Glutrotes Haar, die Empfindung dazwischen
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Celeste Sahil
Glutrotes Haar, die Empfindung dazwischen
Celeste lag in dem Schlafraum des Hauses das sie nun ihr Heim nannte.
Es war unheimlich gemütlich und sie genoss die nähe zu ihren "Schwestern". Der Tag den sie verlebt hatte war aufschlussreich, fragen aufwerfend und aufregend zugleich gewesen.
Solveigh hatte ihr soviel erzählt, aber vor allem hatte sie ihr Fragen gestellt. Viele Fragen...soviele das Celeste sich kaum mehr daran erinnern konnte welche es nun alle waren.
Eines jedoch wusste sie: Sie hatte unheimlich viel über sich selbst erfahren und über die Dinge die tief in ihr und überall um ihr herrum vor sich gingen.
So lag sie dar, schaute an die Decke und hörte um sich herrum die Geräusche der Nacht. Um sie herrum pulsierte alles mit Leben und überall her vermutete Celeste würden wohl Klänge kommen.
So auch von den beiden Samenkörnern die sie in den Händen hielt. Beides waren Samenkörner doch sie waren nicht gleich, ihre Melodie war anders. Nur ein winziges bisschen, das hatte Solveigh gesagt. Es lag an Celeste herrauszufinden wo dieser unterschied lag. Was anders war um einem der beiden Samenkörner "leben" zu wünschen.
Ihre Gedanken gingen kurz zu dem Gespräch am Waldrand. Wo Solveigh und sie über das Gleichgewicht gesprochen hatten und die Bedeutung eben dieses. Solveigh hatte gesagt, sie alle würden für das Gleichgewicht einstehen. Beobachten und das Lot halten. Nicht bewerten. Das passierte Solveigh wohl häufig. Sie schmunzelt kurz.
Das Lot...fressen und gefressen werden. Völlige Harmonie und Frieden verheissen Stillstand und Tod.
"Ein Wolf darf nicht neben seiner Beute friedvoll in Harmonie leben, sonst stirbt er" hört sie sich in Gedanken sagen. Nein das durfte nicht so sein.
Solveigh hatte auch gesagt sie würden für das Gleichgewicht einstehen und so es drohte zu kippen würden sie einschreiten. Mit Mutters Kraft.
Sie hatte nicht verstanden was Solveigh ihr damit sagen wollte, doch mit der Zeit des Gespräches und den Stunden die hiermit verannen wurde es klarer, wenn auch nicht gänzlich.
Solveigh hatte gesagt sie könne sich wünschen, die Mutter darum bitten, das der Samen zum Baum werden würde. Celeste wollte den Samen zum Baum werden lassen. Dafür musste sie den Unterschied herrausfinden, was ihre Gedanken wieder auf die Samenkörner brachte und sie die Augen schloss um deren Lieder zu lauschen. Zu Empfinden was sie ihr vermittelten. Es war nicht leicht. Garnicht leicht. Solveigh sagte es gäbe einen winzigen Unterschied. Eine Note die anders war und den Korn in disharmonie brachte.
Erst versuchte sie dem einem zu lauschen. Es war nicht leicht. Nur ein Wispern in ihrer Empfindung. Kurz versuchte sie sich krampfhaft zu konzentieren bis sie sich daran erinnerte was sie eigendlich tun musste.
Sich fallen lassen, sich einfach dem ergeben was ihr der Korn sagen wollte.
Sie regte sich kurz, brachte sich in eine bequeme Position und schloss erneut die Augen. Diesmal entspannt. Ohne irgendwelche Erwartungen, ohne jeden Ehrgeiz. Liess einfach das auf sich wirken, was absolut natürlich war. Und sie hörte es. Leise, ganz leise vernahm sie das Wispern. Tief in ihr drin.
Jetzt musste sie nurnoch den Misklang finden. Den Unterschied kennen um nicht den flaschen Korn zu wählen und sich zu wünschen er währe wie der andere. Das währe ein fataler Fehler, würde sie sich doch den Tod dessen wünschen. Aber sie wollte den Baum sehen.
Der Abend verstrich, die Nacht lief fort und irgendwann, den "fehlerhaften" Samenkorn in den Händen schlief sie unter dessen Wispern ein. Vielleicht würde der Frieden ihrer Träume ja mehr aufschluss geben, als ihr Wunsch zu tun was so natürlich schien.
Es war unheimlich gemütlich und sie genoss die nähe zu ihren "Schwestern". Der Tag den sie verlebt hatte war aufschlussreich, fragen aufwerfend und aufregend zugleich gewesen.
Solveigh hatte ihr soviel erzählt, aber vor allem hatte sie ihr Fragen gestellt. Viele Fragen...soviele das Celeste sich kaum mehr daran erinnern konnte welche es nun alle waren.
Eines jedoch wusste sie: Sie hatte unheimlich viel über sich selbst erfahren und über die Dinge die tief in ihr und überall um ihr herrum vor sich gingen.
So lag sie dar, schaute an die Decke und hörte um sich herrum die Geräusche der Nacht. Um sie herrum pulsierte alles mit Leben und überall her vermutete Celeste würden wohl Klänge kommen.
So auch von den beiden Samenkörnern die sie in den Händen hielt. Beides waren Samenkörner doch sie waren nicht gleich, ihre Melodie war anders. Nur ein winziges bisschen, das hatte Solveigh gesagt. Es lag an Celeste herrauszufinden wo dieser unterschied lag. Was anders war um einem der beiden Samenkörner "leben" zu wünschen.
Ihre Gedanken gingen kurz zu dem Gespräch am Waldrand. Wo Solveigh und sie über das Gleichgewicht gesprochen hatten und die Bedeutung eben dieses. Solveigh hatte gesagt, sie alle würden für das Gleichgewicht einstehen. Beobachten und das Lot halten. Nicht bewerten. Das passierte Solveigh wohl häufig. Sie schmunzelt kurz.
Das Lot...fressen und gefressen werden. Völlige Harmonie und Frieden verheissen Stillstand und Tod.
"Ein Wolf darf nicht neben seiner Beute friedvoll in Harmonie leben, sonst stirbt er" hört sie sich in Gedanken sagen. Nein das durfte nicht so sein.
Solveigh hatte auch gesagt sie würden für das Gleichgewicht einstehen und so es drohte zu kippen würden sie einschreiten. Mit Mutters Kraft.
Sie hatte nicht verstanden was Solveigh ihr damit sagen wollte, doch mit der Zeit des Gespräches und den Stunden die hiermit verannen wurde es klarer, wenn auch nicht gänzlich.
Solveigh hatte gesagt sie könne sich wünschen, die Mutter darum bitten, das der Samen zum Baum werden würde. Celeste wollte den Samen zum Baum werden lassen. Dafür musste sie den Unterschied herrausfinden, was ihre Gedanken wieder auf die Samenkörner brachte und sie die Augen schloss um deren Lieder zu lauschen. Zu Empfinden was sie ihr vermittelten. Es war nicht leicht. Garnicht leicht. Solveigh sagte es gäbe einen winzigen Unterschied. Eine Note die anders war und den Korn in disharmonie brachte.
Erst versuchte sie dem einem zu lauschen. Es war nicht leicht. Nur ein Wispern in ihrer Empfindung. Kurz versuchte sie sich krampfhaft zu konzentieren bis sie sich daran erinnerte was sie eigendlich tun musste.
Sich fallen lassen, sich einfach dem ergeben was ihr der Korn sagen wollte.
Sie regte sich kurz, brachte sich in eine bequeme Position und schloss erneut die Augen. Diesmal entspannt. Ohne irgendwelche Erwartungen, ohne jeden Ehrgeiz. Liess einfach das auf sich wirken, was absolut natürlich war. Und sie hörte es. Leise, ganz leise vernahm sie das Wispern. Tief in ihr drin.
Jetzt musste sie nurnoch den Misklang finden. Den Unterschied kennen um nicht den flaschen Korn zu wählen und sich zu wünschen er währe wie der andere. Das währe ein fataler Fehler, würde sie sich doch den Tod dessen wünschen. Aber sie wollte den Baum sehen.
Der Abend verstrich, die Nacht lief fort und irgendwann, den "fehlerhaften" Samenkorn in den Händen schlief sie unter dessen Wispern ein. Vielleicht würde der Frieden ihrer Träume ja mehr aufschluss geben, als ihr Wunsch zu tun was so natürlich schien.
