Ein kleines Leben endet.
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Seymour
Ein kleines Leben endet.
Die Nacht war eisig kalt, Seymour wurde wach,
schaut zu seiner linken und wieder lag Erinna wie schon so oft nicht neben ihm.
Trotzig zog er sich etwas über und marschierte hinaus in ganz Grimwould sucht er sie,
doch fand er sie nicht, so tat er etwas verbotenes. Er war sich bewusst das er dafür Ärger bekommen wird.
Doch dies war ihm egal, brauchte er doch jetzt seine Ma und sie war nicht da.
So schlich er ihm dunklem der Nacht durch das Haupttor, seine Füße trugen ihn zu Beginn des Nebelwaldes.
Er dachte daran dass er nicht alleine hinein gehen durfte, doch er tat es dennoch.
War ihm Erinna doch wichtiger.
Er rief in den Wald
*Ma wo bis du?*
Doch keine Antwort war zu hören, so wagte der kleine tapfere Junge sich doch in den Nebelwald hinein, schnell wurde es ihm unheimlich,
kannte er doch so viele Geräusche nicht, er begann zu weinen und immer wieder rief er nach seiner Mutter,doch er bekam keine Antwort.
Seine Beine waren müde und ihm war kalt hatte er sich doch nur seinen kleinen Mantel umgeworfen gehabt, ansonsten hatte
er nur seinen dünnen Schlafanzug an und dicke Socken.
Die Nacht schritt weiter voran, doch solange er auch suchte, er fand seine Ma nicht. Weinend setzte er sich unter einen Baum
und auf einmal kam ihm das alles so bekannt vor, war es nicht Schoneinmahl so gewesen? Als Erinna ihn damals gefunden hatte.
Auch da, saß er weinend unter einem Baum. Vor Müdigkeit, schlief er ein, er zitterte am ganzen Leib, doch konnte er sich nicht mehr wach halten.
Am anderen morgen sah man Vögel über einen Baum kreisen, die kleine Kinderseele hatte sich aus Seymours Körper gelöst und war zu seinen leiblichen
Eltern gegangen.
Irgendwann würde man seine Körper finden, doch Seymour wird nie mehr seine Augen öffnen.
schaut zu seiner linken und wieder lag Erinna wie schon so oft nicht neben ihm.
Trotzig zog er sich etwas über und marschierte hinaus in ganz Grimwould sucht er sie,
doch fand er sie nicht, so tat er etwas verbotenes. Er war sich bewusst das er dafür Ärger bekommen wird.
Doch dies war ihm egal, brauchte er doch jetzt seine Ma und sie war nicht da.
So schlich er ihm dunklem der Nacht durch das Haupttor, seine Füße trugen ihn zu Beginn des Nebelwaldes.
Er dachte daran dass er nicht alleine hinein gehen durfte, doch er tat es dennoch.
War ihm Erinna doch wichtiger.
Er rief in den Wald
*Ma wo bis du?*
Doch keine Antwort war zu hören, so wagte der kleine tapfere Junge sich doch in den Nebelwald hinein, schnell wurde es ihm unheimlich,
kannte er doch so viele Geräusche nicht, er begann zu weinen und immer wieder rief er nach seiner Mutter,doch er bekam keine Antwort.
Seine Beine waren müde und ihm war kalt hatte er sich doch nur seinen kleinen Mantel umgeworfen gehabt, ansonsten hatte
er nur seinen dünnen Schlafanzug an und dicke Socken.
Die Nacht schritt weiter voran, doch solange er auch suchte, er fand seine Ma nicht. Weinend setzte er sich unter einen Baum
und auf einmal kam ihm das alles so bekannt vor, war es nicht Schoneinmahl so gewesen? Als Erinna ihn damals gefunden hatte.
Auch da, saß er weinend unter einem Baum. Vor Müdigkeit, schlief er ein, er zitterte am ganzen Leib, doch konnte er sich nicht mehr wach halten.
Am anderen morgen sah man Vögel über einen Baum kreisen, die kleine Kinderseele hatte sich aus Seymours Körper gelöst und war zu seinen leiblichen
Eltern gegangen.
Irgendwann würde man seine Körper finden, doch Seymour wird nie mehr seine Augen öffnen.
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Erinna Hinrah
Morgends, nachdem sie Sari sicher ins Bett gebracht hatte und noch mit Luzcilla geredet hatte, über Saris fortlaufen, entdeckte sie Seymour im Wald als sie einen Spaziergang machte um sich innerlich von dem Schreck zu erholen, das Sari weggelaufen war. Sie glaubte den Kleinen schlafend.
hey kleiner spatz, weist doch im winter darf man nicht schlafen wenn man draussen ist
Sanft klang ihre leise Stimme und sie rüttelte sanft am kleinen Körper. Als keine Regung kam, wurde sie unruhig, jetzt erst sah sie ihn prüfend an und bemerkte die totenweisse Haut des Kleinen. Schnell zog sie ihn in ihre Arme und wickelte ihren Umhang um ihn, sanft strich sie ihm über die Wangen. Sie registrierte zuerst nicht das er nicht mehr lebte.
Als sie es langsam wahrnahm, wurde ihr schlecht. Durch den Nebelwald erklang ein Ruf, der dem Heulen eines Wolfes sehr ähnlich war, nur viel höher in der Tonlage. Er berichtete von Leid und tiefem Schmerz. Dann nahm sie kaum mehr um sich etwas wahr. Den kleinen toten Körper fest an sich gedrückt, stolperte sie nach Grimwould zurück.
Sie hockte sich irgendwohin und untersuchte Seymour nochmal. Die Hoffnung das er doch nur schliefe bestätigte sich nicht .
NEIN SEYMOUR!!!!!
mehr brachte sie nicht raus, man konnte ihre schmerzvolle Stimme bis zum Dach hören. Sanft wiegte sie Seymour, ihr Blick wurde glasig und leer. Alles brach in dem Moment für sie zusammen. Nur Schicksalsschläge erlebte sie in den letzten Monaten.
Erst Theor, dann Wolf, dann der Gedächnissverlust, dann Ciesas Tot und jetzt verlor sie auch noch ihren Sohn. Sie war die Nacht Sari suchen gewesen und deshalb nicht neben Seymour im Fell gewesen. Sie hatte ihm doch gesagt gehabt das sie Nachts etwas jagen ging um am Tage mehr Zeit für ihn zu haben.
Keine Träne ging über ihre Wangen, sie fühlte nichts mehr, sah nichts mehr, sie hockte einfach nur da und wiegte den kleinen toten Körper in ihrem Arm, immer vor und uzrück, vor sich hinstarrend.
hey kleiner spatz, weist doch im winter darf man nicht schlafen wenn man draussen ist
Sanft klang ihre leise Stimme und sie rüttelte sanft am kleinen Körper. Als keine Regung kam, wurde sie unruhig, jetzt erst sah sie ihn prüfend an und bemerkte die totenweisse Haut des Kleinen. Schnell zog sie ihn in ihre Arme und wickelte ihren Umhang um ihn, sanft strich sie ihm über die Wangen. Sie registrierte zuerst nicht das er nicht mehr lebte.
Als sie es langsam wahrnahm, wurde ihr schlecht. Durch den Nebelwald erklang ein Ruf, der dem Heulen eines Wolfes sehr ähnlich war, nur viel höher in der Tonlage. Er berichtete von Leid und tiefem Schmerz. Dann nahm sie kaum mehr um sich etwas wahr. Den kleinen toten Körper fest an sich gedrückt, stolperte sie nach Grimwould zurück.
Sie hockte sich irgendwohin und untersuchte Seymour nochmal. Die Hoffnung das er doch nur schliefe bestätigte sich nicht .
NEIN SEYMOUR!!!!!
mehr brachte sie nicht raus, man konnte ihre schmerzvolle Stimme bis zum Dach hören. Sanft wiegte sie Seymour, ihr Blick wurde glasig und leer. Alles brach in dem Moment für sie zusammen. Nur Schicksalsschläge erlebte sie in den letzten Monaten.
Erst Theor, dann Wolf, dann der Gedächnissverlust, dann Ciesas Tot und jetzt verlor sie auch noch ihren Sohn. Sie war die Nacht Sari suchen gewesen und deshalb nicht neben Seymour im Fell gewesen. Sie hatte ihm doch gesagt gehabt das sie Nachts etwas jagen ging um am Tage mehr Zeit für ihn zu haben.
Keine Träne ging über ihre Wangen, sie fühlte nichts mehr, sah nichts mehr, sie hockte einfach nur da und wiegte den kleinen toten Körper in ihrem Arm, immer vor und uzrück, vor sich hinstarrend.
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Fjorleif Brandrulfr
Er hörte die Schmerzenden Schreie der Jungen Mutter.
Erinna rief und rief, fast so laut sie konnte.
"SEYMOR". Lautete es über das Land.
Was war nur los mit ihr?!
