Gehstahn wolten wia die Staht von den Fetzlendahn besuchn, dah wo das Sziff hinfert wo aales aus Stainen is, nich dah wo es so stinkd mit den ahmen Hüdden. Maawiya un ich un ein Wahche, dahmid zie mich nich frässn könn. Dah war ain grohser Bazar! Mit viln Loitn. Dahn kahm ein Farau un ahle ham sich vaboikt vor iha. Wah bestimmd aus eim Haarem auch wehnn sie gahnz häslich war! Der Mahndel war soo balau das taht sogahr in main Augn weh! Aba ich wahr höflich un haab mich auch vanaigt wieh sich das gehörd - aiwa! Dahn had sie mit Maawiya gered un dahn had Maawiya gesagd wia sin nich erwunscht!. Ställ dir das mahal vor! Aine Farau had uns rauhsgewohrfn aus dehr Stahtt.
Ich bihn sähr traurich. Ich hofe Eluive wiad sie all värfluchn dahs ihn die Szunge abfählt un die Augn rausfauln!
Väkauf ihn blos kain SALZ mähr oda mach es viiiiieeehl toier!
Un wieh gät es dir sonst? Ich hofe guht! Main Sehlnkind wiad jedn Tach gestraichlt ich hofe, es kahn bahld zua grohsen Mutta!
Eluive sohl diech gahnz doll liiehb habn un dich beschützn!
Daine Ameena Azeezah
Sie schaute sich das Geschriebene noch einmal an. Hier und da fügte sie noch ein Pünktchen über oder unter den verschlungenen Buchstaben an. Auch wenn ihr das Schreiben noch schwer fiel, so liebte sie doch die Schrift und mit vielen Punkten sah gleich alles noch schöner aus - aiwa! Zufrieden rollte sie das Schriftstück zusammen, dann nahm sie eine ihrer schönsten Haarschleifen, aus glänzendem Satin, in der Farbe des Wüstensandes und wickelt sie um die Rolle. Nunja, es wurde ein wenig schiefer, als sie es sich gewünscht hätte, aber der Emir würde das schon verstehen.
Sie lief selbst zum Palast, schließlich kannten die Wachen das Kind schon und übergab es dort mit den Worten, dass dies nur an den Emir persönlich überbracht werden dürfe.