...das Werk der Mutter
Wieder einmal war Niel beim Gebet in der Ordensburg. Er kniete mit geschlossenen Augen vor dem Altar, doch die richtigen Worte wollten ihm dieses Mal kaum in den Sinn kommen... Gedanken wälzten sich in seinem Kopf herum, und drängten sich immer wieder in den Vordergrund. Sein neues Ziel.
Unfassbar, dass ich so lange gebraucht habe, mich endlich daran zu wagen.
Jedoch nun arbeitete er daran mit umso fieberhafterem Eifer.
So öffnete er wieder die Augen, erhob und streckte sich. Dann ging er über den Hof und schloss die Tür auf, die zum Hospiz des Ordens führte. Auf einem Schreibtisch im unteren Zimmer türmten sich Bücher auf, einige aufgeschlagen, manche eng beschrieben, andere mit etwas verblichenen Abbildungen von Blättern und Blüten. Daneben, halb zerlegt - eins der filigranen Teile war gar in zwei Hälten geborsten - einige Instrumente, die einem Beobachter aus einer Apotheke bekannt vorkommen würden...
Niel setzte sich an den Tisch und entzündete eine Kerze. Die Bücher vor sich zurecht rückend begann er, ein wenig unruhig mit den Füßen zu wippen. Die Augen wanderten dann einige Zeit lang über die Seiten, bevor er ein zerdrücktes Pflanzenteil - einen Stengel mit ein paar welken Blättern - daneben legte und offenbar mit einer Beschreibung verglich.
"Seltsame Pflanzen gibt es...", murmelte er. Doch in seinem Kopf, was er nicht aussprach, war eine tiefer greifende Erkenntnis:
Die gesamte Schöpfung der Mutter... eine Einheit. Die Bücher hier, sie bergen das Wissen, wie man mithilfe der Schöpfung Eluives ...
Er blickte kurz auf und schürzte die Lippen, bevor die Augen wieder auf das Pergament vor sich starrten.
Und das betrifft nicht einmal nur die Planzen aus diesen Büchern der Kräuterkunde... sie sind geschaffen mit wunderbarer Macht, zu helfen und zu heilen. Ich will all dieses Wissen!
Ein etwas verbissener Zug der Konzentration legte sich um seinen Mund, die Stirn wurde in leichte Falten gelegt, als er im Schein der Kerze vor sich weiter las.
Unter der Schwinge der Tochter...
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Niel Finrias
Er erwachte und blinzelte im fahlen Licht kurz um sich. Betastete seine Wange, über die ein langer, schnurgerader Abdruck verlief... es dauerte einige Augenblicke, bis er die weit heruntergebrannte Kerze bemerkte, und in ihrem Schein die immer noch auf dem Tisch vor ihm ausgebreiteten, dicken Buchbände.
Ich muss eingeschlafen sein...
Er stützte die Ellbogen auf den Tisch und legte den Kopf auf den Handflächen ab, die Augen durchbohrten die Luft.
Er musste einen Weg finden, mehr zu erfahren. Hatte so viele Fragen...
Jemand, der sich damit auskennt - , schoss es ihm durch den Kopf.
Ich muss eingeschlafen sein...
Er stützte die Ellbogen auf den Tisch und legte den Kopf auf den Handflächen ab, die Augen durchbohrten die Luft.
Er musste einen Weg finden, mehr zu erfahren. Hatte so viele Fragen...
Jemand, der sich damit auskennt - , schoss es ihm durch den Kopf.
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Niel Finrias
Niel saß auf der Treppe, an die Mauer gelehnt, und wartete. Er hatte gefühlte zwanzig Mal an der Glocke geläutet... es schien niemand da zu sein. Die blauen Augen starrten auf das Kopfsteinpflaster, dünner Regen fiel vom grauen, wolkenbedeckten Himmel.
Er erhob sich noch einmal, und tippte mit der Fingerspitze gegen die goldglänzende Klingel. Da, ziemlich abrupt, schwang auf einmal die Tür auf und eine gebrechlich wirkende, blasse Frau stand im Eingang. Ihr musternder Blick machte ihn verlegen, er fragte sich, ob er sie wohl bei etwas Wichtigem gestört hatte... und brauchte einen Moment, bis er sich gefasst hatte und sein Anliegen vorbringen konnte... in der Überraschung vergaß er sogar, sich vorzustellen...
[...]
Um einiges später am Abend verließ er das Gebäude wieder, ein etwas mulmiges Gefühl im Bauch. Lag es an den vielen Dingen, die er im Lauf der letzten Stunde gesehen hatte, und fieberhaft versuchte, nicht gleich wieder zu vergessen? Lag es daran, dass er eben erst, vor dem Verabschieden, seinen Namen genannt hatte, und seine eigene Unhöflichkeit ihn ärgerte? Lag es am strengen Auftreten der Alchemistin? Das konnte es eigentlich kaum sein - er kannte es kaum anders aus dem Unterricht im Orden.