Fjorleif stürmte die Treppen hinab, Erinna stand dort und kaum ein Wort war von ihr zu Erfahren. Also stürmte er dann wieder hoch, in ihr Zimmer
um sich gewiss zu werden was los war mit ihm. Schnell war er dort und
blickte ueber die Felle. Er war nicht da, das war es also.. wieder ging sein
Weg hinab zu Erinna. Knapp und fest überzeugt sprach er,
"Ich werde ihn suchen!"
Schnell lief er aus der Festung, laut rufend dröhnte seine Starke Stimme durch den Wald. Was die Geister und die Elfen nun über ihn dachten war ihm egal. Das kleine Kind war nun wichtiger, wer weiss schon was mit ihm geschehen koennte wenn der kleine dreijährige dort herum streunert.
Er versuchte die Elfen zu fragen, doch er war nicht dessen Sprache mächtig und so musste er schnell absehen davon.
Weiter pirschte er durch den Wald, sogar einen Wanderbarden fand er als er dort nach Seymor suchte.
"Haben sie einen Jungen gesehen hier im Wald"
Nur ein trockenes "Nein", "Sollte ich etwa?".
Fjori Brummte nur leise, wohl eher gereizt davon und prischt weiter durch de nWald.
Doch er war nicht zu finden, wo war er nur?
Bald brach er es ab, so würde er ihn niemals finden und lief zurück in die Festung.
Doch dort stand Erinna wieder, den Leblosen Körper in den Armen haltend wusste er zunächst nicht was er sagen sollte.
Aber suchen brauchte er wohl nicht mehr, das war wohl ab diesen Punkt klar. Erinna brauchte nun mehr Zuneigung als man es sich wohl vorstellen konnte.
Doch so war im des Jaulen zumute und Schmerzhafte rufe eines Wolfes gleichend, vielen Dröhnend und stark über das Land.
Die Trauer wuerde wohl eine Weile lang anhalten.
Erinna rief und rief, fast so laut sie konnte.
"SEYMOR". Lautete es über das Land.
Was war nur los mit ihr?!
Fjorleif stürmte die Treppen hinab, Erinna stand dort und kaum ein Wort war von ihr zu Erfahren. Also stürmte er dann wieder hoch, in ihr Zimmer
um sich gewiss zu werden was los war mit ihm. Schnell war er dort und
blickte ueber die Felle. Er war nicht da, das war es also.. wieder ging sein
Weg hinab zu Erinna. Knapp und fest überzeugt sprach er,
"Ich werde ihn suchen!"
Schnell lief er aus der Festung, laut rufend dröhnte seine Starke Stimme durch den Wald. Was die Geister und die Elfen nun über ihn dachten war ihm egal. Das kleine Kind war nun wichtiger, wer weiss schon was mit ihm geschehen koennte wenn der kleine dreijährige dort herum streunert.
Er versuchte die Elfen zu fragen, doch er war nicht dessen Sprache mächtig und so musste er schnell absehen davon.
Weiter pirschte er durch den Wald, sogar einen Wanderbarden fand er als er dort nach Seymor suchte.
"Haben sie einen Jungen gesehen hier im Wald"
Nur ein trockenes "Nein", "Sollte ich etwa?".
Fjori Brummte nur leise, wohl eher gereizt davon und prischt weiter durch de nWald.
Doch er war nicht zu finden, wo war er nur?
Bald brach er es ab, so würde er ihn niemals finden und lief zurück in die Festung.
Doch dort stand Erinna wieder, den Leblosen Körper in den Armen haltend wusste er zunächst nicht was er sagen sollte.
Aber suchen brauchte er wohl nicht mehr, das war wohl ab diesen Punkt klar. Erinna brauchte nun mehr Zuneigung als man es sich wohl vorstellen konnte.
Doch so war im des Jaulen zumute und Schmerzhafte rufe eines Wolfes gleichend, vielen Dröhnend und stark über das Land.
Die Trauer wuerde wohl eine Weile lang anhalten.
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Erinna Hinrah
Stundenlang, nachdem Fjorleif weg war, sass sie im Westen unter dem turm, mit seymour im Arm. Irgendwann ging sie meschanisch in die Taverne, als dort niemand war stolperte sie die Treppe hoch. Oben hockte sie sich in eine Ecke und blickte apathisch vor sich her, den kleinen toten seymour wiegend.
Hedwig nahm sie gar nicht erst wahr und auch Falk zu erst nicht. Es dauerte lange bis sie überhaupt merkte das jemand bei ihr war. Langsam lehnte sie ihren Kopf an Falks Schulter. Seine Worte des trostes drangen gar nicht bis u ihr durch. Ewigkeiten, wie Stunden, sassen sie zusammen da, als Falk sie in den Arm nahm drückte sie Seymour fest an sich, als dächte sie, Falk wolle ihn ihr wegnehmen.
Falk sprach was von gehen lassen, das Seymour fort sei. Das begriff Erinna in Moment gar nicht erst. Nach sehr langer Zeit hielt sie Falk Seymour hin und sprach als wenn Seymour noch leben würde und nur schlafen würde.
du.. du passt aber auf ihn auf ja?
Schwer musste Falk schlucken und Tränen rannen ihm in strömen die Wangen herunter, wärend er seymour in den Arm nahm und Erinna ihm langsam eine Strähne aus den Tränen strich. Langsam sehr langsam merkte sie das Seymour sich noch immer nicht geregt hatte und sie murmelte.
hab nicht abgeschlossen. war nicht da, hab sari gesucht.
Zu dem langsam innerlich aufquellenden Schmerz kamen nun Selbstvorwürfe. Falk antwortete schniefend
und ich habe das tor nicht abgesperrt, es für gäste offengelassen. du warst nicht schuld, du bist nicht schuld, du hast keine schuld.
Cailly trat irgendwann dazu und griff Erinnas Hand. Erinna lehnte ihren Kopf fest an Falks Schulter, die Augen leicht schliessend. Man merkte ihrem Körper an, das der ganze Schreck der Nacht und dem Morgen zuviel für sie war. Erst Sari die weggelaufen war und dann Seymour der tot im Wald lag. Cailly brachte Erinna in die Felle zu Sari, wärend Falk den kleinen toten Körper Seymours wegtrug und vor dem Clansgebäude ein Gestell aufbaute, wo man in drei Tagen den kleinen jungen Mann der nur drei Jahre alt wurde dem feuer und somit den Ahnen übergeben wollte.
Hedwig nahm sie gar nicht erst wahr und auch Falk zu erst nicht. Es dauerte lange bis sie überhaupt merkte das jemand bei ihr war. Langsam lehnte sie ihren Kopf an Falks Schulter. Seine Worte des trostes drangen gar nicht bis u ihr durch. Ewigkeiten, wie Stunden, sassen sie zusammen da, als Falk sie in den Arm nahm drückte sie Seymour fest an sich, als dächte sie, Falk wolle ihn ihr wegnehmen.
Falk sprach was von gehen lassen, das Seymour fort sei. Das begriff Erinna in Moment gar nicht erst. Nach sehr langer Zeit hielt sie Falk Seymour hin und sprach als wenn Seymour noch leben würde und nur schlafen würde.
du.. du passt aber auf ihn auf ja?
Schwer musste Falk schlucken und Tränen rannen ihm in strömen die Wangen herunter, wärend er seymour in den Arm nahm und Erinna ihm langsam eine Strähne aus den Tränen strich. Langsam sehr langsam merkte sie das Seymour sich noch immer nicht geregt hatte und sie murmelte.
hab nicht abgeschlossen. war nicht da, hab sari gesucht.
Zu dem langsam innerlich aufquellenden Schmerz kamen nun Selbstvorwürfe. Falk antwortete schniefend
und ich habe das tor nicht abgesperrt, es für gäste offengelassen. du warst nicht schuld, du bist nicht schuld, du hast keine schuld.
Cailly trat irgendwann dazu und griff Erinnas Hand. Erinna lehnte ihren Kopf fest an Falks Schulter, die Augen leicht schliessend. Man merkte ihrem Körper an, das der ganze Schreck der Nacht und dem Morgen zuviel für sie war. Erst Sari die weggelaufen war und dann Seymour der tot im Wald lag. Cailly brachte Erinna in die Felle zu Sari, wärend Falk den kleinen toten Körper Seymours wegtrug und vor dem Clansgebäude ein Gestell aufbaute, wo man in drei Tagen den kleinen jungen Mann der nur drei Jahre alt wurde dem feuer und somit den Ahnen übergeben wollte.
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Erik Forstnam
Seymour. Tot. Das konnte... das DURFTE nicht sein!!!!
Seymour war für Erik stets wie ein Neffe, gar wie ein kleiner Sohn gewesen. Er hatte ihn nie Dah genannt und gehörte zu Erinna, das war Erik klar. Aber wenn er mir seiner hellen, klaren Stimme "Edik LIP!" rief oder "Bautlötze" haben wollte, war das für Erik ein gefühl, dass er noch nie verspürt hatte. Der kleine Knirps schaffte es, ihn von der Arbeit abzulenken, ihm die schlechten und trüben Gedanken zu vertreiben und ihn einfach nur glücklich zu machen.
