Der Clan, die Liebe, eine Zukunft.

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Fjorleif Brandrulfr

Der Clan, die Liebe, eine Zukunft.

Beitrag von Fjorleif Brandrulfr »

Teil1- Ein Anfang:

Einige Tage war nun der junge Tieflaender bereits im Lande Gerimor.
Im Clan Hinrah gut auf gehoben, genoss er bis weilen die Zeit hier, Ewigkeiten verbrachte er damit
seinen Koerper auf ein neues zu Stählen. Die lange Reise, die wenige Nahrung und die Anstrengung standen ihm noch eine weile im Gesicht geschrieben. Sein Koerper lang nicht mehr so Athletisch, sondern eher dürr wirkend.
Sein langes Weißes Haar, Grün schimmernd wühlte auf in der ihm Peitschenden Luft.
Der Tag war kühl und der Schnee war auf dem Grund gefroren, nicht mal die Sonne konnte dafür sorgen Wärme zu bringen. Die kürzlich eingeschlagene Trauer, hatte man bereits überstanden. Obwohl er noch immer mit leicht bekleideten Oberkoerper herum lief, nur um Seymor Ehre zu erweisen.
Jede Minute, jeden Tag verbrachte er meist damit seinen Ahnen zu danken und ihnen andacht zu schenken.
Sie waren es die ihm den Weg ebneten und ihn zu seinen Ziel auf Gerimor brachten.
Der Clan Hinrah, dem war er sich jetzt sicher, fühlte er sich nun verbunden.
Noch mehr würde er nun Trainieren, Jagen und versuchen sich als würdig genug zu erweisen, um dem Clan bei zu stehen.

Er hoffte sich so auch, die Erlaubniss sich naeher mit Erinna zu verbinden. Jene die er in Anfaenglicher Zeit auf Gerimor als eine nette aufgeschlossene Frau kennen lernte.
Mit jedem Tag als eine Sensible und Herzensgute Frau und jede Minute als Treue Seele.
Sie war es die er sich nun hin gegeben fuehlte, sein Herz sollte ihr gehoeren so wie sie ihr Herz ihm bereits offenbarte.
Erinna Hinrah

Beitrag von Erinna Hinrah »

War sie nicht einfach zu schnell gewesen? War es nicht doch eher der Wunsch gewesen, nach dem Unfall, in der Alten - Neuen Fremde jemanden zu haben der ebenso "Neu" war, der sie verstand, an den sie sich lehnen konnte? Sie hatte Hemmungen gehabt sich ihm zu nähern, als er ihr gesagt hatte er wolle keine Beziehung, keine Liebe, mit den Regeln die Falk, ihr Vater, aufgestellt hatte.

Jetzt hier im Wald, würde sie es vielleicht wissen. Der Kuss war gewesen, aber war er nicht gewesen, weil sie einen Tag zuvor ihren Sohn verloren hatte und sich stärker als zuvor nach Halt und Liebe sehnte? Trotzig wollte sie ihn zwingen genauso schnell zu sein wie sie. Sie wollte nicht akzeptieren das er nicht verstand wozu es die Regeln gab. Sie wollte ihn zwingen zu verstehen. Falk hatte ihnen den Segen gegeben alles zu tun was nicht nackt war. War das nicht schon eine Menge?

In einem Kuss konnte man schon sehen, war es nur die pure Lust, das Verlangen die Begierde oder war es die Liebe. Sie musste sich wärend sie nachdachte eingestehen das sie es nicht wusste. Sie hatte sich diesen einen Kuss gewünscht, ihr Körper hatte dabei gebebt und danach? Danach hatte sie sich irgendwie nicht mehr nach einem Kuss gesehnt, nur noch nach Nähe.

Als ihr Sohn verbrannt wurde, hatte sie Fjorleifs Hand in ihrer gespürt, sie hatte seinen Daumen auf ihrem Handrücken gefühlt und auch den Arm um ihre schmale Schultern, aber sie hatte ihn dem Moment den festen Halt vermisst, den ihr Falk gegeben hatte. Sicher Fjorleif konnte den Kleinen nichtmal mal mehr kennenlernen, aber wenn man jemanden liebt, wirklich liebt, war das dann nicht egal?

Argos war die Zeit am Tage dagewesen, er hatte sie gewärmt wenn sie vom Weinen und vor Übermüdigkeit fror. Er hatte sie gefragt ob sie Hunger habe, sanft dazu gezwungen zu essen. Er hatte sie gefragt ob sie Lust zum Jagen habe um sie abzulenken. Seine Nähe hatte ihr gutgetan, seine sanften Ablenkungsversuche. Ihr war schwindelig geworden als sie einen Blick in seine Augen gewagt hatte, sie hatte geglaubt ihr Herz würde zersprengen, so schnell hatte es geschlagen. Sie hatte bei ihm nicht das Gefühl ein kleines etwas zu sein neben einem Riesen.

Sie wusste nicht mehr was sie fühlen sollte. Die Tage im Wald würden ihr Aufschluss dessen geben, zu wem der beiden sie sich mehr hingezogen fühlte. Suchte Fjorleif sie? Suchte Argos sie? Suchte überhaupt jemand sie?
Fjorleif Brandrulfr

Beitrag von Fjorleif Brandrulfr »

Für Fjorleif war es zunächst Selbstverständlichkeit, für jemand anderen da zu sein. Für ihn rede und Antwort zu stehen wenn jene Person auch nach Antworten suchte.
Er konnte ihr nur das geben, was er selber schon wusste. All diese Weisheiten die er über die Jahre dazu gelernt hatte.
Es war schon komisch das eine Frau wie Erinna es war, in ihm eine art Fenster öffnete. Ein Fenster zur Liebe, durch das er nicht passen würde.
War er für immer dazu verdammt, zu helfen..
Er erinnerte sich noch an die Worte die er ihr sagte.
Schoen ist es wenn andere Menschen glücklich werden, er selbst würde sich niemals vor eine Person drängen. Mehr wollen als es jemand anderes Will.
So etwas wie Eifersucht hatte er noch nie gespürt.
Das stimmt auch, Eifersucht kannte er bis weilen noch nicht.
Doch wie würde es sein wenn eines Tages dieses Gefühl von Eifersucht kommen würde. Wie sehr würde es sein Herz durchbohren und den kalten Schauder von Zorn und Hass über ihn legen?
Wissen konnte er es nicht, doch mit jedem Angstgefühl das er dazu bekamm, war sein drang zu den Ahnen größer. Sein Wille zurück dort hin zu kehren wo er wohl hin gehoerte, ins Kalte Land. Dort wo sich ihm die Dame im Wind offenbarte.
Doch wäre es nicht törricht, ihr zu folgen und dann doch wohl auf halben Weg abzubrechen.
Nur eins würde ihm wohl klarheit schenken, doch dazu müsste er sich durch ringen. In einen Kampf von Eifersucht, Liebe, Leid oder gar Schmerz.
Wer würde den Kampf gewinnen?
Die Kälte, oder doch die Wärme?
Hass, geboren aus Eifersucht?
Liebe, geboren aus letzt endlicher Zweisamkeit?
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