Nur ein Dämon? Oder weitere Gefahren.
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Rafael von Arganta
Nur ein Dämon? Oder weitere Gefahren.
Es war schon spät in der Nacht, und alles schrie bereits nach Aufbruch.
Rafael, Vaughn Kasa und Rahel saßen noch im Rathaus Berchgards, während Cedric und die Hochedle Elanora von Eschenthal bereits hinaus gegangen waren.
Ein Grollen kündigte das Unheil eigentlich schon an.
Irritiert sahen die drei sich an bevor man wirklich wusste was auf sie
Zu kam.
Ein Bergrutsch ?
Aber das Geräusch kam näher, dann wackelet schwankte der Boden.
"Ein Erdbeben" rief irgendjemand. "Wir müssen raus ins Freie."
Weiter jedoch kam man nicht,
Direkt neben Rafael, bevor jener noch wusste was geschah brach der Boden auf.
Holz splitterte und darausaus hervor, noch Erde mit sich reissend, brach ein Dämon, wie ihn Rafael noch nie zuvor gesehen hatte.
Noch bevor der Kronritter in irgendeiner Weise reagieren konnte, traf ihn
die Pranke des Untieres, schleuderte ihn gegen die Wand wo er für einen Moment benommen liegen blieb.
"Ihr Jämmerlichen Geschöpfe, spuert was euch erwartet!"
Grollte das Untier, und stapfte wohl auf Rahel und Vaughn zu, die Klugerweise gar nicht erst den Versuch machten sich gegen den Dämon zu stellen sondern zurückwichen.
Rahel rief laut nach Cedric und der Ritter stürzte fast sofort nach ihrem Ruf mit gezogenem Schwerte herein.
Rafael war noch zu benommen um hoch zu kommen, fingerte aber schon nach seinem Schwert während Elanora ihre Armbrust spannte und auf den Dämon anlegte.
So jedoch vermochte auch sie einen Hieb des Ungetümes nicht zu entkommen und landete ebenso unsanft an einer der Wände.
Der Dämon grollte noch einmal zufrieden auf, dann endete der Spuk wie er begonnen hatte.
Er verging einfach.
Rafael stand schwankend wieder auf, endlich das Schwert wieder in den Händen und starrte betroffen auf die Holzsplitter auf dem Boden.
Das Loch indess, durch das der Dämon gekommen war, war verschwunden. ZU.
Als wäre nie etwas geschehen.
Gemeinsam half man Elanora wieder auf, der Temora sei Dank nicht viel geschehen war.
Sie versprach am nächsten Tag in seinem Namen Berichte an das Regiment und der Gräfin von Meerswacht zu schicken.
Auch Adoran musste gewarnt werden.
Des weiteren sollte man sich wohl umhöhren ob Jenes schon einmal geschehen war, oder dieser Dämon bereits woanders gesichtet wurde.
Diese Nacht jedenfalls würde sicherlich keinen Schlaf mehr bringen.
Die Zeit würde zeigen was sich aus jenen ersten Vorboten entwickeln würde.
Rafael, Vaughn Kasa und Rahel saßen noch im Rathaus Berchgards, während Cedric und die Hochedle Elanora von Eschenthal bereits hinaus gegangen waren.
Ein Grollen kündigte das Unheil eigentlich schon an.
Irritiert sahen die drei sich an bevor man wirklich wusste was auf sie
Zu kam.
Ein Bergrutsch ?
Aber das Geräusch kam näher, dann wackelet schwankte der Boden.
"Ein Erdbeben" rief irgendjemand. "Wir müssen raus ins Freie."
Weiter jedoch kam man nicht,
Direkt neben Rafael, bevor jener noch wusste was geschah brach der Boden auf.
Holz splitterte und darausaus hervor, noch Erde mit sich reissend, brach ein Dämon, wie ihn Rafael noch nie zuvor gesehen hatte.
Noch bevor der Kronritter in irgendeiner Weise reagieren konnte, traf ihn
die Pranke des Untieres, schleuderte ihn gegen die Wand wo er für einen Moment benommen liegen blieb.
"Ihr Jämmerlichen Geschöpfe, spuert was euch erwartet!"
Grollte das Untier, und stapfte wohl auf Rahel und Vaughn zu, die Klugerweise gar nicht erst den Versuch machten sich gegen den Dämon zu stellen sondern zurückwichen.
Rahel rief laut nach Cedric und der Ritter stürzte fast sofort nach ihrem Ruf mit gezogenem Schwerte herein.
Rafael war noch zu benommen um hoch zu kommen, fingerte aber schon nach seinem Schwert während Elanora ihre Armbrust spannte und auf den Dämon anlegte.
So jedoch vermochte auch sie einen Hieb des Ungetümes nicht zu entkommen und landete ebenso unsanft an einer der Wände.
Der Dämon grollte noch einmal zufrieden auf, dann endete der Spuk wie er begonnen hatte.
Er verging einfach.
Rafael stand schwankend wieder auf, endlich das Schwert wieder in den Händen und starrte betroffen auf die Holzsplitter auf dem Boden.
Das Loch indess, durch das der Dämon gekommen war, war verschwunden. ZU.
Als wäre nie etwas geschehen.
Gemeinsam half man Elanora wieder auf, der Temora sei Dank nicht viel geschehen war.
Sie versprach am nächsten Tag in seinem Namen Berichte an das Regiment und der Gräfin von Meerswacht zu schicken.
Auch Adoran musste gewarnt werden.
Des weiteren sollte man sich wohl umhöhren ob Jenes schon einmal geschehen war, oder dieser Dämon bereits woanders gesichtet wurde.
Diese Nacht jedenfalls würde sicherlich keinen Schlaf mehr bringen.
Die Zeit würde zeigen was sich aus jenen ersten Vorboten entwickeln würde.
Zuletzt geändert von Rafael von Arganta am Mittwoch 6. Oktober 2010, 08:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Elanora von Eschenthal
"Oh nein, nicht noch einer!" murmelte sie zu sich.
Sie war vor kurzem erst aus Adoran nach Hause gekommen und hörte plötzlich vor dem Haus aufgeregte Stimmen, Leute liefen unkoordiniert hin und her und undeutlich hörte sie vom Tor Befehle, welche gerufen wurden.
Schnell rüstete sie sich und griff nach ihrer Armbrust. Gestern hatte sie bereits einem dieser Biester einen Bolzen verpasst, die Gelegenheit wollte sie sich heute auch nicht entgehen lassen, sollte nochmal so ein Dämon aufgetaucht sein.
Schnell lief sie zum Westtor und dort war auch schon ein kleiner Tumult entstanden. Offenbar waren im nahen Unheilsberg ganze Scharen von Untieren aufgetaucht, die über jeden herfielen, der ihnen zu nahe kam.
Ihre Kameraden kämpten bereits gegen einen riesigen Titanen und so lies sie Bolzen um Bolzen durch die Luft schnellen um ihr Ziel zu suchen.
Immer wieder wurde sich gesammelt, eine Linie gebildet und immer neue Horden der verschiedensten Untiere zurück zu drängen.
Eine Zeit lang sah es gar so aus, als würden sie aufgerieben werden, doch tapfer kämpften alle weiter, die Allianz, die Garde, die Lichtbringer. Sie sah viele verschiedene Abzeichen und Rüstungen und alle kämpften gemeinsam für ein Ziel. Schade, dass man sich nicht immer so einig war.
Scheinbar wendete sich das Blatt wohl auch langsam zu ihrem Vorteil, denn es wurden immer weniger Gegner und immer mehr Leichen am Boden und letzten Endes schaffte man es gemeinsam, die Horde zurück zu drängen und ohne Verluste sich aus den Höhlen zurück zu ziehen.