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Celeste Sahil
Der Abend war schon weit fortgeschritten als Celeste immernoch an dem riesigen Lagerfeuer auf den Fellen lag und in die Sterne hinaus blickte. Sie hatte lange mit Vivianne und Ryana gesprochen. Hatte über die Dinge gesprochen die Soveigh ihr gesagt hatte und darüber was sie zu bedeuten hatten. Es schien das Celeste wohl erst viel lernen musste und das sie den Sinn dieses Ganzen langsam begriff.
Sie hatte Vivianne gesagt, sie würde die Samen zurück bringen. Denn so würden sie beide leben und zu einem Baum werden. Es hatte seine Ordnung.
Der eine würde zum Baum wachsen und gedeihen, während der andere zum Nährboden für den Baum werden würde.
Vivianne hatte gesagt, dass auch sie zum Baum werden könne. Im moment war sie nur ein kleiner, mit dünnen Würzeln. Sie konnte die Klänge noch nicht richtig aufnehmen. Dafür brauchte es Zeit. Dafür müssten ihre Wurzeln wachsen und länger und dicker werden. Es war nicht mehr als ein leises Rauschen, ein Wispern, das sie von den Klängen vernahm. Doch Vivianne hatte auch gesagt, dass die großen Dinge leichter zu hören waren und so schaute sie weiter in den Sternenhimmel.
Ihre Aufgabe war nun endlich klar. Sie musste soviel Klänge in sich aufnehmen wie sie konnte. Kennenlernen was um sie herrum ihr Leben lang schon gedeihte und sie umgab. Es war eine andere Form des Kennenlernens. Eine tiefe, intime Form des Kennenlernens.
Langsam stand sie auf und ging zurück zum großen Haus. Ihre nackten Füsse raschelten im Gras und knackten als sie auf einen winzigen dörren Ast trat.
Ryana hatte gesagt sie schlief öfters Draussen, auch im Winter. Mutter würde sie mit einem warmen Mantel umhüllen darum sei ihr niemals kalt. Irgendwie spührte Celeste ein wenig davon. Ihre Füsse frohren nicht. Nicht so das sie es gemerkt hätte. Es war einfach natürlich. Vielleicht war auch das ein kleines Geschenk von Mutter. Langsam gingen ihre Schritte die Treppen des Hauses hinauf. Sie ging durch die weiten Räume, die offen und mit der Natur verbunden das Haus bildeten. Vorbei an der kleinen Bibiliothek in der es noch nicht soviel zu lesen gab, an dem hübschen Badebecken, dass sie unbedingt baldigst ausprobieren wollte und hinein in den Schlafraum der Schwestern.
Einige lagen wohl hier und schliefen. Mutter sante ihnen sanfte schöne Träume und lies sie sich erholen, für das was vor ihnen lag.
Vivianne hatte gesagt, sie seien Freund, Bewahrer und Beschützer der Natur. Sie würden die Frevel der Natur ungeschehen machen. Sie rächen und die abstrafen die sich an ihr vergingen. Celeste war dieser Gedanke ein Gerechter. So wunderschön war Mutters Schöpfung und so all um fassend die Klänge die immer wieder auf sie einströmten, wenn sie genau hinhörte. Sowas durfte nicht zerstört werden.
Langsam lies sie sich auf einer geeigneten Stelle nieder und machte es sich nahe bei ihren Schwestern bequem. Dann legte sie die Hände an das schwere Holz der Wand und schloss die Augen.
Die großen Dinge hört man am leichtesten, sagte Vivianne. Sie behielt recht. Sie konnte das Rauschen des Hauses hören. Wie sich die Elemente in ihm verbanden und das Lied webten, das es ausfüllte. Nicht genau, und nicht jeden Ton. Aber es war da. Und es war lauter als das Wispern der kleinen Samen.
Lange lag sie da und lauschte einfach nur dem Klang des Hauses, das Mutter für sie als ihr Heim geschaffen hatte. Morgen würde sie umher ziehen. Noch mehr der wunderschönen Klänge lauschen und dem zusammenspiel der Elemente. Feuer, Wasser, Luft und Erde...
Dann übermannte sie ein ruhiger tiefer Schlaf. Erholsam legte er sich über sie und lies sie völlig entspannen, während ihr Bewusstsein immernoch die Klänge aufnahm die sanft auf sie einströmten.
Sie hatte Vivianne gesagt, sie würde die Samen zurück bringen. Denn so würden sie beide leben und zu einem Baum werden. Es hatte seine Ordnung.
Der eine würde zum Baum wachsen und gedeihen, während der andere zum Nährboden für den Baum werden würde.
Vivianne hatte gesagt, dass auch sie zum Baum werden könne. Im moment war sie nur ein kleiner, mit dünnen Würzeln. Sie konnte die Klänge noch nicht richtig aufnehmen. Dafür brauchte es Zeit. Dafür müssten ihre Wurzeln wachsen und länger und dicker werden. Es war nicht mehr als ein leises Rauschen, ein Wispern, das sie von den Klängen vernahm. Doch Vivianne hatte auch gesagt, dass die großen Dinge leichter zu hören waren und so schaute sie weiter in den Sternenhimmel.
Ihre Aufgabe war nun endlich klar. Sie musste soviel Klänge in sich aufnehmen wie sie konnte. Kennenlernen was um sie herrum ihr Leben lang schon gedeihte und sie umgab. Es war eine andere Form des Kennenlernens. Eine tiefe, intime Form des Kennenlernens.
Langsam stand sie auf und ging zurück zum großen Haus. Ihre nackten Füsse raschelten im Gras und knackten als sie auf einen winzigen dörren Ast trat.
Ryana hatte gesagt sie schlief öfters Draussen, auch im Winter. Mutter würde sie mit einem warmen Mantel umhüllen darum sei ihr niemals kalt. Irgendwie spührte Celeste ein wenig davon. Ihre Füsse frohren nicht. Nicht so das sie es gemerkt hätte. Es war einfach natürlich. Vielleicht war auch das ein kleines Geschenk von Mutter. Langsam gingen ihre Schritte die Treppen des Hauses hinauf. Sie ging durch die weiten Räume, die offen und mit der Natur verbunden das Haus bildeten. Vorbei an der kleinen Bibiliothek in der es noch nicht soviel zu lesen gab, an dem hübschen Badebecken, dass sie unbedingt baldigst ausprobieren wollte und hinein in den Schlafraum der Schwestern.
Einige lagen wohl hier und schliefen. Mutter sante ihnen sanfte schöne Träume und lies sie sich erholen, für das was vor ihnen lag.
Vivianne hatte gesagt, sie seien Freund, Bewahrer und Beschützer der Natur. Sie würden die Frevel der Natur ungeschehen machen. Sie rächen und die abstrafen die sich an ihr vergingen. Celeste war dieser Gedanke ein Gerechter. So wunderschön war Mutters Schöpfung und so all um fassend die Klänge die immer wieder auf sie einströmten, wenn sie genau hinhörte. Sowas durfte nicht zerstört werden.
Langsam lies sie sich auf einer geeigneten Stelle nieder und machte es sich nahe bei ihren Schwestern bequem. Dann legte sie die Hände an das schwere Holz der Wand und schloss die Augen.
Die großen Dinge hört man am leichtesten, sagte Vivianne. Sie behielt recht. Sie konnte das Rauschen des Hauses hören. Wie sich die Elemente in ihm verbanden und das Lied webten, das es ausfüllte. Nicht genau, und nicht jeden Ton. Aber es war da. Und es war lauter als das Wispern der kleinen Samen.
Lange lag sie da und lauschte einfach nur dem Klang des Hauses, das Mutter für sie als ihr Heim geschaffen hatte. Morgen würde sie umher ziehen. Noch mehr der wunderschönen Klänge lauschen und dem zusammenspiel der Elemente. Feuer, Wasser, Luft und Erde...
Dann übermannte sie ein ruhiger tiefer Schlaf. Erholsam legte er sich über sie und lies sie völlig entspannen, während ihr Bewusstsein immernoch die Klänge aufnahm die sanft auf sie einströmten.
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Solveigh
Als Solveigh an diesem Abend in den Fellen lag, war sie zutiefst zufrieden. Celeste hatte etwas mitgenommen, da war sie sich sicher.
Nicht oft geschah es, dass wenn Solveigh mit jemandem sprach, er ihr soweit folgen konnte, dass sie ihre Gedanken vermitteln konnte ohne das Gefühl zu haben, vor eine Wand zu reden.
Wenn nicht bei einer Schwester, bei wem dann ? Nein, sie war sich sicher, dass dieser Tag nicht vergebens war.
