Viele sagen, es ist die Hoffnung die einen Menschen antreibt.
Doch was ist sie, diese Hoffnung?
Manch einer sagt, die Hoffnung ist eine zuversichtliche innerliche Grundhaltung. Diese tritt oft gepaart mit einer positiven Erwartung auf, dass etwas Wünschenswertes in der Zukunft eintritt, ohne dass wirkliche Gewissheit darüber besteht.
Ob dies nun ein bestimmtes Ereignis ist oder aber auch ein grundlegender Zustand, wie etwa anhaltende Gesundheit oder Reichtum, das mag bei jedem Menschen anders sein.
Was man mit Sicherheit weiss ist, dass die Hoffnung eine umfassende emotionale und unter Umständen handlungsleitende Ausrichtung des Menschen auf die Zukunft ist.
Auf etwas Hoffend verhält sich der Mensch positiv zur Zeitlichkeit seiner Existenz.
Als emotionales Konstrukt ist diese Hoffnung aber, wie jede andere Emotion auch, ein äußerst instabiles. Der kleinste äußerliche Einfluss kann die Struktur dieser Emotion ins wanken bringen oder sogar zerstören. Manchmal können die einfachsten Worte oder Geschehnisse einen imensen Einfluss auf dieses feine Gebilde ausüben. Und in manchen Fällen auch beides zugleich.
Hoffnung kann stets begleitet sein von der Angst und der Sorge, dass das Erwünschte nicht eintritt. Ihr Gegenteil ist die Verzweiflung, die Hoffnungslosigkeit, die Resignation oder die Depression.
Sie kann also sowohl positive als auch negative Konsequenzen mit sich bringen.
Aber was passiert dann, wenn man für einen Augenblick seine Hoffnung verliert?
Was kann einen dann noch tragen, wenn der Glaube an sich selbst mit dieser Hoffnung zu versiegen scheint und alles in einer gewissen Irrealität zu verschwimmen scheint?
Die Antwort drauf ist, dass Hoffnung eben nicht nur blanker Optimismus ist, nicht Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, dass etwas Sinn hat.
Ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht.
Wenn man in der Lage ist, diesen Sinn zu erkennen, dann werden auch die Verzweiflung, die Hoffnungslosigkeit, die Resignation oder die Depression keine Möglichkeit zur Beständigkeit haben.
Doch in einer wankenden Hoffnung, oder gar in ihren Trümmern diesen Sinn zu finden, das ist ein schwieriges Unterfangen. Viele vermögen in solchen Momenten garnicht, dessen Existenz überhaupt wahrzunehmen.
Und selbst wenn wir diesen Sinn kennen, uns unsere Wahrnehmung aber dazu drängt, den Gedanken zu manifestieren, dass eine Hoffnung soeben getrübt wurde, so sinnvoll sie auch ist, wir aber nur Opfer eines weiteren, anderen und vor allem instabilen Konstruktes der menschlichen Emotionalität zum Opfer gefallen sind?
Ein kleiner, einfacher Gedanke, der alles verändern kann.
Dum spiro, spero
- Alexander van Bernau
- Beiträge: 285
- Registriert: Dienstag 1. Juli 2008, 04:42
Dum spiro, spero
Zuletzt geändert von Alexander van Bernau am Montag 30. August 2010, 20:29, insgesamt 1-mal geändert.
- Alexander van Bernau
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Mit einem Gedanken fängt alles an.
Im Geist wird ausnahmslos die Ursache für alles gelegt.
Kein Ding kann sein, ohne dass es vorher im Gedanken war. In der Umkehrung muss auch all das, was man in seiner Welt wahrnimmt, von einem selbst zuerst gedacht worden sein. Es wurde durch die eigenen Gedanken und Gefühle belebt und erst dadurch in die Existenz gezwungen. Ohne Ausnahme.
Durch einen Gedanken ist man selbst der Erschaffer seines eigenen Schicksals! Die Konsequenz daraus ist aber auch, dass ein jeder, bedingt durch seine Gedanken, sich selbst größter Feind und bester Freund ist. Wenn der Mensch sein Denken ändert, so ändert sich der ganze Mensch. Zum Guten oder zum Schlechten.
Bestärkt wird dies durch eine weitere Eigenheit: die menschliche Emotion.
Jeder Mensch ist eine Ansammlung von Gedanken, Gefühlen und Einstellungen, die zusammen seine einzigartige Persönlichkeit ausmachen ausmachen. Man ist in jedem Augenblick die Summe seiner Gedanken und Gefühle.
Man selbst wird zum Schöpfer seiner Hoffnungen und Träume, seiner Ängste und Sehnsüchte, seines Stolzes und seiner Leidenschaften.
Ohne all dieses Unsichtbare an einem, diese schöpferischen Gedanken und Denkprozesse und die tiefen Emotionen der eigenen Seele wären wir ein Nichts.
Was könnte sonst der Grund sein für das Leben und die Schönheit einer Blume sein, wenn da niemand wäre, sie zu bewundern?
Das Sein ist der Grund und Gedanken und Gefühle machen einen zum Mitschöpfer.
Ein kleiner Gedanke oder alleine der Ansatz eines Gedanken, die kleinste Saat, kann wachsen. Er kann dich aufbauen oder zerstören.
Er kann des gesamte Dasein eines Menschen und den Menschen selbst verändern.
Was nun, wenn man Opfer eines solchen Gedankens wird?
Mit einem Gedanken fängt alles an.
Im Geist wird ausnahmslos die Ursache für alles gelegt.
Kein Ding kann sein, ohne dass es vorher im Gedanken war. In der Umkehrung muss auch all das, was man in seiner Welt wahrnimmt, von einem selbst zuerst gedacht worden sein. Es wurde durch die eigenen Gedanken und Gefühle belebt und erst dadurch in die Existenz gezwungen. Ohne Ausnahme.
Durch einen Gedanken ist man selbst der Erschaffer seines eigenen Schicksals! Die Konsequenz daraus ist aber auch, dass ein jeder, bedingt durch seine Gedanken, sich selbst größter Feind und bester Freund ist. Wenn der Mensch sein Denken ändert, so ändert sich der ganze Mensch. Zum Guten oder zum Schlechten.
Bestärkt wird dies durch eine weitere Eigenheit: die menschliche Emotion.
Jeder Mensch ist eine Ansammlung von Gedanken, Gefühlen und Einstellungen, die zusammen seine einzigartige Persönlichkeit ausmachen ausmachen. Man ist in jedem Augenblick die Summe seiner Gedanken und Gefühle.
Man selbst wird zum Schöpfer seiner Hoffnungen und Träume, seiner Ängste und Sehnsüchte, seines Stolzes und seiner Leidenschaften.
Ohne all dieses Unsichtbare an einem, diese schöpferischen Gedanken und Denkprozesse und die tiefen Emotionen der eigenen Seele wären wir ein Nichts.
Was könnte sonst der Grund sein für das Leben und die Schönheit einer Blume sein, wenn da niemand wäre, sie zu bewundern?
Das Sein ist der Grund und Gedanken und Gefühle machen einen zum Mitschöpfer.
Ein kleiner Gedanke oder alleine der Ansatz eines Gedanken, die kleinste Saat, kann wachsen. Er kann dich aufbauen oder zerstören.
Er kann des gesamte Dasein eines Menschen und den Menschen selbst verändern.
Was nun, wenn man Opfer eines solchen Gedankens wird?
Mit einem Gedanken fängt alles an.