trat, ihre Gestalt nun deutlicher erkennend, spiegelte sich für einen kleinen Moment Überraschung auf seinen Gesichtszügen wieder. Es schien beinahe als würde sie träumen, wobei sie verspielt ein kleines Blatt in den Händen drehte. Er hatte sie nur zwei mal getroffen, aber diese Treffen waren prägend, anstrengend und er wusste nicht ob er von ihrer Arroganten Art angewiedert oder beeindruckt sein sollte. Konnte es also wirklich sein dass sie nun einfach in Gedanken versunken da saß und sich ein grünes Blatt, frisch vom Baum geweht ansah ... ? Wie auch immer .... es war für ihn endlich die Chance eines Gespräches, alles andere war irrelevant ...
Das Gespräch
Vor jeder Geschäftsverhandlung bedarf es nach flüchtigen Geplapper als Einstieg. So war es auch hier. Und schon nach kurzem hatte er beschlossen es an diesem Abend vorerst dabei zu belassen zu testen ob die Informationen über diese kaltherzige Frau ihr Gold auch wert waren. Und schnell musste er fest stellen das all das, was er über ihr Wesen, ihr Gemüt und ihre Erscheinung im Vorfeld erfahren hatte noch untertrieben war. Sie war gefährlich ... mehr als das ... Eine Entscheidung musste her ... war der Preis für all das hier vielleicht doch zu hoch .. ?
Das Geschäft
Es gab kein zurück mehr, das wusste er als er erneut diesen kühlen Blick ihrer Augen auf sich bemerkte. Sie schien sich stets ihrer Sache sicher und ihre Selbstsicherheit wurde nur von ihrer Arroganz übertroffen. Sie war es gewohnt dass die Menschen sich von ihr manipulieren liesen, nein, mehr noch: Sie erwartete es von jedem der es wagte an sie heran zu treten. All das schien ein einziges, großes Spiel zu sein. Die Worte wechselten von kalt und abwertend über forsch und dreist bis hin zu überrascht und verblüfft. Anstrengend war es allemal, doch ebenso auch .... interessant ... ? Wenn dies hier unerwarteterweise tatsächlich ein Spiel sein sollte, dann würde er es nun sein der die Karten mischte und auf dem Tisch ablegte. Wenn sie es so wollte, dann könnte sie es so haben.... Aus den langen Gesprächen entstand am Ende tatsächlich noch ein Geschäft .... ein Vertrag .... Und als er sich letztendlich gegen Mitternacht verabschiedete, verlies er ohne Umschweife die Siedlung. Die Stirn wurde von tiefen Falten zerfurcht als er sich zur Kutsche begab .... Er musste dringend ein paar Dinge erledigen ...
Ja, er war es gewohnt sein Ziel stets zu erreichen .... und wenn er hierfür in diesem Fall ein Spiel spielen müsste, so würde er derjenige sein, der die erste Karte vom Stapel ziehen würde ...
Er ist stets der Anfang von allem. Wochen sind vergangen seitdem er Bürger der Siedlung geworden war. Siedlung .... was machte eine solche eigentlich aus ? Ja, Bewohner gab es hier zu genüge, doch das war im Grunde auch schon alles. Ein kleiner Laden, in welchem Waffen und Rüstungen erworben werden konnten. Ein Bauerngehöft, genau seinem Haus gegenüber auf der anderen Straßenseite. Ansonsten ? Nichts .... Unhaltbar dieser Zustand ... Und so kam der Gedanke diesem Zustand Abhilfe zu schaffen.
Ansprechpartner
Er war Bürger, ja. Doch auch nicht mehr .... Was mit den Menschen geschah, die ihren Stellenwert überschätzten und auf eigene Faust Unternehmungen starteten ohne sie vorher absegnen zu lassen ... nun auch das hatte er schon sehen dürfen. In Form eines armen Kerles der vor dem Rathaus der Siedlung am Pranger stand ... Nun gut, manchmal musste man Regeln befolgen, und was sollte es ihn kümmern ? Reden konnte er, Verhandlungen führen alle mal ... Und dennoch mied er bisher wann immer möglich den Kontakt zu dieser Frau. Er vertraute normalerweise immer seinem Instinkt, und irgendwas lies in ihm Unbehagen aufkeimen bei dem Gedanken daran, es in diesem einem Fall nicht zu tun ...
Vorbereitungen
Verhandlungen sind Krieg ... Und in einem solchen Krieg gab es keine mächtigere Waffe als die Information. Jedes mal wenn er das dümmlichen Grinsen dieses Kerls sah als er ihm die Münzen reichte, hätte er ihm am liebsten die Lippen zusammen genäht. Doch war dieser Kerl ein Mittel zum Zweck. Er brauchte Informationen, und dieser in Lumpen gehüllte Mann beschaffte sie ihm. So einfach war das ... Woher diese Informationen beschafft wurde war ihm gleich. Und dass er bei jedem Besuch mehr Gold auf den Tisch legen musste ebenso.
