Isolation und die Suche nach Freunden

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Sayid Ifrey

Isolation und die Suche nach Freunden

Beitrag von Sayid Ifrey »

Eine Maslosigkeit, der Emir wollte ihn doch tatsächlich sein Amt entnehmen. Er wollte ihn dafuer strafen das er sein Leben verteidigt.
Für Sayid war in jenem Moment der Goldenenkroschen auf die Falsche Seite gefallen, ihm war klar der Emir konnte sein Volk nicht mehr Führen. Die Befürchtungen Khalidas trafen ein.
Der Emir war nicht mächtig die Ehre und den Glanz der Sonne auf Menek’Ur scheinen zu lassen.

Die Robe viel – Die Klingen Funkelten - Das Gift tropfte von den Klingen – Feuer brannte in den Augen

Und der Streit begann!

Des Emirs unschlüssigekeit welche ihn in wiedersprüche verzwickte, ließ einige der Treuen seinerseits noch hinter die Reihen Sayids und Mujaahids wandern. Immer und Immer mehr wurden den Menekanern die Augen geöffnet. Und doch waren es zuviele die dem Geschrei des Emirs immernoch blind folgten und nicht sehen wollten wie Macht und Regierungslos er doch nun war.
Zu viele zogen mit dem Emir ins Exsiel und auch die Übrigen wurden sich als die Flammen des Eifers sich lichteten bewusst das schwere Zeiten auf das Volk der Menekaner zukommen werden. Doch sie wussten auch das es ab jetzt nur noch aufwärts ging.

Sayid brach den Stamm welcher die Lavine ins rollen brachte und all die angesammelten Steine vielen und vielen und rissen immer weitere mit in die Tiefe.

Wer war Freund wer Fein?

Sayid war auf sich selbst gestellt. Er hatte den Fall des Trones Ausgelöst auf ihn würde all der Hass fallen...Doch wo würde er sich ausruhen können?

Nach Tirell gehen?

Niemals Fadi und Raakin haben Calor sicher die Sterne vom Himmel erzählt und auf die anderen Aroganten Magier konnte er nicht zählen. Sie warteten doch nur darauf den Combatieven Magus zu entmachten.

Bruder schoß es ihm durch die Gedankenwelt. Sein Bruder würde ihm sicher zumindest einmal gehör schenken selbst wenn Aasim ihm das Ohr schon aufgeweicht hatte.

Doch war es noch nicht an der Zeit zu gehen!!

Der Emir wird sicher wiederkehren und gegen das eigene Volk schreiten. Seine Ehre war Gekränkt und dieser Selbstverliebte würde vor nichts zurück schrecken. Die Verantwortung über das Volk legte er bei Seite und Unterbreitete Khalida und Mujaahid seinen Plan, ehe er die Tagesmärche zum Hafen anbrechen wird und auf seinem Weg jeden Brunnen zuschütten wird. Er wollte den Rest seines Volkes nicht einer Horder Wilder Ausgelievert sehen und somit musste er den Handelsweg Menek’Urs für das erste ausser Gefächt legen.

Nichts war einfacher als die Brunnen zuzuschütten. Ein Mensch der die Hitze und die Sonne nicht gewöhnt war würde schnell umkehren, so war er sich sicher. Und sein Volk würde etwas Ruhe erhalten um sich neu zu Finden.

Seine Aufgabe war es, die Veräterin zu finden, und dem Emir zu seiner Verdienten strafe einzuladen. Doch dafür brauchte er vorerst hilfe. Er wusste um die Wordkunst seines Gegenübers und wieviel Gift seine zunge am Tage verspritzen kann. Doch wusste er auch das der Emir ausser seinen Sklaven, Betthurren und Süßholzrasplern nichts mehr bei sich hatte. Und doch waren seine Worte noch Gefährlich.

Der Emir besaß keine Ehre mehr und selbst die Liebe zu seinem Volk und seinem Land war in ihm versiegt, Sayid wusste das jener Mann so selbstverliebt und eigensüchtig war, das er sicherlich sein eigenens Land und sein Eigenes Volk verraten würde und die Schätze Menek’Urs für sein wohl hinaus schmeißt.
Jenes Galt es zu verhindern!

