Wieder Daheim
- Sarah Schwarzmourne
- Beiträge: 162
- Registriert: Montag 7. Januar 2008, 03:30
Wieder Daheim
Wie lange sie den Keller kaum verlassen hatte mag sie nicht mehr zu sagen, doch immer wieder zwang sie sich aufzuwachen weil sie merkte dass sie wieder dabei war ihre Träume weiterzuschicken. Doch einige Wochenläufe dauerte es sicher an.
Viel Schlaf und Tee schafften es dass ihr Fieber langsam aber stetig zurueck ging, jeden Tag hatte sie etwas mehr kraft und diese nutzte sie hauptsächlich um ihre Uebungen fortzusetzen. Es musste ihr endlich gelingen die Träume, sowohl ihre eigenen als auch jene der anderen, in den Griff zu bekommen. Zwar kam in letzter Zeit nichts mehr von anderen worueber sie sehr dankbar war, aber dennoch irgendetwas stimmte nicht und ihre Träume wollten einfach nicht abreissen.
Perrin war zwar sehr viel unterwegs die letzte Zeit, doch versuchte er wirklich alles um ihre Stimmung zu heben, warme aufmunternde Worte wie frischer Tee und seine Versuche ihr die verschiedensten Speisen anzubieten waren einfach ruehrend. Sie genoss die Zeiten in denen er bei ihr war, auch wenn er es kaum verstehen konnte weshalb sie weder zu einer Heilerin noch mit ihm raus wollte. Ja natürlich vermisste sie die Jagdausflüge, ihre Streifzuege durch die Wälder. Aber ihre Uebungen waren im Moment für sie wichtiger auch jetzt da dass Fieber wieder verschwunden war und sie sich halbwegs wieder wohl fuehlte.
Halbwegs war das Stichwort, ihr Körper veränderte sich und sie selbst war auch nicht immer so wie man es erwartet hätte. War sie in einem Moment noch voller Glück und Vorfreude, biss sie im nächsten Perrin regelrecht wieder hinaus um alleine zu sein und ihren Tränen freien lauf zu lassen. Ja alles änderte sich mit jeder weiteren Woche.
Müde schlief sie wieder ein, Perrin war noch nicht daheim, vielleicht kam er heute auch gar nicht mehr, manchmal hatte sie fast den Anschein er blieb absichtlich länger in den Höhlen um die Heimreise nicht mehr antreten zu können, doch meist schüttelte sie den Gedanken rasch wieder ab.
***
Froehliche Stimmen kamen aus dem Wohnraum neben der Küche, langsam ging sie zur Türe welche weit offen stand und blickte hinein. Sie glaubte kaum was oder besser wen sie alles sah, Malchai sass auf seinem Platz vor dem Schreibtisch, Inara und Marick sassen bei ihm, Arsen, Selina und die kleine Elira, wobei die gar nicht mehr so klein wirkte, selbst Cyrion war in Begleitung einer für sie noch Unbekannten hier und natürlich auch Perrin. Alle unterhielten sich angeregt, Sarah bekam zwar nicht mit ueber was, doch sie erkannte zumindest dass keiner einen Groll oder ähnliches einem anderen gegenueber hatte, Selina unterhielt sich mit Inara als wären sie die besten Freundinnen die Männer bei ihren Lieblingsgetränken unterhielten sich ebenfalls angeregt und als ob das nicht schon seltsam genug war, niemand nahm sie wahr. Sie grüsste laut und blickte zu Perrin doch auch er unterhielt sich mit Cyrion weiter als wäre sie gar nicht hier.
Der kurze Schrei eines Kindes richtete ihre Aufmerksamkeit nach oben, langsam ging sie durch die Küche die Treppen hoch und folgte diesem. Oben angekommen nahm sie nun leise Stimmen zweier Frauen wahr und sie spürte ihn, ihren Sohn.
Sie oeffnete die Türe zum Zimmer welches Marick immer gehoerte und sah die Damen zu denen die Stimmen gehoerten, eine hielt ihren Sohn auf dem Arm und gab ihm gerade ein Fläschchen. Wie angewurzelt blieb sie stehen in der Türe alles nur beobachtend und wie unten nahm sie auch hier oben keiner wahr, bis auf den kleinen Mann der plötzlich seine Flasche nicht mehr wollte und seine Ärmchen Richtung Türe streckte. Fragend blickten die beiden in ihre Richtung und unterhielten sich dann leise weiter nachdem sie den Jungen zu beruhigen versuchten und ihm wieder die Flasche anboten. "Hier mein kleiner, trink, niemand ist hier der dich ablenken könnte." " So ein braver kleiner Bursche, Perrin kann wirklich stolz auf ihn sein, was für eine Tragoedie dass er ihm fast keine Aufmerksamkeit schenkt. Aber wer kann es ihm veruebeln bei der Mutter."
Sarah hätte gerne noch mehr gehoert doch irgendetwas trieb sie wieder die Treppen hinab, hinab in den Keller wo ihr Schlaflager und das Bad waren.
***
Schweissgebadet wachte sie wieder auf, sich kurz umblickend musste sie feststellen dass sie auch diese Nacht wieder alleine war, aber sie war heute froh darueber. Rasch huschte sie hoch und blickte kurz in den Wohnraum. Leer, ja es war wieder so ein seltsamer Traum und diesmal brauchte sie sehr lange um daraus raus zu kommen. Immer wieder ging sie in Gedanken ihren Traum durch. Was meinte die beiden oben? Rasch huschte sie auch in das Zimmer um nachzusehen ob es so war wie in ihrem Traum. Nein, es war unverändert Maricks Zimmer, seine Spielsachen und die Buecher aus denen auch sie einiges geuebt hatte, kein Kinderbettchen und vor allem keine Fremden. Erleichtert holte sie tief luft und ging wieder in die Küche frisches Wasser aufsetzend.
Sie wusste nicht was der Traum ihr zeigen wollte, aber sie fuehlte sich hier nicht mehr wohl. Ja sie fuehlte sich alleine, und wie schön wäre es wenn wirklich alle hier wären, aber sie wären wohl wegen Malachai hier und nicht ihretwegen. Sie seufzte etwas, ging davon vielleicht etwas an andere? Sie schüttelte rasch den Kopf, nein wenn die anderen Träume von denen sie sicher war dass sie ihn mitbekamen sie nicht riefen, dann gewiss nicht. Sie eilte hinab und zog sich an. Bustier und Rock, das was sie immer trug und lief dann hinaus zu ihrem Pferd.
Sah sie wirklich kurz Malas Rappen? Zweifelnd blickte sie durch die Bäume und schüttelte den Kopf. Sie hatte wohl schon wirklich zu lange hier im Keller alleine verbracht.
Rasch ritt sie zum Hafen und bat den Kapitaen sie mit nach Lameriast zu nehmen, einem Jungen einige Münzen in die Hand drückend der Perrin wenn er heimkam sagen sollte dass sie daheim sei, auf Lameriast und er sich nicht sorgen sollte.
Es war eine anstrengende Reise und irgendwie war das uebersetzen mit dem Schiff heute wieder sehr schlimm, dabei hatte sie sich doch schon daran gewoehnt, aber diesmal war es als ob es nur noch schaukelte und sie konnte es nicht erwarten wieder das Schiff zu verlassen, weiss im Gesicht hatte sie mühe den Tee den sie vorher noch trank zu behalten.
Sie war froh endlich die Türe zur Taverne zu oeffnen, doch als diese offen war seufzte sie auf. Ja sie waren zu lange schon weg gewesen und mit ausruhen sollte es nichts werden, jetzt hiess es erstmal putzen und schrubben damit es hier wieder gemuetlich wurde.
Viel Schlaf und Tee schafften es dass ihr Fieber langsam aber stetig zurueck ging, jeden Tag hatte sie etwas mehr kraft und diese nutzte sie hauptsächlich um ihre Uebungen fortzusetzen. Es musste ihr endlich gelingen die Träume, sowohl ihre eigenen als auch jene der anderen, in den Griff zu bekommen. Zwar kam in letzter Zeit nichts mehr von anderen worueber sie sehr dankbar war, aber dennoch irgendetwas stimmte nicht und ihre Träume wollten einfach nicht abreissen.
Perrin war zwar sehr viel unterwegs die letzte Zeit, doch versuchte er wirklich alles um ihre Stimmung zu heben, warme aufmunternde Worte wie frischer Tee und seine Versuche ihr die verschiedensten Speisen anzubieten waren einfach ruehrend. Sie genoss die Zeiten in denen er bei ihr war, auch wenn er es kaum verstehen konnte weshalb sie weder zu einer Heilerin noch mit ihm raus wollte. Ja natürlich vermisste sie die Jagdausflüge, ihre Streifzuege durch die Wälder. Aber ihre Uebungen waren im Moment für sie wichtiger auch jetzt da dass Fieber wieder verschwunden war und sie sich halbwegs wieder wohl fuehlte.
Halbwegs war das Stichwort, ihr Körper veränderte sich und sie selbst war auch nicht immer so wie man es erwartet hätte. War sie in einem Moment noch voller Glück und Vorfreude, biss sie im nächsten Perrin regelrecht wieder hinaus um alleine zu sein und ihren Tränen freien lauf zu lassen. Ja alles änderte sich mit jeder weiteren Woche.
Müde schlief sie wieder ein, Perrin war noch nicht daheim, vielleicht kam er heute auch gar nicht mehr, manchmal hatte sie fast den Anschein er blieb absichtlich länger in den Höhlen um die Heimreise nicht mehr antreten zu können, doch meist schüttelte sie den Gedanken rasch wieder ab.
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Froehliche Stimmen kamen aus dem Wohnraum neben der Küche, langsam ging sie zur Türe welche weit offen stand und blickte hinein. Sie glaubte kaum was oder besser wen sie alles sah, Malchai sass auf seinem Platz vor dem Schreibtisch, Inara und Marick sassen bei ihm, Arsen, Selina und die kleine Elira, wobei die gar nicht mehr so klein wirkte, selbst Cyrion war in Begleitung einer für sie noch Unbekannten hier und natürlich auch Perrin. Alle unterhielten sich angeregt, Sarah bekam zwar nicht mit ueber was, doch sie erkannte zumindest dass keiner einen Groll oder ähnliches einem anderen gegenueber hatte, Selina unterhielt sich mit Inara als wären sie die besten Freundinnen die Männer bei ihren Lieblingsgetränken unterhielten sich ebenfalls angeregt und als ob das nicht schon seltsam genug war, niemand nahm sie wahr. Sie grüsste laut und blickte zu Perrin doch auch er unterhielt sich mit Cyrion weiter als wäre sie gar nicht hier.
Der kurze Schrei eines Kindes richtete ihre Aufmerksamkeit nach oben, langsam ging sie durch die Küche die Treppen hoch und folgte diesem. Oben angekommen nahm sie nun leise Stimmen zweier Frauen wahr und sie spürte ihn, ihren Sohn.
Sie oeffnete die Türe zum Zimmer welches Marick immer gehoerte und sah die Damen zu denen die Stimmen gehoerten, eine hielt ihren Sohn auf dem Arm und gab ihm gerade ein Fläschchen. Wie angewurzelt blieb sie stehen in der Türe alles nur beobachtend und wie unten nahm sie auch hier oben keiner wahr, bis auf den kleinen Mann der plötzlich seine Flasche nicht mehr wollte und seine Ärmchen Richtung Türe streckte. Fragend blickten die beiden in ihre Richtung und unterhielten sich dann leise weiter nachdem sie den Jungen zu beruhigen versuchten und ihm wieder die Flasche anboten. "Hier mein kleiner, trink, niemand ist hier der dich ablenken könnte." " So ein braver kleiner Bursche, Perrin kann wirklich stolz auf ihn sein, was für eine Tragoedie dass er ihm fast keine Aufmerksamkeit schenkt. Aber wer kann es ihm veruebeln bei der Mutter."
Sarah hätte gerne noch mehr gehoert doch irgendetwas trieb sie wieder die Treppen hinab, hinab in den Keller wo ihr Schlaflager und das Bad waren.
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Schweissgebadet wachte sie wieder auf, sich kurz umblickend musste sie feststellen dass sie auch diese Nacht wieder alleine war, aber sie war heute froh darueber. Rasch huschte sie hoch und blickte kurz in den Wohnraum. Leer, ja es war wieder so ein seltsamer Traum und diesmal brauchte sie sehr lange um daraus raus zu kommen. Immer wieder ging sie in Gedanken ihren Traum durch. Was meinte die beiden oben? Rasch huschte sie auch in das Zimmer um nachzusehen ob es so war wie in ihrem Traum. Nein, es war unverändert Maricks Zimmer, seine Spielsachen und die Buecher aus denen auch sie einiges geuebt hatte, kein Kinderbettchen und vor allem keine Fremden. Erleichtert holte sie tief luft und ging wieder in die Küche frisches Wasser aufsetzend.
Sie wusste nicht was der Traum ihr zeigen wollte, aber sie fuehlte sich hier nicht mehr wohl. Ja sie fuehlte sich alleine, und wie schön wäre es wenn wirklich alle hier wären, aber sie wären wohl wegen Malachai hier und nicht ihretwegen. Sie seufzte etwas, ging davon vielleicht etwas an andere? Sie schüttelte rasch den Kopf, nein wenn die anderen Träume von denen sie sicher war dass sie ihn mitbekamen sie nicht riefen, dann gewiss nicht. Sie eilte hinab und zog sich an. Bustier und Rock, das was sie immer trug und lief dann hinaus zu ihrem Pferd.
Sah sie wirklich kurz Malas Rappen? Zweifelnd blickte sie durch die Bäume und schüttelte den Kopf. Sie hatte wohl schon wirklich zu lange hier im Keller alleine verbracht.
Rasch ritt sie zum Hafen und bat den Kapitaen sie mit nach Lameriast zu nehmen, einem Jungen einige Münzen in die Hand drückend der Perrin wenn er heimkam sagen sollte dass sie daheim sei, auf Lameriast und er sich nicht sorgen sollte.
Es war eine anstrengende Reise und irgendwie war das uebersetzen mit dem Schiff heute wieder sehr schlimm, dabei hatte sie sich doch schon daran gewoehnt, aber diesmal war es als ob es nur noch schaukelte und sie konnte es nicht erwarten wieder das Schiff zu verlassen, weiss im Gesicht hatte sie mühe den Tee den sie vorher noch trank zu behalten.
Sie war froh endlich die Türe zur Taverne zu oeffnen, doch als diese offen war seufzte sie auf. Ja sie waren zu lange schon weg gewesen und mit ausruhen sollte es nichts werden, jetzt hiess es erstmal putzen und schrubben damit es hier wieder gemuetlich wurde.
[img]http://img294.imageshack.us/img294/1849/sarahsig.gif[/img]
Hilfe!! Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg!!
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- Sarah Schwarzmourne
- Beiträge: 162
- Registriert: Montag 7. Januar 2008, 03:30
Die Tage wurden immer kürzer und die Nächte kälter und umso länger. Es fiel Sarah immer schwerer den Schlaf zu finden den sie oft schon herbeisehnte. Selbst ein langes Bad Nachts half nicht mehr so wirklich und auch wenn Perrin immer wieder drauf bestand dass sie doch im Gästebett schlafen sollte, der Bauch war immer mehr im Weg und das nicht nur beim wiederholten Versuch endlich einschlafen zu können.
Sie war froh als ihr Bruder und ihre Schwaegerin samt ihrem Neffen zu ihr kamen spät am Abend und bei ihnen bleiben wollten einige Zeit, aber es war auch zugleich eine Belastung. Natürlich bot sie den beiden an das Schlafzimmer zu beziehen, Inara war krank und brauchte den Schlaf dringender als Sie. Und auch wenn sie wusste dass Perrin alles andere als Glücklich darueber war mit ihr in den Keller auszuweichen, so versuchte er doch alles um es sich nicht anmerken zu lassen und ihr zu helfen wo er nur konnte. Sarah war froh dass er weiter mit seinem Freund jagen ging, aber zugleich war sie auch traurig dass er so oft unterwegs war und an manchen Abenden gar nicht heimkam, auch wenn sie wusste dass es einfach nicht möglich ist manchmal so spät noch eine Fähre zu bekommen nach einem Jagdausflug und er in Malachais Haus war.
