Erwachsen werden & Ziele erreichen

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Ramur Goldwall

Erwachsen werden & Ziele erreichen

Beitrag von Ramur Goldwall »

Von der Geburt zu einem Freidenkenden Jungen Herren.


Ein Regnerischer Tag brach an als Nina Goldwall von ihrem Heiler zu hören bekam, dass es schon bald soweit sein würde.
Ihr erstes Kind würde das Licht der Welt erblicken . Nina jedoch war alles andere als Zufrieden . Schon lange mussten Nina und
Thoros Goldwall sehen wie sie über die Runden kommen . Immer wieder eine neue Hürde immer wieder nichts zu Essen .
Nun sollten sie auch noch ein Kind durch bekommen ? Das war nicht möglich .
Thoros arbeitete für einen groß Bauern der hier und da mal Hilfe bei der Ernte seines Feldes benötigte, doch keine Aufgabe die Täglich
ausgeübt wurde . Für ein Geerntetes Feld gab es zwei Brote , einen Schinken , und 3 Krug Bier, sowie 20 Goldmünzen .
Das Feld beanspruchte aber einen ganzen Tag für sich allein, was den Verdienst wieder um einiges Senkte . Nina war damit beschäftigt
in einer Taverne zu arbeiten, dort Mahlzeiten zu verteilen und den Boden zu wischen... Auch hierfür gab es kaum etwas, 50 Goldmünzen .

Das "Haus" der beiden, wenn man es denn so nennen mochte war eine Baracke außerhalb der Stadt, am Waldrand. 2 Fackeln zierten den
Eingang und sorgten durch das nicht vorhandene Fenster für einiges an Licht . Die Fünf mal Fünf Meter lange Hütte hatte ein Strohdach
welches einige Löcher vor wies. Die Hölzernen Wände waren ebenfalls moderig . Kein Mensch konnte sich in dieser Hütte wirklich
wohl fühlen . . . Nichtmals an nährend. Doch zum Schlafen auf einer Bettrolle reichte es und es blieb ihnen auch nichts anderes übrig .

Am Abend war es dann soweit, Ramur hat das Licht der Welt erblickt, und war wie jedes neugeborenes sofort am schreien . Schon die ersten
Momente welche normalerweise als die schönsten gelten, wurden für Nina und Thoros zur Höllernen Qual . Keiner der beiden Freute sich
und so wurde Ramur lieblos in die Wiege gelegt . Die Heilerin hatte einiges an Nahrung bereit gestellt, sowie Medikamente, so konnten
die beiden ihren Sohn zumindest am Leben halten , denn eine weitere Person bedeutete mehr Gold, sobald Ramur arbeiten konnte .

Immer wieder wurde er schon in den ersten Wochen Zeuge heftiger Streitereien der beiden, was sich auch auf Ramur nieder Spiegelte .
Thoros war ein Gelernter Geschäftsmann der mit allerlei handelte, doch die Auftragslage war alles andere als gut . Immer wieder kamen
Eintreiber und Namen den Großteil an Fellen und Schnitzereien von Thoros mit . Jedes mal nachdem die Halunken das "Haus" verlassen
haben, fluchte Thoros übelste Töne .

" Wie kann dieser dreckige Abschaum es Wagen uns andauernd unsere Ware abzunehmen ! Das nächste mal stehe ich mit einem Schwert
bereit und werde ihnen ohne Vorwarnung den Kopf abschlagen ! "

Nina versuchte natürlich ihn zu beruhigen, doch hatte sie diesmal keine Chance mehr . Thoros machte sich nur kurze Zeit nach dem
Raub auf den Weg zu einem Befreundeten Schmied . Auch seine Rohstoffe waren begrenzt, weil einige Räuber die Mine belagerten und
Zoll von jedem Bergmann forderten der ein und ausging. Wenn man nicht gerade etwas Gold auf der Hohen kante abgelegt hatte konnte man
die Halunken nicht bezahlen, denn sie forderten hohe Summen, für 2 Stunden Arbeit .
All die Handwerker waren gut benachteiligt, denn egal wo man hin sah, machten sich diese Eintreiber breit .

Die Stadt welche gerade mal einen Holzwall vor zu weisen hatte, nannte sich Pomar und dessen "König" hatte sich mit viel Falscher Macht
und der nötigen Gefolgschaft den Thron erschlichen . Jeder wusste das er für den Tot des Ehrbaren Königs verantwortlich war, doch sein
kleines Heer war zu Mächtig für die Handwerker und Bürger, welche sich mit wenig Gold über Wasser hielten .

Über viele Jahre mussten die Menschen mit ansehen wie ihre Stadt immer mehr vermoderte . Niemand kümmerte sich um die Fehlenden
Rohstoffe, und die Mine wurde mit einem Hohen Zoll versehen . Niemand wusste sich zu helfen und so mussten sie sich alle dem König
unterwerfen und dreckige arbeiten für ihn Vollrichten .

Thoros und Nina Goldwall waren ebenfalls unter den Menschen welche sich dem König unterwarfen . Sie hatten keine andere Wahl und
die Reise in andere Länder war eindeutig zu Teuer . Über viele Jahre wurde Ramur schlecht von seinen Eltern behandelt, und ihm wurde
kaum Beachtung geschenkt . Erst mit 5 Jahren konnte Ramur seine ersten Worte sprechen, doch vom Arbeiten auf den Feldern des Königs
hatte er bereits eine Ahnung . Immerhin verdiente er dort 40 Goldstücke und konnte somit in die Haushaltskasse einzahlen .
Trotz der schlechten Erziehung hörte Ramur seinen Eltern immer zu wenn sie sich über alles mögliche unterhielten . So schnappte er
im alter von 7 Jahren ein Gespräch über die Götter auf . Es war den Menschen in Pomar nicht erlaubt Gläubig zu sein . Alleine der
Name eines Gottes hätte zum sofortigen Tod geführt. Doch ihren Glauben wollten Thoros und Nina sich anscheinend nicht nehmen lassen
und so redeten sie immer klang heimlich darüber, dass Temora Irgendwann die Güte besäße sie aus dieser Sklaverei zu befreien .
Als die beiden gemerkt hatten das Ramur das Gespräch aufgeschnappt hatte, machten sie ihm sofort unmissverständlich klar, dass er niemals
auch nur ein Wort über Götter verlieren dürfe . Anschließend gab es eine Ordentliche Tracht Prügel, damit er es Jar nicht Wagen würde
überhaupt noch einmal daran zu denken .

Über einige Wochen hatte Ramur nichts mehr anderes im Kopf als Temora . Er wollte unbedingt wissen um wen oder was es sich handelt .
Zum ersten mal hörte er überhaupt etwas über Götter, und anscheinend waren sie sehr Mächtig . Waren Götter die Ritter die es
verdient hatten ihren Titel zu tragen ? Sehr große Starke Menschen ? Ramur machte sich tausende von Bildern, ehe er hinter das Götter Geheimnis
kam . Zwei bis drei mal , alle zwei Monate gingen Thoros und Nina für eine Nacht in den Wald . An das letzte Jahr konnte sich Ramur nicht erinnern
dafür war er noch zu klein gewesen . Als die beiden sich etwas tiefer in den Wald begaben sah Ramur in der ferne ein Lagerfeuer brennen .
Eigentlich hatte er wirklich keine Lust mehr auch nur einen Schritt weiter zu laufen, doch die Rute von seinem Vater Jagte ihm beachtliche Angst ein .
Als die drei nach einer guten Halben stunde Fußmarsch vom Stadtrand , tief in den Wald wanderten , sah Ramur einen Berobten Mann mit Kapuze am
Lagerfeuer sitzen . Thoros und Nina schienen sich sehr über den dort verweilenden Mann zu freuen ehe einige Umarmungen getätigt wurden .

Dann ging der Berobte Mann mit seiner Kapuze in die Hocke und fasste Ramur in den Blick, ehe eine Stimme erklang, welche die Ruhe selbst
verkörperte . Ramur war schüchtern und antwortete keinem Fremden, doch diesmal wurde er von der Stimme des Mannes Förmlich erobert .

