Neitha - Ein Abend mit ohne Rogan
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Lynfair
Neitha - Ein Abend mit ohne Rogan
Zuvor
Neitha war glücklich. Sehr sogar. Es hatte eine Weile gedauert bis sie sich mit Rogan eingelassen hatte. Die Umstände wie sie sich kennen gelernt hatten waren ein wenig merkwürdig gewesen und so wollte sie lieber etwas warten. So konnte sie sichergehen das er es enst meinte. Und dann hatte sie sich entschieden ihm zu Vertrauen und war glücklich. Doch unverhofft kam oft sagt man. Die Tage die sie zusammen waren konnte man noch an einer Hand abzählen. Die letzten beiden Tage war er kaum zu sehen. Irgendetwas mit Steinen hatte er gesagt. Ein Auftrag. So suchte sie mehrfach das Handelshaus auf, das Lamm, und irrte sogar durch die Miene, finden tat sie ihn jedoch nicht. Bis zu diesem Abend.
Der Abend
Sie sass im Lamm. Allie war unverhofft wieder aufgetaucht und sorgte dafür das Neitha's Laune noch weiter anstieg. Gut gelaunt war sie die letzten Tage sowieso. Allie bot ihr dann noch an im Handelshaus anzufangen. Das klang Gut. Sie mochte die Leute, durfte, _endlich_ die Dolche offen tragen und so wie sie es verstand erwartete man auch nicht allzuviel von ihr. Hin und wieder Leder zu besorgen, das würde sie schaffen. Doch den ganzen Abend sah sie Rogan nur kurz zweimal. Nachdem sich das Lamm leerte und Amu auftauchte, er suchte Rogan ebenfalls, ging sie mit ihm ins Handelshaus. Dort wurde er wohl zuletzt gesehen. Doch er war nirgends. Also flitzte sie zur Miene. Logisch, sollte er arbeiten würde er gewiss dort sein. Doch dort war auch nichts. Blieb noch sein Haus. Sie erwartete nicht ihn dort zu finden, doch.. sie fand ihn. Die beiden belandenen Pferde standen immer noch vor seiner Türe, und im Keller fand sie ihn dann. Mit einer ihr unbekannten Frau. Sie hatte nur kurz den Kopf durch den Vorhang gestreckt, dann war sie zurückgeschlichen. Ihre Gedankenwelt stand Kopf. Sie wusste nicht was sie nun tun sollte. Verwirrt, nervös und aufgelöst rannte sie zu Amu. Eigentlich hatte sie nicht viel mit ihm zu schaffen. Doch er war ein netter Kerl, und sie brauchte Hilfe. In kurzen Worten sagte sie ihm das sie Rogan gefunden hatte, auch wo und mit wem, dann zog sie ihn mit sich. Es fiel ihr immer noch schwer das zu glauben, was sie gerade gesehen hatte, oder glaubte gesehen zu haben. Sie wollte Gewissheit. Bevor sie den Keller betrat holte sie tief Luft, doch sie blieb mutlos. Was dann genau geschah, irgendwie nahm sie es wahr, doch es war schwer Gedanken zu ordnen. Aufgelöst, die Fingernägel abknabbernt und zitternd vernahm sie ein kurzes Gespräch zwischen Amu, der Frau und Rogan. Dann wurde sie hinter dem Vorhang hervor gezogen. Menschen redeten, die Frau kannte ihren Namen?, Rogan sagte etwas. Sie vernahm den Satz, es dauerte eine Weile bis sich auch der Sinn erschloss.
Dann grinste sie kurz. Sie konnte nicht anders. Rogan war es der ihr aufhalf als das mit Arak war. Arak war erst wenige Tage mit ihr zusammen gewesen, man konnte sie an einer Hand abzählen, als er ihr eröffnete er liebe eine andere. Rogan eröffnete ihr nun, sie waren erst kurz zusammen gewesen, man konnte die Tage an einer Hand abzählen, er will mit einer anderen zusammen sein. Es war zu absurd. Sie musste kurz grinsen. Doch damit schwand auch etwas in ihr. Ihr Lebenswille sank ins Bodenlose, ihr kleines Herz zerbrach.
Sie war nicht die stärkste, nicht die klügste und galt oftmals als verklemmt. Viele Dinge erschlossen sich ihr nicht. Doch was hier geschehen war, zum zweitem mal, das Begriff sie. Ein stärkerer Mensch hätte damit vielleicht umgehen können, irgendwie, doch Neitha hatte EXTRA gewartet, hatte sich EXTRA verlängert ein Bild von ihm gemacht, und wurde nun so stark enttäuscht. Sie verstand die Welt nicht mehr. Sie murmelte noch kurz etwas zu Amu, riss sich los, und verschwand aus dem Haus. Kurz rannte sie ins Lamm, nahm das Wichtigste, und verliess Berchgard. In Bajard das selbe, kurz zu ihrem Hab und Gut, das Wichtigste aus der Truhe geholt, und wieder weg.
Tränen rannten ihr über die Wange. Der Körper zitterte stark, und sie war noch nie so aufgebracht. So enttäuscht. In der Dunkelheit nahm sie den Weg nicht genau wahr, doch irgendwann kam sie ans Wasser. Irgendwo recht weit von Bajard entfernt, denn sie war lange gerannt. Ihre Beine fühlte sie jedoch nicht, da war nur die Kälte, die Enttäuschung, das zerfetzte Herz, das schwach in ihrer Brust pochte. Kraftlos sank sie nieder. Sie blickte ins Wasser um ihr verschwommenes Gesicht zu sehen. Doch sie erkannte nichts. Sie hatte keine Kraft mehr, sie wusste nicht weiter, wusste nicht wohin und wusste vor allem nicht, warum. Was hatte sie Falsch gemacht? Was war an ihr? Sie gab sich immer Mühe allen zu gefallen, war freundlich und ehrlich. Sie hatte ihn ehrlich geliebt, und war auch zu ihm ehrlich, und er... . Langsam verschwanden die Gedanken, ihre Welt war zusammengebrochen und sie fragte sich, ob sie mit ihrem bisherigem Leben abschliessen sollte.
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Neitha war glücklich. Sehr sogar. Es hatte eine Weile gedauert bis sie sich mit Rogan eingelassen hatte. Die Umstände wie sie sich kennen gelernt hatten waren ein wenig merkwürdig gewesen und so wollte sie lieber etwas warten. So konnte sie sichergehen das er es enst meinte. Und dann hatte sie sich entschieden ihm zu Vertrauen und war glücklich. Doch unverhofft kam oft sagt man. Die Tage die sie zusammen waren konnte man noch an einer Hand abzählen. Die letzten beiden Tage war er kaum zu sehen. Irgendetwas mit Steinen hatte er gesagt. Ein Auftrag. So suchte sie mehrfach das Handelshaus auf, das Lamm, und irrte sogar durch die Miene, finden tat sie ihn jedoch nicht. Bis zu diesem Abend.
Der Abend
Sie sass im Lamm. Allie war unverhofft wieder aufgetaucht und sorgte dafür das Neitha's Laune noch weiter anstieg. Gut gelaunt war sie die letzten Tage sowieso. Allie bot ihr dann noch an im Handelshaus anzufangen. Das klang Gut. Sie mochte die Leute, durfte, _endlich_ die Dolche offen tragen und so wie sie es verstand erwartete man auch nicht allzuviel von ihr. Hin und wieder Leder zu besorgen, das würde sie schaffen. Doch den ganzen Abend sah sie Rogan nur kurz zweimal. Nachdem sich das Lamm leerte und Amu auftauchte, er suchte Rogan ebenfalls, ging sie mit ihm ins Handelshaus. Dort wurde er wohl zuletzt gesehen. Doch er war nirgends. Also flitzte sie zur Miene. Logisch, sollte er arbeiten würde er gewiss dort sein. Doch dort war auch nichts. Blieb noch sein Haus. Sie erwartete nicht ihn dort zu finden, doch.. sie fand ihn. Die beiden belandenen Pferde standen immer noch vor seiner Türe, und im Keller fand sie ihn dann. Mit einer ihr unbekannten Frau. Sie hatte nur kurz den Kopf durch den Vorhang gestreckt, dann war sie zurückgeschlichen. Ihre Gedankenwelt stand Kopf. Sie wusste nicht was sie nun tun sollte. Verwirrt, nervös und aufgelöst rannte sie zu Amu. Eigentlich hatte sie nicht viel mit ihm zu schaffen. Doch er war ein netter Kerl, und sie brauchte Hilfe. In kurzen Worten sagte sie ihm das sie Rogan gefunden hatte, auch wo und mit wem, dann zog sie ihn mit sich. Es fiel ihr immer noch schwer das zu glauben, was sie gerade gesehen hatte, oder glaubte gesehen zu haben. Sie wollte Gewissheit. Bevor sie den Keller betrat holte sie tief Luft, doch sie blieb mutlos. Was dann genau geschah, irgendwie nahm sie es wahr, doch es war schwer Gedanken zu ordnen. Aufgelöst, die Fingernägel abknabbernt und zitternd vernahm sie ein kurzes Gespräch zwischen Amu, der Frau und Rogan. Dann wurde sie hinter dem Vorhang hervor gezogen. Menschen redeten, die Frau kannte ihren Namen?, Rogan sagte etwas. Sie vernahm den Satz, es dauerte eine Weile bis sich auch der Sinn erschloss.