Die verletzten wurden schnellstmöglich versorgt und zur weiteren Bahandlung nach Adoran gebracht. Arme Lili, so viel Arbeit. Aber wie sie es selbst sagte, jeder hatte seine Aufgabe. Ihre war es gewesen zu kämpfen und sie war auch recht zufrieden mit sich. Sie war zwar gleich von zwei Schlangen gebissen worden und während sie von einem Schlag betäubt war, trat wohl einer der Titanen auf ihr linkes Bein, Temora sei dank, war es jedoch nicht gebrochen. Sie wurde kurz von Lili versorgt, nachdem Vaughn sie heim gebracht hatte und ihr wurde Ruhe verordnet. Auch Cedric sah kurz nach dem rechten ehe sie schliesslich zu Bett ging.
Und dort, im dunklen Schleier der Nacht realisierte sie erst einmal, was sie heute erlebt hatte.. die verschiedenen Kreaturen, Angst einflössend und mächtig. Dann die Schreie der Verwundeten, das viele Blut überall. Doch nicht einmal der Schlaf verschaffte ihr Erleichterung, denn selbst im Traum kämpfte sie mit den Ungetümen und ihrem stöhnen und schreien nach, die durchs Haus hallten, war sie sicher auf verlorenem Posten. Und dann begann das Fieber...
Sie war vor kurzem erst aus Adoran nach Hause gekommen und hörte plötzlich vor dem Haus aufgeregte Stimmen, Leute liefen unkoordiniert hin und her und undeutlich hörte sie vom Tor Befehle, welche gerufen wurden.
Schnell rüstete sie sich und griff nach ihrer Armbrust. Gestern hatte sie bereits einem dieser Biester einen Bolzen verpasst, die Gelegenheit wollte sie sich heute auch nicht entgehen lassen, sollte nochmal so ein Dämon aufgetaucht sein.
Schnell lief sie zum Westtor und dort war auch schon ein kleiner Tumult entstanden. Offenbar waren im nahen Unheilsberg ganze Scharen von Untieren aufgetaucht, die über jeden herfielen, der ihnen zu nahe kam.
Ihre Kameraden kämpten bereits gegen einen riesigen Titanen und so lies sie Bolzen um Bolzen durch die Luft schnellen um ihr Ziel zu suchen.
Immer wieder wurde sich gesammelt, eine Linie gebildet und immer neue Horden der verschiedensten Untiere zurück zu drängen.
Eine Zeit lang sah es gar so aus, als würden sie aufgerieben werden, doch tapfer kämpften alle weiter, die Allianz, die Garde, die Lichtbringer. Sie sah viele verschiedene Abzeichen und Rüstungen und alle kämpften gemeinsam für ein Ziel. Schade, dass man sich nicht immer so einig war.
Scheinbar wendete sich das Blatt wohl auch langsam zu ihrem Vorteil, denn es wurden immer weniger Gegner und immer mehr Leichen am Boden und letzten Endes schaffte man es gemeinsam, die Horde zurück zu drängen und ohne Verluste sich aus den Höhlen zurück zu ziehen.
Die verletzten wurden schnellstmöglich versorgt und zur weiteren Bahandlung nach Adoran gebracht. Arme Lili, so viel Arbeit. Aber wie sie es selbst sagte, jeder hatte seine Aufgabe. Ihre war es gewesen zu kämpfen und sie war auch recht zufrieden mit sich. Sie war zwar gleich von zwei Schlangen gebissen worden und während sie von einem Schlag betäubt war, trat wohl einer der Titanen auf ihr linkes Bein, Temora sei dank, war es jedoch nicht gebrochen. Sie wurde kurz von Lili versorgt, nachdem Vaughn sie heim gebracht hatte und ihr wurde Ruhe verordnet. Auch Cedric sah kurz nach dem rechten ehe sie schliesslich zu Bett ging.
Und dort, im dunklen Schleier der Nacht realisierte sie erst einmal, was sie heute erlebt hatte.. die verschiedenen Kreaturen, Angst einflössend und mächtig. Dann die Schreie der Verwundeten, das viele Blut überall. Doch nicht einmal der Schlaf verschaffte ihr Erleichterung, denn selbst im Traum kämpfte sie mit den Ungetümen und ihrem stöhnen und schreien nach, die durchs Haus hallten, war sie sicher auf verlorenem Posten. Und dann begann das Fieber...
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Cedric von Mervis
Es war ein ganz normaler Tag für den Ritter, es gab viel Zutun, so wollte er bei einen Tee kurz zur Ruhe komme, doch sollte es wohl nicht so sein. Cedric ritt zum Rathaus von Berchgard, kaum betrat er dieses, kam ein Gardist angestürmt und holt den Ritter zum Westtor. Rafael war schon vor Ort hoch zu Ross, welcher nur verfassungslos auf die Risse in Boden deutete. Cedric folgte mit sein blick auf Rafaels deuten, als er diese sah, zog er wie von Geisterhand gesteuert sein Schwert. Sollte jetzt schon das Geschehen was der knochig-weiße Dämon, der sie in der Nacht zuvor heimsuchte und es ihnen vorab schon sagte, das was passieren wird. Rafael ritt zum Kloster um weitere Hilfe zu holen, wenige später traf Aram mit seinen Leuten ein, es brauchte nicht vieler Wort, als sich jene ebenso kampfbereit machten.
So kam es als sie gemeinsam kampfbereit waren, das schon die erste Angriffswelle von verschiedenen Ungetier auf sie einbrach, welche sich aus den Rissen im Boden erhob. Man kämpfte an mehreren Stellen, um das Tor Berchgards zu sicher, kaum das man eine Angriffswelle niederschlug, kam auch schon die nächste ein Weile dauerte es, bis man über die Kreaturen vor den Toren Berchgards Herr wurde. Kurz atmete Cedric auf, als man ein trommeln erhörte, welches aus den Unheilsberg zu erscheinen möchte.
Rafael der während des Kampfes wiederkehrte, bat Aram mit seinen Leuten nachzusehen, währenddessen versiegelten Rafael, Alessandro den er mitgebracht hatte, Liliana und Cedric, mit Hilfe von alchimistischen tränken die Risse im Boden. Gemeinsam ging sie zum Eingang des Bergs, welchen die Lichtbringer mit Hilfe einer magischen Mauer verschlossen hatten. Die Ritter berieten sich davor, so kam man zu den Entschluss nachzusehen, was im inneren des Berges geschehen ist, schon am Anfang standen die Kämpfenden, Horden der Kreaturen gegenüber. Nur langsam stieß man vor und zerschlug die Massen der Gegner.
So kam es das man sich nach einer weile teilte, Cedric, Alessandro mit einigen anderen Leuten in einem Teil der Höhle, Rafael und die anderen in einen anderen Teil. Der Ritter und seine Gruppe sicherten den teile der Höhle, wo sie sich dann alle kurz ausruhten. Währenddessen blickte Cedric in einen der Gänge, neben ihm Alessandro sehr schön dachte sich der Ritter und erinnerte sich kurz an alte Zeiten und Schlachten die, die beiden Schlugen, konnte er sich doch immer auf seinen alten freund verlassen. Nach kurzem durchatmen, stieß Cedrics Gruppe zu den anderen, wo sie dann gemeinsam den beiden Heerführern der Untiere gegenüber standen. Ein kurz Moment der Unachtsamkeit bei dem Kampf gegen jene, war es das Cedric sich ein Prangenhieb einfing, worauf er benommen zu Boden ging. Als er sich wieder wankend, mit blutverschmierten Gesicht aufdrückt, sollte die Schlacht wohl schon Gewonnen sein, er blickt sich um überall die Leichen der Gegner, die Leute sitzend auf den Boden, keuchend und aufatmend erhoben diese sich wieder und zogen sich aus der höhle zurück. Cedric stand in der höhle, neben sich wie gewohnt Alessandro, hinter ihnen Elanora die sich hinkend auf Vaughn stützte, gemeinsam verließen sie als letzte die Höhle.