Tivia... , dachte er, im Geiste seine letzten Worte noch einmal wiederholend: Ich hoffe, ich werde Euch... ehm, dich... nicht enttäuschen.
Ein dickes Buch an sich gedrückt, und es schützend unter seinen weißen, am unteren Rand vom Straßenstaub recht angegrauten Umhang ziehend, lenkte er seine Schritte in Richtung der Kutsche vor dem Adoraner Stadttor.
Er erhob sich noch einmal, und tippte mit der Fingerspitze gegen die goldglänzende Klingel. Da, ziemlich abrupt, schwang auf einmal die Tür auf und eine gebrechlich wirkende, blasse Frau stand im Eingang. Ihr musternder Blick machte ihn verlegen, er fragte sich, ob er sie wohl bei etwas Wichtigem gestört hatte... und brauchte einen Moment, bis er sich gefasst hatte und sein Anliegen vorbringen konnte... in der Überraschung vergaß er sogar, sich vorzustellen...
[...]
Um einiges später am Abend verließ er das Gebäude wieder, ein etwas mulmiges Gefühl im Bauch. Lag es an den vielen Dingen, die er im Lauf der letzten Stunde gesehen hatte, und fieberhaft versuchte, nicht gleich wieder zu vergessen? Lag es daran, dass er eben erst, vor dem Verabschieden, seinen Namen genannt hatte, und seine eigene Unhöflichkeit ihn ärgerte? Lag es am strengen Auftreten der Alchemistin? Das konnte es eigentlich kaum sein - er kannte es kaum anders aus dem Unterricht im Orden.
Tivia... , dachte er, im Geiste seine letzten Worte noch einmal wiederholend: Ich hoffe, ich werde Euch... ehm, dich... nicht enttäuschen.
Ein dickes Buch an sich gedrückt, und es schützend unter seinen weißen, am unteren Rand vom Straßenstaub recht angegrauten Umhang ziehend, lenkte er seine Schritte in Richtung der Kutsche vor dem Adoraner Stadttor.
Zuletzt geändert von Niel Finrias am Donnerstag 1. Juli 2010, 00:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Niel Finrias
Also ging es los.
Den dicken Almanach... durchgelesen.
Die saubere Arbeitskleidung... besorgt und zurecht gelegt.
Niel besah sich das Bündel auf der Bank am anderen Ende des Raums. Dann schlug er den Deckel des Buches vor sich zu, legte beide Hände daneben auf die hölzerne Tischplatte, und sah mit einem etwas hilflosen, schiefen Grinsen zu dem Stapel weiterer Bücher.
Vor wenigen Tagen erst hatte er eine schwer gefüllte Tasche von seiner Ordensschwester Tarnya in Empfang genommen: Aus ihrer eigenen Bibliothek... hoffentlich kommt da nichts dran, schoss es ihm durch den Kopf. Sie bedeutete - so führte er sich wieder und wieder vor Augen - einiges an nützlichen Wissens... aber auch Stunden des Lesens, für die die Tage allein nicht zu genügen schienen. Kurz rieb er sich über die brennenden Augen.
Er schob das Buch zur Seite und verschränkte die Arme vor sich, bettete das Gesicht darauf. Morgen..., dachte er. Tivia sagte, sie weiß nicht mal, ob die Zeit reicht, um alles zu lernen. Er schob das von einem dünnen Bart bedeckte Kinn auf den Ärmeln hin und her, bis eine bequeme Lage erreicht war, und versank in Gedanken über das, was wohl auf ihn zukommen würde.
Den dicken Almanach... durchgelesen.
Die saubere Arbeitskleidung... besorgt und zurecht gelegt.
Niel besah sich das Bündel auf der Bank am anderen Ende des Raums. Dann schlug er den Deckel des Buches vor sich zu, legte beide Hände daneben auf die hölzerne Tischplatte, und sah mit einem etwas hilflosen, schiefen Grinsen zu dem Stapel weiterer Bücher.
Vor wenigen Tagen erst hatte er eine schwer gefüllte Tasche von seiner Ordensschwester Tarnya in Empfang genommen: Aus ihrer eigenen Bibliothek... hoffentlich kommt da nichts dran, schoss es ihm durch den Kopf. Sie bedeutete - so führte er sich wieder und wieder vor Augen - einiges an nützlichen Wissens... aber auch Stunden des Lesens, für die die Tage allein nicht zu genügen schienen. Kurz rieb er sich über die brennenden Augen.