" Temoras Segen auch mit dir, Junger Ramur Goldwall . Es freut mich dich wieder zu sehen . "

" Ja . . . Hallo auch . . Ich eh . . . Kenne sie aber gar nicht . . . "

Der Berobte fing an zu Lachen ehe seine Ruhige Stimme wieder erschien.

" Ich bin Sarmon Lichtenstein . . . ein guter Freund deiner Eltern und ein Priester im Auftrag der Heiligen Temora . Ich habe mich aber auch das letzte
mal vorgestellt "

Ramur zuckte nur mit den Schultern, doch seine Mimik musste alles andere als gelangweilt aussehen . Priester . . . Temora . . . Nun würde er sicherlich
mehr erfahren . War Temora ein Held, der eine ganze Armee in die Flucht schlagen konnte ?

" Na wie dem auch sei Junger Freund . . . Heute ist der Tag an dem du nicht länger an die Stadt Pomar denken sollst . Dein Vater und deine Mutter haben
beschlossen das du mir ins Kloster folgen sollst, um dort einiges über Temora und viele andere Dinge zu erfahren ! Es gibt so viele dinge . . . und wenn du
weiter hier bleiben müsstest , würdest du schon in Kürze mit Schwert und Schild ausgestattet, und für einen König Kämpfen, für den es sich nicht mal
zu lachen lohnt . "

Ramur schien relativ schnell zu verstehen was hier vor sich ging, und schüttelte sachte den Kopf . Seine Eltern haben ihn geschlagen, nicht beachtet und ihm
keine Aufmerksamkeit geschenkt , doch . . . es waren seine Eltern . Er blickte hinüber zu Nina, seiner Mutter . Seine Augen beschrieben Genauestens wie er
sich in dem Moment fühlte . Nina selbst konnte ihren Sohn nicht ansehen, denn es brach auch ihr das Herz . Doch sie wollte nicht das aus Ramur ein weiterer
Sklave wird, der für den erbärmlichen König stand. Thoros blickte Ramur ernst an, ging in die Hocke und legte ihm eine Hand auf die Schulter .

" Mein Sohn . . Es tut mir so Leid, dass wir dir niemals ein gutes Leben bieten konnten . Doch dies hier ist kein abschied für immer ! Wir werden uns wiedersehen
wenn du fest daran glaubst ! Was auch geschieht, Sarmon wird dir ein guter Freund sein, und dich alles Lehren was er weiß . Das stimmt doch oder ? "

In dem Moment blickte Thoros auf zu Sarmon Lichtenstein, welcher lediglich ruhig Nickte, um ihm das gesprochene zu Bestätigen . Mehr aber konnte Thoros selbst
nicht sagen, denn er wusste selbst wie er mit Ramur umgegangen war .

" Nun wird es Zeit den Weg zu nehmen den Temora für dich bestimmt hat Junger Ramur . Mit dem 11 Glockenschlag werden die Tore des Klosters Verriegelt und
niemand darf mehr eintreten. Auch die Gelehrten nicht . Wir sollten uns beeilen, denn wir haben noch einen kleinen Weg vor uns . "

Sprach der Priester mit ebenso ruhiger Stimme wie zuvor, doch konnte Ramur seine Tränen nicht verbergen . Er fiel seinem Vater sowie seiner Mutter ein letztes mal
in die Arme und drückte sie so Fest, wie er es noch nie zuvor getan hatte . Es war ein schwerer aber notwendiger abschied wie Thoros und Nina wussten .
Ein kleiner Rucksack gefüllt mit einigen Goldmünzen und einem Ring seiner Mutter wurde Ramur noch umgehängt ehe sich alle vier auf den Weg machten .

Eine weitere halbe stunde Fußmarsch brachte Ramur und Sarmon Lichtenstein dann endlich zu ihrem Ziel . Während des Marsches hatte der Priester nicht ein Wort
gesagt und so langsam stimmte es Ramur misstrauisch . Auf dem Berg zudem sie gelaufen waren, sah er den Steinwall welcher das Kloster umgab . Mit großen Augen
wanderte Ramur immer näher , er konnte seinen Augen kaum trauen . Nie zuvor hatte er einen solchen Wall gesehen . Es beeindruckte ihn schon sehr und dann begann
auch wieder der Priester zu sprechen .

" Wir sind angekommen Junger Ramur Goldwall . Das Kloster der Temora . Hier wirst du einiges Lernen mein Junger Freund . Hier wirst du alles über die Götter
, über die Priester und den restlichen Inseln lernen welche sich in der nähe befinden . Doch erwarten dich auch anspruchsvolle Aufgaben . Du musst wissen das
jeder Bewohner des Klosters hier einen Teil der Arbeit übernimmt die hier täglich so ansteht . Doch das hat noch Zeit, wir werden uns nun zurück ziehen und
bereden alles weitere Morgen . "

Ramur nickte nur, so langsam schien er nervös und schüchtern zu werden . Sarmon Lichtenstein führte ihn zu den Waschräumen , ehe er den kleinen Ramur
noch gewaschen hat, bevor er ihn ins Bett brachte und zugedeckt hat . Das hatten seine Eltern nie getan und Ramur wusste nicht damit umzugehen . Die Trauer
aber schien von kurzer Zeit zu sein , denn der Priester behandelte Ramur bestens . Die Gedanken an seine Eltern aber wollten nicht aus seinem Kopf verschwinden .

Sarmon Lichtenstein der Priester machte sein Versprechen Wahr und klärte Ramur in den darauf folgenden Wochen über alle Götter auf . Doch keiner der Götter
wurde von ihm gepriesen, auch die Tugendbringerin nicht . Er war davon überzeugt das Ramur seine Eigene Entscheidung treffen musste . Aufzwingen wollte er ihm
nichts, auch wenn seine Eltern der Überzeugung waren, er würde die Lehre Temoras kennen lernen . Viele Jahre, neun an der Zahl verbrachte Ramur im Kloster .
Er wurde im Kampf mit Schwert und Schild gelehrt so wie in der Meditation .

Sarmon Lichtenstein warf immer wieder ein Auge auf Ramur und beobachtete seine Entwicklung immer wieder kritisch . Ein Dorn im Auge war es ihm, dass er sich
noch immer für keine Gottheit entschieden hatte . Eines Abends rief er Ramur zu sich in das Schreibzimmer um ein klärendes Gespräch zu führen .

" Nun mein Freund . . . So langsam haben wir dir alles Wissenswerte gezeigt und du stehst kurz davor auf Eigenen Beinen zu stehen . Es erfüllt mein Herz mit Freude
zu sehen was für ein Prachtvoller Junger Mann aus dir geworden ist . Auch in der Wildnis würde ich ganz auf deine Künste mit dem Schwert vertrauen .
Die Kraft die du aus der Meditation schöpfst ist wirklich beachtlich und du solltest niemals aufhören daran Fest zu halten . Doch könntest du Unterstützung erwarten
wenn du im Namen einer der dir gezeigten Götter Kämpfen würdest . Wähle mit bedacht , wenn du bereit dazu bist . "

Ramur, welcher mittlerweile zu einem Abbild seines Vaters herangewachsen ist legte den Kopf leicht schief .

" Gerne würde ich dir eine Antwort geben Sarmon , doch ich kann den richtigen Weg für mich noch nicht erkennen ! In den Büchern und Schriftrollen wollen beide
Parteien das gleiche doch der Brudermörder bekommt keine Chance von mir . . ."

Der Priester wollte seinen Ohren keinen Glauben schenken als Ramur sprach . Er sah ihn völlig Fassungslos an und konnte ihm nichts darauf Antworten .
Es dauerte einen kleinen Moment ehe der Priester erneut seine Stimme erhob

„ Wir haben nun so viel Zeit in dem Kloster der Temora verbracht, und du weißt noch immer nicht wozu du tendierst ? "

Ramur runzelte die Stirn . Er konnte verstehen das seine Worte den Priester nicht unbedingt Glücklich stimmten, doch wurde ihm die Wahl der Götter überlassen .
Der Junge Mann hatte vieles über die Götter gelernt und sich ausreichend informiert , doch Irgendwie konnte er sich nicht entscheiden . Er sah in beiden Parteien
das gleiche, und beide Parteien wollten für das Glück auf Erden einstehen . Doch Temora schien ihm die wahre Göttin zu sein, welche sich gegen den Mörder lehnte und ihn zurück wies.