Vaughn brachte Elanora heim, Cedric redet kurz noch mit den Rittern eher er nachging, um zu sehen wie es seinen Leuten ging. Elanora stand stützend am Zaum von ihrem Haus, Vaughn stumm mit zitternde Hände daneben, welcher den Ritter bat, ein Heiler für die Hochedle zu holen. So holte der Ritter, Liliana die sich wie immer hervorragend um die Verletzungen kümmerte. Liliana ging und die drei setzten sich, bei einen Tee zusammen um zur ruhe zukommen, besorgt schaut Cedric eine weile zu Elanora, die sich mal wieder stärker gab, als sie in jenem Moment war. Dann richtete sich sein Blick auf Vaughn, der stumm dasaß und auf seine Hände schaute, die immernoch zitterten, so verabschiedete man sich und jeder ging seines Weges. Cedric begab sich wieder zum Tor und stand gemeinsam mit den Gardisten die Nacht wache, die Schlacht wart gewonnen doch war das wirklich schon alles......
So kam es als sie gemeinsam kampfbereit waren, das schon die erste Angriffswelle von verschiedenen Ungetier auf sie einbrach, welche sich aus den Rissen im Boden erhob. Man kämpfte an mehreren Stellen, um das Tor Berchgards zu sicher, kaum das man eine Angriffswelle niederschlug, kam auch schon die nächste ein Weile dauerte es, bis man über die Kreaturen vor den Toren Berchgards Herr wurde. Kurz atmete Cedric auf, als man ein trommeln erhörte, welches aus den Unheilsberg zu erscheinen möchte.
Rafael der während des Kampfes wiederkehrte, bat Aram mit seinen Leuten nachzusehen, währenddessen versiegelten Rafael, Alessandro den er mitgebracht hatte, Liliana und Cedric, mit Hilfe von alchimistischen tränken die Risse im Boden. Gemeinsam ging sie zum Eingang des Bergs, welchen die Lichtbringer mit Hilfe einer magischen Mauer verschlossen hatten. Die Ritter berieten sich davor, so kam man zu den Entschluss nachzusehen, was im inneren des Berges geschehen ist, schon am Anfang standen die Kämpfenden, Horden der Kreaturen gegenüber. Nur langsam stieß man vor und zerschlug die Massen der Gegner.
So kam es das man sich nach einer weile teilte, Cedric, Alessandro mit einigen anderen Leuten in einem Teil der Höhle, Rafael und die anderen in einen anderen Teil. Der Ritter und seine Gruppe sicherten den teile der Höhle, wo sie sich dann alle kurz ausruhten. Währenddessen blickte Cedric in einen der Gänge, neben ihm Alessandro sehr schön dachte sich der Ritter und erinnerte sich kurz an alte Zeiten und Schlachten die, die beiden Schlugen, konnte er sich doch immer auf seinen alten freund verlassen. Nach kurzem durchatmen, stieß Cedrics Gruppe zu den anderen, wo sie dann gemeinsam den beiden Heerführern der Untiere gegenüber standen. Ein kurz Moment der Unachtsamkeit bei dem Kampf gegen jene, war es das Cedric sich ein Prangenhieb einfing, worauf er benommen zu Boden ging. Als er sich wieder wankend, mit blutverschmierten Gesicht aufdrückt, sollte die Schlacht wohl schon Gewonnen sein, er blickt sich um überall die Leichen der Gegner, die Leute sitzend auf den Boden, keuchend und aufatmend erhoben diese sich wieder und zogen sich aus der höhle zurück. Cedric stand in der höhle, neben sich wie gewohnt Alessandro, hinter ihnen Elanora die sich hinkend auf Vaughn stützte, gemeinsam verließen sie als letzte die Höhle.
Vaughn brachte Elanora heim, Cedric redet kurz noch mit den Rittern eher er nachging, um zu sehen wie es seinen Leuten ging. Elanora stand stützend am Zaum von ihrem Haus, Vaughn stumm mit zitternde Hände daneben, welcher den Ritter bat, ein Heiler für die Hochedle zu holen. So holte der Ritter, Liliana die sich wie immer hervorragend um die Verletzungen kümmerte. Liliana ging und die drei setzten sich, bei einen Tee zusammen um zur ruhe zukommen, besorgt schaut Cedric eine weile zu Elanora, die sich mal wieder stärker gab, als sie in jenem Moment war. Dann richtete sich sein Blick auf Vaughn, der stumm dasaß und auf seine Hände schaute, die immernoch zitterten, so verabschiedete man sich und jeder ging seines Weges. Cedric begab sich wieder zum Tor und stand gemeinsam mit den Gardisten die Nacht wache, die Schlacht wart gewonnen doch war das wirklich schon alles......
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Cedric von Mervis
Nur einen Moment wollte Cedric bei sich Zuhause was nachsehen, als er wieder ins Rathaus zurückkehrte und sich an seinem Schreibtisch setzte, erblickte er ein kurze von Mouty. Temora zum Gruße Sir, bitte kommt so schnell wie möglich zu meinem Haus, Elanora liegt bei mir fiebernd ob eines Schlangenbiss. Als er die Zeilen las sprang er auf, der Brief fiel zu Boden und der Ritter hasste zu seinem Pferd. Am Haus von Mouty angekommen, springt er aus den Sattel und zog wie wild an der Hausglocke, ein Mann öffnete ihm und brachte den Ritter rauf in Moutys Schlafgemach, wo Elanora in Bett lag. Wenig später kam Rekrut Richard eilig dazu, Cedric befahl Wadenwickel ob des Fiebers und schickt die Herren raus, auch er selbst trat vor die Türe, so das Mouty sich richtig um Elanora kümmern konnte.
Vor der Tür blickte er auf Richard, der nochmals kurz durchatmete und ihm dann berichtete das ein neuer angriff auf Berchgard bevor stünde, Kreaturen horteten sich im Berg auf. Cedric weitete die Augen ob des Berichts, kurz rief er ins Schlafgemach das er später nochmals nach dem rechten sehen würde, ohne zu Wissen das er wohl später sein Versprechen brechen musste. Gemeinsam mit dem Rekruten ging er zum Pferd und rüstete sich, dann ritt er Schonmal nach Berchgard und eilte zum Eingang des Berges. Jacques erfahrender Krieger und Rekrut des Regiments, versuchte dort schon eine routinierte Ordnung bei den helfenden reinzubekommen, so übernahm Erstmal der Ritter die Führung.
Er befahl dem erfahrenen Krieger, Alarm in Berchgard zugeben, als jener zurück kam stieß Cedric gemeinsam mit den Rekruten, Leuten vom Handelshaus, Elfen und weiteren helfenden Kräften ins innere des Berges vor. Weit vermöchte sie aber nicht kommen, standen sie doch einer Übermacht von verschiedenen Kreaturen gegenüber, steckten sie eines nieder, erhoben sich gleich wieder drei neue. Immer wieder mussten sie aus der Höhle raus um Kräfte zu sammeln, in einer der kurzen Ruhephasen stieß Rafael, Mentor und guter Freund zu ihnen, der dann die Führung übernahm.
Mit einen letzten Angriff wollten sie versuchen, die Kreaturen zurück zu drängen, was ihn wohl nicht gelingen sollte, Massen an berittenen Skelettrittern erhoben sich, welche dann wohl auch Cedric den letzten Rest gaben. Seiner Rüstung war, ob den massiven Schlägen, verbeult und aufgeschlitzt, so kam es das Cedric kurz zu Boden ging. Geistig abwesend stemmte sich der Ritter auf und wankte aus der Höhle, draußen in Sicherheit glitt ihm sein Schwert aus der Hand, bis gänzlich auch Cedric zusammenbrach und zu Boden ging. Blut trat aus der aufgerissene Rüstung aus, eine Elfin kniete sich neben Cedric nahm ihm sein Helm ab, dann murmelte sie leise Worte und legte ihre Hand auf seine Stirn.
