Terrorzwerg im Handelshaus

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Talia Ulmenhof

Terrorzwerg im Handelshaus

Beitrag von Talia Ulmenhof »

Vier Jahre zählte sie und sie hatte schon einiges erlebt. Ja richtig viel sogar. Es soll wohl Menschen gegeben haben, die haben ihr ganzen Leben lang nicht so viel erlebt.

Früh waren ihre Eltern gestorben. Ihr großer Bruder und seine Frau hatten sie bei sich aufgenommen. Hätten sie es doch nie getan. Diese Frau wollte sie nicht, und das bekam Talia zu spüren. Sie wurde einfach sich selbst überlassen. Naja wenn man sie beachtete, dann gabs meistens Schläge. Mit der Zeit wurden diese immer mehr. Wohl eine folge der Schwangerschaft, ihrer "neuen Mutter". Aber auch die nicht vorhandenen Sprachkenntnisse des Kindes hatten oft einen klapps zur antwort. Wie auch sollte sie es denn lernen, es gab niemanden der ihr das Sprechen richtig beibrachte. Naja zum Glück hatte ihr anderer Bruder das nicht mehr mit ansehen können. Also brachte er die Kleine fort. Zielort Berchgart, zu ihrer Schwester ins Handwerkshaus von Gerimor.

Ui waren das viele Leute, und alle so herzlich. Das hätte sie sich im Traum nicht ausdenken können. Was ein Paradies. Es gab sogar eine ganz tolle, riesige Sandkiste im Keller.
Da war ihre Schwester, total lieb, sie machte sich wirklich Gedanken um den kleinen Wildfang. Sicher manchmal etwas unkonventionell, aber sie hatte ja kaum Erfahrung. Sie sorgte sich um Talia und die Kleine fühlte sich bei ihr einfach nur wohl.
Dann gabts noch Tandet, den großen Brummbär. Talia hatte sein Herz im Sturm erobert. Er hatte sogar nen Doppelgänger. Ratet mal.....
Richtig ein riesiger, tapsiger Bär. Safi hatte diesen gezähmt und nach Thancred benannt. Ist schon lustig irgendwie. Aber Tandet war ihr schon lieber. Er tollte immer mit ihr herum. Und es machte ihm nichts aus, wenn Talia ausversehn mal bissi grober wurde. Sie liebte ihn einfach ihren "Papabär".
Talia hatte wirklich viele neue Freunde gefunden, alle kümmerten sich wirklich rührend um sie. Sie hatte Spass. Sie ging mit Esther an den strand und baute Sandburgen. Der selbstgemachte Stoffball, den sie von Esther bekommen hatte, begleitete den Wirbelwind überall hin.
Sie bekam neue Kleider von Celi, wechle wirklich wunderschön waren. Sie hatte Celi lieb und haffte noch immer inständig, sie würde bleiben. Irgendwas war da passiert. Talia hatte keine Ahnung was, aber sie würde Celi schon halten können. Wer würde ihr denn sonst diese tollen Kleidchen machen. Nein ohne Celi ging es einfach nicht.
Hmmm wen gab es da noch? Ihr müsst wissen, für so ein junges Ding ist es wirklich schwer. Das Handelshaus gleicht nämlich irgendwie einer ganzen Stadt.
Genau, da gab es Ama. Sie kümmerte sich neben Safi darum, dass die Kleine immer was vernümpftiges ißt und nicht nur Süßkram. Dabei war Süßkram doch so lecker. Naja das Essen der beiden war auch immer sehr lecker, aber an süßkram kommt halt nichts vorbei.
Amu, der in der Höhle immer die Steine verhaute. Er wollte einfach nicht glauben, dass es auch "liebe" Monster gab. In seiner Nähe, fühlte sich das Kind fast so geborgen, wie bei "Papabär".
Und es gab Talna. Dies schlitterte von einem Unglück ins nächste. Die Kleine hatte keine Ahnung, warum Talna immer so angebrüllt wurde. Sie möchte Sie, irgendwie war sie Talia ähnlich. Talna wollte helfen, aber irgendwie verstand das niemand. Talia hatte sich zur Aufgabe gemacht, sie zu unterstützen. Sowas ging ja mal garnet. Warum freuen sich manche Leute nicht über solche Hilfe?
Tedic und der Graf waren solche seltsamen Leute. Immer schimpften sie über oder mit Talna. Mensch konnte das denn die Möglichkeit sein? Sie musste unbedingt mit ihnen sprechen, so konnte das nicht weitergehn. Sie nahm sie kurzerhand mit nach Hause. Sagte Safi noch kurz sie möge doch bitte was kochen. Sie wusste, ein gutes Essen konnte Wunderwirken. Sie versuchte den beiden zu erklären zu erklären wie lieb ihre Freundin doch war. Aber beide waren stur. Eigenlich mochte Talia den Drachenfressenden Cedric sehr gerne, auch wenn er ihr zu viel brüllte. Aber wer frisst schon einen Drachen, er musste ja einfach nur toll sein. Der kleine Lockenkopf schwankte, zwischen Zuneigung und Wut, über dessen Sturheit. Aber dieser Graf, nein der ging mal garnicht. Der tat so als würde er verstehen, dabei verstand der garnix. Er versuchte immer zu erklären das Talna Fehler machte, und sie dafür bestraft werden müsse. Bestraft, also ehrlich, sie will doch nur helfen. Eins war klar, sollte er ihr wehtun, dann würde er bestraft, ganz fürchterlich. Und Tedric gleich mit, Drachen fressen hin oder her.

