Mehr als nur Pech
Als gerade die Glocke erklung um den Schuerfenden Khaz Aduir zu Signalisieren das die alltaegliche Schicht nun beginnen wuerde marschierten die Khaz Aduir alle singend in die Mine . Heute war es soweit, Gorimm verkuendete schon die Tage zuvor, dass er einen Stollen erkunden wuerde, welchen er zuvor nicht auf den Bauplaenen der Stadt gesehen hat . Jetzt aber war es beschlossene Sache, und somit marschierte der Wuchtige Khaz Aduir mit den Bergmaennern in die Mine . Doch als dann die letzten Schuerfer auch ihre Spitzhacke in die Felswaende rammten lief Gorimm noch weiter . Der Stollen fuehrte ihn einige Stunden immer nur gerade aus, und Gorimm schien langsam die Lust zu verlieren. Aber er musste weiter, denn der Stollen musste spaeter auf die Plaene uebertragen werden !
Nachdem Gorimm die erste Bierration verbraucht hatte fing er an zu Fluchen . Doch nicht die herkoemmlichen Flueche, wie man sie eigendlich schon erwartet hatte . Diesmal schien ihm etwas ganz anderes gegen den Strich zu gehen .
" Der drecks Stollen wird immer enger ! Haette ich mal die Felicitas mitgenommen, ich wuerde sie dadurch scheuchen wie 10 Pferde ! Pferde . . . mmmh lecker . . . ICH WILL BEI CIRMIAS SOFORT EIN PFERDESTEAK VERDRUECKEN ! "
Egal an was er nun dachte, er war sickig. Der kleine Khaz Aduir marschierte schritt fuer schritt immer weiter in den Stollen und immer wieder verfolgten ihn die schallenden geraeusche der Plattenruestung, welche bei jedem Schritt den gewohnten scheppernden Ton von sich gab .
Je weiter er kam um so unebener wurde der Stollen. Rauf und runter , immer wieder . . . Das zerrte an der Ausdauer des Kaluren . Doch genau fuer solche faelle hat er seine Rekruten immer wieder Laufen lassen , auch in voller Montur .
" Wenn das hier so weiter geht werde ich nie wieder in Nilzadan ankommen, sondern irgentwo bei den Elfen im Wald landen ! Das fehlt mir jetzt auch noch ! Aber noch schlimmer kann es garnicht mehr kommen ! Pure langeweile hier ! "
Nachdem Gorimm genau das gesagt hatte, sah er in der Ferne Tageslicht . Sofort ging er gute 4 Schritte schneller und wollte so bald wie moeglich sein Ziel erreichen , als sich dann Bergab die Steine unter seinen Fuessen loesten . Fluchend wurde Gorimm von den Steinen mitgerissen und fand nirgents halt. Das Tageslicht rueckte immer naeher und die Augen des Zwergen immer groesser . Langsam bekam er es mit der Angst zu tun, denn wenige Meter vor dem Ausgang, hoerte er etwas rauschen . Waehrend des rutschens, betete er zu Cirmias .
" Bitte Cirmias lass mich dort einen Bierteich vorfinden welcher so groß ist, dass ich ihn niemals leer Trinken koennte ! ABER KEIN WASSER ! "
Als er dann mit den Steinen aus dem Stollen geschleudert wurde, sah er es. Das groesste Unheil was er jemals gesehen hatte . Das Meer .
Auf einer kleinen Brandung klatschte der Zwerg dann scheppernd auf und war ersteinmal wieder Stabil. Er musste einigen Steinen ausweichen damit er nicht zerquetscht wurde . Kurz schnaufte er durch und sah an sich hinab um zu ueberpruefen ob noch alles Heile an ihm war . Ja ! Das war es ! Eine kleine Beule im Brustpanzer, weiter jedoch nichts . . . Glueck gehabt .
Dann sah er aufs Meer und der blick wurde Leer . Ueberall Wasser, nichts als Wasser egal wo er hinsah . Schnell ging der blick auch wieder zurueck, doch die Steinwand war hoch gewachsen, und der Eingang in den Stollen war gute 15 meter hoch . Gorimm traute seinen Augen im ersten moment nicht, und wischte sie einmal Ordentlich durch . Doch danach wirkte es noch schlimmer, denn zu der wirklich dagewesenen Hoehe kamen nun auch Juckende Augen hinzu .
Gorimm konnte sein Glueck kaum fassen und ließ sich auf die Steine fallen . Sein blick ging in richtung Himmel, und der Koerper war Regungslos .
