Waldgeschichten
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Talii Cratz
Waldgeschichten
Der Wind wehte sanft durch das erste helle Grün des Frühlings, die frischen Blätter sangen im Wind während Talii an einen alten knorrigen Baum gelehnt in die Baumwipfel sah. Ihre Seele heilte, hier im Wald und mit Hilfe ihres Gefährten Wilderich, dem Schmied. Fast täglich streiften sie durch die Wälder Lameriasts, schliefen im weichen Moos und badeten im Fluß. Er ließ sie die Vergangenheit vergessen. Das Leben war plötzlich wieder schön und ihr Herz sang wie die Vögel hoch oben über der Erde.
Einzig und allein machten ihr ihre Träume Sorgen, Träume in denen sie schlafwandelte und mit Bolzen schoß . Ein eigens für sie hergestelltes Tränklein gegen Schlafwandlerey sollte Abhilfe schaffen. Nur ein Tropfen jeden Abend vor dem Einschlafen würde genügen, wie der alte Torjan meinte. Er selbst war nach einer demonstrativen Probe glückseelig träumend von Stuhle gekippt .
Allabendlich, wenn sie nahe eines wärmenden Feuers , beisammenlagen und sich gute Nacht wünschten, hatte sie einen Tropfen genommen, heimlich und es für sich behaltend, denn wollte sie Wilderich nicht mit ihrem Ungemach belasten. So sehr sie sich auch anstrengte, und noch Wil's streichelnde Hand in ihrem Nacken spürte, konnte sie dem Drang des plötzlichen Schlafes nicht widerstehen. Als würde sich ein weicher samtener Umhang um sie betten, versank sie in traumlosen Schlaf , nur um dann Stunden später in der Herrlichkeit des Waldes frisch und erholt zu erwachen.
Sie hatte ihr Zuhause gefunden, hier , in den Tiefen des Waldes .. nie mehr würde sie gehen ...........
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/Feenwald1.jpg[/img]
Einzig und allein machten ihr ihre Träume Sorgen, Träume in denen sie schlafwandelte und mit Bolzen schoß . Ein eigens für sie hergestelltes Tränklein gegen Schlafwandlerey sollte Abhilfe schaffen. Nur ein Tropfen jeden Abend vor dem Einschlafen würde genügen, wie der alte Torjan meinte. Er selbst war nach einer demonstrativen Probe glückseelig träumend von Stuhle gekippt .
Allabendlich, wenn sie nahe eines wärmenden Feuers , beisammenlagen und sich gute Nacht wünschten, hatte sie einen Tropfen genommen, heimlich und es für sich behaltend, denn wollte sie Wilderich nicht mit ihrem Ungemach belasten. So sehr sie sich auch anstrengte, und noch Wil's streichelnde Hand in ihrem Nacken spürte, konnte sie dem Drang des plötzlichen Schlafes nicht widerstehen. Als würde sich ein weicher samtener Umhang um sie betten, versank sie in traumlosen Schlaf , nur um dann Stunden später in der Herrlichkeit des Waldes frisch und erholt zu erwachen.
Sie hatte ihr Zuhause gefunden, hier , in den Tiefen des Waldes .. nie mehr würde sie gehen ...........
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/Feenwald1.jpg[/img]
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Talii Cratz
Die Frühlingstage wurden länger und wärmer und im Wald blühte das Leben. Eifrige Vogelpärchen fütterten in geschäftigem Wechsel ihren hungrigen Nachwuchs.Hasen und Rehe hinterließen ihre Spuren und Talii folgte diesen aufmerksam, wenn auch noch zu ungeschickt und laut. Hier ein Knacken und dort ein Zurückschnellen eines im Weg hängenden Zweiges warnte bereits die gesammte Waldbevölkerung bevor Talii auch nur eines dieser Waldwesen zu sehen bekam. Ein lustiges Lachen ließ sie dort mitten im Walde aufschrecken, und als sie sich umwand blickte sie in das Gesicht von Ali, von ihr und Wil mittlerweile späßelnd "Froschbär" genannt. Die Zipfel ihres verfilzten blonden langen Haares hingen unter einer Kopfbedeckung aus grüngefärbtem Bärenfell hervor und ihr hübsches, aber recht schmutziges Gesicht grinste sie schelmisch an. " Du bist aber leicht zu finden," scherzte sie , worauf Talii sie anbettelte ihr endlich doch das lautlose Schleichen im Wald beizubringen.
Tage gingen aus und ein, oftmals verbrachten sie Stunden an Marie's Lagerfeuer, bei geröstetem, in Kräuter gewickeltem Fleisch , ihren wilden und teils unglaublichen Geschichten lauschend. Wilde Tiere, davon einen Bären und einen Luchs nannten sie ihre Freunde und Talii und Wil empfahlen ihre Seelen bereits an die höheren Mächte als jene an ihen schnupperten . Das Leben im Walde war so völlig anders als das ihre zuvor. Keine Zwänge bestimmten den Tag, man aß , wenn man etwas fand, dann und wann eine Frucht , eine Wurzel oder gar ein Stück Brot wenn Wil sie in die am Südstrand gelegene Taverne ausführte.Wurde man müde, bot sich das weiche Waldesmoos zum Verweilen an .
Bald schon rückten Talii's quälenden Erinnerungen fort, ersetzt durch die neuen Freunde, der Frühlingsstimmung und ihren Gefährten , welcher so liebevoll ein fester Bestand ihres neuen Lebens geworden war .
Und als würde das Leben des Waldes auf sie übergehen, sehnten sie sich nach ihrem eigenen Nest, einer Höhle wie jene die Marie und Feyja bewohnten. Genau soetwas wollten die beiden auch finden, und bald auch schon zogen sie zu viert durch den dichten Wald bis sie zu einem Plätzchen kamen welches ihnen sogleich geeignet erschien. Ein Riß in einer Felswand des nahen Berges schien in eine alte verlassene Bärenhöhle zu führen. Marie schmunzelte und deutete auf jene :" Würde Euch die hier gefallen ? "
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/hoehle1.jpg[/img]
Tage gingen aus und ein, oftmals verbrachten sie Stunden an Marie's Lagerfeuer, bei geröstetem, in Kräuter gewickeltem Fleisch , ihren wilden und teils unglaublichen Geschichten lauschend. Wilde Tiere, davon einen Bären und einen Luchs nannten sie ihre Freunde und Talii und Wil empfahlen ihre Seelen bereits an die höheren Mächte als jene an ihen schnupperten . Das Leben im Walde war so völlig anders als das ihre zuvor. Keine Zwänge bestimmten den Tag, man aß , wenn man etwas fand, dann und wann eine Frucht , eine Wurzel oder gar ein Stück Brot wenn Wil sie in die am Südstrand gelegene Taverne ausführte.Wurde man müde, bot sich das weiche Waldesmoos zum Verweilen an .
Bald schon rückten Talii's quälenden Erinnerungen fort, ersetzt durch die neuen Freunde, der Frühlingsstimmung und ihren Gefährten , welcher so liebevoll ein fester Bestand ihres neuen Lebens geworden war .
Und als würde das Leben des Waldes auf sie übergehen, sehnten sie sich nach ihrem eigenen Nest, einer Höhle wie jene die Marie und Feyja bewohnten. Genau soetwas wollten die beiden auch finden, und bald auch schon zogen sie zu viert durch den dichten Wald bis sie zu einem Plätzchen kamen welches ihnen sogleich geeignet erschien. Ein Riß in einer Felswand des nahen Berges schien in eine alte verlassene Bärenhöhle zu führen. Marie schmunzelte und deutete auf jene :" Würde Euch die hier gefallen ? "
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/hoehle1.jpg[/img]
Zuletzt geändert von Talii Cratz am Dienstag 25. Mai 2010, 18:42, insgesamt 3-mal geändert.
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Wilderich Cratz
Die Geräusche des Waldes weckten in langsam auf und er blinzelte in die erstem Sonnenstrahlen die das Laubdach durchbrachen. Einen Moment brauchte Wil sich klarzuwerden wo er sich befand ,dann blickte er zu Talii die noch ruhig atmend in seinem Arm schlief. Er betrachtete ihr liebliches Gesicht und strich sanft darüber.
Er schaute hinauf zum Blätterdach der Bäume unter denen sie die Nacht verbrachten wie sooft,seine Gedanken schweiften in die Ferne und zurück zu den vergangenen paar Wochen.