Termine
Zwei schriftliche Anfragen hatte er bereits im Rathaus abgegeben. Es erfolgte keine Antwort. Mehrere male sprach er Xontor an. Am Anfang versicherte er ihm seine Bitte um einen Termin weiter zu tragen .... nach einigen Tagen bot er ihm dann an ihn in eine Zelle im Rathaus zu sperren um dort auf die Bürgermeisterin zu warten .... Als er murrend hinaus trat nahm er sich vor sich bei Xontor für diese nette Angebot zu revanchieren .... Warten .... er hasste es .... Er war es seit vielen Jahren gewohnt zu bekommen was er wollte ... dieser Zustand war einfach nicht haltbar, doch war er für den Moment machtlos.
Der Zufall ...
... sollte es sein, der ihn eines Abends zu dem Spaziergang durch die Siedlung animierte. Die Hände in den Hosentaschen verstaut schlenderte er durch Düstersee. Im dämmrigen Schein der Laterne nahm er ihre Konturen zuerst nicht wirklkich war. Als er dann schließlich näher trat, ihre Gestalt nun deutlicher erkennend, spiegelte sich für einen kleinen Moment Überraschung auf seinen Gesichtszügen wieder. Es schien beinahe als würde sie träumen, wobei sie verspielt ein kleines Blatt in den Händen drehte. Er hatte sie nur zwei mal getroffen, aber diese Treffen waren prägend, anstrengend und er wusste nicht ob er von ihrer Arroganten Art angewiedert oder beeindruckt sein sollte. Konnte es also wirklich sein dass sie nun einfach in Gedanken versunken da saß und sich ein grünes Blatt, frisch vom Baum geweht ansah ... ? Wie auch immer .... es war für ihn endlich die Chance eines Gespräches, alles andere war irrelevant ...
Das Gespräch
Vor jeder Geschäftsverhandlung bedarf es nach flüchtigen Geplapper als Einstieg. So war es auch hier. Und schon nach kurzem hatte er beschlossen es an diesem Abend vorerst dabei zu belassen zu testen ob die Informationen über diese kaltherzige Frau ihr Gold auch wert waren. Und schnell musste er fest stellen das all das, was er über ihr Wesen, ihr Gemüt und ihre Erscheinung im Vorfeld erfahren hatte noch untertrieben war. Sie war gefährlich ... mehr als das ... Eine Entscheidung musste her ... war der Preis für all das hier vielleicht doch zu hoch .. ?
Das Geschäft
Es gab kein zurück mehr, das wusste er als er erneut diesen kühlen Blick ihrer Augen auf sich bemerkte. Sie schien sich stets ihrer Sache sicher und ihre Selbstsicherheit wurde nur von ihrer Arroganz übertroffen. Sie war es gewohnt dass die Menschen sich von ihr manipulieren liesen, nein, mehr noch: Sie erwartete es von jedem der es wagte an sie heran zu treten. All das schien ein einziges, großes Spiel zu sein. Die Worte wechselten von kalt und abwertend über forsch und dreist bis hin zu überrascht und verblüfft. Anstrengend war es allemal, doch ebenso auch .... interessant ... ? Wenn dies hier unerwarteterweise tatsächlich ein Spiel sein sollte, dann würde er es nun sein der die Karten mischte und auf dem Tisch ablegte. Wenn sie es so wollte, dann könnte sie es so haben.... Aus den langen Gesprächen entstand am Ende tatsächlich noch ein Geschäft .... ein Vertrag .... Und als er sich letztendlich gegen Mitternacht verabschiedete, verlies er ohne Umschweife die Siedlung. Die Stirn wurde von tiefen Falten zerfurcht als er sich zur Kutsche begab .... Er musste dringend ein paar Dinge erledigen ...
Ja, er war es gewohnt sein Ziel stets zu erreichen .... und wenn er hierfür in diesem Fall ein Spiel spielen müsste, so würde er derjenige sein, der die erste Karte vom Stapel ziehen würde ...
-
Ellena Drugar
3 schwarze Raben sassen auf einem Zaun
Schauten zu, wie die Welt an ihnen vorüberzog
Lachen über die Menschlichkeit und dessen Schein
Frage sich, wo sie als nächstes hinfliegen
Und sie krähten voller Freude, sie flogen durch die Luft
Wie der Wind eines Hurrikanes
Und sie spreizten ihre Flügel, als ob sie sagen würden: "Vorwärts - die Freiheit ruft"
3 schwarze Raben sassen auf einem Baum
Schauten auf die Menschheit runter
Lieben es, so frei zu sein
Lassen uns weiter hinter sich...
Spiel mit mir...
Sie hatte rascher das gefunden was sie suchte, als sie es gedacht hatte. das Spiel hatte sich von ganz alleine ergeben.Selten liefen ihr diese Personen einfach so frei in die Arme.
Aber genau er... der das Haus am Tempel bezogen hatte sollte es sein. Er berichtete ihr, er hatte nach ihr Gesucht und sogar Xontor gefragt nach ihrem verbleiben.