Er schob das Buch zur Seite und verschränkte die Arme vor sich, bettete das Gesicht darauf. Morgen..., dachte er. Tivia sagte, sie weiß nicht mal, ob die Zeit reicht, um alles zu lernen. Er schob das von einem dünnen Bart bedeckte Kinn auf den Ärmeln hin und her, bis eine bequeme Lage erreicht war, und versank in Gedanken über das, was wohl auf ihn zukommen würde.
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Niel Finrias
Als er das Gebäude verließ, sein Kettenhemd und die blaue Robe als Bündel unter den Arm geklemmt, prickelte es hinter seinen Ohren. Niel sah noch einmal über die Schulter zurück, auf das riesige Ankh, das den Giebel der Apotheke zierte. Das Symbol erinnerte ihn daran, was sein ursprüngliches Anliegen war, weshalb er diese Ausbildung angetreten hatte.
Leben schützen... Leben retten.
Nach einigen Augenblicken blinzelte er mehrmals, lenkte dann seine Schritte durch die schnurgeraden, gepflasterten Straßen und um ein paar Ecken. Als er endlich die Treppe hinauf stieg zur Adoraner Kommende des Ordens, schwirrten in seinem Kopf noch ungeordnete Namen und Satzfetzen hin und her.
Alraune... Brenner ... Widerstandskraft gegen Krankheiten ... einen Sud zubereiten... Waage... Fledermausflügel...
Obwohl er zum Umfallen müde war - der Abend war unter den Erklärungen Tivias wie im Flug vergangen, es war spät und der Himmel draußen vor dem Balkon bereits nachtschwarz - konnte er nicht sofort einschlafen. Und als er es tat, schwirrte es einfach weiter, im Traum.
Ginseng... Fass... welche Reagenzie...
Leben schützen... Leben retten.
Nach einigen Augenblicken blinzelte er mehrmals, lenkte dann seine Schritte durch die schnurgeraden, gepflasterten Straßen und um ein paar Ecken. Als er endlich die Treppe hinauf stieg zur Adoraner Kommende des Ordens, schwirrten in seinem Kopf noch ungeordnete Namen und Satzfetzen hin und her.
Alraune... Brenner ... Widerstandskraft gegen Krankheiten ... einen Sud zubereiten... Waage... Fledermausflügel...
Obwohl er zum Umfallen müde war - der Abend war unter den Erklärungen Tivias wie im Flug vergangen, es war spät und der Himmel draußen vor dem Balkon bereits nachtschwarz - konnte er nicht sofort einschlafen. Und als er es tat, schwirrte es einfach weiter, im Traum.
Ginseng... Fass... welche Reagenzie...
Zuletzt geändert von Niel Finrias am Dienstag 20. Juli 2010, 22:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Niel Finrias
Helfen schwer gemacht
An einem ruhigen Morgen gegen Ende des Mondlaufs des Ashatar schlenderte Niel gerade den Weg von Bajard gen Berchgard entlang, als er sich urplötzlich von vier recht raubeinig und ungewaschen wirkenden Gestalten umringt sah. Einer hielt den gespannten Bogen auf ihn gerichtet, ein anderer zeigte auf ihn mit den drei Spitzen seiner Mistgabel. Ein dritter hielt wohl eine Holzkeule oder einen knüppelartigen Ast in der Hand; was den vierten anging, er hielt sich hochgewachsen, sehr breitschultrig und mit verkreuzten Armen am Rande aufgebaut.
"Ehm, - seid gegrüßt...!", stammelte er völlig überrumpelt, und blickte von einem dreckigen, verkniffenen Gesicht ins nächste.
"Halts Maul, du Mistkerl!", kam es ruppig von dem mit der Heugabel zurück, während die Umzingelnden durch Blickkontakt zum Hünen, nach diesem Verhalten zu schließen wohl der Anführer der Truppe, hinter dem Rücken des jungen Ordensmannes Bestätigung zu suchen schienen.
Beschwichtigend hob Niel die Hände und versuchte seinen Weg fortzusetzen, sich durch eine Lücke zwischen den Wegelagerern hindurch zu schieben - jedoch ohne Erfolg. "Dir werden wir Beine machen, du reicher Popel!", kam es murrend von der linken Seite, mit dem Knüppel wedelnd meinte der Mann zur Rechten dann noch: "Neey, vorher: Gold her, aber ratz, fatz!" - Sofort begann Niel, nach seinem Geldbeutel zu tasten.
Es ging doch vermutlich bei Weitem nicht schnell genug, denn es bewegte sich der Haudrauf noch im selben Moment auf ihn zu, und während Niel noch "Halt, das ist un... !" rief, und geblendet von einem plötzlichen Lichtschein reflexartig den Kopf zur Seite wandte, sah er eine Pfeilspitze dicht an seinem Gesicht vorbei sausen und sich in den Oberschenkel des schräg hinter ihm am Wegrand aufgebauten Riesen bohren. Offenbar hatten die vier damit selbst nicht gerechnet, der Rädelsführer krümmte sich vor Schmerz um sein Bein herum, und augenblicklich schienen sich die übrigen hektisch untereinander umzublicken, was nun zu tun sei.