Luciana und er hatten überlegt, Seymour zu adoptieren, als Falk ihn immer noch in ein Waisenhaus stecken wollte. Sie hatten schließlich akzeptiert, dass Seymour an Erinna hing und in ihr seine Mah sah. Erik hatte dennoch in Seymour immer das gesehen, was er doch eigentlich war - einen kleinen Jungen, mit dem man spielen musste und mit dem man groß werden konnte. Jedes Mal, wenn er Seymour sah und hörte, wenn er ihm die schweren Namen der Clansmitglieder beibrachte, zauberte dieser kleine Knirps ihm ein breites Schmunzeln auf das Gesicht.
Erik war erst 18 Jahre alt, und damit selbst gerade erst aus dem Kindesalter entwachsen. Aber in ihm regten sich trotz allem eine Art Vatergefühle, wenn er Seymour erblicke. Er war im Grunde in den Jungen vernarrt, auch wenn er es zu verbergen wusste, um dem Kleinen keine Schwierigkeiten zu machen.
Tot. Nun sollte er tot sein? Cailean Hinrah hatte es ihm erzählt. Er war froh gewesen, seit langer Zeit endlich einmal wieder glücklich. Tot? Seymour? Er konnte es nicht glauben. Er durfte nicht tot sein!
Im Wald erfroren, als er auf der Suche nach seiner Mah war. Das hatte Caillean ihm erzählt. Auf der Suche nach seiner Mah? WO WAR ERINNA GEWESEN? Nur dieser Vorwurf blieb ihm. Nur dieser Satz durchzog seine Gedanken. Es lag ihm völlig fern, an den toten Kleinen zu denken. Er wollte nicht an seine eigene Schuld denken. Und am allerwenigsten wollte er die Wahrheit wissen. Seymour war nicht tot... durfte nicht tot sein... und Erinna war seine Mah. Sie hatte auf ihn aufpassen müssen! Wieso hatte sie ihre Pflichten so vernachlässigt?
Sie hatte Sari gesucht. Niemand hatte ahnen können, dass Seymour plötzlich aufstehen würde und alleine die Feste verlassen würde. So sprach Caillean. Sari? War das nicht dieses komische Gör, von dem Erinna ihm erzählt hatte? Wieso hatte sie für dieses Mädchen Seymour alleine gelassen?
Natürlich wusste Erik, wie abstrus und einfach nur ungerecht seine Gedanken und die dazugehörigen Worte waren. Er durfte Erinna im Grunde keinen Vorwurf machen. Sie selbst war vermutlich krank aus lauter Schuld und Pein. Sie hatte Seymour im Wald gefunden. Aber Erik war das in diesem Moment alles egal. Der kleine Sonnenschein, der die Festung zu dem gemacht hatte, was sie war, das einzige, was die Festung noch lebenswert machte... war dahin. Wie sollte Erik noch einen klaren Gedanken fassen können? Er wollte hoch, wollte ihr an den Kopf knallen, was für eine Rabenmu... Nein. Sie war keine. Doch... sie hatte ihn vernachlä... aber was hätte sie tun sollen?
Caillean verstand ihn nicht. Sie drohte ihm. Wenn er ihr Vorwürfe mache, würde sie ihm den Hals eigenhändig umdrehen. Recht hatte sie. Alleine für das, was Erik DACHTE, hätte sie ihn bestrafen müssen. Aber was wusste sie davon, was er dachte... nichts. Er sank kraftlos zu Boden. Falk nahm er nicht mal mehr wahr, der ihm auch einschärfte, seiner Tochter in keinem Fall Vorwürfe an den Kopf zu werfen.
Seymour. Tot. Erinna. Schuld. Vier Worte. Mehr drang nicht in sein Bewusstsein. Er erhob sich, er kleidete sich in eine Robe, verdeckte das Haupt mit einer Kapuze und stattete Seymour einen letzten Besuch ab. Langsam wurde er wieder klarer. Die Nachricht wurde greifbarer. Seymour war tot. Er begriff. Erinna trug keine Schuld. Sie war noch zu jung. Auch er war noch jung. Was wusste er schon. In diesem Moment waren ihm alle Vorwürfe und Anschuldigungen fremd. Er verabschiedete sich von dem kleinen Jungen.
Aber... verzeihen? Wieder drangen ihm Gedanken in den Kopf, die er nie hätte denken dürfen. Wieder in der Taverne, lauschte er Falks Worten kaum. Er vergrub sich an Lucianas Schultern. Trauer. Bestürztheit. Betroffenheit. Hass. Hass auf sich selbst. Und die Gewissheit, dass er etwas falsch gemacht hatte.
Seymour war für Erik stets wie ein Neffe, gar wie ein kleiner Sohn gewesen. Er hatte ihn nie Dah genannt und gehörte zu Erinna, das war Erik klar. Aber wenn er mir seiner hellen, klaren Stimme "Edik LIP!" rief oder "Bautlötze" haben wollte, war das für Erik ein gefühl, dass er noch nie verspürt hatte. Der kleine Knirps schaffte es, ihn von der Arbeit abzulenken, ihm die schlechten und trüben Gedanken zu vertreiben und ihn einfach nur glücklich zu machen.
Luciana und er hatten überlegt, Seymour zu adoptieren, als Falk ihn immer noch in ein Waisenhaus stecken wollte. Sie hatten schließlich akzeptiert, dass Seymour an Erinna hing und in ihr seine Mah sah. Erik hatte dennoch in Seymour immer das gesehen, was er doch eigentlich war - einen kleinen Jungen, mit dem man spielen musste und mit dem man groß werden konnte. Jedes Mal, wenn er Seymour sah und hörte, wenn er ihm die schweren Namen der Clansmitglieder beibrachte, zauberte dieser kleine Knirps ihm ein breites Schmunzeln auf das Gesicht.
Erik war erst 18 Jahre alt, und damit selbst gerade erst aus dem Kindesalter entwachsen. Aber in ihm regten sich trotz allem eine Art Vatergefühle, wenn er Seymour erblicke. Er war im Grunde in den Jungen vernarrt, auch wenn er es zu verbergen wusste, um dem Kleinen keine Schwierigkeiten zu machen.
Tot. Nun sollte er tot sein? Cailean Hinrah hatte es ihm erzählt. Er war froh gewesen, seit langer Zeit endlich einmal wieder glücklich. Tot? Seymour? Er konnte es nicht glauben. Er durfte nicht tot sein!
Im Wald erfroren, als er auf der Suche nach seiner Mah war. Das hatte Caillean ihm erzählt. Auf der Suche nach seiner Mah? WO WAR ERINNA GEWESEN? Nur dieser Vorwurf blieb ihm. Nur dieser Satz durchzog seine Gedanken. Es lag ihm völlig fern, an den toten Kleinen zu denken. Er wollte nicht an seine eigene Schuld denken. Und am allerwenigsten wollte er die Wahrheit wissen. Seymour war nicht tot... durfte nicht tot sein... und Erinna war seine Mah. Sie hatte auf ihn aufpassen müssen! Wieso hatte sie ihre Pflichten so vernachlässigt?
Sie hatte Sari gesucht. Niemand hatte ahnen können, dass Seymour plötzlich aufstehen würde und alleine die Feste verlassen würde. So sprach Caillean. Sari? War das nicht dieses komische Gör, von dem Erinna ihm erzählt hatte? Wieso hatte sie für dieses Mädchen Seymour alleine gelassen?
Natürlich wusste Erik, wie abstrus und einfach nur ungerecht seine Gedanken und die dazugehörigen Worte waren. Er durfte Erinna im Grunde keinen Vorwurf machen. Sie selbst war vermutlich krank aus lauter Schuld und Pein. Sie hatte Seymour im Wald gefunden. Aber Erik war das in diesem Moment alles egal. Der kleine Sonnenschein, der die Festung zu dem gemacht hatte, was sie war, das einzige, was die Festung noch lebenswert machte... war dahin. Wie sollte Erik noch einen klaren Gedanken fassen können? Er wollte hoch, wollte ihr an den Kopf knallen, was für eine Rabenmu... Nein. Sie war keine. Doch... sie hatte ihn vernachlä... aber was hätte sie tun sollen?
Caillean verstand ihn nicht. Sie drohte ihm. Wenn er ihr Vorwürfe mache, würde sie ihm den Hals eigenhändig umdrehen. Recht hatte sie. Alleine für das, was Erik DACHTE, hätte sie ihn bestrafen müssen. Aber was wusste sie davon, was er dachte... nichts. Er sank kraftlos zu Boden. Falk nahm er nicht mal mehr wahr, der ihm auch einschärfte, seiner Tochter in keinem Fall Vorwürfe an den Kopf zu werfen.