Solveigh hatte sich nicht in der Position gesehen sie mit Wahrheiten zu überschwemmen. Was jemand als wahr annahm und was nicht, entschied er immer selbst. So genügte es Fragen aufzuwerfen, das Denken anzuregen.
Celestes Neugierde trieb sie voran.
Sie hatte gefragt was man von ihr erwarte, was sie tun müsse. Aber letzten Endes war sie es selbst gewesen, die mit ihrer Neugierde Schritte ergriff, selbst zu laufen begann, um ihren Weg zu finden.
Das war worauf es ankam. Der wache Geist erkennt letztlich selbst was wahr ist, wenn er es wagt sich den richtigen Fragen zu stellen.
Wenn Solveigh etwas dazu hat beitragen können, dann war es ein guter Tag gewesen. Sie hatte sich in Celestes Gegenwart wohl gefühlt, und in ihrer bescheidenen, geduldigen Art hatte sie Solveighs Philosophieattacken mehr als gut überstanden.
Vieleicht hatte sie bei der jungen Schwester endlich das Maß gefunden, welches man als zumutbar erachten würde.
Im Hinterkopf waren nur die Bedenken, ob Vivanne dieses Vorpreschen gutheissen würde, konnte sie doch nicht mit Sicherheit sagen, ob dies in ihrem Sinne wäre, ob Solveighs Ansichten nicht von den ihren abwichen.
Mit den Gedanken daran, dass sie dies Gespräche mit der jungen Celeste gern fortsetzen würde, Verantwortung übernehmen würde, fiel sie in einen geruhsamen Schlaf.
Nicht oft geschah es, dass wenn Solveigh mit jemandem sprach, er ihr soweit folgen konnte, dass sie ihre Gedanken vermitteln konnte ohne das Gefühl zu haben, vor eine Wand zu reden.
Wenn nicht bei einer Schwester, bei wem dann ? Nein, sie war sich sicher, dass dieser Tag nicht vergebens war.
Solveigh hatte sich nicht in der Position gesehen sie mit Wahrheiten zu überschwemmen. Was jemand als wahr annahm und was nicht, entschied er immer selbst. So genügte es Fragen aufzuwerfen, das Denken anzuregen.
Celestes Neugierde trieb sie voran.
Sie hatte gefragt was man von ihr erwarte, was sie tun müsse. Aber letzten Endes war sie es selbst gewesen, die mit ihrer Neugierde Schritte ergriff, selbst zu laufen begann, um ihren Weg zu finden.
Das war worauf es ankam. Der wache Geist erkennt letztlich selbst was wahr ist, wenn er es wagt sich den richtigen Fragen zu stellen.
Wenn Solveigh etwas dazu hat beitragen können, dann war es ein guter Tag gewesen. Sie hatte sich in Celestes Gegenwart wohl gefühlt, und in ihrer bescheidenen, geduldigen Art hatte sie Solveighs Philosophieattacken mehr als gut überstanden.
Vieleicht hatte sie bei der jungen Schwester endlich das Maß gefunden, welches man als zumutbar erachten würde.
Im Hinterkopf waren nur die Bedenken, ob Vivanne dieses Vorpreschen gutheissen würde, konnte sie doch nicht mit Sicherheit sagen, ob dies in ihrem Sinne wäre, ob Solveighs Ansichten nicht von den ihren abwichen.
Mit den Gedanken daran, dass sie dies Gespräche mit der jungen Celeste gern fortsetzen würde, Verantwortung übernehmen würde, fiel sie in einen geruhsamen Schlaf.
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Celeste Sahil
Celeste saß am großen Lagerfeuer und schaute in den Sternenhimmel. Der Mond warf seltsame Schatten auf das Land und schönes Schimmern auf das Meer. Das Feuer prasselte und knisterte leise und verströhmte eine angenehme Wärme, während sie auf den Fellen lag.
Sie hatte soviel über das sie nachdenken musste. Soviel das sie sortieren musste.
Ihre Finger striffen über das Fell und ihre Augen schlossen sich kurz. Sie lauschte für einen Moment dem Wispern das von ihm ausging und tief in ihrem Inneren mitklang.
Dann sinnierte sie über die vergangen Tage und was alles geschehen war.
Sie hatte soviele Klänge gehört, es war nur ein Wispern aber sie hatte sie empfunden. Des Heimes in dem sie wohnten, den Bäumen die sie umgaben. Sie striff durch die Wälder, legte an jedem Baum die Hand an und lauschte. Auch an die toten, verdorrten Bäume. Lauschte dem Unterschied den sie so schwer wahrnahm, der aber dennoch da war.
Feuer schien stärker darin, so erinnerte sie sich an Viviannes worte. Sie konnte es jedoch nicht ausmachen.
Ihr Gang führte sie auch nach Bajard. Dort hörte sie soviele Unterschiedliche Klänge. Von kleinen Häusern, Glas, Stein, Met...es warsoviel dessen sie sich gewahr wurde. Was ihr langsam vertraut wurde.
Alles was ihre Hände berührten das wollte sie fühlen.
Sie hatte auch einen Mann kennengelernt. Shawn. Er kam aus dem Hohen Norden. Ein Angure. Er war etwas besonderes, versteckte sich in seinem Zorn und Hass der ihn leer gebrannt hatte. Immer kühl und bedacht. Es schien oft als sei ihm alles egal. Aber er wahr ehrlich. Offen und ehrlich das war er.
Celeste wusste nich warum sie sympathie für ihn empfand aber sie freute sich so sie ihn sah. Sie fühlte sich irgendwie verpflichtet ihm zu helfen. Ihm zu zeigen, dass es noch soviel gab. Sie sprach lange mit ihm.
Er öffnete sich von mal zu mal etwas mehr.
Mittlerweile waren ihre Freunde bei ihr. Ihre beiden Puma`s die, wie sie wusste, die Tore des Heimes bewachten.
An dem letzten Abend über den Celeste nachdachte hatte sie etwas neues erfahren. Begierde, Verlangen....Lust vielleicht. Sie war sich nicht sicher.
Wie sie in dem Gras mit dem Hühnen lag und sich küssten. Sie unbewusst seinen Klang als Rauschen in ihrem Sein hörte. Es war merkwürdig und sie konnte sich kaum zurück erinnern. Aber es war eine schöne Erfahrung und sie hatte gesehen, das noch mehr in Shawn war als nur Leere.
Sie hoffte das die Natur bald merken würde, und Mutter, das sie sich der Welt, ihrer Schöpfung völlig hingab um eins mit ihr zu werden. Um sie hören zu können. Es war eine Ruhe in sie gekehrt die sie früher nie gekannt hatte. Das Lauschen hatte sie besonnen gemacht und glücklich..
Sie hatte soviel über das sie nachdenken musste. Soviel das sie sortieren musste.
Ihre Finger striffen über das Fell und ihre Augen schlossen sich kurz. Sie lauschte für einen Moment dem Wispern das von ihm ausging und tief in ihrem Inneren mitklang.
Dann sinnierte sie über die vergangen Tage und was alles geschehen war.
Sie hatte soviele Klänge gehört, es war nur ein Wispern aber sie hatte sie empfunden. Des Heimes in dem sie wohnten, den Bäumen die sie umgaben. Sie striff durch die Wälder, legte an jedem Baum die Hand an und lauschte. Auch an die toten, verdorrten Bäume. Lauschte dem Unterschied den sie so schwer wahrnahm, der aber dennoch da war.
Feuer schien stärker darin, so erinnerte sie sich an Viviannes worte. Sie konnte es jedoch nicht ausmachen.
Ihr Gang führte sie auch nach Bajard. Dort hörte sie soviele Unterschiedliche Klänge. Von kleinen Häusern, Glas, Stein, Met...es warsoviel dessen sie sich gewahr wurde. Was ihr langsam vertraut wurde.
Alles was ihre Hände berührten das wollte sie fühlen.
Sie hatte auch einen Mann kennengelernt. Shawn. Er kam aus dem Hohen Norden. Ein Angure. Er war etwas besonderes, versteckte sich in seinem Zorn und Hass der ihn leer gebrannt hatte. Immer kühl und bedacht. Es schien oft als sei ihm alles egal. Aber er wahr ehrlich. Offen und ehrlich das war er.
Celeste wusste nich warum sie sympathie für ihn empfand aber sie freute sich so sie ihn sah. Sie fühlte sich irgendwie verpflichtet ihm zu helfen. Ihm zu zeigen, dass es noch soviel gab. Sie sprach lange mit ihm.
