die Reise nach Menek Ur

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Finn Bunjam

die Reise nach Menek Ur

Beitrag von Finn Bunjam »

Nun war es also soweit. Wir ziehen in den Krieg. Gemeinsam mit Verbündeten gegen den gemeinsamen Feind. Finn wusste nicht warum, aber er freute sich darauf. Endlich konnte er mal beweisen was er kann.
Er traff sich am späten Nachmittag mit Roghvatr um gemeinsam zu üben. Später kam Karja hinzu, und sie droschen gemeinsam aufeinander ein.
Nach etlichen Schwertschlägen rief der Thain auf, sich bereit zu machen. Man würde sich in wenigen minuten am Tor treffen, mit allem was man brauchte, um in eine Schlach zuziehen. Finn hatte seine Sachen am Tage zuvor gepackt, so hatte er es nicht ganz so eilig. Am Tor angekommen nahm er seinen Mustang und marschierte vor die Tore Wulfgards. Der Thain befahl ihm sein Pferd wegzubringen, er würde einen Kaltblüter bekommen. Einen Kaltblüter, dachte Finn...mey eygener Kaltblüter, endley. Nach dem die wichtigsten Sachen untergebacht wurden, ritt man gemeinsam zum Hafen nach Lameriast. Es war eine lange Fahrt mit dem Schiff. Am Hafen von Menek Ur empfing man uns sogleich freudig. Man hätte eigens für uns ein Haus eingerichtet, so hiess es. Als man uns dann zu "unserem" Haus brachte, waren doch alle positiv überrascht. Die Rolle als Gastgeber kannten die Menekaner sehr gut. Alles wurde so eingerichtet das ein Thyre sich wohl fühlt.
Nachdem nun alle Vorräte verstaut wurden, gingen einige Thyren pennen, nur Roghvatr und mir nich. Wir wollten uns die Wüste ansehen. In der Wüste angekommen wurden wir sogleich von zwei komischen großen Käfern in empfang genommen. Einige Zeit rannten wir durch die große Sandwüste Menek Urs um uns an deren Wesen zu ergötzen, dir wir mit freude nieder rannten. Erschöpft durch die schweren Schritte durch den Sand und durch die Sonne, kamen wir an unserer Hütte an und vielen gleich Tot ins Bett. Die erste nacht schlief ich recht ruhig, denn nachts war es angenehm kühl in der Wüste.
Die nächsten Tage verliefen für mich ohne Aufregung. Täglich übte ich mit Kanubio meine Schwerthand. Jedoch merkte ich schnell das Kanubio nicht gerade bei der Sache war. Er erzählte mir das sein Weib Lidwina in der nacht wohl von einem Sandsturm entführt wurde, und man nichts tun könne, außer in Gedanken bei ihr zu sein. Dies taten wir von dann an jeden Tag.
Eines Tages, während wir so am üben waren, gingen die Alarmglocken Menek Urs los. Sofort rannten wir
ins Haus um unsere Rüstungen anzulegen. Kurze Zeit später trafen wir dann am Nordtor der Stadt ein, wo sich bereits einige Wachen versammelten. Eine schwer verletzte Menekanerin kam uns entgegen. Sofort dachte man an die beginnende Schlacht. Als wir vors Tor traten standen dort jedoch lediglich zwei Städter, die entweder den Kriegsausbruch verschliefen, oder aber zu blöd waren, zubemerken das Krieg herrschte. Sie wollten angeblich Salz kaufen, wurden jedoch gleich gebeten, die Insel zu verlassen. Mich schickte man an die Hebel der Tore. Ich solle sie verschliessen bis man mir befahl diese zu öffenen. Kanubio sah derzeit eine riesen grosse fette Ratte, die in die Stadt lief. Ich solle sie erledigen, bevor die Krankheiten verbeitet sagte er mir. Schonmal versucht eine Ratte in einer grossen Stadt zu finden? Ich hielt meine Augen offen, konnte jedoch keine sehen. Nach dem die Claner wieder die
Stadt betraten, wurde unsere Aufmerksamkeit von einem weiblichen Geschrei geweckt. Sofort eilten wir zu dieser, und bemerkten gleich warum die gute Frau schrie. Sie entdeckete unsere Ratte. Schnell versuchten wir sie einzukesseln, was uns schliesslich gelang. In einem Teppichbasar versteckte sie sich unter dem Tisch, wo Kanubio und ich sogleich versuchten sie nieder zustrecken. Kanubio´s Schlag saß. Nun lag sie da. Blutete den schönen teuren Teppich voll. Während wir uns berieten wie wir, was wir nun mit ihr machen, fing die Ratte an zu blubbern. Wie Speck in der Pfanne blubberte die Ratte, und wurde immer größer. Ein widerlicher Gestank verbreitete sich. Nach einer kurze weile lag vor uns eine Blauhaut. Sie rührte sich nicht, atmete jedoch flach. Sofort ergriffen wir ihn, und schleppten ihn in den Kerker. Dort bewachten wir ihn mit einer Menekanischen Wache. Wir beschlossen ihn erstmal da zubehalten denn es war ein grosser Vorteil einen Schergen des Feindes in unserer Gewalt zu haben. Um keine Gefahr einzugehen bekam er regelmäßig mit einer Thyrischen Pfanne auf den Kopf, und wurde somit jedesmal bewusstlos.
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