Seymour. Tot. Erinna. Schuld. Vier Worte. Mehr drang nicht in sein Bewusstsein. Er erhob sich, er kleidete sich in eine Robe, verdeckte das Haupt mit einer Kapuze und stattete Seymour einen letzten Besuch ab. Langsam wurde er wieder klarer. Die Nachricht wurde greifbarer. Seymour war tot. Er begriff. Erinna trug keine Schuld. Sie war noch zu jung. Auch er war noch jung. Was wusste er schon. In diesem Moment waren ihm alle Vorwürfe und Anschuldigungen fremd. Er verabschiedete sich von dem kleinen Jungen.
Aber... verzeihen? Wieder drangen ihm Gedanken in den Kopf, die er nie hätte denken dürfen. Wieder in der Taverne, lauschte er Falks Worten kaum. Er vergrub sich an Lucianas Schultern. Trauer. Bestürztheit. Betroffenheit. Hass. Hass auf sich selbst. Und die Gewissheit, dass er etwas falsch gemacht hatte.
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Viola Ser´Rhal
Stumm schritt die junge Frau durch die Wälder in Richtung Grimwould. Sie hatte das Gesicht bedeckt, eine Kapuze verhüllte es und sie besah sich ruhig den Holzscheitel mit dem toten Körper vor der Feste. Jung ... sehr jung und nun tot. Viola blinzelte kurz und sah dann wieder zur Feste hin, sollte sie zu ihnen gehen? Sollte sie zu all den anderen gehen und ihnen beistehen in ihrer Trauer? Innerlich schüttelte sie den Kopf; nein ... sie sollte nicht.
Wieder glitt ihr Blick zu dem toten Seymour, nachdenklich und ruhig. Sie fühlte Mitgefühl für die anderen und auch ein wenig Trauer, doch ihr war nicht danach zu Mute, zu weinen oder jemanden in den Arm zu nehmen.
Zu oft hatte sie in ihrem früheren Leben den Tod begleitet, hatte gesehen wie Menschen starben, Greise, Kinder, junge Männer und Frauen ... sie alle waren irgendwann tot und der Tod gehörte zum Leben, der eine würde früher sterben, der andere später.
Sie dachte kurz nach, strich sich einige Strähnen aus dem Gesicht und sah wieder auf das Tor. Sie war nun seit knapp zwei Tagen fort, hatte Grimwould gemieden und sich in der Wildnis aufgehalten, sich dort von Fleisch und ihren Provianten ernährt. Sie würde ihnen allen keinen Trost spenden können, im Gegenteil, sie würde ihnen nur Trauer bringen.
Violas Ansichten über den Tod wären für sie vielleicht zu gleichgültig gewesen, zu kalt, sie wollte sie nicht damit belasten, sie sollten in aller Ruhe trauern und Abschied von dem kleinen Jungen nehmen.
Je länger sie auf Seymours Körper sah, desto nachdenklicher wurde sie. Sie hatte nie viel mit dem Knaben zu tun, doch sie wusste wieviel er den anderen im Clan bedeutet hatte, allen voran Erinna. Sie würde Schutz brauchen, Schutz und Geborgenheit und sie würde ihr dies alles geben, wenn sich die Zeit langsam über die Ereignisse senken würde. Kurz blinzelte sie, Erinnerungen über den Jungen holten sie ein und sie schloss kurz die Augen; ein kleiner Rivale war er anfangs für Viola gewesen, jemand der ihr Aufmerksamkeit wegnahm, doch dann verbesserte sich ihr Verhältnis zu dem Jungen, auch wenn sie nie allzuviel mit ihm zu tun hatte. Sie dachte kurz nach, lauschte in sich hinein; war das Gleichgültigkeit die sie verspürte wenn sie Seymours toten Körper betrachtete? War er für Viola nur ein weiterer Toter, der das Pech hatte dem Tod früh ins Auge zu sehen? Sie musste es fast schon bejahen, wenn er auch ein Teil des Clans gewesen war, sie empfand keine Trauer ... kein Stechen in der Brust oder dergleichen, es war nur eine alte gewohnte Kälte. Doch diese Kälte würde sie die anderen nicht spüren lassen.
Manche Dinge ändern sich halt nicht so schnell ...
Sie nickte fast parallel zu ihrem Gedanken und wandte sich langsam wieder in den Wald. Heute Nachmittag würde sie zurückkehren ...
Wieder glitt ihr Blick zu dem toten Seymour, nachdenklich und ruhig. Sie fühlte Mitgefühl für die anderen und auch ein wenig Trauer, doch ihr war nicht danach zu Mute, zu weinen oder jemanden in den Arm zu nehmen.
Zu oft hatte sie in ihrem früheren Leben den Tod begleitet, hatte gesehen wie Menschen starben, Greise, Kinder, junge Männer und Frauen ... sie alle waren irgendwann tot und der Tod gehörte zum Leben, der eine würde früher sterben, der andere später.
Sie dachte kurz nach, strich sich einige Strähnen aus dem Gesicht und sah wieder auf das Tor. Sie war nun seit knapp zwei Tagen fort, hatte Grimwould gemieden und sich in der Wildnis aufgehalten, sich dort von Fleisch und ihren Provianten ernährt. Sie würde ihnen allen keinen Trost spenden können, im Gegenteil, sie würde ihnen nur Trauer bringen.
Violas Ansichten über den Tod wären für sie vielleicht zu gleichgültig gewesen, zu kalt, sie wollte sie nicht damit belasten, sie sollten in aller Ruhe trauern und Abschied von dem kleinen Jungen nehmen.
Je länger sie auf Seymours Körper sah, desto nachdenklicher wurde sie. Sie hatte nie viel mit dem Knaben zu tun, doch sie wusste wieviel er den anderen im Clan bedeutet hatte, allen voran Erinna. Sie würde Schutz brauchen, Schutz und Geborgenheit und sie würde ihr dies alles geben, wenn sich die Zeit langsam über die Ereignisse senken würde. Kurz blinzelte sie, Erinnerungen über den Jungen holten sie ein und sie schloss kurz die Augen; ein kleiner Rivale war er anfangs für Viola gewesen, jemand der ihr Aufmerksamkeit wegnahm, doch dann verbesserte sich ihr Verhältnis zu dem Jungen, auch wenn sie nie allzuviel mit ihm zu tun hatte. Sie dachte kurz nach, lauschte in sich hinein; war das Gleichgültigkeit die sie verspürte wenn sie Seymours toten Körper betrachtete? War er für Viola nur ein weiterer Toter, der das Pech hatte dem Tod früh ins Auge zu sehen? Sie musste es fast schon bejahen, wenn er auch ein Teil des Clans gewesen war, sie empfand keine Trauer ... kein Stechen in der Brust oder dergleichen, es war nur eine alte gewohnte Kälte. Doch diese Kälte würde sie die anderen nicht spüren lassen.
Manche Dinge ändern sich halt nicht so schnell ...
Sie nickte fast parallel zu ihrem Gedanken und wandte sich langsam wieder in den Wald. Heute Nachmittag würde sie zurückkehren ...
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Erik Forstnam
Ernüchterung. Die Nacht hatte ihm gut getan, und er sah endlich klarer. Die Nachricht des Vortages hatte ihn schwer mitgenommen und er war nicht mehr bei Bewusstsein gewesen, als er mit Anschuldigungen und Vorwürfen um sich geworfen hatte. Er hätte nie gedacht, dass dieses kleine Geschöpf, ein Junge, den er so kurz kannte, ihn in ein so tiefes Loch stürzen konnte.
Erik war betrübt. Es war nicht nur die Qual, den toten Leichnam des Kindes vor der Festung aufgebahrt zu sehen. Nie wieder ein "aiiiii" durch die Festung schallen zu hören oder eifrig zu nicken, wenn wieder einmal "edinna lip" das Hauptthema der Anwesenden war. Nie wieder das helle Kinderlachen. Aber das alles kam nur erschwerend hinzu. Erik hatte inzwischen den Verlust begriffen, er hatte verstanden und akzeptiert, dass Seymour nicht mehr in Erinnas Fell schlief und in den nächsten Morgen hineinplärrte. Er hatte sich damit abgefunden, weil es keinen anderen Weg gab. Er musste den Tod des Knirpses akzeptieren, um jemalds über den Schmerz hinweg zu kommen.
Es war nicht so sehr der Schmerz. Es war das Bewusstsein, was er gesagt und gedacht hatte am Tag zuvor. In was ihn Caillys Worte gestürzt hatten. Er hatte Erinna, Cailly - für einen Bruchteil einer Sekunde sogar Luciana die Schuld gegeben. Aber nie war er auf den Gedanken gekommen, bei sich selbst die Schuld zu suchen. Nie kam ihm in den Sinn, dass er selbst doch hätte wachwerden müssen, hätte die Tür besser versperren müssen... er war doch in der Nacht sogar noch durch die Festung gegangen und hatte die Lichter ausgemacht. Wenn jemand schuld war, dann er selbst.
