Früh am Morgen erwachte sie. Noch vollkommen benommen schaute sie aus von der letzen Nacht. Sie erhebte sich langsam von der Bank, die vor dem Kamin stand und ließ ihren Blick umherschweifen.
Alle schliefen noch.
Mit Vorsicht fuhr sie mit der rechten Hand über ihre große Wunde, die sich vom Handgelenk bis zum Ellenbogen zierte.
Angeblich wurde sie von einem Panther angegriffen, wie sie es behauptete. Auch so viel Mühe sich Thoran mit der Bandage gegeben hatte, es half nicht.
Ein schlechtes Gewissen plagte sie, denn sie hat Thoran und Fandor angelogen.
Thoran's Blick teilte ihr teilweiße mit, dass er es ihr wahrscheinlich nicht glaube, dennoch versuchte sie ihn zu überzeugen. Noch vollkommen ermüdet ging sie die Treppen der Akademie hinab und ließ ihre müden Augen durch die Gegend schweifen.
Mit einem ruck packte sie ihre Tasche und machte sich auf den Weg zu der Mine, die sie daraufhin auch betrat.
Ihre Schwester, Tammy, war jedoch nicht aufzufinden. Vielleicht würde sie ja eher mit der Nachricht fertig, dass ihre Mutter verstorben ist, aber das musste wohl noch warten.
Skelem's Kryss war schnell gemacht, den sie nach dem abkühlen in ein sauberes Tuch packte. Als sie mit all ihren Aufgaben fertig war, führte sie der Weg wieder zur Akademie. Immer noch war es sehr früh und alles war still. Es war schon fast unheimlich.
Still saß sie auf einen der zahlreichen Baumstämmen um das große Feuer und betrachtete aufmerksam und stark nachdenklich das Lodern der Flammen. Einige Tränen bildeten sich in ihren Augen, die auch schnell den Weg über ihre Wangen fanden und anschließend auf das grüne Gras tropften.
Nie hatte sie gewollt, dass sich jemand um sich kümmert, genauso wenig wie sie wollte, dass sich jemand jemals Mühe für sie gibt.
Wirklich niemals hatte sie etwas verlangt, weder sich bei jemandem ausgesprochen. Lauter Lügen prägten nun ihr Leben. Immer wieder versuchte sie sich rauszureden, in jeder Situation, auch wenn es viele Leute gab, die sie zuquatschen könnte, doch das wollte sie nicht. Sie wollte niemanden belasten... Und schon gar nicht mit "ihren" Problemen.
Als sie sich vom Baumstamm erhob, ging sie zu den Toren, wo sie Selina auffand, die Jeanette erschreckte. Sie redeten eine Weile und Jeanette versuchte auf andere Gedanken zu kommen. Sie bekam viel mit, was sie bislang noch nicht wusste. Irgendwie kamen sie auf das Thema Khakzal, dass er eine Statue besaß, die seinen Körper zeichnete. Vollkommen verblüfft blickte sie Selina an und sie machten sich sofort auf den Weg zu dieser Statue.
Amüsiert schmiedeten sie Pläne...
"Na der wird vielleicht ne Fratze ziehen! Für wen hällt er sich?! Sein Gesicht will ich dann sehn wenn er das sieht!"...
Noch eine ganze Weile redeten sie über den Plan. Jeanette sollte das pinkene Seidenkleid besorgen, dass sie der Statue in der nächsten Zeit überziehen werden. Selina wollte sich um den Rest kümmern.
Eilig gingen sie wieder zur Akademie, wo nun auch Malachai und Sienara waren. Selina ging zu ihnen an das große Feuer, sie schaute jedoch erstmals nach Fandor, der noch schlief. Seufzend ging sie die Treppen hinab und gesellte sich zu den dreien.
Sie saß an einem einzelnen Baumstamm und blickte wieder nachdenklich nur in das Lodern der Flammen.
Überlegend... Was sie Fandor sagen sollte, der ziemlich sauer auf sie war.
Überlegend... Wie sie Tammy, Mutters Tod beibringen soll.
Und überlegend... Ob sie Fandor nun doch alles beichten soll...
Schmerzhaftes, hartes Leben...
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Jeanette Mignus
Schmerzhaftes, hartes Leben...
Zuletzt geändert von Jeanette Mignus am Dienstag 2. Dezember 2008, 17:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Jeanette Mignus
Ängstlich sah ihr Gesicht aus als sie durch ihre Haustüre nach draußen ging. Schon wieder hatte sie den selben Traum gehabt...