Es waren doch mitunter recht turbulente Tage die ihn auch in ein tiefes Gefühlschaos gestürzt hatten. Hin und her gerissen zwischen Zuneigung und abgrundtiefem Hass verbrachte er seine Tage nachdem Jackie ihm gesagt hatte sie wäre schwanger von Lysander.
Wil fühlte sich ausgenutzt,belogen und betrogen,er ließ Jackie nach einigen herben Worten in ihre Richtung stehen und verschwand. Tagelang vergrub er sich in der Mine von Lameriast und war froh somit allem aus dem Weg gehen zu können. Hin und wieder begegnete er andern Bergleuten aber sie ließen ihn in Ruhe abgesehen von einem flüchtigen Gruß hin und wieder.
Dann führte da Schicksal Talii zu ihm oder vielmehr warf es sie ihm vor die Füße,nach einem kleineren Einsturz in der Mine fand er sie getroffen von einem Brocken auf dem Minenboden. Wil brachte sie mithilfe einer andern Schmiedin nach Adoran zum Heilerhaus. Dort wurde sie sogleich behandelt und in einen stützenden Verband geschnürt der ihre Rippen stabilisieren sollte. Die Heilerin legte ihr nahe das sie sich erstmal ein paar Tage dort im Heilerhaus aufhalten solle. Aber aus irgendeinem ihm unerfindlichen Grund wollte Talii nicht dort bleiben und bat Wil sie wieder mit zurück nach Lameriast zu nehmen. Nachdem er Rücksprache mit der Heilerin van Drachenfels gehalten hatte und jene ihm sagte das es auf eigenen Verantwortung geschehen würde willigte er dennoch ein. So verließen sie das Haus und plötzlich hatte Talii es recht eilig ,sie wirkte gehetzt in den Straßen Adorans.
Ruhiger wurde sie eigentlich erst wieder als sie vom Schiff stiegen und den Fuß auf den Hafensteg von Neuhaven setzten.....
Und nun einige Zeit später hatte er bei Talii sein Glück gefunden,die vergangenen Wochen hatten sein Leben vollkommen auf den Kopf gestellt. In ihrer Nähe kam es ihm vor als würde er schweben und alles schien so leicht ...jetzt. Sie hatte ihn aus dem Teufelskreis seines Hasses gerissen und ihn zurück ins Leben geholt. Niemals hätte er gedacht in den Wäldern Lameriasts die Liebe seines Lebens zu finden.....
Wil wurde aus seinen Gedanken zurück geholt als Talli sich nun an ihn schmiegte und ihm einen Kuss gab,liebevoll wurde er von ihm erwiedert.
[img]http://justentyranis.beepworld.de/files/_dsc6939andreas_mrowetz_wald_kellerwald-edersee_herbst_baum.jpg[/img]
Er schaute hinauf zum Blätterdach der Bäume unter denen sie die Nacht verbrachten wie sooft,seine Gedanken schweiften in die Ferne und zurück zu den vergangenen paar Wochen.
Es waren doch mitunter recht turbulente Tage die ihn auch in ein tiefes Gefühlschaos gestürzt hatten. Hin und her gerissen zwischen Zuneigung und abgrundtiefem Hass verbrachte er seine Tage nachdem Jackie ihm gesagt hatte sie wäre schwanger von Lysander.
Wil fühlte sich ausgenutzt,belogen und betrogen,er ließ Jackie nach einigen herben Worten in ihre Richtung stehen und verschwand. Tagelang vergrub er sich in der Mine von Lameriast und war froh somit allem aus dem Weg gehen zu können. Hin und wieder begegnete er andern Bergleuten aber sie ließen ihn in Ruhe abgesehen von einem flüchtigen Gruß hin und wieder.
Dann führte da Schicksal Talii zu ihm oder vielmehr warf es sie ihm vor die Füße,nach einem kleineren Einsturz in der Mine fand er sie getroffen von einem Brocken auf dem Minenboden. Wil brachte sie mithilfe einer andern Schmiedin nach Adoran zum Heilerhaus. Dort wurde sie sogleich behandelt und in einen stützenden Verband geschnürt der ihre Rippen stabilisieren sollte. Die Heilerin legte ihr nahe das sie sich erstmal ein paar Tage dort im Heilerhaus aufhalten solle. Aber aus irgendeinem ihm unerfindlichen Grund wollte Talii nicht dort bleiben und bat Wil sie wieder mit zurück nach Lameriast zu nehmen. Nachdem er Rücksprache mit der Heilerin van Drachenfels gehalten hatte und jene ihm sagte das es auf eigenen Verantwortung geschehen würde willigte er dennoch ein. So verließen sie das Haus und plötzlich hatte Talii es recht eilig ,sie wirkte gehetzt in den Straßen Adorans.
Ruhiger wurde sie eigentlich erst wieder als sie vom Schiff stiegen und den Fuß auf den Hafensteg von Neuhaven setzten.....
Und nun einige Zeit später hatte er bei Talii sein Glück gefunden,die vergangenen Wochen hatten sein Leben vollkommen auf den Kopf gestellt. In ihrer Nähe kam es ihm vor als würde er schweben und alles schien so leicht ...jetzt. Sie hatte ihn aus dem Teufelskreis seines Hasses gerissen und ihn zurück ins Leben geholt. Niemals hätte er gedacht in den Wäldern Lameriasts die Liebe seines Lebens zu finden.....
Wil wurde aus seinen Gedanken zurück geholt als Talli sich nun an ihn schmiegte und ihm einen Kuss gab,liebevoll wurde er von ihm erwiedert.
[img]http://justentyranis.beepworld.de/files/_dsc6939andreas_mrowetz_wald_kellerwald-edersee_herbst_baum.jpg[/img]
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Talii Cratz
Die schlanke Frau mit dem langen, unzähmbaren rotbraunen Haar hatte mit der jungen Frau von früher nicht mehr viel gemein. Der Wald hatte sie an die Hand genommen und sie sich ihm angeglichen. Eine Spur Wildheit spiegelte sich nun in ihrem Wesen, sei es in der offenen Art wie sie sprach, oder aber auch ihrer Art Gefühle zu zeigen und zu leben. Hier im Wald schien alles erlaubt zu sein, alles vermischte sich mit dem Wogen der Natur, der Sonne und dem Mondlicht bei Nacht. Talii schien eins zu werden mit ihrer Insel, ihrer neuen Welt. Sie lernte rasch und durchzog die Insel in alle Himmelsrichtungen. Den Tag verbrachte sie meist alleine , sie übte sich im Bogenschießen und verstand es mittlerweile ganz geschickt , ihre eigenen Pfeile herzustellen. Immer neue Gebiete des Waldes erschlossen sich ihr je tiefer sie vordrang. Kleinen Bachläufen folgend, beobachtete sie die Bewohner des Waldes, oftmals den bereits angelegten Bogen wieder niederlegend und das anvisierte Tier leben lassend. Der Wald lief niemanden verhungern. Wilde Äpfel und Pilze gab es im Überfluss.
Doch als der Tag zur Neige ging, machte sie sich auf den Weg zur Mine, um dort den Mann zu finden den sie so innig zu lieben gelernt hatte.
Wenn es etwas wie Glück gab, so hatte sie es nun gefunden. Allabendlich stand sie ihm gegenüber, lächelnd, kaum begreifend was vor sich ging als er ihre Hände hielt und sie liebkoste.
Doch schien auch ein ferner Schatten am Horizont aufzusteigen. Krieg hieß es , wollte die Welt wie sie sie kannten überrollen. Man würde sich bereits auf Menek'ur, der Insel der Sonne rüsten und vorbereiten. Der Feind sei ihm Anmarsch. Würde man ihn nicht beizeiten im Zaume halten können, sei die gesamte Welt in Gefahr zerstört zu werden. So erzählte man sich und warb um Hilfe für den Kampf. Einige Waldläufer wollten sich beteiligen sogar und befürchteten das Schlimmste.
Wilderich schien nicht beeindruckt, der Krieg war für ihn noch nicht von Bedeutung, Schmiede wurden zwar gebraucht, doch sein Können noch nicht so ausgereift , dass es für die wertvollen Rüstungen der Ritter ausreichen könne.