Durch das Hände auflegen, sollte sich nur langsam die flache Atmung und größere Wunden bessern, so das man den bewusstlosen Ritter ins Lazarett von Berchgard bringen konnte. Mit Hilfe der Gardisten die Cedric ins Lazarett brachten, nahm Florina die Heilerin den recht gut zerstörten Brustpanzer ab. So versorgte sie notdürftig die mehreren Schnitt- und Stichwunden am Oberkörper des Ritters, so das man ihn ins Heilerhaus Adorans überführen konnte, wo Liliana, Cedric weiter und besser Behandeln konnte. So brachten Gardisten den immer noch bewusstlosen Ritter ins das Heilerhaus, wo Kliara ihm gleich ein Bett zuwies und die Nacht über ihn wachen würde, bist Liliana von einem Patienten wiederkehrte....
Vor der Tür blickte er auf Richard, der nochmals kurz durchatmete und ihm dann berichtete das ein neuer angriff auf Berchgard bevor stünde, Kreaturen horteten sich im Berg auf. Cedric weitete die Augen ob des Berichts, kurz rief er ins Schlafgemach das er später nochmals nach dem rechten sehen würde, ohne zu Wissen das er wohl später sein Versprechen brechen musste. Gemeinsam mit dem Rekruten ging er zum Pferd und rüstete sich, dann ritt er Schonmal nach Berchgard und eilte zum Eingang des Berges. Jacques erfahrender Krieger und Rekrut des Regiments, versuchte dort schon eine routinierte Ordnung bei den helfenden reinzubekommen, so übernahm Erstmal der Ritter die Führung.
Er befahl dem erfahrenen Krieger, Alarm in Berchgard zugeben, als jener zurück kam stieß Cedric gemeinsam mit den Rekruten, Leuten vom Handelshaus, Elfen und weiteren helfenden Kräften ins innere des Berges vor. Weit vermöchte sie aber nicht kommen, standen sie doch einer Übermacht von verschiedenen Kreaturen gegenüber, steckten sie eines nieder, erhoben sich gleich wieder drei neue. Immer wieder mussten sie aus der Höhle raus um Kräfte zu sammeln, in einer der kurzen Ruhephasen stieß Rafael, Mentor und guter Freund zu ihnen, der dann die Führung übernahm.
Mit einen letzten Angriff wollten sie versuchen, die Kreaturen zurück zu drängen, was ihn wohl nicht gelingen sollte, Massen an berittenen Skelettrittern erhoben sich, welche dann wohl auch Cedric den letzten Rest gaben. Seiner Rüstung war, ob den massiven Schlägen, verbeult und aufgeschlitzt, so kam es das Cedric kurz zu Boden ging. Geistig abwesend stemmte sich der Ritter auf und wankte aus der Höhle, draußen in Sicherheit glitt ihm sein Schwert aus der Hand, bis gänzlich auch Cedric zusammenbrach und zu Boden ging. Blut trat aus der aufgerissene Rüstung aus, eine Elfin kniete sich neben Cedric nahm ihm sein Helm ab, dann murmelte sie leise Worte und legte ihre Hand auf seine Stirn.
Durch das Hände auflegen, sollte sich nur langsam die flache Atmung und größere Wunden bessern, so das man den bewusstlosen Ritter ins Lazarett von Berchgard bringen konnte. Mit Hilfe der Gardisten die Cedric ins Lazarett brachten, nahm Florina die Heilerin den recht gut zerstörten Brustpanzer ab. So versorgte sie notdürftig die mehreren Schnitt- und Stichwunden am Oberkörper des Ritters, so das man ihn ins Heilerhaus Adorans überführen konnte, wo Liliana, Cedric weiter und besser Behandeln konnte. So brachten Gardisten den immer noch bewusstlosen Ritter ins das Heilerhaus, wo Kliara ihm gleich ein Bett zuwies und die Nacht über ihn wachen würde, bist Liliana von einem Patienten wiederkehrte....
Zuletzt geändert von Cedric von Mervis am Samstag 9. Oktober 2010, 09:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Rafael von Arganta
Unmöglich ...
Unmöglich war es, kein Durchkommen, kein Zurückschlagen der Massen an Kreaturen die geballt auf sie warteten, sobald sie auch nur den Versuch machten den Berg zu betreten.
Doch was machten sie dort? Was wollten sie?
Den Unheilsberg nur besetzen oder rotteten sie sich dort zusammen um dann aus zu brechen und den Kampf vor die Höhlen zu bringen.
Egal was, es musste verhindert werden.
Die Frage war nur das WIE.
Zwei mal versuchte er den Gegenschlag, mit den Truppen die vor Ort waren, dann jedoch blieb nur der Rückzug, wollte man nicht riskieren weiter geschwächt zu werden, und damit auch noch zu riskieren das man das Tor nicht würde halten können.
Gorimm Hammerschlag bat er, auf dessen Idee hin, von der anderen Seite den Berg zu betreten um zu sehen, ob man von dort etwas erreichen konnte.
Vielleicht irgendwann einen Angriff von Beiden Seiten geleichzeitig zu
führen. Oder aber irgendwie von dort an den Heerführer zu kommen, ohne den die Truppen des Gegner verloren sein würden.
Rafael stellte dem Zwergen zwei Freiwillige an die Seite,
Rekrut Jaques und Rekrut Lohengrinn folgten sofort, doch die drei
sollten ohne Erfolg später zurück kommen.
Ein Durchkommen würde wohl eher Kriechend an einigen Stellen möglich sein, oder aber eben die Khaz Aduir.
Mit einer Handvoll dieser mächtigen Streiter würde man sicher weiter
voran kommen, doch jetzt? Jetzt war kein Vorankommen der nicht weitere Verletzte kosten würde, und jene Zahl war hoch.
Rekrut Jaques bewies die Geistesgegenwart und organisierte einen Karren, mit denen man die Verletzten fortbrachte.
Die restlichen Wachen und kampferfahrenen Mannen und Frauen nahmen wachend am Tor Aufstellung, wo Meister Thancred auf Rafaels Bitten hin bereits begonnen hatte das jenes massiev zu verbarrikadieren.
Diese Tor war ihre Lebensversicherung.
Würde es brechen noch bevor man Nachschub erhalten hatte, wären die Folgen kaum aus zu denken.
Jetzt hieß es Kräfte sammeln sich zu erholen und zu organisieren.
Gerade auch im Hinblick auf die baldigen Ankunft des Prinzen, musste man hier Gefahr in den Griff bekommen.
Ein Gegenschlag musste Organisiert werden, doch sollte man nichts übereilen, um so wirklich einen Ausmaß an Kräften zusammen zubekommen.
Die Elfen versprachen zu kommen.
Die Khaz Aduir würden den Berg von der anderen Seite her angehen.
Die Lichtbringer ... der Orden ...
Temora würde ... nein musste mit ihnen sein.
Besorgt sah den Karren mit den vielen Verletzten nach.
Es würden nicht die Letzten bleiben.
Das jedenfalls war ihnen allen klar.
Unmöglich war es, kein Durchkommen, kein Zurückschlagen der Massen an Kreaturen die geballt auf sie warteten, sobald sie auch nur den Versuch machten den Berg zu betreten.
Doch was machten sie dort? Was wollten sie?
Den Unheilsberg nur besetzen oder rotteten sie sich dort zusammen um dann aus zu brechen und den Kampf vor die Höhlen zu bringen.
Egal was, es musste verhindert werden.
Die Frage war nur das WIE.
Zwei mal versuchte er den Gegenschlag, mit den Truppen die vor Ort waren, dann jedoch blieb nur der Rückzug, wollte man nicht riskieren weiter geschwächt zu werden, und damit auch noch zu riskieren das man das Tor nicht würde halten können.
