Verhüllte Gestalten sie gingen bei Karl ein und aus und doch... forderte er fast immer eine Enthüllung welcher auch fast immer nachgekommen wurde so die Person etwas bei Karl erwerben wollte und keinen extra hohen Preis zuzahlen bereit war.. die Menekanerin an jenem Tag zahlte aber gerne und versetzte Karl fast in Ekstase als sie die für den kleinen Glatzkopf so betörenden Worte sagte „Preis nicht wichtig“. Von dem Moment an war dem Heiler eigentlich bewusst das es sich um etwas der Person sehr wichtiges handeln musste... so freizügig kannte er Menekaner noch nicht bei Preissachen. Gift ... ja ein zentrales Thema in Karls Leben, Gift ließ sich gut verkaufen, alle Welt wollte Gift , es löste viele Probleme und Karl half es sogar wenn es unerwünscht war denn auch am Gegengift verdiente er Gold.
Doch hier ging es um Mord das war recht schnell klar , die Menekanerin machte keinen Hehl daraus.. und auch bei Karl löste diese Tatsache nur zwei Sachen aus, zum einen musste natürlich betont werden das mit steigender Brisanz eines Auftrages auch der Preis steigt und zum anderen sprach er fürderhin leiser. Für Karl war Mord etwas sehr gutes, denn er war teuer ließ sich gut verkaufen und fast jeder brauchte ein oder zwei Morde mindestens im Leben damit der eigene Weg gewahrt bleibt.
Die Menekanerin wollte also Gift welches sich in Flüssigkeit lösen sollte.. sie wollte es in Tee geben, also war ein zumindest leichter Eigengeschmack des Giftes nicht so schlimm wie es bei Wasser gewesen wäre.. auch sollte der Gifttee Abends eingenommen werden und im Schlaf dann wirken also verzögert... dazu kam das es natürlich für Karl vorteilhaft nicht nachweisbar sein sollte.. eine nicht ganz einfache Aufgabe aber das würde den Preis auch nur wieder steigern.
Nach kurzer zeit räumte Karl den versteckten Eingang zum Keller frei und stieg mit der Menekanerin herunter da es sich dort zweifellos ungehemmter Reden ließ ohne angst zu haben das jemand mit hörte... und Karl war sich sicher das ein freies Handeln um den Preis mit Menekanern besser ungestört stattfinden sollte. Auch erklärte er der Menekanerin das sie sich nicht mehr in Bajard bei ihm blicken lassen sollte... man könne sich zu festen Zeiten in Rahal am Hafen treffen. Dann war klar das für solch anspruchsvolles Gift bei dem alles Perfekt laufen sollte Zwei Tage zeit nicht zu viel waren... und doch wünschte die Menekanerin zum nächstmöglichen Termin ein brauchbares Gift und sollte sie dann doch zeit haben würde sie in zwei tagen das bessere natürlich auch gerne nehmen.
Nicht wenig Aufwand da stellte sich natürlich die frage des Preises für Karl ... doch das was dann kam erhoffte er sich nun wirklich nicht in seinen kühnsten Träumen... sie bot ihm tatsächlich... ungemahlenes Salz an... welch Glück! Für nur 10 Brocken hätte er den Auftrag sofort angenommen.. wusste er doch wie stur die menekaner jenes Salz zurück hielten und nicht an Menschen verkauften... seine Studien würden zweifelsohne weit vorrankommen damit..
Nachdem sie sich über die Bezahlung einig wurden und er die Menekanerin noch um ein paar letzte Details wie Zeitpunkt der Wirkung des Giftes und Statur der Zielperson befragt hatte.. verabschiedete er sie.. schloss die Tür zur Heilerpraxis ab und verkroch sich in den Keller... er hatte wenig zeit bis zum Abend war die erste Lieferung nötig..
Teemischung ala Karl Goldheilung
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Karl Goldheilung
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Nadeeda Bashir
Er war pünktlich am Hafen Rahals eingetroffen. Sie schätzte Pünktlichkeit sehr. Nun immerhin hatte sie ja auch schon bezahlt und der Preis hatte ihm wahrlich Freudentränen in die Augen getrieben. Aber gut. Wenn das Pülverchen das leistete was er versprach, dann war es jeden Skrupel Salz wert.
Die anderen dachten sie wäre Kohle hacken in der Mine um die Barren aus dem Erz schmelzen zu können. Tarnung war wichtig. Beide waren sich handelseinig, ein kleiner Beutel wechselte den Besitzer, dann verschwanden beide in verschiedene Richtungen.
In der Kutsche wurde sie wieder nachdenklich. Ob er ihr die Geschichte abgenommen hatte von der betrogenen Ehefrau? Nun sie mußte nah an das Opfer heran. Das Opfer mußte ihr vertrauen. Nun vielleicht dachte er ja auch eher sie wolle sich aus anderen Gründen ihres Ehemannes erledigen. Vielleicht dachte er auch gar nicht. Das war nicht wichtig, solange er keinen Bezug zum Emir her stellte.
Selbst wenn. Selbst wenn er es jemals täte, er würde es niemals offen aussprechen können. Sein Schweigen war sicher.
Sie hatte die Kleider gewechselt. Sich die Sätze die sie sagen wollte gut eingeprägt. Sie mußte damit durchkommen, wenn nicht war alles verloren.
Nachdenklich betrachtete sie den kleinen Beutel an ihrem Gürtel. So teuer. So wertvoll. Es eilte. Sie wußte nicht ob sie Zeit hatte, den großen, bösen Bruder dieses Pulvers in zwei Tagen ab zu holen. Sie hoffte es. Es mußte perfekt sein. Es mußte natürlich wirken. Wie im Schlaf. Friedvoll. Nur so konnte es Frieden bringen.
Die anderen dachten sie wäre Kohle hacken in der Mine um die Barren aus dem Erz schmelzen zu können. Tarnung war wichtig. Beide waren sich handelseinig, ein kleiner Beutel wechselte den Besitzer, dann verschwanden beide in verschiedene Richtungen.
In der Kutsche wurde sie wieder nachdenklich. Ob er ihr die Geschichte abgenommen hatte von der betrogenen Ehefrau? Nun sie mußte nah an das Opfer heran. Das Opfer mußte ihr vertrauen. Nun vielleicht dachte er ja auch eher sie wolle sich aus anderen Gründen ihres Ehemannes erledigen. Vielleicht dachte er auch gar nicht. Das war nicht wichtig, solange er keinen Bezug zum Emir her stellte.
Selbst wenn. Selbst wenn er es jemals täte, er würde es niemals offen aussprechen können. Sein Schweigen war sicher.
Sie hatte die Kleider gewechselt. Sich die Sätze die sie sagen wollte gut eingeprägt. Sie mußte damit durchkommen, wenn nicht war alles verloren.
Nachdenklich betrachtete sie den kleinen Beutel an ihrem Gürtel. So teuer. So wertvoll. Es eilte. Sie wußte nicht ob sie Zeit hatte, den großen, bösen Bruder dieses Pulvers in zwei Tagen ab zu holen. Sie hoffte es. Es mußte perfekt sein. Es mußte natürlich wirken. Wie im Schlaf. Friedvoll. Nur so konnte es Frieden bringen.