So machte sich der Menekaner auf, durch die Wüste zu dem Hafen um auf Gerimor die Verbündeten zu finden welche er Freunde nannte....
Aasim Omar

Beitrag von Aasim Omar »

Eifrig arbeiteten jene die treu dem Emir dienten. Keiner der Getreuen fühlte sich von Zuhause vertrieben, denn ihre Heimat war dort wo er weilte. Der Emir noch immer voller Liebe für sein Volk trotz des Verrates. Aasim konnte es nicht verstehen was in dem Erhabenen vor sich ging. Eine Armee bot Aasim seinem Herren um die Verräter zu vernichten. Glorreich würde der Emir sein Eigentum fordern können und wieder Herr über das Leben auf Menek’ur sein. Ein jeder seiner Untertanen war bereit für den Erhabenen sein Leben zu geben allein ein Wink würde genügen. Was ging in dem trauerndem Herz des Emirs vor? War sein Wille sein Volk zu lenken gebrochen? War es die Sorge eines Vaters um seine missratenen Kinder? Einzig der Emir verstand es und einzig der Emir würde wissen was zu tun sei.

Die Ifrey waren das Ziel des ungezügelten Zornes, Aasims. Wut war der Nährboden der Aasim vorantrieb. Ifrey, das Haus mit dem Aasim sich binden wollte. Die Ifrey, jene die es als einzige vermochte im Herzen Aasims fast den selben Platz inne zu halten wie Er, der er über allem Erhaben ist. Sie verriet ihn und sein Haus. Sie verriet ihn und sein Land. Sie verriet ihre Liebe. Das Leben dieses Hauses sollte enden so war Aasims Wille. Sie sollten leiden wie er Leid ertragen musste. Sie sollten den ewigen Schlaf als Erlösung sehen nachdem Aasim mit ihnen fertig sei. Doch vorerst hieß es das Leben zu genießen. Ein Bad und eine Massage würden die Lebensgeister der Menekaner wieder erwecken. Man würde heute noch das Leben genießen um es Morgen dem Emir im Kampf zu schenken. Das Leben könnte so schön sein würde nicht der Verrat einen Schatten über das Volk der Menekaner halten.

Doch plötzlich wurde es unruhig als Fadi mit der Botschaft erschien „Die Schlangen sind hier!“
Khalida und Safiya ihres Standes hauslose Verräter suchten den Cousin des Erhabenen. Sie würden ihn finden dachte Aasim als er sich, alsbald zu rüsten begann. Sein Zorn sollte sie ereilen, jene die sie so dumm waren ihn zu fordern. In Kampfeslaune liefen Raakin und Aasim kampfbereit den Verrätern zu zeigen das keiner der Emirtreuen einen Kampf fürchten würde. Doch schien die Zeit gegen jene welche das Recht verteidigten. Sie waren zu Spät. Doch diesmal würde Aasim nicht erneut warten bis er Besuch erhalten würde. Ihm war Safiya bekannt und das mehr als es für Safiya gut war. Es gab einen Schwachpunkt auf Gerimor der sie in ihr Verderben führen sollte. Mit Safiya würde Aasim den Anfang für seinen Rachefeldzug machen, auf das die Extremisten erkennen was ihre Stunde geschlagen habe. Hütet euch Ifrey man wird euch auf der Fährte sein.
Raakin Yazir

Beitrag von Raakin Yazir »

Früh war Raakin auf um sein tägliches Training beginnen welches sich über den halben Tag hinzog... Als er wiederkehrte zum Unterschlupf kam Ihm Aasim entgegen und auch Hasib stand schon bereit zu Pferd.
"Wir werden der Schlange der Ifrey eine Falle stellen, Raakin" rief er in der Heiligen Sprache zu ihm als Raakin auf Aasim und Hasib zuging.