Gorimm Hammerschlag bat er, auf dessen Idee hin, von der anderen Seite den Berg zu betreten um zu sehen, ob man von dort etwas erreichen konnte.
Vielleicht irgendwann einen Angriff von Beiden Seiten geleichzeitig zu
führen. Oder aber irgendwie von dort an den Heerführer zu kommen, ohne den die Truppen des Gegner verloren sein würden.
Rafael stellte dem Zwergen zwei Freiwillige an die Seite,
Rekrut Jaques und Rekrut Lohengrinn folgten sofort, doch die drei
sollten ohne Erfolg später zurück kommen.
Ein Durchkommen würde wohl eher Kriechend an einigen Stellen möglich sein, oder aber eben die Khaz Aduir.
Mit einer Handvoll dieser mächtigen Streiter würde man sicher weiter
voran kommen, doch jetzt? Jetzt war kein Vorankommen der nicht weitere Verletzte kosten würde, und jene Zahl war hoch.
Rekrut Jaques bewies die Geistesgegenwart und organisierte einen Karren, mit denen man die Verletzten fortbrachte.
Die restlichen Wachen und kampferfahrenen Mannen und Frauen nahmen wachend am Tor Aufstellung, wo Meister Thancred auf Rafaels Bitten hin bereits begonnen hatte das jenes massiev zu verbarrikadieren.
Diese Tor war ihre Lebensversicherung.
Würde es brechen noch bevor man Nachschub erhalten hatte, wären die Folgen kaum aus zu denken.
Jetzt hieß es Kräfte sammeln sich zu erholen und zu organisieren.
Gerade auch im Hinblick auf die baldigen Ankunft des Prinzen, musste man hier Gefahr in den Griff bekommen.
Ein Gegenschlag musste Organisiert werden, doch sollte man nichts übereilen, um so wirklich einen Ausmaß an Kräften zusammen zubekommen.
Die Elfen versprachen zu kommen.
Die Khaz Aduir würden den Berg von der anderen Seite her angehen.
Die Lichtbringer ... der Orden ...
Temora würde ... nein musste mit ihnen sein.
Besorgt sah den Karren mit den vielen Verletzten nach.
Es würden nicht die Letzten bleiben.
Das jedenfalls war ihnen allen klar.
Zuletzt geändert von Rafael von Arganta am Samstag 9. Oktober 2010, 10:01, insgesamt 1-mal geändert.
- Liliana van Drachenfels
- Beiträge: 723
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Müde und erschöpft kam Lili heim. Die Schlacht vor Berchgard und im Unheilsberg am Vorabend, die Versorgung der Verletzten und dann die Sorge um Luana hatten sie nicht ruhen lassen. Die ganze Nacht war sie auf den Beinen, suchte überall nach ihr, bis sie Luana endlich gefunden hatte. Große Sorgen hatte sie sich um die Kleine gemacht, die ihr in den letzten Tagen so sehr ans Herz gewachsen war. Doch war ihr keine lange Ruhepause vergönnt, bereits am frühen Morgen nach höchstens zwei Stunden Schlaf war ein besorgter Bauer ins Heilerhaus gekommen. Seine Frau war hochschwanger und seit Stunden schon in den Wehen, die alte Kräutefrau die sich sonst um die werdende Mutter kümmerte, war ratlos und so packte Lili ihre Sachen, die eh immer griffbereit standen ein. Den ganzen Tag verbrachte sie bei der Gebärenden und sie fürchtete schon daß sie Mutter und Kind verlieren würden, denn es war eine sehr schwere Geburt. Dann war es aber doch zum Schluß glücklich verlaufen. Mutter und Kind waren wohlauf, so daß sie unbesorgt heim gehen konnte.
Als sie erschöpft dort ankam, erfuhr sie von Kliara was passiert war und so wurde vorrst nichts aus ihrem wohlverdienten Schlaf. Kliara hatte jedoch Cedrics Wunden gut behandelt, so saß im Moment erst ein mal alles getan war. Lili lobte Kliara für ihre gute Arbeit, welches diese erfreut zur Kenntnis nahm, dann wankte sie nach oben, fiel regelrecht ins Bett und schlief sofort ein.
Als sie erschöpft dort ankam, erfuhr sie von Kliara was passiert war und so wurde vorrst nichts aus ihrem wohlverdienten Schlaf. Kliara hatte jedoch Cedrics Wunden gut behandelt, so saß im Moment erst ein mal alles getan war. Lili lobte Kliara für ihre gute Arbeit, welches diese erfreut zur Kenntnis nahm, dann wankte sie nach oben, fiel regelrecht ins Bett und schlief sofort ein.

- Amu Kanok
- Beiträge: 111
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:41
Sie Tagen kein Vorwärtskommen in den Minen, überall Unwesen, die einen die schon schwere Arbeit noch schwerer machen.
Mühseelig schleppt er noch einige grosse Kisten mit Kohle aus dem Berg, als er angegriffen wurde.
Sapperlot, die Drecksnasen gehen enen an die Haut, fluchte Amu, als er an den Wachen vorbei aus der Mine kam.
Sacht ma Euren Leuten, das ma hier kaum noch arbeiten kann.
Brummend schleppt er die gemeinsam gesicherte Kohle ins Handwerkshaus, wo sie zum Unterhalt des Schmiedefeuers dienen wird.
Seit Tagen kommen die Kämpfer mit ihren verbeulten AUsrüstungen an und der Hammer scheint Amu schon an der Hand angewachsen zu sein.
Er war die letzte Zeit kaum zu Hause und Gedanken darüber ob seine Frau noch lebte oder von den Horden getötet wurde, quälten ihn.
Hoffnungsvoll sah er auf das Ende der wartenden Kämpfen vorn in der Halle und bemühte sich noch eifriger zu Arbeiten.
Stattdessen nahmen die Fehler zu und statt schneller dauerte es länger und länger.
Als der letzte Hammerschlag getan war, rutschte er einfach neben dem Schmiedefeuer zu Boden und sein Kopf sackte auf die Brust.
Sogleich war er eingeschlafen und würde bestimmt durch den Nächsten der seine Ausrüstung reparieren lassen wollte geweckt werden, sofern dieser den Unterscheid zwischen einem Kohlehaufen und einem Schmied noch wahrnehmen würde. Hoffentlich kommen sie nicht so zeitig, sodaß der Schmeid wieder etwas Kraft schöpfen kann.
Wer mag zu sagen, Wie lange die Rohstoffe noch reichen würden, wenn die Minen weiter besetzt sein würden.
Mühseelig schleppt er noch einige grosse Kisten mit Kohle aus dem Berg, als er angegriffen wurde.
Sapperlot, die Drecksnasen gehen enen an die Haut, fluchte Amu, als er an den Wachen vorbei aus der Mine kam.
Sacht ma Euren Leuten, das ma hier kaum noch arbeiten kann.
Brummend schleppt er die gemeinsam gesicherte Kohle ins Handwerkshaus, wo sie zum Unterhalt des Schmiedefeuers dienen wird.
Seit Tagen kommen die Kämpfer mit ihren verbeulten AUsrüstungen an und der Hammer scheint Amu schon an der Hand angewachsen zu sein.
Er war die letzte Zeit kaum zu Hause und Gedanken darüber ob seine Frau noch lebte oder von den Horden getötet wurde, quälten ihn.
Hoffnungsvoll sah er auf das Ende der wartenden Kämpfen vorn in der Halle und bemühte sich noch eifriger zu Arbeiten.
Stattdessen nahmen die Fehler zu und statt schneller dauerte es länger und länger.
Als der letzte Hammerschlag getan war, rutschte er einfach neben dem Schmiedefeuer zu Boden und sein Kopf sackte auf die Brust.
Sogleich war er eingeschlafen und würde bestimmt durch den Nächsten der seine Ausrüstung reparieren lassen wollte geweckt werden, sofern dieser den Unterscheid zwischen einem Kohlehaufen und einem Schmied noch wahrnehmen würde. Hoffentlich kommen sie nicht so zeitig, sodaß der Schmeid wieder etwas Kraft schöpfen kann.