Er öffnete sich von mal zu mal etwas mehr.
Mittlerweile waren ihre Freunde bei ihr. Ihre beiden Puma`s die, wie sie wusste, die Tore des Heimes bewachten.
An dem letzten Abend über den Celeste nachdachte hatte sie etwas neues erfahren. Begierde, Verlangen....Lust vielleicht. Sie war sich nicht sicher.
Wie sie in dem Gras mit dem Hühnen lag und sich küssten. Sie unbewusst seinen Klang als Rauschen in ihrem Sein hörte. Es war merkwürdig und sie konnte sich kaum zurück erinnern. Aber es war eine schöne Erfahrung und sie hatte gesehen, das noch mehr in Shawn war als nur Leere.
Sie hoffte das die Natur bald merken würde, und Mutter, das sie sich der Welt, ihrer Schöpfung völlig hingab um eins mit ihr zu werden. Um sie hören zu können. Es war eine Ruhe in sie gekehrt die sie früher nie gekannt hatte. Das Lauschen hatte sie besonnen gemacht und glücklich..
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Celeste Sahil
Celeste saß in der kleinen Bibiliothek des Heims und las ein Buch über die Wirkung von Kräutern und Giften. Sie las den Text nur halbherzig, denn ihre Gedanken waren mal wieder ganz wo anders.
Irgendwie hatte sie mittlerweile Probleme sich auf etwas Bestimmtes zu konzentieren. Ein Segen war es teils für sie, dass sie sich so auf das Lauschen konzentieren musste, andererseits wollte sie gerne mehr erfahren. Mehr hören, mehr empfinden, wie Solveigh es nannte.
Ihre Gedanken gingen kurz zu der älteren Frau. Sie mochte Solveigh. Sie war eigensinnig und verfolgte ihre ganz eigenen Methoden und Ansichten. Soweit Celeste das beurteilen konnte war das gut.
Sie musste schmunzeln. Nicht bewerten. Das war nicht leicht. Manche Dinge musste man einfach unterscheiden können. Das Problem lag wohl im Maßstab.
Sie waren die Hüter, die Beschützer Mutters Schöpfung und dem Gleichgewicht das in allem Herrschte. So waren Vivianne`s und Solveigh´s Worte gewesen.
Sie erinnerte sich an das Erlebniss in der Nähe von Bajard zurück. An die seltsamen Höhlen in denen sie mit Shawn gegangen war. Er nannte die Kreaturen dort "Kaputte". Untote wie Celeste feststellen musste.
Aber es hauste noch mehr in diesen Höhlen. Kreaturen Alatars, Orks und Goblins. Sie erinnerte sich daran wie sie in ihrer leichten Lederrüstung, die ihr ein wenig zu groß war, hinab gestiegen war, Kryss und Stab bereit einsetzen zu müssen.
Auch hier waren Klänge wenn Celeste sich stark darauf konzentierte. Besonders wenn ihre Klinge oder Stab ein Ziel fand und die verdorbenen Seelen von ihrem Leid erlöste und dem Kreislauf wieder zuführte, damit aus ihnen neues Leben entstehen konnte. Sie spührte den Tod hier, er war so undurchdringlich spührbar das es sie viel konzentration kostete nicht unaufmerksam zu werden.
Soviele Unterschiede, dachte Celeste, immernoch über dem Buch gebeugt.
Sie schüttelte kurz den Kopf und klappte das Buch zu. Ihre Schwestern waren wohl auf ihren eigenen Erkundungen. Sie alle hatten wohl den gleichen Auftrag. Lernen, Kennenlernen und Eins-Werden mit Mutters Schöpfung.
Mit ruhigen Schritten ging sie hinaus auf das Badebecken zu. Es war selbst im Winter wunderschön anzusehen. Mit einem Funken Vorfreude in den Augen striff sie sich den Stoff der leichten Kleidung von dem anmutigen, weiblichen Körper und stieg in das Wasser. Es war kalt. Sehr kalt aber es erfrischte.
Kurz konzentierte sie sich darauf. Wollte das Element kennenlernen und lauschte dem Rauschen das es in ihrem Inneren verursachte. Dann begann sie sich zu waschen und das glutrote Haar, das oftmals, besonders sobald sie am Feuer saß, den Eindruck machte es müsse jeden Moment anfangen zu brennen, zusammen knotete und ein Handtuch darum schlang.
Sie sollte sich etwas ausruhen. Ihrem Geist etwas entspannung gönnen.
Irgendwie hatte sie mittlerweile Probleme sich auf etwas Bestimmtes zu konzentieren. Ein Segen war es teils für sie, dass sie sich so auf das Lauschen konzentieren musste, andererseits wollte sie gerne mehr erfahren. Mehr hören, mehr empfinden, wie Solveigh es nannte.
Ihre Gedanken gingen kurz zu der älteren Frau. Sie mochte Solveigh. Sie war eigensinnig und verfolgte ihre ganz eigenen Methoden und Ansichten. Soweit Celeste das beurteilen konnte war das gut.
Sie musste schmunzeln. Nicht bewerten. Das war nicht leicht. Manche Dinge musste man einfach unterscheiden können. Das Problem lag wohl im Maßstab.
Sie waren die Hüter, die Beschützer Mutters Schöpfung und dem Gleichgewicht das in allem Herrschte. So waren Vivianne`s und Solveigh´s Worte gewesen.
Sie erinnerte sich an das Erlebniss in der Nähe von Bajard zurück. An die seltsamen Höhlen in denen sie mit Shawn gegangen war. Er nannte die Kreaturen dort "Kaputte". Untote wie Celeste feststellen musste.
Aber es hauste noch mehr in diesen Höhlen. Kreaturen Alatars, Orks und Goblins. Sie erinnerte sich daran wie sie in ihrer leichten Lederrüstung, die ihr ein wenig zu groß war, hinab gestiegen war, Kryss und Stab bereit einsetzen zu müssen.
Auch hier waren Klänge wenn Celeste sich stark darauf konzentierte. Besonders wenn ihre Klinge oder Stab ein Ziel fand und die verdorbenen Seelen von ihrem Leid erlöste und dem Kreislauf wieder zuführte, damit aus ihnen neues Leben entstehen konnte. Sie spührte den Tod hier, er war so undurchdringlich spührbar das es sie viel konzentration kostete nicht unaufmerksam zu werden.
Soviele Unterschiede, dachte Celeste, immernoch über dem Buch gebeugt.
Sie schüttelte kurz den Kopf und klappte das Buch zu. Ihre Schwestern waren wohl auf ihren eigenen Erkundungen. Sie alle hatten wohl den gleichen Auftrag. Lernen, Kennenlernen und Eins-Werden mit Mutters Schöpfung.
Mit ruhigen Schritten ging sie hinaus auf das Badebecken zu. Es war selbst im Winter wunderschön anzusehen. Mit einem Funken Vorfreude in den Augen striff sie sich den Stoff der leichten Kleidung von dem anmutigen, weiblichen Körper und stieg in das Wasser. Es war kalt. Sehr kalt aber es erfrischte.
Kurz konzentierte sie sich darauf. Wollte das Element kennenlernen und lauschte dem Rauschen das es in ihrem Inneren verursachte. Dann begann sie sich zu waschen und das glutrote Haar, das oftmals, besonders sobald sie am Feuer saß, den Eindruck machte es müsse jeden Moment anfangen zu brennen, zusammen knotete und ein Handtuch darum schlang.
Sie sollte sich etwas ausruhen. Ihrem Geist etwas entspannung gönnen.
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Celeste Sahil
Wieder und wieder schlug der schwarze Stab auf die wehrlose Strohpuppe ein. Celeste musste irgendwie diesen Groll aus ihrem Herzen verbannen.
Immer wieder sauste die Waffe auf das Übungsgerät und Celeste wusste schon garnicht mehr wie lange sie dort stand.
Was war geschehen?
Sie hatte Shawn einmal mehr getroffen und Leana. Leana war eine freundliche Frau. Eine Schwertkämpferin wie sie sagte. Sie tötete weil es ihr Befriedigung gab. Für die "Gute Sache", meinte sie. Celeste hatte innerlich geschmunzelt und sich an Solveigh`s Worte erinnert, dass das Gleichgewicht aus allen Seiten strömte.
Dann als Leana weg war hatte sie von Shawn etwas erfahren das sie wirklich wütend gemacht hatte. Das erste mal in ihrem Leben hatte sie wirklichen Zorn im Herzen gespührt. Das Bedürfniss nach Rache.