Dann grinste sie kurz. Sie konnte nicht anders. Rogan war es der ihr aufhalf als das mit Arak war. Arak war erst wenige Tage mit ihr zusammen gewesen, man konnte sie an einer Hand abzählen, als er ihr eröffnete er liebe eine andere. Rogan eröffnete ihr nun, sie waren erst kurz zusammen gewesen, man konnte die Tage an einer Hand abzählen, er will mit einer anderen zusammen sein. Es war zu absurd. Sie musste kurz grinsen. Doch damit schwand auch etwas in ihr. Ihr Lebenswille sank ins Bodenlose, ihr kleines Herz zerbrach.
Sie war nicht die stärkste, nicht die klügste und galt oftmals als verklemmt. Viele Dinge erschlossen sich ihr nicht. Doch was hier geschehen war, zum zweitem mal, das Begriff sie. Ein stärkerer Mensch hätte damit vielleicht umgehen können, irgendwie, doch Neitha hatte EXTRA gewartet, hatte sich EXTRA verlängert ein Bild von ihm gemacht, und wurde nun so stark enttäuscht. Sie verstand die Welt nicht mehr. Sie murmelte noch kurz etwas zu Amu, riss sich los, und verschwand aus dem Haus. Kurz rannte sie ins Lamm, nahm das Wichtigste, und verliess Berchgard. In Bajard das selbe, kurz zu ihrem Hab und Gut, das Wichtigste aus der Truhe geholt, und wieder weg.
Tränen rannten ihr über die Wange. Der Körper zitterte stark, und sie war noch nie so aufgebracht. So enttäuscht. In der Dunkelheit nahm sie den Weg nicht genau wahr, doch irgendwann kam sie ans Wasser. Irgendwo recht weit von Bajard entfernt, denn sie war lange gerannt. Ihre Beine fühlte sie jedoch nicht, da war nur die Kälte, die Enttäuschung, das zerfetzte Herz, das schwach in ihrer Brust pochte. Kraftlos sank sie nieder. Sie blickte ins Wasser um ihr verschwommenes Gesicht zu sehen. Doch sie erkannte nichts. Sie hatte keine Kraft mehr, sie wusste nicht weiter, wusste nicht wohin und wusste vor allem nicht, warum. Was hatte sie Falsch gemacht? Was war an ihr? Sie gab sich immer Mühe allen zu gefallen, war freundlich und ehrlich. Sie hatte ihn ehrlich geliebt, und war auch zu ihm ehrlich, und er... . Langsam verschwanden die Gedanken, ihre Welt war zusammengebrochen und sie fragte sich, ob sie mit ihrem bisherigem Leben abschliessen sollte.
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Zuletzt geändert von Lynfair am Mittwoch 13. Januar 2010, 20:44, insgesamt 1-mal geändert.
- Amu Kanok
- Beiträge: 111
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:41
Auf der Suche nach seinen Mulis, die er Rogan gegeben hatte, machte er ein kurzen Abstecher ins Goldene Lamm.
Seine Chefin war da am sitzen, Neitha und Eydis. Wo die sich nur rumgetrieben hatte, ganz Berchard hat sie verrückt gemacht mit ihrem Verschwinden.
Auch dazu wusste er mehr als man annehmen durfte, doch er hatte versprochen zu schweigen. Also tat er es.
Ha Neitha, sie musste wissen wo Rogan steckt, denn in letzter Zeit hatte er beide öfter in verfänglichen Körperhaltungen zueinander gesehen.
Na Neitha, wo ist denn dein Kuschelrogan ?
Sie konnte ihm auch nicht weiter helfen, schien sie ihn auch schon ein paar Tagen zu vermissen.
Ein etwas beunruhigender Gedanke über eine abendliche Begegnung vor wenigen Tagen und einen etwas neugierigen Rogan am darauffolgenden Tage, huschte ihm durch den Kopf.
So machte er sich auf zurück ins Handelshaus. Es galt unbedingt noch ein paar Sachen für eine Bestellung fertig zu stellen.
Neitha kam ihm nach gelaufen, da wohl zuletzt jemand Rogan im Handelshaus gesehen hatte. Die Kleine wuselte durch alle Räume auf der Suche nach Rogan.
Er war nicht da und so zog sie weiter was von Mine und so rufend.
Amu setzte sich an die Werkbank und holte sein Werkzeug und Material heran. Er wollte noch schnell, wie immer mal ebend, ein paar Hacken biegen, als Neitha wieder herein gelaufen kam. Ihr Gesicht vor Schmerz verzogen, Tränen in den Augen. Ihr vor Unglauben umher huschende Augen blickten Amu an.
Herje wie sah sie denn aus, was ist denn nun schon wieder. Er lies alles aus seinen Händen fallen und ging ihr entgegen, schloss rein instinktiv die Arme um sie und versuchte sie etwas holprig zu trösten.
verdammt warum er schon wieder, soviel Frauenkörper die er nach der Abreise von Jaira an sich fühlte, das hatte er sein ganzes Leben noch nicht gehabt.
Und Trösten, Himmel das war ja fast noch Schlimmer als Schreiben und Lesen zu lernen, darin hatte er ja nun gar keine Übung.
Was musste er noch alles tun um Meister zu werden?
Diese Prüfungen schienen schier unendlich zu sein.
Doch irgendwie schien der arme Junge nicht zu merken, dass das Leben nach ihm griff und ihn derzeitig fest in den Händen hielt. Steckt man(n) mal den Kopf aus der Mine, hatte man(n) verloren. Es griff unbarmherzig zu und nahm Besitz von ihm.
Bei sich dachte er, oh Cirmieas, was soll ich mit dem Mädel machen, es ist doch noch ein halbes Kind. Und nun heulte sie ihm auch noch das Hemd voll. Kurz dachte er an das letzte Mal, als eine Frau ihm das Hemd durchfeuchtete. Schnell verdrängte er die Gedanken, denn Eydis eindringliche Warnung, dass er durch sein unangemessenes verhalten, wie sie es ausdrückte, Verhalten Leonore wohl verführt haben möge, ließen ihn über ihre Aussage zweifeln.
Was sollte er tun, wenn seine Schale erst mal geknackt, war sein Herz einfach zu groß und manchmal fühlte er sich als Vater für all diese kleinen beschützenswerten Mädchen, die es galt vor dem Übel der Welt zu bewahren und zu retten.
Noch strich er ihr rein mechanisch über den Rücken und war in seinen Gedanken gefangen, als er fühlte, wie sie ihm am Handgelenk mit sich zog. Überrascht trottete er ihr nach, denn die Worte ich habe ihn gefunden konnten sein Hirn gerade noch erreichen, ohne die er sich jetzt energisch gewehrt hätte. Nicht noch einmal würde er es einem Weib genehmigen, ihn ungewollt in eine dumme Lage zu bringen. Die Nacht nach dem Werktag war ihm eine Lehre.
Schnurrstracks zog Neitha ihn zu Rogans Haus, hindurch einen leeren Raum - verdammt hat dieser Schlamperheini immer noch nicht eingeräumt - ab in den Keller, die Treppe herunter.
Wassergeplätscher.
Uff.
Vorhang.
Neitha stand zitternd neben ihm.
Oh man, was würde ihn erwarten ?