" Ich werde nicht schlau aus den Religionen Sarmon . Ich kann mich für keine Seite entscheiden . Ich will für das Wohlergehen der Menschen kämpfen und den Armen
eine Helfende Hand sein . Egal für welche Seite ich mich entscheide , es läuft doch auf das gleiche hinaus !? "

Der Priester schüttelte nur leicht den Kopf .

" Nun gut Ramur . Du bist mittlerweile Alt genug um deine Eigene
Entscheidung zu treffen . Doch denke immer daran das Temora dir eines Tages deinen wahren Pfad offenbaren wird . Denke an die Meditation und fühle das Licht . All das benötigst du auf Alathair . . . Dort wo der Krieg ausgebrochen ist. Aber ich habe eine Zeit lang immer wieder etwas Gold an die Seite gelegt damit du irgendwann aufbrechen kannst, um die Wahre Welt zu entdecken .
Morgen früh legt ein Schiff ab welches dich in die Landschaften von Alathair bringt . Dort auf einer Insel namens Gerimor wirst du in einem Fischerdorf anlegen
und für mich ein Geschäft erledigen . Dein Vater gab mir 50 Lagen feinstes Ogerleder , welche unbedingt als eine Art Freundschaftsgeschenk zu
einer bestimmten Person gebracht werden müssen . Leider hat dein Vater den Namen vergessen, was die Sache für dich natürlich nicht gerade leichter macht .
Doch sei auf der Hut, dort draußen wirst du von keiner Gefahr mehr beschützt werden . Wenn es Hart auf Hart kommt, nutze deine Waffe und zögere nicht sie
einzusetzen . "

Endlich ! Endlich würde Ramur die Welt kennen lernen und erforschen . Schon immer war es sein Traum gewesen eines Tages von hier abzulegen und in andere
Ländereien zu gelangen . Doch nun würde es ihn an den Ursprungsort der Götter bringen . Dort konnte er sich ein Eigenes Bild von dem machen was ihn erwarten würde .

Am nächsten Tag legte Ramur pünktlich zum 10 Glockenschlag am Morgen mit dem Schiff ab . Sarmon Lichtenstein, der Priester welcher Ramur die letzten 9 Jahre
groß gezogen hat, stand am Hafen und winkte ihm ein letztes mal zu . Irgendwie wusste er das Ramur so schnell nicht zurück kehren würde, doch wollte er keinen
großen abschied .

Auf dem Schiff wurde Ramur von einigen Piraten begutachtet welche sich sogleich zu ihm an den Tisch setzten .

" Naaa du Landratte ? Siehst so aus als wärest du noch nie übers Meer geschifft wa ! ? "

In der tat war Ramur begeistert von dem Schiff und erkundete es sehr neugierig . Als er sich nieder ließ und angesprochen wurde nahm auch Ramur die Piraten in Augenschein
doch war ihm die Sache nicht ganz geheuer.

" In der tat, ihr habt recht Herr . Ich bin noch nie mit einem Schiff gereist . "

Die Piraten erkannten ihre Chance auf Anhieb, und einer der Männer schrie los

" Heeey Borgmann du Penna ! Der Jung hat bestimmt Durst auf seiner ersten Schiff reise ! Bring dem mo was zu Trinken ! Das was wir auch haben ! "

Borgmann einer der Kellner des Schiffes brachte Ramur sodann eine Flasche mit Rum . Nichts ahnend schüttete er sich etwas in den Becher ehe
er sich den Rum in die Kehle schüttete . Der erste Schluck Alkohol in dem Leben von Ramur, doch schien es hinunter zu gehen . Es dauerte
nicht lange und der Junge war total betrunken . Als er mit dem Kopf auf den Armen an dem Tisch lag , machten sich die Piraten an seinem Gepäck zu schaffen . Alles was
sich in den Taschen befand wurde gnadenlos entwendet . Lediglich der Ring seiner Mutter war in seiner Brusttasche verstaut .

Als Ramur aufwachte lehnte er mit Brummenden Kopf an einer Hauswand, und der Geruch von Fisch und Abfällen machte sich um ihn breit .
Seine Robe wurde ihm genommen sein Gepäck war nicht mehr da und seine Kleidung Zerfetzt . Wohl mussten sie ihn vom Schiff gezogen und an das Haus geschmissen
haben. Es sah zumindest Stark danach aus .

Ramur hielt sich den Kopf und fragte den Nächst besten Mann nach seinem Standort .

" Na du hast wohl zu tief ins Glas geschaut was ? Du bist in Bajard ! "

Er rieb sich kurz durchs Gesicht ehe er knapp nickte .

" Na dann hab ich ja wenigstens mein Ziel erreicht . . . "

Sagte er eher zu sich selbst bevor er sich dann auf den Weg machte, um erst einmal etwas mehr von dem Dorf kennen zu lernen .
Ramur Goldwall

Beitrag von Ramur Goldwall »

Die ersten Eindruecke und Wege

Bajard


Nachdem der Junge Ramur sich in Bajard umgesehen hatte wurde ihm schnell klar, dass dieses Dorf nur eine kleinere Version seiner alten Heimat war . Iergentwie fuehlte er sich so , als sei er garnicht von Zuhause abgereist, sondern nur fuer eine kuerzere Zeit fort gewesen . Er begutachtete jede Ecke des Dorfes und immer wieder schlich sich der Gestank des Fisches und des Dreckes in die Nase .
Die Menschen hier waren jedoch anders. Hilfsbereit, teilweise Wohlhabend und verrueckt.
Ein alter Mann erkannte das Ramur noch nicht lange hier war, und beauftragte ihn Holz zu Schlagen . Er zeigte ihm eine Kiste in welche er es lagern sollte und verschwand dann auch schon wieder .
Als er dann aber dabei war das bereits geschlagene Holz zu Stapeln kam aus dem Haus jemand ganz anderes . Verduzt sah er Ramur an und meinte das es Nett waere das er ihm Holz schenkt, aber wofuer ?

Ramur wusste erst gar nicht was er Antworten sollte, erklaerte dann aber das ein Alter Mann ihn dazu beauftragt haette , ehe der Herr des Hauses bereits von einer Anwesenden Frau ins Haus gezerrt wurde .
Ueberrascht sah Ramur dem Spektakel zu ehe er kurz mit den Schultern zuckte und sich auf den Weg zur Taverne machte .

Ein Paar goldmuenzen wurden ihm fuer das Holz zugesteckt woraufhin er sich ersteinmal eine Warme Mahlzeit goennen konnte .
Nachdem er Gespeist hatte machte er sich auf den Weg vor das Dorf und sah das eine Kutsche faehrt . Mit jener Reiste er dann nach Adoran, um etwas neues zu sehen, was ihn vielleicht nicht an seine Heimat errinert .



Adoran

Als er gerade aus der Kutsche ausgestiegen ist, sah er in der Ferne schon die Mauern der Stadt . Mit großen Augen naeherte er sich schritt fuer schritt den Toren. Ueberwaeltigt von dem Anlitz der Majestaetischen Mauern und Bauten konnte Ramur kaum noch einen Gedanken fassen . Niemals zuvor hatte er eine so Große Stadt begutachten duerfen und nun fragte er sich ob er ueberhaupt die Chance bekaeme einzutreten, denn wie ein Edelmann sah er nicht gerade aus . Die Wachen vor den Toren haben ihn ziemlich Kritisch Begutachtet was Ramur sofort die rote Farbe ins Gesicht zauberte . Es war ihm Peinlich so zerlumpt in der gegend herum zu laufen, und gehoerte ganz klar zu den Menschen wie sie in Bajard lebten . Peinlich beruehrt ging er weiter , durch die Tore - Auf die Bruecke der Stadt . Immernoch konnte er es nicht fassen, er war in einer richtigen Stadt . Ueberall Menschen, Wachen, Gebaeude und Handwerkskunst ganz so wie es sich fuer ein Reich gehoerte .