Hatte er so wenig begriffen, was Clan und Familie zu sein bedeutete? Es brachte keinem etwas, Schuldzuweisungen zu verteilen für eine Sache, an der keiner Schuld trug - oder alle. Er sorgte für Stress und Kummer im Clan, in der Familie. Sie hatten für Erinna da zu sein, ihr Schmerz war gewiss am allergrößten. Wie hatte er so töricht sein können? Was war los mit ihm in den letzten Wochen?
Er musste sich ändern. Er hatte die Nacht über wachgelegen und es war ihm klar geworden, dass Seymour das alles nicht gewollt hätte. Der Kleine war immer so voller Freude und Elan gewesen, er hätte nicht gewollt, dass der Clan sich zerstreitet wegen ihm. Er würde für Erinna da sein. Sie brauchte ihn, wie den ganzen anderen Clan.
Der Winter fordert seinen Tribut. Aber auf jeden Winter folgt ein Frühling, und jedes Eis bricht eines Tages. Mit diesem Gedanken im Herzen blickte Erik etwas hoffnungsvoller in die scheinbar trostose Zukunft.
Erik war betrübt. Es war nicht nur die Qual, den toten Leichnam des Kindes vor der Festung aufgebahrt zu sehen. Nie wieder ein "aiiiii" durch die Festung schallen zu hören oder eifrig zu nicken, wenn wieder einmal "edinna lip" das Hauptthema der Anwesenden war. Nie wieder das helle Kinderlachen. Aber das alles kam nur erschwerend hinzu. Erik hatte inzwischen den Verlust begriffen, er hatte verstanden und akzeptiert, dass Seymour nicht mehr in Erinnas Fell schlief und in den nächsten Morgen hineinplärrte. Er hatte sich damit abgefunden, weil es keinen anderen Weg gab. Er musste den Tod des Knirpses akzeptieren, um jemalds über den Schmerz hinweg zu kommen.
Es war nicht so sehr der Schmerz. Es war das Bewusstsein, was er gesagt und gedacht hatte am Tag zuvor. In was ihn Caillys Worte gestürzt hatten. Er hatte Erinna, Cailly - für einen Bruchteil einer Sekunde sogar Luciana die Schuld gegeben. Aber nie war er auf den Gedanken gekommen, bei sich selbst die Schuld zu suchen. Nie kam ihm in den Sinn, dass er selbst doch hätte wachwerden müssen, hätte die Tür besser versperren müssen... er war doch in der Nacht sogar noch durch die Festung gegangen und hatte die Lichter ausgemacht. Wenn jemand schuld war, dann er selbst.
Hatte er so wenig begriffen, was Clan und Familie zu sein bedeutete? Es brachte keinem etwas, Schuldzuweisungen zu verteilen für eine Sache, an der keiner Schuld trug - oder alle. Er sorgte für Stress und Kummer im Clan, in der Familie. Sie hatten für Erinna da zu sein, ihr Schmerz war gewiss am allergrößten. Wie hatte er so töricht sein können? Was war los mit ihm in den letzten Wochen?
Er musste sich ändern. Er hatte die Nacht über wachgelegen und es war ihm klar geworden, dass Seymour das alles nicht gewollt hätte. Der Kleine war immer so voller Freude und Elan gewesen, er hätte nicht gewollt, dass der Clan sich zerstreitet wegen ihm. Er würde für Erinna da sein. Sie brauchte ihn, wie den ganzen anderen Clan.
Der Winter fordert seinen Tribut. Aber auf jeden Winter folgt ein Frühling, und jedes Eis bricht eines Tages. Mit diesem Gedanken im Herzen blickte Erik etwas hoffnungsvoller in die scheinbar trostose Zukunft.
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Erinna Hinrah
Leif war die erste Person die Erinna gesehen hatte heute. Leif der mit wenigen Worten, mit spontanen Worten, mit fröhlichen Worten es schaffte für wenige Zeit ein Lächeln auf erinnas verkniffenen Lippen zu zaubern, er der es geschafft hatte ein leises, glockenhelles Lachen aus ihrer Kehle zu erringen. Es hatte ihr einen langen Moment so gut getan das sie sich wagte selber vorsichtig zu scherzen.
Sie war sogar bereit gewesen Grimwould zu verlassen um mit Argos jagen zu gehen, ja sie war sogar bereit gewesen etwas zu essen. Dann die Worte des elfen, sie brachten sie aus dieser kurzen Harmonie
"Ich hoffe ihr könnt es ertragen"
Ertragen? ERTRAGEN?! Keine noch so verdammte Mutter konnte es ertragen, wenn ihr Kind starb. Seymour war nicht ihres Leibes, aber er war es in ihrem Herzen, auch wenn sie ihn nach dem Gedächnissverlust so kurz nur kennenlernen durfte. Sie hatte seine Bindung zu ihr gespürt, er hatte sie
MAH!
gerufen, er hatte in kurzer Zeit die durch den Unfall vergessene Liebe zu ihm wieder um so stärker aufbluehen lassen, mit seinem Lachen, mit seinen kleinen Ärmchen um ihren Hals, mit seinem kleinen warmen Po auf ihrem Schoss, mit den blauen grossen sanften Augen. Sein kindliches sanftes Lächeln brachte jedes steinerne Herz zum zersprengen.
Die Nacht hatte sie nicht geschlafen, unruhig hatte sie sich hin und her geworfen, jede Stunde stand sie vor dem Gestell und betrachtete es im fahlen Mondschein.
WARUM?! warum lässt du mich alleine?! warum bist du rausgegangen, ich hatte es dir doch verboten, warum warum WARUM?!
es schrie herzbrechend in ihr, diese einzige Frage. Warum? Die Leere in ihr wich der tiefen Trauer und jene wich wieder der Leere. Die kurzen Momente in denen sie fast schon wie früher war, waren in ihr innen drin so gering das sie es nicht halten konnte.
Krampfhaft versuchte sie zu sehen das auch die anderen Trauerten. Krampfhaft versuchte sie ihre Trauer zurückzustellen, es nicht an sich heranzulassen um mit nicht mehr vorhandener Kraft für die anderen da sein zu können.
Sie schaffte es einfach nicht, immer wieder brach sie in schmerzvollen Aufschreien auf Seymours Fellen zusammen und vergrub sich haltlos weinend in ihnen. Immer wieder warf sie sich in Caillys Arme oder in Argos Arme, oder in Violas Arme. Sie suchte nach einem Strohhalm, ihr war egal wo der herkam, sie wollte sich nur festklammern
Sie war sogar bereit gewesen Grimwould zu verlassen um mit Argos jagen zu gehen, ja sie war sogar bereit gewesen etwas zu essen. Dann die Worte des elfen, sie brachten sie aus dieser kurzen Harmonie
"Ich hoffe ihr könnt es ertragen"
Ertragen? ERTRAGEN?! Keine noch so verdammte Mutter konnte es ertragen, wenn ihr Kind starb. Seymour war nicht ihres Leibes, aber er war es in ihrem Herzen, auch wenn sie ihn nach dem Gedächnissverlust so kurz nur kennenlernen durfte. Sie hatte seine Bindung zu ihr gespürt, er hatte sie
MAH!
gerufen, er hatte in kurzer Zeit die durch den Unfall vergessene Liebe zu ihm wieder um so stärker aufbluehen lassen, mit seinem Lachen, mit seinen kleinen Ärmchen um ihren Hals, mit seinem kleinen warmen Po auf ihrem Schoss, mit den blauen grossen sanften Augen. Sein kindliches sanftes Lächeln brachte jedes steinerne Herz zum zersprengen.
Die Nacht hatte sie nicht geschlafen, unruhig hatte sie sich hin und her geworfen, jede Stunde stand sie vor dem Gestell und betrachtete es im fahlen Mondschein.
WARUM?! warum lässt du mich alleine?! warum bist du rausgegangen, ich hatte es dir doch verboten, warum warum WARUM?!
es schrie herzbrechend in ihr, diese einzige Frage. Warum? Die Leere in ihr wich der tiefen Trauer und jene wich wieder der Leere. Die kurzen Momente in denen sie fast schon wie früher war, waren in ihr innen drin so gering das sie es nicht halten konnte.
Krampfhaft versuchte sie zu sehen das auch die anderen Trauerten. Krampfhaft versuchte sie ihre Trauer zurückzustellen, es nicht an sich heranzulassen um mit nicht mehr vorhandener Kraft für die anderen da sein zu können.
Sie schaffte es einfach nicht, immer wieder brach sie in schmerzvollen Aufschreien auf Seymours Fellen zusammen und vergrub sich haltlos weinend in ihnen. Immer wieder warf sie sich in Caillys Arme oder in Argos Arme, oder in Violas Arme. Sie suchte nach einem Strohhalm, ihr war egal wo der herkam, sie wollte sich nur festklammern
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Caillean Hinrah
der erste Tag war schwer... sie brach zusammen, als sie Erik davon erzaehlte, er nur Vorwuerfe von sich gab.
Wie konnte er es wagen!?
Falk wenn Erik das zu Erinna sagt will ich dass er geht!
Einfach. Klar.
Sie war hysterisch am schreien, die Hormone durchwuehlten ihr Innersten.