Sie schläft ruhig in ihrem Zimmer, die Kerze auf ihrem Nachttisch geht irgendwann von alleine aus. Der Regen schlägt gegen ihr fenster und es blitzt wie seit Jahren nicht mehr. Von unten hört man den alten Holzboden knirschen. Sie war auf jeden Fall nicht alleine im Haus. Es klang furchtbar. Wieder mal schlug ein Blitz ein und sie riss ihre Augen auf vor Schreck, wobei ihr dann auch sofort diese seltsamen Geräusche auffielen. Sie schließte sofort wieder ihre Augen und wartete ab, aus Angst.
Ihre Türe öffnete sich um einen Spalt, das merkte sie sofort als sie zu quietschen begann. 'Unauffällig' versuchte sie sich im 'Schlaf' umzudrehen und blickte starr zum Fenster. Es wurde auf einmal sehr hell. Sie gerat vollkommen in Vergessenheit und stand auf um aus dem Fenster schauen zu können, was da nun los sei. Das Lodern der Flammen um ihrem Haus spiegelte sich in ihren Augen. Als sie merke, dass sich ihr etwas nähert erstarrte sie wieder. Plötzlich merkte sie wie etwas kaltes und schleimiges ihre rechte Schulter berührte. Sofort drehte sie sich um und vor ihr stand eine seltsame Gestalt, wie man nur aus Gruselgeschichten kennt. Das Gesicht war blutverschmiert, wie des Rest seines Körpers. Viele Narben und Wunden zierten das Gesicht dieser Gestalt. Die Augen waren weiß, so weiß wie Schnee. Wenn nicht noch weißer. Es hatte weder Pupillen, noch Augäpfel. Seine Lippen waren aufgerissen und die Haare gingen bis zum Boden. Das war alles was sie erkennen konnte in der kurzen Zeit. Besser gesagt, mehr wollte sie auch gar nicht sehen. Ihr Blick war auf sein Gesicht gerichtet, jedoch konnte sie durch das helle Feuer aus dem Augenwinkel etwas glänzendes erkennen, dass er anscheinend in der Hand hielt. Sofort beisste sie ihm in den Arm und rannte die Treppen hinab, sie versuchte aus der Eingangstüre zu entkommen. Als sie diese öffnete, kam ihr Feuer entgegen und die Türe löste sich plötzlich auf. Sie rannte zur Küche in der Hoffnung, sie könnte dort aus dem Fenster flüchten, jedoch klemmte das Fenster und lies sich nicht öffnen. Sie nahm sich einige Küchentücher und tränkte sie rasch im Waschbecken ehe sie sich diese an den Mund hielt. Mit hohem Tempo bewegte sie sich zum Hintereingang des Hauses. Doch kurz bevor sie die Türe öffnen konnte, fiel ein brennender Pfosten vor diese und versperrte ihr den Weg. Immer mehr Teile ihres Hauses brachen ein. Alles was ihr jetzt noch blieb war der Keller, wo sie auch hinrannte. Sie versuchte sich dabei am Geländer festzuhalten doch es brach auseinander und sie fiel die Treppen herab. Sofort war sie bewusstlos.
Gerade als sie ihre Augen öffnen wollte, kam blitzartig die Gestalt vor sie und schnitt ihr mit einem Messer, dass sie selbst herstellte, die Kehle auf.
Eilig reitete sie zu Arak, denn schlafen konnte sie sowieso nicht mehr. Sie stieg von ihrem Pferd und band es an. Gerade als sie bei den Treppen war, kam ihr ein Rabe entgegen, den sie anlächelte.
Plötzlich erschreckte sie. Eine Stimme summte, die jedoch keiner vernehmen könnte. Leise bekam sie zu hören:
"Ivy?" Rasch schüttelte sie den Kopf.
"Du hat den Geruch von Tod an dir..." Summte es vor sich hin. Sofort dachte sie wieder an ihren Traum den sie erst wieder vor einigen Minuten hatte, indem sie umgebracht wurde.
"Wo ist Ivy?!" Ängstlich zuckte sie mit den Schultern.
Sie merkte das Arak die ganze Zeit hinter ihr stand. Er schien verwirrt darüber zu sein, da es aussah als würde sie mit sich selbst reden. Als sie ihm davon erzählte, bat er sie sofort einen anderen Platz aufzusuchen, da es für sie zu gefährlich hier wäre. Sie mochte es nicht wenn man sie behandelte als wäre sie ein kleines Kind, oder ein zerbrechliches Weib, das einfach nur lebte. Sie wurde etwas wütend bei seinen Worten, was er dann aber nicht verstand.
"Männer..."
dachte sie sich. Daraufhin in der Taverne sprachen sie über das Geschen.
"Es ergibt einfach keinen Sinn!"...