Er hatte ihr erzählt, dass er einen Mann getroffen hatte der wehrlose Schaafe niedergemetzelt hatte. Weil sie ihm im Weg standen, wie er wohl zu Shawn meinte. Shawn hatte den Mann, laut seinen Angaben, eine ordentliche Abreibung verpasst.
Sie erinnerte sich, dass sie wütend aus Bajard gegangen war. Shawn war ihr gefolgt.
Im tiefen Wald sprachen sie eine Weile darüber. Das Celeste nich verstehen konnte wie man wieso man soetwas tat. Doch Shawn meinte nur es gibt viele Schweine.
Dann wurde ihre Zusammensein durch das Surren von Pfeilen und das jämmerliche aufquietschen von Vögeln zerrissen.
Celeste, ihren Stab in der Hand, schaute sich rasch um. Bis sie einen Mann zwischen den Bäumen sah der gnadenlos die Vögel von den Ästen schoss.
Celeste spührte wieder dieses Verlangen im Hals. Kurzerhand rief sie nach dem Frevler. Dieser kam auch und erklärte ihr er müsse ja Federn sammeln und die paar die auf dem Boden lägen würden ihm nicht reichen.
Celeste hatte wirklich versucht ihm zu erklären, dass es nicht nötig war die Vögel umzubringen, er könne ja die Federn im Wald sammeln.
Der Mann lies sich nicht beirren und sagte ihr sogar noch ins Gesicht, dass er in seelenruhe weiter die armen Tiere auf brutalste art und weise töten wolle, das er Spass daran habe.
In diesem Moment hatte sie sich gewünscht der Boden würde unter ihm aufgehen und die Natur die er so schändete würde ihn einfach verschlingen. Sie konnte sich auf keinerlei Klang konzentieren in ihr Brannte nur das Feuer der Rache, der Gerechtigkeit. Auge um Auge. Sie hatte ihn in diesem Moment leiden sehen wollen. So wie er die Natur leiden liess.
Zu ihrem Bedauern passierte aber nichts dergleichen. Vermutlich griff sie auch der Mann in seiner überzogenen Arroganz nur nicht an weil der 2 Meter große Shawn direkt vor ihm stand und so zog er ab.
Sie konnte es einfach nicht verstehen...
Immer wieder sauste die Waffe auf das Übungsgerät und Celeste wusste schon garnicht mehr wie lange sie dort stand.
Was war geschehen?
Sie hatte Shawn einmal mehr getroffen und Leana. Leana war eine freundliche Frau. Eine Schwertkämpferin wie sie sagte. Sie tötete weil es ihr Befriedigung gab. Für die "Gute Sache", meinte sie. Celeste hatte innerlich geschmunzelt und sich an Solveigh`s Worte erinnert, dass das Gleichgewicht aus allen Seiten strömte.
Dann als Leana weg war hatte sie von Shawn etwas erfahren das sie wirklich wütend gemacht hatte. Das erste mal in ihrem Leben hatte sie wirklichen Zorn im Herzen gespührt. Das Bedürfniss nach Rache.
Er hatte ihr erzählt, dass er einen Mann getroffen hatte der wehrlose Schaafe niedergemetzelt hatte. Weil sie ihm im Weg standen, wie er wohl zu Shawn meinte. Shawn hatte den Mann, laut seinen Angaben, eine ordentliche Abreibung verpasst.
Sie erinnerte sich, dass sie wütend aus Bajard gegangen war. Shawn war ihr gefolgt.
Im tiefen Wald sprachen sie eine Weile darüber. Das Celeste nich verstehen konnte wie man wieso man soetwas tat. Doch Shawn meinte nur es gibt viele Schweine.
Dann wurde ihre Zusammensein durch das Surren von Pfeilen und das jämmerliche aufquietschen von Vögeln zerrissen.
Celeste, ihren Stab in der Hand, schaute sich rasch um. Bis sie einen Mann zwischen den Bäumen sah der gnadenlos die Vögel von den Ästen schoss.
Celeste spührte wieder dieses Verlangen im Hals. Kurzerhand rief sie nach dem Frevler. Dieser kam auch und erklärte ihr er müsse ja Federn sammeln und die paar die auf dem Boden lägen würden ihm nicht reichen.
Celeste hatte wirklich versucht ihm zu erklären, dass es nicht nötig war die Vögel umzubringen, er könne ja die Federn im Wald sammeln.
Der Mann lies sich nicht beirren und sagte ihr sogar noch ins Gesicht, dass er in seelenruhe weiter die armen Tiere auf brutalste art und weise töten wolle, das er Spass daran habe.
In diesem Moment hatte sie sich gewünscht der Boden würde unter ihm aufgehen und die Natur die er so schändete würde ihn einfach verschlingen. Sie konnte sich auf keinerlei Klang konzentieren in ihr Brannte nur das Feuer der Rache, der Gerechtigkeit. Auge um Auge. Sie hatte ihn in diesem Moment leiden sehen wollen. So wie er die Natur leiden liess.
Zu ihrem Bedauern passierte aber nichts dergleichen. Vermutlich griff sie auch der Mann in seiner überzogenen Arroganz nur nicht an weil der 2 Meter große Shawn direkt vor ihm stand und so zog er ab.
Sie konnte es einfach nicht verstehen...
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Celeste Sahil
Celeste saß wieder am Lagerfeuer und dachte über die vergangenen Tage nach.
"Wir machen nichts ohne Vivianne" hatte Solveigh gesagt, bevor sie Celeste eingewiesen hatte. Es schien als währen andere Dinge in den Vordergrund gerückt, denn das Ritual fand nicht statt.
Ihre Gedanken gingen zu den vergangenen Tagen.
Sie hatte sich mal wieder mit Solveigh unterhalten, in ihrem Haus. Das Heim war dieser Tage sehr ruhig und manchmal fühlte sich Celeste einfach einsam. Also war sie zu Solveigh gegangen. Dort unterhielten sie sich eine ganze weile. Celeste erzählte Solveigh von Shawn. Das sie ihn interessant fand und sie das Gefühl hatte ihm helfen zu müssen. Solveigh hatte gesagt, sie solle nicht zu hoch fliegen. Celeste konnte nur erahnen was das heissen sollte, aber es lies sich wohl auf die Tatsache zurück führen, dass Shawn ein Angure war. Solveigh hatte gesagt die Anguren sähen die anderen Menschen als minderwertig an. Bei Shawn hatte sie garnicht das Gefühl das dem so war.
Aber das war ein anderes Thema.
Dann hatte es an der Tür geklopft. Es war Vivianne. Sie kam mit dem für sie typischen Lächeln in das Haus und sie setzen sich zusammen wieder ans Feuer. Dann erklärte ihnen Vivianne was sich in Bajard tat. Celeste kannte schon einige Dinge und sie hatte es mit eigenen Augen gesehen.
Vivianne brachte jedoch etwas wohl sehr wichtiges mit. Eine Probe des Giftwassers, das im Hafen schwamm. Solveigh sollte es untersuchen.
Ausserdem sollten sie und Celeste sich umhören in Bajard. Es schien als würden die Ereignisse dort langsam die Aufmerksamkeit der Schwestern auf sich ziehen. Auch wenn Celeste sicherlich nicht gewahr war, wie gewichtig diese Tatsache war.
Zusammen beriet man, wie man den Tieren im Hafen helfen könne. Es war Celeste wichtig. Sie kamen zu den Entschluss den Hafen mit einem Algengeflecht zu versiegeln um nicht noch mehr Meerestiere in den Hafen schwimmen zu lassen.
damit war dazu alles gesagt gewesen und Vivianne forderte Celeste auf ihr zu folgen. Sie wollte Celeste etwas zeigen, das die beiden Älteren nur "Den Platz" nannten. Es hatte wohl mit dem Ritual zu tun das sie vollführen wollten um Mutter um das geplante zu bitten.
Leichtfüssig, wenn auch still folge sie Vivianne durch die Wildniss bis zu ihrer aller Heim.
Es gab dort einen Ort von dem Vivianne gesagt hatte als Celeste angekommen war, das sie ihn nur mit ihr zusammen betreten dürfe. Sie war nie dort hingegangen und hatte an Vivianne`s Wort festgehalten.
Nun gingen sie zusammen dort hin. Es war ein seltsamer Platz und Vivianne erklärte ihr, dass sie hier Mutter am nächsten seien. Sagte ihr das dieser Ort etwas besonderes sei.