Inara ging es wirklich schlecht, sie hatte Schmerzen und wohl auch Fieber, dazu musste sie nicht nachfuehlen um das zu bemerken. Malachai versucht wirklich alles um ihr zu helfen und Sarah gleichzeitig von ihr fern zu halten. Er holt immer frischen Tee für sie hoch den sie scheinbar recht gut aufnahm doch egal was Sarah auch kochte, das meiste kam kaum beruehrt wieder hinab. Inara musste doch etwas essen, alleine wenn Sarah daran dachte was sie den ganzen Tag aß bekam sie auch schon wieder Hunger, aber Inara hatte kaum Appetit. Immer wieder wandert Sarahs blick hoch, zweifelnd ob sie es nicht doch tun soll aber sie hat es Mala versprochen und sie wollte ein Versprechen nicht brechen. Sie kannte ihren Bruder recht gut und sie wusste dass er sich um sie genauso sorgte wie um Inara aber konnte sie denn gar nichts tun?
Sie konnte in letzter Zeit kaum noch etwas tun, ein wenig fischen, kochen, und Kräuter sammeln bevor der Boden begann zu frieren. Auch wenn sie ohnehin nicht mehr so viel schaffte wie ohne den Bauch der an der zierlichen Person gleich doppelt so gross wirkte, es fehlte ihr einfach eine Aufgabe, es fehlte ihr zu Jagen, hinter Rehen herzulaufen einfach das zu tun worauf sie gerade Lust hatte.
Wieder wandert ihr Blick hoch. Hatte Mala sie drum gebeten es nicht zu tun oder hat er es ihr wirklich verboten? Sie spürte sie doch so deutlich, eigentlich brauchte sie gar nicht wirklich nachzufuehlen, sie brauchte sie einfach nicht mehr abblocken, denn genau das musste sie ständig tun wenn sie im Haus war. Wahrscheinlich wurde das ganze durch die ihr wie auch durch Inaras Kind noch verstärkt und sie spürte sie deshalb so deutlich. Gebeten oder Verboten? Immer wieder kam diese Frage in ihr hoch, wollte Inara vielleicht dass sie es versucht? Oder war es ihr Kind das spürt dass es Hilfe braucht? Malachai war die meiste Zeit bei ihr, nur wenn er sicher war dass sie tief und fest schlief schlich er aus dem Haus um einen Magier zu finden der hoffentlich Antworten geben konnte um ihr endlich helfen zu können.
Mala braucht selbst bald Hilfe, er schien ueberhaupt nicht mehr zu schlafen und das sah man ihm auch immer deutlicher an.
Auch wenn Sarah versuchte den beiden so gut es ging zu helfen indem sie zumindest für ausreichend Tee und warmen Speisen sorgte so froh war sie auch immer wieder wenn sie das Haus verlassen konnte. So auch am heutigen Tag ausgeruestet mit einer kleinen Sichel zum Kräuter schneiden und ihrer Axt die sie immer mit sich fuehrte wenn sie in den Wald ging führte sie ihr Weg heute hoch bis zum kleinen Übergang auf die Insel wo einst Selinas und Arsens Haus Stand. Da wo sie aufgenommen wurde in die Familie und so viel gutes erfahren und gelernt hat von den beiden. Sie hatte vor nachzusehen ob das Haus vielleicht noch stand, ob man es nutzen konnte für den Tag der immer näher rueckte doch soweit sollte sie nicht kommen. Entäuscht blickte sie auf die grossen Steinbrocken die den Weg zur Brücke blockierten. Nein da führte kein Weg durch oder darueber, es war hoffnungslos sie konnte das Hindernis nicht ueberqueren und auch nicht beseitigen ohne Hilfe.
Immer wieder schnitt sie einige Wurzeln und Kräuter ab, auch die Seerosenblätter aus dem Teich am anderen Ende des Berges und langsam ging sie durch den Wald wieder zurueck. Ausschau dabei haltend nach dem kleinen Haus mitten im Wald indem mittendrin ein Baum seinen Weg durch den verwitterten Boden fand. Ja es war noch da und es war perfekt. Jetzt brauchte sie nur noch einen Plan wie sie die Felle und Lederballen die sie oben ja schon hergerichtet hatte hinunter bekam ohne die beiden zu stoeren. Wobei sicher brauchte Inara die Ecke ja selbst? Ja sicher tat sie das. Grübelnd was noch an Fellen und Leder im Haus war setzt sie langsam ihren Heimweg wieder an, die Tasche mit den Kräutern war gut gefuellt und einige Pilze für eine kräftige Suppe konnte sie auch noch finden.
Sie kam gut voran und sie war schon wieder in der Hoehe der Mine als vor ihr ein prächtiger Birkenstamm in die Hoehe ragte. Der Stamm war einfach perfekt, so gerade, so kräftig. Sarah sah im Geiste schon all die Schnitzerein die sie daraus herstellen konnte, Schüsseln, Schäfte aus den Randstücken. Zwei mal umrundete sie den mächtigen Stamm ehe sie einen kurzen blick an sich hinunter gleiten lies und leise murmelte: Den können wir uns nicht entgehen lassen. Lächelnd strich sie dabei kurz ueber ihren Bauch ehe sie zur Axt an ihrem Gürtel griff und kräftig damit ausholte. Sie brauchte sehr viel kraft und es dauerte eine Weile ehe sie Keilkerbe an der Fallseite fertig hatte doch sie wollte unter allen Umständen diesen Stamm. Doch beim zweiten Schlag schon an der anderen Seite spürte Sie einen Stich im Unterlaub dass sie dachte ein Schwert bort sich durch sie hindurch. Die Axt vor lauter Schmerz und Schreck loslassend flog drei Bäume weiter ehe sie dort an den Baum prallte und wie Sarah zu Boden fiel. Auf allen vieren holte sie tief Luft und versuchte das anzuwenden was sie so lange und so oft geuebt hatte, doch es war etwas anderes den Schmerz anderer abzublocken als dem eigenen zu entfliehen. Es kam ihr wie eine Ewigkeit vor bis die Schmerzen etwas nachliesen und sie sich dann an den Baum anlehnte den sie eben noch dummerweise schlagen wollte. Sie konnte die Mine sehen doch ihr Haus war zu weit weg, auch wenn Wald hier eigentlich schon fast endete.
Sie sass lange am Baum gelehnt und ueberlegte fieberhaft was sie nun tun sollte, es war noch zu frueh, einen Mondlauf zu frueh. Sie hatte auch nichts mit, keine Felle keine Wäsche, nichts hatte sie mit bis auf den Kräuterbeutel. Sollte sie heim und Perrin Sorgen bereiten? Soll sie zurueck in das kleinen Waldhäuschen und dort ausruhen? Ihr Blick wanderte etwas westlich, sollte sie den neuen Nachbarn um Hilfe bitten? Sie blickte hoch und erkannte wie spät es schon war, nein sicher schläft er schon und Perrin hat noch nichts dazu gesagt als sie ihm erzählte dass er seine Hilfe anbot. Wie lange sass sie hier schon dass der Mond schon hoch am Himmel stand? Die Kälte kroch vom Boden durch ihren Körper, und auch wenn ihr diese sonst kaum etwas ausmachte spürte sie sie heute umso stärker. Wie konnte sie nur so dumm sein und denken sie könnte noch Bäume schlagen? Sie grollte ueber sich selbst und ihre Dummheit nicht die Worte Perrins und ihres Bruders gehoert zu haben. Auch wenn sie es immer versuchte, sie dachte in dem Moment einfach nicht nach, der Stamm war einfach zu verlockend.
Sie musste nach Hause, wenn Perrin heute heimkam und sie war nicht da .... oh nein und auch Mala würde ganz Lameriast wecken um sie zu suchen. Der Schmerz war zwar noch da, aber es war jetzt nicht mehr dieser unerträgliche Stich mehr ein ziehen das ab und zu etwas stärker wurde aber die restliche Zeit nun halbwegs zu ertragen war. Warum hat sie nicht ihr Pferd mitgenommen? Leise fluchte sie und versuchte weiter alles abzublocken, sie wusste genau dass Mala nach ihr suchen wuerde wenn sie nicht daheim ist und da sie ja im Keller schlief wo auch die Küche und der Tee war, wuerde er es als erster merken dass sie nicht daheim ist. Langsam drückte sie sich hoch und schlang ihren Umhang um, ja auch wenn er kaum mehr eine Stelle hatte die nicht durch risse oder kleine Löcher gespickt war, er war das erste das sie von ihrem Bruder bekam damals, dem sie damals schon vertraute noch ehe sie wusste weshalb. Sie spürte dass sie etwas verband, dass sie ihm vertrauen konnte.
Sie brauchte drei mal so lange für den Weg nach Hause als sie normalerweise brauchte, aber sie kam endlich daheim an. Kurz huschte ihr Blick hoch, alles finster, sie schliefen wohl alle schon und das war gut so. Leise oeffnete sie die Türe und schloss sie hinter sich wieder, leise erleichtert aufseufzend es doch noch geschafft zu haben ehe sie jemand vermisste wollte sie nur hoch hinunter und ins Bad......
Sie war froh als ihr Bruder und ihre Schwaegerin samt ihrem Neffen zu ihr kamen spät am Abend und bei ihnen bleiben wollten einige Zeit, aber es war auch zugleich eine Belastung. Natürlich bot sie den beiden an das Schlafzimmer zu beziehen, Inara war krank und brauchte den Schlaf dringender als Sie. Und auch wenn sie wusste dass Perrin alles andere als Glücklich darueber war mit ihr in den Keller auszuweichen, so versuchte er doch alles um es sich nicht anmerken zu lassen und ihr zu helfen wo er nur konnte. Sarah war froh dass er weiter mit seinem Freund jagen ging, aber zugleich war sie auch traurig dass er so oft unterwegs war und an manchen Abenden gar nicht heimkam, auch wenn sie wusste dass es einfach nicht möglich ist manchmal so spät noch eine Fähre zu bekommen nach einem Jagdausflug und er in Malachais Haus war.
Inara ging es wirklich schlecht, sie hatte Schmerzen und wohl auch Fieber, dazu musste sie nicht nachfuehlen um das zu bemerken. Malachai versucht wirklich alles um ihr zu helfen und Sarah gleichzeitig von ihr fern zu halten. Er holt immer frischen Tee für sie hoch den sie scheinbar recht gut aufnahm doch egal was Sarah auch kochte, das meiste kam kaum beruehrt wieder hinab. Inara musste doch etwas essen, alleine wenn Sarah daran dachte was sie den ganzen Tag aß bekam sie auch schon wieder Hunger, aber Inara hatte kaum Appetit. Immer wieder wandert Sarahs blick hoch, zweifelnd ob sie es nicht doch tun soll aber sie hat es Mala versprochen und sie wollte ein Versprechen nicht brechen. Sie kannte ihren Bruder recht gut und sie wusste dass er sich um sie genauso sorgte wie um Inara aber konnte sie denn gar nichts tun?
Sie konnte in letzter Zeit kaum noch etwas tun, ein wenig fischen, kochen, und Kräuter sammeln bevor der Boden begann zu frieren. Auch wenn sie ohnehin nicht mehr so viel schaffte wie ohne den Bauch der an der zierlichen Person gleich doppelt so gross wirkte, es fehlte ihr einfach eine Aufgabe, es fehlte ihr zu Jagen, hinter Rehen herzulaufen einfach das zu tun worauf sie gerade Lust hatte.
Wieder wandert ihr Blick hoch. Hatte Mala sie drum gebeten es nicht zu tun oder hat er es ihr wirklich verboten? Sie spürte sie doch so deutlich, eigentlich brauchte sie gar nicht wirklich nachzufuehlen, sie brauchte sie einfach nicht mehr abblocken, denn genau das musste sie ständig tun wenn sie im Haus war. Wahrscheinlich wurde das ganze durch die ihr wie auch durch Inaras Kind noch verstärkt und sie spürte sie deshalb so deutlich. Gebeten oder Verboten? Immer wieder kam diese Frage in ihr hoch, wollte Inara vielleicht dass sie es versucht? Oder war es ihr Kind das spürt dass es Hilfe braucht? Malachai war die meiste Zeit bei ihr, nur wenn er sicher war dass sie tief und fest schlief schlich er aus dem Haus um einen Magier zu finden der hoffentlich Antworten geben konnte um ihr endlich helfen zu können.
Mala braucht selbst bald Hilfe, er schien ueberhaupt nicht mehr zu schlafen und das sah man ihm auch immer deutlicher an.
Auch wenn Sarah versuchte den beiden so gut es ging zu helfen indem sie zumindest für ausreichend Tee und warmen Speisen sorgte so froh war sie auch immer wieder wenn sie das Haus verlassen konnte. So auch am heutigen Tag ausgeruestet mit einer kleinen Sichel zum Kräuter schneiden und ihrer Axt die sie immer mit sich fuehrte wenn sie in den Wald ging führte sie ihr Weg heute hoch bis zum kleinen Übergang auf die Insel wo einst Selinas und Arsens Haus Stand. Da wo sie aufgenommen wurde in die Familie und so viel gutes erfahren und gelernt hat von den beiden. Sie hatte vor nachzusehen ob das Haus vielleicht noch stand, ob man es nutzen konnte für den Tag der immer näher rueckte doch soweit sollte sie nicht kommen. Entäuscht blickte sie auf die grossen Steinbrocken die den Weg zur Brücke blockierten. Nein da führte kein Weg durch oder darueber, es war hoffnungslos sie konnte das Hindernis nicht ueberqueren und auch nicht beseitigen ohne Hilfe.
Immer wieder schnitt sie einige Wurzeln und Kräuter ab, auch die Seerosenblätter aus dem Teich am anderen Ende des Berges und langsam ging sie durch den Wald wieder zurueck. Ausschau dabei haltend nach dem kleinen Haus mitten im Wald indem mittendrin ein Baum seinen Weg durch den verwitterten Boden fand. Ja es war noch da und es war perfekt. Jetzt brauchte sie nur noch einen Plan wie sie die Felle und Lederballen die sie oben ja schon hergerichtet hatte hinunter bekam ohne die beiden zu stoeren. Wobei sicher brauchte Inara die Ecke ja selbst? Ja sicher tat sie das. Grübelnd was noch an Fellen und Leder im Haus war setzt sie langsam ihren Heimweg wieder an, die Tasche mit den Kräutern war gut gefuellt und einige Pilze für eine kräftige Suppe konnte sie auch noch finden.
Sie kam gut voran und sie war schon wieder in der Hoehe der Mine als vor ihr ein prächtiger Birkenstamm in die Hoehe ragte. Der Stamm war einfach perfekt, so gerade, so kräftig. Sarah sah im Geiste schon all die Schnitzerein die sie daraus herstellen konnte, Schüsseln, Schäfte aus den Randstücken. Zwei mal umrundete sie den mächtigen Stamm ehe sie einen kurzen blick an sich hinunter gleiten lies und leise murmelte: Den können wir uns nicht entgehen lassen. Lächelnd strich sie dabei kurz ueber ihren Bauch ehe sie zur Axt an ihrem Gürtel griff und kräftig damit ausholte. Sie brauchte sehr viel kraft und es dauerte eine Weile ehe sie Keilkerbe an der Fallseite fertig hatte doch sie wollte unter allen Umständen diesen Stamm. Doch beim zweiten Schlag schon an der anderen Seite spürte Sie einen Stich im Unterlaub dass sie dachte ein Schwert bort sich durch sie hindurch. Die Axt vor lauter Schmerz und Schreck loslassend flog drei Bäume weiter ehe sie dort an den Baum prallte und wie Sarah zu Boden fiel. Auf allen vieren holte sie tief Luft und versuchte das anzuwenden was sie so lange und so oft geuebt hatte, doch es war etwas anderes den Schmerz anderer abzublocken als dem eigenen zu entfliehen. Es kam ihr wie eine Ewigkeit vor bis die Schmerzen etwas nachliesen und sie sich dann an den Baum anlehnte den sie eben noch dummerweise schlagen wollte. Sie konnte die Mine sehen doch ihr Haus war zu weit weg, auch wenn Wald hier eigentlich schon fast endete.