Rogan tot ?
Vorsichtig schob er ein Finger durch den Vorhang. Hrm was war das?
2 Nackte? Hrm, er musste nochmal schauen, nicht um sich an der Barbusigen zu weiden, nein um zu glauben was er da sah.
Uff, schnaufend sah er zu Neitha.
Sein Blick fiel auf Leonore, sie schon wieder.
Der Vorhang wurde wieder fallen gelassen, betretenes Schweigen hinter dem Vorhang.
Von drinnen erklang sein Name mit dem Hinweis, dass die Dame bedeckt worden sie und so schob er sich durch den Vorhang, um kurz darauf Neitha nachzuziehen.
Worte wechselten die Seite und plötzlich rannte Neitha die Treppe herauf.
Amu hörte nur was von Sterben und rannte ihr nach, sie laut rufend.
Doch er konnte sie weder sehen noch hören.
Schlecht gelaunt ging er schnaufend ins Handelshaus zurück, wo anscheinend eine weitere Lektion auf ihn wartete.
Seine Chefin war da am sitzen, Neitha und Eydis. Wo die sich nur rumgetrieben hatte, ganz Berchard hat sie verrückt gemacht mit ihrem Verschwinden.
Auch dazu wusste er mehr als man annehmen durfte, doch er hatte versprochen zu schweigen. Also tat er es.
Ha Neitha, sie musste wissen wo Rogan steckt, denn in letzter Zeit hatte er beide öfter in verfänglichen Körperhaltungen zueinander gesehen.
Na Neitha, wo ist denn dein Kuschelrogan ?
Sie konnte ihm auch nicht weiter helfen, schien sie ihn auch schon ein paar Tagen zu vermissen.
Ein etwas beunruhigender Gedanke über eine abendliche Begegnung vor wenigen Tagen und einen etwas neugierigen Rogan am darauffolgenden Tage, huschte ihm durch den Kopf.
So machte er sich auf zurück ins Handelshaus. Es galt unbedingt noch ein paar Sachen für eine Bestellung fertig zu stellen.
Neitha kam ihm nach gelaufen, da wohl zuletzt jemand Rogan im Handelshaus gesehen hatte. Die Kleine wuselte durch alle Räume auf der Suche nach Rogan.
Er war nicht da und so zog sie weiter was von Mine und so rufend.
Amu setzte sich an die Werkbank und holte sein Werkzeug und Material heran. Er wollte noch schnell, wie immer mal ebend, ein paar Hacken biegen, als Neitha wieder herein gelaufen kam. Ihr Gesicht vor Schmerz verzogen, Tränen in den Augen. Ihr vor Unglauben umher huschende Augen blickten Amu an.
Herje wie sah sie denn aus, was ist denn nun schon wieder. Er lies alles aus seinen Händen fallen und ging ihr entgegen, schloss rein instinktiv die Arme um sie und versuchte sie etwas holprig zu trösten.
verdammt warum er schon wieder, soviel Frauenkörper die er nach der Abreise von Jaira an sich fühlte, das hatte er sein ganzes Leben noch nicht gehabt.
Und Trösten, Himmel das war ja fast noch Schlimmer als Schreiben und Lesen zu lernen, darin hatte er ja nun gar keine Übung.
Was musste er noch alles tun um Meister zu werden?
Diese Prüfungen schienen schier unendlich zu sein.
Doch irgendwie schien der arme Junge nicht zu merken, dass das Leben nach ihm griff und ihn derzeitig fest in den Händen hielt. Steckt man(n) mal den Kopf aus der Mine, hatte man(n) verloren. Es griff unbarmherzig zu und nahm Besitz von ihm.
Bei sich dachte er, oh Cirmieas, was soll ich mit dem Mädel machen, es ist doch noch ein halbes Kind. Und nun heulte sie ihm auch noch das Hemd voll. Kurz dachte er an das letzte Mal, als eine Frau ihm das Hemd durchfeuchtete. Schnell verdrängte er die Gedanken, denn Eydis eindringliche Warnung, dass er durch sein unangemessenes verhalten, wie sie es ausdrückte, Verhalten Leonore wohl verführt haben möge, ließen ihn über ihre Aussage zweifeln.
Was sollte er tun, wenn seine Schale erst mal geknackt, war sein Herz einfach zu groß und manchmal fühlte er sich als Vater für all diese kleinen beschützenswerten Mädchen, die es galt vor dem Übel der Welt zu bewahren und zu retten.
Noch strich er ihr rein mechanisch über den Rücken und war in seinen Gedanken gefangen, als er fühlte, wie sie ihm am Handgelenk mit sich zog. Überrascht trottete er ihr nach, denn die Worte ich habe ihn gefunden konnten sein Hirn gerade noch erreichen, ohne die er sich jetzt energisch gewehrt hätte. Nicht noch einmal würde er es einem Weib genehmigen, ihn ungewollt in eine dumme Lage zu bringen. Die Nacht nach dem Werktag war ihm eine Lehre.
Schnurrstracks zog Neitha ihn zu Rogans Haus, hindurch einen leeren Raum - verdammt hat dieser Schlamperheini immer noch nicht eingeräumt - ab in den Keller, die Treppe herunter.
Wassergeplätscher.
Uff.
Vorhang.
Neitha stand zitternd neben ihm.
Oh man, was würde ihn erwarten ?
Rogan tot ?
Vorsichtig schob er ein Finger durch den Vorhang. Hrm was war das?
2 Nackte? Hrm, er musste nochmal schauen, nicht um sich an der Barbusigen zu weiden, nein um zu glauben was er da sah.
Uff, schnaufend sah er zu Neitha.
Sein Blick fiel auf Leonore, sie schon wieder.
Der Vorhang wurde wieder fallen gelassen, betretenes Schweigen hinter dem Vorhang.
Von drinnen erklang sein Name mit dem Hinweis, dass die Dame bedeckt worden sie und so schob er sich durch den Vorhang, um kurz darauf Neitha nachzuziehen.
Worte wechselten die Seite und plötzlich rannte Neitha die Treppe herauf.
Amu hörte nur was von Sterben und rannte ihr nach, sie laut rufend.
Doch er konnte sie weder sehen noch hören.
Schlecht gelaunt ging er schnaufend ins Handelshaus zurück, wo anscheinend eine weitere Lektion auf ihn wartete.
Zuletzt geändert von Amu Kanok am Donnerstag 14. Januar 2010, 12:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Lynfair
Schritte im Schnee
Langsam öffnete sie die Augen. Ihr war kalt. Irgendwann musste sie eingeschlafen sein. Ihr Glück das sie die Beine immer an den Körper zog, so hatte sie der Trollledermantel optimal geschützt. Langsam erhob sie sich. Ein Mantel den sie geschenkt bekommen hatte. Sie ging etwas in die Knie. Der Abend. Die Kälte tobte nicht nur um sie herum. Eine fliessende Bewegung und der Mantel lag im Schnee. Sie wollte ihn nicht mehr. Wenige Minuten später stellte sich das als schlechte Idee herraus. Nur in weiter Hose und Rüschenhemd drang die Kälte sogleich in sie hinein. Sie schlang die Arme um sich und bibbernd stapfte sie los. Wo sie war, wusste sie nicht, und wohin sie sollte, genausowenig. Bald schon war sie ausgekühlt, die Lippen wurden spröde und sie hatte nicht einmal die Kraft mit den Händen über die Arme zu reiben. "Ich geh sterben" hatte sie gestern gesagt, und das tat sie auch. Sie starb.
Schmerzhaft pochte es in ihrer Brust. Nichteinmal die Kälte konnte den Schmerz vergehen lassen. So stapfte das kleine Häufchen Elend durch die Kälte und zitterte vor sich hin. Ob jemand an sie dachte? Ob sie nun lachten? Wie dumm sie doch war? Cedric hatte wohl recht gehabt als er vor ein paar Tagen sagte, sie sei dümmer als dieser Zirkusgoblin Hugo. Eine traurige Erkenntnis, die sie wieder in die Knie zwang. Sie hätte gerne geweint, aber dazu hatte sie keine Kraft mehr. Sie war keine Kriegerin. Keine Kriegerin wie das Armband, was plötzlich an ihrem Arm brannte, ihr weismachen sollte. Doch das brennen des Armbandes war noch schlimmer als die Kälte. Es dauerte erstaunlich lange bis sie es vom Arm gestriffen hatte. Es viel ihr Schwer die Finger zu bewegen. Sie erfror langsam.
