Die alte Stärke des Wüstenvolkes.

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Saajid Tamam
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Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Die alte Stärke des Wüstenvolkes.

Beitrag von Saajid Tamam »

Wie alles begann


Feuer... das mich am Leben hält und mir Kraft gibt... mir wärmend den Weg weist - hilf mir meinen Feind zu besiegen, aufdass man ihm zeige welch Kraft im Wüstenvolk steckt!


Der Tag... er war ein nicht all zu gewöhnlicher im Gasthaus zum goldenen Lamm. Wann sind Letharen und Rahaler schon zu Besuch in den Landen Alumenas? Jedenfalls waren zuerst alle recht begeistert von dem kleinen Alten, welcher sich so freundlich bei der Wirtin und Ihren Gehilfinen einschmeichelte. Doch schon recht bald wurde den Letharen zu seiner Front die wahre Intention des alten Mannes in roter Robe gewahr.

Schließt eure Mäuler missgeburten von Blauhäutern.. was macht Ihr in der Taverne? Es stinkt bis hierher... das ist schon wirklich faszinierend jedes Brot in eurer Hand wird madig und ungenießbar...

...Menschenkind... wieso seit ihr so provokant? Lernt auf uns einzugehen...

...Oh durchaus ich bin auf euch eingegangen... Mit meinem Stab, Besteck, einer Käule... Schwertern, ja einmal habe ich einen der euren sogar mit einem Stuhlbein verprügelt... im Übrigen, sind eure Mütter eigentlich alle vergewaltigt worden?


So oder so ähnlich lief das Gespräch zwischen den Letharen, ihren Begleitern und dem alten Manne. Vermutlich wäre es solange weitergegangen bis einer der Letharen ihm an die Kehle gesprungen wäre und versucht hätte ihn bei lebendigem Leibe aufzufressen... doch es sollte anders kommen.

Der prunkvoll gekleidete Magus von welchem man meinen könnte er sei Bamherzig durch so viel pomp und Getöse, trat auf den kleinen alten zu. Wie ein Igel rollte dieser sich nun zusammen, was sich weltlich in einem anschwellen der Brust und einem aufrechten Stand äußerte - wer würde es ihm übel nehmen, war er doch nun schon beinahe umkreist von allerhand Rahal-Gesindel. Im nu zog sich ein düsterer Schleier aus dichtem Nebel um die alte kleine Gestalt, wie ein morgentlicher Dunst des dichten Nadelwaldes umschloss es die gesamte Person. Zurück blieb der dunkelhäutige Menekaner welcher in der prunkvollen Schwarzdämonenrüstung breitschultrig vor dem Arkorither posierte.

Nach einem kurzen Wortgefecht flog der schwarze Handschuh in des Magus' Gesicht... das Duell sollte ausgefochten werden. In der kleinen Arena des Gasthauses war es dann relativ bald soweit. Nachdem man sich gerüstet hatte, Wetten abgeschlossen wurden und auf der Seite des schwarzen Magus um die 7 Personen standen, konnte es losgehen. Des Menekaners Ausbildung scheinte Wirkung zu erzielen und schon bald siegte die Kraft des Feuers über die des Schattens...

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Dieser Grundsatz galt an jenem Nachmittag, der Magier sank vor dem kleineren Menekaner zusammen - doch als dieser ihm den friedlichen Ausgang anbot, lehnte er ab... nein mehr noch. Er hetzte seine Schergen auf den Menekaner. Die Letharen sollten ihn töten!

Welch Ifrey wäre er... welch Ehre hätte er, würde er ablehnen und fliehen wie die dunklen es zuweilen taten. Nein. Er würde sich behaupten und wenn sie das doppelte wären.

Doch mit einem hatte das Wüstenkind nicht gerechnet - Alatar selbst musste das starke Gift gesegnet haben welches nach einem kurzen Anritzen durch den Schurken in dessen Adern floss. Die restlichen dunklen Streiter wurden auf der Stelle zu Stein gefrohren... lediglich dem - wie er glaubte - schwachen Schützen warf er zwei schwerter vor die Füße welche durch einen kleinen Anstoß im Lied zu wirbelnden Klingen wurden. Das Gift durchzog indessen den Körper.. jede noch so kleine Faser wurde von dem Totbringenden Gift in Beschlag genommen. Die Konzentration schwand... der Menekaner welcher mittlerweile die Gestalt eines schockoladigen Gargylen angenommen hatte, wankte. Zwei Bolzen später lag er mit dem Gesicht vorraus im Dreck.