Sie sass lange am Baum gelehnt und ueberlegte fieberhaft was sie nun tun sollte, es war noch zu frueh, einen Mondlauf zu frueh. Sie hatte auch nichts mit, keine Felle keine Wäsche, nichts hatte sie mit bis auf den Kräuterbeutel. Sollte sie heim und Perrin Sorgen bereiten? Soll sie zurueck in das kleinen Waldhäuschen und dort ausruhen? Ihr Blick wanderte etwas westlich, sollte sie den neuen Nachbarn um Hilfe bitten? Sie blickte hoch und erkannte wie spät es schon war, nein sicher schläft er schon und Perrin hat noch nichts dazu gesagt als sie ihm erzählte dass er seine Hilfe anbot. Wie lange sass sie hier schon dass der Mond schon hoch am Himmel stand? Die Kälte kroch vom Boden durch ihren Körper, und auch wenn ihr diese sonst kaum etwas ausmachte spürte sie sie heute umso stärker. Wie konnte sie nur so dumm sein und denken sie könnte noch Bäume schlagen? Sie grollte ueber sich selbst und ihre Dummheit nicht die Worte Perrins und ihres Bruders gehoert zu haben. Auch wenn sie es immer versuchte, sie dachte in dem Moment einfach nicht nach, der Stamm war einfach zu verlockend.
Sie musste nach Hause, wenn Perrin heute heimkam und sie war nicht da .... oh nein und auch Mala würde ganz Lameriast wecken um sie zu suchen. Der Schmerz war zwar noch da, aber es war jetzt nicht mehr dieser unerträgliche Stich mehr ein ziehen das ab und zu etwas stärker wurde aber die restliche Zeit nun halbwegs zu ertragen war. Warum hat sie nicht ihr Pferd mitgenommen? Leise fluchte sie und versuchte weiter alles abzublocken, sie wusste genau dass Mala nach ihr suchen wuerde wenn sie nicht daheim ist und da sie ja im Keller schlief wo auch die Küche und der Tee war, wuerde er es als erster merken dass sie nicht daheim ist. Langsam drückte sie sich hoch und schlang ihren Umhang um, ja auch wenn er kaum mehr eine Stelle hatte die nicht durch risse oder kleine Löcher gespickt war, er war das erste das sie von ihrem Bruder bekam damals, dem sie damals schon vertraute noch ehe sie wusste weshalb. Sie spürte dass sie etwas verband, dass sie ihm vertrauen konnte.
Sie brauchte drei mal so lange für den Weg nach Hause als sie normalerweise brauchte, aber sie kam endlich daheim an. Kurz huschte ihr Blick hoch, alles finster, sie schliefen wohl alle schon und das war gut so. Leise oeffnete sie die Türe und schloss sie hinter sich wieder, leise erleichtert aufseufzend es doch noch geschafft zu haben ehe sie jemand vermisste wollte sie nur hoch hinunter und ins Bad......
[img]http://img294.imageshack.us/img294/1849/sarahsig.gif[/img]
Hilfe!! Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg!!
Hilfe!! Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg!!
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Der Schattenlord
Seufzend ging er die Stufen des dunklen Gebäudes hinauf. Er hörte noch Sarahs Schritte, wie sie im Keller entschwand.
Langsam, fast lautlos ging er am Bette vorbei, den Blicke auf diese wunderschöne Frau, die hochschwanger dort lag, vorbei an ihr zu seinem Prachtknaben, der sich an sie kuschelte.
Familie...dies war das wichtigste für ihn. Er, der selber nie eine wirkliche hatte, der selbst nach all den Jahren soviele schreckliche Erinnerungen an seine Eltern...an seinen Ziehvater...an seinen Stiefbruder hatte.
Ja, er war nie gesegnet gewesen, was dies anging. Selbst als er seine Eltern fand, endete es mit Schrecken und Tot.
Und er schwor sich, er würde alles tun, damit sein Sohn und seine Frau nicht die selben Qualen erlitten müssten, wie er als Kind und seine Mutter.
Langsam ging er zum Fenster, die dunklen Augen hinausgerichtet, in diese umso schwärzendere, bedrohlich wirkende Nacht.
Was war bloß mit seiner Schwester los?
Er seufzte.
Natürlich nahm er ihr die Geschichte nicht ab. Und er wusste, Sie wäre nicht so naiv und glaubte ihm, als er zuversichtlich mit einem lächeln hinauf ging.
Nein...sie war seine Schwester, sie war vom selben Schlag wie er. Wenn nicht manchmal gerissener. Sie machte ihm etwas vor...sie blieb mit ihren Sorgen alleine...doch warum?
Wollte Sie ihm nicht mehr Last auf die Schultern legen?
Hatte Sie Angst, Sie könne ihn in Gefahr bringen?
Wie törricht, dachte er.
War er nicht das beste Beispiel dafür, dass soetwas immer schief ging? Hatte er nicht oft an seinem Scheitern gezeigt, dass diese Ein-Mann...in ihrem Falle Ein-Frau-Nummer nichts brachte, dass jeder Hilfe annehmen müsse und könnte?
Er ist für Sie da...doch er zweifelte daran, ob Sie es wirklich wusste.
Er seufzte, mit dem Körper an die Wand stützend, die Arme verschrenkend.
Soviel...geschieht...und er hat sich noch nie so hilflos gefühlt.
Inara...er hatte Angst um Sie...Angst um ihr gemeinsames Kind. Doch auf all dem konnte er sich keinen Reim machen. Er spürte das Kind...das Schatten...doch wie sollte dies funktionieren?
Nicht einmal im Buch der Schatten war soetwas protokoliert, nicht einmal als Theorie verfasst.
Abermals ein seufzer.
Es gab nur eine Frau, die ihm helfen konnte...doch um zu ihr zu kommen, brauchte er die Hilfe einer anderen...und bei allem auf der Welt...sie war wie vom Erdboden verschluckt: er konnte Nuria Mondin nicht finden. Und gerade jetzt brauchte er ihre besonderen Fähigkeiten.
Langsam schob sich die Wolke vom Monde und erhellte das Zimmer.
Wie sollte er nur weiter fortführen?
Jeden Tage sinnlos durch die Sümpfe zu wandern, nach jemanden rufend, der womöglich tot ist...nein...es musste einen anderen Weg geben.
Er hatte Sie schon einmal getroffen...als Sie es wollte...er könnte es wiederschaffen...wieder mit ihr reden....mit seiner Mutter.
Und seine Schwester...
ja...eine Schatten durch und durch...gerissen...voller Geheimnisse...ja...er hat ihr klar gemacht, dass dies ihr Recht ist...doch Sie sollte besser wissen, dass, wenn er Gefahr sieht, alle Rechte egal sind. Er würde herausfinden, wo der Schmerz in ihr liegt...und er würde bei ihr sein. Wie ein großer Bruder, das er soviele Jahre versäumt hat, zu sein.
Langsam ging er auf das Bett zu, kniete sich neben Inara und nahm vorsichtig ihre Hand.
Er gab ihr einen Kuss auf die Wange, ehe er dort kniend in dieser Position verweilte, die ganze Nacht...ohne eine Sekunde schlaf zufinden, aber voller quälender und beängstigender Gedanken, die ihn so hilflos erschienen liessen, wie ein kleines Kind.
Und dennoch, wird er bis zu seinem bitteren Ende um das Leben und den Schutz seiner Familie kämpfen.
Langsam, fast lautlos ging er am Bette vorbei, den Blicke auf diese wunderschöne Frau, die hochschwanger dort lag, vorbei an ihr zu seinem Prachtknaben, der sich an sie kuschelte.
Familie...dies war das wichtigste für ihn. Er, der selber nie eine wirkliche hatte, der selbst nach all den Jahren soviele schreckliche Erinnerungen an seine Eltern...an seinen Ziehvater...an seinen Stiefbruder hatte.
Ja, er war nie gesegnet gewesen, was dies anging. Selbst als er seine Eltern fand, endete es mit Schrecken und Tot.
Und er schwor sich, er würde alles tun, damit sein Sohn und seine Frau nicht die selben Qualen erlitten müssten, wie er als Kind und seine Mutter.
Langsam ging er zum Fenster, die dunklen Augen hinausgerichtet, in diese umso schwärzendere, bedrohlich wirkende Nacht.
Was war bloß mit seiner Schwester los?
Er seufzte.
Natürlich nahm er ihr die Geschichte nicht ab. Und er wusste, Sie wäre nicht so naiv und glaubte ihm, als er zuversichtlich mit einem lächeln hinauf ging.
Nein...sie war seine Schwester, sie war vom selben Schlag wie er. Wenn nicht manchmal gerissener. Sie machte ihm etwas vor...sie blieb mit ihren Sorgen alleine...doch warum?
Wollte Sie ihm nicht mehr Last auf die Schultern legen?
Hatte Sie Angst, Sie könne ihn in Gefahr bringen?
Wie törricht, dachte er.
War er nicht das beste Beispiel dafür, dass soetwas immer schief ging? Hatte er nicht oft an seinem Scheitern gezeigt, dass diese Ein-Mann...in ihrem Falle Ein-Frau-Nummer nichts brachte, dass jeder Hilfe annehmen müsse und könnte?
Er ist für Sie da...doch er zweifelte daran, ob Sie es wirklich wusste.
Er seufzte, mit dem Körper an die Wand stützend, die Arme verschrenkend.
Soviel...geschieht...und er hat sich noch nie so hilflos gefühlt.
Inara...er hatte Angst um Sie...Angst um ihr gemeinsames Kind. Doch auf all dem konnte er sich keinen Reim machen. Er spürte das Kind...das Schatten...doch wie sollte dies funktionieren?
Nicht einmal im Buch der Schatten war soetwas protokoliert, nicht einmal als Theorie verfasst.
Abermals ein seufzer.
Es gab nur eine Frau, die ihm helfen konnte...doch um zu ihr zu kommen, brauchte er die Hilfe einer anderen...und bei allem auf der Welt...sie war wie vom Erdboden verschluckt: er konnte Nuria Mondin nicht finden. Und gerade jetzt brauchte er ihre besonderen Fähigkeiten.
Langsam schob sich die Wolke vom Monde und erhellte das Zimmer.
Wie sollte er nur weiter fortführen?
Jeden Tage sinnlos durch die Sümpfe zu wandern, nach jemanden rufend, der womöglich tot ist...nein...es musste einen anderen Weg geben.
Er hatte Sie schon einmal getroffen...als Sie es wollte...er könnte es wiederschaffen...wieder mit ihr reden....mit seiner Mutter.
Und seine Schwester...
ja...eine Schatten durch und durch...gerissen...voller Geheimnisse...ja...er hat ihr klar gemacht, dass dies ihr Recht ist...doch Sie sollte besser wissen, dass, wenn er Gefahr sieht, alle Rechte egal sind. Er würde herausfinden, wo der Schmerz in ihr liegt...und er würde bei ihr sein. Wie ein großer Bruder, das er soviele Jahre versäumt hat, zu sein.
Langsam ging er auf das Bett zu, kniete sich neben Inara und nahm vorsichtig ihre Hand.
Er gab ihr einen Kuss auf die Wange, ehe er dort kniend in dieser Position verweilte, die ganze Nacht...ohne eine Sekunde schlaf zufinden, aber voller quälender und beängstigender Gedanken, die ihn so hilflos erschienen liessen, wie ein kleines Kind.
Und dennoch, wird er bis zu seinem bitteren Ende um das Leben und den Schutz seiner Familie kämpfen.
-
Perrin Catheres
"Ätzend!"
Das war der Gedanke, der ihm immer und immer wieder durch den Kopf ging. Wenn nicht bald mal was gutes passierte, so wusste er, würde er noch vollständig den Verstand verlieren. Diese starken Meerviecher gingen ihm dabei am gehörigsten auf die Nerven. Es waren Kreaturen, die er nichtmal im mindesten mit seinem Schwert ankratzen konnte und bei denen er sich wirklich vorsehen musste, nicht doch noch drauf zu gehen.
Es war nun schon einige Zeit her, da er mit Tayron umherzog und diese Froschwesen jagte. Allerdings war "jagen" nicht der richtige Begriff. Eher schauen, ob Kraken oder andere größere Viecher in der Nähe waren, vor denen man sich hüten musste. Dann konnte man die Froschwesen gefahrlos töten. Und dann noch diese arroganten Krieger und Ritter, die ein Hilfsangebot mit den Worten "In einer SIlberrüstung wollt Ihr kämpfen? Die Froschwesen kann doch jeder töten" erwiderten. Da wars vorbei. Mit einer spitzen und nicht sehr netten Bemerkung zu eben jenem Ritter scheidete Perrin das Schwert und ging.
Düstere Gedanken umwehten seinen Geist und er fragte sich ernsthaft, ob er für das Kriegerhandwerk noch geeignet sei. Gegen diese Bedrohung konnte er schlecht etwas ausrichten. Vielleicht sollte er einfach Bauer werden.
Aber nicht nur die aggressiven Meerwesen verhagelten seine Stimmung gewaltig. Auch die Stimmung zu Hause war nicht sehr angenehm. Sarah allein konnte in ihrer Schwangerschaft schon anstrengend genug sein, andererseits auch sehr fürsorglich, gestand er sich selbst ein, aber dann NOCH eine schwangere Frau daheim zu haben, sprengte seine Fassungsvermögen dann doch gewaltig. Die Krone auf dem explodieren Fass war dabei nurnoch, dass es Malachais Frau war und ER natürlich auch bei ihnen im Haus wohnte.
Malachai wohnte in seinem Haus! Perrin wusste mittlerweile, dass er Malachai zwar respektierte, aber nicht mal annähernd mochte. Er kam nur mit ihm aus, da er Sarahs Bruder war und sie ihn liebte. Also mied er sein eigen Heim. Das erste eigene Heim, das er jemals besessen hatte und nun fand er alle möglichen Ausreden um so selten wie möglich dort zu erscheinen. Es wurde auf jeden Fall Zeit, dass Sarahs und sein Sohn das Licht der Welt erblickte, damit er zumindest einen hatte, mit dem er sich normal von Mann zu Mann unterhalten konnte.
Normalerweise hätte das ja Tayron übernommen, aber irgendwie war Tayron auch aus dem Gleichgewicht. Er lief nackt durch Bajard, weil er dafür Geld bekam! Nackt! Tayron! Der sich immer über alles und jeden lustig machte, der sich nur ansatzweise zum Narren machte. Etwas stimmte derzeit wirklich nicht. Doch Perrin selbst war zu unausgeglichen um ihm eine Stütze zu sein und daher vermied er es, allzu tief in Tayrons Gefühlswelt einzutauchen. Wenn sein Sohn da wäre, würde er wieder eine verlässlichere Hilfe sein.
Er seufzte und schüttelte diese Gedanken alle ab. Wie er Selbstmitleid hasste. Er ging in den Keller und öffnete eine Truhe, wo er etwas hinausnahm, was er niemals benutzen wollte. Der Bogen war verstaubt und die Gefieder der Pfeile verknittert. Doch wenn das Schwert nicht aushalf gegen diese Wesen, so musste er andere Wege finden, sie zu töten. Selbst wenn es dazu hieß, einen Bogen in die Hand zu nehmen. Und so kleidete er sich in seine Lederrüstung, hing sich den Bogen und den Köcher um und ging hinaus, sein Glück mit den Kreaturen versuchend.
Das war der Gedanke, der ihm immer und immer wieder durch den Kopf ging. Wenn nicht bald mal was gutes passierte, so wusste er, würde er noch vollständig den Verstand verlieren. Diese starken Meerviecher gingen ihm dabei am gehörigsten auf die Nerven. Es waren Kreaturen, die er nichtmal im mindesten mit seinem Schwert ankratzen konnte und bei denen er sich wirklich vorsehen musste, nicht doch noch drauf zu gehen.
Es war nun schon einige Zeit her, da er mit Tayron umherzog und diese Froschwesen jagte. Allerdings war "jagen" nicht der richtige Begriff. Eher schauen, ob Kraken oder andere größere Viecher in der Nähe waren, vor denen man sich hüten musste. Dann konnte man die Froschwesen gefahrlos töten. Und dann noch diese arroganten Krieger und Ritter, die ein Hilfsangebot mit den Worten "In einer SIlberrüstung wollt Ihr kämpfen? Die Froschwesen kann doch jeder töten" erwiderten. Da wars vorbei. Mit einer spitzen und nicht sehr netten Bemerkung zu eben jenem Ritter scheidete Perrin das Schwert und ging.
Düstere Gedanken umwehten seinen Geist und er fragte sich ernsthaft, ob er für das Kriegerhandwerk noch geeignet sei. Gegen diese Bedrohung konnte er schlecht etwas ausrichten. Vielleicht sollte er einfach Bauer werden.
