Inglourious Squires

Geschichten eurer Charaktere
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Alexander van Bernau
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Beitrag von Alexander van Bernau »

[...]Daraus resultierten auch viele neue Aufgaben für die Allianz. Berchgard war nun unsere Heimat, nicht mehr die Mark. Für das Wohl der Leute hier streiten wir nun.
All das Wissen, welches ich bei Mariella angehäuft hatte, kommt mir nun hier zu gute.

Berchgard ist zwar ein kleines Dorf, dennoch herrscht hier reges Treiben.
Dies mag auch der Grund sein, warum es hier mehr als genug zu tun gibt.
Es ist ein Dorf der Handwerker und der einfachen Leute mit weitaus weniger Pomp als in Adoran.

Ich begann Rafael wo ich kann zu unterstützen. Ich hoffe natürlich dabei meine Pflichten als Knappe nicht zu vergessen.[...]
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Alexander van Bernau
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Beitrag von Alexander van Bernau »

[...]Ode an Berchgard

Wo ein raues Wort dich trägt, weil dich hier kein Schaum erschlägt.
Wo man nicht dem Schein erliegt, weil man nur auf Sein was gibt.
Wo man gleich den Kern benennt, und das Kind beim Namen kennt.
Von klarer offener Natur.

Geradeaus, warm, treu und laut.
Jeder kommt für jeden auf, in Stein gebaut.
Und der Hang, zum dürretrockenen Humor.
Wer morgens verzagt hat's mittags längst bereut.
Es ist wie es ist, es wird Nacht und es wird Tag.

Wo ein raues Wort dich trägt, weil dich hier kein Schaum erschlägt.
Wo man nicht dem Schein erliegt, weil man nur auf Sein was gibt.
Wo man gleich den Kern benennt, und das Kind beim Namen kennt.
Von klarer offner Natur.

Wo ein Wort ohne Worte zählt, dir das Herz in die Arme fällt.
Wo woher kein Thema ist, man sich mischt und sich nicht misst.
Wo man gleich den Kern benennt, und das Kind beim Namen kennt.
Von klarer offner Natur,
Berchgard sag ich nur.[...]
Zuletzt geändert von Alexander van Bernau am Sonntag 12. September 2010, 18:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Alexander van Bernau
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Beitrag von Alexander van Bernau »

Schwalbenkunft 253

[...]Es ist anstrengend, dieses hin und her.
Aber ich will nichts davon missen. Weder das Knappendasein, noch die Arbeit in Berchgard und vor allem nicht die Gesellschaft einer gewissen Gräfin.

Meine Mühen scheinen auch Früchte zu tragen. Rafael hat mich in den engeren Kreis der Kandidaten für das Amt des Vogtes zu Berchgard gezogen. Es erfüllt mich natürlich mit Stolz, wenn ich auf eine solche Weise gewürdigt werden. Ich weiss aber auch, dass ich nun noch mehr leisten muss. Vor allem jetzt, wo die Zeiten wieder unruhiger werden. Immer wieder liessen sich rahalisches Pack blicken und es gab auch vereinzelte Übergriffe.

Ich hoffe für die Zukunft auf das Beste, für mich, die Allianz und Berchgard.[...]
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Alexander van Bernau
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Beitrag von Alexander van Bernau »

[...]Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollen. Aber das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen.
Was aber nun, wenn Herz und Verstand im Widerspruch stehen?
Die Antwort darauf suche ich vergebens.

Aber das Wesen meiner Gefühle lässt sich immer wieder mit der Kindheit vergleichen. Beide haben die Unüberlegtheit, die Unvorsichtigkeit, die Ausgelassenheit, das Lachen und das Weinen gemeinsam.[...]
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Alexander van Bernau
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Beitrag von Alexander van Bernau »

Cirmiasum 253

[...]Es war eine äußerst freudige Nachricht, als Rafael mir verkündete, er hätte mich für das Amt des Vogtes zu Berchgard erwählt.
Ich hoffe, ich kann dieser Aufgabe in Zukunft gerecht werden.
Meine offizielle Ernennung wird erst bei einem Fest stattfinden, dass ich anlässlich der Einweihung eines in Bau befindlichen Schreines ausrichten soll.
Natürlich wünsche ich mir nun, dass diese Arbeiten zugüg voran gehen, bin ich doch voller Tatendrang.