Erst zögerte Celeste ehe sie den Kreis betrat.
Sie konnte es wieder hören, viel intensiver als jemals zuvor. Das Lied.
Es floss durch ihr Innerstes und füllte ihre Empfindung aus. Es war atemberaubend. Sie lauschte den ruhigen Klängen des Wassers, den Leichten Tönen des Windes, der gewaltigen Melodie des Feuers und dem stetig sanften Klang der Erde. Es war so wundervoll, dass Celeste für eine Weile völlig vergaß, dass Vivianne noch am Rand des Kreises stand, ehe sie die Augen öffnete und wieder zu ihr blickte.
Fast etwas wehmütig trat sie aus dem Kreis und das Lied das sie in ihrem Inneren empfand verblasste. Aber nicht gänzlich. Es war da. Sie konnte es hören.
Vivianne erklärte ihr, sie dürfe ab jetzt immer hier her kommen und Mutter`s Lied lauschen. Ihre Sorgen und Ängste so mit ihr Teilen, aber auch ihre Freuden wenn sie ihr danken wollte. Es beruhigte, lies die Dinge des Alltags in den Hintergrund rücken und obwohl Celeste sich bei der Melodie des Liedes winzig und nichtig vorkam, war es doch ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit. Als wüsste sie instinktiv, dass ihr an diesem Ort nicht viel passieren könne und Mutter über sie wachte.
Alleine der Gedanke daran zauberte ein Lächeln auf ihr Gesicht.
Es waren ein paar Tage vergangen bis sie Solveigh wieder sah. Sie sollte Celeste für das Ritual einweisen und erklärte ihr was passieren würde.
Jeden Tag lernte sie neue Wunder kennen. Solveigh erklärte ihr wie sie sich Reinigen müsste, innerlich und äusserlich. Das sie frei erscheinen solle, so wie Mutter sie geschaffen hatte. Celeste bereitete der Gedanke daran wenig bis garkein unbehagen. Es war nichts falsches daran oder weswegen sie sich hätte schämen müssen.
Auch erklärte Solveigh ihr, dass sie mit klaren Gedanken an dem Vorgehen teilnehmen musste. Innere Reinigung. Sie sollte alle Sorgen, Ängste, alle Wut und anderen störenden Empfindungen los lassen.
Die Kraft der Erde würde ihr helfen, hatte Solveigh gesagt und auch sie benutze den Vergleich mit dem Baum, den Vivianne immer einbrachte und der so zutreffend war.
Celeste konnte es nicht genau sagen, aber sie spührte in diesen Tagen, dass ihre Wurzeln sich ausstreckten um mehr zu erreichen. Das Lied war immer da wenn Celeste in ihr Innerstes hörte und sie spührte die Wärme und die Geborgenheit die ihr das Geschenk gab, dass Mutter ihr gemacht hatte.
Sie hörte die Klänge ihrer Umwelt und manchmal glaubte sie neue Töne zu hören. Es waren jedoch mehr die einzelnen Elemente die sie glaubte zu hören. Kraftvoll oder leise, ruhig oder aufbrausend.
Nachdem Solveigh ihr alles erklärt hatte, hatten sich die beiden Frauen noch an`s Feuer gesetzt.
Celeste betrachete die wesendlich ältere Solveigh, als eine enge Freundin. Sie mochte sie sehr und sie war froh, dass jemand da war der sich um sie kümmerte. Zu dem sie gehen konnte wenn sie Probleme hatte und Rat brauchte oder der einfach nur zu hörte. Solveigh wusste das sicherlich, auch wenn sie manchmal so tat als würde sie den Leuten nur auf die Nerven gehen. Die Ältere konnte manchmal kompliziert sein. Celeste schmunzelte und schloss die Augen. Soviel geschehen in diesen Tagen. Kurz frage sie sich, was Shawn wohl in diesen Tagen tat. Ob er sie vermisste oder an sie dachte. Überhaupt fragte sie sich was in dem Kopf des Hühnen vor sich ging. Vielleicht erfuhr sie es irgenwann...
"Wir machen nichts ohne Vivianne" hatte Solveigh gesagt, bevor sie Celeste eingewiesen hatte. Es schien als währen andere Dinge in den Vordergrund gerückt, denn das Ritual fand nicht statt.
Ihre Gedanken gingen zu den vergangenen Tagen.
Sie hatte sich mal wieder mit Solveigh unterhalten, in ihrem Haus. Das Heim war dieser Tage sehr ruhig und manchmal fühlte sich Celeste einfach einsam. Also war sie zu Solveigh gegangen. Dort unterhielten sie sich eine ganze weile. Celeste erzählte Solveigh von Shawn. Das sie ihn interessant fand und sie das Gefühl hatte ihm helfen zu müssen. Solveigh hatte gesagt, sie solle nicht zu hoch fliegen. Celeste konnte nur erahnen was das heissen sollte, aber es lies sich wohl auf die Tatsache zurück führen, dass Shawn ein Angure war. Solveigh hatte gesagt die Anguren sähen die anderen Menschen als minderwertig an. Bei Shawn hatte sie garnicht das Gefühl das dem so war.
Aber das war ein anderes Thema.
Dann hatte es an der Tür geklopft. Es war Vivianne. Sie kam mit dem für sie typischen Lächeln in das Haus und sie setzen sich zusammen wieder ans Feuer. Dann erklärte ihnen Vivianne was sich in Bajard tat. Celeste kannte schon einige Dinge und sie hatte es mit eigenen Augen gesehen.
Vivianne brachte jedoch etwas wohl sehr wichtiges mit. Eine Probe des Giftwassers, das im Hafen schwamm. Solveigh sollte es untersuchen.
Ausserdem sollten sie und Celeste sich umhören in Bajard. Es schien als würden die Ereignisse dort langsam die Aufmerksamkeit der Schwestern auf sich ziehen. Auch wenn Celeste sicherlich nicht gewahr war, wie gewichtig diese Tatsache war.
Zusammen beriet man, wie man den Tieren im Hafen helfen könne. Es war Celeste wichtig. Sie kamen zu den Entschluss den Hafen mit einem Algengeflecht zu versiegeln um nicht noch mehr Meerestiere in den Hafen schwimmen zu lassen.
damit war dazu alles gesagt gewesen und Vivianne forderte Celeste auf ihr zu folgen. Sie wollte Celeste etwas zeigen, das die beiden Älteren nur "Den Platz" nannten. Es hatte wohl mit dem Ritual zu tun das sie vollführen wollten um Mutter um das geplante zu bitten.
Leichtfüssig, wenn auch still folge sie Vivianne durch die Wildniss bis zu ihrer aller Heim.
Es gab dort einen Ort von dem Vivianne gesagt hatte als Celeste angekommen war, das sie ihn nur mit ihr zusammen betreten dürfe. Sie war nie dort hingegangen und hatte an Vivianne`s Wort festgehalten.
Nun gingen sie zusammen dort hin. Es war ein seltsamer Platz und Vivianne erklärte ihr, dass sie hier Mutter am nächsten seien. Sagte ihr das dieser Ort etwas besonderes sei.
Erst zögerte Celeste ehe sie den Kreis betrat.
Sie konnte es wieder hören, viel intensiver als jemals zuvor. Das Lied.
Es floss durch ihr Innerstes und füllte ihre Empfindung aus. Es war atemberaubend. Sie lauschte den ruhigen Klängen des Wassers, den Leichten Tönen des Windes, der gewaltigen Melodie des Feuers und dem stetig sanften Klang der Erde. Es war so wundervoll, dass Celeste für eine Weile völlig vergaß, dass Vivianne noch am Rand des Kreises stand, ehe sie die Augen öffnete und wieder zu ihr blickte.
Fast etwas wehmütig trat sie aus dem Kreis und das Lied das sie in ihrem Inneren empfand verblasste. Aber nicht gänzlich. Es war da. Sie konnte es hören.
Vivianne erklärte ihr, sie dürfe ab jetzt immer hier her kommen und Mutter`s Lied lauschen. Ihre Sorgen und Ängste so mit ihr Teilen, aber auch ihre Freuden wenn sie ihr danken wollte. Es beruhigte, lies die Dinge des Alltags in den Hintergrund rücken und obwohl Celeste sich bei der Melodie des Liedes winzig und nichtig vorkam, war es doch ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit. Als wüsste sie instinktiv, dass ihr an diesem Ort nicht viel passieren könne und Mutter über sie wachte.
Alleine der Gedanke daran zauberte ein Lächeln auf ihr Gesicht.