Nicht nur... das er diese blauen Dinger - nach Aasim Omar dem I - wirklich mehr hasste als alles andere das die Welt zu besehen gab, nein nun sollten sie wirklich bluten und büßen. Sie sollten die hundertfache Schande ertragen die er an diesem Abend hat spüren müssen. Sie sollten Dreck fressen und einparfümiert den Diener im Palast des Emir mimen...

Dies schwor er sich... und so sollte es schon bald geschehen.

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Zuletzt geändert von Saajid Tamam am Sonntag 16. Mai 2010, 17:39, insgesamt 5-mal geändert.
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Valterian de Valshess

Beitrag von Valterian de Valshess »

Ein unliebsamer Gast

Es sollte nichts weiter als ein ruhiger Abend werden bei etwas Speis und Trank. Man versammelte sich seiner Zeit vor Rahal mit einer großen Zahl um seinen Weg nahe des Klosters der Lichtengötter zu suchen. Doch waren es keine aggressiven Handlungen oder der Durst nach Blut die unserer Hände und Weg geleitet hatten. In der Taverne des Goldenen Lamm verteilte sich die Gruppe und man vergnügte sich mit den Kostbarkeiten des Landes sowie einiger Gespräche. Es wäre ein alles in allem gelungener Abend geworden, musste nicht der Liedwirker aus dem vertrocknetten Landen erscheinen. War es Mut, Wahnsinn oder purer Hass welchen den Menekaner leiteten? Er suchte das Gespräch, provozierte und sollte auch anklang von uns erhalten auf seiner Provokationen.

Die Flammen spielten mit dem Holz auf den kleinen Areal ohne es wirklich verbrennen zu wollen. Der Sohn aus der Wüste wusste mit dem hitzigen Element umzugehen in solch einer Perfektion das es fast erschreckend war. Rings um Ihn herum konnte man ein Farbenspiel zwischen verschiedenen Orange und Rot tönen sehen. Nur der schützenden Magischen Runen auf der dunklen Kleidung, sowie dem eigene willen war es zu verdanken das der Arkorither aus dem Käfig, welcher versuchten ihn aller Sinne zu berauben, entkommen konnte.

Er löste sich in einem einzigen großen dunklen Schatten auf welche sich seine Bahnen durch die Flammen suchte, nur um im Rücken des Menekaners wieder seiner wahren Gestalt annehmen zu können. Die schwarze Klinge bohrte sich in den Rücken des Feindes und schnitt sich seinen Weg durch das braune Fleisch. Es war ein Magisches Duell, ein Duell nach festgelegten Regeln. Doch jemand der aufgewachsen ist, mit dem Recht des Stärken, in einer Welt in der Kämpfe keiner Regeln besitzen, so war er hier wohl im Nachteil. Es sollte kommen wie es kommen musste, der Arkorither unterlag im magischen Duell mit dem Kind welches unter der Wüstensonne aufgewachsen war.

Das Wüstenvolk verstand sich darauf seiner Feinde zu beleidigen. Bot er in einer verachtenden Gestik, voller Hohn, ihm dem unterlegenen Magier die Hand an, anstatt es zu Ende zubringen. Wie kann man einen Feind mehr beleidigen, Ihn mehr Verachtung entgegen werfen, als Ihm Gnade anzubieten. Welch Absurdität. Nein, so würde ein Akrorither nicht sterben wollen. Nein, es war eine Niederlage, doch aus dieser lernt man, wenn man Sie überlebt. Valterian hatte sich in einem kurzen Moment vom Leben verabschiedet, war bereit zum Sterben, doch bei dieser Beleidigung, der Arkorither weigerte sich zu Sterben. Mit letzter Kraft vermittelte er seiner Kameraden, das Sie den Menekaner beseitigen sollten und ein anderer Kampf sollte an dieser Stelle ohne ihm beginnen dessen Ausgang der Arkorither sich nur erzählen lassen konnte.......
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