Talii verstand nicht wie die Menschen immer und immer wieder ein Verhalten an den Tag legten , welches den Begriff Mensch nicht verdient hatte. Jede der beiden Parteien waren von der Unfehlbarkeit ihrer selbst so überzeugt dass es schon lächerlich schien. Nein, sie würde nie mehr in diese dümmliche Gesellschaft zurückkehren. Niemals. Doch um wie Vieles schlimmer würde es sein, den geliebten Menschen an die Machenschaften verrückter Kriegstreiber zu verlieren.
Soll doch jemand anders die Rüstungen der Krieger reparieren.
Und sie liefen Hand in Hand tief in den Wald, zu dem Ort den sie schon den ihren nannten und ließen die Welt um sich herum versinken.
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/mooooon.jpg[/img]
Doch als der Tag zur Neige ging, machte sie sich auf den Weg zur Mine, um dort den Mann zu finden den sie so innig zu lieben gelernt hatte.
Wenn es etwas wie Glück gab, so hatte sie es nun gefunden. Allabendlich stand sie ihm gegenüber, lächelnd, kaum begreifend was vor sich ging als er ihre Hände hielt und sie liebkoste.
Doch schien auch ein ferner Schatten am Horizont aufzusteigen. Krieg hieß es , wollte die Welt wie sie sie kannten überrollen. Man würde sich bereits auf Menek'ur, der Insel der Sonne rüsten und vorbereiten. Der Feind sei ihm Anmarsch. Würde man ihn nicht beizeiten im Zaume halten können, sei die gesamte Welt in Gefahr zerstört zu werden. So erzählte man sich und warb um Hilfe für den Kampf. Einige Waldläufer wollten sich beteiligen sogar und befürchteten das Schlimmste.
Wilderich schien nicht beeindruckt, der Krieg war für ihn noch nicht von Bedeutung, Schmiede wurden zwar gebraucht, doch sein Können noch nicht so ausgereift , dass es für die wertvollen Rüstungen der Ritter ausreichen könne.
Talii verstand nicht wie die Menschen immer und immer wieder ein Verhalten an den Tag legten , welches den Begriff Mensch nicht verdient hatte. Jede der beiden Parteien waren von der Unfehlbarkeit ihrer selbst so überzeugt dass es schon lächerlich schien. Nein, sie würde nie mehr in diese dümmliche Gesellschaft zurückkehren. Niemals. Doch um wie Vieles schlimmer würde es sein, den geliebten Menschen an die Machenschaften verrückter Kriegstreiber zu verlieren.
Soll doch jemand anders die Rüstungen der Krieger reparieren.
Und sie liefen Hand in Hand tief in den Wald, zu dem Ort den sie schon den ihren nannten und ließen die Welt um sich herum versinken.
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/mooooon.jpg[/img]
Zuletzt geändert von Talii Cratz am Montag 7. Juni 2010, 15:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Wilderich Cratz
Frustriert saß Wil in der Taverne von Berchgard und ließ sich die ganze Situation durch den Kopf gehen. Alles lief im Moment schief nicht klappte wie es sollte. Heda Schankmaid noch einen Krug von dem Zeug das du Bier schimpfst,brüllte er durch den Raum.
Sobald der Krug auf den Tisch geknallt wurde füllte er sich einen Becher mit dem Bier und leerte jenen sogleich. Wil starrte in das Bier das im Krug vor ihm hin und her schwabbte dabei schweiften seine Gedanken ab.
„ vor einigen Tagen war die Welt noch in bester Ordnung,alles lief so wie Talii und er sich das ganze vorgestellt hatten...... Doch dann sollte sich alles ändern die Götter schienen sich verschworen zu haben gegen das junge Paar. Nichts schien zu klappen wie geplant,ihre geliebte Insel wurde ihnen verweigert und dann …....naja wenigstens hab ich einen Termin bei dem Statthalter. „
Später dann wurde ihm die Steintafel überbracht auf der er die gemeißelten Bedingungen der Zwerge fand. Nachdem er diese gelesen hatte tippte er sich an die Stirn. Der spinnt ja der Kerl Bananen will der haben,ich glaub der hat sich ssein Hirn weg gesoffen mit dem Zwergenbier. Bananen........... wo soll ich die Dinger jetzt her kriegen wo die alles dichtgemacht haben da. Verzweifelt machte er sich auf und verließ die Kaschemme nachdem er ein paar Münzen auf den Tisch geworfen hatte. Wäre bloß Talii da sie würde ihn trösten und wüsste sicher auch Rat.
Rastlos schlich er durch Berchgard und schien alles andere um ihn herum gar nicht zu bemerken. Er machte sich auf dem Bergvater ein Opfer darzubringen und ihn zu bitten das Geschehen wieder gradezurücken und es wieder ins rechte Lot zu bringen. Dann spät am Abend machte er sich auf zu dem Treffen mit dem Statthalter...........
Sobald der Krug auf den Tisch geknallt wurde füllte er sich einen Becher mit dem Bier und leerte jenen sogleich. Wil starrte in das Bier das im Krug vor ihm hin und her schwabbte dabei schweiften seine Gedanken ab.
„ vor einigen Tagen war die Welt noch in bester Ordnung,alles lief so wie Talii und er sich das ganze vorgestellt hatten...... Doch dann sollte sich alles ändern die Götter schienen sich verschworen zu haben gegen das junge Paar. Nichts schien zu klappen wie geplant,ihre geliebte Insel wurde ihnen verweigert und dann …....naja wenigstens hab ich einen Termin bei dem Statthalter. „
Später dann wurde ihm die Steintafel überbracht auf der er die gemeißelten Bedingungen der Zwerge fand. Nachdem er diese gelesen hatte tippte er sich an die Stirn. Der spinnt ja der Kerl Bananen will der haben,ich glaub der hat sich ssein Hirn weg gesoffen mit dem Zwergenbier. Bananen........... wo soll ich die Dinger jetzt her kriegen wo die alles dichtgemacht haben da. Verzweifelt machte er sich auf und verließ die Kaschemme nachdem er ein paar Münzen auf den Tisch geworfen hatte. Wäre bloß Talii da sie würde ihn trösten und wüsste sicher auch Rat.
Rastlos schlich er durch Berchgard und schien alles andere um ihn herum gar nicht zu bemerken. Er machte sich auf dem Bergvater ein Opfer darzubringen und ihn zu bitten das Geschehen wieder gradezurücken und es wieder ins rechte Lot zu bringen. Dann spät am Abend machte er sich auf zu dem Treffen mit dem Statthalter...........
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Jane Jack
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Talii Cratz
Seit der neusten Veränderungen hatte Talii Trost in der Höhle des Bergvaters gefunden. Wohl nahm dieser nun stellvetretend die Vertrauensstellung eines Vaters ein und Talii schüttete ihm ihr Herz aus, im Großen wie auch im Kleinen. Wil hatte gute Aussichten hier in Berchgard mit einer Schmiede Fuß zu fassen nachdem Lameriast ein und alle Mal aufgegeben werden mußte. Die karge Insel würde unmöglich einem weiteren Schmied gebrauchen können, wie sehr sie das Inselleben auch geliebt hatten, sie mußten aufs Festland.
Talii kostete es alle Überwindung die sie nur aufbringen konnte als Wil sie fragte. Ja, sie würde dorthin gehen wohin er ging, und wenn es das kalte Land im Norden wäre.
Doch im tiefsten Innern ängstigte und schüttelte es sie. Berchgard, ein Bergarbeiterdorf war zwar in seiner Größe nicht mit der großen Stadt Adoran zu vergleichen, war jedoch im Gegensatz zu Lameriast gut bevölkert.
Talii grub ihre Fingernägel in die Handfläche , sie mußte sich zusammenreißen, nicht den Kopf verlieren, schließlich hatte sie sich entschlossen und würde es schaffen. Zusammen mit Wil, dessen war sie sich ganz sicher , konnte sie Berge versetzten, auch wenn die Berge vorerst nur kleine Hügelchen sein würden.
Sie würde dem Bergvater Blumen bringen, sicher würde er sie dann nur noch mehr unterstützen und schützen. So folgte sie dem Weg hinaus nach Osten und fand auch schon bald die herrlichsten Frühlingsblumen die das ganze Land aufblühen ließen. Weiter und weiter führte es sie, ihrem Blumenstrauß nur die schönsten zufügend , bevorzugt blaue, in der Farbe des Bergvaters. Das eifrige Treiben hatte sie hinter sich gelassen und bald war außer dem heiteren Gezwitscher der Vögel nur noch das sanfte Raunen des Windes in den Baumkronen eines nahen Waldes zu hören. Talii atmete auf. Hier konnte sie es aushalten, welch wunderbare Stille und Einsamkeit welche sie dringender benötigte als die tägliche Nahrung.