Schon in der Heimat studierte er die Schriften des Klosters indem er aufgewachsen war und schon dort war einige male der Name Adoran gefallen . In den aufzeichnungen des Krieges jedoch wurde auch der Name Varuna erwaehnt, daran konnte sich Ramur noch errinern . Dies war also der Zufluchtsort fuer die Menschen als der Drache Varuna angriff . Aber das es sich hier so Koeniglich gestaltete war Ramur nicht bewusst . Fasziniert hat er auch jene Stadt genaustens betrachtet ehe er sich ein Bild von den Menschen machte die hier wohnen wuerden .

Da er noch niemanden kannte, konnte er sich nur denken wie es hier von statten gehen wuerde, doch die Zeit wuerde auch Erfahrung und Wissen bringen .
Zuletzt geändert von Ramur Goldwall am Mittwoch 8. Dezember 2010, 13:34, insgesamt 1-mal geändert.
Ramur Goldwall

Beitrag von Ramur Goldwall »

Rahal


Als Ramur sich auf den Weg nach Rahal machte kam er in eine Situation die er so wohl unter keinen gegebenen Umstaenden erwartet haette . Er war bereits einem Elfen begegnet welcher einen sehr Positiven eindruck bei Ramur hinterließ . Das er nun auf das komplette Gegenteil stoßen wuerde, hatte er nicht geahnt . Die ersten Schritte nachdem er die Kutsche verlassen durfte freute er sich riesig auf die Stadt, die ebenfalls mit Prachtvollen bauten versehen sein sollte , dann aber schlugen die Gedanken schlagartig um . Vor ihm befang sich ein Elf mit dunkler blauer Haut . Alles andere als Freundlich wurde Ramur von dem Letharen Begutachtet und so blieb Ramur ruckartig stehen und verfiel in eine Art starre . Niemals zuvor hatte er einen solchen Letharen gesehen , lediglich ein paar Schriften im Kloster seiner Heimat berichteten ueber jene Geschoepfe . Sie waren die Kinder des Panthers Alatar, doch wusste Ramur nicht wie es sein wuerde wenn man selbst auf einen dieser Letharen stoßen wuerde .

Mit einem eindringlichen Blick, fast durchschauend sah der Lethar den Jungen Burschen an und verzog fast schon verachtend das Gesicht . Auch die Mimik ließ Ramur sofort klar werden, dass der Lethar der sich vor ihm befindet aufjedenfall etwas besseres als er zu sein schien . Zumindest vermittelte die Praesenz des Letharen so ein Gefuehl .

Ramur bekam Angst und konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen . Es war ein Gefuehl der Starre und er Hoffte das der Lethar sich bald schon entfernen wuerde, da Ramur sicherlich nicht sein Interesse geweckt hatte . Und so war es auch . Nachdem der Lethar im namen des Panthers Alatar gruesste machte er sich auf den Weg und verschwand langsam . Natuerlich betrachtete er Ramur noch recht belustigt von seiner Haltung und auch der Blick war mit reiner Angst erfuellt .

Mit sowas hatte Ramur nicht gerechnet und kurz ueberlegte er ob es ueberhaupt Sinvoll ist sich in eine Stadt zu begeben wo die Pure Angst ihn noch weitere male ueberkommen wuerde . Doch er beruhigte sich langsam wieder und atmete einige male Tief ein und wieder aus . Dann loeste er sich von der Starre und machte sich auf den Weg zu den Toren der Stadt .

Auch dort wurde er ueberwaeltigt von dem Anblick der Mauern die hoch in die Luft ragten . Die verdunkelten Steine und die vielen schwarzen Bauzusaetze machten richtig was her. Auch hier bot sich fuer den Jungen Burschen ein Majestatischer anblick . Gluecklich darueber eine weitere Stadt erforschen zu koennen ging er wieder einige Schritte vorran .

Als er letzendlich vor den Toren stand, wurde er wie zuvor schon in Adoran kritisch von den Wachen in Augenschein genommen . Optisch machte Ramur noch immer nichts her und er war sich unsicher ob die Stadtwachen einen Strassenjungen ueberhaupt in diese Stadt lassen wuerden . Doch es gelang ihm . Allerdings sprach ihn eine der Wachen an:

" Im namen des All einen, Halt ! Ich Hoffe das du nicht vorhast hier Aerger zu machen ! Leute deiner Klasse findet man uebrigens im Hafenviertel . "

Das war es auch schon . Natuerlich sah er nicht aus wie ein Edelmann und die Zerissene Kleidung sah aus wie alte Lumpen . Kurz nickte er dem Wachmann zu und versicherte ihm nicht auf Aerger aus zu sein . Dann lief er weiter und fasste die Prachtvollen bauten Rahals in den blick . Doch hier war alles so dunkel , als wuerde das Licht fern bleiben . Aber sicherlich war das gewollt da Alatar als Panther verkoerpert wird . Ramur ging anscheinend ein Licht auf .

Schnell wurde ihm klar, dass auch hier keine Leute des niedrigen Lebensstandard wohnen wuerden . Also sah er sich alles einmal an und ging neugierig in Richtung des Hafenviertels. Was wuerde ihn wohl dort erwarten ?

Als er angekommen war traute er seinen Augen nicht . Es ging hier aehnlich zu wie in seiner alten Heimat . Seine Eltern hatten ihn in ein Kloster der Temora gebracht, damit er eines Tages nicht so enden musste . Nun aber stand er in der Stadt inder man Alatar Huldigte . Kurz dachte er darueber nach das seine Eltern das niemals so gewollt haetten , doch wollte Ramur sich ein Komplett Eigenes Bild von den Menschen und den Religionen machen . Das Hafenviertel aber verließ er auf anhieb wieder . Lieber wuerde er weiterhin in einem Zelt, auf einer Bettrolle in der Wildniss uebernachten als dort nocheinmal einen Schritt hinein zu wagen . Dann verließ er die Stadt wieder um weitere Orte zu erkunden .


Duestersee


Auf dem Weg von Rahal nach Duestersee machte Ramur eine kurze Pause an dem Gebaeude welches gerade erbaut wurde . Eine einzige Wache hat ueber den Bau gewacht . Kurz ueberlegte Ramur ob das nicht viel zu leichtsinnig waere, dann aber dachte er das die Reiche schon wissen wuerden was sie dort tun .

In Duestersee kam er mit einem laecheln auf den Lippen an . Zwar wurde hier auch Alatar verehrt doch machte die Stadt den Eindruck weniger dunkel zu sein . Die Menschen waren Aktiv, Handelten, Uebten, haben gebetet oder sich einfach nur beschaeftigt oder Unterhalten . Die Struktur der Stadt war auch klar zu erkennen . Duestersee galt als ein Dorf, doch auch die Hohen Mauern dieser Stadt ließen Ramur denken sich in einer Stadt zu bewegen . Auch hier beeindruckten ihn die schoenen Haeuser und Ecken . Alles in allem war Ramur hier auf Gerimor schon oft Fasziniert worden und das wurde er auch hier .

Doch nun musste er bereit sein den naechsten Schritt zu gehen . Welcher der Goetter war auf das Wahre Licht aus, von welchem er jeden Morgen durch die Sonne erfasst wurde ? Wer steht fuer das Gute und mit welchen Gefolgschaften wuerde Ramur sich am besten verstehen ? Das alles wuerde ihm mit der Zeit schon klar werden . Ersteinmal suchte er sich einen Schlafplatz andem er sein Zelt aufschlagen konnte .
Ramur Goldwall

Beitrag von Ramur Goldwall »

Berchgard


Als der Junge Mann gerade wieder einmal in Bajard war, erfuhr er wie durch Zufall von dem Dorf Berchgard . Das es zu dem Reich Adoran gehoert wusste er nicht, und wo Berchgard sich befindet auch nicht . Er war zu Schuechtern um die Personen zu Fragen, welche im Dorfeingang von Bajard eine kleine Unterhaltung hatten . Also machte sich der Junge Ramur auf den Weg zu dem Kutscher woraufhin er aber auch das Wort " Zwerge " vernahm. In Berchgard waren also Zwerge ! Schon immer wollte Ramur einen Zwergen sehen . In seiner Heimat unterhielten sich oft Leute ueber die Staerke und die Wundervolle Schmiedekunst der Zwerge . Oft wurde in verbindung mit ihrem Kunstvollen Handwerk auch die staerkste und wiederstandsfaehigste Feste erwaehnt . Nun wuerde er also Berchgard, die Zwergenstadt sehen !