Es waren ein paar Tage vergangen bis sie Solveigh wieder sah. Sie sollte Celeste für das Ritual einweisen und erklärte ihr was passieren würde.
Jeden Tag lernte sie neue Wunder kennen. Solveigh erklärte ihr wie sie sich Reinigen müsste, innerlich und äusserlich. Das sie frei erscheinen solle, so wie Mutter sie geschaffen hatte. Celeste bereitete der Gedanke daran wenig bis garkein unbehagen. Es war nichts falsches daran oder weswegen sie sich hätte schämen müssen.
Auch erklärte Solveigh ihr, dass sie mit klaren Gedanken an dem Vorgehen teilnehmen musste. Innere Reinigung. Sie sollte alle Sorgen, Ängste, alle Wut und anderen störenden Empfindungen los lassen.
Die Kraft der Erde würde ihr helfen, hatte Solveigh gesagt und auch sie benutze den Vergleich mit dem Baum, den Vivianne immer einbrachte und der so zutreffend war.
Celeste konnte es nicht genau sagen, aber sie spührte in diesen Tagen, dass ihre Wurzeln sich ausstreckten um mehr zu erreichen. Das Lied war immer da wenn Celeste in ihr Innerstes hörte und sie spührte die Wärme und die Geborgenheit die ihr das Geschenk gab, dass Mutter ihr gemacht hatte.
Sie hörte die Klänge ihrer Umwelt und manchmal glaubte sie neue Töne zu hören. Es waren jedoch mehr die einzelnen Elemente die sie glaubte zu hören. Kraftvoll oder leise, ruhig oder aufbrausend.
Nachdem Solveigh ihr alles erklärt hatte, hatten sich die beiden Frauen noch an`s Feuer gesetzt.
Celeste betrachete die wesendlich ältere Solveigh, als eine enge Freundin. Sie mochte sie sehr und sie war froh, dass jemand da war der sich um sie kümmerte. Zu dem sie gehen konnte wenn sie Probleme hatte und Rat brauchte oder der einfach nur zu hörte. Solveigh wusste das sicherlich, auch wenn sie manchmal so tat als würde sie den Leuten nur auf die Nerven gehen. Die Ältere konnte manchmal kompliziert sein. Celeste schmunzelte und schloss die Augen. Soviel geschehen in diesen Tagen. Kurz frage sie sich, was Shawn wohl in diesen Tagen tat. Ob er sie vermisste oder an sie dachte. Überhaupt fragte sie sich was in dem Kopf des Hühnen vor sich ging. Vielleicht erfuhr sie es irgenwann...
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Shawn MacCullon
Die Sonne stand schon hoch am Himmel und nahm ihm im ersten Moment die Sicht. Geblendet vom hellen Licht sah er den Schlag den Säbel nicht kommen, doch jener verfehlte ihm um Haaresbreite. Die Sonne schien diesem Untoten Gezücht nicht gut zu bekommen und so genügte es, dem Skelett mit der Breitseite des Zweihänders zu streicheln sodass es zu staub zerfiehl. Schweiss rann unter seinem zu engen Helm hervor, viele Stunden war er in den modrigen Katakomben gewesen. Umgeben vom Gestank des Todes und verrottenden Blutes der körper unzählig Unglücklicher genoss er diesen Moment, ein jedesmal aufs neue. Dann wenn er wieder an die Oberfläche trat und die frische Luft des Waldes ihm entgegen bliess ... wenn die Sonne durch das Visier schien und obwohl recht kühl, ihm doch die Haut etwas wärmte. Die stille des Waldes mit ihren winterlichen Bewohnern, alles schien eine harmonische Einheit zu bilden dessen sich sogar Shawn gewahr wurde ... lediglich die herumtorkelnden Untoten störten sein empfinden erheblich. Die gepanzerte Faust ballte sich knirschend um den Griff des Schwertes und der Gesang der silbergeschmiedeten Klinge merzte die störenden Töne aus bis sie endlich einkehrte ... die harmonische Ruhe. Nicht für lang das wusste Shawn und doch war jener Moment, jedesmal aufs neue atemberaubend. Wenn er allein war wie jetzt ... stand er einfach nur da ... sich den kalten Winterwind durch die ritzen des Metallernen Panzers wehen lassend und lauschend. Sein Brustkorb hob und senkte sich, und das Silber seiner gewaltigen Klinge lehnte mit dem Kopf auf den Boden. In diesen Momenten war Shawn erfüllt .. erfüllt von Frieden und mit geschlossenen Augen liess er diesen auf sich wirken. In der Tat waren es wenige Momente nur aber es waren kostbare Momente.
Er öffnete sie wieder und gab sich der wiederkehrenden Leere hin welche sein innerstes noch immer all zu oft erfüllte. Er hatte akzeptiert mit ihr zu leben, bis die Natur sich wiederhohlte was sie gab. Ob dies in Form einer rostigen alten KLinge der Untoten oder gebrechlich und alt im Bett war, wusste er nicht und es war ihm auch egal. So wie ihm in diesem Momenten der Zeitpunkt egal war. Die gepanzerte Faust umfasste den unförmigen Beutel mit der Faust fester und trug ihn zur nahen Holzhütte. Er hatte noch eine Schuld zu begleichen und jene würde er begleichen, dann konnte ihn der Tod hohlen wann immer er wollte, dachte er still bei sich während er sich aus den Platten schälte. Viel war seit seiner Ankunft hier geschehen. Ungewohnt die Freundlichkeit seiner Landsmänner und die alte Sprache zu erfahren und zu sprechen, die er schon so lange nicht mehr benutzt hatte und doch ... seine Hoffnung die Überlebenden seines Clanes zu finden und damit einen Platz in der Welt, einen Ort an den man selber wusste das man dort hingehörte, das es richtig war dort zu sein, eine Heimat ... dies fand er nicht. Niemand aus seinem Clan war mehr dort. Angehörige der MacIoras und MacFarlainn welche er kennen und schätzen gelernt hatte wussten auch nicht zu sagen was geschehen ist oder was mit den seinigen passierte nach dem Ereigniss vor über 5 Jahren. Und so ... trieb der Wind ihn hin und her ... er dachte er währe hier am Ende seiner Reise angekommen und nun sieht es so aus als würde erst der Tod selber seine Reise beenden. Und doch ... doch war es schön die alten Berge wieder zu sehen, den eisigen Wind des Winters auf Fuachtero auf seiner Haut zu spüren und die frische Luft zu atmen, welcher stets ein Hauch von Meer anhaftete. Er fühlte das dies einmal Heimat war ... Heimat die er so sehr geliebt hatte unddie ihm so schändlich genommen wurde. Der Hühne schüttelte den Kopf und machte sich mit dem unförmigen Beutel auf zum Schmied. Für die Bauten der Stadt, welche sich Varuna nannte hatte er keinen Blick, ebenfalls nicht für die Bewohner. Sie sollten ihn in Ruhe lassen und dann würde er sie auch in Ruhe lassen .. eine Einstellung die ihn bisher weit gebracht hatte und doch ... doch gab es jemanden bei dem der Grundsatz garnicht so sehr passen wollte. Celeste war ihr Name und er konnte gut und gern behaupten das sie es war, welche ihm den Funken Frieden in das Herz pflanzte, welcher ihm ab und an jene ersehnten Momente schenkte. Mit ihrer fröhlichen und einfachen Art ist sie flink durch die harte Schale gedrungen, welche sein Innerstes vor den meisten Menschen schützte. Die meisten würden wohl sagen, dass es einfach an ihrer Schönheit lag, ihren weichgeschwungenen vollen Lippen, dem glutroten Langen Haar, welches im kräftigen Licht eines Feuers den Anschein erwecken konnte, dass es selbst aus selbigen bestand und den weichgeschwungenen Proportionen welche ihr ihre weibliche Gestalt gaben aber Shawn wusste das es viel mehr war. Es war ihr Geist, ihre Sicht der Dinge die ihn gebannt hielt. Wo er ausgebrannt aus 5 Jahren des Hasses erfüllt von einer abgründigen Leere, dessen tiefe nichtmal ein Elf mit all seinen Jahrhunderten des Lebens auslotenkönnte, wenn er sich an den Abstieg wagen würde war sie erfüllt von Freude und Leben. Sie schaffte es seinen Blick auf die einfachen unddoch viel wesentlicheren Dinge zurückzuführen, Dinge wie die Harmonie mit dem Leben selbst, die Schönheit der Natur und vor allem Frieden. Und dann war da noch etwas ... etwas das ihn viel zum nachdenken brachte und so unbestimmbar war, dass er es im ersten Moment nicht beachtete und mittlerweile verdrängte ... dessen Wachstum er hemmen wollte aus unerpfindlichen Grunde. Erneut schüttelte der Hühne den Kopf und doch gelang es ihn diesmal nicht die Gedanken von ihr loszureissen, so bemerkte er auch nicht das der Schmied ihn bei seinem Geschäft übers Ohr gehauen hatte. Gedankenversunken wie so oft in letzter Zeit schlenderte er die Strassen entlang Richtung Tore. Hinaus wollte er ... hinaus in den Wald und lauschen .. vielleicht gelang es dem Funken ihm einen weiteren Moment Frieden zu schenken und seine Gedanken wieder in geordnete Bahnen zu bringen und davon abzulenken das er still den Rotschopf vermisste ...