Auch meine Knappenausbildung macht weitere Fortschritte. Das Tjosten stellt keinerlei Herausforderung mehr für mich da.
All die Arbeit scheint nun endlich Früchte zu tragen, all mein Einsatz scheint belohnt zu werden.

Ich kann nur hoffen, dass es auf diesem Wege weitergehen wird.[...]
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Alexander van Bernau
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Beitrag von Alexander van Bernau »

[...]Es ist von unvergleichlicher Härte und sollte zukünftigen Angreifern besser stand halten als das Alte.
Es war erstaunlich, wieviele Menschen zur Einweihung dieses Tores erschienen. Aber es freute mich, lag doch auch mir nunmehr viel an Berchgard. Und ich bemerkte auch, wie man mich langsam mit anderen Augen sah. Lange war ich der einfache Knappe der im Hintergrund diente. Doch hatte sich meine Position gewandelt. Ich stand nun mehr und mehr in der Öffentlichkeit. So lastet natürlich auch ein gewisser Druck auf meinen Schultern, aber meine Ausbildung war gut und ich bin gewillt, alle Herausforderungen zu meistern.

Es werde mich bei Zeiten bei einer Person bedanken müssen, der ich das alles wohl am meisten zu verdanken habe[...]
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Alexander van Bernau
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Beitrag von Alexander van Bernau »

Ashatar 253

[...]Viele sagen, es ist die Hoffnung die einen Menschen antreibt.

Doch was ist sie, diese Hoffnung?

Manch einer sagt, die Hoffnung ist eine zuversichtliche innerliche Grundhaltung. Diese tritt oft gepaart mit einer positiven Erwartung auf, dass etwas Wünschenswertes in der Zukunft eintritt, ohne dass wirkliche Gewissheit darüber besteht.
Ob dies nun ein bestimmtes Ereignis ist oder aber auch ein grundlegender Zustand, wie etwa anhaltende Gesundheit oder Reichtum, das mag bei jedem Menschen anders sein.
Was man mit Sicherheit weiss ist, dass die Hoffnung eine umfassende emotionale und unter Umständen handlungsleitende Ausrichtung des Menschen auf die Zukunft ist.
Auf etwas Hoffend verhält sich der Mensch positiv zur Zeitlichkeit seiner Existenz.

Als emotionales Konstrukt ist diese Hoffnung aber, wie jede andere Emotion auch, ein äußerst instabiles. Der kleinste äußerliche Einfluss kann die Struktur dieser Emotion ins wanken bringen oder sogar zerstören. Manchmal können die einfachsten Worte oder Geschehnisse einen imensen Einfluss auf dieses feine Gebilde ausüben. Und in manchen Fällen auch beides zugleich.

Hoffnung kann stets begleitet sein von der Angst und der Sorge, dass das Erwünschte nicht eintritt. Ihr Gegenteil ist die Verzweiflung, die Hoffnungslosigkeit, die Resignation oder die Depression.
Sie kann also sowohl positive als auch negative Konsequenzen mit sich bringen.
Aber was passiert dann, wenn man für einen Augenblick seine Hoffnung verliert?
Was kann einen dann noch tragen, wenn der Glaube an sich selbst mit dieser Hoffnung zu versiegen scheint und alles in einer gewissen Irrealität zu verschwimmen scheint?

Die Antwort drauf ist, dass Hoffnung eben nicht nur blanker Optimismus ist, nicht Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, dass etwas Sinn hat.
Ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht.
Wenn man in der Lage ist, diesen Sinn zu erkennen, dann werden auch die Verzweiflung, die Hoffnungslosigkeit, die Resignation oder die Depression keine Möglichkeit zur Beständigkeit haben.
Doch in einer wankenden Hoffnung, oder gar in ihren Trümmern diesen Sinn zu finden, das ist ein schwieriges Unterfangen. Viele vermögen in solchen Momenten garnicht, dessen Existenz überhaupt wahrzunehmen.