Das Armband landete in der nähe eines durch einen Blitz geteilten Baum. Verkohlt stand das Gerippe da. Kahl. Sie musste schmal lächeln, was sogleich ihre Lippen aufriss. Sie fühlte mit dem Baum. Er war, wie sie, entzwei gerissen. Die spröden und gerissenen Lippen schmerzten nicht lange, die Kälte liess den Schmerz vergehen und sie mit ihrem verletztem Herzen zurück. Ob wer an sie dachte? Rogan gar? Oder lachte er über ihre Dummheit? Diese Frau? Sie kannte die Frau nicht, selbst jetzt wusste sie nicht einmal ihren Namen. Wieso hatte sie ihr das angetan? Sie erinnerte sich kurz, sie hatte sie immerhin schon einmal im Lamm gesehen. Diese Frau, begann ihr Name nicht mit L? Amu hatte wohl irgendetwas in diese Richtung gesagt. Doch im Keller war sie nicht besonders aufnahmefähig gewesen. Auf jeden Fall hatte sie Rogan und Neitha im Lamm gesehen. "Liebe muss schön sein" schoss ihr durch den Kopf und sie taumelte, landete im Schnee. Das hatte diese Frau gesagt. Sie wusste davon und hat dennoch gehandelt wie sie gehandelt hatte. Noch im Schnee liegend murmelte die kleine unterkühlte Gestalt einen Fluch. Grimmig und für einen Moment voller Kraft schnaubte sie wütend und bat Kra'thor diese... Person... doch einmal zu besuchen. Leise ächtzend erhob sie sich wieder und eine Weile stapfte sie voller Hass vorran. Doch es vergingen nur Minuten, dann ebbte dieses Gefühl wieder ab. Sie war kein Mensch der hasste.
Die Kälte legte sich wieder wie ein Schatten über die junge Frau, schnürrte ihr die Kehle zu und liess sie in tiefer Trauer und Hilflosigkeit weiterstapfen. Wie hätte sie das verhindern können? Wer trug Schuld? Hätte sie es verhindern können wenn sie nicht mit Linnet jagen gegangen wäre? Trug Lin nicht vielleicht sogar Schuld, eben weil sie jagen gegangen waren? Absurde Gedanken im Versuch eine Antwort zu finden. Selbst jetzt war ihr bewusst das Lin keine Schuld daran trug. Hatte sie sich nicht sogar gefreut mit Neitha jagen zu gehen? Neitha auf jeden Fall hatte sich tierisch gefreut. Linnet.. sie hatte ihr sogar vor ein paar Tagen ein riesignettes Angebot gemacht. Sie hätte gern gelächelt, hätte gern kurz Wärme verspührt, doch leider blieb die Kälte. Lebte sie noch? Es schmerzte. Sie musste noch Leben. Das Angebot hatte sie abgelehnt. Doch darum ging es garnicht. Lin hatte ihr etwas zugetraut. Ihr, der kleinen Gestalt die immer langsamere Schritte machte, weil die Kälte sie dazu zwang. Sie hätte geseufzt, aber dazu war keine Kraft da. Sie hatte Lin sicher nicht gesagt wie unendlich dankbar sie ihr für dieses Angebot gewesen war. Der Vergleich mit dem Zirkusgoblin trat wieder unangenehm in den Vordergrund. Und nicht nur sie. Auch Alliestra hatte sie am Abend.. als er noch gut gewesen war, überrascht und ihr angeboten im Handelshaus anzufangen. Die Zweite, in kurzer Zeit, die ihr etwas zugetraut hatte. Auch ihr hatte sie nicht gesagt, wie unendlich Dankbar sie allein für das anbieten war. Stattdessen hatte sie gefragt ob sie ihre Ausrüstung umsonst repariert bekommen würde. Wie weit musste ihre Intelligenz unter der des Zirkusgoblins stehen? Die Knie gaben nach und sie hockte im Schnee.
Langsam meldete sich ein weiteres Loch in ihrem Körper. Der Magen schrie nach Nahrung. Sogleich griff sie in ihren Beutel. Es dauerte unendlich lange bis sie ihn offen hatte. Doch erst vor ein paar Tagen hatte sie auf Menek'Ur leckere Südfrüchte bekommen. Als der Beutel endlich auf war, fand sie jedoch keine Früchte darin. Eine weitere, traurige Erkenntnis. Diese befanden sich alle in dem Korb, unten am Bad in Rogans Keller. Genau wie ihre Säfte. Wer sich nun daran laben würde, daran wollte sie nicht denken.
Sehnsüchtig wünschte sie sich Lin und Allie herbei. Die beiden würden sie sicher in den Arm nehmen. Ihr Wärme schenken, gewiss irgendwo etwas zu essen herzaubern und sie trösten. Dann würden sie sagen das alles wieder gut wird, was zwar nicht stimmte, aber sich gut anfühlen würde, und sagen was für ein dummer Kerl Rogan doch sei. Sie hockte eine ganze Weile zitternd und mit bleichem Gesicht und blauen, gesprungenen Lippen im Schnee und wartete. Doch die beiden kamen nicht. Sie wussten ja auch nicht einmal wo sie sich befand. Neitha wusste ja selber nicht wo sie sich befand. Mühsam, ihre Arme hatte sie eng um sich geschlungen um wenigstens ein ganz klein wenig dem Schnee und der Kälte trotzen zu können, stand sie wieder auf. Schritt. Schritt. Das sterben ging weiter.
Langsam öffnete sie die Augen. Ihr war kalt. Irgendwann musste sie eingeschlafen sein. Ihr Glück das sie die Beine immer an den Körper zog, so hatte sie der Trollledermantel optimal geschützt. Langsam erhob sie sich. Ein Mantel den sie geschenkt bekommen hatte. Sie ging etwas in die Knie. Der Abend. Die Kälte tobte nicht nur um sie herum. Eine fliessende Bewegung und der Mantel lag im Schnee. Sie wollte ihn nicht mehr. Wenige Minuten später stellte sich das als schlechte Idee herraus. Nur in weiter Hose und Rüschenhemd drang die Kälte sogleich in sie hinein. Sie schlang die Arme um sich und bibbernd stapfte sie los. Wo sie war, wusste sie nicht, und wohin sie sollte, genausowenig. Bald schon war sie ausgekühlt, die Lippen wurden spröde und sie hatte nicht einmal die Kraft mit den Händen über die Arme zu reiben. "Ich geh sterben" hatte sie gestern gesagt, und das tat sie auch. Sie starb.
Schmerzhaft pochte es in ihrer Brust. Nichteinmal die Kälte konnte den Schmerz vergehen lassen. So stapfte das kleine Häufchen Elend durch die Kälte und zitterte vor sich hin. Ob jemand an sie dachte? Ob sie nun lachten? Wie dumm sie doch war? Cedric hatte wohl recht gehabt als er vor ein paar Tagen sagte, sie sei dümmer als dieser Zirkusgoblin Hugo. Eine traurige Erkenntnis, die sie wieder in die Knie zwang. Sie hätte gerne geweint, aber dazu hatte sie keine Kraft mehr. Sie war keine Kriegerin. Keine Kriegerin wie das Armband, was plötzlich an ihrem Arm brannte, ihr weismachen sollte. Doch das brennen des Armbandes war noch schlimmer als die Kälte. Es dauerte erstaunlich lange bis sie es vom Arm gestriffen hatte. Es viel ihr Schwer die Finger zu bewegen. Sie erfror langsam.