Wer mag zu sagen, Wie lange die Rohstoffe noch reichen würden, wenn die Minen weiter besetzt sein würden.
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Gorimm Hammerfaust
Der wuchtige Kalure pruegelte sich mit den anwesenden durch die Massen, doch wurden sie immer wieder zurueck gedraengt. Niemand hatte eine Chance sich gegen die unzaehligen massen zu behaupten, auch nicht der Schlachtenwuehler Gorimm der uebrigens Hammerfaust hieß.
Die beiden Freiwilligen folgten Gorimm vor die Stadt Nilzadan, von wo aus sie einen kleinen Tunnel direkt in den Unheilsberg gegraben hatten. Doch es gab ein manko. Lediglich Zwerge wuerden geruestet hindurch passen, und so mussten sich die Gardisten selbst fuer den Spaehauftrag entruesten. Wuerde der Angriff von hinten also fehlschlagen, bliebe keine moeglichkeit mehr zur Flucht, dass erkannte auch Gorimm.
Der Hauptmann Gorimm war baff. Die Massen waren selbst fuer ihn angst erregend und der Kampf gegen die Unholde kostete viele Kraftreserven.
Gorimm aber hatte eine Idee. Er musste die Kal Khaz Graik beauftragen ihm zu folgen und von Hinten anzu greifen. So haetten die Truppen von Adoran die Aufmerksamkeit auf sich gezogen, waehrend die Kal Khaz Graik von hinten angreifen und die Massen nieder rennen. So wuerden sie eingekreist und von 2 Seiten bekaempft werden.
Genau jenen Plan erklaerten sie Rafael bevor jener den Eingang zum Berg verbarrikadieren ließ. Auch Gorimm stellte einige Tapfere Zwerge an den Eingang in der Hoehle, die direkt nach Nilzadan fuehrte.
Die beiden Freiwilligen folgten Gorimm vor die Stadt Nilzadan, von wo aus sie einen kleinen Tunnel direkt in den Unheilsberg gegraben hatten. Doch es gab ein manko. Lediglich Zwerge wuerden geruestet hindurch passen, und so mussten sich die Gardisten selbst fuer den Spaehauftrag entruesten. Wuerde der Angriff von hinten also fehlschlagen, bliebe keine moeglichkeit mehr zur Flucht, dass erkannte auch Gorimm.
Der Hauptmann Gorimm war baff. Die Massen waren selbst fuer ihn angst erregend und der Kampf gegen die Unholde kostete viele Kraftreserven.
Gorimm aber hatte eine Idee. Er musste die Kal Khaz Graik beauftragen ihm zu folgen und von Hinten anzu greifen. So haetten die Truppen von Adoran die Aufmerksamkeit auf sich gezogen, waehrend die Kal Khaz Graik von hinten angreifen und die Massen nieder rennen. So wuerden sie eingekreist und von 2 Seiten bekaempft werden.
Genau jenen Plan erklaerten sie Rafael bevor jener den Eingang zum Berg verbarrikadieren ließ. Auch Gorimm stellte einige Tapfere Zwerge an den Eingang in der Hoehle, die direkt nach Nilzadan fuehrte.
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Darna von Hohenfels
War es vorbei? Die Überzeugung, daß dem so sein musste, kämpfte gegen den leisen Zweifel über das an, was sie gestern gehört hatte: nämlich nichts. Nichts über diesen Knochendämon, dem man wieder begegnet wäre, nichts über einen übermächtigen Gegner, der sich als Kopf dieses ganzen Grauens gezeigt hätte, nichts - nur eine Menge an Horden von Alatars Mißgeburten, die den Truppen gestern gehörig zugesetzt haben mussten.
Es würde Zeit brauchen, sich einen besseren Überblick über das zu verschaffen, was gestern passiert war.
Einen Überblick aber hatte sie bereits... "Ich kenne die Geschichte des Schwertes, Herr Narus", entfuhr es ihr, als er sie drängen wollte, die junge Rekrutin Niowe sofort aufzusuchen. "Ich kenne sie sehr gut."
Sie wollte sich nicht anmerken lassen, wie müde sie tatsächlich war. Allen, die gekämpft hatten, würde es wie Hohn vorkommen, schließlich hatte sie bloß draußen gewartet. Sie hatte sich den Zorn ihrer Leute, allen voran Savea und Shaya, ein weiteres Mal zugezogen, indem sie... sich abgesetzt hatte, während die Kämpfe noch am Laufen gewesen waren. Zum Nebelwald. Herrn Geiden, der bei allem brennenden Wunsch, mitzukämpfen, doch gehorsam wie ein Schatten an ihr geklebt hatte, hatte sie am Wegkreuz abschütteln müssen. Und sie konnte es nachvollziehen, daß er den Zorn Rafaels fürchtete, aber sie konnte ihm nicht helfen.
"Wie soll ich so meiner Order nachkommen?"
"Ihr seid ihr so weit nachgekommen, wie es Euch möglich war - Ihr werdet mich ohnehin nicht bis zu dem Ort begleiten dürfen, wo ich letztlich hin will. Und ich würde Euch nur ungerne niederschlagen müssen." Sie schmunzelte schief, und es wurde noch schiefer, als er sie daraufhin abschätzend ansah. Was sollte er von ihr halten? Sie ihn niederschlagen? Das sagte ihm eine Schwangere, die kaum mehr in ihr Hexenstahlkettenhemd passte, die zwar ihr Schwert umgürtet hatte, sonst aber notgedrungenermaßen in der Ausrüstung eines Schützen vor ihm stand und der es schwerer und schwerer fiel, sich überhaupt auf ihr Pferd zu hieven. Und er stand in Platte vor ihr. Trotzdem hatte in ihrem Ton etwas mitgeklungen, daß sie womöglich tatsächlich willens wäre, das zu versuchen... egal.
"Ich habe meinen Weg zu gehen, Herr Geiden", sagte sie so ernst wie es ihr irgend möglich war. "Und es tut mir ehrlich leid, daß dieser früher oder später erfordert, Euch abschütteln zu müssen."
"So werde ich Eurem Wunsch nachkommen Milady wenn dies Euer Wunsch und auch Euer Befehl ist", lenkte er ein, sie bekräftigte es prompt mit einem "Ist es", und doch musste sie mit ihm gemeinsam schlucken, als er anfügte: "Und dies auf mich nehmen, was Sir Rafael dann mit mir macht."
Hrrs... nicht nur Rafael. Was Adrian mit ihm dann anstellte, wollte sie sich auch nicht ausmalen. Überhaupt ihre Leute. Sie hatte Mariella und Tiia schon mit Worten zurück gelassen, die vielleicht ein wenig erklärt hätten, aber wie sie Domian nun am besten helfen konnte, wusste sie nicht.
Es machte keinen Sinn, ihn warten zu lassen - wie lange denn? Inzwischen kannte sie die Wirkung der Krypta, die einen leicht mal die Zeit vergessen ließ, und sie hatte keine Ahnung, was sie diesmal erwarten würde. Selber an Domians Stelle hätte sie ihm am liebsten geraten, einfach zu den Kämpfenden noch dazuzustoßen, wenn er es konnte.
Aber das durften nun nicht ihre Sorgen sein und er musste es selber wissen - sie nutzte die Ablenkung durch eine zufällige Passantin, um sich ohne weiteres Abschiedsgetue davonzumachen.