Er öffnete sie wieder und gab sich der wiederkehrenden Leere hin welche sein innerstes noch immer all zu oft erfüllte. Er hatte akzeptiert mit ihr zu leben, bis die Natur sich wiederhohlte was sie gab. Ob dies in Form einer rostigen alten KLinge der Untoten oder gebrechlich und alt im Bett war, wusste er nicht und es war ihm auch egal. So wie ihm in diesem Momenten der Zeitpunkt egal war. Die gepanzerte Faust umfasste den unförmigen Beutel mit der Faust fester und trug ihn zur nahen Holzhütte. Er hatte noch eine Schuld zu begleichen und jene würde er begleichen, dann konnte ihn der Tod hohlen wann immer er wollte, dachte er still bei sich während er sich aus den Platten schälte. Viel war seit seiner Ankunft hier geschehen. Ungewohnt die Freundlichkeit seiner Landsmänner und die alte Sprache zu erfahren und zu sprechen, die er schon so lange nicht mehr benutzt hatte und doch ... seine Hoffnung die Überlebenden seines Clanes zu finden und damit einen Platz in der Welt, einen Ort an den man selber wusste das man dort hingehörte, das es richtig war dort zu sein, eine Heimat ... dies fand er nicht. Niemand aus seinem Clan war mehr dort. Angehörige der MacIoras und MacFarlainn welche er kennen und schätzen gelernt hatte wussten auch nicht zu sagen was geschehen ist oder was mit den seinigen passierte nach dem Ereigniss vor über 5 Jahren. Und so ... trieb der Wind ihn hin und her ... er dachte er währe hier am Ende seiner Reise angekommen und nun sieht es so aus als würde erst der Tod selber seine Reise beenden. Und doch ... doch war es schön die alten Berge wieder zu sehen, den eisigen Wind des Winters auf Fuachtero auf seiner Haut zu spüren und die frische Luft zu atmen, welcher stets ein Hauch von Meer anhaftete. Er fühlte das dies einmal Heimat war ... Heimat die er so sehr geliebt hatte unddie ihm so schändlich genommen wurde. Der Hühne schüttelte den Kopf und machte sich mit dem unförmigen Beutel auf zum Schmied. Für die Bauten der Stadt, welche sich Varuna nannte hatte er keinen Blick, ebenfalls nicht für die Bewohner. Sie sollten ihn in Ruhe lassen und dann würde er sie auch in Ruhe lassen .. eine Einstellung die ihn bisher weit gebracht hatte und doch ... doch gab es jemanden bei dem der Grundsatz garnicht so sehr passen wollte. Celeste war ihr Name und er konnte gut und gern behaupten das sie es war, welche ihm den Funken Frieden in das Herz pflanzte, welcher ihm ab und an jene ersehnten Momente schenkte. Mit ihrer fröhlichen und einfachen Art ist sie flink durch die harte Schale gedrungen, welche sein Innerstes vor den meisten Menschen schützte. Die meisten würden wohl sagen, dass es einfach an ihrer Schönheit lag, ihren weichgeschwungenen vollen Lippen, dem glutroten Langen Haar, welches im kräftigen Licht eines Feuers den Anschein erwecken konnte, dass es selbst aus selbigen bestand und den weichgeschwungenen Proportionen welche ihr ihre weibliche Gestalt gaben aber Shawn wusste das es viel mehr war. Es war ihr Geist, ihre Sicht der Dinge die ihn gebannt hielt. Wo er ausgebrannt aus 5 Jahren des Hasses erfüllt von einer abgründigen Leere, dessen tiefe nichtmal ein Elf mit all seinen Jahrhunderten des Lebens auslotenkönnte, wenn er sich an den Abstieg wagen würde war sie erfüllt von Freude und Leben. Sie schaffte es seinen Blick auf die einfachen unddoch viel wesentlicheren Dinge zurückzuführen, Dinge wie die Harmonie mit dem Leben selbst, die Schönheit der Natur und vor allem Frieden. Und dann war da noch etwas ... etwas das ihn viel zum nachdenken brachte und so unbestimmbar war, dass er es im ersten Moment nicht beachtete und mittlerweile verdrängte ... dessen Wachstum er hemmen wollte aus unerpfindlichen Grunde. Erneut schüttelte der Hühne den Kopf und doch gelang es ihn diesmal nicht die Gedanken von ihr loszureissen, so bemerkte er auch nicht das der Schmied ihn bei seinem Geschäft übers Ohr gehauen hatte. Gedankenversunken wie so oft in letzter Zeit schlenderte er die Strassen entlang Richtung Tore. Hinaus wollte er ... hinaus in den Wald und lauschen .. vielleicht gelang es dem Funken ihm einen weiteren Moment Frieden zu schenken und seine Gedanken wieder in geordnete Bahnen zu bringen und davon abzulenken das er still den Rotschopf vermisste ...
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Celeste Sahil
Es waren einige Tage ins Land gestrichen. Celeste hatte noch immer nichts von dem Anguren gehört. Vielleicht weilte er ja auf seiner Heimatinsel und ging seinem eigenen Leben nach. Vielleicht war das auch gut so. Solveigh hatte gesagt sie solle nicht zu hoch fliegen. Celeste hatte sehr genau verstanden was die ältere Schwester ihr damit hatte sagen wollen.
Insgeheim jedoch hoffte sie den Hühnen einmal wieder zu sehen. Zu wissen wie es ihm ging und zu sehen ob er noch ihrer Hilfe bedürfte.
Die letzten Tage hatte Celeste damit verbracht sich mit der, für sie, fremden Alchemie zu befassen. Solveigh hatte ihr davon erzählt das sich durch sie Klänge mischen liessen um neue Lieder zu weben. Es war sehr interessant.
Lange lauschte sie einfach nur den Klängen der Dinge die dort in der Truhe lagen. Liess einfach das auf sich wirken um sich ein Bild davon machen zu können, jedenfalls so gut es ihr möglich war.
Einiges hörte sich rau an, hart und feurig. Anderes weich und fliessend, wohltuend.
Dann hatte sie sich daran gemacht ein paar Versuche zu starten.
Sie hatte einige Zeit gebraucht bis sie die ersten, vor allem ungefährlichen, Tränke fertiggestellt hatte. Celeste war zufrieden mit sich. Für einen moment zumindest, denn es gab noch unendlich viel zu lernen und manchmal wusste sie einfach nicht wo sie anfangen solle.
Was würde Mutter als nächstes für sie bereit halten?
Insgeheim jedoch hoffte sie den Hühnen einmal wieder zu sehen. Zu wissen wie es ihm ging und zu sehen ob er noch ihrer Hilfe bedürfte.
Die letzten Tage hatte Celeste damit verbracht sich mit der, für sie, fremden Alchemie zu befassen. Solveigh hatte ihr davon erzählt das sich durch sie Klänge mischen liessen um neue Lieder zu weben. Es war sehr interessant.
Lange lauschte sie einfach nur den Klängen der Dinge die dort in der Truhe lagen. Liess einfach das auf sich wirken um sich ein Bild davon machen zu können, jedenfalls so gut es ihr möglich war.
Einiges hörte sich rau an, hart und feurig. Anderes weich und fliessend, wohltuend.
Dann hatte sie sich daran gemacht ein paar Versuche zu starten.
Sie hatte einige Zeit gebraucht bis sie die ersten, vor allem ungefährlichen, Tränke fertiggestellt hatte. Celeste war zufrieden mit sich. Für einen moment zumindest, denn es gab noch unendlich viel zu lernen und manchmal wusste sie einfach nicht wo sie anfangen solle.
Was würde Mutter als nächstes für sie bereit halten?