Das Armband landete in der nähe eines durch einen Blitz geteilten Baum. Verkohlt stand das Gerippe da. Kahl. Sie musste schmal lächeln, was sogleich ihre Lippen aufriss. Sie fühlte mit dem Baum. Er war, wie sie, entzwei gerissen. Die spröden und gerissenen Lippen schmerzten nicht lange, die Kälte liess den Schmerz vergehen und sie mit ihrem verletztem Herzen zurück. Ob wer an sie dachte? Rogan gar? Oder lachte er über ihre Dummheit? Diese Frau? Sie kannte die Frau nicht, selbst jetzt wusste sie nicht einmal ihren Namen. Wieso hatte sie ihr das angetan? Sie erinnerte sich kurz, sie hatte sie immerhin schon einmal im Lamm gesehen. Diese Frau, begann ihr Name nicht mit L? Amu hatte wohl irgendetwas in diese Richtung gesagt. Doch im Keller war sie nicht besonders aufnahmefähig gewesen. Auf jeden Fall hatte sie Rogan und Neitha im Lamm gesehen. "Liebe muss schön sein" schoss ihr durch den Kopf und sie taumelte, landete im Schnee. Das hatte diese Frau gesagt. Sie wusste davon und hat dennoch gehandelt wie sie gehandelt hatte. Noch im Schnee liegend murmelte die kleine unterkühlte Gestalt einen Fluch. Grimmig und für einen Moment voller Kraft schnaubte sie wütend und bat Kra'thor diese... Person... doch einmal zu besuchen. Leise ächtzend erhob sie sich wieder und eine Weile stapfte sie voller Hass vorran. Doch es vergingen nur Minuten, dann ebbte dieses Gefühl wieder ab. Sie war kein Mensch der hasste.
Die Kälte legte sich wieder wie ein Schatten über die junge Frau, schnürrte ihr die Kehle zu und liess sie in tiefer Trauer und Hilflosigkeit weiterstapfen. Wie hätte sie das verhindern können? Wer trug Schuld? Hätte sie es verhindern können wenn sie nicht mit Linnet jagen gegangen wäre? Trug Lin nicht vielleicht sogar Schuld, eben weil sie jagen gegangen waren? Absurde Gedanken im Versuch eine Antwort zu finden. Selbst jetzt war ihr bewusst das Lin keine Schuld daran trug. Hatte sie sich nicht sogar gefreut mit Neitha jagen zu gehen? Neitha auf jeden Fall hatte sich tierisch gefreut. Linnet.. sie hatte ihr sogar vor ein paar Tagen ein riesignettes Angebot gemacht. Sie hätte gern gelächelt, hätte gern kurz Wärme verspührt, doch leider blieb die Kälte. Lebte sie noch? Es schmerzte. Sie musste noch Leben. Das Angebot hatte sie abgelehnt. Doch darum ging es garnicht. Lin hatte ihr etwas zugetraut. Ihr, der kleinen Gestalt die immer langsamere Schritte machte, weil die Kälte sie dazu zwang. Sie hätte geseufzt, aber dazu war keine Kraft da. Sie hatte Lin sicher nicht gesagt wie unendlich dankbar sie ihr für dieses Angebot gewesen war. Der Vergleich mit dem Zirkusgoblin trat wieder unangenehm in den Vordergrund. Und nicht nur sie. Auch Alliestra hatte sie am Abend.. als er noch gut gewesen war, überrascht und ihr angeboten im Handelshaus anzufangen. Die Zweite, in kurzer Zeit, die ihr etwas zugetraut hatte. Auch ihr hatte sie nicht gesagt, wie unendlich Dankbar sie allein für das anbieten war. Stattdessen hatte sie gefragt ob sie ihre Ausrüstung umsonst repariert bekommen würde. Wie weit musste ihre Intelligenz unter der des Zirkusgoblins stehen? Die Knie gaben nach und sie hockte im Schnee.
Langsam meldete sich ein weiteres Loch in ihrem Körper. Der Magen schrie nach Nahrung. Sogleich griff sie in ihren Beutel. Es dauerte unendlich lange bis sie ihn offen hatte. Doch erst vor ein paar Tagen hatte sie auf Menek'Ur leckere Südfrüchte bekommen. Als der Beutel endlich auf war, fand sie jedoch keine Früchte darin. Eine weitere, traurige Erkenntnis. Diese befanden sich alle in dem Korb, unten am Bad in Rogans Keller. Genau wie ihre Säfte. Wer sich nun daran laben würde, daran wollte sie nicht denken.
Sehnsüchtig wünschte sie sich Lin und Allie herbei. Die beiden würden sie sicher in den Arm nehmen. Ihr Wärme schenken, gewiss irgendwo etwas zu essen herzaubern und sie trösten. Dann würden sie sagen das alles wieder gut wird, was zwar nicht stimmte, aber sich gut anfühlen würde, und sagen was für ein dummer Kerl Rogan doch sei. Sie hockte eine ganze Weile zitternd und mit bleichem Gesicht und blauen, gesprungenen Lippen im Schnee und wartete. Doch die beiden kamen nicht. Sie wussten ja auch nicht einmal wo sie sich befand. Neitha wusste ja selber nicht wo sie sich befand. Mühsam, ihre Arme hatte sie eng um sich geschlungen um wenigstens ein ganz klein wenig dem Schnee und der Kälte trotzen zu können, stand sie wieder auf. Schritt. Schritt. Das sterben ging weiter.
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Rogan Virr
Rogan hielt inne....seine Lungen schmerzten durch die kalte Luft welche er schnellt atmend einatmete. Wo konnte Neitha nur sein? Verdammt, sie war doch sonst immer so vernünftig....Es hätte nie auf diese Art und Weise passieren dürfen....
Ja, er wollte es Neitha sagen....er hatte es sich vorgenommen noch an dem Abend zu machen als Leonore bei ihm war. Ja, auch das hätte Neitha verletzt....aber so wie es nun gekommen war....so hätte es nicht passieren sollen. Heute, einen Tag danach, hätte er sich Ohrfeigen können das er nicht einfach die Kellertür abgeschlossen hatte.....
Langsam hob er den Kopf an und sah sich um. Wo konnte sie nur stecken? Amu erzählte ihm das Neitha noch in der Nacht aus Berchgard abgehauen ist....sie meinte sie wolle....sterben gehen...?
Er suchte Sie nun schon seit 2 Stunden...Vielleicht hatte Leonore ja mehr Glück, denn um ein größeres Gebiet abzusuchen hatten sie sich aufgeteilt. Doch im Grunde konnte Neitha überall sein. Er band sein Pferd an einen Baum und ging tiefer in den verschneiten Wald hinein, immer wieder Neithas Namen rufend....doch es kam keine Antwort.
Waren das nicht Spuren da im Schnee? Rogan war kein Fährtenleser, doch er hatte Augen im Kopf und vor ihm waren Abdrücke im Schnee! Endlich....es sind doch bestimmt Neithas Spuren! Rogan schöpfte neue Kraft und ging mit großen Schritten los.....doch lange musste er nicht gehen....dann sah er den Elch vor sich...welcher aufgrund der Geräusche im Schnee sofort das Weite suchte...Ein Elch! Welch Ironie...Wer konnte nur so blöd sein die Spuren eines Elches mit denen eines Mädchens zu verwechseln....Rogan lies die Schulter hängen und ging zurück zum Pferd.....er würde zurück nach Berchgard reiten....vielleicht hatte Leonore oder einer der anderen, insgesamt waren 6 Leute auf der Suche nach Neitha, sie inzwischen gefunden.
Als er an seinem Rappen ankam, band er ihn los und schwang sich auf ihn. Langsam machte er sich auf den Weg nach Berchgard. Und er fragte sich ob er ein Fluch für die Frauen dieser Welt war.....Erst das mit Moana....dann die Sache mit Amary.....und nun...die kleine Neitha....Warum machten die Frauen von denen er sich trennte immer solche Dummheiten....und sie machten es wohl immer nur bei ihm....
Langsam trabte er den Weg entlang, heisser vom rufen nach Neitha.....er würde sich erst einmal mit einem Tee aufwärmen. Doch was war das? Rogan hielt inne und drehte den Kopf. Hatte er gerade Thancred und Linnet gehört? Drangen wirklich ihre Stimmen aus dem Waldesrand? Das konnte doch nicht sein. Er stieg ab und bewegte sich auf die Stimmen zu....und tatsächlich....da waren Thancred und Linnet....was machten die hier? Und was war das? Da stand ja auch Leonore.....und ein....Bündel? Nein, kein Bündel, es war Neitha! Ihr Gesicht war bläulich verfärbt, ihre Lippen spröde und aufgeplatzt. Das konnte doch alles nicht sein....Rogan fühlte sich wie in einem bösen Traum.