Der mit der Mistgabel ergriff nun die Initiative, und stürzte auf Niel zu, der keine andere Wahl sah, als schnell sein Schwert zu ziehen und es den drohenden Zinken quer entgegen zu halten, mit der flach dagegen gelegten Linken den entsprechenden Widerstand gegen die Spitze bietend. Klirr! Kurz schoss ihm durch den Kopf, dass die Seiten der Klinge die Haut an seiner Handfläche einritzten, doch es war keine Zeit, den Schmerz zu spüren. Die Spitzen verharrten nur Fingerbreiten von seinem Hals entfernt.
Der schlaksige junge Mann lehnte nun sein ganzes Gewicht dem Angreifer entgegen und indem er sein Schwert vor sich drehte, wand er schließlich den Stiel des Bauerngeräts aus dessen Händen. Als der Entwaffnete stattdessen mit Händen und Füßen auf ihn einzuschlagen begann, versetzte er ihm einen Hieb mit der flachen Seite der Klinge, der diesen kurz zurück warf, und sprang sogleich schnell atmend einige Schritte zurück und aus dem Kreis der Männer hinaus. Die Körperhaltung angespannt, und das Schwert, bereit sich zu verteidigen, nun schützend vor sich haltend, ließ er seine Augen erstmals über den ganzen Haufen vor sich schweifen. Einfache, löchrige Kleidung. Eingefallene Wangen. Augenpaare, die zu Schlitzen zusammengezogen, ihn doch mit einer verzweifelten Leere darin anblickten.
"Bitte... so hört doch auf! Im Namen der Mutter... !", rief er zu den Männern hinüber, und senkte andeutungsweise die Schwertspitze. "Euer Mann braucht Hilfe", meinte er und zog mit der Linken aus seiner Tasche eine Bandage, die er demonstrativ vor sich ausgestreckt hielt. "Ich kann ihn versorgen - wenn ihr mich lasst." Dass dabei ein schmaler roter Streifen von seinem eigenen Blut am Handgelenk hinab rann, beachtete er nur am Rande, es wurde einfach an der Seite der Robe abgewischt.
In den Mienen der Männer am Straßenrand arbeitete es, und nur vorsichtig - die blauen Augen noch immer skeptisch verengt, und die Schultern angespannt - senkte Niel sein Schwert langsam ab und legte es am Ende vor sich auf die Straße. Die unbewaffnete Hand nun neben der mit der Bandage ausgestreckt, ging er auf den vom Pfeil getroffenen Mann zu, der sich mittlerweile auf den Boden gesetzt hatte und mit schweißüberströmtem Gesicht das Bein umklammert hielt.
Um ihn herum standen die weiteren Angehörigen der Gruppe, und unter ihren unzufriedenen, ganz offensichtlich noch immer feindseligen Blicken begann Niel, das ohnehin zerschlissene Hosenbein des Verwundeten aufzureißen, und vorsichtig die Eintrittsstelle des Pfeils freizulegen. Unwirsch, mit zusammengezogenen Brauen, meinte er zu den Gaffern: "Nun ... was ihr tun könnt: Haltet euren Kameraden fest."
Zögernd knieten sich zwei neben die Schultern des grobschlächtigen Mannes, und umfassten diese fest mit ihren prankenartig großen Händen. Nun zog Niel aus der Innentasche seiner Robe ein kleines Fläschchen, und goss einige Tropfen klarer Flüssigkeit daraus über die Eintrittswunde; ein scharfer Geruch setzte sich in die Umgebung frei und deutete auf einen ansehnlichen Gehalt an Alkohol. Kurz erschien wieder das Bild vor seinem inneren Auge, wie er es schon früher in einem Regal im Hospital der Ordensburg gesehen hatte - zunächst unwissend, wozu es wohl gut sein könnte.
Er legte dann die linke Hand stabilisierend an das Bein, und zog mit der Rechten fest und stetig an dem hölzernen Schaft, den Blick konzentriert auf den ächzenden Mann geheftet, bis dieser ganz entfernt war.
Ein flüchtiger Blick auf den Pfeil sagte ihm, dass es ein einfaches, zugespitzes Holz war, und keine Widerhaken mehr Schaden im Innern angerichtet haben würden. Sogleich drückte er daraufhin eine Bandage auf die Wunde, um dem mit dem Herausziehen des Pfeils hervor dringenden Fluss frischen Blutes Einhalt zu gebieten. Den dritten Mann heranwinkend machte er ihm mit knappen Gesten klar, dass dieser das Bein ein wenig hochhalten sollte, damit er einen festen Verband darum herum anlegen könnte. Leicht versetzt legte er Schicht um Schicht der Bandage übereinander, dann steckte er mit geübten Fingern das lose Ende unter die Seite des Verbands.