Sie folgte weiteren Blumen bis sie an den nahen Waldesrand gelangte und schritt ins Unterholz um eine besonders schöne, blaue Blume zu pflücken als ihr Blick auf eine Unebenheit im Erdreich fiel. Talii schritt näher heran, um festzustellen, dass der Bergvater , wenn auch indirekt, sie zu dem zugewachsenen Eingang einer verlassenen Höhle geführt hatte. Rascher klopfte ihr Herz als sie vorher den Blumenstrauß ins nahe Gras legend , vorsichtig den Abgrund bestieg . Eine Höhle tat sich vor ihr auf, trocken, der Boden noch mit dem Laub des vergangenen Herbstes bedeckt.
Talii setzte sich auf den nackten Boden , schloß die Augen und sprach :
" Bergvater, ich danke Dir "
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/37-5blaueblume.jpg[/img]
Talii kostete es alle Überwindung die sie nur aufbringen konnte als Wil sie fragte. Ja, sie würde dorthin gehen wohin er ging, und wenn es das kalte Land im Norden wäre.
Doch im tiefsten Innern ängstigte und schüttelte es sie. Berchgard, ein Bergarbeiterdorf war zwar in seiner Größe nicht mit der großen Stadt Adoran zu vergleichen, war jedoch im Gegensatz zu Lameriast gut bevölkert.
Talii grub ihre Fingernägel in die Handfläche , sie mußte sich zusammenreißen, nicht den Kopf verlieren, schließlich hatte sie sich entschlossen und würde es schaffen. Zusammen mit Wil, dessen war sie sich ganz sicher , konnte sie Berge versetzten, auch wenn die Berge vorerst nur kleine Hügelchen sein würden.
Sie würde dem Bergvater Blumen bringen, sicher würde er sie dann nur noch mehr unterstützen und schützen. So folgte sie dem Weg hinaus nach Osten und fand auch schon bald die herrlichsten Frühlingsblumen die das ganze Land aufblühen ließen. Weiter und weiter führte es sie, ihrem Blumenstrauß nur die schönsten zufügend , bevorzugt blaue, in der Farbe des Bergvaters. Das eifrige Treiben hatte sie hinter sich gelassen und bald war außer dem heiteren Gezwitscher der Vögel nur noch das sanfte Raunen des Windes in den Baumkronen eines nahen Waldes zu hören. Talii atmete auf. Hier konnte sie es aushalten, welch wunderbare Stille und Einsamkeit welche sie dringender benötigte als die tägliche Nahrung.
Sie folgte weiteren Blumen bis sie an den nahen Waldesrand gelangte und schritt ins Unterholz um eine besonders schöne, blaue Blume zu pflücken als ihr Blick auf eine Unebenheit im Erdreich fiel. Talii schritt näher heran, um festzustellen, dass der Bergvater , wenn auch indirekt, sie zu dem zugewachsenen Eingang einer verlassenen Höhle geführt hatte. Rascher klopfte ihr Herz als sie vorher den Blumenstrauß ins nahe Gras legend , vorsichtig den Abgrund bestieg . Eine Höhle tat sich vor ihr auf, trocken, der Boden noch mit dem Laub des vergangenen Herbstes bedeckt.
Talii setzte sich auf den nackten Boden , schloß die Augen und sprach :
" Bergvater, ich danke Dir "
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/37-5blaueblume.jpg[/img]
Zuletzt geändert von Talii Cratz am Mittwoch 16. Juni 2010, 18:41, insgesamt 2-mal geändert.
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Talii Cratz
Talii vermisste Lameriast so sehr, dass nichts sie zu halten vermochte. Die bürgerliche Enge des Städtchens Berchgard nahm ihr schier den Atem. Auch wenn ihr Zuhause ausserhalb der Stadtmauern am Waldrand lag , war und blieb es das Festland. Ein Ort auf dem Kriege tobten, Menschen sich gegenseitig umbrachten und sich betrogen. Wilderich und sie hatten geglaubt auch hier glücklich werden zu können, wenn sie nur beieinander sein könnten. Doch schien das nicht ganz so einfach zu sein, wie sie annahmen. Irgendwas in diesem Land strahlte Unfrieden aus, es hatte sogar schon soweit geführt, dass sie sich unnette Worte an den Kopf geworfen hatten und einen Tag getrennt voneinander blieben, jedoch um dann widerum in den Armen des anderen um Verzeihung zu bitten.
Öfter und öfter wünschte sich Talii zurück nach Lameriast, erträumte sich lange Spaziergänge gemeinsam mit ihrem Gefährten durch die wilden sonnendurchwirkten Wälder der Insel. Doch Wil hatte erst kürzlich eine Schmiede gepachtet, er verbrachte die Tage überwiegend in der Mine. Er würde das Festland nicht verlassen können, soviel war sicher.
Talii stand unschlüssig am Hafen, das Schiff nach Lameriast würde in einer Stunde auslaufen. Konnte sie Wilderich das antun ? Würde er es verstehn ? Sie lief zur Schmiede, in der Hoffnung ihn dort anzutreffen, keiner war zugegen. Sie machte sich auf zur Mine , doch schon nach den ersten Schritten in den sich verzweigenden Gängen kehrte sie um. Sie würde ihn nicht so rasch finden, die Zeit drängte. Hin und hergerissen zwischen ihrer Liebe zu Wil und dem unbändigen Verlangen mit Lameriast's Wäldern zu verschmelzen , lief sie aufgeregt auf und ab. Sie rief seinen Namen in die Dunkelheit der Mine hinein, doch außer dem Brummen eines Minenarbeiters und der Warnung ja leise zu sein , sie würde einen Erdrutsch provozieren verließ sie die Mine und rannte zurück zur Schmiede und setzte schweren Herzens ein Brieflein auf, welches sie dann auf dem Kaminsims plazierte. Sie drückte dem Umschlag einen letzten Kuss auf , ließ ihren Blick noch einmal umherwandern und flüsterte leise ." Wir sehen uns bald wieder mein Geliebter "
Die Überfahrt verlief ruhig und ohne weitere Zwischenfälle und ihr Herz fühlte Erleichterung als sie die Insel am Horizont erblickte. Sobald das Schiff angelegt hatte ging sie als eine der wenigen Passagiere als erste von Bord, eine Weile am Hafen stehend und tief durchatmend, um dann aber zielstrebig in Richtung der tiefen Wäldern zu wandern und darin unterzutauchen.
Der Sommer ließ den Wald in seinen warmen Strahlen wohlig duften. Überall wimmelte und tobte das Leben. Ameisen bauten emsig an einem großen Bau, schleppte kleine Tannennadeln und anderes zusammen, Vögel flatterten mitsamt ihrer flügge gewordenen Vogelkinder von Ast zu Ast , munter schwitzschernd und das Licht brach sich golden einen Weg durch das dichte Gehölz um dann schließlich sanft auf dem moosbedeckten Waldboden zu verharren .
Talii durchflutete ein Gefühl des Glücks und der Einheit, diese Wälder lebten, sie atmeten und gaben Schutz. Ihre Hände wanderten zu ihrem noch flachen Bauch, leise in sich horchend. Hierher konnten sie immer kommen, auch wenn sie einen Teil ihres Lebens auf dem Festland verbringen würden. Ein befreiendes Lächeln trat auf ihr Gesicht.
Der Sommer war viel zu schön um nahe einer geschäftigen Stadt verbracht zu werden.
Sie streckte ihre Arme in die Höhe als wolle sie die Kraft und Freiheit in sich hineinströmen lassen .
" Wenn du doch nur auch hier wärst, " flüsterte sie leise und begab sich tiefer in den Wald hinein .......
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/image-105302-galleryV9-wpwf.jpg[/img]
Öfter und öfter wünschte sich Talii zurück nach Lameriast, erträumte sich lange Spaziergänge gemeinsam mit ihrem Gefährten durch die wilden sonnendurchwirkten Wälder der Insel. Doch Wil hatte erst kürzlich eine Schmiede gepachtet, er verbrachte die Tage überwiegend in der Mine. Er würde das Festland nicht verlassen können, soviel war sicher.
