Ihre Pflichten hatten sich nicht viel geandert. Es erschien ihr wie gestern, und doch war es erst wenige Wochen her, dass Raakin sie freiliess, nachdem sein Turm fertiggestellt war.
Sie erinnerte sich gut an ihre Beklommenheit, als er sie aufforderte zu gehen.
"Wohin soll ich denn gehen, Raakin? Ich habe keine Familie zu der ich zurueckkehren kann. Wer passt auf Euch und Fadi auf, wenn ich nicht mehr Ordnung halte?"
"Es ging auch vorher ohne dich, Jasmin" Diese Worte versetzten ihr einen harten Stich in der Brust und sie senkt den Blick.
"Lasst mich bei Euch bleiben! Bitte! Ich hab doch sonst niemanden!"
Vor wenigen Tagen haette sie sich eher die Zunge abgebissen, als derartiges zu aeussern, ausgerechnet zu ihm. Seit dem folgenschweren Abend.. an dem sie ihn in seiner ganzen Schrecklichkeit gesehen hatte, als sie immerfort Alatars Namen rief in der der kleinen Huette.
Ihr Leben, war an ihrem inneren Auge vorbeigezogen und seitdem, war sie ruhig, sanft, ausgeglichen... genau wie sie von anfang an haette sein sollen... wie die Menekaner sie haben wollten.
Die zwei Monde die sie unter ihnen verbracht hatte, waren nicht spurlos vorbeigegangen, und diese hoefliche Kultur faszinierte sie. Mehr als sie zuzugeben bereit war.
Sie hoffte nur im Stillen, auch die anderen Menekaner wuerden ihr ihr schlechtes Benehmen von einst verzeihen, geschah es doch einzig darum, weil sie keinen freien Willen hatte. Doch sie begriff, es war stets ihr freier Wille gewesen sich zu fuegen und das Beste aus ihrer Situation zu machen.
Freier Wille! Wie suess das in ihren Ohren klang! Sie wuerde bleiben, solange sie bleiben durfte. Sie wuerde alles tun um es Fadi und Raakin gemuetlich zu machen, damit sie ihre Anwesenheit zu schaetzen lernten.
Wie ein stiller Schatten bewegte sie sich stets im Haus. Niemand von den beiden sah sie jemals den Haushalt fuehren, doch dass sie ihn fuehrte war offensichtlich. Sie fuegte sich diesmal freiwillig ein und war fast soetwas wie dankbar dass sie bleiben duerfte.
Freier Wille
-
Jasmin
Sie tapste in den Keller hinab und blieb perplex stehen, der Raum war hell erleuchtet und blinzelte kurz um sich zu vergewissern, dass sie nicht doch gar traeumte.
Ein Kueche! Raakin hatte ihr eine Kueche gegeben! Sie beruehrte die Kupferschuesseln und Toepfe, die Gewuerze, die fein saeuberlich beschriftet aufgereiht waren. unterm Ofen war das holz rot gluehend am knistern.
Im stillen dankte sie Eluive fuer das bisschen Gnade dass ihr erwiesen wurde in diesem Fremden Land.
Sie wuerde untem schlafen koennen, es herrschte eine warme Temperatur und in der anderen Nische war ein Vorhang hinter der sich ein Badebecken verbarg. In der dritten Raakins arbeitstisch und in der vierten und Letzten gab es ein Bett fuer sie.
Es mutete ihr etwas seltsam zu, dass sie und Raakin in einem Raum zusammen arbeiten sollten. er an seinen traenken, salben und tinkturen, sie am Herd.
Gewoehnungsbeduerftig
Eilig ging sie die Bestaende durch und pruefte was noch fehlte.
Sie hatte den ganzen Tag ueber ihrem Kochbuch gegruebelt und versucht die alten Rezepte zu entziffern, hatte neue eingefuegt und sich den Kopf zerbrochen wie sie ohne eine kueche kochen sollte. Gab es einen Bauern auf MenekUr? Das Land war sicher nicht sehr fruchtbar. Dazu noch die heisse Sonne. Sie schuettelte den Kopf. Nein. sie hatte keine Bauernhoefe gesehen. Sie kannte auch keine Bauern auf dem festland oder deren Preise. Vielleicht wuesste Raakin einen Rat. Er kannte sicher irgendwen. Ansonsten wuerde sie sich selber auf die Suche machen. Jetzt wo sie frei war, durfte sie sich mal sich auf dem Festland umgucken. SToebern. Suchen.
