War es Segen oder Fluch das sie es in ihrem Besitz hatten.
Was als nützlich begann wandelte sich langsam zu einem Fluch und dennoch vermochte Rafael die Tatsache das Luca das dunkle Buch Alatars, das heilige Buch aus Rahals Tempel entwendet hatte nicht als Falsch zu verurteilen.
Manchmal heiligte der Zweck eben manche Mittel.
Nachdem Aliyahna ihn vergiftet hatte und das Gegenmittel in ihrem Besitz hatte, war der Junge Gardist nach Rahal aufgebrochen, hatte sich eingeschlichen und im Tempel das heilige Buch Alathars an sich gebracht.
Immer noch huschte ein Lächeln über die Züge des Kronritters als er daran dachte wie Luca das Buch einsteckte den roten Umband entfernte und damit ein Kochbuch des Reiches veredelte um dieses zurück auf den Altar zu legen.
Zu gerne stellte er sich vor wie die Messe begann und der Templer aus dem Kochbuch vorlesen wollte.
Genugtuung, amüsiertheit, war in ihm geworden, doch langsam entwickelte sich das Buch als dunkle Geschwulst, die man schleunigst loswerden sollte.
Das Kloster war angegriffen worde, sogar einige Klosterwachen getötet worden.
Darna und einige ihres Hauses hatte man angegriffen alles um das Buch zurück zu erhalten das sich in sicherer Verwahrung der Eminenz befand.
Das Buch war ihnen wichtig, das sprach aus all ihren Handlungen, von daher konnte Rafael es nicht als Falsch erachten das sie es zum Nutzen des Reiches, des Lichtes, benutzen wollten.
Wie wichtig es wurde einen Zeitnahen Versuch zu einem Ausstausch zu finden, zeigte sich als Aliyahna einmal mehr mit drei Letharen, vor seinem Landsitz aufgetaucht war und Rahel in ihre Gewalt brachte.
Das Rahel kein genügend Mittel war um das Buch ein zu tauschen wusste sie wohl selber, so verlangte sie von ihm sich für Rahel zur Verfügung zu stellen.
Rafael empfand es als Glücksfall das Alexander bei ihnen war, so befahl er diesem das man absolut nichts für ihn herausgeben würde, das Reich sich nicht erpressen lassen solle, bevor er sein Schwert dem Knappen Cedric übergab.
Alexander hatte seinen Stummen Befehl blind verstanden und behielt sein Schwert so in der Hand das er dieses sofort würde ergreifen können.
Doch zu seinem großem Erstaunen hielt Aliyahna Wort, und ließ Rahel gehen.
Kurz hatte er Rahel nachgesehen als jene sich in Sicherheit brachte, und war nur erleichtert darüber das sie außer Gefahr war.
Niemals hatte er sie hieneinziehen wollen, wollte immer all diese Probleme von ihr fern halten. Rhys brauchte sie doch wie hätte er ihm das erklären sollen.
Doch noch bevor die dunkle Templerin wirklich ihre Drohung ihn mit zu nehmen in die Tat umsetzen konnte, griff das Regiment ein.
Es kam zu einem Kampf bei dem die Angreifer überwältigt und niedergeschlagen werden konnten.
Für jene Kreaturen brauchte es keine Gerichtsverhandlung, das wäre nur verlorene Zeit gewesen, und so befahl er den Gardisten einfach die Niedergeschlagenen ins Meer zu werfen.
Nicht wissend das die Strömung im Moment gerade günstig stand.
Die Situation war gerettet, nicht aber der Umstand warum er ausgelöst worden war.
Das Buch befand sich noch immer in ihren Händen und würde wohl noch mehr Unheil anrichten.
So setzt er sich noch am selben Abend hin und hatte der Eminenz einen Bericht geschrieben mit seinem Urteil das man das Buch schleunigst nutzbringend loswerden sollte. Obwohl verbrennen auch eine Möglichkeit wäre.
Aber vielleicht würde es der Schlüssel sein um Anara endlich nach Hause zu holen.
Ein Versuch war es wert und die Eminenz gewährte es ihm sogar, legte es ihm gar in die Hände, doch Rafael war sich im Klaren darüber das er Hilfe brauchte.
Seine eigenen Leute, waren im Moment nicht erreichbar so hatte er sich anfangs an Darna gewandt, doch hatte jene eine komplett andere Meinung über die Sachlage an sich.
Angefangen von einem unnötigem Diebstahl bis auf die Sachlage das man das Buch nutzen wollte, ... der Zweck heiligte eben nicht immer jedes Mittel, so ihre Aussage.
Sie war eben noch ganz und ganz Paladina, und als sie ihn auch noch bat Adrian da heraus zu lassen, wegen Anara wusste er kaum noch an wen er sich wenden sollte.
Cedric war unterewegs, und ansonsten ... kamen eben wenige in Betracht dafür, die wussten warum es Rafael wirklich so wichtig war die Knochen Anaras zurück zu holen.
Thelor noch aber den hatte er nun auch schon zwei Tage nicht gesehen.
Doch einen gab es noch.
Farion. Paladin und Bruder im Geiste.
Sie hatten viel gemeinsam durchgemacht, als auch er noch Paladin war.