Rogan verstand das alles nicht...auch als Linnet ihm erklärte sie war mit Thancred auf der Jagd und hörte ein seltsames Wimmern aus dem Wald....und das sie dort Neitha fanden.....konnte er vor Verwirrung nicht denken...Nur am Rande bekam er mit wie Neitha auf Leonores Pferd gelegt wurde und sich nun alle auf den Weg zu Thancred machten, der kürzeste Weg zu einem warmen Fleck...den ganzen Weg über versuchte Leonore Neitha zu wärmen und immer wieder die Frage von Thancred und Linnet:
"Rogan, weisst du warum sie das getan hat?"
Rogan wußte nicht wie oder woher, aber plötzlich war da noch Alexia als sie an Thancreds Haus ankamen...Langsam brachten Sie Neitha hinein. Sie mußte sich langsam wieder an die wärme gewöhnen....also machten sie warme Umschläge und legten diese vorsichtig um Arme und Beine. Und ganz kurz bewegte Neitha ihre Hand und für einen kleinen Moment öffnete sie die Augen.
Nach einiger Zeit brachten Alexia und Leonore die kleine Neitha dann ins Bad, wo Thancred lauwarmes Wasser im Becken vorbereitet hatte....Rogan wartete stumm im nebenraum...er redete kurz mit Thancred....über belangloses...anscheinend wollte dieser ihn ablenken....
Es kam Rogan vor als seien Stunden vergangen bis Leonore aus dem Bad kam....Neitha kam wohl kurz zu Bewußtsein.....und hatte sie weg geschickt....Rogan wollte gehen....er wollte einfach nur weg...und als Leonore dann kraftlos in seine Arme sackte, bat er Thancred sie raus zu lassen. Es war seltsam.....Thancred lächelte ihn an...er schien ihm keine Vorwürfe zu machen.....sie gingen zu dritt nach unten und Thancred flößte Leonore noch einen heissen Mocca ein und plauderte nebenher mit ihm.....Tatsächlich....kein böser Blick...kein Vorwurf....kein:
"Wie konntest du nur Rogan?"
Und Rogan war dankbar dafür...Zwar würde Neitha die Nacht über bei Thancred verweilen, aber spätestens morgen wüßte bestimmt ganz Berchgard bescheid....und dann würde er den Satz noch oft genug hören....Doch darum würde er sich morgen Gedanken machen.....Er bedankte sich bei Thancred und ging mit Leonore dann hinaus....Er wollte schlafen...
Ja, er wollte es Neitha sagen....er hatte es sich vorgenommen noch an dem Abend zu machen als Leonore bei ihm war. Ja, auch das hätte Neitha verletzt....aber so wie es nun gekommen war....so hätte es nicht passieren sollen. Heute, einen Tag danach, hätte er sich Ohrfeigen können das er nicht einfach die Kellertür abgeschlossen hatte.....
Langsam hob er den Kopf an und sah sich um. Wo konnte sie nur stecken? Amu erzählte ihm das Neitha noch in der Nacht aus Berchgard abgehauen ist....sie meinte sie wolle....sterben gehen...?
Er suchte Sie nun schon seit 2 Stunden...Vielleicht hatte Leonore ja mehr Glück, denn um ein größeres Gebiet abzusuchen hatten sie sich aufgeteilt. Doch im Grunde konnte Neitha überall sein. Er band sein Pferd an einen Baum und ging tiefer in den verschneiten Wald hinein, immer wieder Neithas Namen rufend....doch es kam keine Antwort.
Waren das nicht Spuren da im Schnee? Rogan war kein Fährtenleser, doch er hatte Augen im Kopf und vor ihm waren Abdrücke im Schnee! Endlich....es sind doch bestimmt Neithas Spuren! Rogan schöpfte neue Kraft und ging mit großen Schritten los.....doch lange musste er nicht gehen....dann sah er den Elch vor sich...welcher aufgrund der Geräusche im Schnee sofort das Weite suchte...Ein Elch! Welch Ironie...Wer konnte nur so blöd sein die Spuren eines Elches mit denen eines Mädchens zu verwechseln....Rogan lies die Schulter hängen und ging zurück zum Pferd.....er würde zurück nach Berchgard reiten....vielleicht hatte Leonore oder einer der anderen, insgesamt waren 6 Leute auf der Suche nach Neitha, sie inzwischen gefunden.
Als er an seinem Rappen ankam, band er ihn los und schwang sich auf ihn. Langsam machte er sich auf den Weg nach Berchgard. Und er fragte sich ob er ein Fluch für die Frauen dieser Welt war.....Erst das mit Moana....dann die Sache mit Amary.....und nun...die kleine Neitha....Warum machten die Frauen von denen er sich trennte immer solche Dummheiten....und sie machten es wohl immer nur bei ihm....
Langsam trabte er den Weg entlang, heisser vom rufen nach Neitha.....er würde sich erst einmal mit einem Tee aufwärmen. Doch was war das? Rogan hielt inne und drehte den Kopf. Hatte er gerade Thancred und Linnet gehört? Drangen wirklich ihre Stimmen aus dem Waldesrand? Das konnte doch nicht sein. Er stieg ab und bewegte sich auf die Stimmen zu....und tatsächlich....da waren Thancred und Linnet....was machten die hier? Und was war das? Da stand ja auch Leonore.....und ein....Bündel? Nein, kein Bündel, es war Neitha! Ihr Gesicht war bläulich verfärbt, ihre Lippen spröde und aufgeplatzt. Das konnte doch alles nicht sein....Rogan fühlte sich wie in einem bösen Traum.
Rogan verstand das alles nicht...auch als Linnet ihm erklärte sie war mit Thancred auf der Jagd und hörte ein seltsames Wimmern aus dem Wald....und das sie dort Neitha fanden.....konnte er vor Verwirrung nicht denken...Nur am Rande bekam er mit wie Neitha auf Leonores Pferd gelegt wurde und sich nun alle auf den Weg zu Thancred machten, der kürzeste Weg zu einem warmen Fleck...den ganzen Weg über versuchte Leonore Neitha zu wärmen und immer wieder die Frage von Thancred und Linnet:
"Rogan, weisst du warum sie das getan hat?"
Rogan wußte nicht wie oder woher, aber plötzlich war da noch Alexia als sie an Thancreds Haus ankamen...Langsam brachten Sie Neitha hinein. Sie mußte sich langsam wieder an die wärme gewöhnen....also machten sie warme Umschläge und legten diese vorsichtig um Arme und Beine. Und ganz kurz bewegte Neitha ihre Hand und für einen kleinen Moment öffnete sie die Augen.
Nach einiger Zeit brachten Alexia und Leonore die kleine Neitha dann ins Bad, wo Thancred lauwarmes Wasser im Becken vorbereitet hatte....Rogan wartete stumm im nebenraum...er redete kurz mit Thancred....über belangloses...anscheinend wollte dieser ihn ablenken....
Es kam Rogan vor als seien Stunden vergangen bis Leonore aus dem Bad kam....Neitha kam wohl kurz zu Bewußtsein.....und hatte sie weg geschickt....Rogan wollte gehen....er wollte einfach nur weg...und als Leonore dann kraftlos in seine Arme sackte, bat er Thancred sie raus zu lassen. Es war seltsam.....Thancred lächelte ihn an...er schien ihm keine Vorwürfe zu machen.....sie gingen zu dritt nach unten und Thancred flößte Leonore noch einen heissen Mocca ein und plauderte nebenher mit ihm.....Tatsächlich....kein böser Blick...kein Vorwurf....kein:
"Wie konntest du nur Rogan?"
Und Rogan war dankbar dafür...Zwar würde Neitha die Nacht über bei Thancred verweilen, aber spätestens morgen wüßte bestimmt ganz Berchgard bescheid....und dann würde er den Satz noch oft genug hören....Doch darum würde er sich morgen Gedanken machen.....Er bedankte sich bei Thancred und ging mit Leonore dann hinaus....Er wollte schlafen...
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Alliestra de Mervis
Als Alli von ihrer Reise endlich zurück war und Amary antraf erzählte diese ihr gleich das Rogan wieder frisch verliebt sei, und das es Neitha war. Sie wurde sofort von einem unguten Gefühl befallen, besonders wenn sie daran dachte wie er mit Moana umgegangen ist. Nachdem er sich ihrer entsorgt hatte, sah sie wohl keinen Sinn mehr im Leben und hat sich jenes genommen.
Er hatte also Blut an seinen Händen kleben. Die Beziehung zu Amary ging auch relativ schnell in die Brüche, wobei da wohl beide schuld dran waren.