Als der Kutscher ihn dann nach Berchgard brachte und Ramur ausstieg, sagte er dem Kutscher er solle Warten .

" Ihr solltet mich nach Berchgard bringen, dort wo die Zwerge leben ! Hier erkenne ich nur Menschen vor den Toren ! "

Der Kutscher lachte Laut und Herzhaft los . Er hielt sich den Bauch vor lauter schmerz im Bauch nach einer Zeit des Lachens . Dann aber fasste er wieder klare Gedanken und Antwortete recht belustigt :

" Wir sind in Berchgard mein Junger Freund ! Die Zwerge leben nicht in Berchgard, sondern in Nilzadan . Nilzadan befindet sich in den Tiefen des Goetterberges , welcher wiederrum in Berchgard zu finden ist ! Aber deine Augen werden die Kalurische Stadt wohl eher nicht erblicken, denn jeder Mensch der sich dort hinein wagt wird von den Wachen nicht gerade Sanft behandelt waehrend sie dich raus schmeissen . Doch ich muss nun weiter, wir sind in Berchgard , einen Wohlen Tag der Herr ! "

Ramur lief rot an und ging sich einige male durch seine Haare . Peinlich beruehrt ging er dann auf das Tor zu . Diesmal waren die Wachen nicht so Kritisch mit der Begutachtung des Jungen, anscheinend gab es hier einige Leute die so herum liefen , oder ? Ramur ging ersteinmal weiter in das Dorf . Schon das große Gebaeude des Handelshauses beeindruckte ihn . Der kleine Hafen gefiel Ramur ebenfalls . Als er dann die Treppen hoch ging, auf den Berg zauberte sich ein Laecheln auf die Lippen des Jungen . Ein Dorf welches sich auf einem Berg befand hatte Ramur zuvor noch nie gesehen . Wie sovieles ! Aber diesmal war der Junge mehr als Begeistert . Er konnte seinen Augen kaum trauen . Die Bergleute waren fleißig bei der Arbeit und schuerften nach den Erzen . Die Schmiede waren tuechtig und die Taverne war voll mit Trinkenden Feiernden Menschen . Ein Notstand schien hier nicht gerade zu herrschen . Nun wurde Ramur bewusst warum er hier nicht so schief angesehen wurde wie in den anderen Staedten . Die Bergleute waren gezeichnet von den Stollen der Minen, die Kleidung also seiner aehnlich, nur schmutziger .

Die Stadt der Zwerge wollte er sich Heute nicht unbedingt ansehen , doch eines Tages dachte er sich, koennte er mitsicherheit eine Stadtfuehrung erlangen . Der Gedanke an die Handwerkskunst der Zwerge ließ ihn immer in die Endlosesten Traeume verfallen . Doch nur die Realitaet war ihm wichtig, und so riss er sich schon binnen weniger momente aus den Vorstellungen . Denn iergentwann wuerde er sicher die Stadt begutachten duerfen .
Ramur Goldwall

Beitrag von Ramur Goldwall »

Meditation, die beste Waffe ruht im inneren.


Nachdem der Junge Ramur die Landschaften Gerimors ein wenig kennen gelernt hatte, suchte er nach einem Ort der fuer sein Taegliches Ritual am meisten geeignet war . In dem Kloster in welchem er aufgewachsen war, lernte er das die Meditation und die damit verbundene innere Ruhe zu einer Maechtigen Waffe werden konnte . Jeden Morgen reiste er zum Meer und ließ sich dort auf einem schoenen Stein nieder, der genug Komfort bot . Auch hier hatte er einen solchen Stein entdecken koennen . In der naehe befand sich so gut wie gar nichts. Ein altes großes Anwesen und eine kleiner Hof . . . wenn man es denn so nennen wollte .

Der Platz war ein Stueck weiter als Berchgard, nebem dem alten Llasthobar Anwesen . Dort war er dem Meer nahe und dem Trubel fern . Die Perfekte Lage um mal gaenzlich ab zu schlaten . Jeden Morgen noch bevor die Sonne aufging reiste er zu diesem Ort und ließ sich dort nieder . Er schloss die Augen und fing an zu Meditieren .

Wie er gelernt hatte konzentrierte er sich auf einen bestimmen Ablauf . Diesen ging er im Kopfe von Beginn bishin zum Ende durch . Zum beispiel das aufgehen der Sonne . Erst erreichten einige Wenige Strahlen die Landschaften Gerimors, ehe es immer mehr wurden . Wenn die Sonnenstrahlen den Jungen Ramur einnahmen durchschoss ihn ein ganz besonderes Gefuehl . Von dem Licht der Sonne erreicht zu werden brachte in Ramur unerforschte Energie zum Vorschein. Vielleicht war es auch die Meditation die ihm eben dieses Gefuehl in verbindung mit der Waerme der Sonnenstrahlen brachte .

In seiner Heimat konnte Ramur nicht bis zum Ende lernen, denn er bekam immer mehr das Gefuehl, dass er nicht mehr Wilkommen war da er sich nicht Merkbar fuer Temora entschieden hat . Die Unsicherheit wurde dort wohl nie wirklich Akzeptiert und dann sollte er nach Alathair reisen . Sarmon Lichtenstein wusste mit sicherheit ganz genau welchem Schicksal der Junge bereits auf dem Weg dorthin ausgesetzt war und so bildete sich Tief in Ramur Zorn und Hass . Sarmon hatte Ramur aufgegeben eine andere erklaerung fand er nicht . Warum sonst sollte er ihn nach Alathair reisen lassen, wo der Krieg ausgebrochen war ?

Ramur suchte nach vielen Antworten, die er sich auch durch die Meditation erhoffte . Doch die Energie die seine Koerper durchstroemte war wie verschollen wenn er die Augen oeffnete . Im Kloster aber hatten sie von einem Perfekten Zustand gesprochen . Diesen Zustand konnte Ramur auch erreichen, doch ihn zu halten war ihm bis hier her unmoeglich. Jeden Morgen vor der Meditation versuchte er einen Stein zu heben, welcher das dreifache von Ramur gewogen hat . Nie schaffte er es den Stein auch nur einen Stueck weit zu Heben, oder zu Bewegen . Auch nach der Meditation war daran nichts anders .

Vielleicht hatte er in der Vergangenheit nicht gut genug aufgepasst und einen Wichtigen Schritt vergessen oder gar nicht gelehrt bekommen . Er hoffte stark das die Gelehrten im Kloster von Adoran oder die Templer Rahals ihm weiterhelfen konnten . Doch nun war fuer ihn selbst der Schritt gekommen, andem er sich entscheiden musste .

In der Vergangenheit lebte er im Namen der Temora , da ihm in ihrem Kloster keine andere Wahl blieb . Er wollte immer unter dem Namen eines Gottes die Armen und Beduerftigen beschuetzen . Doch Plagte er sich fast taeglich mit der Frage ; " Was will ich wirklich ? " .
Ramur wollte nicht ohne einen Gott Leben, denn die Goetter gaben den Menschen Kraft um mehr und wieder mehr zu schaffen . Die Gunst eines Gottes konnte Kraefte in einem Wecken, die jede Meditation Nutzlos machte . Doch nicht die Kraft war es hinter der Ramur her war, sondern der Gedanke an ein Leben ohne Bosheit und leid . Ein Leben voller Hoffnung und Glaube, aufdass der Gott Licht und Frieden bringt .

In der neutralen Bibiothek Gerimors studierte Ramur die Goetter und Geschehnisse . Soviele Goetter vereint um den einen im Zaum zu halten . Der Brudermoerder wurde er genannt .