Talii stand unschlüssig am Hafen, das Schiff nach Lameriast würde in einer Stunde auslaufen. Konnte sie Wilderich das antun ? Würde er es verstehn ? Sie lief zur Schmiede, in der Hoffnung ihn dort anzutreffen, keiner war zugegen. Sie machte sich auf zur Mine , doch schon nach den ersten Schritten in den sich verzweigenden Gängen kehrte sie um. Sie würde ihn nicht so rasch finden, die Zeit drängte. Hin und hergerissen zwischen ihrer Liebe zu Wil und dem unbändigen Verlangen mit Lameriast's Wäldern zu verschmelzen , lief sie aufgeregt auf und ab. Sie rief seinen Namen in die Dunkelheit der Mine hinein, doch außer dem Brummen eines Minenarbeiters und der Warnung ja leise zu sein , sie würde einen Erdrutsch provozieren verließ sie die Mine und rannte zurück zur Schmiede und setzte schweren Herzens ein Brieflein auf, welches sie dann auf dem Kaminsims plazierte. Sie drückte dem Umschlag einen letzten Kuss auf , ließ ihren Blick noch einmal umherwandern und flüsterte leise ." Wir sehen uns bald wieder mein Geliebter "
Die Überfahrt verlief ruhig und ohne weitere Zwischenfälle und ihr Herz fühlte Erleichterung als sie die Insel am Horizont erblickte. Sobald das Schiff angelegt hatte ging sie als eine der wenigen Passagiere als erste von Bord, eine Weile am Hafen stehend und tief durchatmend, um dann aber zielstrebig in Richtung der tiefen Wäldern zu wandern und darin unterzutauchen.
Der Sommer ließ den Wald in seinen warmen Strahlen wohlig duften. Überall wimmelte und tobte das Leben. Ameisen bauten emsig an einem großen Bau, schleppte kleine Tannennadeln und anderes zusammen, Vögel flatterten mitsamt ihrer flügge gewordenen Vogelkinder von Ast zu Ast , munter schwitzschernd und das Licht brach sich golden einen Weg durch das dichte Gehölz um dann schließlich sanft auf dem moosbedeckten Waldboden zu verharren .
Talii durchflutete ein Gefühl des Glücks und der Einheit, diese Wälder lebten, sie atmeten und gaben Schutz. Ihre Hände wanderten zu ihrem noch flachen Bauch, leise in sich horchend. Hierher konnten sie immer kommen, auch wenn sie einen Teil ihres Lebens auf dem Festland verbringen würden. Ein befreiendes Lächeln trat auf ihr Gesicht.
Der Sommer war viel zu schön um nahe einer geschäftigen Stadt verbracht zu werden.
Sie streckte ihre Arme in die Höhe als wolle sie die Kraft und Freiheit in sich hineinströmen lassen .
" Wenn du doch nur auch hier wärst, " flüsterte sie leise und begab sich tiefer in den Wald hinein .......
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/image-105302-galleryV9-wpwf.jpg[/img]
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Wilderich Cratz
Wie sooft die letzten Tage schleppte Wil sich lustlos in die Mine von Berchgard, seine Gedanken eilten aber weit übers Meer nach Lameriast. Zwar hatte er nun hier eine kleine Schmiede und auch sonst alles was er wollte soweit es sein Handwerk anging,aber es fühlte sich trotzdem nicht richtig an. Immerwieder nahm er Talii´s Brief zur Hand und überflog die Zeilen wieder und wieder. Jener war schon recht zerlesen und und Flecken von Kohlenstaub waren darauf,sorgfältig wurde der Brief nach dem Lesen wieder gefaltet und in die Hemdtasche über seinem Herzen gesteckt. Er versuchte sich abzulenken in dem er mehr dennje in der Mine schuftete aber es sollte einfach nicht gelingen........
Als er dann am Strand von Adoran Sand schürfte kamen die Erinnerungen wieder zurück an Lameriast den Strand und Schlingpflanzen. Still schlichen sich die Gedanken in sein Herz und verursachten seelische Pein. Nie hatte er gedacht das Sehnsucht so schmerzen würde und doch schien sie ihm das Herz zu zerreissen.Später würde man am Strand eine achtlos liegengelassene Schaufel und Pickhacke finden könnnen und einen halbvollen Sandsack und halbverwehte Spuren im Sand.......alles deutet drauf hin das jemand hastig aufgebrochen sei.......
[img]http://www.strandfeuer.de/alte_seiten/buemmerstede/plate/33.jpg[/img]
Als er dann am Strand von Adoran Sand schürfte kamen die Erinnerungen wieder zurück an Lameriast den Strand und Schlingpflanzen. Still schlichen sich die Gedanken in sein Herz und verursachten seelische Pein. Nie hatte er gedacht das Sehnsucht so schmerzen würde und doch schien sie ihm das Herz zu zerreissen.Später würde man am Strand eine achtlos liegengelassene Schaufel und Pickhacke finden könnnen und einen halbvollen Sandsack und halbverwehte Spuren im Sand.......alles deutet drauf hin das jemand hastig aufgebrochen sei.......
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Talii Cratz
Wilderich's Hände lagen sanft auf ihrem Bauch als er ihr eröffnete, dass er für einige Zeit in seine Heimat reisen müsse. Helmi und Anna brauchten seine Hilfe. Talii schluckte, ein Anflug von Panik schien sich ihrer zu bemächtigen, doch zwang sie sich gelassen zu erscheinen , sollten doch die Tage vor seiner Abreise zumindest von Fröhlichkeit und nicht von Trauer überschattet sein. Wil konnte sie nichts vormachen, er hielt sie fest im Arm,schaute sie an , streichelnd und beruhigend. Sie könne sich an Aliyah, den Froschbären halten und bald wäre er ja wieder zurück, kaum dass sie sich umgedreht habe.
Doch Talii wusste, dass diese Zeit eine harte Probe für sie darstellen würde. Es wäre nunmehr das erste Mal, dass sie wieder auf sich gestellt sein würde, ohne Wilderich's schützende Hand. Der Gedanke Aliyah als Freundin zu haben stärkte sie jedoch ungemein. Zusammen würden sie die heissen Sommertage in den Wäldern zubringen, scherzend und allen Gram hinter sich lassend.
Jeden nur freien Moment versuchten Talii und Wil beisammen zu sein, so als könnten sie dass, was ihnen während Wil's Reise fehlen wird, im Vorherein einsaugen und konservieren. Ihre Hände suchten einander, ihre Blicke schienen sich nicht lösen zu wollen . Bis dann der Morgen der Reise vor ihnen stand. Die Nacht hatten sie in liebevoller Zweisamheit in der kleinen Höhle zugebracht, kaum geschlafen, sich haltend und liebkosend so als könnte diese Nacht ihre letzte sein . Talii drückte Wil einen blauen Stein in die Hand , mit den Worten " Du findest mich bei den Sternen, sieh hinauf und ich komme zu dir ".
Sie stand am Pier, winkend , während sich die Gestalt ihres Geliebten immer mehr entfernte. Schon lange war das Schiff nicht mehr zu sehen, als sie sich endlich aufmachen konnte den Hafen zu verlassen, ihre langen Strähnen aus dem verweinten Gesicht streifend um die Waldläuferin Aliyah zu suchen.
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/Aion/nightsky.jpg[/img]
Doch Talii wusste, dass diese Zeit eine harte Probe für sie darstellen würde. Es wäre nunmehr das erste Mal, dass sie wieder auf sich gestellt sein würde, ohne Wilderich's schützende Hand. Der Gedanke Aliyah als Freundin zu haben stärkte sie jedoch ungemein. Zusammen würden sie die heissen Sommertage in den Wäldern zubringen, scherzend und allen Gram hinter sich lassend.
Jeden nur freien Moment versuchten Talii und Wil beisammen zu sein, so als könnten sie dass, was ihnen während Wil's Reise fehlen wird, im Vorherein einsaugen und konservieren. Ihre Hände suchten einander, ihre Blicke schienen sich nicht lösen zu wollen . Bis dann der Morgen der Reise vor ihnen stand. Die Nacht hatten sie in liebevoller Zweisamheit in der kleinen Höhle zugebracht, kaum geschlafen, sich haltend und liebkosend so als könnte diese Nacht ihre letzte sein . Talii drückte Wil einen blauen Stein in die Hand , mit den Worten " Du findest mich bei den Sternen, sieh hinauf und ich komme zu dir ".