Schwanger sein war manchmal eine Last. Auch sie hatte bereits ein Kind verloren, auch sie hatte lernen muessen das Ungeborene gehen zu lassen. Vor vielen Jahren... es schien eine Ewigkeit her zu sein.
JEDER IST VERANTWORTLICH!! JEDER JEDER JEDER
Ihr Kreischen drang durch ganz Grimwould, sie lief blind gegen einen Pfeiler, prellte sich die Schulter, was sie ignorierte, und umarmte das glatte Holz schluchzend.
Falk nahm sie in die Arme. Irgendwer weinte. Erinna? Falk? Erik? Sven?
Sie wollte Erik seine Unverschaemtheit aus den Augen rauskratzen. Hatte er denn gar nichts gelernt im Clan?! Was Familie bedeutet? Was Erinna im Moment gar nicht brauchte? Dumme Menschen. Sie war selber keine gebuertige Tieflaenderin. Aber sie war mit Falk, dem Jarl, verheiratet, er war ihre Familie. Er gab ihr Halt. Unaufgefordert, ruecksichtslos. Erik sollte das gleiche fuer Erinna tun.
Es war fuer sie ein Horror zu sehen wie Erinna den Leichnam wie ein Puppe mit sich herumtrug. Aber es erforderte mehr Kraft und willen ihn ihr wegzunehmen und gemaess den Traditionen aufzubahren, als Caillean besass. Sie ueberliess das Falk und trug ihre erwachsene Tochter wie ein Kind in ihre Felle.Versuchte sie zu beruhigen und ihr leid zu mildern so gut es ihr moeglich war.
ebenso am offiziell ersten Tag der trauer. Erinna warf sich schluchzend in jedermanns Arme. Caillean war froh dass sie weinen konnte. Traenen heilten viele Verluste.
Wie konnte er es wagen!?
Falk wenn Erik das zu Erinna sagt will ich dass er geht!
Einfach. Klar.
Sie war hysterisch am schreien, die Hormone durchwuehlten ihr Innersten.
Schwanger sein war manchmal eine Last. Auch sie hatte bereits ein Kind verloren, auch sie hatte lernen muessen das Ungeborene gehen zu lassen. Vor vielen Jahren... es schien eine Ewigkeit her zu sein.
JEDER IST VERANTWORTLICH!! JEDER JEDER JEDER
Ihr Kreischen drang durch ganz Grimwould, sie lief blind gegen einen Pfeiler, prellte sich die Schulter, was sie ignorierte, und umarmte das glatte Holz schluchzend.
Falk nahm sie in die Arme. Irgendwer weinte. Erinna? Falk? Erik? Sven?
Sie wollte Erik seine Unverschaemtheit aus den Augen rauskratzen. Hatte er denn gar nichts gelernt im Clan?! Was Familie bedeutet? Was Erinna im Moment gar nicht brauchte? Dumme Menschen. Sie war selber keine gebuertige Tieflaenderin. Aber sie war mit Falk, dem Jarl, verheiratet, er war ihre Familie. Er gab ihr Halt. Unaufgefordert, ruecksichtslos. Erik sollte das gleiche fuer Erinna tun.
Es war fuer sie ein Horror zu sehen wie Erinna den Leichnam wie ein Puppe mit sich herumtrug. Aber es erforderte mehr Kraft und willen ihn ihr wegzunehmen und gemaess den Traditionen aufzubahren, als Caillean besass. Sie ueberliess das Falk und trug ihre erwachsene Tochter wie ein Kind in ihre Felle.Versuchte sie zu beruhigen und ihr leid zu mildern so gut es ihr moeglich war.
ebenso am offiziell ersten Tag der trauer. Erinna warf sich schluchzend in jedermanns Arme. Caillean war froh dass sie weinen konnte. Traenen heilten viele Verluste.
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Erinna Hinrah
Sie wollte eigendlich nicht dabei sein, sie wollte nicht bei den anderen stehen, sie wollte irgendwo auf dem dach stehen und es sich von dortaus ansehen. Aber Argos's sanfte Art, brachten sie doch dazu sich einzureihen, aber eine Fackel, so wie die anderen zündete sie nicht an. Sie konnte es einfach nicht. Falks Worte gingen ihr ans Herz.
Er war einer von uns! Erfllte Grimwould mit Lachen, zauberte allen die ihn kannten
ein Lächeln aufs Gesicht.
Viel zu jung ist er zu den Ahnen gefahren, starb einen sinnlosen Tod
bewahrt ihn tief in euren Herzen
Haltet sein Bild in euch lebendig
erzählt anderen von ihm
damit er weiterlebt in unserem Gedenken. Doch von jetzt an nicht mehr betrauert...
sondern gefeiert für all die Liebe die er uns schenkte
Thrail hat uns versprochen dass unser innerstes weiter bestehen soll
am Baum der Ahnen und in Rivfaders Halle
Es kommt der Tag, da sehen wir ihn wieder und auf der Wiese unter dem Ahnenbaum
werden wir alle mit ihm Scherzen und Lachen
Doch zuerst ist es nun an uns ihn zu verabschieden, ihn los zu lassen...
Seine Seele wird geholt vom Schwarzrock
nun ist es an uns ihm Geschenke mit auf den Weg zu geben
Dieser Umhang mein Knirps, soll dich wärmen in all den Nächten
die du nun nicht mehr in unseren Fellen schlafen wirst
und dich vorbereiten, auf deine grossen, kommenden Tage als Krieger...
dieser Kilt mein Kleiner... ist für dich... es war uns nicht mehr vergönnt dich noch in diesem Leben
als das Kind unserer Tochter an zu nehmen...
Doch im Nachleben soll man sagen:
Seht, dies ist Seymour, Sohn der Erinna, Kind der Hinrah
Enkel des Falk
Die anderen traten danach vor und legten Geschenke hin, einer fehlte in der ganzen Reihe und das war Erik. Sie konnte es ihm nicht verdenken, sie wäre auch lieber in Entfernung und hätte es sich angesehen. Irgendwann löste sie den Blick vom Boden und trat zum Gestell, Falk tratt hinter sie und legte seine Hand auf ihre Schulter. Sofort griff sie jene Hand und klammerte sich daran fest, sie brauchte eine ganze Weile bis sie Worte fand.
ich.. hatte das glück dich eine woche lang im arm haben zu dürfen, eine woche nach meinem unfall...
an dem tag als du da vor mir standest wolltest du gleich, deinen hund im zimmer haben
ich.. wollte nicht den hund im fell haben und gab dir eines der felle
die man nur auf fuachtero bekommt
und du hast gejubelt
Sie legt ein strahlend weisses Fell zu den anderen Geschenken
ausserdem hast du mich mit einem wort immer zum lachen gebracht
banana
Sie sprach es aus wie seymour es immer tat
du hast die bananenmilch geliebt und sie sogar freiwillig gespart
dafür sollst du sie jetzt wo immer du auch bist trinken
etwas habe ich in der woche vergessen dir zu geben, freia hatte es mir geschenkt aber du weist ich
mag süsse sachen nicht
den bongbong kriegst dafür jetzt
deinen hund kann ich dir leider nicht geben, aber sie dir gewiss ich werde ihn hüten und er wird
solange leben bis er von selber geht
Am Schluss trat Fjorleif vor und nachdem er seine Ansprache gehalten hatte, legte er den Kopf in den Nacken und heulte wie ein Wolf, Falk tat es sofort ebenso und erst von weit her und dann immer näher erscholl aus dem ganzen Nebelwald das heulen von unendlich vielen Wölfen. Eine Gänsehaut packte Erinna und sie hatte Mühe sich auf den Beinen zu halten. Danach trat Falk noch einmal vor.
Der Frost hat uns Seymour genommen
viel zu früh, viel zu jung
doch werden die Ahnen ihn zu sich aufnehmen und ihm Wärme und Geborgenheit spenden
Rabe trägt ihn zu seinen leiblichen Eltern
Dann sprach Falk so das klar wurde das alle seine Worte wiederholen sollten, es war ein Bild für die Götter, Hudgarr, Sharay von den Sol'noir waren auch erschienen und sogar einige Elfen. Die Worte die man nachsprechen sollte klangen in einer Einheit von jedem einzelnen, ausgenommen der Elfen.
Dort treffe ich dann meinen Vater
Dort treffe ich dann meine Mutter
Dort treffe ich meine Brder und meine Schwestern
Dort treffe ich alle Menschen meiner Ahnenreihe, von beginn an
Unter dem Baum der Ahnen
Wo die tapferen Menschen ewig...
_leben_!
Nachdem die Worte verklangen warfen alle die eine Fackel trugen jene auf das Reisig unter dem Gestell das sofort Feuer fing. Erinna wande ihr Gesicht ab, lehnt es an Fjorleifs Seite. Sie ertrug den Anblick einfach nicht. Falk strich ihr sanft über den Rücken und alle riefen ein lautes
STOLZ UND EHRE SEYMOUR!