Sie hatte auch Lili kennen gelernt. Die war auch klasse. Und ganz wichtig, sie hatte "Nane" . Ja irgendwie war sie sogar die einzige, die diese Köstlichkeit hatte. Sie musste Lili unbedingt besuchen gehen. Vielleicht würde sie ja einen kleinen Vorrat bekommen. Das wäre echt toll. Was an Lili noch toll ist, Talia durfte sich einsaun und mit Fingern essen. Das ist klasse. Irgendwie schimpfen immer alle, wenn Talia sich nicht ordentlich benimmt. Lili aber nicht. Das fand sie neben den Wundermittelchen gegen Bauchaua und der "Nane" echt am tollsten.

Als sie mal Lili besuchen wollte, hatte sie einen komischen kleinen Mann getroffen. Der hatte ein ganz langen Bart. Der war auch lustig. Hatte er ihr doch erzählen wollen, er käme aus dem Boden. Also wirklich, glaubte er ernsthaft, Talia würde das glauben. Hallo? Das war doch keine Blume. Das war einfach nur ein verdammt kleiner Mann, der allen anschein nach nur an Bier dachte. Muss ja nen tollen Getränk sein. Der "Karbart" plapperte fast die ganze Zeit über Bier. Talia beschloß irgendwann mal Bier trinken zu müssen, muass ja echt toll sein. Auch wenn die Frau, die dazu kam, meinte davon würden Kinder krank werden. Naja egal, sie würde Tandet mal fragen. Der Tag war überhaupt ganz toll. Sie hatte nen Haufen Süßes bekommen und überall liefen diese Monster rum. Der kleine Mann und die Frau hatten mächtig Sorge um sie. Talia verstand garnicht wirklich warum, die sahen doch lustig aus. Und dann war da noch "Tete", das liebe Monster. Ganz in Stoff eingewickelt war die. Irgendwie schien sie sich auch zu sorgen. Aber wenigstens hatte sie ihr erklärt warum. Diese Monster waren wütend, weil man ihnen die Süßigkeiten aus dem Bauch klauen wollte. Mensch dabei ist die lösung doch so einfach, das wuste selbst Talia. Wenn niemand ihnen die Süßigkeiten klaun würde, dann wären die auch nicht mehr böse. Warum verstehen die Großen sowas einfach nicht?

Kinderfest im Kloster. Luc der Zauberer hatte sie persönlich eingeladen. Mensch was war sie aufgeregt. Sie durfte Freunde mitnehmen, also hatte sie welche eingeladen. Gemeinsam sind alle dort hin. Das war so toll und da waren viel Kinder gewesen. Endlich nicht nur große Frende. Sie versuchte Kontakte zu knüpfen, doch irgendwie gelang es ihr nicht ganz so. Die anderen waren alle schon viel größer als sie, aber dennoch total toll. Die Vorstellung begann. Luc zauberte ganz toll. Alle durften mitmachen und mitzaubern. Talia durfte auch, sie hatte eine Zuckerfigur aus seiner Kappe gezaubert. Sie war so stolz. Selbst die Großen hatten ihren Spass und zauberten fleißig mit. Es war einfach schön. Nur die Gruselgeschichte, die war doof. Talia hatte Angst bekommen und wollte wegrennen. Aber Luc hatte sie aufgehalten. Hatte ihr, nur ihr dann eine ganz tolle Geschichte erzählt, über Gruselnix. Die war klasse. Dann hat er noch Sternenstaub für sie gezaubert, oder war sie es gewesen? Naja egal Luc war ihr ganz eigener Held. Voll toll.