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Die Gottheiten und wie Ramur dazu steht und denkt
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Alatar
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Aus Schmerz wird Hass, aus Hass wird große Macht worauf der Sieg folgt. Ein Leben voller Hass . . . das konnte Ramur nicht mit sich vereinbaren .
Seine Ziele waren es die Schwachen, Armen und Beduerftigen zu Verteidigen . Ihm war klar, dass in den Reihen des Panthers nichts auf ihn warten wuerde , was mit seinen Zielen zu tun hat . Auf der anderen Seite dachte Ramur daran das der Priester der Temora, vondem er großgezogen wurde , ihm den sicheren Tod bescheren wollte . Schon mit der Ankunft in Bajard erfuhr er Leid und Bosheit . Er wurde ausgeraubt und niedergemacht, seine Kleidung zerrissen . Sein Vater Thoros Goldwall haette ihn niemals hier her geschickt, um einige Lagen Leder zu ueberbringen . Hass fuer den Priester der Temora schlummerte in Ramur . Aber noch war der Hass, der Zorn noch nicht groß genug und deshalb konnte er den Weg nach Rahal nicht wagen .


Eluive
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Die Mutter der Freien Harmonie , Ala ´thair. Alles was sie erschuf war umgeben von einer Aura des Lichtes nach welchem der Junge Ramur suchte . Und war sie es auch welche fuer den Erhalt der Harmonie ihr Leben gab . Der Krieg unter ihren Kindern war der Grund fuer den Verlust des Lebens der Mutter . Temora war es die den Kampf gegen den dunklen Panther aufnahm, um das Licht des Lebens zu erhalten .
Symbolisiert durch eine Sonne, die Ramur die Meditation zu einem besonderen erlebniss und zu einer Energie foerdernden Quelle macht . Doch will er fuer die Gerechtigkeit und vorallem die Armen und Beduerftigen Kaempfen . Auch die Menschen, welche eine Schwaeche vorweisen haben das Recht zu Leben . Eluive verlor einen ihrer Soehne, und ihr eigenes Leben durch den Ewig anhaltenden Hass des Alatar .


Temora
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Die Tugend oder auch Lichtbringerin genannt, kaempft dafuer das Licht ewig zu erhalten . Ihre Absichten sind in etwa die von Ramur . Das Schuetzen des Lichtes, der Armen und Beduerftigen, sowie den Schwachen . Das genaue gegenteil der Temora ist ihr Bruder Alatar . Ohne ein gewisses maß an Mitgefuehl, wuerde Ramur nicht die Ziele besitzen die er sich nun gesetzt hat . Auch verfolgt sie die Gerechtigkeit mit welcher Ramur das Armenfreie Leben und vorallem das Schuetzen der Schwachen verbindet . Es ist nur Gerecht das auch die Schwachen ihr Leben in vollen Zuegen genießen duerfen .
Ramur fuerchtet das Arm sein nicht, genauso wenig wie den Tod . Eher fuerchtet er sich davor in die Situation zu kommen, mit einer Frau reden zu muessen . Er wuerde sein Leben fuer diejenigen geben, die es nicht schaffen sich selbst zu verteidigen . Auch wuerde er Gold, wenn er welches besaeße nicht behalten, sondern es unter den Armen verteilen, damit sie ausreichend Nahrung und Kleidung erhalten um ihr Leben Sorgenfrei zu ueberstehen . Wenn Ramur sich einer Aufgabe widmet, dann wird sie auch ausgefuehrt . Bei einem verweigern einer fuer ihn Wichtigen Aufgabe, wuerde er mit sich selbst in einem Konflikt stehen . Somit ist ein sehr kleines maß an Ehre auch in dem Jungen Mann zu finden . Durch das Meditieren erlangt er die Geistigkeit . Ramur weiss worauf es beim Meditieren ankommt . Er lernt seinen Koerper, seine Freigesetzten Energien und die Ruhe genaustens kennen . Auch das Studieren von Schriften, Kuensten oder Geschoepfen liegt dem Jungen Burschen . Doch das alles ist nur ansatzweise in ihm ausgepraegt, wobei sein Ziel klar ist .

So Ramur sich der Meditation widmet kann er fuehlen das er sich den Tugenden der Temora immer mehr hingezogen fuehlt . Die Lichtbringerin scheint auf Alathair fuer das Gute zu stehen und vorallem fuer das Gute zu Kaempfen . Somit auch fuer das Beschuetzen der Armen & Schwachen. Um sich jedoch ganz sicher zu sein, muss er dringend mit einem der Priester hier auf Alathair sprechen, um sich den Absichten der Lichtbringerin genaustens im klaren zu sein .


Cirmias
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Der Schoepfer der Zwerge und des Handwerks . Ihm verdanken die Menschen die Waffen, mit denen sie Agieren, die Kleidung die sie Huebsch macht, und den Bauten die vor Kaelte und Angriffen schuetzen .
Nur durch das versagen mancher Menschen die sich ihres Glaubens nicht sicher waren, wurden die geschmiedeten Waffen auf die Seite des Feindes gebracht und Praesentiert . Cirmias hat Ramur so gezeigt, dass es wichtig ist, sich seines Glaubens im klaren zu sein .


Phanodain
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Der Hueter des Wissens und der Weisheit . Fuer Ramur ist es immer wichtig stets dazu zu lernen . Denn wenn Ramur bisher eins gelernt hat, dann das man jeden Tag lernt . Ohne Wissen wuerde es keine Macht geben und ohne so ausgewaehlte Maechte wuerde das Boese durch den Hass und den Zorn, die ueberhand gewinnen . Doch Ramur kann nicht verstehen warum es Menschen gibt, die ueber so wenige dinge bescheit wissen, dass sie am Ende der Welt leben koennten . Ramur hat ein gesundes Interesse fuer alles was ihn umgibt und was auf der Welt geschieht . Am liebsten wuerde er alles Wissen, doch er weiss das er von dem allwissen weit entfernt ist .

Krathor
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Krathor ist in Ramurs Augen ein großer Verraeter der sich dem Brudermoerder angeschlossen hat . Seine Macht aus den Seelen der anderen zu ziehen, ist alles andere als Ehrenhaft .
Auch kann Ramur nicht verstehen wie jemand einen Menschen toeten kann, um an das Kostbarste, dass was einen Menschen ausmacht zu gelangen, die Seele . Die anschließende Wirkung des wiederauferstehens in einer Art Untoten zustand ist ebenfalls alles andere als erfreulich . Kein Toter sollte in seiner Ruhe gestoert werden . Jeder hat das Recht in Frieden zu Ruhen und in den Kreislauf der Mutter zurueck zu kehren .
Auf Krathor wuerde Ramur niemals auch nur einen Schritt zugehen . Eher wuerde er sich dazu Berufen fuehlen, die Diener des Raben von der Oberflaeche der Erde auf Ewig zu entfernen .


Horteras
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Horteras der Sternvater und Bruder der Eluive . Ramur gefaellt die Freiheit . Auch die Unabhaengigkeit die er bis jetzt hatte gefaellt ihm durchaus sehr . Ausserdem ist dem Jungen Mann klar das es durchaus Wichtig ist auf eigenen Beinen zu stehen und den damit verbundenen Verantwortungen zu Leben . Fuer die Freiheit wuerde Ramur ebenfalls kaempfen, allerdings fuer die Freiheit vom Boesen und der Dunkelheit . Denn auch ein Glaeubiger der Temora kann die Freiheit genießen und vorallem dafuer kaempfen .






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Alles in allem weiss Ramur das er nicht auf die Seite Alatars gehoert . Alatar schoepft seine Macht aus Hass fuer die Schwaeche . Schwaechen sind natuerlich kein Vorteil, aber jeder Mensch und auch jedes weitere Geschoepf hat Schwaechen . Wer sich seiner Schwaeche bewusst ist kann daran arbeiten und sich verbessern. Das Schwache einfach zu entfernen wuerde dazu fuehren, dass kein Lebewesen auf Alathair mehr lebt . Alles muesste in sich zusammen brechen . Und was wuerde dann geschehen ? Wenn der Panther seine Aufgabe erledigt ? Die Welt wuerde in Chaos versinken , dessen ist sich Ramur im klaren .

Er weiss das er auf die Seite des Pantheons gehoert . Am besten waere es fuer ihn sich der Lichtbringerin an zu schließen und die Tugenden nicht nur zu lernen, sondern sie zu Leben. Die Ansaetze dazu sind durchaus vorhanden . Ramur ist niemand der die Schwachen verurteilt, da er weiss das auch er große Schwaechen hat . Alatar spricht von der Schwachen Aura die das Lied Eluives ausstrahlt . Doch war sie diejenige die Alathair erschaffen hat, und somit vielen das Leben schenkte . Allem was existent ist , bis auf besondere Rassen . Eluive schenkte den Menschen das Leben in der Absicht ein Friedliches Leben zu fuehren wobei Alatar versucht den Frieden durch ewigen Hass und Krieg zu zerstoeren .