Aber nicht nur die aggressiven Meerwesen verhagelten seine Stimmung gewaltig. Auch die Stimmung zu Hause war nicht sehr angenehm. Sarah allein konnte in ihrer Schwangerschaft schon anstrengend genug sein, andererseits auch sehr fürsorglich, gestand er sich selbst ein, aber dann NOCH eine schwangere Frau daheim zu haben, sprengte seine Fassungsvermögen dann doch gewaltig. Die Krone auf dem explodieren Fass war dabei nurnoch, dass es Malachais Frau war und ER natürlich auch bei ihnen im Haus wohnte.
Malachai wohnte in seinem Haus! Perrin wusste mittlerweile, dass er Malachai zwar respektierte, aber nicht mal annähernd mochte. Er kam nur mit ihm aus, da er Sarahs Bruder war und sie ihn liebte. Also mied er sein eigen Heim. Das erste eigene Heim, das er jemals besessen hatte und nun fand er alle möglichen Ausreden um so selten wie möglich dort zu erscheinen. Es wurde auf jeden Fall Zeit, dass Sarahs und sein Sohn das Licht der Welt erblickte, damit er zumindest einen hatte, mit dem er sich normal von Mann zu Mann unterhalten konnte.
Normalerweise hätte das ja Tayron übernommen, aber irgendwie war Tayron auch aus dem Gleichgewicht. Er lief nackt durch Bajard, weil er dafür Geld bekam! Nackt! Tayron! Der sich immer über alles und jeden lustig machte, der sich nur ansatzweise zum Narren machte. Etwas stimmte derzeit wirklich nicht. Doch Perrin selbst war zu unausgeglichen um ihm eine Stütze zu sein und daher vermied er es, allzu tief in Tayrons Gefühlswelt einzutauchen. Wenn sein Sohn da wäre, würde er wieder eine verlässlichere Hilfe sein.
Er seufzte und schüttelte diese Gedanken alle ab. Wie er Selbstmitleid hasste. Er ging in den Keller und öffnete eine Truhe, wo er etwas hinausnahm, was er niemals benutzen wollte. Der Bogen war verstaubt und die Gefieder der Pfeile verknittert. Doch wenn das Schwert nicht aushalf gegen diese Wesen, so musste er andere Wege finden, sie zu töten. Selbst wenn es dazu hieß, einen Bogen in die Hand zu nehmen. Und so kleidete er sich in seine Lederrüstung, hing sich den Bogen und den Köcher um und ging hinaus, sein Glück mit den Kreaturen versuchend.
- Sarah Schwarzmourne
- Beiträge: 162
- Registriert: Montag 7. Januar 2008, 03:30
Fast zwei Wochen verbrachte sie nur im Keller, meist im Bad wo es noch am angenehmsten für sie war. Ausgerechnet sie, jene die das Wasser so sehr scheute suchte nun dieses Element bewusst immer und immer wieder auf. Im Wasser war es am einfachsten sich zu konzentrieren und alle Einflüsse die momentan auf sie einstroemten zu blockieren. Sie lehnte sich meist an den Beckenrand und schloss die Augen, es war herrlich, ruhig und entspannend und regelmässig kam im Wasser auch die Müdigkeit. Ja Schlaf hatte sie dringend nötig, doch kaum gewann die Müdigkeit und sie fiel langsam in den Schlaf schreckte sie meist auch schon wieder hoch. Sie hatte es im Schlaf einfach noch immer nicht unter Kontrolle.
Immer wieder ging ihr Blick seufzend hoch, ja Inara ging es immer noch nicht besser und Malachai hatte immer noch keinen Weg gefunden ihr zu helfen. Sie hatte Schmerzen, Schmerzen die sie auch immer wahrnahm sobald sie nicht daran dachte Inara und ihr Ungeborenes zu blocken oder am Einschlafen war.
Zumindest spürte sie kaum noch den Schmerz von vor zwei Wochen. Oft in letzter zeit zweifelete sie daran ob es wirklich an der Arbeit lag oder doch von etwas anderem kam, aber so wichtig war dies im Moment nicht. Nun konnte es jeden Tag soweit sein. Auch wenn sie wusste wie sehr Perrin sich auf seinen Sohn freute, sie wurde immer unsicherer und hatte Angst vor diesem Tag. Marrouuu schien immer zu wissen was auf sie zukam, die Wurfecke wurde immer kurz vor dem Wurf hergerichtet und nach ein paar Stunden war es meist vorbei. Leider durfte sie nie wirklich dabei sein, immer erst wenn alle Jungen auf der Welt waren durften alle wieder wieder zu ihr und die neuen Jungen begruessen.
So sehr wünschte sie sich Perrin wäre nun oefter hier, natürlich er konnte ihr nicht helfen, das musste sie wohl alleine schaffen, aber er versprach ihr immer bei ihr zu sein wenn es soweit ist und ihr zu helfen, alleine von seiner Anwesenheit versprach sie sich sehr viel. Und wenn es wirklich nur dazu war um hilfe zu holen wenn sie es wirklich nicht alleine schaffen sollte.
Wieder schweifte ihr Blick hoch. In den letzten zwei Wochen hat sie kaum etwas gemacht, nur Tee und zwischendurch eine kleinigkeit zu Essen gekocht um wieder müde ins Bad zu steigen oder erneut versuchte ein wenig Schlaf zu finden. Ja oben war alles vorbereitet, die Wurfecke war nahe des Kamins perfekt hergerichtet doch oben war nun Inaras Bereich und sie würde wohl froh sein dass sie selbst keine mehr herrichten brauchte. Auch wenn Sarah Angst hatte und sich selten so einsam und hilflos fuehlte wie in den letzten beiden Wochen, sie musste sich hier unten auch eine neue Ecke vorbereiten. Felle und Lederlagen waren ja zum Glück genug im Haus.
Mühsam und langsam werden die Felle von Sarah ausgelegt und immer wieder eine Lederlage nach der anderen aufgestapelt. Zwischendurch immer wieder Pausen in denen sie meist wieder zurueck ins Bad geht und sich etwas zu entspannen versucht. Ebenso wenn sie oben Schritte hoerte, Malachai kam doch hi und da hinab und neuen Tee oder etwas essbares für Inara und Marick zu holen. Marick kam nur selten, meist blieb er bei seiner Mutter oder war draussen bei den Huehnern und ihrer Ziege, es schien fast so als ob die Tiere ein wenig sein Heimweh minderten. Sarah hatte noch das letzte Gespräch in den Ohren, immer wieder schallte sie sich selbst eine Närrin, hatte sie immer noch nicht gelernt das richtige zu tun. Blockte sie ihn ab, spürte er dies und machte sich erst recht sorgen, tat sie dies nicht, bekam er auch so mit dass etwas mit ihr nicht stimmte, scheinbar war es ganz gleich was sie tat oder nicht tat, es war immer das falsche und so zog sie sich sobald sie oben Schritte hoerte sofort wieder ins Bad zurueck um ja nichts falsches zu sagen
Zumindest meistens funktionierte es und da man weder ins Bad noch ins Gästezimmer sehen konnte nahm er wohl immer an sie liegt und schläft. War es wirklich so? Oefter hatte sie das Gefuehl seine Blicke dringend durch die Vorhänge oder er nahm sie anders wahr, aber vielleicht bildete sie sich das auch alles nur im Moment ein. . Malachai, so sehr sie ihren Bruder auch liebte und wusste dass er eigentlich immer nur das beste für sie wollte, so sehr ängstigte sie sich auch ihn zu verletzen, ihm noch mehr zuzusetzen als es Inaras Krankheit und die Sorge um sie ohnehin schon tat. Auch wenn kaum Licht brannte an dem Abend und er versuchte sich nichts anmerken zu lassen, er war müde und wirkte erschöpft wie schon lange nicht mehr. Aber in solchen Dingen lies er sich genauso wenig etwas sagen wie sie selbst. Aber wenn er sagt er spürt dass sie ihn abblockte, meinte er damit auch dass sie es schaffte? Es hatte fast den Anschein und dieses lies sie doch wieder etwas schmunzeln, vielleicht waren all ihre Übungen doch nicht umsonst.
In letzter zeit war sie ohnehin nicht mehr sicher was sie denken oder fuehlen sollte, was sie nicht wirklich beruhigte und ihre Angst nur noch mehr schürte. Angst die täglich groesser zu werden schien. So gerne würde sie sich in den Wald zurueckziehen, einfach ein wenig umherlaufen oder in das kleine Haus mit dem Baum darin gehen, aber auch das war momentan nicht möglich durch diese Tentakelwesen die immer noch im Wald waren.
Ihre Wurfecke war langsam, wirklich sehr langsam fertig geworden, nie hätte sie gedacht dass so eine Kleinigkeit, ein paar Felle und Lederlagen herrichten sie so anstrengen könnten aber nun war sie damit fertig. Perrin war kaum mehr daheim und so bekam er von alledem nicht wirklich etwas mit, er wird bestimmt denken dass Mala ihr half und das war auch gut so. Perrin hatte es momentan auch nicht wirklich leicht, diese Wesen schienen wohl auch für ihn und Tayron nicht wirklich bezwingbar zu sein und Malachai in seinem Haus, sie wusste nur zu gut um seinen Konflikt mit ihm, aber dennoch vermisste sie ihn im Moment um so mehr.
Alles schien perfekt, alles schien bereit für ihren Sohn nur Sarah war alles andere als bereit dafür.
Immer wieder ging ihr Blick seufzend hoch, ja Inara ging es immer noch nicht besser und Malachai hatte immer noch keinen Weg gefunden ihr zu helfen. Sie hatte Schmerzen, Schmerzen die sie auch immer wahrnahm sobald sie nicht daran dachte Inara und ihr Ungeborenes zu blocken oder am Einschlafen war.
Zumindest spürte sie kaum noch den Schmerz von vor zwei Wochen. Oft in letzter zeit zweifelete sie daran ob es wirklich an der Arbeit lag oder doch von etwas anderem kam, aber so wichtig war dies im Moment nicht. Nun konnte es jeden Tag soweit sein. Auch wenn sie wusste wie sehr Perrin sich auf seinen Sohn freute, sie wurde immer unsicherer und hatte Angst vor diesem Tag. Marrouuu schien immer zu wissen was auf sie zukam, die Wurfecke wurde immer kurz vor dem Wurf hergerichtet und nach ein paar Stunden war es meist vorbei. Leider durfte sie nie wirklich dabei sein, immer erst wenn alle Jungen auf der Welt waren durften alle wieder wieder zu ihr und die neuen Jungen begruessen.
So sehr wünschte sie sich Perrin wäre nun oefter hier, natürlich er konnte ihr nicht helfen, das musste sie wohl alleine schaffen, aber er versprach ihr immer bei ihr zu sein wenn es soweit ist und ihr zu helfen, alleine von seiner Anwesenheit versprach sie sich sehr viel. Und wenn es wirklich nur dazu war um hilfe zu holen wenn sie es wirklich nicht alleine schaffen sollte.
Wieder schweifte ihr Blick hoch. In den letzten zwei Wochen hat sie kaum etwas gemacht, nur Tee und zwischendurch eine kleinigkeit zu Essen gekocht um wieder müde ins Bad zu steigen oder erneut versuchte ein wenig Schlaf zu finden. Ja oben war alles vorbereitet, die Wurfecke war nahe des Kamins perfekt hergerichtet doch oben war nun Inaras Bereich und sie würde wohl froh sein dass sie selbst keine mehr herrichten brauchte. Auch wenn Sarah Angst hatte und sich selten so einsam und hilflos fuehlte wie in den letzten beiden Wochen, sie musste sich hier unten auch eine neue Ecke vorbereiten. Felle und Lederlagen waren ja zum Glück genug im Haus.
Mühsam und langsam werden die Felle von Sarah ausgelegt und immer wieder eine Lederlage nach der anderen aufgestapelt. Zwischendurch immer wieder Pausen in denen sie meist wieder zurueck ins Bad geht und sich etwas zu entspannen versucht. Ebenso wenn sie oben Schritte hoerte, Malachai kam doch hi und da hinab und neuen Tee oder etwas essbares für Inara und Marick zu holen. Marick kam nur selten, meist blieb er bei seiner Mutter oder war draussen bei den Huehnern und ihrer Ziege, es schien fast so als ob die Tiere ein wenig sein Heimweh minderten. Sarah hatte noch das letzte Gespräch in den Ohren, immer wieder schallte sie sich selbst eine Närrin, hatte sie immer noch nicht gelernt das richtige zu tun. Blockte sie ihn ab, spürte er dies und machte sich erst recht sorgen, tat sie dies nicht, bekam er auch so mit dass etwas mit ihr nicht stimmte, scheinbar war es ganz gleich was sie tat oder nicht tat, es war immer das falsche und so zog sie sich sobald sie oben Schritte hoerte sofort wieder ins Bad zurueck um ja nichts falsches zu sagen
Zumindest meistens funktionierte es und da man weder ins Bad noch ins Gästezimmer sehen konnte nahm er wohl immer an sie liegt und schläft. War es wirklich so? Oefter hatte sie das Gefuehl seine Blicke dringend durch die Vorhänge oder er nahm sie anders wahr, aber vielleicht bildete sie sich das auch alles nur im Moment ein. . Malachai, so sehr sie ihren Bruder auch liebte und wusste dass er eigentlich immer nur das beste für sie wollte, so sehr ängstigte sie sich auch ihn zu verletzen, ihm noch mehr zuzusetzen als es Inaras Krankheit und die Sorge um sie ohnehin schon tat. Auch wenn kaum Licht brannte an dem Abend und er versuchte sich nichts anmerken zu lassen, er war müde und wirkte erschöpft wie schon lange nicht mehr. Aber in solchen Dingen lies er sich genauso wenig etwas sagen wie sie selbst. Aber wenn er sagt er spürt dass sie ihn abblockte, meinte er damit auch dass sie es schaffte? Es hatte fast den Anschein und dieses lies sie doch wieder etwas schmunzeln, vielleicht waren all ihre Übungen doch nicht umsonst.
In letzter zeit war sie ohnehin nicht mehr sicher was sie denken oder fuehlen sollte, was sie nicht wirklich beruhigte und ihre Angst nur noch mehr schürte. Angst die täglich groesser zu werden schien. So gerne würde sie sich in den Wald zurueckziehen, einfach ein wenig umherlaufen oder in das kleine Haus mit dem Baum darin gehen, aber auch das war momentan nicht möglich durch diese Tentakelwesen die immer noch im Wald waren.
Ihre Wurfecke war langsam, wirklich sehr langsam fertig geworden, nie hätte sie gedacht dass so eine Kleinigkeit, ein paar Felle und Lederlagen herrichten sie so anstrengen könnten aber nun war sie damit fertig. Perrin war kaum mehr daheim und so bekam er von alledem nicht wirklich etwas mit, er wird bestimmt denken dass Mala ihr half und das war auch gut so. Perrin hatte es momentan auch nicht wirklich leicht, diese Wesen schienen wohl auch für ihn und Tayron nicht wirklich bezwingbar zu sein und Malachai in seinem Haus, sie wusste nur zu gut um seinen Konflikt mit ihm, aber dennoch vermisste sie ihn im Moment um so mehr.
Alles schien perfekt, alles schien bereit für ihren Sohn nur Sarah war alles andere als bereit dafür.
[img]http://img294.imageshack.us/img294/1849/sarahsig.gif[/img]
Hilfe!! Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg!!
Hilfe!! Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg!!
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Inara Schwarzmourne
Die Tage und Wochen verschwammen ineinander. War schon ein neuer Tag, oder eine neue Woche? Sie wusste es nicht mehr. Zeit schien keine Bedeutung mehr für sie zu haben. Ihr schien, als wäre sie ein wenig der Welt entrückt, als hätte sie Fieber und würde alles nur noch verschwommen wahrnehmen. Vielleicht war es sogar so? Bilder von Malachais besorgtem Gesicht zogen an ihr vorbei wie Wolkenfetzen und ab und an meinte sie sogar Maricks Stimme zu hören, oder seine kleine Hand auf ihrer Wange. Doch war das wirklich so, oder hatte sie es nur geträumt? Sie wusste es nicht…
Um sie herum schien es nichts mehr zu geben, nur endlosen Raum und fahles graues Licht. Wie war sie hier her gekommen, was bedeutete dies? Sie wusste es nicht. Sie glaubte sich zu erinnern, dass sie zu ihrer Schwägerin gefahren waren, doch was passierte dann? Sie konnte sich einfach nicht erinnern. Wenn sie versuchte, sich alles wieder ins Gedächtnis zu rufen, sich ganz fest darauf konzentrierte... nein. Immer wenn sie kurz davor war und meinte, gleich könnte sie sich wieder erinnern, überfiel sie ein namenloser Schrecken. Ihre Haare stellten sich auf und es schien, als würde ein Untoter in ihre Brust greifen und ihr Herz mit seinen kalten toten Fingern zerquetschen und grauenvolle Schmerzen durchfluteten Sie, so dass sie nur gekrümmt am Boden liegen konnte und wimmerte. Trotzdem lies das Gefühl nicht nach, dass sie sich an etwas erinnern musste, etwas Wichtiges. Nur was? Und warum war es so wichtig? War sie am Ende doch noch vollkommen verrückt geworden?