Der Abend war vorbei, der Zauber ebenfals. Talia war hellwach und müde zugleich. Sie wollte nur noch heim. Vor dem Kloster stolperte sie über einen komischen Mann. Der sah echt seltsam aus. Hatte ganz komische haut, bestimmt war der Arme krank. Und dann hatte man ihm noch die Ohren langgezogen. Er meinte zwar das wäre normal, aber sie glaubte ihm kein Wort. So ein armer Tropf, das man ihm so weh getan hatte. Igrendwie Meinten Safi und Tedic, es wäre nen Elf. Ja super nen Elf, und was bitte soll das sein? Naja wie dem auch sei, der arme Tropf hatte ihnen was ganz schönes gezeigt. Nur Lu, Vivi, Tedic und sie hatten es zu Gesicht bekommen. Diese wunderschöne Wesen musste was ganz besonderes sein. Das wußte selbst Talia, obwohl ihre Nerven langsam blank lagen. Es war aber auch viel los heute. Als der Arme Tropf ihnen dann auch noch erklärte, das sie sich was wünschen durften, war alles aus. Ihr wollte einfach nichts einfallen. Irgendwie machte er dann auch noch Druck, das wesen würde bald wieder gehen müssen. Na super, wo sollte sie denn jetzt auf die schnelle nen Wunsch herholen. Ihr Kopf war voll, so viel war passiert. Der sonst so fröhliche Knirps, brach in Tränen aus. Er hatte versprochen, der Wunsch würde in erfüllung gehen und ihr fiel nichts ein. Einfach blöd sowas.
Talia Ulmenhof

Elfen sind nicht krank

Beitrag von Talia Ulmenhof »