Sie schläft ruhig in ihrem Zimmer, die Kerze auf ihrem Nachttisch geht irgendwann von alleine aus. Der Regen schlägt gegen ihr fenster und es blitzt wie seit Jahren nicht mehr. Von unten hört man den alten Holzboden knirschen. Sie war auf jeden Fall nicht alleine im Haus. Es klang furchtbar. Wieder mal schlug ein Blitz ein und sie riss ihre Augen auf vor Schreck, wobei ihr dann auch sofort diese seltsamen Geräusche auffielen. Sie schließte sofort wieder ihre Augen und wartete ab, aus Angst.
Ihre Türe öffnete sich um einen Spalt, das merkte sie sofort als sie zu quietschen begann. 'Unauffällig' versuchte sie sich im 'Schlaf' umzudrehen und blickte starr zum Fenster. Es wurde auf einmal sehr hell. Sie gerat vollkommen in Vergessenheit und stand auf um aus dem Fenster schauen zu können, was da nun los sei. Das Lodern der Flammen um ihrem Haus spiegelte sich in ihren Augen. Als sie merke, dass sich ihr etwas nähert erstarrte sie wieder. Plötzlich merkte sie wie etwas kaltes und schleimiges ihre rechte Schulter berührte. Sofort drehte sie sich um und vor ihr stand eine seltsame Gestalt, wie man nur aus Gruselgeschichten kennt. Das Gesicht war blutverschmiert, wie des Rest seines Körpers. Viele Narben und Wunden zierten das Gesicht dieser Gestalt. Die Augen waren weiß, so weiß wie Schnee. Wenn nicht noch weißer. Es hatte weder Pupillen, noch Augäpfel. Seine Lippen waren aufgerissen und die Haare gingen bis zum Boden. Das war alles was sie erkennen konnte in der kurzen Zeit. Besser gesagt, mehr wollte sie auch gar nicht sehen. Ihr Blick war auf sein Gesicht gerichtet, jedoch konnte sie durch das helle Feuer aus dem Augenwinkel etwas glänzendes erkennen, dass er anscheinend in der Hand hielt. Sofort beisste sie ihm in den Arm und rannte die Treppen hinab, sie versuchte aus der Eingangstüre zu entkommen. Als sie diese öffnete, kam ihr Feuer entgegen und die Türe löste sich plötzlich auf. Sie rannte zur Küche in der Hoffnung, sie könnte dort aus dem Fenster flüchten, jedoch klemmte das Fenster und lies sich nicht öffnen. Sie nahm sich einige Küchentücher und tränkte sie rasch im Waschbecken ehe sie sich diese an den Mund hielt. Mit hohem Tempo bewegte sie sich zum Hintereingang des Hauses. Doch kurz bevor sie die Türe öffnen konnte, fiel ein brennender Pfosten vor diese und versperrte ihr den Weg. Immer mehr Teile ihres Hauses brachen ein. Alles was ihr jetzt noch blieb war der Keller, wo sie auch hinrannte. Sie versuchte sich dabei am Geländer festzuhalten doch es brach auseinander und sie fiel die Treppen herab. Sofort war sie bewusstlos.
Gerade als sie ihre Augen öffnen wollte, kam blitzartig die Gestalt vor sie und schnitt ihr mit einem Messer, dass sie selbst herstellte, die Kehle auf.
Eilig reitete sie zu Arak, denn schlafen konnte sie sowieso nicht mehr. Sie stieg von ihrem Pferd und band es an. Gerade als sie bei den Treppen war, kam ihr ein Rabe entgegen, den sie anlächelte.
Plötzlich erschreckte sie. Eine Stimme summte, die jedoch keiner vernehmen könnte. Leise bekam sie zu hören:
"Ivy?" Rasch schüttelte sie den Kopf.
"Du hat den Geruch von Tod an dir..." Summte es vor sich hin. Sofort dachte sie wieder an ihren Traum den sie erst wieder vor einigen Minuten hatte, indem sie umgebracht wurde.
"Wo ist Ivy?!" Ängstlich zuckte sie mit den Schultern.
Sie merkte das Arak die ganze Zeit hinter ihr stand. Er schien verwirrt darüber zu sein, da es aussah als würde sie mit sich selbst reden. Als sie ihm davon erzählte, bat er sie sofort einen anderen Platz aufzusuchen, da es für sie zu gefährlich hier wäre. Sie mochte es nicht wenn man sie behandelte als wäre sie ein kleines Kind, oder ein zerbrechliches Weib, das einfach nur lebte. Sie wurde etwas wütend bei seinen Worten, was er dann aber nicht verstand.
"Männer..."
dachte sie sich. Daraufhin in der Taverne sprachen sie über das Geschen.
"Es ergibt einfach keinen Sinn!"...