Und selbst wenn wir diesen Sinn kennen, uns unsere Wahrnehmung aber dazu drängt, den Gedanken zu manifestieren, dass eine Hoffnung soeben getrübt wurde, so sinnvoll sie auch ist, wir aber nur Opfer eines weiteren, anderen und vor allem instabilen Konstruktes der menschlichen Emotionalität zum Opfer gefallen sind?

Ein kleiner, einfacher Gedanke, der alles verändern kann.[...]
Zuletzt geändert von Alexander van Bernau am Sonntag 12. September 2010, 19:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Alexander van Bernau
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Beitrag von Alexander van Bernau »

[...]Mit einem Gedanken fängt alles an.

Im Geist wird ausnahmslos die Ursache für alles gelegt.
Kein Ding kann sein, ohne dass es vorher im Gedanken war. In der Umkehrung muss auch all das, was man in seiner Welt wahrnimmt, von einem selbst zuerst gedacht worden sein. Es wurde durch die eigenen Gedanken und Gefühle belebt und erst dadurch in die Existenz gezwungen. Ohne Ausnahme.

Durch einen Gedanken ist man selbst der Erschaffer seines eigenen Schicksals! Die Konsequenz daraus ist aber auch, dass ein jeder, bedingt durch seine Gedanken, sich selbst größter Feind und bester Freund ist. Wenn der Mensch sein Denken ändert, so ändert sich der ganze Mensch. Zum Guten oder zum Schlechten.

Bestärkt wird dies durch eine weitere Eigenheit: die menschliche Emotion.
Jeder Mensch ist eine Ansammlung von Gedanken, Gefühlen und Einstellungen, die zusammen seine einzigartige Persönlichkeit ausmachen ausmachen. Man ist in jedem Augenblick die Summe seiner Gedanken und Gefühle.
Man selbst wird zum Schöpfer seiner Hoffnungen und Träume, seiner Ängste und Sehnsüchte, seines Stolzes und seiner Leidenschaften.

Ohne all dieses Unsichtbare an einem, diese schöpferischen Gedanken und Denkprozesse und die tiefen Emotionen der eigenen Seele wären wir ein Nichts.
Was könnte sonst der Grund sein für das Leben und die Schönheit einer Blume sein, wenn da niemand wäre, sie zu bewundern?
Das Sein ist der Grund und Gedanken und Gefühle machen einen zum Mitschöpfer.

Ein kleiner Gedanke oder alleine der Ansatz eines Gedanken, die kleinste Saat, kann wachsen. Er kann dich aufbauen oder zerstören.
Er kann des gesamte Dasein eines Menschen und den Menschen selbst verändern.

Was nun, wenn man Opfer eines solchen Gedankens wird?

Mit einem Gedanken fängt alles an.[...]
Zuletzt geändert von Alexander van Bernau am Sonntag 12. September 2010, 19:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Alexander van Bernau
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Beitrag von Alexander van Bernau »

[...]
Da ist ein Platz in deinem Herzen und ich weiß dass es Liebe ist.
Und dieser Platz könnte viel heller sein als morgen.
Und wenn du es wirklich versuchst,
dann wirst du herausfinden, dass du nicht weinen musst.
An diesem Ort fühlst du keinen Schmerz und keine Traurigkeit.
Es führen viele Wege dorthin.
Wenn du etwas für das Leben übrig hast,
dann mach einen kleinen Raum daraus, einen besseren Ort.


Mach aus der Welt einen besseren Ort.
Für dich und für mich und jeden anderen auch.
Mach einen besseren Ort daraus.