Nachdem dies erledigt war, bewegte er sich langsam, immer noch auf Knien rückwärts, und nestelte an seinem Gürtel. "Was auch immer euch dazu bewogen hat, hier Leuten aufzulauern - ich hoffe es ist erstmal erledigt." Mit diesen Worten warf er mit einem hörbaren, klimpernden Geräusch seinen ganzen Geldbeutel vor die Füße des Anführers der Truppe, der noch immer halb lag, halb saß, in den Kies am Wegrand. "Im Namen der gütigen Allmutter, und ihrer hoffnungstragenden Tochter, schwört dass Ihr nie wieder... " - mit zusammengepressten Lippen sandte er ein bedeutungsvolles Nicken gen der achtlos daliegenden Mistforke. Zu Niels Überraschung trat auch tatsächlich ein durchaus betreten zu nennender Ausdruck auf die Gesichter der Männer, die im Folgenden dem Hünen gemeinsam halfen sich aufzurichten, und den Beutel eilig und verstohlen einsammelten. Der junge Ordensmann zog sein Schwert aus dem Gras zu sich und fuhr mit dem Zeigefinger eine kleine Scharte in der Klinge nach... sah den Vieren noch nach, wie sie halb gingen, einer halb hinkte, gen der Kutsche bei Bajard. Von hinten mögen sie wahrlich ausgesehen haben wie einfache Bauern, zerlumpt, abgezehrt gar, und Niel richtete sich mit einem leichten Kopfschütteln auf, um endlich weiter zu gehen gen Norden.
Ich werde sie in meine Gebete einschließen, dachte er bei sich, als er flüchtig die Knie seiner Robe abstaubte und den Weg fortsetzte.
An einem ruhigen Morgen gegen Ende des Mondlaufs des Ashatar schlenderte Niel gerade den Weg von Bajard gen Berchgard entlang, als er sich urplötzlich von vier recht raubeinig und ungewaschen wirkenden Gestalten umringt sah. Einer hielt den gespannten Bogen auf ihn gerichtet, ein anderer zeigte auf ihn mit den drei Spitzen seiner Mistgabel. Ein dritter hielt wohl eine Holzkeule oder einen knüppelartigen Ast in der Hand; was den vierten anging, er hielt sich hochgewachsen, sehr breitschultrig und mit verkreuzten Armen am Rande aufgebaut.
"Ehm, - seid gegrüßt...!", stammelte er völlig überrumpelt, und blickte von einem dreckigen, verkniffenen Gesicht ins nächste.
"Halts Maul, du Mistkerl!", kam es ruppig von dem mit der Heugabel zurück, während die Umzingelnden durch Blickkontakt zum Hünen, nach diesem Verhalten zu schließen wohl der Anführer der Truppe, hinter dem Rücken des jungen Ordensmannes Bestätigung zu suchen schienen.
Beschwichtigend hob Niel die Hände und versuchte seinen Weg fortzusetzen, sich durch eine Lücke zwischen den Wegelagerern hindurch zu schieben - jedoch ohne Erfolg. "Dir werden wir Beine machen, du reicher Popel!", kam es murrend von der linken Seite, mit dem Knüppel wedelnd meinte der Mann zur Rechten dann noch: "Neey, vorher: Gold her, aber ratz, fatz!" - Sofort begann Niel, nach seinem Geldbeutel zu tasten.
Es ging doch vermutlich bei Weitem nicht schnell genug, denn es bewegte sich der Haudrauf noch im selben Moment auf ihn zu, und während Niel noch "Halt, das ist un... !" rief, und geblendet von einem plötzlichen Lichtschein reflexartig den Kopf zur Seite wandte, sah er eine Pfeilspitze dicht an seinem Gesicht vorbei sausen und sich in den Oberschenkel des schräg hinter ihm am Wegrand aufgebauten Riesen bohren. Offenbar hatten die vier damit selbst nicht gerechnet, der Rädelsführer krümmte sich vor Schmerz um sein Bein herum, und augenblicklich schienen sich die übrigen hektisch untereinander umzublicken, was nun zu tun sei.
Der mit der Mistgabel ergriff nun die Initiative, und stürzte auf Niel zu, der keine andere Wahl sah, als schnell sein Schwert zu ziehen und es den drohenden Zinken quer entgegen zu halten, mit der flach dagegen gelegten Linken den entsprechenden Widerstand gegen die Spitze bietend. Klirr! Kurz schoss ihm durch den Kopf, dass die Seiten der Klinge die Haut an seiner Handfläche einritzten, doch es war keine Zeit, den Schmerz zu spüren. Die Spitzen verharrten nur Fingerbreiten von seinem Hals entfernt.