Danach warfen alle den Kopf in den nacken und das Heulen eines ganzen Wolfclanes war über den ganzen Nebelwald und weithin zu hören. Erinna schaffte es diesmal mitzuheulen. Es klang bei ihr voller tiefen Schmerz und Trauer. Selbst einer der Elfen versuchte sich im Heulen, doch kam nicht mehr als ein klägliches Winseln zustande, wäre die Situation eine andere, hätte man darüber vielleicht fröhlich lachen können. Als das Heulen verstummte, musste Erinna sich an Falk und Fjorleif klammern um nicht auf die Knie zu sinken. Die Flammen die Seymour mit sich trugen und alle Gaben die der ganze Clan ihm mit auf die Reise gegeben hatte, waren weithin zu sehen. Glutrot und Organge warfen sie sich gen Himmel. Die Hitze war deutlich zu spüren. Die Worte die eine Elfe sprach waren kaum zu hören
Namarie, Seymour, Erinnassohn, Hinrahssohn
Alle wanden sich dann ab und marschierten in die Festung, Erinna lud noch Hudgarr und Sharay mit ein zum Feier. Sie ging nach oben in ihr Zimmer und zog sich um, doch überlegte sie es sich anders und setzte sich auf die Felle. Nach Feiern war ihr nicht uzmute, nach trinken und Singen auch nicht. Sie war kein Tiefländer, sie konnte nicht einfach abschliessen und als wenn nichts gewesen wäre in den Alltag über gehen. Fjorleif kam noch zu ihr, er wollte auch nicht Feiern, er ging danach lieber auf dem Dach üben.
Seymour war verabschiedet und leise murmelte sie Falks Worte
Seymour, Sohn der Erinna, Enkel des Falk. Kind der Hinrah.
Er war einer von uns! Erfllte Grimwould mit Lachen, zauberte allen die ihn kannten
ein Lächeln aufs Gesicht.
Viel zu jung ist er zu den Ahnen gefahren, starb einen sinnlosen Tod
bewahrt ihn tief in euren Herzen
Haltet sein Bild in euch lebendig
erzählt anderen von ihm
damit er weiterlebt in unserem Gedenken. Doch von jetzt an nicht mehr betrauert...
sondern gefeiert für all die Liebe die er uns schenkte
Thrail hat uns versprochen dass unser innerstes weiter bestehen soll
am Baum der Ahnen und in Rivfaders Halle
Es kommt der Tag, da sehen wir ihn wieder und auf der Wiese unter dem Ahnenbaum
werden wir alle mit ihm Scherzen und Lachen
Doch zuerst ist es nun an uns ihn zu verabschieden, ihn los zu lassen...
Seine Seele wird geholt vom Schwarzrock
nun ist es an uns ihm Geschenke mit auf den Weg zu geben
Dieser Umhang mein Knirps, soll dich wärmen in all den Nächten
die du nun nicht mehr in unseren Fellen schlafen wirst
und dich vorbereiten, auf deine grossen, kommenden Tage als Krieger...
dieser Kilt mein Kleiner... ist für dich... es war uns nicht mehr vergönnt dich noch in diesem Leben
als das Kind unserer Tochter an zu nehmen...
Doch im Nachleben soll man sagen:
Seht, dies ist Seymour, Sohn der Erinna, Kind der Hinrah
Enkel des Falk
Die anderen traten danach vor und legten Geschenke hin, einer fehlte in der ganzen Reihe und das war Erik. Sie konnte es ihm nicht verdenken, sie wäre auch lieber in Entfernung und hätte es sich angesehen. Irgendwann löste sie den Blick vom Boden und trat zum Gestell, Falk tratt hinter sie und legte seine Hand auf ihre Schulter. Sofort griff sie jene Hand und klammerte sich daran fest, sie brauchte eine ganze Weile bis sie Worte fand.
ich.. hatte das glück dich eine woche lang im arm haben zu dürfen, eine woche nach meinem unfall...
an dem tag als du da vor mir standest wolltest du gleich, deinen hund im zimmer haben
ich.. wollte nicht den hund im fell haben und gab dir eines der felle
die man nur auf fuachtero bekommt
und du hast gejubelt
Sie legt ein strahlend weisses Fell zu den anderen Geschenken
ausserdem hast du mich mit einem wort immer zum lachen gebracht
banana
Sie sprach es aus wie seymour es immer tat
du hast die bananenmilch geliebt und sie sogar freiwillig gespart
dafür sollst du sie jetzt wo immer du auch bist trinken
etwas habe ich in der woche vergessen dir zu geben, freia hatte es mir geschenkt aber du weist ich
mag süsse sachen nicht
den bongbong kriegst dafür jetzt
deinen hund kann ich dir leider nicht geben, aber sie dir gewiss ich werde ihn hüten und er wird
solange leben bis er von selber geht
Am Schluss trat Fjorleif vor und nachdem er seine Ansprache gehalten hatte, legte er den Kopf in den Nacken und heulte wie ein Wolf, Falk tat es sofort ebenso und erst von weit her und dann immer näher erscholl aus dem ganzen Nebelwald das heulen von unendlich vielen Wölfen. Eine Gänsehaut packte Erinna und sie hatte Mühe sich auf den Beinen zu halten. Danach trat Falk noch einmal vor.
Der Frost hat uns Seymour genommen
viel zu früh, viel zu jung
doch werden die Ahnen ihn zu sich aufnehmen und ihm Wärme und Geborgenheit spenden
Rabe trägt ihn zu seinen leiblichen Eltern
Dann sprach Falk so das klar wurde das alle seine Worte wiederholen sollten, es war ein Bild für die Götter, Hudgarr, Sharay von den Sol'noir waren auch erschienen und sogar einige Elfen. Die Worte die man nachsprechen sollte klangen in einer Einheit von jedem einzelnen, ausgenommen der Elfen.
Dort treffe ich dann meinen Vater
Dort treffe ich dann meine Mutter
Dort treffe ich meine Brder und meine Schwestern
Dort treffe ich alle Menschen meiner Ahnenreihe, von beginn an
Unter dem Baum der Ahnen
Wo die tapferen Menschen ewig...
_leben_!
Nachdem die Worte verklangen warfen alle die eine Fackel trugen jene auf das Reisig unter dem Gestell das sofort Feuer fing. Erinna wande ihr Gesicht ab, lehnt es an Fjorleifs Seite. Sie ertrug den Anblick einfach nicht. Falk strich ihr sanft über den Rücken und alle riefen ein lautes
STOLZ UND EHRE SEYMOUR!
Danach warfen alle den Kopf in den nacken und das Heulen eines ganzen Wolfclanes war über den ganzen Nebelwald und weithin zu hören. Erinna schaffte es diesmal mitzuheulen. Es klang bei ihr voller tiefen Schmerz und Trauer. Selbst einer der Elfen versuchte sich im Heulen, doch kam nicht mehr als ein klägliches Winseln zustande, wäre die Situation eine andere, hätte man darüber vielleicht fröhlich lachen können. Als das Heulen verstummte, musste Erinna sich an Falk und Fjorleif klammern um nicht auf die Knie zu sinken. Die Flammen die Seymour mit sich trugen und alle Gaben die der ganze Clan ihm mit auf die Reise gegeben hatte, waren weithin zu sehen. Glutrot und Organge warfen sie sich gen Himmel. Die Hitze war deutlich zu spüren. Die Worte die eine Elfe sprach waren kaum zu hören
Namarie, Seymour, Erinnassohn, Hinrahssohn
Alle wanden sich dann ab und marschierten in die Festung, Erinna lud noch Hudgarr und Sharay mit ein zum Feier. Sie ging nach oben in ihr Zimmer und zog sich um, doch überlegte sie es sich anders und setzte sich auf die Felle. Nach Feiern war ihr nicht uzmute, nach trinken und Singen auch nicht. Sie war kein Tiefländer, sie konnte nicht einfach abschliessen und als wenn nichts gewesen wäre in den Alltag über gehen. Fjorleif kam noch zu ihr, er wollte auch nicht Feiern, er ging danach lieber auf dem Dach üben.
Seymour war verabschiedet und leise murmelte sie Falks Worte
Seymour, Sohn der Erinna, Enkel des Falk. Kind der Hinrah.
-
Erik Forstnam
Asche und Rauch, Reste eines Lebens, dass so viel geändert hatte in der hölzernen Festung im Nebel. Asche und Rauch, letztes sterbliche Überreste eines lebendigen kleinen Jungens, eines Sonnenscheins in der Trübsal des Winters.
Er hatte die Beerdigung, die Einäscherung, verpasst. Zu spät hatte er erfahren, wann die Bestattung stattfand, und so hinderte ihn mit unabänderlichem Grunde an der Teilnahme. So stand er nun vor den verkohlten Resten des Gerüstes, auf dem der Körper drei lange Tage lang gelegen hatte. Er hatte den Zeitpunkt verpasst, den letzten Abschied zu nehmen von Erinnas Herzsohn, Falks Enkel...