Sie stand am Pier, winkend , während sich die Gestalt ihres Geliebten immer mehr entfernte. Schon lange war das Schiff nicht mehr zu sehen, als sie sich endlich aufmachen konnte den Hafen zu verlassen, ihre langen Strähnen aus dem verweinten Gesicht streifend um die Waldläuferin Aliyah zu suchen.
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Talii Cratz
Der Sommer war vorbei, all die vielen schönen lauen Tage und Nächte die sie in Zweisamkeit zugebracht hatten gehörten der Vergangeheit an. Wilderich verbrachte Tage und Nächte in seiner Schmiede oder tief in den Minen Berchgards.
Talii veränderte sich. Zunehmend blieb sie länger im Wald als nötig, die nahe an Berchgard liegende Höhle und Zuhause des Paares meidend . Ein tiefer Schmerz bemächtigte sich ihrer, auch wenn Wil ihr seine Liebe versicherte , schien etwas über sie zu kommen. Eine dunkle Wolke durchzogen von Angst und Zweifel der ihr den Atem abschnürte.
Des Nachts erschien Loran's Gesicht in ihren Träumen, sie wachte schweissgebadet auf, die Pest und den Tod ihrer Familie vor Augen, und den Verrat ihres damaligen Gefährten . Zitternd und nach Luft ringend rettete Talii dann nur noch der Wald, dessen grüner schwerer Mantel sich schützend um sie legte und Trost spendete.
Wil hatte sie schon seit Tagen nicht mehr gesehen, er bleib mehr und mehr in der Mine .
Talii träumte unruhig, wer nur sprach da zu ihr, sie drehte sich zur Seite und hob die Felldecken von sich um nach Wil zu sehen. Doch sein Lager war kalt und leer. Wer sprach denn da zu ihr ? Sie hörte eine flüsternde Stimme, eingebend und sanft. " Talii , Talii, rette dich Talii, rette dich ! "
Sie sprang auf, und starrte verschreckt umher. "Wer bist du ? " rief sie mit zittriger Stimme, sich an die feuchte Höhlenwand pressend . Doch nur der Wind wehte am Eingang der Höhle sein Tänzchen und wirbelte die ersten Blätter herab.
Der nächste Morgen zeigte sich ihr grau und verhangen, ihr Bauch wölbte sich und die Kindsbewegungen , welche sie vorerst immer glücklich gestimmt hatten, liessen Panik in ihr aufsteigen. Leise und beständig flüsterte die Stimme erneut " Talii, rette dich solange du noch kannst !" Wie unter Zwang, raffte sie ohne zu Überlegen einiges an Kleidung in ihren Beutel,halbnackt stürzte sie zur Türe, nur dem pressenden Druck unterlegen fortzulaufen, weg, weit fort... Blass und mit dunkelgeränderten Augen liess sie einen letzten Blick über die heimelige Höhle gleiten. Wil, was ist mit Wil ? Und ein heftiger Stich ereilte ihr Herz. Nie könnte sie ohne ihn gehen, oder aber ? Schon setzte die leise Stimme wieder mit ihrem Flüstern ein " Talii, verliere keine Zeit, rette dich, er betrügt dich nur, wie es alle anderen getan haben !" Und ein Gefühl von Tod und Verrat durchfuhr ihr Herz. Loran stahl sich in ihre Gedanken und promt lauschte sie der Stimme... und befolgte dessen Anweisungen.... sie nahm den Beutel und verlies hastig die Höhle.. tief in den Wald rief es sie.. weit fort, nie mehr wiederkehrend .. fort vom Pest und Verrat.. Tränen rannen ihr über die Wangen als sie im Begriff war im Unterholz abzutauchen, da legte sich eine Hand auf ihre Schulter .
"Was hast du vor Talii, wie siehst du denn aus ? " Aliyah stand hinter ihr, sie mit einem wachsamen und besorgten Blick inspizierend.
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/u19891315.jpg[/img]
Talii veränderte sich. Zunehmend blieb sie länger im Wald als nötig, die nahe an Berchgard liegende Höhle und Zuhause des Paares meidend . Ein tiefer Schmerz bemächtigte sich ihrer, auch wenn Wil ihr seine Liebe versicherte , schien etwas über sie zu kommen. Eine dunkle Wolke durchzogen von Angst und Zweifel der ihr den Atem abschnürte.
Des Nachts erschien Loran's Gesicht in ihren Träumen, sie wachte schweissgebadet auf, die Pest und den Tod ihrer Familie vor Augen, und den Verrat ihres damaligen Gefährten . Zitternd und nach Luft ringend rettete Talii dann nur noch der Wald, dessen grüner schwerer Mantel sich schützend um sie legte und Trost spendete.
Wil hatte sie schon seit Tagen nicht mehr gesehen, er bleib mehr und mehr in der Mine .
Talii träumte unruhig, wer nur sprach da zu ihr, sie drehte sich zur Seite und hob die Felldecken von sich um nach Wil zu sehen. Doch sein Lager war kalt und leer. Wer sprach denn da zu ihr ? Sie hörte eine flüsternde Stimme, eingebend und sanft. " Talii , Talii, rette dich Talii, rette dich ! "
Sie sprang auf, und starrte verschreckt umher. "Wer bist du ? " rief sie mit zittriger Stimme, sich an die feuchte Höhlenwand pressend . Doch nur der Wind wehte am Eingang der Höhle sein Tänzchen und wirbelte die ersten Blätter herab.
Der nächste Morgen zeigte sich ihr grau und verhangen, ihr Bauch wölbte sich und die Kindsbewegungen , welche sie vorerst immer glücklich gestimmt hatten, liessen Panik in ihr aufsteigen. Leise und beständig flüsterte die Stimme erneut " Talii, rette dich solange du noch kannst !" Wie unter Zwang, raffte sie ohne zu Überlegen einiges an Kleidung in ihren Beutel,halbnackt stürzte sie zur Türe, nur dem pressenden Druck unterlegen fortzulaufen, weg, weit fort... Blass und mit dunkelgeränderten Augen liess sie einen letzten Blick über die heimelige Höhle gleiten. Wil, was ist mit Wil ? Und ein heftiger Stich ereilte ihr Herz. Nie könnte sie ohne ihn gehen, oder aber ? Schon setzte die leise Stimme wieder mit ihrem Flüstern ein " Talii, verliere keine Zeit, rette dich, er betrügt dich nur, wie es alle anderen getan haben !" Und ein Gefühl von Tod und Verrat durchfuhr ihr Herz. Loran stahl sich in ihre Gedanken und promt lauschte sie der Stimme... und befolgte dessen Anweisungen.... sie nahm den Beutel und verlies hastig die Höhle.. tief in den Wald rief es sie.. weit fort, nie mehr wiederkehrend .. fort vom Pest und Verrat.. Tränen rannen ihr über die Wangen als sie im Begriff war im Unterholz abzutauchen, da legte sich eine Hand auf ihre Schulter .
"Was hast du vor Talii, wie siehst du denn aus ? " Aliyah stand hinter ihr, sie mit einem wachsamen und besorgten Blick inspizierend.
[img]http://i187.photobucket.com/albums/x177/GaidaO/u19891315.jpg[/img]
Zuletzt geändert von Talii Cratz am Sonntag 26. September 2010, 20:03, insgesamt 6-mal geändert.
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Aliyah Amadin
Als Aliyah an diesem Morgen erwachte und ihre Höhle verliess, beschlich sie ein ungutes Gefühl. Sie wusste noch nicht weshalb, aber irgendetwas drang sie dazu, nach Talii zu suchen. Als sie jene nahe ihrer Höhle fand, wusste sie es. Erschrocken und vorallem besorgt mustertete Aliyah Talii, die ihr nun völlig verängstigt, mit dunkelgeränderten Augen entgegenstarrte, in welchen sich eine Spur von Wahnsinn wiederspiegelte. 'Was ist los? Was ist passiert?' Und in dem Moment wo Aliyah fragte, rannte Talii schon los, sie offenbar nicht wirklich erkennend. Beruhigend auf sie einsprechend, hielt sie Talii am Arm fest, als diese plötzlich erstarrte und irgendetwas..oder jemandem lauschte. Skeptisch wanderten Ali's Augenbrauen nach oben, als Talii begann von dieser Stimme zu sprechen, die ihr einredete, alle würden sie verraten, auch Wilderich.