Dann aber fasste er allen Mut zusammen und sprang wieder auf . Er fuhr die Dornen an seinen Handschuhen aus, welche stolze 15 cm lang waren . Wie ein Bergsteiger rammte er erst die rechte in das Gestein dann folgte etwas hoeher die Linke . Dann kam wieder die Rechte und so hiefte sich der Zwerg stueck fuer stueck an der Steinwand hinauf und immer wenn die Plattenstiegfel festen untergrund hatten rastete der Khaz Aduir kurz Zeitig . Nach ungefaehr 4 metern aber fiel der Zwerg nach hinten und hatte wieder mit der Angst zu tun einfach ins Wasser zu fallen .
Doch er hatte weiteres Glueck und landete wieder auf dem Felsvorsprung. Auch die naechsten versuche sich an der Steinernen Wand hinauf zu ziehen scheiterten . Immer wieder fiel er nach maximal 5 metern in die Tiefe .
Bei dem 33 Versuch aber hatte er keine Lust mehr und blieb erschoepft liegen .
" Wie zum Panther soll ich da jemals hoch kommen ? Warum bin ich ueberhaupt hier ? Und wer soll mich hier finden ? Wenn die Felswand dort oben eingebrochen ist werden die anderen Khaz Aduir denken dort wuerde der Stollen enden ! Verdammt . . . Cirmias gib mir Kraft um diese missliche lage zu ueberstehen . Andernfalls muesste ich mir meine Eigenen dornen in den Kopf rammen, um niemals mit diesem Eckelhaften Wasser in Kontakt zu kommen . . . "
Und ja , der Stollen war verschuettet . In Nilzadan selbst, hatte man davon aber nichts mitbekommen, denn der Stollen fuehrte so Tief und weit durch den Berg, dass nichtmals ein Hauch von einem Ton in die Mine der Khaz Aduir gelangen konnte .
Abwarten war das einzige was Gorimm im moment tun konnte .
Seit nun gut einem und einem Halben Wochenlauf liegt Gorimm nun dort auf dem Felsvorsprung, welcher sich nur 15 Meter von Berchgard befand, jedoch durch die Brandungen von aussen nur sehr schwer zu erkennen war .
Am ende der Welt auf der anderen Seite des Berges
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Gorimm Hammerfaust
Am ende der Welt auf der anderen Seite des Berges
Zuletzt geändert von Gorimm Hammerfaust am Samstag 20. November 2010, 21:19, insgesamt 2-mal geändert.
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Gorimm Hammerfaust
Das Gebet und die "Hoehere Gewallt"
Stunde fuer Stunde blickte Gorimm rauf aufs Meer, machte sich fast schon mit dem Gedanken vertraut, dort bald hinein zu fallen, da er sich vor erschoepfung nicht mehr auf dem Vorsprung halten konnte . Doch noch biss er sich durch, obwohl niemand auch nur annaehrend zu sehen war . Immer wieder betete der Schlachtenwuehler zu Cirmias, dem einzigen dem er untersteht .
" Ich bitte um deine Schuetzende Pranke . Ich will nicht auf so unwuerdige art und Weise mein Leben lassen muessen, wenn ich doch in einer Ehrenvollen fuer dich geschlagenen Schlacht meinen Tot finden kann . Niemand sollte einen Gorimm Hammerfaust einem solchen Schicksal ueberlassen . Fuer dich will ich mit Skorgrim ein Heer an Schlachtenwuehlern heran trainieren , bis wir die fleissigste Elite Truppe geworden sind die niemand zuvor so gesehen hat ! Du lernst uns Fleiß und Durchhaltevermoegen, und so will ich dir zeigen, dass sogar die Faulen Norgoroth dazu in der Lage sind, deine Lehre zu verinnerlichen und auch zu Leben ! Faulheit wird bestraft, doch fuehle ich mich zum ersten mal in meinen 244 Lebensjahren wirklich Hilflos und Faul, weil es doch eine Loesung geben muss ! Bitte Cirmias sende mir schnelle Hilfe ."
Wie durch die Hand Cirmias selbst, trieb in genau dem Moment als Gorimm das gebet beendete ein Bot mit 2 Paddeln vorbei, welches man sich nur greifen und halten musste . Gorimm traute seinen Augen nicht, und wollte sich lieber direkt voll Geruestet ins Wasser schmeissen und einen Selbstmord in Kauf nehmen, als mit dem Gedanken zu spielen in dieses Wackelige auf dem Wasser treibende Boot zu steigen . Dann aber dachte er nach .
* Entweder ich bringe mich nun um indem ich mir Dornen ins Gesicht Ramme, und dann doch ins Wasser falle . . . Oder ?