Das würde vielleicht auch diese Stimme erklären, die sie oftmals hörte. Sie schien sie auszulachen, ein grauenvolles Lachen, wie kratzen auf einer Schiefertafel. Sie spürte es in Mark und Bein. Auch jetzt hörte sie wieder dieses grauenvolle lachen. Es sollte aufhören, endlich aufhören! „GENUUUG!!“ schrie sie mit aller Kraft und tatsächlich, das Lachen verstummte. An seine Stelle trat ein amüsiertes Kichern und wieder versuchte sie die Ursache dafür zu finden. Wer war noch hier? Wer kicherte da und warum? Und dann endlich sah sie es. Fast hätte sie es übersehen, da sich die schwarze Gestalt im trüben Dämmerlicht kaum ausmachen lies. Etwas stimmte damit nicht, es schien, als würde die Gestalt direkt auf sie zu kommen und doch sah sie ihn nicht direkt. Ihre Augen konnten ihn nicht genau erfassen, fast wie eine Fata Morgana und doch schien er hier zu sein, denn je näher er kam, desto mehr fröstelte sie.
Höhnisch kichernd stand er nun vor ihr während sie auf dem Boden kauerte.
„Arme kleine Inara!“ frotzelte er. „Wenn du dich nur sehen könntest. Das Herz einer Löwin hattest du einmal und nun kauerst du ängstlich am Boden und zitterst, weil du nicht weisst, was hier los ist. Wenn dein feiner Herr Gemahl dich so sehen könnte!“ ein überhebliches Grinsen trat in sein Gesicht.
„Aber er wird schon noch sehen, was er davon hat. Ich werde ihm alles wegnehmen was ihm lieb und teuer ist und er darf dabei zusehen, wie du leidest. Und wenn ich mit dir fertig bin, werde ich mir Marick nehmen und er wird nichts dagegen tun.“ Wieder erklang das höhnische Kichern. „Nur wegen seiner blinden Liebe habe ich mich in dir eingenistet und mich von dir genährt, nachdem er mich fast vernichtet hatte! Doch meine Rache wird süß werden! Dieser Narr!“ er lachte auf „Er könnte seiner geliebten Frau doch niemals etwas antun, oder seinem über alles geliebten Sohn. Aber er wird es eh erst merken, wenn es zu spät ist. Dafür sorge ich schon. Ich werde von dir erneut in die Welt geboren werden und da du –leider- bei der Geburt sterben wirst, wird er mich aufziehen wie seinen eigenen Sohn. Schließlich werde ich dann alles sein, was er noch von dir hat und ich werde mitspielen bis es Zeit ist, ihn zu töten. Und Marick… ach der arme Marick! Ich wollte doch nur mit ihm spielen und leider ist er dabei die Treppe hinunter gestürzt!“ meinte er gespielt melodramatisch. „Den werde ich sicher auch noch los und ebenso deine nichtsnutzige Schwägerin. Wobei.. sie könnte mir vielleicht noch nützlich sein. Ich werde das schwarze Blut in ihren Adern kochen lassen, auf dass sie wie eine Furie durchs Land zieht und dann werde ich meine eigenen Schatten erschaffen, noch stärker und noch böser!“
(Fortsetzung folgt)
Um sie herum schien es nichts mehr zu geben, nur endlosen Raum und fahles graues Licht. Wie war sie hier her gekommen, was bedeutete dies? Sie wusste es nicht. Sie glaubte sich zu erinnern, dass sie zu ihrer Schwägerin gefahren waren, doch was passierte dann? Sie konnte sich einfach nicht erinnern. Wenn sie versuchte, sich alles wieder ins Gedächtnis zu rufen, sich ganz fest darauf konzentrierte... nein. Immer wenn sie kurz davor war und meinte, gleich könnte sie sich wieder erinnern, überfiel sie ein namenloser Schrecken. Ihre Haare stellten sich auf und es schien, als würde ein Untoter in ihre Brust greifen und ihr Herz mit seinen kalten toten Fingern zerquetschen und grauenvolle Schmerzen durchfluteten Sie, so dass sie nur gekrümmt am Boden liegen konnte und wimmerte. Trotzdem lies das Gefühl nicht nach, dass sie sich an etwas erinnern musste, etwas Wichtiges. Nur was? Und warum war es so wichtig? War sie am Ende doch noch vollkommen verrückt geworden?
Das würde vielleicht auch diese Stimme erklären, die sie oftmals hörte. Sie schien sie auszulachen, ein grauenvolles Lachen, wie kratzen auf einer Schiefertafel. Sie spürte es in Mark und Bein. Auch jetzt hörte sie wieder dieses grauenvolle lachen. Es sollte aufhören, endlich aufhören! „GENUUUG!!“ schrie sie mit aller Kraft und tatsächlich, das Lachen verstummte. An seine Stelle trat ein amüsiertes Kichern und wieder versuchte sie die Ursache dafür zu finden. Wer war noch hier? Wer kicherte da und warum? Und dann endlich sah sie es. Fast hätte sie es übersehen, da sich die schwarze Gestalt im trüben Dämmerlicht kaum ausmachen lies. Etwas stimmte damit nicht, es schien, als würde die Gestalt direkt auf sie zu kommen und doch sah sie ihn nicht direkt. Ihre Augen konnten ihn nicht genau erfassen, fast wie eine Fata Morgana und doch schien er hier zu sein, denn je näher er kam, desto mehr fröstelte sie.
Höhnisch kichernd stand er nun vor ihr während sie auf dem Boden kauerte.
„Arme kleine Inara!“ frotzelte er. „Wenn du dich nur sehen könntest. Das Herz einer Löwin hattest du einmal und nun kauerst du ängstlich am Boden und zitterst, weil du nicht weisst, was hier los ist. Wenn dein feiner Herr Gemahl dich so sehen könnte!“ ein überhebliches Grinsen trat in sein Gesicht.
„Aber er wird schon noch sehen, was er davon hat. Ich werde ihm alles wegnehmen was ihm lieb und teuer ist und er darf dabei zusehen, wie du leidest. Und wenn ich mit dir fertig bin, werde ich mir Marick nehmen und er wird nichts dagegen tun.“ Wieder erklang das höhnische Kichern. „Nur wegen seiner blinden Liebe habe ich mich in dir eingenistet und mich von dir genährt, nachdem er mich fast vernichtet hatte! Doch meine Rache wird süß werden! Dieser Narr!“ er lachte auf „Er könnte seiner geliebten Frau doch niemals etwas antun, oder seinem über alles geliebten Sohn. Aber er wird es eh erst merken, wenn es zu spät ist. Dafür sorge ich schon. Ich werde von dir erneut in die Welt geboren werden und da du –leider- bei der Geburt sterben wirst, wird er mich aufziehen wie seinen eigenen Sohn. Schließlich werde ich dann alles sein, was er noch von dir hat und ich werde mitspielen bis es Zeit ist, ihn zu töten. Und Marick… ach der arme Marick! Ich wollte doch nur mit ihm spielen und leider ist er dabei die Treppe hinunter gestürzt!“ meinte er gespielt melodramatisch. „Den werde ich sicher auch noch los und ebenso deine nichtsnutzige Schwägerin. Wobei.. sie könnte mir vielleicht noch nützlich sein. Ich werde das schwarze Blut in ihren Adern kochen lassen, auf dass sie wie eine Furie durchs Land zieht und dann werde ich meine eigenen Schatten erschaffen, noch stärker und noch böser!“
(Fortsetzung folgt)
- Malachai Schwarzmourne
- Beiträge: 1606
- Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04
Langsam strich Malachai Inara die Haare aus dem Gesicht. Der Schweiß lief ihrer Stirn hinab, ihr Körper brannte förmlich vom Fieber.
Abermals tränkte er den Schwamm in das kalte Eiswasser, das er von draußen holte, wrang ihn aus und strich ihr damit über die Stirn.
Ihr Zustand verbesserte sich nicht...und er war nicht in der Lage, jemanden zu finden, welcher ihm bei seiner Idee helfen konnte.
Wie denn auch?
Soviele Menschen gab es nicht, die es vermochten, mit den Toten zu sprechen.
Doch leider, und das wusste er, konnte nur eine Tote ihm sagen, was er wissen musste.
Sein Kopf drehte sich leicht, blickend auf den kleinen, schlafenden Jungen am Ende des Bettes.
Er seufzte.
Wäre er irgendwann nicht mehr...dann würde er ein schweres Erbe antreten. Er wollte es nicht, er wünschte, er könnte seinen Sohn dies ersparen...doch egal was er tun wollte und tat...geholfen hat es nichts.
Er legte den Schwamm beiseite, nahm ein Handtuch und liess dieses in den Eimer fallen. Das kahle Mondlicht der Wolkenlosen Nacht erhellte das Zimmer. Er tauchte das Handtuch einige Male hinab, drückte dann das Wasser aus diesem aus und legte es dann auf Inaras Stirn.
Ein leises wimmern entglitt ihr. Er musste Hilfe holen, doch er konnte nicht, er hatte Angst...was würde passieren, wäre er länger als einen Tag fort?
Sarah bereitete ihm ebenso Kopfzerbrechen. Und Perrin? Der war so gut wie nie zugegen. Doch nein, es war ihre Familie. ER musste lernen, sich nicht mehr in deren Angelegenheiten einzumischen. Ein wachsames Auge auf Sie werfen, ja, aber eingreifen nicht...zumindest solange nicht, bis Sarah ihn aufklären würde.
Er seufzte.
Das Fieber senkte sich nicht. Er beugte sich vor, gab Inara einen sachten Kuss und erhebte sich dann.
Er ging direkt auf eine dunkle Ecke zu, ergriff dort eine gepackte Tasche und wendete sich zur Treppe.
Er konnte nicht mehr warten. Er wusste, wo er seine Antworten kriegen würde. Er müsste nur schnell sein. Keine Pausen, keine Rast....nicht einmal den Schlaf.
Das Schiff wartete nun seit einem Wochenlauf auf ihn, die Mannen dort wetteten, ob Malachai jemals kommen würde...doch der Captain, der hatte keinen Zweifel und versprach seinem alten Freund, er würde dort warten und bereit sein. Jener Captain, welcher ihn vor so vielen Jahren nach Gerimor brachte.
Er ging wieder zu Inara, nahm ihre Hand und flüserte leise in ihr Ohr.
"Ich muss fort, ich muss etwas tun. Ich weiß, wo ich Hilfe und Antworten kriege, aber ich werde einige Tage fort sein. Bitte, Inara, sei stark solange. Ich bitte dich, nehm dir all deine Kraft. Bald ist es vorbei. Das verspreche ich dir."
Er gab ihr einen sachten Kuss und hauchte ihr entgegen:
"Ich liebe dich."
Dann erhebte er sich und ging die Treppen hinab. Er konnte Sarah hören. Er hörte Sie immer. Sie versteckte sich vor ihm, tat immer so, als wäre Sie gerade im Bad oder schlafen. Er seufzte. Er besass nicht die Kraft, allen zu helfen. Doch...es war ihm einerlei. Er gab sich mühen, so gut er konnte. Stetig nutzte er die Zeit, selbst in den wenigen Stunden Schlafe, die Augen weder von Inara, noch von Sarah zu nehmen.
Er konnte nur Beten, dass dies alles bald ein gutes Ende nehmen würde.
Er war nun allein...wie sehr wünschte er sich Arsen und Selina zu sich...doch Sie waren immer noch fort...immer noch auf Reisen.
Er griff in die Tasche, holte ein Pergament hervor und legte es auf den Tisch, ehe er leise die Tür öffnete und in die kalte Nacht hinaustrat.
Der Brief würde alles erklären, Sarah würde die folgenden Worte verstehen:






Schattenhuf stand schon vor der Tür, mit eleganter, straffer Haltung. Er wusste, nein er spüre, dass die Zeit drängte. Er war bereit, seinen letzten Atemzug für Inara und ihr Wohl zu geben.
Ein erstaunliches Pferd.
Malachai schwang sich auf seinen starken Rücken und gab Schattenhuf die Sporren.
Es waren nur wenige Meter, als ein Schatten am Baume seine Aufmerksamkeit errang.
Perrin...lange nicht gesehen...wieso auch...Malachai verstand ihn sehr gut...er selber wollte sich selber ja nicht einmal in seinem Haus haben.
"Du verschwindest?", entfleuchte es ihm knapp. Doch in der Totenstille der Nacht gut verständlich.
"Inara geht es nur schlechter. Ich muss Hilfe holen...und sei es, dass ich bis ans Ende der Welt bis hinab in den Schlund Krathors reisen muss, ich werde etwas tun."
Perrin nickte nur knapp.
"Perrin...", sprach Malachai dann ruhig."Bitte...ich bitte dich...kümmere dich um um unsere Familie. Pass auf Sie auf...und...sei nicht unbewaffnet da. Sarah braucht dich...und dein Kind auch. Und ebenso brauche ich nun deine Hilfe, denn ich vertraue niemand anderen mehr als dir. Behüte meine Frau und meinen Sohn."Ehe Perrin etwas sagen könnte, ritt Malachai weiter gen Hafen.
In der Ferne sah er das Licht des Aussichtsturmes, er griff in die Tasche, holte eine Fackel hervor und mit dem Schleifen des Steinkopfes auf der Fackel über den steinigen Boden, entzündet Sie sich, welche er hoch in den Himmel streckt.
Das Signal, das dem Schiff klar macht, sie sollen bereit sein, er ist da. Er würde nun die Reise antreten...zu den Ruinen, dem Ort seiner Geburt und dem Tode seiner Familie.
Abermals tränkte er den Schwamm in das kalte Eiswasser, das er von draußen holte, wrang ihn aus und strich ihr damit über die Stirn.
Ihr Zustand verbesserte sich nicht...und er war nicht in der Lage, jemanden zu finden, welcher ihm bei seiner Idee helfen konnte.
Wie denn auch?
Soviele Menschen gab es nicht, die es vermochten, mit den Toten zu sprechen.
Doch leider, und das wusste er, konnte nur eine Tote ihm sagen, was er wissen musste.
Sein Kopf drehte sich leicht, blickend auf den kleinen, schlafenden Jungen am Ende des Bettes.
Er seufzte.
Wäre er irgendwann nicht mehr...dann würde er ein schweres Erbe antreten. Er wollte es nicht, er wünschte, er könnte seinen Sohn dies ersparen...doch egal was er tun wollte und tat...geholfen hat es nichts.
Er legte den Schwamm beiseite, nahm ein Handtuch und liess dieses in den Eimer fallen. Das kahle Mondlicht der Wolkenlosen Nacht erhellte das Zimmer. Er tauchte das Handtuch einige Male hinab, drückte dann das Wasser aus diesem aus und legte es dann auf Inaras Stirn.
Ein leises wimmern entglitt ihr. Er musste Hilfe holen, doch er konnte nicht, er hatte Angst...was würde passieren, wäre er länger als einen Tag fort?
Sarah bereitete ihm ebenso Kopfzerbrechen. Und Perrin? Der war so gut wie nie zugegen. Doch nein, es war ihre Familie. ER musste lernen, sich nicht mehr in deren Angelegenheiten einzumischen. Ein wachsames Auge auf Sie werfen, ja, aber eingreifen nicht...zumindest solange nicht, bis Sarah ihn aufklären würde.
Er seufzte.
Das Fieber senkte sich nicht. Er beugte sich vor, gab Inara einen sachten Kuss und erhebte sich dann.
Er ging direkt auf eine dunkle Ecke zu, ergriff dort eine gepackte Tasche und wendete sich zur Treppe.
Er konnte nicht mehr warten. Er wusste, wo er seine Antworten kriegen würde. Er müsste nur schnell sein. Keine Pausen, keine Rast....nicht einmal den Schlaf.
Das Schiff wartete nun seit einem Wochenlauf auf ihn, die Mannen dort wetteten, ob Malachai jemals kommen würde...doch der Captain, der hatte keinen Zweifel und versprach seinem alten Freund, er würde dort warten und bereit sein. Jener Captain, welcher ihn vor so vielen Jahren nach Gerimor brachte.