Raakin schwang seine Robe des Palastmagiers über seine Rüstung und folgte ihnen eilig. Sie gingen nach Varuna, in die Nähe der Bauernhöfe und warteten dort eine Weile.
Da war sie. Safiya aus dem Hause der Ifrey, und unter dem Verdacht des Hochverrats. Raakin kannte sie gut und mochte sie immer gern, doch dieser Verdacht musste aus der Welt geschafft werden können sollte sie unwissend gewesen sein bevor er je wieder mit ihr sprechen würde.
Sollte das gesamte Haus Ifrey sich des Hochverrats schuldig gemacht haben? Er wollte es nicht glauben.
Sie gingen auf sie zu und Aasim sprach auf sie ein:

"Tritt vor mich und knie nieder vor deinem Großwesir, Schlange der Ifrey"

Für Aasim schien es keinerlei Fragen mehr bezüglich ihrer Schuld zu geben und das Urteil für Hochverrat war stets dasselbe... Todesstrafe. Doch vorher schien er noch einige Fragen zu haben.
Er fragte sie, weswegen sie den Emir verraten habe, doch durfte sie nicht in der Menekanischen- , sondern in der gewöhnlichen Handelssprache antworten. Unwürdig der heiligen Sprache ihres Volkes.
Sie jedoch weigerte sich entgegen seinem Befehl. Sofort stand Raakin wie aus dem Nichts neben ihr und hielt sie fest. Er schlang ihre beiden Arme mithilfe seines Magierstabes auf ihrem Rücken fest und drückte sie unter Schmerzen auf die Knie herunter.
doch noch immer weigerte sie sich zu sprechen. Plötzlich sah Hasib, der dort Wache hielt ein kleines Mädchen davonlaufen, Richtung zur Stadt. Als er davon berichtete nahmen wir die Gefangene auf und schleppten sie mit uns in Richtung Bajard. Jedoch kamen sie nur bis an den Rand der Höfe. Ihnen kamen 2 Templer der temora entgegen, gefolgt von dem Mädchen und einer Frau die Raakin nicht kannte. Bevor sie begannen zu sprechen merkte Raakin entsetzt das einer der Beiden scheinbar Schutzgebete vor sich her brabbelte. auf den ersten Blick sah es aus als würden sie sich zum Kampfe rüsten und Raakin liess die Gefangene für einen kurzen Moment los um Aasim und Hasib mit einem Schutzzauber zu belegen.

Doch dann sprach der scheinbar Ranghöhere von beiden das der Graf hiervon erfahren müsse und Aasim stimmte dem nach einer weile des Verhandelns zu; jedoch wären die Menekaner nicht bereit ihre Gefangene wieder Preis zu geben. Sie würden sich auf neutrales Gebiet zurückziehen und nach Menekanischem Recht diese Verräterin richten.

Nahe dem Sumpf Bajards sollte das Urteil Vollstreckt werden und die Schlange der Ifrey ihr unnützes Leben aushauchen, doch erneut mischte sich jemand in menekanische Angelegenheiten.
**Dieser seltsam vermummte mann den hasib gerade entdeckte.... diese Statur kennst du doch** dachte Raakin bei sich.
Als sich Hasib und Aasim begannen auf ihn zu zugehen zog Raakin die Gefangene wieder mit sich quer durch den Wald, Safiya durch allerlei Dornengestrüpp das Gesicht zerkratzend, nachdem er auf Aasims Befehl hin dem zukünftigem Heeresführer ein aus den Elementen des Feuers gerufenes Wesen zum Schutze zusand.

Mit seiner Gefangenen im Schlepptau kämpfte sich Raakin duch die Wälder Gerimors bis zum nordöstlichen Ende Gerimors, nahe bei der Piratenschänke, und wartete auf das eintreffen der beiden. er fragte Safiya in diesem zweisamen Moment, ob ihr Herz dem Emir gehöre - in letzter Zeit die Häufigste Frage die Raakin stellte. Sie erklärte nur trotzig das er es schon erfahren werde wenn es soweit sei, als Kari Falah, eine scheinbar getreue des Emirs, eintraf.
Sie sprach für Safiya und beteuerte später, als sich Aasim und Hasib wieder anschlossen und sie alle gemeinsam in neutrales Gebiet das Urteil weitervollstreckten.