Der schlaksige junge Mann lehnte nun sein ganzes Gewicht dem Angreifer entgegen und indem er sein Schwert vor sich drehte, wand er schließlich den Stiel des Bauerngeräts aus dessen Händen. Als der Entwaffnete stattdessen mit Händen und Füßen auf ihn einzuschlagen begann, versetzte er ihm einen Hieb mit der flachen Seite der Klinge, der diesen kurz zurück warf, und sprang sogleich schnell atmend einige Schritte zurück und aus dem Kreis der Männer hinaus. Die Körperhaltung angespannt, und das Schwert, bereit sich zu verteidigen, nun schützend vor sich haltend, ließ er seine Augen erstmals über den ganzen Haufen vor sich schweifen. Einfache, löchrige Kleidung. Eingefallene Wangen. Augenpaare, die zu Schlitzen zusammengezogen, ihn doch mit einer verzweifelten Leere darin anblickten.
"Bitte... so hört doch auf! Im Namen der Mutter... !", rief er zu den Männern hinüber, und senkte andeutungsweise die Schwertspitze. "Euer Mann braucht Hilfe", meinte er und zog mit der Linken aus seiner Tasche eine Bandage, die er demonstrativ vor sich ausgestreckt hielt. "Ich kann ihn versorgen - wenn ihr mich lasst." Dass dabei ein schmaler roter Streifen von seinem eigenen Blut am Handgelenk hinab rann, beachtete er nur am Rande, es wurde einfach an der Seite der Robe abgewischt.
In den Mienen der Männer am Straßenrand arbeitete es, und nur vorsichtig - die blauen Augen noch immer skeptisch verengt, und die Schultern angespannt - senkte Niel sein Schwert langsam ab und legte es am Ende vor sich auf die Straße. Die unbewaffnete Hand nun neben der mit der Bandage ausgestreckt, ging er auf den vom Pfeil getroffenen Mann zu, der sich mittlerweile auf den Boden gesetzt hatte und mit schweißüberströmtem Gesicht das Bein umklammert hielt.
Um ihn herum standen die weiteren Angehörigen der Gruppe, und unter ihren unzufriedenen, ganz offensichtlich noch immer feindseligen Blicken begann Niel, das ohnehin zerschlissene Hosenbein des Verwundeten aufzureißen, und vorsichtig die Eintrittsstelle des Pfeils freizulegen. Unwirsch, mit zusammengezogenen Brauen, meinte er zu den Gaffern: "Nun ... was ihr tun könnt: Haltet euren Kameraden fest."
Zögernd knieten sich zwei neben die Schultern des grobschlächtigen Mannes, und umfassten diese fest mit ihren prankenartig großen Händen. Nun zog Niel aus der Innentasche seiner Robe ein kleines Fläschchen, und goss einige Tropfen klarer Flüssigkeit daraus über die Eintrittswunde; ein scharfer Geruch setzte sich in die Umgebung frei und deutete auf einen ansehnlichen Gehalt an Alkohol. Kurz erschien wieder das Bild vor seinem inneren Auge, wie er es schon früher in einem Regal im Hospital der Ordensburg gesehen hatte - zunächst unwissend, wozu es wohl gut sein könnte.
Er legte dann die linke Hand stabilisierend an das Bein, und zog mit der Rechten fest und stetig an dem hölzernen Schaft, den Blick konzentriert auf den ächzenden Mann geheftet, bis dieser ganz entfernt war.
Ein flüchtiger Blick auf den Pfeil sagte ihm, dass es ein einfaches, zugespitzes Holz war, und keine Widerhaken mehr Schaden im Innern angerichtet haben würden. Sogleich drückte er daraufhin eine Bandage auf die Wunde, um dem mit dem Herausziehen des Pfeils hervor dringenden Fluss frischen Blutes Einhalt zu gebieten. Den dritten Mann heranwinkend machte er ihm mit knappen Gesten klar, dass dieser das Bein ein wenig hochhalten sollte, damit er einen festen Verband darum herum anlegen könnte. Leicht versetzt legte er Schicht um Schicht der Bandage übereinander, dann steckte er mit geübten Fingern das lose Ende unter die Seite des Verbands.
