Was sollte schon passieren?
„ Bospa ich reise nach Bajard. Bis später“ Rief ich durch die Schmiede. Er schien mich zu hören und nickte. Einige kurze Worte vielen über seine Lippen. Obwohl ich sie nicht vernahm nickte ich und verlies das Haus.
Ich stieg in die nächste Kutsche. Während der Fahrt sah ich aus dem Fenster und ein schlechtes Gewissen nagte an mir. Denn ich verließ Berchgard ohne eine Begleitung.
„ Ah, was soll schon passieren wenn ich einmal ohne Tarlyn´s Begleitung unterwegs bin.“
Sprach ich beruhigend auf mich selbst ein. „ Schließlich bin ich ein großes Mädchen und kann selbst auf mich aufpassen.“ Meine Finger glitten über die Narben am Handgelenkt und kratzten daran vor Nervösitet.
Als ich dann schließlich in Bajard ankam, suchte ich nach dem nächsten Heiler.
Ich hatte Glück und sah ein Schild auf dem „ Apotheke“ stand. Der Laden hatte sogar auf.
Hinter einer Ladentheke stand ein Mann. Er wirkte sympathisch und erkundigte sich, wie er mir helfen kann.
„ Ich habe eine dumme Gewohnheit, die Narben aufzukratzen sobald mir Seelisch nicht gut geht.“ Ich hob beschämt die Handgelenke hoch, damit er diese, sich genauer ansehen kann.
„ Ich werde ihnen eine Salbe machen, einen Moment bitte.“ Sprach er ruhig und machte sich ans Werk.
Hinter mir stand eine Bank auf der ich mich niedersetzte und wartete.
Als er vor mich wieder trat, fragte er freundlich und mit ruhiger Stimme, was der Grund sei dafür. Mit wenigen Sätzen berichtete ich ihm, was meine Sorgen sind und weshalb ich mich vernachlässigt fühle. Immer mehr stellte er Fragen. Zum Beispiel; welchen Glauben mein Mann verfolgt und wie intensiv. Ich dachte mir nichts dabei, ob die Fragen aus Höfflichkeit gestellt wurden oder einfach um ein Gespräch zu führen.
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Ich hatte einfach das Gefühl, dass mir jemand wirklich mal zuhört und genoss seine Aufmerksamkeit.
Er legte seine Hand auf meinen Kopf und sprach wieder sanft auf mich ein.
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Es war eine andere Art der Behandlung, die ich so nicht kannte. Also gehorchte ich seinen Bitten und tat was er mir sagte.
Ich schloss die Augen und entspannte mich dabei.
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Ich fühlte mich plötzlich sehr müde. Lauschte angestrengt seinen Worten und versuchte mich darauf zu Konzentrieren. Oder einfach die Augen zu öffnen. Doch diese wirkten schwer wie Blei und blieben geschlossen.
Schatten umhüllten meine Sinne. Die Geräusche um mich herum verstummten. Nur seine Stimme rauschte im meinem Kopf. Panik ergriff mein Inneres. Ich wollte schreien und um mich schlagen. Doch ich rührte mich immer noch nicht und brachte kein laut aus meinen Lippen raus.
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Die Andere Ebene…
Es war ein Albtraum. Ich hatte das Gefühl neben mir selbst zu stehen und mich dabei zu beobachten. Wie dieser Fremdemann meinen Körper manipuliert und diesen in Gefangenschaft nimmt. Mit Verzweiflung sah ich zu wie meine Körperliche Gestallt auf seine Worte reagierte. Er befahl die Augen nun zu öffnen. Als mein Körper das tat, hätte ich aufschreien können. Der Glanz in meinen sonst so fröhlichen Augen schien wie weg gewischt zu sein und durch einen Matten leeren Blick ersetzt.
Weitere Worte vielen über seine Lippen. Er Sprach von meinem Geist. „Meinem Geist!?“
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Etwas Starkes griff nach mir. Nichts was aus Körperlichem Element war. Nein eine Macht, eine Macht, der ich mich nicht entziehen konnte oder davon weg Laufen. In diesem Falle besser gesagt, weg schweben. Denn ich fühlte mich wie ein Geist ohne Körper….
Meine Gedanken rasten hitzig, ich versuche zurück in meinen Körper zu gelangen. Ohne zu wissen wie ich das Anstellen sollte.
Doch es war Aussichtslos. Die Kälte dieser Macht umschlang mich gänzlich. Auch wenn ich noch im letzten Augenblick war nahm, dass mein Geist zurück in meinen Körper war. So verlor ich sofort die Kontrolle über mich selbst. Die Dunkelheit breitete sich in meinem Geist aus.
Dann gehorchte ich seinen weiteren Befehlen..