Ich nimm die Chance nun Wahr die Cirmias mir Offenbart hat und Ueberlebe vielleicht, um noch mehr Blauhaeute zu ihrem verkommenen Kaetzchen zu befoerdern . . . Sollte ich scheitern falle ich auch ins Wasser . . . Aber egal was ich mache ! Ich Falle ins Wasser ! VERDAMMT !
Eine ganze Stunde hielt er das Boot an dem Felsvorsprung ehe er sich in das Boot gesetzt hat und anfing zu Paddeln. Sehr unbeholfen achtete er darauf, dass sich nichts Nasses in seiner naehe befang . Sehr pingelig ruderte und ruderte er, als er nach einer knappen Minute bereits den Hafen von Berchgard ins Auge blickte .
In genau diesem Moment muss dem Zwergen alles aus dem Gesicht gefallen sein, denn eine ganze weitere Minute lang, ruehrte er sich garnicht mehr .
Auf der einen Seite voller Wut und auf der anderen Seite voller Tatendrang steuerte er auf den Hafen zu . Als er ankam konnte er es kaum glauben, und warf sich auf den Festen Boden unter seinen Fuessen .
Mit Traenen in den Augen stapfte Gorimm in richtung Nilzadan und war voller neuer Tatendrang, und er wusste was er umzusetzen hatte . Das Gebet welches noch vor einer Stunde gesprochen, und erhoert worden war . So glaubte Gorimm zumindest .
Stunde fuer Stunde blickte Gorimm rauf aufs Meer, machte sich fast schon mit dem Gedanken vertraut, dort bald hinein zu fallen, da er sich vor erschoepfung nicht mehr auf dem Vorsprung halten konnte . Doch noch biss er sich durch, obwohl niemand auch nur annaehrend zu sehen war . Immer wieder betete der Schlachtenwuehler zu Cirmias, dem einzigen dem er untersteht .
" Ich bitte um deine Schuetzende Pranke . Ich will nicht auf so unwuerdige art und Weise mein Leben lassen muessen, wenn ich doch in einer Ehrenvollen fuer dich geschlagenen Schlacht meinen Tot finden kann . Niemand sollte einen Gorimm Hammerfaust einem solchen Schicksal ueberlassen . Fuer dich will ich mit Skorgrim ein Heer an Schlachtenwuehlern heran trainieren , bis wir die fleissigste Elite Truppe geworden sind die niemand zuvor so gesehen hat ! Du lernst uns Fleiß und Durchhaltevermoegen, und so will ich dir zeigen, dass sogar die Faulen Norgoroth dazu in der Lage sind, deine Lehre zu verinnerlichen und auch zu Leben ! Faulheit wird bestraft, doch fuehle ich mich zum ersten mal in meinen 244 Lebensjahren wirklich Hilflos und Faul, weil es doch eine Loesung geben muss ! Bitte Cirmias sende mir schnelle Hilfe ."
Wie durch die Hand Cirmias selbst, trieb in genau dem Moment als Gorimm das gebet beendete ein Bot mit 2 Paddeln vorbei, welches man sich nur greifen und halten musste . Gorimm traute seinen Augen nicht, und wollte sich lieber direkt voll Geruestet ins Wasser schmeissen und einen Selbstmord in Kauf nehmen, als mit dem Gedanken zu spielen in dieses Wackelige auf dem Wasser treibende Boot zu steigen . Dann aber dachte er nach .
* Entweder ich bringe mich nun um indem ich mir Dornen ins Gesicht Ramme, und dann doch ins Wasser falle . . . Oder ?
Ich nimm die Chance nun Wahr die Cirmias mir Offenbart hat und Ueberlebe vielleicht, um noch mehr Blauhaeute zu ihrem verkommenen Kaetzchen zu befoerdern . . . Sollte ich scheitern falle ich auch ins Wasser . . . Aber egal was ich mache ! Ich Falle ins Wasser ! VERDAMMT !
Eine ganze Stunde hielt er das Boot an dem Felsvorsprung ehe er sich in das Boot gesetzt hat und anfing zu Paddeln. Sehr unbeholfen achtete er darauf, dass sich nichts Nasses in seiner naehe befang . Sehr pingelig ruderte und ruderte er, als er nach einer knappen Minute bereits den Hafen von Berchgard ins Auge blickte .
In genau diesem Moment muss dem Zwergen alles aus dem Gesicht gefallen sein, denn eine ganze weitere Minute lang, ruehrte er sich garnicht mehr .
Auf der einen Seite voller Wut und auf der anderen Seite voller Tatendrang steuerte er auf den Hafen zu . Als er ankam konnte er es kaum glauben, und warf sich auf den Festen Boden unter seinen Fuessen .
