Der Abend war noch lau, dennoch wurde es langsam Zeit heim zu gehen.
Er verabschiedete sich von Rahel, trank den Wein aus und trat in die Nacht hinaus.
Die Tiere auf dem Hof waren unruhig, was aber auch kein Wunder war, sie spürten die Nähe der Kreaturen.
Das es diesesmal einen andren Grund haben konnte, daran hätte Rafael im Moment nicht gedacht.
Erst als er aus dem Tor trat...
Stocken.
Sein Pferd.
Alle andren Pferde standen noch immer unruhig und scheu an den Pfosten gebunden aber seines...
Das Königliche Schlachtross das erst am Morgen für ihn angekommen war ...
Nur das Zaumzeug hing noch am Pfosten, ansonsten war dort nur noch eine riesige Blutlache.
Wie erstarrt blickte der Ritter auf den Fleck.
"Die Kreaturen." schoss es ihm sofort durch den Kopf, doch das Zaumzeug schien fein säuberlich abgeschnallt.
Er blinzelte noch immer ungläubig. Wer würde diese Dreistigkeit besitzen das Pferd eines Kronritters
einfach so zu erschlagen?!
Rabendiener... er schüttelte den Kopf, auch Akorither ... sie würden Magie benutzen.
Rahaler? Natürlich, wer sonst. Aber hätten sie das Pferd nicht einfach liegen gelassen?
Irgendwie verstand er die Welt nicht mehr. Mit Logik hatte dieses Situation für ihn nichts mehr
zu tun.
Aufmerksam blickte er sich nun um, dann folgte er kopfschüttelnd der Schleifspur, das Schwert nun aus
der Scheide ziehend.
Sicher war sicher, man konnte ja nie wissen.
Er seufzte und schloss für den Moment die Augen.
Sicher war er der einzigste Kronritter der so einen Verschleiß an Pferden hatte.
Das Vierte war es nun... oder Fünfte?
Näher und näher kam er nach Berchgard.
Irgendwo fand er den Sattel auf dem Weg. Fein säuberlich abgeschnallt und ...
Rafa glaubte seinen Augen nicht zu trauen.
Er hockte daneben blickte ungläubig auf die Bisspuren in dem sehr feinen Leder.
Bisspuren! Da hatte doch tatsächlich jemand versucht ob sein Sattel Schmackhaft war.
Spätestens jetzt war sich Rafael sicher das da ein Wahnsinniger am Werk gewesen war.
Den Sattel legte er etwas zur Seite dann stiefelte er weiter, den Spuren nach.
Etwas weiter entfernt fand er weitere Überreste seines Pferdes. Fell ... Knochen nur das Fleisch fehlte
fast gänzlich.
Sein Pferd war also zu Winterfutter verarbeitet worden.
Rafael war fassungslos.
Ein wenig froh darüber war er schon das es nicht Rymis gewesen war, aber das ein Kronritterpferd,
einfach so als Notration benutzt wurde war grotesk.
Auf solch abewegigen Ideen würden nicht einmal Rahaler kommen.
Aber wer dann?
Rafael sah Ratlos auf das Ende der Schleifspuren.
Weitere Spuren hatte er nicht gefunden, aber wer weiss ob nicht doch wer etwas gesehen hatte.
So ging er ...zu FUSS gen Adoran um das Regiment zu verständigen über diesen brutalen Pferdemord.
Ein Pferdemord
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Ingosch Felshammer
Gut durchgeritten,... eins musste man den Langbeinern lassen, wie man Pferde zu reitet wissen sie. Sicher konnte man auch Wildpferde essen, aber wo einmal ein Sattel drauf gesessen hatte da war das Fleisch besonders gut. Oft hatte er sich ueber den Sinn gefragt der dahinter steckt sein Essen zu reiten, aber war ja logisch, Schnitzel klopft man ja auch ehe man sie Brät.
