Es ist Nacht auf Alathair. Die Welt liegt im Schatten. Zeit zu schlafen... Zeit zu träumen...
Viele liegen noch wach und finden erst spät ihren Schlaf - manche legen sich nieder und schlafen sofort ein. Manche schlafen sehr friedlich, manche unruhig - und manche dösen auch nur dahin. Doch eines haben sie alle gemeinsam, die Schläfer der Nacht...
Sie träumen.
Träume beflügeln uns, sie leiten uns, sagen uns sehr selten die Zukunft voraus - sie gehen ungeahnte Wege, und kaum jemand weiß wirklich, was sie uns sagen - wohin sie uns führen.
Manche behaupten, wenn wir träumen öffnet sich uns das Fenster in eine andere Wirklichkeit, eine Wirklichkeit, in der unsere Fantasien Wirklichkeit werden. Sie sind mehr als Tagträume, sie zeigen uns Bilder - Bilder von Dingen, die wir so noch nie gesehen, ja gar geahnt hätten... Dinge, die so skuril, so schön, so furchterregend sind, dass sie uns Furcht, Freude und Spaß bringen. Manchmal scheinen sie auch einfach nichts zu Sagen zu haben...
Heute Nacht jedoch ist irgendetwas anders. Vielleicht spürt es der Eine oder Andere Magiebegabte. Ein Schleier ist gefallen - aus welchen Gründen auch immer das passiert sein mag - und dieser Schleier öffnet ein Tor, ein Tor, das zuvor nur ein verschlossenes Fenster war. Heute nacht beginnt es, und die Träumer werden mit Unter feststellen, dass alles wahr ird.
Skurilitäten, Monstren ungeahnter Herkunft, Gespinste, Gestalten - sie kommen durch das Tor zu uns.
Der Träumer wird bemerken, dass der Schlaf Folgen haben könnte - Folgen für das, was da noch kommen möge.
Oh ihr nichtsahnenden Träumer! Haltet die Augen offen, denn der Schleier ist gefallen.
Und so fängt es also an...