Aasim reichte es nun dauernd unterbrochen zu werden und wollte keine Zeit mehr verlieren, diese Verräterin zu richten. Zornig rammte er sie gegen die Felswand des Berges Nilzadan und stach ihr einen kurzen Wurfdolch in die Schulter um sie gefügig für das Urteil zu machen. Benommen, mit einem schmerzhaften Aufschrei und zusammengebissenen Zähnen ging sie in die Knie. Aasim erhob sein Schwert und wartete. Nun war Safiya bereit ihm die Frage nach dem Warum zu beantworten.
Sie erzählte das sie Aasim immer geliebt hatte bis nun, da er sie schändlich im Stich gelassen hätte, und erklärte weiterhin nie etwas von einem Aufstand gewusst zu haben.
Raakin glaubte ihr und forderte Aasim auf sein Herz zu erfragen, was Safiya in diesem Falle wohl ihr Leben und ihre Freiheit schenkte.

Möge Raakins Glaube in Safiya Recht behalten.....
Malchir K´lashar

Beitrag von Malchir K´lashar »

Da stand er nun vor diesen beiden Turbanträgern, sie wollten ihm ans Leder das nur schwer zu erkennen. Aber scheinbar waren es sehr gnädige Menekaner die ihm sogar die Wahl ließen entweder zu gehen oder doch lieber zu sterben? Nun keine von beiden Auswahlmöglichkeiten schmeckte ihm und seinem Wesen das er sich zum Schutze gerufen hatte wohl ebenso wenig, schließlich Stand dieser Dämon unter der seinen Kontrolle und was Malchir Wille war das war der des Wesens.
Abermals hob Malchir eine Braue und versuchte sich zu erklären wie denn zwei menekanische Krieger aus dem Nichts einen Feuerelementaren herbeirufen konnten, oder hatte der berobte Mann in der Ferne etwas damit zu tun? Er blickt den Beiden vor sich in die Augen und es begann eine lebhafte Diskussion.

Der Menekaner war nicht mehr ganz so stürmisch wie er es zu Anfang des Gespräches war. Lag es vielleicht an dem bösen Blick den Malchir ihm mittlerweile zuwarf? Vielleicht an der zum Vorschein kommenden Sonne die dem Menekaner in Gesicht schien? Vielleicht aber auch einfach nur an der erschienenen Kreatur des Dämonen der nun erwartungsvoll vor ihnen Stand und nur durch den Beschwörer selbst von seinem Angriff auf die Beiden abgehalten wurde.

Malchir erklärte den Menekanern das es Gesetze in Gerimor gibt an die sie sich zu halten haben, genauso wie er die Gesetze der Wüste zu befolgen hat wenn er sich denn mal dort aufhält. Die Menekaner wollten nicht so recht verstehen, vielleicht lag es aber auch nur daran das sie zu arrogant waren um sich von einem „Festländer“ etwas sagen zu lassen. Nach schwindenden Momenten der Diskussion entschieden sich die Turbanträger dann doch besser den Ort des Geschehens zu verlassen und beendeten die Unterredung mit den Worten.

“Ein Kluger man weiß wenn ein Gespräch beendet ist“

Malchir nickte ihm daraufhin zu und sah dies als Zugeständnis das er den Mann überzeugt hatte. Aber was war der Grund? War es der Dämon der ihn beeindruckte? War es die Wortgewandtheit Malchirs selbst? Nunja, aber so konnte das nicht angehen, er würde diesen Vorfall wohl mit einem besprechen der etwas davon versteht dem Ratsvorsitzenden selbst.. dem Elementaristen Calor von Gryffenhorst. Dieser war schließlich ein Adeliger und auch was die Diplomatie des Landes anging sehr bewandert.

Einen Moment konnte er noch den Schweif des Elementaren erkennen bis dieser dann mit den beiden Männern aus seiner Sicht verschwand und Malchir seinen Weg zur Akademie fortsetzte.
Kari Falah

Beitrag von Kari Falah »

Ruhig starrte sie auf die schlafende Safiya, eingebunden ind diverse Bandagen. Ihr Körper hatte starke Prellungen, ihre Kniee waren blau und in ihrer Schulter war die Wunde eines Dolches ... Wunden ... zugefügt von Menekanern.