Also musste es etwas durchaus wichtiges sein, was er von ihr wollte. Sie konnte sich noch genau an den ersten Tag erinnern, als sie diesen Mordrid kennen lernte. Es war in Rahal in der Taverne, sie war damals mit Cara dort.
Er würdigte ihrer Nichte keinen einzigen Blick. Er starte meistens nur sie an, für einen normalen Mensch wäre dies durchaus unangenehm gewesen. Aber für sie war es mehr eine Bestätigung ihrer Erscheinung. Um so mehr man sie anstarrte um so mehr wusste sie, dass diese Person Respekt und auch Angst vor ihr hatte.
Denn nur jene die Schwach waren starrten so derartig. Jene die selbst Macht besaßen oder dachten sie hätten sie, schauten anderst. Man saß es in ihren Augen. Den die Augen konnten ein Tor zur Seele sein oder zumindest zu der Mauer, die man vor jener errichtet hatte.
Bei Mordrid war es andest er erzählte so viel durch seine Augen, die er vielleicht der Welt nicht preisgeben wollte. Sie hatte es gemerkt, in der Zeit wo er über einen Vertrag brabbelte, er war sich unsicher. Am Anfang dachte er, er hätte sie im Sack rascher als sie mit den Fingern schnippsen konnte. Aber nun war er sich unsicher, brabbelte herum,suchte immer neue Wege Ellena von sich zu begeistern.
Wollte sie auf dieses Spiel eingehen? Eigentlich brauchte sie niemand weiteres der ihr Informationen besorgte. Sie brauchte nur mit dem Finger schnipsen und einer der Doppelgesichtigen rannte los um sie zu beschaffen, egal was es kostete. Aber er war so behaarlich das, er ihr mehr nutzen würde wie jene Lakain.
Wieso sollte er es nicht unter Beweis stellen? Ein kleines Spiel, es würde ihr Ablenkung erbringen und ihr die Abende versüßen.
Er war wie ein kleiner Vogel, man würde sehen, wo er hinflattern wollte. Die Käfigtür war offen, ob er hinein flattern würde....
Schauten zu, wie die Welt an ihnen vorüberzog
Lachen über die Menschlichkeit und dessen Schein
Frage sich, wo sie als nächstes hinfliegen
Und sie krähten voller Freude, sie flogen durch die Luft
Wie der Wind eines Hurrikanes
Und sie spreizten ihre Flügel, als ob sie sagen würden: "Vorwärts - die Freiheit ruft"
3 schwarze Raben sassen auf einem Baum
Schauten auf die Menschheit runter
Lieben es, so frei zu sein
Lassen uns weiter hinter sich...
Spiel mit mir...
Sie hatte rascher das gefunden was sie suchte, als sie es gedacht hatte. das Spiel hatte sich von ganz alleine ergeben.Selten liefen ihr diese Personen einfach so frei in die Arme.
Aber genau er... der das Haus am Tempel bezogen hatte sollte es sein. Er berichtete ihr, er hatte nach ihr Gesucht und sogar Xontor gefragt nach ihrem verbleiben.
Also musste es etwas durchaus wichtiges sein, was er von ihr wollte. Sie konnte sich noch genau an den ersten Tag erinnern, als sie diesen Mordrid kennen lernte. Es war in Rahal in der Taverne, sie war damals mit Cara dort.
Er würdigte ihrer Nichte keinen einzigen Blick. Er starte meistens nur sie an, für einen normalen Mensch wäre dies durchaus unangenehm gewesen. Aber für sie war es mehr eine Bestätigung ihrer Erscheinung. Um so mehr man sie anstarrte um so mehr wusste sie, dass diese Person Respekt und auch Angst vor ihr hatte.
Denn nur jene die Schwach waren starrten so derartig. Jene die selbst Macht besaßen oder dachten sie hätten sie, schauten anderst. Man saß es in ihren Augen. Den die Augen konnten ein Tor zur Seele sein oder zumindest zu der Mauer, die man vor jener errichtet hatte.
Bei Mordrid war es andest er erzählte so viel durch seine Augen, die er vielleicht der Welt nicht preisgeben wollte. Sie hatte es gemerkt, in der Zeit wo er über einen Vertrag brabbelte, er war sich unsicher. Am Anfang dachte er, er hätte sie im Sack rascher als sie mit den Fingern schnippsen konnte. Aber nun war er sich unsicher, brabbelte herum,suchte immer neue Wege Ellena von sich zu begeistern.
Wollte sie auf dieses Spiel eingehen? Eigentlich brauchte sie niemand weiteres der ihr Informationen besorgte. Sie brauchte nur mit dem Finger schnipsen und einer der Doppelgesichtigen rannte los um sie zu beschaffen, egal was es kostete. Aber er war so behaarlich das, er ihr mehr nutzen würde wie jene Lakain.
Wieso sollte er es nicht unter Beweis stellen? Ein kleines Spiel, es würde ihr Ablenkung erbringen und ihr die Abende versüßen.
Er war wie ein kleiner Vogel, man würde sehen, wo er hinflattern wollte. Die Käfigtür war offen, ob er hinein flattern würde....