Er ging wieder zu Inara, nahm ihre Hand und flüserte leise in ihr Ohr.
"Ich muss fort, ich muss etwas tun. Ich weiß, wo ich Hilfe und Antworten kriege, aber ich werde einige Tage fort sein. Bitte, Inara, sei stark solange. Ich bitte dich, nehm dir all deine Kraft. Bald ist es vorbei. Das verspreche ich dir."
Er gab ihr einen sachten Kuss und hauchte ihr entgegen:
"Ich liebe dich."
Dann erhebte er sich und ging die Treppen hinab. Er konnte Sarah hören. Er hörte Sie immer. Sie versteckte sich vor ihm, tat immer so, als wäre Sie gerade im Bad oder schlafen. Er seufzte. Er besass nicht die Kraft, allen zu helfen. Doch...es war ihm einerlei. Er gab sich mühen, so gut er konnte. Stetig nutzte er die Zeit, selbst in den wenigen Stunden Schlafe, die Augen weder von Inara, noch von Sarah zu nehmen.
Er konnte nur Beten, dass dies alles bald ein gutes Ende nehmen würde.
Er war nun allein...wie sehr wünschte er sich Arsen und Selina zu sich...doch Sie waren immer noch fort...immer noch auf Reisen.
Er griff in die Tasche, holte ein Pergament hervor und legte es auf den Tisch, ehe er leise die Tür öffnete und in die kalte Nacht hinaustrat.
Der Brief würde alles erklären, Sarah würde die folgenden Worte verstehen:
Schattenhuf stand schon vor der Tür, mit eleganter, straffer Haltung. Er wusste, nein er spüre, dass die Zeit drängte. Er war bereit, seinen letzten Atemzug für Inara und ihr Wohl zu geben.
Ein erstaunliches Pferd.
Malachai schwang sich auf seinen starken Rücken und gab Schattenhuf die Sporren.
Es waren nur wenige Meter, als ein Schatten am Baume seine Aufmerksamkeit errang.
Perrin...lange nicht gesehen...wieso auch...Malachai verstand ihn sehr gut...er selber wollte sich selber ja nicht einmal in seinem Haus haben.
"Du verschwindest?", entfleuchte es ihm knapp. Doch in der Totenstille der Nacht gut verständlich.
"Inara geht es nur schlechter. Ich muss Hilfe holen...und sei es, dass ich bis ans Ende der Welt bis hinab in den Schlund Krathors reisen muss, ich werde etwas tun."
Perrin nickte nur knapp.
"Perrin...", sprach Malachai dann ruhig."Bitte...ich bitte dich...kümmere dich um um unsere Familie. Pass auf Sie auf...und...sei nicht unbewaffnet da. Sarah braucht dich...und dein Kind auch. Und ebenso brauche ich nun deine Hilfe, denn ich vertraue niemand anderen mehr als dir. Behüte meine Frau und meinen Sohn."Ehe Perrin etwas sagen könnte, ritt Malachai weiter gen Hafen.
In der Ferne sah er das Licht des Aussichtsturmes, er griff in die Tasche, holte eine Fackel hervor und mit dem Schleifen des Steinkopfes auf der Fackel über den steinigen Boden, entzündet Sie sich, welche er hoch in den Himmel streckt.
Das Signal, das dem Schiff klar macht, sie sollen bereit sein, er ist da. Er würde nun die Reise antreten...zu den Ruinen, dem Ort seiner Geburt und dem Tode seiner Familie.
Zuletzt geändert von Malachai Schwarzmourne am Montag 20. Dezember 2010, 02:31, insgesamt 3-mal geändert.
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Perrin Catheres
Lange stand er noch unter jenem dunklen Baum, Malachai nachsehend, wie er in die Nacht ritt. Er hatte nie so recht begriffen, was diesen Mann antrieb. Perrin verstand auch nicht so recht, was denn nun eigentlich mit Inara passiert ist und warum Malachai sich solche Sorgen machte. Aber wenn Malachai ihm den Schutz seiner Liebsten als einzig vertrauenswürdige Person überließ, konnte er davon ausgehen, dass er sehr verzweifelt sein musste und die Sache ernster war, als Perrin dachte.
Sein Blick richtete sich auf sein Heim und nachdenklich musterte er jenes. Ein wenig mulmig war ihm schon, nun ganz allein die beiden Frauen zu beschützen zu diesen schweren Zeiten. Da brauchte es nicht noch eine Schattenbedrohung. Die Meereskreaturen reichten Perrin eigentlich vollkommen.
Dann jedoch gab er sich einen Ruck und ging zum Haus, einige dicke Äste auf der Schulter tragend. Er hatte vor, eine Wiege für Tyrion zu bauen, auch wenn er nicht unbedingt der begabteste im Handwerk war. Die Wiege würde nicht sonderlich schön werden, aber diesen Anspruch durfte der Kleine dann eben nicht haben. Dieser Gedanke entlockte Perrin doch ein Lächeln, das sogar glücklich wirkte. Und wenn er schonmal dabei war, konnte er für Inaras Kind auch gleich eine bauen. Wie es aussah, würde sie noch eine ganze Weile da sein.
Er beruhigte Sarah, die den Brief von Malachai in der Hand hielt.Mit ihr zusammen las er den Brief und erzählte ihr von der nächtlichen Begegnung mit Malachai draußen. Er versprach ihr, dass er wiederkommen würde und das er, Perrin, solange alleine auf sie aufpassen werde. Obwohl er das schon öfter sagte und auch tat, so sagte er es immer wieder gern. Denn anscheinend beruhige dies Sarah.
Malachais Bitte folgend, verbrachte er die Tage dann wachsam und tötete jede böswillige Meerkreatur, die dem Haus zu nahe kam, auch wenn es ihn immer mehr zu schaffen machte und an seiner Ausdauer zehrte. Überstiegen die Kräfte dieser Kreaturen doch die seinen.
So beschützte er die Frauen, die ungeborenen Kinder und Marick und sein Blick war immer gen des Hafens gewandt, Ausschau haltend nach der Rückkehr Malachais.
Sein Blick richtete sich auf sein Heim und nachdenklich musterte er jenes. Ein wenig mulmig war ihm schon, nun ganz allein die beiden Frauen zu beschützen zu diesen schweren Zeiten. Da brauchte es nicht noch eine Schattenbedrohung. Die Meereskreaturen reichten Perrin eigentlich vollkommen.
Dann jedoch gab er sich einen Ruck und ging zum Haus, einige dicke Äste auf der Schulter tragend. Er hatte vor, eine Wiege für Tyrion zu bauen, auch wenn er nicht unbedingt der begabteste im Handwerk war. Die Wiege würde nicht sonderlich schön werden, aber diesen Anspruch durfte der Kleine dann eben nicht haben. Dieser Gedanke entlockte Perrin doch ein Lächeln, das sogar glücklich wirkte. Und wenn er schonmal dabei war, konnte er für Inaras Kind auch gleich eine bauen. Wie es aussah, würde sie noch eine ganze Weile da sein.
Er beruhigte Sarah, die den Brief von Malachai in der Hand hielt.Mit ihr zusammen las er den Brief und erzählte ihr von der nächtlichen Begegnung mit Malachai draußen. Er versprach ihr, dass er wiederkommen würde und das er, Perrin, solange alleine auf sie aufpassen werde. Obwohl er das schon öfter sagte und auch tat, so sagte er es immer wieder gern. Denn anscheinend beruhige dies Sarah.
Malachais Bitte folgend, verbrachte er die Tage dann wachsam und tötete jede böswillige Meerkreatur, die dem Haus zu nahe kam, auch wenn es ihn immer mehr zu schaffen machte und an seiner Ausdauer zehrte. Überstiegen die Kräfte dieser Kreaturen doch die seinen.
So beschützte er die Frauen, die ungeborenen Kinder und Marick und sein Blick war immer gen des Hafens gewandt, Ausschau haltend nach der Rückkehr Malachais.
Zuletzt geändert von Perrin Catheres am Montag 20. Dezember 2010, 22:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Inara Schwarzmourne
Sie wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war. Wieder kam es ihr wie eine Ewigkeit vor, die sie hier im Zwielicht verbrachte. ER hatte sich nicht noch einmal sehen lassen, obwohl sie sich doch bisweilen beobachtet fühlte.
Sie kam sich so schlapp und kraftlos vor, so verloren… Wo war Malachai, wo waren Rafael oder Cyrion, wenn sie ihre Freunde brauchte? Hätte sie bloß Cyrions Angebot damals angenommen, wünschte sie sich sicher tausend mal! „Wenn es dein Wunsch ist, wenn es WIRKLICH dein Wunsch ist.. dann werde ich dir helfen zu sterben, auch wenn mein Bruder mich dann tötet.“ Hätte sie damals ja gesagt, würde nun niemand leiden müssen und sie würde diesem … DING, nicht auch noch unfreiwillig helfen, auf die Welt zu kommen.
Sie war nie besonders gläubig gewesen, aber nun wünschte sie sich, sie wäre es. Aber heißt es nicht immer, es ist nie zu spät? Einen Versuch war es zumindest wert, oder? Zu verlieren hatte sie ja nicht mehr viel.
Es fiel ihr schwer, sich aufzurichten, aufrecht zu knien. Sie strich ihre Kleider glatt und über ihre Haare. Sie musste furchtbar aussehen, doch das war nun egal. Dann legte sie sich die Hände mit den Handflächen aneinander und senkte demütig den Kopf und begann leise zu sprechen.
„Eluive, Schöpferin der Erde auf der ich täglich wandle, Mutter allen Lebens. Ich weiß, ich war nie wirklich ein gutes unter deinen Kindern und ich habe sicher keine Hilfe oder Gnade von dir zu erwarten, wo ich doch nie zu dir gesprochen habe. Doch bitte ich nicht für mich, sondern hoffe, du erhörst meine Worte, da dieses Unding deine Erde niemals mehr betreten soll. Bitte hilf mir, meinen Sohn und meine Familie und alle die ich liebe zu beschützen. Bitte zeig mir einen Weg, wie ich seine Widerauferstehung verhindern kann! Ich kann doch nicht zulassen, dass er seine Pläne in die Tat umsetzt, aber alleine werde ich versagen. Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll. Bitte! Mutter…“
Heiße Tränen der Verzweiflung rannen über ihre Wangen. Noch nie hatte sie sich so einsam und verloren und so voller Verzweiflung gefühlt und so ließ sie ihrer Wut und ihrer Trauer freien Lauf. Doch gerade, als sie sich am Mutlosesten fühlte, spürte sie hinter sich eine tröstende Wärme und es schien, als würde jemand gütig seine Hand auf ihre Schulter legen. Doch als sie versuchte, über ihre Schulter zu sehen, sah sie nur ein warmes goldenes Schimmern. Sie konnte nur die Silhouette einer Frau darin erahnen, doch nicht wirklich sehen.
„Du hast nicht zu mir gesprochen, doch ich habe dich immer beobachtet mein Kind, so wie ich all meine Kinder stets im Blick habe.“
Eine zufriedene Wärme durchströmte sie, ausgehend von der Berührung des Wesens, welches ohne Zweifel für sie, Eluive selbst war.
„Und ich bin gekommen um dir zu sagen, dass du nicht allein bist. Das warst du nie und wirst es niemals sein.“ Mit einer ausladenden Handbewegung deutete sie auf einen Ort im Nichts, der sich nun erhellte und so die Sicht auf wohl bekannte Gesichter frei gab.
Da waren Malon, ihr erster Mann..zumindest fast… der ihren toten Sohn in seinen Armen hatte und beide schienen sie anzulächeln. Auch Valion war dort und schmunzelte und eine Frau stand neben ihm. Sie lächelte gütig gen Inara und obwohl sie sie kaum gekannt hatte, wusste sie, dass es ihre Mutter war. Daneben waren wohl ihr Vater und ihre alte Amme, die Köchin der Amarths.
Wieder stiegen ihr Tränen in die Augen. Ja, sie alle passten auf sie auf. Und wieder fühlte sie sich sicher und geborgen.
„Doch wie kann ich ihn besiegen?“ fragte sie unsicher gen Eluive, doch diese lächelte nur nachsichtig. „Hab Vertrauen meine Tochter! Habe nur Vertrauen und du wirst sehen!“ Mit diesen Worten verblassten ihre Freunde und Familien und auch die schimmernde Erscheinung war fort.
Geblieben war jedoch ein Gefühl von Stärke und Vertrauen, eine Wärme, die sie durch und durch erfüllte und sie rief so laut sie konnte:
„SCHAAATTTEEEENNN!!! Ich fordere dich!! Komm heraus!“
Es dauerte nicht lange, dann ertönte wieder das höhnische Lachen. „Was willst du von mir?“ tönte er überheblich.
„Ich fordere dich zu einem Kampf auf Leben und Tod!“ erwiderte sie mit fester Stimme woraufhin tosendes Gelächter in ihren Ohren dröhnte.
„Du willst WAS? Glaubst du wirklich, du hättest auch nur den Hauch einer Chance gegen MICH? Nicht mal dein feiner Herr Schattenlord Ehemann konnte mich besiegen und dann willst ausgerechnet DU gegen MICH kämpfen!? Da lache ich mich höchstens zu Tode!!“
„Was ist? Hast du etwa Angst gegen eine einfache BÄUERIN zu verlieren?“ verspottete sie ihn, doch innerlich verfiel sie in Panik. Was tat sie eigentlich hier, hatte er nicht Recht? Hatte sie nicht tatsächlich nicht mal den Hauch einer Chance gegen ihn? Was tat sie hier eigentlich? Wollte sie sich umbringen? Aber dann hörte sie wieder ihre Stimme in ihrem Geist „Hab Vertrauen meine Tochter!“ und sie ballte Ihre Fäuste.
Ja, sie hatte genug! Ein für alle Mal, wollte sie endlich Ruhe für sich und ihre Familie und wenn er dachte, sie wäre ein leichtes Opfer, dann hatte er sich geschnitten. Sie war zäh wie gegerbtes Leder und es war an der Zeit, dass er endlich mal mitbekam, mit wem er sich da eigentlich angelegt hatte.
Trotziger Zorn stieg in ihr auf und sie schritt geradewegs auf ihn zu.
„Gut, soll mir nur Recht sein!“ meinte er mürrisch, als sie seine Entschlossenheit sah. „Dann übernehme ich eben deinen Körper. Das wird Malachai nur noch mehr durchdrehen lassen, wenn seine Frau plötzlich böse und grausam wird!“ grinste er. „Dieser ganze Kinderkram wäre eh nichts für mich.“
In seinen Händen erschienen 2 Schwerter, eines warf er ihr zu und sie konnte es mit Mühe fangen und hoch halten. „ich kämpfe doch nicht gegen eine unbewaffnete Frau.“ kicherte er und begann sofort mit der ersten Attacke, der sie nur durch einen Hechtsprung ausweichen konnte. Kaum hatte sie sich wieder aufgerappelt, setzte er ihr erneut zu und nur durch Glück konnte sie sich unter seiner Attacke hindurch ducken.
„Gib auf, du hast doch eh keine Chance!“ höhnte er, doch sie erwiderte nichts und versuchte von sich aus einen Angriff. Malachai hatte ihr ein wenig beigebracht und auch in ihrer Zeit auf der Burg hatte sie so einiges mitbekommen. Doch gegen dieses Wesen hätte sie genauso gut versuchen können, mit einer Kornähre gegen einen bewaffneten Ritter anzugehen. Sie hatte wirklich keine Chance und sie würde hier sterben, aber das war nicht wichtig. Sie musste ihn nur irgendwie aufhalten. Er hatte genug angerichtet.
„Du musst mich schon umbringen, bevor ich aufgebe!“ keuchte sie und seine Antwort war ein fahles grinsen. „Nichts einfacher als das!“ und setzte zum finalen Schlag an. Sie schloss die Augen und dankte Eluive für das Leben, das sie führen durfte. Trotz aller Schicksalsschläge und Schwierigkeiten war es ein Leben voll Liebe gewesen und war das nicht alles was zählte? Die Liebe? Und da war sie wieder, die Wärme in ihrem Inneren die sie voll Zuversicht durchflutete. Und das unglaubliche geschah tatsächlich. Er VERFEHLTE sie und ehe sie sich versah, hatte sie sich neben ihn gebracht und stach mit ihrem Schwert tief in seine Flanke. Bestialisches Brüllen war seine Antwort ehe er von einem Moment auf den anderen verschwand.