Wenn du wissen willst warum es eine Liebe gibt, die nicht lügen kann.
Liebe ist stark.
Sie ist nur dort, wo mit Freuden gegeben wird.
Wenn wir es versuchen, dann werden wir sehen,
in dieser Ehre können wir keine Angst und keine Bedrohung fühlen.
Wir hören auf zu existieren und fangen an zu leben.
Dann scheint es, dass immer genug Liebe da ist, um uns daran wachsen zu lassen.
Mach eine bessere Welt daraus, eine bessere Welt


Mach aus der Welt einen besseren Ort.
Für dich und für mich und jeden anderen auch.
Mach einen besseren Ort daraus.


Und der Traum, in dem wir anfangen zu begreifen,
wird an einem Ort voller Freuden in Erfüllung gehen.
Und die Welt, an die wir einst geglaubt haben,
wird wieder in Anmut erstrahlen.
Warum hängen wir überhaupt so an diesem Leben, das uns erstickt,
verwunden diese Erde, zerstören seine Seele,
obwohl es doch klar zu sehen ist, dass diese Welt himmlisch ist.
Eluives Lied.


Mach aus der Welt einen besseren Ort.
Für dich und für mich und jeden anderen auch.
Mach einen besseren Ort daraus.


Wir könnten so hoch fliegen.
Lass unseren Geist nie sterben.
In meinem Herzen fühle ich,
dass ihr alle meine Brüder und Schwestern seid.
Erschafft eine Welt ohne Angst,
wo wir zusammen Freudentränen weinen.
Wir könnten es wirklich schaffen.
Wenn du etwas für das Leben übrig hast,
mach es zu einem kleinen Raum, um eine bessere Welt zu schaffen.


Mach aus der Welt einen besseren Ort.
Für dich und für mich und jeden anderen auch.
Mach einen besseren Ort daraus.


[...]
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Alexander van Bernau
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Beitrag von Alexander van Bernau »

[...]

Anfang


Was immer du auch tun wirst, ich werde es auch tun.
Zeig mir alles und erkläre mir,
wie alles etwas bedeutet.
Ich kann sehen, dass so viel zu lernen ist.

Es ist alles so nah und doch so fern.
Ich sehe mich, wie Leute mich sehen.
Oh, ich weiß nur das es etwas noch bedeutenderes gibt.
Ich möchte es wissen, kannst du es mir zeigen?

Ich möchte mehr wissen über diese Dinge.
Erzähl mir mehr.
Jede Geste, jede Bewegung,
gibt mir ein Gefühl, wie nie vorher.

Oh, diese Emotionen kannte ich nie.
Über den Bäumen, weit über den Wolken,
sehe einen neuen Horizont vor mir.
Ich sehe, dass da so viel zum lernen ist.

Es ist alles so nah und doch so fern.
Ich sehe mich, wie Leute mich sehen.
Oh, Ich weiß nur das es etwas größeres gibt.
Fort von dort.
Kannst du die Dinge fühlen, die ich fühle?

Da ist eine Welt, die ich kennen muss.
Ich sehe, dass da so viel zum lernen ist.
Es ist alles so nah und doch so fern.
Ich sehe mich, wie Leute mich sehen.
Oh, ich weiß nur das es etwas größeres gibt.


...Ich möchte wissen.

[...]
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Alexander van Bernau
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Beitrag von Alexander van Bernau »

[...]

Als ich den Kragen meines Lieblingswintermantels hochschlug,
fährt der Wind durch meine Gedanken.

Ein Winter geht vorüber,
ein gebrochener Flaschenhals
und die Seele eines Mannes.
Sie folgen einander auf dem Wind,
da sie nirgendwo hinkönnen.

Es ist Zeit das ich es wahrnehme.
Eine tiefvernarbte Weide, jemandes zerbrochenes Herz
und ein verblichener Traum.
Sie folgen dem Muster des Windes, siehst du?
Denn sie haben nichts, wo sie sein können.

[...]
Zuletzt geändert von Alexander van Bernau am Mittwoch 19. Januar 2011, 00:38, insgesamt 1-mal geändert.
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