Vielleicht fand sie einen guten Mann, der sich um sie kuemmern wuerde, wenn Raakin weiterhin dieser Aalina irgendwer schoene Augen machte.
Es war ihr gelungen waehrend ihres Sklavendaseins ihre Jungfraeulichkeit zu bewahren. Weiss Eluive wie sie das geschafft hat. Vielleicht ... irgendwann.. ein Mann.. ein heim... kinder.. nicht hungern...Vielleicht einen kleinen Hof?
sie liess sich auf bett plumbsen und gluckste vergnuegt. Alleine die Vorstellung ein Mann wuerde in ihr mehr sehen als einen appetitlichen Happen amusierte sie. Sie wusste, Maenner, zumindest jene die ihr begegnet sind. waren staendig auf der suche nach einer anderen Frau, oder versuchten sie zu erpressen und bei ihnen zu liegen, boten ihr gold an, schmuck... allerlei... vieles.. und wiederum nichts.
Sie war mittellos. Aber verdammt noch mal arroganter als gut fuer sie war.
Als wuerde sie sich einem Kerl hingeben der daraufhin wieder zu seiner Aal...
Sie riss die Augen auf! Was dachte sie sich eigentlich gerade!?
Jassie du bist nicht ganz bei Trost!
Ein Kueche! Raakin hatte ihr eine Kueche gegeben! Sie beruehrte die Kupferschuesseln und Toepfe, die Gewuerze, die fein saeuberlich beschriftet aufgereiht waren. unterm Ofen war das holz rot gluehend am knistern.
Im stillen dankte sie Eluive fuer das bisschen Gnade dass ihr erwiesen wurde in diesem Fremden Land.
Sie wuerde untem schlafen koennen, es herrschte eine warme Temperatur und in der anderen Nische war ein Vorhang hinter der sich ein Badebecken verbarg. In der dritten Raakins arbeitstisch und in der vierten und Letzten gab es ein Bett fuer sie.
Es mutete ihr etwas seltsam zu, dass sie und Raakin in einem Raum zusammen arbeiten sollten. er an seinen traenken, salben und tinkturen, sie am Herd.
Gewoehnungsbeduerftig
Eilig ging sie die Bestaende durch und pruefte was noch fehlte.
Sie hatte den ganzen Tag ueber ihrem Kochbuch gegruebelt und versucht die alten Rezepte zu entziffern, hatte neue eingefuegt und sich den Kopf zerbrochen wie sie ohne eine kueche kochen sollte. Gab es einen Bauern auf MenekUr? Das Land war sicher nicht sehr fruchtbar. Dazu noch die heisse Sonne. Sie schuettelte den Kopf. Nein. sie hatte keine Bauernhoefe gesehen. Sie kannte auch keine Bauern auf dem festland oder deren Preise. Vielleicht wuesste Raakin einen Rat. Er kannte sicher irgendwen. Ansonsten wuerde sie sich selber auf die Suche machen. Jetzt wo sie frei war, durfte sie sich mal sich auf dem Festland umgucken. SToebern. Suchen.
Vielleicht fand sie einen guten Mann, der sich um sie kuemmern wuerde, wenn Raakin weiterhin dieser Aalina irgendwer schoene Augen machte.
Es war ihr gelungen waehrend ihres Sklavendaseins ihre Jungfraeulichkeit zu bewahren. Weiss Eluive wie sie das geschafft hat. Vielleicht ... irgendwann.. ein Mann.. ein heim... kinder.. nicht hungern...Vielleicht einen kleinen Hof?
sie liess sich auf bett plumbsen und gluckste vergnuegt. Alleine die Vorstellung ein Mann wuerde in ihr mehr sehen als einen appetitlichen Happen amusierte sie. Sie wusste, Maenner, zumindest jene die ihr begegnet sind. waren staendig auf der suche nach einer anderen Frau, oder versuchten sie zu erpressen und bei ihnen zu liegen, boten ihr gold an, schmuck... allerlei... vieles.. und wiederum nichts.
Sie war mittellos. Aber verdammt noch mal arroganter als gut fuer sie war.
Als wuerde sie sich einem Kerl hingeben der daraufhin wieder zu seiner Aal...
Sie riss die Augen auf! Was dachte sie sich eigentlich gerade!?
Jassie du bist nicht ganz bei Trost!