Tränen rannen ihm die Wange hinab. Nun war es vorbei und er konnte nicht mehr den Abschied nehmen, den er selbst doch auch brauchte... Seine Hand verkrampfte sich um einen ledernen Beutel mit eckigen Ausbeulungen. Die Bauklötze, die er Seymour geschnitzt hatte, damit er Grimwould nachbauen konnte. Die kleinen, dünnen Steine für die großartige Mauer, so dass kein Fein Seymours Grimwould stürmen würde können. Wie hatten die beiden gelacht und gejauchzt, und es hatte ihm Spaß gemacht, ohne Pflicht und ohne Last, einfach nur zum Spaße mit dem kleinen Kerl zu schnitzen.
Er ging in die Knie. Ein vielleicht auch zwei seiner Tränen tropften in die noch nachrauchende Asche. Langsam und mit zittriger Hand nahm er die Bauklötze aus ihrem ledernen Aufbewahrungsort, einzeln, Stück für Stück. Jeden einzelnen wendete er eine ganze Weile in seinen Händen, schloß die Augen, erinnerte sich an den Moment, an dem er ihn geschnitzt hatte. Erinnerte sich an das Glück, dass er Seymour damit vielleicht bereitet hatte. Schmerz drohte seine Brust zu zerreißen.
Nach einer ganzen Weile legte er jeden einzelnen Stein in die Asche, Stück für Stück. Ein kleiner Steinkreis entrundete einen Aschehaufen, wie eine Mauer einen Berg. Nur ein Stein lag oben auf, auf der Spitze des Berges, erhoben und gesehen von überall - Falk. Cailly. Erinna. Das Zimmer.
Mit glasigen Augen betrachtete Erik stumm die Reste, die kleine Mauer, die Asche. Dann erhob er sich wieder und wischte den Kilt vom Schmutz frei.
"Leb wohl... Seymour, Sohn der Erinna, Enkel des Falk, Kind der Hinrah. Mögen die Ahnen dir das zeigen, was du hier verpasst hast..."
Einen langen Blick warf er noch auf den Haufen, ehe er sich zögernd, fast widerwillig umdrehte und wieder in die Festung stapfte, dem alten und neuen Leben zugleich entgegen.
Er hatte die Beerdigung, die Einäscherung, verpasst. Zu spät hatte er erfahren, wann die Bestattung stattfand, und so hinderte ihn mit unabänderlichem Grunde an der Teilnahme. So stand er nun vor den verkohlten Resten des Gerüstes, auf dem der Körper drei lange Tage lang gelegen hatte. Er hatte den Zeitpunkt verpasst, den letzten Abschied zu nehmen von Erinnas Herzsohn, Falks Enkel...
Tränen rannen ihm die Wange hinab. Nun war es vorbei und er konnte nicht mehr den Abschied nehmen, den er selbst doch auch brauchte... Seine Hand verkrampfte sich um einen ledernen Beutel mit eckigen Ausbeulungen. Die Bauklötze, die er Seymour geschnitzt hatte, damit er Grimwould nachbauen konnte. Die kleinen, dünnen Steine für die großartige Mauer, so dass kein Fein Seymours Grimwould stürmen würde können. Wie hatten die beiden gelacht und gejauchzt, und es hatte ihm Spaß gemacht, ohne Pflicht und ohne Last, einfach nur zum Spaße mit dem kleinen Kerl zu schnitzen.
Er ging in die Knie. Ein vielleicht auch zwei seiner Tränen tropften in die noch nachrauchende Asche. Langsam und mit zittriger Hand nahm er die Bauklötze aus ihrem ledernen Aufbewahrungsort, einzeln, Stück für Stück. Jeden einzelnen wendete er eine ganze Weile in seinen Händen, schloß die Augen, erinnerte sich an den Moment, an dem er ihn geschnitzt hatte. Erinnerte sich an das Glück, dass er Seymour damit vielleicht bereitet hatte. Schmerz drohte seine Brust zu zerreißen.
Nach einer ganzen Weile legte er jeden einzelnen Stein in die Asche, Stück für Stück. Ein kleiner Steinkreis entrundete einen Aschehaufen, wie eine Mauer einen Berg. Nur ein Stein lag oben auf, auf der Spitze des Berges, erhoben und gesehen von überall - Falk. Cailly. Erinna. Das Zimmer.
Mit glasigen Augen betrachtete Erik stumm die Reste, die kleine Mauer, die Asche. Dann erhob er sich wieder und wischte den Kilt vom Schmutz frei.
"Leb wohl... Seymour, Sohn der Erinna, Enkel des Falk, Kind der Hinrah. Mögen die Ahnen dir das zeigen, was du hier verpasst hast..."
Einen langen Blick warf er noch auf den Haufen, ehe er sich zögernd, fast widerwillig umdrehte und wieder in die Festung stapfte, dem alten und neuen Leben zugleich entgegen.
-
Argos Hinrah
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Argos Hinrah
Es war soweit Seymoug ging seinen letzten weg rauf zu den Ahnen.
Die Zeit der Trauer ist damit auch beendet.
Langsam begriff Argos das Seymous nie mehr wieder tollend durch Grimwould tappste.
Argos kannte Seymour kaum, viel zu kurtz war doch die Zeit mit diesen kleinen, süßen Fratz.
Seymour schaffte es immer einem ein Lächeln ins gesicht zu setzten, auch wen die Lage noch so ernst war.
Als die Zeremoni begann war der gesamte Clan vor den Toren von Grimwould versammelt.
Jeder gab Seymour ein Geschenk mit auf den weg zu den Ahnen.
Jeder einzelne Tratt vor.
Argos selbst geb ihr einen Stammeskilt und einige Goldmünzen mit.
Zum schluss sprach Falk mit lauter Stimme zu seinem Clan so das ihm ein jeder nachsprechen solle.
Seine Worte waren:
Dort treffe ich dann meinen Vater
Dort treffe ich dann meine Mutter
Dort treffe ich meine Brder und meine Schwestern
Dort treffe ich alle Menschen meiner Ahnenreihe, von beginn an
Unter dem Baum der Ahnen
Wo die tapferen Menschen ewig...
_leben_!
Als das Feuer erlischt und Falk dan Schädel Seymous aus der zurück bliebenden Asche hollte und diesen in die Luft streckte, sodas ihn ein jeder sehen konnte,
lies der gesammte Clan ein Wolfsheulen zu Ehren Seymour los.
Kurtz bevor Argos sich in die Taverne zurück ziehen wollte sprach er noch einige Worte zu Seymour:
Seymoure, Sohn der Erinna, Enkel des Falk, Kind der Hinrah.
Es war uns nicht gegönt dich so zu rufen. Aber in unseren Herzen bist und bleibst du einer von uns.
Mögen dich die Ahnen an ihren Ahnenbaum hollen,
wo wir uns dann wieder sehen werden
Zum letzten mal brüllte er in den Himmel
STOLZ UND EHRE SEYMOUR, SOHN DER ERINNA, ENKEL DES FALK, KIND DAS HINRAH!
Die Zeit der Trauer ist damit auch beendet.
Langsam begriff Argos das Seymous nie mehr wieder tollend durch Grimwould tappste.
Argos kannte Seymour kaum, viel zu kurtz war doch die Zeit mit diesen kleinen, süßen Fratz.
Seymour schaffte es immer einem ein Lächeln ins gesicht zu setzten, auch wen die Lage noch so ernst war.
Als die Zeremoni begann war der gesamte Clan vor den Toren von Grimwould versammelt.
Jeder gab Seymour ein Geschenk mit auf den weg zu den Ahnen.
Jeder einzelne Tratt vor.
Argos selbst geb ihr einen Stammeskilt und einige Goldmünzen mit.
Zum schluss sprach Falk mit lauter Stimme zu seinem Clan so das ihm ein jeder nachsprechen solle.
Seine Worte waren:
Dort treffe ich dann meinen Vater
Dort treffe ich dann meine Mutter
Dort treffe ich meine Brder und meine Schwestern
Dort treffe ich alle Menschen meiner Ahnenreihe, von beginn an
Unter dem Baum der Ahnen
Wo die tapferen Menschen ewig...
_leben_!
Als das Feuer erlischt und Falk dan Schädel Seymous aus der zurück bliebenden Asche hollte und diesen in die Luft streckte, sodas ihn ein jeder sehen konnte,
lies der gesammte Clan ein Wolfsheulen zu Ehren Seymour los.
Kurtz bevor Argos sich in die Taverne zurück ziehen wollte sprach er noch einige Worte zu Seymour:
Seymoure, Sohn der Erinna, Enkel des Falk, Kind der Hinrah.
Es war uns nicht gegönt dich so zu rufen. Aber in unseren Herzen bist und bleibst du einer von uns.
Mögen dich die Ahnen an ihren Ahnenbaum hollen,
wo wir uns dann wieder sehen werden
Zum letzten mal brüllte er in den Himmel
STOLZ UND EHRE SEYMOUR, SOHN DER ERINNA, ENKEL DES FALK, KIND DAS HINRAH!