Stimmen...ihr erster Verdacht war, dass Talii sicher irgendwelche falschen Pilze gegessen hatte, denn Ali wusste aus Erfahrung nur zu gut, das es da welche gibt, bei denen man sich seltsame Sachen einbildet. 'Ich muss fliehen, mich retten' murmelte Talii immer wieder und versuchte wieder zu entkommen, rannte geradewegs in den Sumpf hinein. Leise fluchte Aliyah, während sie hinter Talii her sprintete. Nicht nur einmal wäre sie beinahe im Sumpf eingesunken und steckte fest, doch die Angst um Talii und dem ,was ihr vorallem hier im Sumpf geschehen könnte in ihrem Zustand, trieb sie voran. Eilig und mühsam kämpfte sie sich vorwärts, als Talii ein Stück weit vor ihr über eine Wurzel fiel. Hastig griff sie nach Taliis Arm und zog sie hoch. 'Mensch Talii, bist du wahnsinnig?' fauchte sie ihre Freundin nun an. 'Die Stimme, ich muss ihr gehorchen. Loran....Letzte Nacht stand er an meinem Bett. Und meine Eltern. Und die Pest...' 'Das war nur ein Traum Talii' versuchte Aliyah sie zu beruhigen, was ihr nicht so recht gelingen sollte.
Warum passte Wil nicht auf sie auf? Dann fing Talii ungehindert an zu weinen, nun völlig durcheinander. Ein wenig hilflos dreinschauend, legte Aliyah tröstend die Arme um sie, mehrmals versuchte sie Talii davon zu überzeugen, dass sie dieser Stimme nicht glauben darf. Plötzlich wurden Talii's Augen finster, sie blickte von Aliyah hinauf zum Himmel, als würde von dort etwas zu ihr sprechen. 'Raindri? Fen?' Verwirrt blickte sie zu Talii, als sie plötzlich mit etwas unsichtbarem über die beiden zu sprechen schien. Dann blickte sie irritiert gen Himmel, als versuche sie dort irgendetwas zu entdecken.
'Was soll das? Fen auf die Probe stellen? So ein Blödsinn' Mürrisch brummend schüttelte sie den Kopf.
Als Talii noch immer fest entschlossen war, fliehen zu müssen, war Aliyah klar, dass sie sie begleiten würde. Wie könnte sie sie in diesem Zustand auch alleine lassen? Besorgt betrachtete sie die junge Waldläuferin, die inzwischen eine sehr gute Freundin, eher wie eine Schwester für sie geworden war.
So liefen sie vom Berchgarder Sumpf aus erstmal zu Aliyah's Höhle. Auf dem Weg dorthin konnte Aliyah Talii gerade noch rechtzeitig davon abhalten Raindri's Taverne niederbrennen zu wollen, und schleifte, die, die nicht ganz bei Sinnen war hinter sich her. 'Völlig irre' murmelte Aliyah immer wieder zu sich selbst während Talii, die hinter ihr herstolperte, protestierte, warum Aliyah es denn nicht zulässt. Immer wieder sagte sie beinahe hörig und monoton 'Die Stimme sagt es, die Stimme sagt es'
Nun doch etwas genervt und jetzt schon mit den Nerven am Ende, zerrte sie Talii weiter bis sie bei ihrer Höhle ankamen. Dort rannte Aliyah gehetzt von einer Truhe zur anderen, um das nötigste einzupacken. Unbrauchbares warf sie achtlos auf den Boden. Dann grübelte sie angestrengt nach. Sie musste doch irgendjemandem eine Nachricht hinterlassen! Hochkonzentriert kritzelte sie schnell mit einem Kohlestift auf zwei Fetzen von Zettel einige wenige Worte.
Als Talii in ihrem Wahn wieder drängelte, wie sehr sie sich doch beeilen musste, machten sie sich wieder auf den Weg.
So wird jemand, der Aliyah in ihrem Zuhause aufsuchen will, eine Höhle vorfinden, die offenbar sehr überstürzt verlassen wurde. Geöffnete Kisten, sämtliche Kleidung und Gegenstände auf dem Boden verstreut. Und irgendwo in dem Chaos liegt ein kleines Zettelchen, in sehr krakeliger, unleserlicher Schrift beschrieben mit wenigen Worten:
------
Talli ferükt. Muss Aufpasen..Weit wek.
-------
Wohin nun eigentlich? Fragte Aliyah sich. Mit einem mulmigem Gefühl blickte sie zu Talii die in dem Moment wieder zielstrebig ihrer Stimme folgte und immer wieder irgendetwas von Fuachtero murmelte. Ali hatte grosse Mühe ihrer verrückt gewordenen Freundin auf den Fersen zu bleiben, die in ihrem Wahn auf den Bajarderhafen zusteuerte.
Nein, sie fühlte sich gerade garnicht wohl. Zum einen, weil sie in dem Fischerdorf für ihren Geschmack viel zu viel Aufsehen erregten, durch Talii's seltsames Verhalten. Das Getuschel einiger Dorfbewohner entging ihrem guten Gehör jedenfalls nicht, ein paar neugierige Nasen waren ihnen sogar ein Stück gefolgt. Um so erleichterter war Aliyah zumindest für einen Moment, als sie auf dem Schiff waren. Die Erleichterung war jedoch verflogen, als jenes ablegte und das Geschaukel anfing. Wie sie das doch hasste! Leise murrend, ein wenig blass um die Nase geworden, kämpfte sie gegen die bereits gewohnte Übelkeit an, die sie jedesmal auf einer Schiffsfahrt überkam. Und nun dauerte es auch noch so lange. Resigniert warf sie einen Blick auf Talii, die ängstlich und zusammengekrümmt neben ihr sass.
Kaum waren die beiden nach ein paar Stunden von Bord, am Hafen von Fuachtero angekommen, schaute Talii plötzlich wieder wie eh und je, als wäre nichts gewesen. 'Beim Bergvater, Ali, was tu ich nur? Wo sind wir?' Zugegeben, der Umstand, dass Talii plötzlich wieder normal ansprechbar war, beruhigte Aliyah keineswegs. Eher im Gegenteil, denn nach einem kurzem Gespräch begann Talii wieder zu lauschen und starrte zitternd ins Nichts. ….......
Stimmen...ihr erster Verdacht war, dass Talii sicher irgendwelche falschen Pilze gegessen hatte, denn Ali wusste aus Erfahrung nur zu gut, das es da welche gibt, bei denen man sich seltsame Sachen einbildet. 'Ich muss fliehen, mich retten' murmelte Talii immer wieder und versuchte wieder zu entkommen, rannte geradewegs in den Sumpf hinein. Leise fluchte Aliyah, während sie hinter Talii her sprintete. Nicht nur einmal wäre sie beinahe im Sumpf eingesunken und steckte fest, doch die Angst um Talii und dem ,was ihr vorallem hier im Sumpf geschehen könnte in ihrem Zustand, trieb sie voran. Eilig und mühsam kämpfte sie sich vorwärts, als Talii ein Stück weit vor ihr über eine Wurzel fiel. Hastig griff sie nach Taliis Arm und zog sie hoch. 'Mensch Talii, bist du wahnsinnig?' fauchte sie ihre Freundin nun an. 'Die Stimme, ich muss ihr gehorchen. Loran....Letzte Nacht stand er an meinem Bett. Und meine Eltern. Und die Pest...' 'Das war nur ein Traum Talii' versuchte Aliyah sie zu beruhigen, was ihr nicht so recht gelingen sollte.
Warum passte Wil nicht auf sie auf? Dann fing Talii ungehindert an zu weinen, nun völlig durcheinander. Ein wenig hilflos dreinschauend, legte Aliyah tröstend die Arme um sie, mehrmals versuchte sie Talii davon zu überzeugen, dass sie dieser Stimme nicht glauben darf. Plötzlich wurden Talii's Augen finster, sie blickte von Aliyah hinauf zum Himmel, als würde von dort etwas zu ihr sprechen. 'Raindri? Fen?' Verwirrt blickte sie zu Talii, als sie plötzlich mit etwas unsichtbarem über die beiden zu sprechen schien. Dann blickte sie irritiert gen Himmel, als versuche sie dort irgendetwas zu entdecken.