Die Räucherkammer im Sippenhaus der Felshammer arbeitete auf Hochtouren, waerend Ingosch immer mehr Birkenholz anschleppte. Das war doch mal ein Prachtexemplar von einem Pferd. Komisch war nur das es garnicht versucht hatte ihn zu Töten als er in Sichtweite kam. Unter einem mordlustigen Bestienpferd hatte er sich was anderes vorgestellt, aber na gut wer wuerde vor ihm nicht vor Angst erstarren. Immer wieder stubste er das Fleisch an und drückte die Wurst ein wenig. Gut, gut... langsam scheint sie gar zu sein. Alles in bester Qualität... da wuerde sich der Rest sicher freuen, und sicherlich niemanden auffallen das ein Pferd fehlt. Sind ja genug da oben...
Königlichesschlachtrosswurst Kalurischer Art ...
Die Räucherkammer im Sippenhaus der Felshammer arbeitete auf Hochtouren, waerend Ingosch immer mehr Birkenholz anschleppte. Das war doch mal ein Prachtexemplar von einem Pferd. Komisch war nur das es garnicht versucht hatte ihn zu Töten als er in Sichtweite kam. Unter einem mordlustigen Bestienpferd hatte er sich was anderes vorgestellt, aber na gut wer wuerde vor ihm nicht vor Angst erstarren. Immer wieder stubste er das Fleisch an und drückte die Wurst ein wenig. Gut, gut... langsam scheint sie gar zu sein. Alles in bester Qualität... da wuerde sich der Rest sicher freuen, und sicherlich niemanden auffallen das ein Pferd fehlt. Sind ja genug da oben...
Königlichesschlachtrosswurst Kalurischer Art ...
Zuletzt geändert von Ingosch Felshammer am Montag 29. November 2010, 00:57, insgesamt 3-mal geändert.
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Balir Felshammer
*Erst als Balir das Anwesen von Hohenfels verlassen hatte, das etwas verbogene Tor wieder ins Schloß gefallen war und er etwas Abstand gewonnen hatte, wagte er es wieder zu Atmen. Leise murmelte er vor sich hin "Bei Cirmias! So hab ich die Darna ja noch nie erlebt! Die würde gut zu meiner Mutter passen! Darnas mithrillharte Autorität gepaart mit der dröhnenden, durchdringenden Stimme von Mutter Donnerhall, die selbst die Grundmauern Nilzadans zum erzittern bringen kann..." Er verwarf den Gedanken lieber vor Angst, da er sich nicht einmal VORSTELLEN wollte was das für eine Mischung wäre. Das Ereignis, dem er mehr unfreiwillig beiwohnte war mehr als eindrucksvoll gewesen aber irgendwie bereute er es nicht wirklich, da gewesen zu sein. Er war sich sicher, daß es Allerich wenigstens etwas geholfen hatte seinen Freund bei sich zu haben! Mrá mit dem Gedanken an Allerich und den Ärger, den er bekommen hatte, stieg auch wieder die Wut in Balir hoch. Ingosch der verfressene Kerl! Wie kann der auf eine so blöde Idee nur eingehen? Und dann war der nichtmal da um die Suppe selber auszulöffeln und zu allem Überfluß hielt der kleine, tapfere Schmiedeplahdin seinen Kopf für den alten Saufkopp hin, indem er ihn deckte! Bei Cirmias, das schrie nach Vergeltung. Mit dieser Wut im Bauch machte Balir sich auf nach Nilzadan um Kunna zu suchen und ihr von dem Donnerwetter zu erzählen. Als er sie nichtsahnend in ihrer Schneiderstube vorfand, begann er seine Ausführung mit wildem Gestikulieren und den Worten: "Kunna, pack Dein Nudelholz! Wir müssen wem die Ommel weichkloppen!" Nachdem er die Situation erklährt hatte, war auch Kunna nicht mehr zu halten und das besagte Nudelholz war schneller mit den Beiden auf dem Weg zur Felshammerischen Räucherstube als man Nudelholz-in-kalurischer-Machart sagen konnte. Egal was geschehen würde, Ingosch hatte eine Verabredung mit Rafael... er wusste es nur noch nicht...*