Nachdem Ramur sich dessen in einer seiner Meditationen klar wurde, machte er sich auf den Weg zum Kloster, um dort hoffentlich auf einen Priester zu stoßen der ihm den Weg der Tugenden beschreibt und ihn Lehrt die Tugenden zu Leben .

Der Umgang mit dem Schwert ist ihm bekannt, doch wuerde er in einem Kampf gerade mal einen Skelett bezwingen koennen . Auch in dieser Kunst gab es noch viel zu lernen , was ihn wieder darauf aufmerksam machte, dass er Recht mit dem hatte was er in der Meditation erfahren hatte . Kein Mensch ist gleich, doch jeder besitzt Schwaechen. Das ueberleben des Staerkeren kann niemals der Sinn in diesem Leben sein . Frieden . . . Gerechtigkeit . . . und Liebe . . . Das waren alles dinge von denen Ramur ueberzeugt war, auch wenn er letzteres noch eher mit viel Schmerz verbinden musste . Das ewige Stottern und Ruckartiges Erstarren in der Gegenwart einer Frau musste unbedingt ein Ende finden . Doch war er sich sicher, dass er bald auch dafuer einen Weg finden wuerde, diese Schwaeche in den Griff zu bekommen . Das Schwache in ihm, also ihn selbst , einfach nieder zu strecken . . . War kein beruhigender Gedanke und so wusste er genaustens wo er hin gehoert .
In das Lichte Pantheon, um gegen die Dunkelheit und Ungerechtigkeit zu Kaempfen .
Zuletzt geändert von Ramur Goldwall am Mittwoch 15. Dezember 2010, 05:50, insgesamt 1-mal geändert.
Ramur Goldwall

Beitrag von Ramur Goldwall »

Die Lichtbringer sollen wieder bluehen ! Soviel Macht in einer Hand eines Jungen ?!



Viele Geschichten, Mythen und Vorhersagen spielten in der letzten Zeit eine etwas groeßere Rolle fuer den Jungen Ramur . Nachdem Ramur einige Orte entdeckt hatte an denen er sich etwas Gold verdienen konnte und dazu noch die Fehlgebildeten Dunklen und agressiven schoepfungen des Panthers in den Kreislauf der Mutter zurueck schicken durfte, konnte Ramur sich ein Zimmer in einem Gasthaus in Adoran mieten . Abends ging er in die verschiedenen Tavernen der Stadt und traf des oefteren auf Menschen die sehr Gespraechig waren . So erfuhr er von den Lichtbringern und dessen Ziele und Absichten . Schnell war fuer Ramur klar, dass diese Gemeinschaft genau das richtige fuer ihn sein wuerde . Er informierte sich naeher darueber und fand heraus, dass Aram Inos der Fuehrende Kopf waere . Leider erfuhr er ebenfalls das die Lichtbringer kurz vor ihrem ende standen und das Licht fast schon erloschen sei .

Aber wenn Ramur in der Vergangenheit in Pomar und seiner Erziehung durch Hand eines Temora Priesters etwas mitnehmen konnte, dann das man seinen Glauben niemals anzweifeln darf . Mit genug Fleiß und Opferbereitschaft kann man das Licht wieder neu entfachen lassen und den Lichtbringern wieder Leben einhauchen ! Endlich hatte Ramur ein Ziel vor Augen, so musste er sich nun nurnoch vor Aram Inos beweisen und nicht zu voreilig sein. Demut war die Tugend die Ramurs Erziehung besonders Praegte .

Ramur hat den Herrn der ihm die Lichtbringer naeher brachte darum gebeten ein treffen mit Aram Inos fuer den naechsten Tag zu Organisieren, und der Mann stimmte zu. Nun gab es endlich eine Aufgabe zu erledigen und sich zu Beweisen . Ramur eilte in sein Zimmer, um sich dort auf den Folgenden Tag vorzu bereiten . Eine lange Nacht ohne viel Schlaf wurde Ramur zuteil. Wuerde er es Schaffen Aram davon zu ueberzeugen das er das Licht der Gemeinschaft neu entfachen will ? Ramur ueberlegte sich was er sagen koenne, ohne zu Respektlos und Klagend rueber zu kommen, doch auf der anderen Seite hoerte er auch das die Gemeinschaft von Pech verfolgt wurde, und rasch auseinander brach , also war es wohl Zeit Herrn Inos die Hilfe anzubieten die vielleicht noetig war um zu ueberleben .

Am naechsten Tag um Nachmittags Zeit erschien der Mann der das Treffen Organisieren sollte erneut im Gasthaus. Er sagte das Aram am Abend in der Taverne gegenueber des Thyrengebaeudes auf ihn warten wuerde. Ramur bekam also die Chance schon ohne lange Zeit des Wartens geboten. Er suchte sich einige gute Hemden und Hosen aus und Kleidete sich Ordentlich . Dann machte er sich auf den Weg um besagte Taverne auf zu suchen.

Tatsaechlich traf der Junge Ramur dann auf Aram Inos, welchem er sogleich eine Verbeugung zuteil kommen ließ. Ein weiterer Mann war bei ihm gewesen, und schien den Jungen Burschen genau wie Aram genaustens zu ueberfliegen . Ramur errinerte sich an einige Geschichten die sein Vater ihm erzaehlt hatte . Ramur war der Sohn von Thoros Goldwall welcher damals im Auftrag der Bruderschaft der Streiter Temoras gedient hatte . Aram war ebenfalls ein Mitglied dieser Gemeinschaft gewesen, und so stellte er sich Stolz vor, und bestaetigte Aram das er der Sohn von Thoros Goldwall ist . Aram konnte sich noch gut an Thoros und seinen Ueberzeugten Glauben zur Lichtbringerin erinnern und so schaetzte er Ramur ebenfalls als einen Ueberzeugten Glaeubigen ein . Ramur wollte das beste Bild von sich Preis geben, und sich keinerlei Unsicherheiten anmerken lassen, was ihm diesmal auch wirklich gelang . So sprach er dann los, doch das Stottern wollte ihm nicht fern bleiben .

" Di d die Wa Wappen der Licht Lichtbringer sch sch scheinen fast Verschwunden . O Oh Ohne die Ge Gemein Gemeinschaft der Li Lichtbringer koennte ba bald das LLLicht i im Reich ganz ers erstickt werden . Ic Ich will eu euch mit mit He Helfender Hand und und vi viel Bereitschaft Ra Rat u u und tat z zuzur Sei Seite stehen . "

Aram gefiel wohl was der Junge Ramur ihm da vortrug und schien sich an dem Stottern nicht weiter auf zu halten . Der eine Herr stand bereits auf, wohl hatte er einen Termin, wuenschte den beiden den Segen der Lichtbringerin und entfernte sich aus der Taverne . Aram hat Ramur darum gebeten ihm zu Folgen, und so traten sie den Weg zum Anwesen der Lichtbringer an . Dort angekommen meisselte er Ramur auf den Gemeinschaftsstern, und hieß ihn Herzlich wilkommen . Die Beiden unterhielten sich ueber viele Dinge und Ramur viel einiges auf was besser laufen muesse . Schnell erklaerte er Aram was er anders machen wuerde, und vorallem das eine klare Strucktur nicht fehlen darf . Militaerisches Verhalten und eine Ausbildung waren Sinvoll, gerade um die Mitglieder in Disziplin und Demut zu ueben . Ausserdem gab es somit niemanden der seine Loyalitaet zu Ranghoeren und Personen Innerhalb der Gemeinschaft lange vorspielen konnte, und so wuerde vorher bereits ein Ausschluss verfahren gegen ihn verhaengt .