Sie schüttelte den Kopf mehrmals und richtete sih kurz auf um auf das Dach ihres Hauses zu treten. Menek'ur war nun so ruhig ... so friedlich ... und doch herrschte Chaos. Sie war nach gerimor gegangen, sie war hierhergekommen um nach Antworten zu suchen. Dieser ganze Konflikt hatte sich in ihrer Abwesenheit abgespielt und nun lag es an ihr, sich ein klares Bild jenseits der Gerüchte und dem fanatischen Worten zu schaffen. Sie hatte Aasim getroffen, doch viel Auskunft hatte sie nicht erhalten, ganz im Gegenteil, sie hatte nur Schuldzuweisungen anderen gegenüber zu hören bekommen und dann das eine mitbekommen; Safiya sollte gerichtet werden.

Im ersten Moment war es, als ob ihr der ganze Mageninhalt wieder hinaufkäme; Menekaner die sich gegenseitig töteten? War es nun soweit gekommen? Sie versuchte mit Aasim zu reden, doch dieser stellte sich auf sturr, er akzeptierte ihre Haltung nicht, dass sie sich weder den Aufsätzigen noch den Emirtreuen anschloss ... sie war eine Frau der Worte, der Wege ... keine Kämpferin und ihre Aufgabe war es, diesen Konflikt ohne Blutvergießen irgendwie zu beenden, auch wenn sie so gut wie gar nichts über die Situation wusste.
Sie hatte Aasim und seine Eskorte verfolgt, still und heimlich, wie sie Safiya mitschleppten. Und erst schien es so, als ob die Richtung beginnen würde, als ein fremder Mann dazustieß. Sie waren alle abgelenkt ... nur noch Raakin stand bei Safiya. Kurz dachte sie nach, sie konnte ihre Armbrust nehmen, Raakin verwunden und mit Safiya fliehen ... doch dies würde keine Probleme beseitigen, es würde nur viel mehr schaffen. Doch durch die Unterbrechung des Mannes wurde Safiya an einen anderen Ort gebracht ... und Kari folgte erneut, diesesmal jedoch mit Wissen Aasims.

Sie waren irgendwo nahe der Wildnis, ein ganzes Stück fernab von Varuna. Safiya wurde gegen eine Felswand gedrückt, von Hasib festgehalten, während Aasim sie beleidigte, sie eine Verräterin schimpfte und ihr seinen Dolch ins Schlüßelbein rammte. Kari presste die Augen zusammen, das konnte doch alles nicht wahr sein ... das durfte so nicht sein. Vielleicht wäre es das Ende gewesen, doch Safiya erhaschte das Wort, gepeinigt und gequält und doch ... ohne ein Zittern in der Stimme. Sie schmetterte Aasim die Wahrheit ins Gesicht, dass sie weder ihn noch den Emir verraten hatte, dass sie nichts von den Vorfällen gewusst hatte, dass sie von den Omar verraten worden wäre, ohne dass sie je eine Chance darauf hatte, sich gegen die Gerüchte und Vorwürfe zu verteidigen. Aasims Schwert, welches Safiya töten sollte, sank, die Unsicherheit wuchs immer mehr in seinen Augen und er hielt inne. Er verschonte ihr Leben ... doch er wollte sie mitnehmen, zum Emir ... er sollte entscheiden.
Es war dieser Moment, der Kari dazu veranlasste, einzuschreiten. Sie beschwor Aasim, Safiya gehen zu lassen, mit ihr zusammen. Safiyas Worte waren wahr, das konnte Kari hören, sie wusste es. Aasim wusste es auch, das konnte sie an seinem Blick sehen und doch zögerte er. Es verging eine lange Zeit, ehe er einwilligte und Kari sich sofort aufmachte, Safiya zu stützen und nach Menek'ur zu bringen.

Jene Momente der Angstw aren es, die sie kurz zweifeln ließen. Wieso dieser ganze Konflikt? Es war viel mehr vorgefallen als sie wusste ... doch sie hatte heute immerhin die Sicherheit, dass eine unschuldige Person am Leben blieb ... und dazu noch eine gute Freundin. Sie war erleichtert und es spornte sie an ... sie würde Aasim erneut aufsuchen, sie würde die anderen finden und mit ihnen reden. Sie würde ihre Mitte wahren ... dieser Konflikt musste enden. Sie trat wieder die Treppe hinab, sah auf die schlafende Safiya und lächelte schwach ... ein Anfang war getan ... ein schwacher Trost ebenso.
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