Schon lange, bevor die ersten Sonnenstrahlen müde über den Horizont geklettert kamen, lag er bereits wach auf dem, was man sein Nachtlager bezeichnete. Der schmutzige Körper des jungen Mannes rollte sich leicht auf die Seite, es konnte nicht mehr lange dauern bis die Wachen ihn aus der schäbigen Hütte, trommeln würden, damit er sein Tageswerk in der verrichten konnte.
Da waren sie auch schon, die abgenutzte schlichte Tür schwang auf, als der Wachmann mit der gepanzerten Faust dagegen hämmerte.
“Raus mit euch der Steinbruch wartet!”, war die allmorgendliche Begrüßung,….
Die schwieligen Finger prüften noch ein letztes Mal den Griff um die geschulterte Spitzhacke, ehe er zusammen mit den anderen gefangenen seinen Weg zur Mine antrat. Wie konnte es so weit kommen, das er in dieser Strafkolonie fernab des Festlandes stranden konnte, er hatte doch alles einen Hof, eine Art kleine Familie, freunde. Doch dann die Geschäfte liefen schleppend, die Miete wurde Monat um Monat drückender, doch er war einfach zu stolz um Hilfe zu er bitten.
Das Ende vom Lied, war eine Freifahrt in eben diese Kolonie, wo er nun seine Schulden an Reich und Krone abarbeiten… durfte.
Während seine Gedanken noch dem vergangenen Leben nach sehnten holte ihn das Gebrüll der Wachen zurück in säen tristen Alltag. Die kleine Kolonne hatte die Mine erreicht, und ehe er für einen weiteren Tag im trüben Fackelschein der Steinbruchstollen verschwand ließ er den Blick der blauen Augen, voll Sehnsucht in der Ferne schweifen....
Leben in der Kolonie...
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Eduin Mondry
Leben in der Kolonie...
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- Drakhon Sokarth
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