'Was soll das? Fen auf die Probe stellen? So ein Blödsinn' Mürrisch brummend schüttelte sie den Kopf.
Als Talii noch immer fest entschlossen war, fliehen zu müssen, war Aliyah klar, dass sie sie begleiten würde. Wie könnte sie sie in diesem Zustand auch alleine lassen? Besorgt betrachtete sie die junge Waldläuferin, die inzwischen eine sehr gute Freundin, eher wie eine Schwester für sie geworden war.
So liefen sie vom Berchgarder Sumpf aus erstmal zu Aliyah's Höhle. Auf dem Weg dorthin konnte Aliyah Talii gerade noch rechtzeitig davon abhalten Raindri's Taverne niederbrennen zu wollen, und schleifte, die, die nicht ganz bei Sinnen war hinter sich her. 'Völlig irre' murmelte Aliyah immer wieder zu sich selbst während Talii, die hinter ihr herstolperte, protestierte, warum Aliyah es denn nicht zulässt. Immer wieder sagte sie beinahe hörig und monoton 'Die Stimme sagt es, die Stimme sagt es'
Nun doch etwas genervt und jetzt schon mit den Nerven am Ende, zerrte sie Talii weiter bis sie bei ihrer Höhle ankamen. Dort rannte Aliyah gehetzt von einer Truhe zur anderen, um das nötigste einzupacken. Unbrauchbares warf sie achtlos auf den Boden. Dann grübelte sie angestrengt nach. Sie musste doch irgendjemandem eine Nachricht hinterlassen! Hochkonzentriert kritzelte sie schnell mit einem Kohlestift auf zwei Fetzen von Zettel einige wenige Worte.
Als Talii in ihrem Wahn wieder drängelte, wie sehr sie sich doch beeilen musste, machten sie sich wieder auf den Weg.
So wird jemand, der Aliyah in ihrem Zuhause aufsuchen will, eine Höhle vorfinden, die offenbar sehr überstürzt verlassen wurde. Geöffnete Kisten, sämtliche Kleidung und Gegenstände auf dem Boden verstreut. Und irgendwo in dem Chaos liegt ein kleines Zettelchen, in sehr krakeliger, unleserlicher Schrift beschrieben mit wenigen Worten:
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Talli ferükt. Muss Aufpasen..Weit wek.
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Wohin nun eigentlich? Fragte Aliyah sich. Mit einem mulmigem Gefühl blickte sie zu Talii die in dem Moment wieder zielstrebig ihrer Stimme folgte und immer wieder irgendetwas von Fuachtero murmelte. Ali hatte grosse Mühe ihrer verrückt gewordenen Freundin auf den Fersen zu bleiben, die in ihrem Wahn auf den Bajarderhafen zusteuerte.
Nein, sie fühlte sich gerade garnicht wohl. Zum einen, weil sie in dem Fischerdorf für ihren Geschmack viel zu viel Aufsehen erregten, durch Talii's seltsames Verhalten. Das Getuschel einiger Dorfbewohner entging ihrem guten Gehör jedenfalls nicht, ein paar neugierige Nasen waren ihnen sogar ein Stück gefolgt. Um so erleichterter war Aliyah zumindest für einen Moment, als sie auf dem Schiff waren. Die Erleichterung war jedoch verflogen, als jenes ablegte und das Geschaukel anfing. Wie sie das doch hasste! Leise murrend, ein wenig blass um die Nase geworden, kämpfte sie gegen die bereits gewohnte Übelkeit an, die sie jedesmal auf einer Schiffsfahrt überkam. Und nun dauerte es auch noch so lange. Resigniert warf sie einen Blick auf Talii, die ängstlich und zusammengekrümmt neben ihr sass.
Kaum waren die beiden nach ein paar Stunden von Bord, am Hafen von Fuachtero angekommen, schaute Talii plötzlich wieder wie eh und je, als wäre nichts gewesen. 'Beim Bergvater, Ali, was tu ich nur? Wo sind wir?' Zugegeben, der Umstand, dass Talii plötzlich wieder normal ansprechbar war, beruhigte Aliyah keineswegs. Eher im Gegenteil, denn nach einem kurzem Gespräch begann Talii wieder zu lauschen und starrte zitternd ins Nichts. ….......
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Wilderich Cratz
Der Zettel wird wohl ins Haus geweht als Wil aus der Mine zurückkehrt und einen Sack mit Erzen hineinschleppt........als er jenen bemerkt und überfliegt rauft er sich die Haare . Er würde etwas tun müssen und nach den beiden suchen,nachdenklich schaute er gen Himmel und überlegte wo er anfangen sollte.
Von seinem schlechten Gewissen geplagt packte er hastig einige Sachen zusammen die er so brauchen können würde. Nachdem er sein Bündel geschnürrt hatte verrammelte er die Schmiede und ging ratlos zum Hafen. Wo sollte er anfangen die beiden zu suchen? Er setzte seinen Fuss dann auf ein Schiff und als es ablegte verschwand er und niemand am Hafen konnte wohl sagen wohin jenes Schiff fuhr...
[img]http://img814.imageshack.us/img814/5430/hafenbild.jpg[/img]
Von seinem schlechten Gewissen geplagt packte er hastig einige Sachen zusammen die er so brauchen können würde. Nachdem er sein Bündel geschnürrt hatte verrammelte er die Schmiede und ging ratlos zum Hafen. Wo sollte er anfangen die beiden zu suchen? Er setzte seinen Fuss dann auf ein Schiff und als es ablegte verschwand er und niemand am Hafen konnte wohl sagen wohin jenes Schiff fuhr...
[img]http://img814.imageshack.us/img814/5430/hafenbild.jpg[/img]
- Marye Larou
- Beiträge: 190
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Marye trat aus dem Wald nahe der Gabelung nördlich der Bajarder Kusche. Sogleich fiel ihr Blick auf eine Frau, die dort schnitzte. Ihre Kleidung war die einer Städterin, einen Rock hatte sie an. und das im Wald.. Sie kamen dennoch ins Gespräch und es stellte sich heraus, daß sie erst vor kurzem auf Gerimor sei und ansonsten auch im Wald leben würde. Die Städte schien sie jedenfalls ebenso wenig zu mögen wie Marye. Wolf kam kurz darauf vorbei und als Verdena, so war ihr Name, stolz ihren doch recht kleinen "Spielzeugbogen" zeigte, machte er ihr erst ein mal einen halbwegs vernünftigen. Marye eilte nach Bajard zur Bank. Im Truhen lager dort hatte sie noch einige Rüstungsteile, die Verdena passen konnten. Als sie zurück kam, traf sie auf Fenri der ihr vom Verschwinden Alis erzählte. Irgend ein Zettel hätte in ihrer Höhle gelegen, Talii wäre verrückt und Ali bei ihr. So machte man sich erst auf nach Berchgard, Marye wußte daß Taliis Höhle dort in der Nähe des Sumpfes sein mußte und so suchten sie ein ganzes Weilchen dort. Hilmar kam auch dort vorbei, er wollte eigentlich Echsen jagen und Feyja, der sie eine geshnitzte Nachricht mit Hinweis auf den Sumpf im Schlafnest hinterlassen hatte. Feyja war es dann auch, die den gut versteckten Eingang der Höhle fand. Doch war abgeschlossen dort und man zog unverrichteter Dinge wieder ab. Jedoch wurde beschlossen in Bajard und Berchgard die Kutscher und Kapitäne zu befragen. Irgendwer mußte die beiden doch gesehen haben..
Alle sind gleich.. aber ein paar sind gleicher!
Die Realität ist beschissen genug, da muß ein Fantasy Online-Rollenspiel nicht auch noch realistisch sein!
Die Realität ist beschissen genug, da muß ein Fantasy Online-Rollenspiel nicht auch noch realistisch sein!
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Jane Jack
Jackie klopfte an Wilderichs Tür. Wo nur steckte der Kerl ?
Sie linste durch die Fenster der Schmiede, innen schien jemand hastig aufgebrochen zu sein, Sachen lagen auf dem Boden, die Esse war kalt.
Sie würde sich umhören müssen ...
Sie linste durch die Fenster der Schmiede, innen schien jemand hastig aufgebrochen zu sein, Sachen lagen auf dem Boden, die Esse war kalt.
Sie würde sich umhören müssen ...
Zuletzt geändert von Jane Jack am Dienstag 28. September 2010, 16:36, insgesamt 1-mal geändert.