Aram aber legte wert auf ein Bruederliches Miteinander, was Ramur auch garnicht aendern wollte, doch in die Laecherlichkeit duerfe es ebenfalls nicht ueberschweifen, somit konnte ein Diszipliniertes Verhalten der Beste Weg zum Ziel sein. Aram stimmte dem Jungen Burschen zu, der all seinen Mut zusammen nahm, um vorschlaege zur Verbesserung auszusprechen. Aram war ueberzeugt von dem Jungen Mann und schien mehr mit dem Anwaerter vor zu haben . Da er wohl wirklich sehr viel von ihm zu halten schien stellte er ihn in den Obersten Rang, und ernannte ihn zu seiner Rechten Hand . Wohl war er gut mit Thoros Goldwall befreundet, anders konnte Ramur, der Sohn Thoros sich das nicht erklaeren . Doch es fuellte sein Herz mit Stolz und Freude, und so verfolgte er endlich ein Ziel, welches ihm keiner mehr nehmen wuerde . Er wuerde es darauf anlegen ein Demuetiger Streiter Temoras zu werden um dann seine Eltern aus der Sklaverei zu befreien und seinen Vater zu uebertreffen . Unbedingt wollte er das Licht der Gemeinschaft wieder entfachen um Gerimor zu zeigen, dass die Lichtbringer zurueckgekehrt und darauf aus sind, der Heiligen Temora alle Ehre zu erweisen . Der Feind war gefuellt mit Hass , Zorn und Uebermut wellchen es zu bezwingen gab.

In der Zukunft wuerde er dafuer Sorgen das die Lichtbringer nicht wieder stueck fuer stueck Verschwinden, sondern von Zeit zu Zeit mehr und mehr werden . Das war sein Ziel welches er nicht aus den Augen verlieren wollte.





Ramur Goldwall

Beitrag von Ramur Goldwall »

Zu erfuellende Aufgaben und Wachsender Mut.


Nachdem Ramur sich mit Aram Inos auseinander gesetzt hatte, um unklarheiten was die Lichtbringer anging aus dem Weg zu raeumen, ueberlegte Ramur effektiv was getan werden konnte um die Anhaengerschaft Temoras rasch auf einen Wandel der Lichtbringer aufmerksam machen konnte. Eine Rekrutierung vielleicht ?

Ja das musste eine Loesung sein. Wenn ueber moeglichst viele Schilder oder eben den richtigen Orten der Schilder die Menschen darauf aufmerksam werden wuerden, dass die Lichtbringer sich gefasst und aufgerappelt haben, dann wuerden es sicherlich einige weitere Glaeubige in Betracht ziehen, gegen die dunkle Scharr Alatars vorzugehen. Natuerlich musste das Schreiben gut durchdacht sein, also zog er sich zurueck in die Bibiothek um moeglichst viel ueber die Absichten der Lichtbringer, aber auch die der Bruderschaft der Streiter Temoras zu erfahren. Immerhin sollten die Lichtbringer ein ansatz an jene Gemeinschaft sein, welche den Pfad weiterhin befolgt, damit das Licht der Tugendbringerin nicht erlischt, sondern man dafuer kaempft das Jenes Licht niemals ein Ende finden wuerde. Lange studierte der Junge Bursche die Buecher , ganz so wie er es in der Vergangenheit auf Pomar gemacht hatte. Ramur wusste genau, dass das Wissen in den Buechern gespeichert wurde, und es zur Entfaltung nur gelesen werden musste . Jedes Buch, jeden Bericht und auch jedes Geruecht hat er in sich verinnerlicht bevor er anfing ein Pergament Feinsaeuberlich und Schwungvoll zu beschreiben . Nachdem das Pergament zwei male von ihm beschrieben wurde, ging er nach Hause und Hantierte mit dem geschlagenen Birkenholz, welches er an fuer sich verkaufen wollte . Daraus entstanden dann aber zwei Wundervolle Anzeigetafeln, welche er samt Pergament und leerem Blatt vor Adoran und Berchgard platzierte, dort wo es jeder sehen konnte . Nach gemachter Arbeit ging er richtung Kloster, um zu Beten.





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Rekrutierungsverfahren im Zeichen der Lichtbringer.

Moege Temora, die Heilige Tugendbringerin eure Wege stets Ebnen und euch vor der Dunkelheit sowie der Hinterlist des Brudermoerders und dessen Sklaven beschuetzen, Werte Buergerinnen und Buerger, Wandersmaenner und Frauen .

Die Gemeinschaft der Lichtbringer sucht nach Faehigen Maennern und Frauen, die sich auf den Pfad der Heiligen Temora begeben haben, um den Schwachen und Hilfebeduerftigen Menschen Schutz zu gewaehren und der Scharr des Brudermoerders ein fuer alle mal ein Ende zu bereiten.
Jene die sich Berufen fuehlen nach Wissen zu streben und die Tugenden Temoras zu Ehren und so auch zu Lehren werden in den Reihen der Lichtbringer Herzlich Wilkommen geheissen.
Die Bruderschaft der Streiter Temoras war ein Wegweiser, welcher niemals haette verschwinden duerfen und somit sollen es die Lichtbringer sein, die Fortan den Pfad Temoras beschreiten !
Auch Unerfahrene Maenner und Frauen werden Empfangen und Teil einer Umfangreichen Kampfausbildung mit Jeglichen Waffen, oder Spezialisierten . Die Lehre Temoras wird ebenfalls Unterrichtet, aufdass ihr das Licht der Herrin empfangt um das Wissen zu erlangen, nachdem alle trachten.

Die Lichtbringer befolgen strickt das Wort Temoras und somit der Kirche der Heiligen Lichtbringerin. Wo die Kirche die Hilfe der Gemeinschaft benoetigt, wird sie ihr Zuteil werden. Eine "gerechte" Waffengewalt darf niemanden abschrecken, denn uneinsichtige Fehlglaeubige werden immer wieder versuchen, den Anhaengern der Herrin zu schaden. Wo ein Feind ist wird auch eine Gelegenheit sein. Fehlglaeubige koennen auf den Pfad der Herrin gewiesen werden und somit bekehrt. Jeder uneinsichtige Fehlglaubiger wird die moeglichkeit bekommen zu sprechen, solange er keine Ketzerei betreibt. Sollte er sich allerdings dagegen entscheiden den Wahren Pfad zu beschreiten und stellt eine Gefahr fuer die Anhaengerschaft dar, wird er durch die Hand der Lichtbringer zurueck in den Kreislauf der Mutter geschickt werden, um erneut die Moeglickeit zu erhalten den einzig Wahren Pfad zu bewandern.

Innerhalb der Gemeinschaft wird ein Bruederliches Miteinander geboten. Die Brueder und Schwestern der Lichtbringer stehen fuereinander ein und Respektieren einander, doch soll man stets Demuetig vor den hoeheren sein. Der Hauptsitz befindet sich derzeit in Adoran. Somit wird jeder Buerger Adorans fuer die Gesetze, Rechte und Pflichten einstehen die eine Buergerschaft mit sich zieht. Die Lichtbringer stehen Adoran auch im Fall einer Niederlassung ausserhalb der Grafschaft mit Rat und Tat zur Seite. Im Kriegsfall dient die Gemeinschaft als eine Einheit, aehnlich der Stadtwache des Regiments, um dem Reich und somit den Anhaengern der Heiligen Temora schutz zu gewaehren.

Eine Gemeinschaft die fast auseinander brach, soll wie ein Phoenix aus seiner Asche neu Auferstehen, um den Fehlglaeubigen einhalt zu gewaehren und die Anhaengerschaft der Herrin aehnlich einem Schild zu schuetzen.

Wenn ihr der Anhaengerschaft der Tugendhaften Goettin angehoert, die Willenskraft und Disziplin besitzt um unsere Ausbildung durchzustehen und unsere Ziele die eurigen sind, so schreibt euren Namen und euren Wohnort, oder Kontaktort auf das untere Pergament, damit die Lichtbringer sich mit euch in Verbindung setzen koennen.

Aufdass die Tugendhafte Herrin euch stets auf eurem Pfad begleiten und euch vor der Dunkelheit sowie dem Unheil verschonen mag, welches durch die Fehlglaeubigen verbreitet wird.


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Ramur Goldwall,
Demuetiger Lichtbringer im Zeichen der Heiligen Goettin Temora.
Rechte Hand von Aram Inos.


Sohn von Thoros Goldwall,
Streiter der Bruderschaft unter Paladin Nevyn Silberhand.
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