Mit Traenen in den Augen stapfte Gorimm in richtung Nilzadan und war voller neuer Tatendrang, und er wusste was er umzusetzen hatte . Das Gebet welches noch vor einer Stunde gesprochen, und erhoert worden war . So glaubte Gorimm zumindest .
Zuletzt geändert von Gorimm Hammerfaust am Samstag 20. November 2010, 21:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Laviana Lloris
Sie hatte sich die letzten Tage schon gewundert, warum keine neuen Befehle kamen und warum sich Gorimm nicht blicken lies. Doch Feli wollte sich nicht beschweren, sie nutzte lieber die unerwartete Ruhe um ihre Verletzungen ganz auszukurieren, was ihr tatsächlich auch gelang. Die Schwellung am Ellbogen ging zurück und sie konnte den Arm ohne Schmerzen belasten.
Doch einen Tag später machte sie eine interessante Entdeckung. Auf einem Felsvorsprung ein Stück vor Berchgard sah sie einen blauen "Haufen", bei genauerer Betrachtung erkannte sie Gorimm, der wohl am beten war.
Sie näherte sich, soweit sie kam. Selbst wenn Gorimm seinen Blick in die richtige Richtung lenken würde, würde er nur ein lumpiges, dreckiges Gör mit rostroten Haare. Sie beobachtete den Zwerg eine Zeitlang und war hin und hergerissen, zwischen helfen und warten. Denn wenn er da war, konnte er sie auch nicht amlträtieren. Andererseits, nein. Das brachte sie nicht fertige, sie musste ihm irgendwie helfen. Aber am Besten so, dass er sie nicht sah. Verletzten Zwergenstolz wollte sie besser kein weiteres Mal riskieren. Er trug es ihr noch immer nach, dass sie ihn einmal im Kampf besiegt hatte, wenn er sich denn daran erinnerte. Sie musste also eine Möglichkeit finden, ihm aus seiner Patsche zu helfen und gleichzeitig dafür sorgen, dass er sie dabei nicht sah und keinen Verdacht schöpfte.
Aber eine kleine Rache hatte er verdient...
Seine Abneigung gegen Wasser war ihr bekannt, er solle nicht der einzige bleiben, der an sich arbeiten muss und wird. So machte sie sich auf den Weg ihm ein kleines Schiffchen, kaum besser als eine Nussschale zu organisieren, so dass er - wenn er sich überwindet und nicht ganz ungeschickt ist, das nahe Ufer erreichen konnte.
Cirmias schickte Gorimm das Schiff zwar nicht, aber vielleicht war es Cirmias Wille, dass die kleine Feli, die Aushilfszwergin, ihm zur Hilfe kommen sollte.
Doch einen Tag später machte sie eine interessante Entdeckung. Auf einem Felsvorsprung ein Stück vor Berchgard sah sie einen blauen "Haufen", bei genauerer Betrachtung erkannte sie Gorimm, der wohl am beten war.
Sie näherte sich, soweit sie kam. Selbst wenn Gorimm seinen Blick in die richtige Richtung lenken würde, würde er nur ein lumpiges, dreckiges Gör mit rostroten Haare. Sie beobachtete den Zwerg eine Zeitlang und war hin und hergerissen, zwischen helfen und warten. Denn wenn er da war, konnte er sie auch nicht amlträtieren. Andererseits, nein. Das brachte sie nicht fertige, sie musste ihm irgendwie helfen. Aber am Besten so, dass er sie nicht sah. Verletzten Zwergenstolz wollte sie besser kein weiteres Mal riskieren. Er trug es ihr noch immer nach, dass sie ihn einmal im Kampf besiegt hatte, wenn er sich denn daran erinnerte. Sie musste also eine Möglichkeit finden, ihm aus seiner Patsche zu helfen und gleichzeitig dafür sorgen, dass er sie dabei nicht sah und keinen Verdacht schöpfte.
Aber eine kleine Rache hatte er verdient...
Seine Abneigung gegen Wasser war ihr bekannt, er solle nicht der einzige bleiben, der an sich arbeiten muss und wird. So machte sie sich auf den Weg ihm ein kleines Schiffchen, kaum besser als eine Nussschale zu organisieren, so dass er - wenn er sich überwindet und nicht ganz ungeschickt ist, das nahe Ufer erreichen konnte.
Cirmias schickte Gorimm das Schiff zwar nicht, aber vielleicht war es Cirmias Wille, dass die kleine Feli, die Aushilfszwergin, ihm zur Hilfe kommen sollte.