Drei Schlüsselworte, die ihr den Zutritt gewährten, auch wenn sie selber um deren Notwendigkeit nur ahnte - man hielt Bewährtes eben bei und sie atmete durch, als sie zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit vertraute Dunkelheit umhüllte. Vorbei an den steineren Reliefs, die die Bedeutung der Schwerthüter zeigten. Ein weiteres Mal die Reinigung von Körper und Geist, bevor sie tief die Luft einsog, als sie das bekannte Grollen hörte: den Balron. Die Prüfung der Tapferkeit. Wie entscheiden? Dem Untier stellen würde sie sich so oder so, und sie vertraute auch auf Temora, daß es gut gehen würde, doch es kam ihr nun vermessen vor, sich in diesem Wissen einfach vor das Vieh zu stellen und abzuwarten. Sie konnte es sich nicht leisten, Schläge einzustecken, sie musste weiter. Aber einfach an ihm vorbeilaufen...?
Nein, das traute sie sich ni... Stutzen. Schlucken. "Doch, trau dich."
"Tut mir leid..." - ob sie das nun zum Balron sagte, der sie nur vorbeirennen und im Licht des Altars verschwinden sah, oder zu Temora oder sonstwem; es beruhigte ein wenig das schlechte Gewissen.
Aber sie stünde nun nicht hier im Labyrinth der Tugenden, sondern irgendwo draußen, wenn es falsch gewesen wäre. Durchatmen. Weiter. Mit schlafwandlerischer Sicherheit erfasste sie all die Worte auf den Stelen und ging von Raum zu Raum. "Manchmal kann es sehr wichtig sein, die genauen Namen der Tugenden zu kennen, auch wenn etwas wie Barmherzigkeit Teil der Tugend des Mitgefühls ist", hatte sie Raindri erst vor wenigen Tagen erklärt.
Und endlich am Ziel. Ob es zu spät war? Lange hatte sie neben Mariella auf den Zinnen der Stadtmauer gestanden und nur gewartet, ob einzelne Flüchtende auf ein entsetzliches Gemetzel oder rausgetragene Verwundete auf ein nicht Weiterkommen hinweisen würden. Doch es war ihr immer falscher erschienen, nur zu warten. Was, wenn sie Unterstützung brauchten? Dann war sie hier an der völlig falschen Stelle, und würde sie bei Hinweisen erst aufbrechen, war es zu spät.
"Vertraue einfach." Sie trat zwischen die Statuen der ersten Sieben und erschrak, als sie vier der sieben Kerzen verloschen sah. Waren wirklich nur noch Shalaryl, Isdaniel und sie übrig? Nur wenige Jahre, und die Schwerthüter drohten schon wieder ausgelöscht zu werden?
"Konzentrier dich." Sie hatte erst eine andere Aufgabe zu erfüllen.
[img]http://img217.imageshack.us/img217/2555/schwertfreisetzungklein.jpg[/img]
"Herrin Temora und ihr Wächter der Hallen, die Nastad e-goth hüten...", erhob sie ihre Stimme, wissend daß die Geister der Krypta und die Herrin sie hören würden, wenn es notwendig war, "In der Stunde der Not knie ich hier, um der Herrin Urteil zu erbitten.
Im Herzen des Unheilsberges, dem die Götter entsprangen, tobt der Kampf gegen einen Gegner, um dessen Macht wir nicht wissen und es fließt das Blut redlicher Menschen...
Herrin, ich weiß um die Gefahr und erbitte nicht, daß du uns dein Schwert leihen mögest; meine Hoffnung sei, daß wir die Klinge nicht brauchen. Befinde du über Nastad e-goth und sein weiteres Schicksal!"
"Lass sie uns nicht brauchen." Sie hoffte es inständig und doch fühlte sie vielleicht gerade deswegen, daß aus der Menge aller Waffen in einem noch weiteren mit rotem Licht erfüllten Raum eine Klinge verschwand... der Herrin Macht, doch auch das Blut Alatars, das daran klebte, gelangten ein weiteres Mal in die Welt.
Sie wartete. Sie wusste schon bald nicht mehr, wie lange, doch das Gefühl, daß das Schwert nicht in der Krypta war, blieb, und sie würde warten, bis es zurückkehrte oder sie ein Zeichen erhielt. Götter, wer immer es nun trug, sie würde nicht gegen ihn kämpfen müssen wollen, um es wieder zurück bringen zu können...
Jede Minute eine quälende Ewigkeit. Auf beiden Knien zwischen den Statuen der Wächter verharrte sie vornübergebeugt, die Stirn am Knauf ihres eigenen Schwertes, das mit der Spitze den Boden berührte. Sie wusste nicht, wann sie zu flüstern begann, immer und immer wieder:
"Gib es zurück... es ist nicht deinen Händen bestimmt, gib es in die Obhut der Herrin..."
Ein beständiges monotones, inständiges Murmeln und ihr dringlichstes Gebet seit langem. Schrecklicher, als die Not, das Schwert freisetzen zu müssen, würde es sein, bliebe es danach in den falschen Händen - und jede Hand war falsch, vielleicht gar die von Temora selbst.
"Gib es zurück..."
Ruhe griff endlich nach ihrem Geist. Das Gefühl von Metall, das sich auf Stein legte, das Gefühl des Heimkommens. Es war getan.
Also war es auch Zeit. Zeit, zurückzukehren.
Mit gemischten Gefühlen sah sie Savea an, die wütend ihre Kettenhaube auf den Boden feuerte, um sich Luft zu machen. "Was habt Ihr Euch dabei gedacht?"
"Ich kann es nicht erklären, Savea."
"Aha. Na dann."
Sie presste die Kiefer zusammen. Was war sie froh, dass sie Savea an sich keine Rechenschaft schuldig war, gleichzeitig tat es weh, schweigen und in Kauf nehmen zu müssen, wie ihre treuen Geister wütend abdrehten, weil ... ja, vermutlich weil sie jegliche Sicherheit für sich und ihr Kind in den Wind schlagend unternehmungslustig sonstwohin gegangen war, mal eben ein kleiner Ausflug, während die anderen um ihr Leben gekämpft hatten.
"Ich darf es nicht erklären."
Es würde Zeit brauchen, sich einen besseren Überblick über das zu verschaffen, was gestern passiert war.
Einen Überblick aber hatte sie bereits... "Ich kenne die Geschichte des Schwertes, Herr Narus", entfuhr es ihr, als er sie drängen wollte, die junge Rekrutin Niowe sofort aufzusuchen. "Ich kenne sie sehr gut."
Sie wollte sich nicht anmerken lassen, wie müde sie tatsächlich war. Allen, die gekämpft hatten, würde es wie Hohn vorkommen, schließlich hatte sie bloß draußen gewartet. Sie hatte sich den Zorn ihrer Leute, allen voran Savea und Shaya, ein weiteres Mal zugezogen, indem sie... sich abgesetzt hatte, während die Kämpfe noch am Laufen gewesen waren. Zum Nebelwald. Herrn Geiden, der bei allem brennenden Wunsch, mitzukämpfen, doch gehorsam wie ein Schatten an ihr geklebt hatte, hatte sie am Wegkreuz abschütteln müssen. Und sie konnte es nachvollziehen, daß er den Zorn Rafaels fürchtete, aber sie konnte ihm nicht helfen.
"Wie soll ich so meiner Order nachkommen?"
"Ihr seid ihr so weit nachgekommen, wie es Euch möglich war - Ihr werdet mich ohnehin nicht bis zu dem Ort begleiten dürfen, wo ich letztlich hin will. Und ich würde Euch nur ungerne niederschlagen müssen." Sie schmunzelte schief, und es wurde noch schiefer, als er sie daraufhin abschätzend ansah. Was sollte er von ihr halten? Sie ihn niederschlagen? Das sagte ihm eine Schwangere, die kaum mehr in ihr Hexenstahlkettenhemd passte, die zwar ihr Schwert umgürtet hatte, sonst aber notgedrungenermaßen in der Ausrüstung eines Schützen vor ihm stand und der es schwerer und schwerer fiel, sich überhaupt auf ihr Pferd zu hieven. Und er stand in Platte vor ihr. Trotzdem hatte in ihrem Ton etwas mitgeklungen, daß sie womöglich tatsächlich willens wäre, das zu versuchen... egal.