So hatte er nicht viel weitere Zeit vergehen lassen und Farion angeschrieben.
Er wusste das so es die Zeit des Paladin zulassen würde, würde er und der Orden ihn unterstützen, und so Sir Thelor dann noch Zeit finden würde, würden sie sicherlich etwas bewirken können.
Das vermaledeite... dunkle, verfluchte Buch
- Quarius Lore
- Beiträge: 73
- Registriert: Montag 31. Dezember 2007, 03:38
Man hätte ihn zwecks des Buches beinahe mit verschleppt vor den Toren des Klosters, als er gemeinsam mit einigen des Hauses von Elbenau heute Haus von Hohenfels sowie einigen Mitgliedern der Waldelfen im verhassten Reich nach Muscheln suchte.
"Diebe, gebt zurück was ihr gestohlen habt!" Quarius hatte einen Umweg über die Ordensburg gemacht um dort einige Vorräte zu machen. Am Kloster angekommen, wurde er von diesen Gestalten in "freundlichem" Empfang genommen. Na vielen Dank auch, dachte er sich und blickte nach oben in den Himmel. Eine weitere Glaubensprüfung gegenüber den verhassten Predigern. Anfänglich dachte Quarius, dass sie des Diebstahls bezichtigt worden waren, weil er gemeinsam mit den anderen einige Muscheln entwendet hatte, zugegeben; technisch gesehen war es das, aber geistlich gesehen wohl eher ein Mittel zum Zweck.
Die Herrscharen des feindlichen Gottes schienen über ihn selbst bescheid zu wissen. Nunja, ein Ruf ist manchmal einem vorraus und trotz alle dem, versuchte er den Mitgliedern, die etwas später in einem Kampf verwickelt wurden zum fliehen zu verhelfen. Ja er selbst durfte noch etwas länger bleiben, bewacht von dieser Blauhaut. Eine echt unangenehme Person, die nicht einmal richtig menschlich sprechen konnte. Brauchte sie auch wahrscheinlich nicht. Mit dem verblendeten Geschwafel konnte diese Alatar Truppe vielleicht in Rahal etwas bewirken, aber nicht bei ihm, dafür hatte er als gefallener Paladin bereits etwas erlebt, trotz eines Enddreissigers, bei dem schon einige Haare von Schwarz in weiss, sich zu ändern beginnt. Weisse Haare? Heisst das, dass er nun weiser wird? Wahrscheinlich nicht, die neuen Glaubensprüfungen würden ihr nötiges veranlassen. Temora du die eine für dich gebe ich mein Fleisch und Geist und dafür Danke ich dir jeden Tag. Nicht dafür was du mir geben kannst, sondern dafür was ich Dir geben kann, und wenn es das eigene Leben wäre.
Als er aus seinem Tagtraum erwachte erblickte er zu Farion musterte diesen kurz und fragte, "Was ist nun zu tun alter Freund?"
"Diebe, gebt zurück was ihr gestohlen habt!" Quarius hatte einen Umweg über die Ordensburg gemacht um dort einige Vorräte zu machen. Am Kloster angekommen, wurde er von diesen Gestalten in "freundlichem" Empfang genommen. Na vielen Dank auch, dachte er sich und blickte nach oben in den Himmel. Eine weitere Glaubensprüfung gegenüber den verhassten Predigern. Anfänglich dachte Quarius, dass sie des Diebstahls bezichtigt worden waren, weil er gemeinsam mit den anderen einige Muscheln entwendet hatte, zugegeben; technisch gesehen war es das, aber geistlich gesehen wohl eher ein Mittel zum Zweck.
Die Herrscharen des feindlichen Gottes schienen über ihn selbst bescheid zu wissen. Nunja, ein Ruf ist manchmal einem vorraus und trotz alle dem, versuchte er den Mitgliedern, die etwas später in einem Kampf verwickelt wurden zum fliehen zu verhelfen. Ja er selbst durfte noch etwas länger bleiben, bewacht von dieser Blauhaut. Eine echt unangenehme Person, die nicht einmal richtig menschlich sprechen konnte. Brauchte sie auch wahrscheinlich nicht. Mit dem verblendeten Geschwafel konnte diese Alatar Truppe vielleicht in Rahal etwas bewirken, aber nicht bei ihm, dafür hatte er als gefallener Paladin bereits etwas erlebt, trotz eines Enddreissigers, bei dem schon einige Haare von Schwarz in weiss, sich zu ändern beginnt. Weisse Haare? Heisst das, dass er nun weiser wird? Wahrscheinlich nicht, die neuen Glaubensprüfungen würden ihr nötiges veranlassen. Temora du die eine für dich gebe ich mein Fleisch und Geist und dafür Danke ich dir jeden Tag. Nicht dafür was du mir geben kannst, sondern dafür was ich Dir geben kann, und wenn es das eigene Leben wäre.
Als er aus seinem Tagtraum erwachte erblickte er zu Farion musterte diesen kurz und fragte, "Was ist nun zu tun alter Freund?"
Zuletzt geändert von Quarius Lore am Donnerstag 17. Februar 2011, 20:45, insgesamt 1-mal geändert.