Völlig ungläubig und verdutzt stand sie da und starrte erst auf die Stelle, an der er gerade noch stand und dann auf ihre Hände, die eben noch ein Schwert hielten, jetzt aber leer waren.
„Und jetzt Inara, wach auf! Du wirst noch gebraucht! Dein Kind will auf die Welt kommen und du musst dich nicht fürchten. Obwohl ein Wesen wie dieses niemals ganz getötet werden kann, ist es erst einmal für lange Zeit geschwächt. Er wird keine Macht über dein Kind haben.“ erklang eine sanfte Stimme in ihrem Kopf.
Als wäre sie aus einem bösen Traum erwacht, schlug sie keuchend die Augen auf. Sie fühlte sich schwach und ausgelaugt und es schien niemand im Raum zu sein. Und gerade als sie sich fragte, ob dies vielleicht eine Täuschung des Schattendämons sein könnte, begannen die Schmerzen.
Die Geburt begann, die Wehen hatten eingesetzt.
Sie kam sich so schlapp und kraftlos vor, so verloren… Wo war Malachai, wo waren Rafael oder Cyrion, wenn sie ihre Freunde brauchte? Hätte sie bloß Cyrions Angebot damals angenommen, wünschte sie sich sicher tausend mal! „Wenn es dein Wunsch ist, wenn es WIRKLICH dein Wunsch ist.. dann werde ich dir helfen zu sterben, auch wenn mein Bruder mich dann tötet.“ Hätte sie damals ja gesagt, würde nun niemand leiden müssen und sie würde diesem … DING, nicht auch noch unfreiwillig helfen, auf die Welt zu kommen.
Sie war nie besonders gläubig gewesen, aber nun wünschte sie sich, sie wäre es. Aber heißt es nicht immer, es ist nie zu spät? Einen Versuch war es zumindest wert, oder? Zu verlieren hatte sie ja nicht mehr viel.
Es fiel ihr schwer, sich aufzurichten, aufrecht zu knien. Sie strich ihre Kleider glatt und über ihre Haare. Sie musste furchtbar aussehen, doch das war nun egal. Dann legte sie sich die Hände mit den Handflächen aneinander und senkte demütig den Kopf und begann leise zu sprechen.
„Eluive, Schöpferin der Erde auf der ich täglich wandle, Mutter allen Lebens. Ich weiß, ich war nie wirklich ein gutes unter deinen Kindern und ich habe sicher keine Hilfe oder Gnade von dir zu erwarten, wo ich doch nie zu dir gesprochen habe. Doch bitte ich nicht für mich, sondern hoffe, du erhörst meine Worte, da dieses Unding deine Erde niemals mehr betreten soll. Bitte hilf mir, meinen Sohn und meine Familie und alle die ich liebe zu beschützen. Bitte zeig mir einen Weg, wie ich seine Widerauferstehung verhindern kann! Ich kann doch nicht zulassen, dass er seine Pläne in die Tat umsetzt, aber alleine werde ich versagen. Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll. Bitte! Mutter…“
Heiße Tränen der Verzweiflung rannen über ihre Wangen. Noch nie hatte sie sich so einsam und verloren und so voller Verzweiflung gefühlt und so ließ sie ihrer Wut und ihrer Trauer freien Lauf. Doch gerade, als sie sich am Mutlosesten fühlte, spürte sie hinter sich eine tröstende Wärme und es schien, als würde jemand gütig seine Hand auf ihre Schulter legen. Doch als sie versuchte, über ihre Schulter zu sehen, sah sie nur ein warmes goldenes Schimmern. Sie konnte nur die Silhouette einer Frau darin erahnen, doch nicht wirklich sehen.
„Du hast nicht zu mir gesprochen, doch ich habe dich immer beobachtet mein Kind, so wie ich all meine Kinder stets im Blick habe.“
Eine zufriedene Wärme durchströmte sie, ausgehend von der Berührung des Wesens, welches ohne Zweifel für sie, Eluive selbst war.
„Und ich bin gekommen um dir zu sagen, dass du nicht allein bist. Das warst du nie und wirst es niemals sein.“ Mit einer ausladenden Handbewegung deutete sie auf einen Ort im Nichts, der sich nun erhellte und so die Sicht auf wohl bekannte Gesichter frei gab.
Da waren Malon, ihr erster Mann..zumindest fast… der ihren toten Sohn in seinen Armen hatte und beide schienen sie anzulächeln. Auch Valion war dort und schmunzelte und eine Frau stand neben ihm. Sie lächelte gütig gen Inara und obwohl sie sie kaum gekannt hatte, wusste sie, dass es ihre Mutter war. Daneben waren wohl ihr Vater und ihre alte Amme, die Köchin der Amarths.
Wieder stiegen ihr Tränen in die Augen. Ja, sie alle passten auf sie auf. Und wieder fühlte sie sich sicher und geborgen.
„Doch wie kann ich ihn besiegen?“ fragte sie unsicher gen Eluive, doch diese lächelte nur nachsichtig. „Hab Vertrauen meine Tochter! Habe nur Vertrauen und du wirst sehen!“ Mit diesen Worten verblassten ihre Freunde und Familien und auch die schimmernde Erscheinung war fort.
Geblieben war jedoch ein Gefühl von Stärke und Vertrauen, eine Wärme, die sie durch und durch erfüllte und sie rief so laut sie konnte:
„SCHAAATTTEEEENNN!!! Ich fordere dich!! Komm heraus!“
Es dauerte nicht lange, dann ertönte wieder das höhnische Lachen. „Was willst du von mir?“ tönte er überheblich.
„Ich fordere dich zu einem Kampf auf Leben und Tod!“ erwiderte sie mit fester Stimme woraufhin tosendes Gelächter in ihren Ohren dröhnte.
„Du willst WAS? Glaubst du wirklich, du hättest auch nur den Hauch einer Chance gegen MICH? Nicht mal dein feiner Herr Schattenlord Ehemann konnte mich besiegen und dann willst ausgerechnet DU gegen MICH kämpfen!? Da lache ich mich höchstens zu Tode!!“
„Was ist? Hast du etwa Angst gegen eine einfache BÄUERIN zu verlieren?“ verspottete sie ihn, doch innerlich verfiel sie in Panik. Was tat sie eigentlich hier, hatte er nicht Recht? Hatte sie nicht tatsächlich nicht mal den Hauch einer Chance gegen ihn? Was tat sie hier eigentlich? Wollte sie sich umbringen? Aber dann hörte sie wieder ihre Stimme in ihrem Geist „Hab Vertrauen meine Tochter!“ und sie ballte Ihre Fäuste.
Ja, sie hatte genug! Ein für alle Mal, wollte sie endlich Ruhe für sich und ihre Familie und wenn er dachte, sie wäre ein leichtes Opfer, dann hatte er sich geschnitten. Sie war zäh wie gegerbtes Leder und es war an der Zeit, dass er endlich mal mitbekam, mit wem er sich da eigentlich angelegt hatte.
Trotziger Zorn stieg in ihr auf und sie schritt geradewegs auf ihn zu.
„Gut, soll mir nur Recht sein!“ meinte er mürrisch, als sie seine Entschlossenheit sah. „Dann übernehme ich eben deinen Körper. Das wird Malachai nur noch mehr durchdrehen lassen, wenn seine Frau plötzlich böse und grausam wird!“ grinste er. „Dieser ganze Kinderkram wäre eh nichts für mich.“
In seinen Händen erschienen 2 Schwerter, eines warf er ihr zu und sie konnte es mit Mühe fangen und hoch halten. „ich kämpfe doch nicht gegen eine unbewaffnete Frau.“ kicherte er und begann sofort mit der ersten Attacke, der sie nur durch einen Hechtsprung ausweichen konnte. Kaum hatte sie sich wieder aufgerappelt, setzte er ihr erneut zu und nur durch Glück konnte sie sich unter seiner Attacke hindurch ducken.
„Gib auf, du hast doch eh keine Chance!“ höhnte er, doch sie erwiderte nichts und versuchte von sich aus einen Angriff. Malachai hatte ihr ein wenig beigebracht und auch in ihrer Zeit auf der Burg hatte sie so einiges mitbekommen. Doch gegen dieses Wesen hätte sie genauso gut versuchen können, mit einer Kornähre gegen einen bewaffneten Ritter anzugehen. Sie hatte wirklich keine Chance und sie würde hier sterben, aber das war nicht wichtig. Sie musste ihn nur irgendwie aufhalten. Er hatte genug angerichtet.
„Du musst mich schon umbringen, bevor ich aufgebe!“ keuchte sie und seine Antwort war ein fahles grinsen. „Nichts einfacher als das!“ und setzte zum finalen Schlag an. Sie schloss die Augen und dankte Eluive für das Leben, das sie führen durfte. Trotz aller Schicksalsschläge und Schwierigkeiten war es ein Leben voll Liebe gewesen und war das nicht alles was zählte? Die Liebe? Und da war sie wieder, die Wärme in ihrem Inneren die sie voll Zuversicht durchflutete. Und das unglaubliche geschah tatsächlich. Er VERFEHLTE sie und ehe sie sich versah, hatte sie sich neben ihn gebracht und stach mit ihrem Schwert tief in seine Flanke. Bestialisches Brüllen war seine Antwort ehe er von einem Moment auf den anderen verschwand.
Völlig ungläubig und verdutzt stand sie da und starrte erst auf die Stelle, an der er gerade noch stand und dann auf ihre Hände, die eben noch ein Schwert hielten, jetzt aber leer waren.
„Und jetzt Inara, wach auf! Du wirst noch gebraucht! Dein Kind will auf die Welt kommen und du musst dich nicht fürchten. Obwohl ein Wesen wie dieses niemals ganz getötet werden kann, ist es erst einmal für lange Zeit geschwächt. Er wird keine Macht über dein Kind haben.“ erklang eine sanfte Stimme in ihrem Kopf.
Als wäre sie aus einem bösen Traum erwacht, schlug sie keuchend die Augen auf. Sie fühlte sich schwach und ausgelaugt und es schien niemand im Raum zu sein. Und gerade als sie sich fragte, ob dies vielleicht eine Täuschung des Schattendämons sein könnte, begannen die Schmerzen.
Die Geburt begann, die Wehen hatten eingesetzt.
- Malachai Schwarzmourne
- Beiträge: 1606
- Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04
Langsam ritt er auf diese Ruine zu. Immer noch, lagen die zerstörten Bollwerke vor ihm, eine Säule, in der Mitte durchgebrochen, auf einer anderen.
Staub und Dreck verteilten sich in diesem Gebiet, nur wenige Grabräuber versuchten vor vielen Jahrzehnten ihr Glück, doch mussten hoffnungslos das Weite suchen.
Langsam stieg er ab. Schattenhuf schien die Region vertraut, trabte er doch ruhig umher.
Er ging wieder an diese eine Stelle...an jener, wo er vor langer Zeit mit Sienara in die tiefen Abstieg.
Er seufzte.
So bekannt die Gegend, so schmerzhaft die Erinnerungen an jenen Tag, wo seinesgleichen ausgelöscht wurden. Gnadenlos, von einen aus ihren Reihen, schuldhaft sein Vater, der Sie beschützen musste, dessen Wille nach Macht zur Sorge seiner Frau...seines Sohnes...ihm...Malachai zu allem veranlasste.
Und nun, war er wieder hier, um es zu beenden.
Er konnte sich keinen Reim auf allem machen, nur mutmassen, was geschehen war. Warum es seiner Frau so schlecht ging, warum...es ihrem Kind so schlecht ging.
Er fasste sich ans Herz, wie einen Dolchstoss, der immer und immer wieder kehrt, wenn er nur einen Gedanken an diese Situation verschwendete.
Er fühlte sich nicht nur alleine, er war es.
Keine Schatten um ihn, die ihm helfen konnte.
Sienara....fort.
Selina...fort.
Arsen...fort.
Alle....
und seine Schwester Schwanger, wie auch seine Frau.
Er würde es am liebsten Wegwerfen, wie einen dreckigen Mantel, den er zulange trug. Doch es ging nicht. Es kam immer wieder, diese Erkenntnis erlangte er schon vor Jahren.
Mit einem schleifen gegen des Steines, entzündete sich die Fackel und erhellte den langen Gang.
Wieder brannten sich die Bilder in seinem Kopf, unweigerlich, was ihm vor gefühlten Ewigkeiten gezeigt wurde.
Wie Geister, weiße Silhouetten offenbarte sich das Schrecken, er sah, wie die Schatten starben.
Entzweigerissen, verstümmelt, erdolcht, erschlagen, enthauptet von jenem einem Verräter, der sich wie schwarzer Schleim um seine Feinde legte und sie zermalmte.
Hilflos, eine Schatten mit dem Kind auf dem Arme, flehend, bettelnd und dennoch ohne Hoffnung, dass der Abtrünnige soetwas wie Gnade kennen würde. Egal, dass er einst einer von ihnen war, in diese Familie gehört.
Der Gedanke machte Malachai schwach...dieses Leid, diese Erbarmungslosigkeit, die er zeigte....dieser Gefahr, war nun auch sein Kind und seine Frau ausgesetzt.
Er musste sich beeilen, er ging direkt weiter, ignorierte die Bilder in seinem Kopfe, bog ab, schob die alte Metaltür beiseite, entfernte Holzbarrikaden im Wege, bis er den Ursprung allem erreichte:
Die Alchemiekammer des Abtrünnigen.
Er entfernte das Regal und begutachtete den Raum dahinter.
Der Tisch, an welchen Ketten prankten und darauf die Silhouette eines Skelettes...seiner Mutter...welche hier ihr Ende fand.
Er ging langsam darauf zu, den Finger über diesen Streifend.
Die erste Greueltat, der erste Mord an einem Schatten fand hier statt. Und nur, weil ER den letzten Nachkommen des Lords suchte...weil er wissen wollte, wo die Mutter ihr Kind versteckte. Unwissend, dass alle Qualen, alle Folter vergebens waren, denn seine Mutter hätte ihn nie verraten.
Er kniete sich hin, die Arme auf den Tisch liegend und sprach leise.
"Mutter, vergebe mir all dein Leid. Selbst wenn ich weiß, dass es nicht meine Schuld war, so fandest du den Tot wegen mir."
Er seufzte und schloss die Augen.
Wie ein Nebel im Herbst, schloss sich etwas um ihn. Doch erfüllte es ihn nicht mit Kälte, sondern mit der Wärme und Geborgenheit einer Person, die sich um jemand schlang, den Sie liebte.
Wie in Trance blickte er auf die Schemenhaften Gestalt im Rauch, dessen Gesicht klar zu erkennen war.
So schön, so unbeschreiblich schön. Selbst wenn ihr die Farbe fehlte, erkannte er ihr langes, pechschwarzes Haar, ihre stechenden, grauen Augen und ihre zarten, roten Lippen.
Er sah noch nie klarer die Gestalt seiner Patronin, seines Schutzengels...seiner Mutter.
Jene Frau, die am wenigsten Buße leiden musste...und dennoch, mag es Traum sein oder nicht, an dem Ort gefangen war, der ihr soviel schreckliches antat.
Ein leises flüstern ihres Namens, beugte sie sich vor und legte die Wand auf seine Wange.
"Ich weiß...warum du hier bist mein Sohn."
Es war eher eine Stimme, die durch den Raum hallte wie ein Echo.
"Meine Schwiegertochter und meine Enkelin leiden."
Er schaute auf. Enkelin? Seine Tochter. Es wird ein Mädchen? Bewusst wollte er es diesesmal nicht erspüren, nicht wissen, was es wird. Dennoch zauberte der Gedanke ihm ein lächeln auf den Lippen, dass all die Sorgen um deren Leben für einen Bruchteil vergessen liess.
Ehe er das Wort erheben kann, sprach die Gestalt weiter.
"Nie wirst du ihn vernichten...wenn nicht sein Blutsverwandter mit stirbt. Nie wirst du das Schrecken los, wenn du ihm nicht den Quell seiner Existenz raubst. So war er Gedacht, erschaffen. Etwas, das solange Existenz trägt, wie es Existenz gibt. Er hat Sie gefunden. Seinen Quell, seiner Kraft. Du hast Recht mit dem Gefühl, dass ER es ist. Er nährt sich, erst an deiner Frau, dessen Reste Sie durch deines Sohnes Geburt trägt, dann nun durch deine Tochter. Er wird Sie töten, beide."
