Die Todgesagte Schwester

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Baygon Lypsan

Die Todgesagte Schwester

Beitrag von Baygon Lypsan »

....als Baygon das neue Gesicht im ORden Tirells sah, wurde ihm schwummrig. Ein Gefühl schlich sich in ihm ein, als würde er die etwa gleichaltrige Frau bereits ewig kennen. Reika, sich noch in den Fremden Gemäuern Tirells unwohl fühlend, berichtete dem von Neugier gepeinigten Baygon ihr Schicksal und den weg in die Akademie.
Reika wurde im Wald gebohren. Fern jeglicher Hilfe starb ihre Mutter als sie Reika gebahr. Das neugeborene dem selben Schicksal einst nahe gewesen wurde von einem Mann namens Melchior gefunden und erzogen, berichtete sie schüchtern.
Baygon der sich erst nichts weiter über ihre Geschichte dachte, die er betroffen abnickte erinnerte sich plötzlich an ein Gespräch mit seinem Vater. Einst sprach er ihn auf seine Mutter an und Galrath der dieses Thema gerne mied konnte seinen heranwachsenden Sohn Baygon irgendwann nicht mehr hinhalten und erzählte ihm das seine Mutter die letzte Schwangerschaft nicht überstand und das Kind im Wald erfror.
Nun blickte er Reika etwas entsetzt an. Diese jedoch berichtete gerade das Melchior neben ihrer toten Mutter einen seltsamen Stab entdeckte. Sie hielt den Stab hervor um ihn Baygon zu zeigen. Dieser erkannte sofort den geschrumften Magierstab des Beschwörerkreises. Doch sein Augenmerk wich rasch vom Stab ab als er Reikas verkürzten Mittelfinger sah. Reika blickte ihn fragend an und frug was denn mit ihm nur sei. "Du hast einen verkürzten Mittelfinger?" entgegnete er und blickte sie durchdringend an. "Ja so war er immer schon..." sprach sie schüchtern. "Ebenso wie der meine" und Baygon zig seine rechte hervor und stellte ihn zur schau. "Ich bin ohne Mutter aufgewachsen musst du wissen. Ich habe sie nie kennengelernt. Mein Vater arbeitete einst als Söldner ehe meine Mutter schwanger wurde. Er legte das Söldnerleben nieder und mietete einen Baurnhof um dort seine letzten Jahre zu verbringen und mich großzuziehen. Er redete nicht oft von meiner Mutter und ich musste jede Information über sie aus ihm herausquetschen. Doch er erzählte mir das sie ein weiteres mal Schwanger war. Doch....." :erstockte einen Moment ehe er fortfuhr. "Doch sie starb Hochschwanger an einem eisigen Spätwintertag im Wald an der Erschöpfung der Wehen und des stechenden Eises. Auch das Kind sei angeblich erforen und todgeglaubt." Reika blickte ihn nun entsetzt und völlig verängstigt an. "Du...du meinst?" stotterte sie. "Ja...das meine ich Reika du bist meine todgeglaubte Schwester Reika Lypsan!"
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