Aber jetzt soll Neitha sein neues Opfer sein? Sie wusste nicht so recht ob sie sich jetzt freuen sollte oder nicht.
Auf der suche nach Cedric, den sie jetzt schon ein paar Tage versuchte zu erreichen, stolperte sie wie jeden Abend ins Lamm, und rannte gegen eine verschlossene Türe. Verdutzt schaute sie um sich und horchte auf. Da war doch jemand, sie hörte es ganz genau. Entschlossen rüttelte sie an der Türe, als sie Rogans Stimme hörte das ja angeblich offen sei. Meinte er etwa das sie blöd ist und nicht versucht hat die Türe zu öffnen?
"Träum weiter Rogan. Die Türe ist zu, ich bin doch nicht blöd" Rief sie laut genug das man es drinnen hören konnte.
Es blieb ihm wohl nichts anderes übrig als die Türe zu öffnen. Argwöhnisch schaute sie sich um, und sah eine Frau in einer der Kuschelnieschen, welche gewöhnlich von Verliebten genutzt wurden.
Nach einem kurzen hin und her gemecker von Rogan und ihr ging er mit einem Tablett zurück zu der Frau. Erdbeeren mit Sahne waren es, wie sie mit einem kurzen Blick erhaschen konnte. Sie nahm sich vor das ganze ein bisschen zu beobachten, als es erneut an der Türe hämmerte. Irgendwie war Rogan das ganze mehr als lästig, nachdem er grummelnd aufstand und widerwillig zur Türe ging und vor sich hinknurrte. Sehr verdächtig das ganze.
Eine verstellte Stimme forderte ihn auf sofort zu öffnen. Grinsend schaute sie zu wie Rogan die Türe öffnete und gleich darauf erkannte sie auch schon Cedric, welcher gleich ein Gespräch mit ihr anfing, und sie somit nicht mehr ganz so konzentriert aufpassen konnte was Rogan und die Fremde da trieben. Einzig hier und da konnte sie erspähen das er immer wieder neues Essen nach hinten trug und die Fremde sogar fütterte damit. Oder war es doch eher umgekehrt? Alli konnte sich nicht so richtig drauf konzentieren da sie ja endlich wieder ihren Mann in den Armen hielt, den sie schon sehnsüchtig vermisst hatte. Als Cedric dann 2 Schnaps bestellte maulte Rogan doch tatsächlich schon wieder rum das er was arbeiten müsse obwohl ja eigentlich geschlossen sei.
Was bitte machte er dann hier wenn doch angeblich geschlossen ist?
Alli nutze die Gelegenheit um ihm gleich mal ein paar Worte dazu zu sagen und ihm begreiflich zu machen das wenn er ihrer Kleinen weh tun würde, würde er sie kennen lernen.
Kaum hatte sie die Worte ausgesprochen meldete sich die Fremde zu Wort, und versuchte zu erklären das sie ja angeblich nur eine Freundin sei und sonst nichts. Und das obwohl sie kurz vorher noch meinte sie und Ced sollten doch in die andere Kuschelecke gehen. Das hatte ja schon einiges erklärt warum Rogan und sie da hinten sassen. Meinten die beiden wirklich das sie so dumm ist und nicht bemerkt was da abging? Ging Rogan etwa schon wieder über Leichen und ist nur darauf erpicht zwischen die Beine der Fremden zu gelangen? Auf sie machte es zumindest den Eindruck.
Kurz darauf kam Sir Thelor noch und gesellte sich an den Tisch, und kurz darauf ging die Tür erneut auf und Linnet und Neitha kamen ins Lamm. Beide waren wohl verdutzt Alli dort zu sehen und fragten sie gleich wo sie denn war und was ihr zugestossen sei.
Das war die zeit in der sie Rogan und die Fremde kurz vergass. Allerdings hatten die beiden es wohl plötzlich sehr eilig, weil Rogan sich gleich darauf von Neitha verabschiedete mit einem flüchtigen Kuss auf die Wange und ihr erklärte das er noch Arbeiten müsse. Was ihr aber nicht entging war die enttäuschung auf Neithas gesicht.
Ich muss es ihr sagen was ich gesehen hab, dachte Alli noch, konnte sich aber doch ein paarmal gerade noch selbst bremsen. Neitha sprach dann davon das sie Bürgerin werden wolle und ob sie dann berechtige wäre ihre Dolche offen zu tragen. Alli erklärte ihr das dem nicht so sei, fragte sie aber ob sie denn nicht lust hätte bei ihnen im Handwerkshaus zu arbeiten.
Nach ein paar Erklärungen hin und her hätte Alli sich fast wieder versprochen. Neitha wurde aber langsam hellhörig und wollte wissen was denn los sei, und Alli versprach ihr morgen darüber zu reden.
Allis Kopf schwirrte immer noch, und irgendwie wollte sie nicht glauben das Rogan wieder mal mist baute, also musste sie erstmal drüber nachdenken ob sie wirklich richtig gesehen hatte oder nicht, bevor sie die Pferde scheu machte.
Mit Neitha hatte sie sich am nächsten Tag verabredet um sie rumzuführen und ihr alles zu zeigen bevor sie sich entschloss bei ihnen im Handwerkshaus mit zu machen.
Immer wieder hielt sie nach ihr ausschau, aber Neitha war einfach nicht gekommen. Es stimmte Alli traurig, da sie sich doch so darauf gefreut hatte ihre Kleine endlich wieder öfters zu sehen.
Morgen würde sie mal die anderen Fragen ob Neitha vielleicht hier war als sie unterwegs war.
Er hatte also Blut an seinen Händen kleben. Die Beziehung zu Amary ging auch relativ schnell in die Brüche, wobei da wohl beide schuld dran waren.
Aber jetzt soll Neitha sein neues Opfer sein? Sie wusste nicht so recht ob sie sich jetzt freuen sollte oder nicht.
Auf der suche nach Cedric, den sie jetzt schon ein paar Tage versuchte zu erreichen, stolperte sie wie jeden Abend ins Lamm, und rannte gegen eine verschlossene Türe. Verdutzt schaute sie um sich und horchte auf. Da war doch jemand, sie hörte es ganz genau. Entschlossen rüttelte sie an der Türe, als sie Rogans Stimme hörte das ja angeblich offen sei. Meinte er etwa das sie blöd ist und nicht versucht hat die Türe zu öffnen?
"Träum weiter Rogan. Die Türe ist zu, ich bin doch nicht blöd" Rief sie laut genug das man es drinnen hören konnte.
Es blieb ihm wohl nichts anderes übrig als die Türe zu öffnen. Argwöhnisch schaute sie sich um, und sah eine Frau in einer der Kuschelnieschen, welche gewöhnlich von Verliebten genutzt wurden.
Nach einem kurzen hin und her gemecker von Rogan und ihr ging er mit einem Tablett zurück zu der Frau. Erdbeeren mit Sahne waren es, wie sie mit einem kurzen Blick erhaschen konnte. Sie nahm sich vor das ganze ein bisschen zu beobachten, als es erneut an der Türe hämmerte. Irgendwie war Rogan das ganze mehr als lästig, nachdem er grummelnd aufstand und widerwillig zur Türe ging und vor sich hinknurrte. Sehr verdächtig das ganze.
Eine verstellte Stimme forderte ihn auf sofort zu öffnen. Grinsend schaute sie zu wie Rogan die Türe öffnete und gleich darauf erkannte sie auch schon Cedric, welcher gleich ein Gespräch mit ihr anfing, und sie somit nicht mehr ganz so konzentriert aufpassen konnte was Rogan und die Fremde da trieben. Einzig hier und da konnte sie erspähen das er immer wieder neues Essen nach hinten trug und die Fremde sogar fütterte damit. Oder war es doch eher umgekehrt? Alli konnte sich nicht so richtig drauf konzentieren da sie ja endlich wieder ihren Mann in den Armen hielt, den sie schon sehnsüchtig vermisst hatte. Als Cedric dann 2 Schnaps bestellte maulte Rogan doch tatsächlich schon wieder rum das er was arbeiten müsse obwohl ja eigentlich geschlossen sei.
Was bitte machte er dann hier wenn doch angeblich geschlossen ist?