Was für eine Schreckensnachricht für die Kleine.
Nachdem sie Celi endlich davon überzeugen konnte, dass sie bleiben sollte, wollte nun die Nächste gehen. Talana wollte sie verlassen, ausgerechnet Talana. Das könnte Talia nicht zulassen, erstrecht nicht bei Talana. Sie war doch ihre beste Freundin und nun wollte sie einfach gehn. Talia packte die blanke Panik. Sie hatte schon miterlebt, wie geliebte Menschen sie einfach im Stichgelassen hatten und nie wieder kamen. Erst ihre Mutter und dann auch noch ihr Vater. Nein das konnte die Kleine wirklich nicht zulassen. Wie auch sollte sie verstehen, das "gehen" nicht gleich "nie wiederkommen" bedeutete. Trotz ihrer Panik erinnerte sie sich an den Elf und den Wunsch, vor allem den Wunsch. Plötzlich erhellte sich ihre Miene und sie hatte einen Plan. Es ärgerte sie zwar, dass die Großen nie auch nur die einfachsten Dinge verstanden aber sie würde Talana schon zum bleiben bringen. Ihr plan war klsse und unschlagbar. Sie musste nur den armen Tropf finden und ihn fragen, ob er ihr das schöne Pferd nochmal zeigen könne. Sie hatte sich das letzte mal nichts wünschen können, daher glaubte sie sie könne es jetzt. Der Wunsch würde in erfüllung gehen, auch daran konnte sie sich noch erinnern. Also war der Plan perfekt.
Sie machte sich auf den Weg, Celi kam hinterher und wollte die Kleine unterstützen. Talia war es recht also ab zum Kloster, schließlich hatte sie den armen Mann da getroffen. Gemeinsam mit Celi suchte sie alles ab, schrie sich die Seele aus dem Leib, aber nichts. Menno, sie musste ihn doch finden, Talana durfte nicht fort. Celi hatte die Idee beim Wald, in der Nähe von Thancreds Haus zu suchen. Talia war begeistert, wollte sie doch so schnell nicht aufgeben.
Am Wald angekommen verließ sie kurz der Mut. Da wollte sie wirklich rein? Naja es half nix sie musste doch den Elf finden und sich was wünschen. Sie mochte nicht daran denken, was sie ohne Talana machen sollte. Celi hatte keine Chance, alle bedenken wurden von Talia abgeblockt. Schließlich hatte die Kleine eine Mission, dusel hin oder her.
Es wurde immer gruseliger und immer wieder musste sich das Kind an ihre Mission erinnern um weitergehen zu können. Als dann auch noch ein Bär auftauchte, der wohl nicht Tancred war, musste sie umdenken. Sie bekam solche Angst und sie war verzweifelt. Raus aus dem Duselwald und davor auf den armen Mann warten. Aber einfach raus. Der Bär erschrack die Kleine ziemlich, sie war so ängstlich das sie anfing zu weinen.
Doch plötzlich war er da. Der arme Tropf, sie hatten ihn tatsächlich gefunden. Talia wußte nicht ob sich vor Angst zittern sollte, oder glücklich darüber ihn gefunden zu haben. Er schien auch nicht sehr erfreut zu sein. Schimpfte mit Celi was ihr einfiel es sei gefährlich. Talia versuchte ihm klarzumachen, das Celi keine schuld traf. Wollte erklären das sie ihn ja gerufen hatten und ihn gesucht hatten. Aber erstmal wollte sie aus dem Duselwald hinaus, dann wäre es bestimmt einfacher zu bereden.
Ob er sie wirklich verstanden hatte, wußte sie nicht, aber er brachte sie heraus. Draußen schimpfte er nochmal ausführlicher mit Celi. Menno das lief daneben. Es war doch alles ihre Schuld. Talia versuchte ihm nochmal klar zu machen, dass sie nicht brav gewesen sei und Celi nur auf sie aufpassen wollte. Ebenso versuchte sie zu erklären warum sie eben nicht brav gewesen war. Das sie ja ganz dringend seine Hilfe benötigte. Er schien zu begreifen und zu merken , wie wichtig dem Kind das Anliegen war. Er hörte zu, ganz aufmerksam. Er schien sogar mit Talia übereinzustimmen, dass Große nie verstehen. Naja er erklärte ihr dann, das Talana zwar nicht mehr im Handelshaus sein wollte, aber sie trotzdem mit ihr befreundet bleiben wolle. Außerdem versprach er ihr das, sie wiederkommen würde. Talia begann ein wenig zu begreifen, freute sich über das Versprechen so sehr, das sie ihm kurzerhand einen Kuss gab.
Nochmal erklärte er, das der Duselwald gefährlich sei und sie nie wieder sowas tun dürfe. Talia versprach es brav, wollte aber wissen, wie ihn denn finden könne. Er gab ihr ein paar Samen, erklärte ihr sie müsse aufpassen, und alles dafür tun das sie wachsen. Hätte sie sie gepflanzt, und gut für sie gesorgt, würden sie Früchte tragen. Wenn das geschehen sollte, würde sein Besuch nicht mehr weit sein.
Hmmm einfach war das. Sie hatte es bei Safi ja schon gesehn und bestimmt würde sie ihr helfen. Sie versprach also gut für die Blumen zu sorgen.
Bevor sie ihn aber gehen lassen wollte, musste sie aber noch seinen Namen wissen, also fragte sie. Sie bekam die Antwort. Nur wollte er wissen warum sie ihn armer Mann nannte. Talia versuchte es zu erklären und Celi unterstützte sie dabei. Sie erklärte ihm, dass Talia dachte man hätte ihm die Ohren langezogen und das man es bei Kindern tat, wenn sie nicht artig waren. Krank war er auch nicht, obwohl seine Haut so seltsam aussah. Sie musste Lili also nicht fragen ob sie ihm helfen würde. Geduldig erklärte er dem Kind, warum er so aussah. Das er eigentlich gesund sei und stark. Er war halt kein Mensch sondern ein Elf. Langsam dämmerte es ihr. Kein Mensch und auch nicht krank, gut das konnte sie sich merken. Aber eine frage blieb noch offen. Waren dann die kleinen Männer aus dem Boden auch keine Menschen?
Auch das wurde ihr geduldig erklärt, und sie verstand langsam. Zwerge und Elfen waren nicht krank, sondern sie waren einfach keine Menschen.

Luzi brachte sie noch zur Kutsche und verabschiedete sich dann von ihnen. Celi und Talia beschloßen, ihm ein Geschenk zu basteln, als Entschuldigung. Zu Hause angekommen, überlegten sie was sie basteln könnten. Erst wollte Talia so recht nichts einfallen. Doch dann wußte sie es.
Celi musste Luzi ein Baby machen. Er sollte nie alleine sein.
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