Nachdem dies erledigt war, bewegte er sich langsam, immer noch auf Knien rückwärts, und nestelte an seinem Gürtel. "Was auch immer euch dazu bewogen hat, hier Leuten aufzulauern - ich hoffe es ist erstmal erledigt." Mit diesen Worten warf er mit einem hörbaren, klimpernden Geräusch seinen ganzen Geldbeutel vor die Füße des Anführers der Truppe, der noch immer halb lag, halb saß, in den Kies am Wegrand. "Im Namen der gütigen Allmutter, und ihrer hoffnungstragenden Tochter, schwört dass Ihr nie wieder... " - mit zusammengepressten Lippen sandte er ein bedeutungsvolles Nicken gen der achtlos daliegenden Mistforke. Zu Niels Überraschung trat auch tatsächlich ein durchaus betreten zu nennender Ausdruck auf die Gesichter der Männer, die im Folgenden dem Hünen gemeinsam halfen sich aufzurichten, und den Beutel eilig und verstohlen einsammelten. Der junge Ordensmann zog sein Schwert aus dem Gras zu sich und fuhr mit dem Zeigefinger eine kleine Scharte in der Klinge nach... sah den Vieren noch nach, wie sie halb gingen, einer halb hinkte, gen der Kutsche bei Bajard. Von hinten mögen sie wahrlich ausgesehen haben wie einfache Bauern, zerlumpt, abgezehrt gar, und Niel richtete sich mit einem leichten Kopfschütteln auf, um endlich weiter zu gehen gen Norden.
Ich werde sie in meine Gebete einschließen, dachte er bei sich, als er flüchtig die Knie seiner Robe abstaubte und den Weg fortsetzte.
Zuletzt geändert von Niel Finrias am Montag 25. Oktober 2010, 19:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Niel Finrias
Temora, Trägerin der Hoffnung der Welt,
seit für ihr Bestehen Du Dich eingesetzt hast.
Steh jener bei, die diese Welt zusammenhält,
hilf auch jenen, die in Deinem Sinne wirken.
Trage Dein warmes Licht in die Herzen
der Glaubenden wie der Zweifelnden,
und lindere ihr Leid und ihre Schmerzen,
auf dass sie gestärkt durchs Leben gehen.
Beschütze besonders die Kranken, Verwundeten, -
ohne die zu vergessen, ich bitte Dich,
die Dir bisher nicht ihre Treue bekundeten.
Ihre Seelen bedürfen Deiner Leitung umso mehr.
Schenke mir auch die Kraft am morgigen Tage
wieder jenen zu helfen und sie zu beschützen
deren Wohl ich an meinem Herzen trage
und leite mich weiter auf dem Weg der Tugend.
Ich danke Dir, für alles Gute,
das Du schon hervorgebracht, -
lasse Deine Schwinge schützend ruhen
über Deiner Mutter Schöpfung.
seit für ihr Bestehen Du Dich eingesetzt hast.
Steh jener bei, die diese Welt zusammenhält,
hilf auch jenen, die in Deinem Sinne wirken.
Trage Dein warmes Licht in die Herzen
der Glaubenden wie der Zweifelnden,
und lindere ihr Leid und ihre Schmerzen,
auf dass sie gestärkt durchs Leben gehen.
Beschütze besonders die Kranken, Verwundeten, -
ohne die zu vergessen, ich bitte Dich,
die Dir bisher nicht ihre Treue bekundeten.
Ihre Seelen bedürfen Deiner Leitung umso mehr.
Schenke mir auch die Kraft am morgigen Tage
wieder jenen zu helfen und sie zu beschützen
deren Wohl ich an meinem Herzen trage
und leite mich weiter auf dem Weg der Tugend.
Ich danke Dir, für alles Gute,
das Du schon hervorgebracht, -
lasse Deine Schwinge schützend ruhen
über Deiner Mutter Schöpfung.
Zuletzt geändert von Niel Finrias am Montag 25. Oktober 2010, 18:53, insgesamt 2-mal geändert.
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Niel Finrias
Er blickte mit gekrauster Stirn auf die Waage vor sich, mit den Gedanken allem Anschein nach aber ganz woanders. Zu sehen: ein paar Bewegungen des von einem kurzen Bart bedeckten Kinns ... kleine, runde Dinge, die in wechselnden Abständen in den Mund wandern.
Naja, ein bisschen bitter muss es wohl schmecken - sonst hilfts auch nicht... immerhin mehr nach Kräutern als vorher.
Einige Wochen zuvor war dem jungen Ordensmann zuerst ein staubiges Pergament in die Hände gefallen - genauer, er hatte es ebenso wie einen äußerst angelaufenen Ring mit dem Wappen des Ordens unter einem der lang ungenutzten Betten im Hospital gefunden. Nächtens stand er daraufhin vor den seltsamen Gerätschaften, kochte hier etwas ein, mischte, rührte. Schraubte mit honigklebrigen Fingern eine Phiole auf - und versuchte dann vergebens, den kleinen Deckel wieder loszuwerden...
Schließlich unterdrückte er ein Gähnen und besah sich das Werk. Der Anleitung folgend, hatte er mehr schlecht als recht einige unförmige Stücke auf einem Teller platziert. Beim Anheben eines jeden blieb ein hellgrüner Fleck zurück, wie ein Fußabdruck - leider sollten Bonbons eigentlich ganz bestimmt keine Füße haben.