"Ich habe meinen Weg zu gehen, Herr Geiden", sagte sie so ernst wie es ihr irgend möglich war. "Und es tut mir ehrlich leid, daß dieser früher oder später erfordert, Euch abschütteln zu müssen."
"So werde ich Eurem Wunsch nachkommen Milady wenn dies Euer Wunsch und auch Euer Befehl ist", lenkte er ein, sie bekräftigte es prompt mit einem "Ist es", und doch musste sie mit ihm gemeinsam schlucken, als er anfügte: "Und dies auf mich nehmen, was Sir Rafael dann mit mir macht."
Hrrs... nicht nur Rafael. Was Adrian mit ihm dann anstellte, wollte sie sich auch nicht ausmalen. Überhaupt ihre Leute. Sie hatte Mariella und Tiia schon mit Worten zurück gelassen, die vielleicht ein wenig erklärt hätten, aber wie sie Domian nun am besten helfen konnte, wusste sie nicht.
Es machte keinen Sinn, ihn warten zu lassen - wie lange denn? Inzwischen kannte sie die Wirkung der Krypta, die einen leicht mal die Zeit vergessen ließ, und sie hatte keine Ahnung, was sie diesmal erwarten würde. Selber an Domians Stelle hätte sie ihm am liebsten geraten, einfach zu den Kämpfenden noch dazuzustoßen, wenn er es konnte.
Aber das durften nun nicht ihre Sorgen sein und er musste es selber wissen - sie nutzte die Ablenkung durch eine zufällige Passantin, um sich ohne weiteres Abschiedsgetue davonzumachen.
Drei Schlüsselworte, die ihr den Zutritt gewährten, auch wenn sie selber um deren Notwendigkeit nur ahnte - man hielt Bewährtes eben bei und sie atmete durch, als sie zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit vertraute Dunkelheit umhüllte. Vorbei an den steineren Reliefs, die die Bedeutung der Schwerthüter zeigten. Ein weiteres Mal die Reinigung von Körper und Geist, bevor sie tief die Luft einsog, als sie das bekannte Grollen hörte: den Balron. Die Prüfung der Tapferkeit. Wie entscheiden? Dem Untier stellen würde sie sich so oder so, und sie vertraute auch auf Temora, daß es gut gehen würde, doch es kam ihr nun vermessen vor, sich in diesem Wissen einfach vor das Vieh zu stellen und abzuwarten. Sie konnte es sich nicht leisten, Schläge einzustecken, sie musste weiter. Aber einfach an ihm vorbeilaufen...?
Nein, das traute sie sich ni... Stutzen. Schlucken. "Doch, trau dich."
"Tut mir leid..." - ob sie das nun zum Balron sagte, der sie nur vorbeirennen und im Licht des Altars verschwinden sah, oder zu Temora oder sonstwem; es beruhigte ein wenig das schlechte Gewissen.
Aber sie stünde nun nicht hier im Labyrinth der Tugenden, sondern irgendwo draußen, wenn es falsch gewesen wäre. Durchatmen. Weiter. Mit schlafwandlerischer Sicherheit erfasste sie all die Worte auf den Stelen und ging von Raum zu Raum. "Manchmal kann es sehr wichtig sein, die genauen Namen der Tugenden zu kennen, auch wenn etwas wie Barmherzigkeit Teil der Tugend des Mitgefühls ist", hatte sie Raindri erst vor wenigen Tagen erklärt.
Und endlich am Ziel. Ob es zu spät war? Lange hatte sie neben Mariella auf den Zinnen der Stadtmauer gestanden und nur gewartet, ob einzelne Flüchtende auf ein entsetzliches Gemetzel oder rausgetragene Verwundete auf ein nicht Weiterkommen hinweisen würden. Doch es war ihr immer falscher erschienen, nur zu warten. Was, wenn sie Unterstützung brauchten? Dann war sie hier an der völlig falschen Stelle, und würde sie bei Hinweisen erst aufbrechen, war es zu spät.
"Vertraue einfach." Sie trat zwischen die Statuen der ersten Sieben und erschrak, als sie vier der sieben Kerzen verloschen sah. Waren wirklich nur noch Shalaryl, Isdaniel und sie übrig? Nur wenige Jahre, und die Schwerthüter drohten schon wieder ausgelöscht zu werden?
"Konzentrier dich." Sie hatte erst eine andere Aufgabe zu erfüllen.
[img]http://img217.imageshack.us/img217/2555/schwertfreisetzungklein.jpg[/img]
"Herrin Temora und ihr Wächter der Hallen, die Nastad e-goth hüten...", erhob sie ihre Stimme, wissend daß die Geister der Krypta und die Herrin sie hören würden, wenn es notwendig war, "In der Stunde der Not knie ich hier, um der Herrin Urteil zu erbitten.
Im Herzen des Unheilsberges, dem die Götter entsprangen, tobt der Kampf gegen einen Gegner, um dessen Macht wir nicht wissen und es fließt das Blut redlicher Menschen...
Herrin, ich weiß um die Gefahr und erbitte nicht, daß du uns dein Schwert leihen mögest; meine Hoffnung sei, daß wir die Klinge nicht brauchen. Befinde du über Nastad e-goth und sein weiteres Schicksal!"
"Lass sie uns nicht brauchen." Sie hoffte es inständig und doch fühlte sie vielleicht gerade deswegen, daß aus der Menge aller Waffen in einem noch weiteren mit rotem Licht erfüllten Raum eine Klinge verschwand... der Herrin Macht, doch auch das Blut Alatars, das daran klebte, gelangten ein weiteres Mal in die Welt.
Sie wartete. Sie wusste schon bald nicht mehr, wie lange, doch das Gefühl, daß das Schwert nicht in der Krypta war, blieb, und sie würde warten, bis es zurückkehrte oder sie ein Zeichen erhielt. Götter, wer immer es nun trug, sie würde nicht gegen ihn kämpfen müssen wollen, um es wieder zurück bringen zu können...
Jede Minute eine quälende Ewigkeit. Auf beiden Knien zwischen den Statuen der Wächter verharrte sie vornübergebeugt, die Stirn am Knauf ihres eigenen Schwertes, das mit der Spitze den Boden berührte. Sie wusste nicht, wann sie zu flüstern begann, immer und immer wieder:
"Gib es zurück... es ist nicht deinen Händen bestimmt, gib es in die Obhut der Herrin..."
Ein beständiges monotones, inständiges Murmeln und ihr dringlichstes Gebet seit langem. Schrecklicher, als die Not, das Schwert freisetzen zu müssen, würde es sein, bliebe es danach in den falschen Händen - und jede Hand war falsch, vielleicht gar die von Temora selbst.
"Gib es zurück..."
Ruhe griff endlich nach ihrem Geist. Das Gefühl von Metall, das sich auf Stein legte, das Gefühl des Heimkommens. Es war getan.
Also war es auch Zeit. Zeit, zurückzukehren.
Mit gemischten Gefühlen sah sie Savea an, die wütend ihre Kettenhaube auf den Boden feuerte, um sich Luft zu machen. "Was habt Ihr Euch dabei gedacht?"
"Ich kann es nicht erklären, Savea."
"Aha. Na dann."
Sie presste die Kiefer zusammen. Was war sie froh, dass sie Savea an sich keine Rechenschaft schuldig war, gleichzeitig tat es weh, schweigen und in Kauf nehmen zu müssen, wie ihre treuen Geister wütend abdrehten, weil ... ja, vermutlich weil sie jegliche Sicherheit für sich und ihr Kind in den Wind schlagend unternehmungslustig sonstwohin gegangen war, mal eben ein kleiner Ausflug, während die anderen um ihr Leben gekämpft hatten.
"Ich darf es nicht erklären."