Kjaskar Kronos, ihr Weg durch Dunkel

Geschichten eurer Charaktere
Antworten
Kjaskar Kronos

Kjaskar Kronos, ihr Weg durch Dunkel

Beitrag von Kjaskar Kronos »

Der Kreis schliesst sich

Sie saß in der Ecke einer Spelunke die sich Schiffskombüse nannte und tat sich gerade an einer Nixe gütlich. Der Mundwinkel hob sich zu einem amüsierten schmunzeln während sie den Blick Gedanken nachhängend geradewegs vor sich hin richtete „Eigenartig wie das Leben so spielt.“ dachte sie so bei sich. „Bin ich also wieder hier, irgendwie scheint sich alles in meinem Leben auf eine seltsam verschobene Art und Weise alles zu wiederholen.“ Sachte nippte sie an dem Wein und beisst auf dem Schluck herum. „Eigentlich darf ich mich ja gar nicht beklagen“ Zog dabei unwillkürlich die Schultern zusammen. „Das Glück das ich in der Ferne Suchte fand ich nicht aber dafür den Weg zurück nach Hause,“ schob die Lippen etwas vor. „Na ja so etwas ähnliches, immerhin hab ich meine anderen beiden Brüder gefunden, Solor und Silor.“ Mit einem weiteren Schluck schwemmte sie die Gedanken weiter. „Silor hab ich seit dem Tod unserer Eltern nicht mehr gesehen, Solor schon viel länger nicht mehr. Keiner wusste damals warum er jeden Kontakt zu uns abbrach... Als wir hier her zogen nach Gerimor lies ich fast alles hinter mir zurück, Freunde, Feinde, vertraute Gassen, geheime Orte, sichere Verstecke, geborgenes Zuhause...“ ein leises seufzen entfloh ihr. „Hier in Gerimor war es auch schön vor allem in Varuna aber alles schöne hat auch seine Schattenseiten.“ Kurz gab sie dem Schmerz Raum und ihre Mundwinkel sackten traurig . „Sei‘s drum, was einen nicht umbringt macht macht einen härter... Ich habe die Ablehnung überstanden die man einem Neuling entgegenbringt, ich habe die Krankheit überlebt die meinen Vater und meine Mutter auf den Gewissen hat, ich bin die Jahre ohne sie, ihre Liebe ihren Rat und ihre Anleitungen zurecht gekommen. - Ich bin hart genug geworden um Grith und seinen Söldnern in Ferne Lande zu folgen.“ Für diesen kurzen Moment, konnte man an ihrer versteinerten Mine erahnen was sie alles wohl erlebt hatte und wie hart sie das gemacht haben mag. „Ja, sogar so hart um nach all den Jahren des Kampfes .... durch eine launenhafte Fügung wieder hier in Gerimor zu landen, wo alles seinen Anfang nahm. Und wozu? - Um noch härter zu werden.“ Mit einem bitteren Lächeln auf den Lippen setzte sie zu einem weiteren Schluck an als sie wie vom Blitz getroffen inne hielt, eine Braue steil hochgezogen. ...
...„Was passiert mit etwas das zu hart ist?“
Antworten