Weitere Nächte lang konnte man noch Kerzenschein aus den Fenstern der Alchemiestube des Ordens dringen sehen, das Trauerspiel wiederholte sich. Zwischen Husten, wenn mal wieder etwas angebrannt war, und verhaltenem Schimpfen über ein - einmal mehr - unmöglich matschig-braunes Ergebnis, gab es doch immer wieder konzentrierte Zeiten des stillen Klapperns und Raschelns. Mit zunehmender Übung wurden die kleinen Brocken schließlich gleichmäßiger, und lagen bald schon ordentlicher aufgereiht nebeneinander. Auch die kleinen Fläschchen und Fässer, einige halb leer, andere frisch gefüllt, wieder andere mit einem kleinen Notizzettel beheftet - das ein oder andere Fragezeichen noch darauf - waren zunehmend geordnet. Im Großen und Ganzen wichen hohe Bücherstapel nun unweigerlich den ersten Resultaten verschiedener Rezepturen.
Das möcht ich unbedingt mal Tivia zeigen, dachte Niel noch, ehe er sich umdrehte und die Tür sorgfältig hinter sich schloss.
Vielleicht hat die ein oder andere Ordensschwester, der ein oder andere Ordensbruder, in den folgenden Tagen ein eingewickeltes, rundes Objekt in Handfläche, Manteltasche oder auch als Briefbeschwerer auf dem Schreibtisch gefunden. Vielleicht hat er oder sie sich sogar getraut, es zu probieren. Unterschiedlichste Personen wurden bereits persönlich über die Wirkung der seltsam grünlichen Bonbons aufgeklärt - sie hatten aber auch keine echte Wahl. Jedenfalls sollte keiner von ihnen krank geworden sein.
Naja, ein bisschen bitter muss es wohl schmecken - sonst hilfts auch nicht... immerhin mehr nach Kräutern als vorher.
Einige Wochen zuvor war dem jungen Ordensmann zuerst ein staubiges Pergament in die Hände gefallen - genauer, er hatte es ebenso wie einen äußerst angelaufenen Ring mit dem Wappen des Ordens unter einem der lang ungenutzten Betten im Hospital gefunden. Nächtens stand er daraufhin vor den seltsamen Gerätschaften, kochte hier etwas ein, mischte, rührte. Schraubte mit honigklebrigen Fingern eine Phiole auf - und versuchte dann vergebens, den kleinen Deckel wieder loszuwerden...
Schließlich unterdrückte er ein Gähnen und besah sich das Werk. Der Anleitung folgend, hatte er mehr schlecht als recht einige unförmige Stücke auf einem Teller platziert. Beim Anheben eines jeden blieb ein hellgrüner Fleck zurück, wie ein Fußabdruck - leider sollten Bonbons eigentlich ganz bestimmt keine Füße haben.
Weitere Nächte lang konnte man noch Kerzenschein aus den Fenstern der Alchemiestube des Ordens dringen sehen, das Trauerspiel wiederholte sich. Zwischen Husten, wenn mal wieder etwas angebrannt war, und verhaltenem Schimpfen über ein - einmal mehr - unmöglich matschig-braunes Ergebnis, gab es doch immer wieder konzentrierte Zeiten des stillen Klapperns und Raschelns. Mit zunehmender Übung wurden die kleinen Brocken schließlich gleichmäßiger, und lagen bald schon ordentlicher aufgereiht nebeneinander. Auch die kleinen Fläschchen und Fässer, einige halb leer, andere frisch gefüllt, wieder andere mit einem kleinen Notizzettel beheftet - das ein oder andere Fragezeichen noch darauf - waren zunehmend geordnet. Im Großen und Ganzen wichen hohe Bücherstapel nun unweigerlich den ersten Resultaten verschiedener Rezepturen.
Das möcht ich unbedingt mal Tivia zeigen, dachte Niel noch, ehe er sich umdrehte und die Tür sorgfältig hinter sich schloss.
Vielleicht hat die ein oder andere Ordensschwester, der ein oder andere Ordensbruder, in den folgenden Tagen ein eingewickeltes, rundes Objekt in Handfläche, Manteltasche oder auch als Briefbeschwerer auf dem Schreibtisch gefunden. Vielleicht hat er oder sie sich sogar getraut, es zu probieren. Unterschiedlichste Personen wurden bereits persönlich über die Wirkung der seltsam grünlichen Bonbons aufgeklärt - sie hatten aber auch keine echte Wahl. Jedenfalls sollte keiner von ihnen krank geworden sein.
Zuletzt geändert von Niel Finrias am Montag 3. Januar 2011, 18:19, insgesamt 1-mal geändert.