Er wollte aufspringen, die Worte lagen wie ein Hammer. Grundlos, aus Sorge, obwohl er nicht seine Antwort bekam, die er brauchte. Und dennoch, die zarte Rauchform einer Hand, die auf seiner Schulter ruhte, hielten ihn so fest, dass er nicht einmal mit der Wimper schlagen konnte,
"Sorge dich nicht. Diesesmal ist es kein Kampf der Schatten. Es ist der Kampf einer Mutter zu ihrem Kinde. Und die Mutter, wird ihr Kind beschützen vor der Dunkelheit. Du kannst nichts tun. Du kannst nicht deine Klinge ziehen und es bekämpfen. Nein...die Mutter, wird sich um das Kinde kümmern und der Mutter Kraft geben, das Kind zu retten. So, wie ich, als deine Mutter es immer tat. Vertraue ihnen.
Wir Frauen, wir Schattinnen, wussten, wo unsere Stärke liegt. Und Inara...", es war das erste Mal, dass die neblige Gestalt einen Namen sprach. "Ist eine von uns. Sie ist nicht alleine, Sie wird gesegnet sein und Sie wird ihn vertreiben aus dem Hort, der ihm auch als Mensch verweigert blieb."
Er seufzte. Mochte Sie Recht haben? Gab es Bereiche, an welchen er so hilflos war, so gebunden an dem, WAS er war?
Ja, Sie hatte Recht. Die Liebe von einer Mutter zu seinem Kinde, versetzte oft Berge. Nicht selten sah man eine Mutter mit letzter Kraft ihr Kind schützen...war...seine eigene ja nicht anders.
Und vermochte auch Inaras Liebe zu deren gemeinsamen Sohn oft schlimme Dinge abwenden zu lassen.
Er erhebte sich, sachte. Er vermochte, sich zu bewegen und wendete sich ab.
"Du weißt, was du tun musst, mein Sohn. Um deine Familie zu schützen, deine Liebsten...und die letzten Schatten...musst du in einen Kampf ziehen, aus welchen keiner der Gewinner sein kann. Nur wenn er dich als Quell seiner Existenz verliert und keine Zeit findet, sich neu zu binden, nur dann wird er vernichtet sein."
Er stoppte und drehte sich um, weiter schweigend.
"Ein schweres Schicksal, dass dein Vater und Ich dir auferlegt haben. Aber es ist deine Pflicht, unsere Fehler zu bereinigen."
Er trat näher, liess die Hand durch den Nebel gleiten, was das Gesicht kurz verschwimmen liess, ehe er leise sprach.
"Dich in den Arm nehmen, Mutter, war so lange mein Wunsch. Soviele Jahre suchte ich nach euch, als ich mir meiner Herkunft nicht bewusst war. Stellte mir vor, wie ich euch fand, ihr mir eine Geschichte erzähltet, dass ihr mich nicht verlieren wolltet, ihr mich suchtet. Soviele Jahre. Und dann, dass ich euch in die Arme schliesse.
Jetzt, wo ich euch fand, ist es ein böser Wink der Götter und ihr Intrigantes Spiel mit uns, dass von all dem, was uns vergönnt sei, ich gerade dies nicht tun kann. Dich nicht in den Arm schliessend, dir dankbar zu sein, dass du dich für mich geopfert hast.
Was wäre ich für ein Sohn, wenn ich das Erbe meiner Familie abstreiten würde, wo es mich doch ehh immer verfolgen wird,"
Er senkt den Kopf und seufzt, seine Hand begutachtend, wie der Nebel sich um diese spielt.
"Er ist nun vielleicht fort. Inara, besiegte ihn und vertrieb ihn. Doch er wird wiederkommen. Und dann werde ich es beenden. Ein für allemal."
Er dreht den Kopf leicht schräg.
"Er wird sterben. Und mit ihm die Schatten. Die Welt wird ein Übel weniger haben, wovon Sie nichts wissen. Und dennoch, wird keiner mehr leiden müssen. Meine Kinder...werden in Frieden aufwachsen und keinerlei Erinnerung an das Böse besitzen, dass ihre Vorfahren erschufen."
Er blickte nun in das verrauchte Gesicht seiner Mutter, dessen Züge eine gequälte, mitfühlende Gestalt annahm. Die Hand sich hebend uns achte über die Stelle streichend, die seine Wange darstellt.
Ja, sie wusste, was Sie verlangte. Ihr war klar, dass er sterben würde, um es zu Beenden. Sie gab ihr Leben für ihn, nur um zu wissen, er müsse wachsen und dann ebenso seines geben...für seine Kinder. Ein Teufelskreis.
Sicher, es würde nicht heute geschehen...oder morgen...aber es würde geschehen und ihr war bewusst, dass Sie etwas von ihm verlangte, was ihr vielleicht mehr Schmerzen zubereitete, als es ihm das tun würde.
Er wandte sich dann ab, verschwand in der Dunkelheit der Ruinen, während der Nebel sich verzog und die Gestalt langsam zerriss.
So war es sein Schicksal...doch er würde es antreten...zur Sicherheit seiner Erben...zur Sicherheit all jener, die nach der Tragödie und dem Untergang geboren wurden.
Seiner Frau...
seinem Sohne...
seiner Tochter...
seiner Schwester...
seines Neffen...
...die letzten Überbleibsel, die an eine Zivilisation erinnert, die sich selbst vernichtet hat.
Staub und Dreck verteilten sich in diesem Gebiet, nur wenige Grabräuber versuchten vor vielen Jahrzehnten ihr Glück, doch mussten hoffnungslos das Weite suchen.
Langsam stieg er ab. Schattenhuf schien die Region vertraut, trabte er doch ruhig umher.
Er ging wieder an diese eine Stelle...an jener, wo er vor langer Zeit mit Sienara in die tiefen Abstieg.
Er seufzte.
So bekannt die Gegend, so schmerzhaft die Erinnerungen an jenen Tag, wo seinesgleichen ausgelöscht wurden. Gnadenlos, von einen aus ihren Reihen, schuldhaft sein Vater, der Sie beschützen musste, dessen Wille nach Macht zur Sorge seiner Frau...seines Sohnes...ihm...Malachai zu allem veranlasste.
Und nun, war er wieder hier, um es zu beenden.
Er konnte sich keinen Reim auf allem machen, nur mutmassen, was geschehen war. Warum es seiner Frau so schlecht ging, warum...es ihrem Kind so schlecht ging.
Er fasste sich ans Herz, wie einen Dolchstoss, der immer und immer wieder kehrt, wenn er nur einen Gedanken an diese Situation verschwendete.
Er fühlte sich nicht nur alleine, er war es.
Keine Schatten um ihn, die ihm helfen konnte.
Sienara....fort.
Selina...fort.
Arsen...fort.
Alle....
und seine Schwester Schwanger, wie auch seine Frau.
Er würde es am liebsten Wegwerfen, wie einen dreckigen Mantel, den er zulange trug. Doch es ging nicht. Es kam immer wieder, diese Erkenntnis erlangte er schon vor Jahren.
Mit einem schleifen gegen des Steines, entzündete sich die Fackel und erhellte den langen Gang.
Wieder brannten sich die Bilder in seinem Kopf, unweigerlich, was ihm vor gefühlten Ewigkeiten gezeigt wurde.
Wie Geister, weiße Silhouetten offenbarte sich das Schrecken, er sah, wie die Schatten starben.
Entzweigerissen, verstümmelt, erdolcht, erschlagen, enthauptet von jenem einem Verräter, der sich wie schwarzer Schleim um seine Feinde legte und sie zermalmte.
Hilflos, eine Schatten mit dem Kind auf dem Arme, flehend, bettelnd und dennoch ohne Hoffnung, dass der Abtrünnige soetwas wie Gnade kennen würde. Egal, dass er einst einer von ihnen war, in diese Familie gehört.
Der Gedanke machte Malachai schwach...dieses Leid, diese Erbarmungslosigkeit, die er zeigte....dieser Gefahr, war nun auch sein Kind und seine Frau ausgesetzt.
Er musste sich beeilen, er ging direkt weiter, ignorierte die Bilder in seinem Kopfe, bog ab, schob die alte Metaltür beiseite, entfernte Holzbarrikaden im Wege, bis er den Ursprung allem erreichte:
Die Alchemiekammer des Abtrünnigen.
Er entfernte das Regal und begutachtete den Raum dahinter.
Der Tisch, an welchen Ketten prankten und darauf die Silhouette eines Skelettes...seiner Mutter...welche hier ihr Ende fand.
Er ging langsam darauf zu, den Finger über diesen Streifend.
Die erste Greueltat, der erste Mord an einem Schatten fand hier statt. Und nur, weil ER den letzten Nachkommen des Lords suchte...weil er wissen wollte, wo die Mutter ihr Kind versteckte. Unwissend, dass alle Qualen, alle Folter vergebens waren, denn seine Mutter hätte ihn nie verraten.
Er kniete sich hin, die Arme auf den Tisch liegend und sprach leise.
"Mutter, vergebe mir all dein Leid. Selbst wenn ich weiß, dass es nicht meine Schuld war, so fandest du den Tot wegen mir."
Er seufzte und schloss die Augen.
Wie ein Nebel im Herbst, schloss sich etwas um ihn. Doch erfüllte es ihn nicht mit Kälte, sondern mit der Wärme und Geborgenheit einer Person, die sich um jemand schlang, den Sie liebte.
Wie in Trance blickte er auf die Schemenhaften Gestalt im Rauch, dessen Gesicht klar zu erkennen war.
So schön, so unbeschreiblich schön. Selbst wenn ihr die Farbe fehlte, erkannte er ihr langes, pechschwarzes Haar, ihre stechenden, grauen Augen und ihre zarten, roten Lippen.
Er sah noch nie klarer die Gestalt seiner Patronin, seines Schutzengels...seiner Mutter.
Jene Frau, die am wenigsten Buße leiden musste...und dennoch, mag es Traum sein oder nicht, an dem Ort gefangen war, der ihr soviel schreckliches antat.
Ein leises flüstern ihres Namens, beugte sie sich vor und legte die Wand auf seine Wange.
"Ich weiß...warum du hier bist mein Sohn."
Es war eher eine Stimme, die durch den Raum hallte wie ein Echo.
"Meine Schwiegertochter und meine Enkelin leiden."
Er schaute auf. Enkelin? Seine Tochter. Es wird ein Mädchen? Bewusst wollte er es diesesmal nicht erspüren, nicht wissen, was es wird. Dennoch zauberte der Gedanke ihm ein lächeln auf den Lippen, dass all die Sorgen um deren Leben für einen Bruchteil vergessen liess.
Ehe er das Wort erheben kann, sprach die Gestalt weiter.
"Nie wirst du ihn vernichten...wenn nicht sein Blutsverwandter mit stirbt. Nie wirst du das Schrecken los, wenn du ihm nicht den Quell seiner Existenz raubst. So war er Gedacht, erschaffen. Etwas, das solange Existenz trägt, wie es Existenz gibt. Er hat Sie gefunden. Seinen Quell, seiner Kraft. Du hast Recht mit dem Gefühl, dass ER es ist. Er nährt sich, erst an deiner Frau, dessen Reste Sie durch deines Sohnes Geburt trägt, dann nun durch deine Tochter. Er wird Sie töten, beide."
Er wollte aufspringen, die Worte lagen wie ein Hammer. Grundlos, aus Sorge, obwohl er nicht seine Antwort bekam, die er brauchte. Und dennoch, die zarte Rauchform einer Hand, die auf seiner Schulter ruhte, hielten ihn so fest, dass er nicht einmal mit der Wimper schlagen konnte,
"Sorge dich nicht. Diesesmal ist es kein Kampf der Schatten. Es ist der Kampf einer Mutter zu ihrem Kinde. Und die Mutter, wird ihr Kind beschützen vor der Dunkelheit. Du kannst nichts tun. Du kannst nicht deine Klinge ziehen und es bekämpfen. Nein...die Mutter, wird sich um das Kinde kümmern und der Mutter Kraft geben, das Kind zu retten. So, wie ich, als deine Mutter es immer tat. Vertraue ihnen.
Wir Frauen, wir Schattinnen, wussten, wo unsere Stärke liegt. Und Inara...", es war das erste Mal, dass die neblige Gestalt einen Namen sprach. "Ist eine von uns. Sie ist nicht alleine, Sie wird gesegnet sein und Sie wird ihn vertreiben aus dem Hort, der ihm auch als Mensch verweigert blieb."
Er seufzte. Mochte Sie Recht haben? Gab es Bereiche, an welchen er so hilflos war, so gebunden an dem, WAS er war?
Ja, Sie hatte Recht. Die Liebe von einer Mutter zu seinem Kinde, versetzte oft Berge. Nicht selten sah man eine Mutter mit letzter Kraft ihr Kind schützen...war...seine eigene ja nicht anders.
Und vermochte auch Inaras Liebe zu deren gemeinsamen Sohn oft schlimme Dinge abwenden zu lassen.
Er erhebte sich, sachte. Er vermochte, sich zu bewegen und wendete sich ab.
"Du weißt, was du tun musst, mein Sohn. Um deine Familie zu schützen, deine Liebsten...und die letzten Schatten...musst du in einen Kampf ziehen, aus welchen keiner der Gewinner sein kann. Nur wenn er dich als Quell seiner Existenz verliert und keine Zeit findet, sich neu zu binden, nur dann wird er vernichtet sein."
Er stoppte und drehte sich um, weiter schweigend.
"Ein schweres Schicksal, dass dein Vater und Ich dir auferlegt haben. Aber es ist deine Pflicht, unsere Fehler zu bereinigen."
Er trat näher, liess die Hand durch den Nebel gleiten, was das Gesicht kurz verschwimmen liess, ehe er leise sprach.
"Dich in den Arm nehmen, Mutter, war so lange mein Wunsch. Soviele Jahre suchte ich nach euch, als ich mir meiner Herkunft nicht bewusst war. Stellte mir vor, wie ich euch fand, ihr mir eine Geschichte erzähltet, dass ihr mich nicht verlieren wolltet, ihr mich suchtet. Soviele Jahre. Und dann, dass ich euch in die Arme schliesse.
Jetzt, wo ich euch fand, ist es ein böser Wink der Götter und ihr Intrigantes Spiel mit uns, dass von all dem, was uns vergönnt sei, ich gerade dies nicht tun kann. Dich nicht in den Arm schliessend, dir dankbar zu sein, dass du dich für mich geopfert hast.
Was wäre ich für ein Sohn, wenn ich das Erbe meiner Familie abstreiten würde, wo es mich doch ehh immer verfolgen wird,"
Er senkt den Kopf und seufzt, seine Hand begutachtend, wie der Nebel sich um diese spielt.
"Er ist nun vielleicht fort. Inara, besiegte ihn und vertrieb ihn. Doch er wird wiederkommen. Und dann werde ich es beenden. Ein für allemal."
Er dreht den Kopf leicht schräg.
"Er wird sterben. Und mit ihm die Schatten. Die Welt wird ein Übel weniger haben, wovon Sie nichts wissen. Und dennoch, wird keiner mehr leiden müssen. Meine Kinder...werden in Frieden aufwachsen und keinerlei Erinnerung an das Böse besitzen, dass ihre Vorfahren erschufen."
Er blickte nun in das verrauchte Gesicht seiner Mutter, dessen Züge eine gequälte, mitfühlende Gestalt annahm. Die Hand sich hebend uns achte über die Stelle streichend, die seine Wange darstellt.
Ja, sie wusste, was Sie verlangte. Ihr war klar, dass er sterben würde, um es zu Beenden. Sie gab ihr Leben für ihn, nur um zu wissen, er müsse wachsen und dann ebenso seines geben...für seine Kinder. Ein Teufelskreis.
Sicher, es würde nicht heute geschehen...oder morgen...aber es würde geschehen und ihr war bewusst, dass Sie etwas von ihm verlangte, was ihr vielleicht mehr Schmerzen zubereitete, als es ihm das tun würde.
Er wandte sich dann ab, verschwand in der Dunkelheit der Ruinen, während der Nebel sich verzog und die Gestalt langsam zerriss.
So war es sein Schicksal...doch er würde es antreten...zur Sicherheit seiner Erben...zur Sicherheit all jener, die nach der Tragödie und dem Untergang geboren wurden.
Seiner Frau...
seinem Sohne...
seiner Tochter...
seiner Schwester...
seines Neffen...
...die letzten Überbleibsel, die an eine Zivilisation erinnert, die sich selbst vernichtet hat.
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