Alli nutze die Gelegenheit um ihm gleich mal ein paar Worte dazu zu sagen und ihm begreiflich zu machen das wenn er ihrer Kleinen weh tun würde, würde er sie kennen lernen.
Kaum hatte sie die Worte ausgesprochen meldete sich die Fremde zu Wort, und versuchte zu erklären das sie ja angeblich nur eine Freundin sei und sonst nichts. Und das obwohl sie kurz vorher noch meinte sie und Ced sollten doch in die andere Kuschelecke gehen. Das hatte ja schon einiges erklärt warum Rogan und sie da hinten sassen. Meinten die beiden wirklich das sie so dumm ist und nicht bemerkt was da abging? Ging Rogan etwa schon wieder über Leichen und ist nur darauf erpicht zwischen die Beine der Fremden zu gelangen? Auf sie machte es zumindest den Eindruck.
Kurz darauf kam Sir Thelor noch und gesellte sich an den Tisch, und kurz darauf ging die Tür erneut auf und Linnet und Neitha kamen ins Lamm. Beide waren wohl verdutzt Alli dort zu sehen und fragten sie gleich wo sie denn war und was ihr zugestossen sei.
Das war die zeit in der sie Rogan und die Fremde kurz vergass. Allerdings hatten die beiden es wohl plötzlich sehr eilig, weil Rogan sich gleich darauf von Neitha verabschiedete mit einem flüchtigen Kuss auf die Wange und ihr erklärte das er noch Arbeiten müsse. Was ihr aber nicht entging war die enttäuschung auf Neithas gesicht.
Ich muss es ihr sagen was ich gesehen hab, dachte Alli noch, konnte sich aber doch ein paarmal gerade noch selbst bremsen. Neitha sprach dann davon das sie Bürgerin werden wolle und ob sie dann berechtige wäre ihre Dolche offen zu tragen. Alli erklärte ihr das dem nicht so sei, fragte sie aber ob sie denn nicht lust hätte bei ihnen im Handwerkshaus zu arbeiten.
Nach ein paar Erklärungen hin und her hätte Alli sich fast wieder versprochen. Neitha wurde aber langsam hellhörig und wollte wissen was denn los sei, und Alli versprach ihr morgen darüber zu reden.
Allis Kopf schwirrte immer noch, und irgendwie wollte sie nicht glauben das Rogan wieder mal mist baute, also musste sie erstmal drüber nachdenken ob sie wirklich richtig gesehen hatte oder nicht, bevor sie die Pferde scheu machte.
Mit Neitha hatte sie sich am nächsten Tag verabredet um sie rumzuführen und ihr alles zu zeigen bevor sie sich entschloss bei ihnen im Handwerkshaus mit zu machen.
Immer wieder hielt sie nach ihr ausschau, aber Neitha war einfach nicht gekommen. Es stimmte Alli traurig, da sie sich doch so darauf gefreut hatte ihre Kleine endlich wieder öfters zu sehen.
Morgen würde sie mal die anderen Fragen ob Neitha vielleicht hier war als sie unterwegs war.
-
Thancred
*durch die watteweiße Stille des Schnees hallte das Singen der Wurfarme doppelt hart und laut,.. und sogar das dumpfe auftreffen des Bolzens war zu hören*
,.. ja diesen Abend würde dies Wildschwein nicht mehr frieren,.. nein, mollig warm würde es in der Pfanne sein,.. und herzensgut wie der Zausel nun mal war würde er dem Schweinchen sogar allerlei Leckereien mit geben, er dachte da an Zwiebeln Möhrchen Kartoffeln und Knoblauch in einer leckren Sosse...
* langsam lief dem Schmieden das Wasser uim Mund zusammen wen er daran dachte,.. *
es war doch gut dass er Linn im Wald getroffen hatte und sie beschlossen geeinsam etwas zu jagen,.. Linn verstand sich wirklich viel besser aufs Fährtenlesen, und so füllten bald einige weiche Hasenpelze und sogar warme Rehn und Hirschhäute ihr Gepäck nebst dem wohlschmeckenden Inhalt derselben.
Als sie wieder einer Rotte von Schwarzkitteln folgten und Linny wildkatzengleich durchs Unterholz pirschte, musste der Zausel einen Umweg machen , naja ein Mann seiner grösse brauchte eben ein bisschen platz, und man konnte ja nicht davon ausgehen , das alle Wildschweine gleichermaßen begeistert von der Einladung ins schweineparadies sein würden, da wars gut die Saufeder gezückt zu haben. Doch was war denn das? eine komische Beute hatte Linny da gefunden ein Blau-rosa Espenlaubbusch? Zittern tat das Knäuel das da im Dickicht kauerte jedenfalls für drei,.. und wenn Linny dem zerzausten und reichlich mageren Mädel nicht übes gesicht gestreichelt hätte und nichts verschmierte hätt er an blaue Farbe glauben wollen, mit denen sie sich augen und Lippen bemalt habe,.. in den dünnen Fetzen würd s die kleine nicht lang machen ,. das war beiden rasch klar also wurde ein zwar zotteliges aber dichtes Karenfell erst einmal um die kleine Gestalt gewickelt. Recht apathisch liess die völlig unterkühlte kleine gestalt alles über sich ergehen, selbst als der zottelige Schmied das Mädel das wohl tropfnass keine 50 stein wiegen mochte aufzuheben versuchte wehrte es sich nicht,.. nicht einmal aus der kauernden Haltung löste sich das Eisblümchen, so trug er die zitternde und bibbernde Kugel aus Pelz und mädchen durchs Unterholz diesmal muste er keine Rücksicht nehmen nicht wie ein wildgewordener Oger durchs Geäst zu brechen, wie Linny ihm vorher schon x mal zugezischt hatte, die jagt war für heute vorbei,....
und überhaupt ein bisschen platz brauchte Mann ja schliesslich auch was konnte er dafür das der elende Fuchs entkommen war weil er auf den blöden Ast.....
Am Waldsaum standen wie aus dem Schnee gewachsen plötzlich Leonire und Rogi vor ihnen .. sollte an der behauptung er mache zuviel Lärm von Linny tatsächlich was dran sein ?........ach was Zufall!
aber wo die beiden schon mal da waren wutrde das bibbernde Fell-Mädchen-Bündel kurzerhand auf Schneeflocke verfrachtet
so würden sie viel schneller bei Thancs Häusschen sein, Leonore setzte sich hintan und hielt das mädel auf dem Ross während der Zausel knirschend und zügig durch den schnee stapfte Flocke am Zügel hinter sich führend,...Linny vorneweg und Rogi als Nachut zogen sie raschen Schrittes gen des Zweikopfpasses.
Dort angekommen rieb der zottelige Schmied das noch immer steife und zitternde mädchen mit frischem Heu ab,.. vielleicht half ihr das ja wieder blut in die Glieder zu bekommen, dann ging es auch schon nach drinnen,.. irgenwie war auch alexia während des Weges aus einem Baum gefallen und mitgekommengut dass sie nun so viel weibliche unterstützung hatten,.. die Komplikationen sollten erst beginnen doch davon ahnte der Zausel ja noch nichts,.. zuerst sollt das zitternde Etwas
sich in den Kissen beim Kamin wärmen in dem zu dieser frostigen zeit immer ein knisterndes Feuer brannte. denn wenn das Häussche erst mal kalt war dauerte es lange bis sich die behagliche wärme einstellte die er so liebte, so musste er nun nur ein paar frishe scheite auf die kohleglut werfen um die Flammen zu neuem Leben zu wecken, und den Duft von Harz und den des Feuers durch den raum wehen zu lassen.
schnell legte er ein paar Schuppen an die Flammen, diese heizten sich auf und jene legt er dann zu der noch immer teilnahmslos zitternden Kleinen. Neitha hies sie soviel wusste er nun, Linn hatte sie gleich erkannt, selbst so blaugefroren wie sie war und auch Rogan und Leo schienen im Bilde. doch das konnt man alles hintnach klären, zuerst einmal galt es das Eiselfchen wieder warm zu bekommen,... jede derFrauen hatte zum Glück profunde Kenntnisse wie zu verfahren sei und so beschlossen Rogan und Thanc erstal für warmes Wasser und Tücher zu sorgen, aus dem Waschbecken schöpften sie einen bottich voll den sie beide dampfend zu den Frauen trugen, viel mehr konnten sie wohl nicht machen,..
Da Thancred vom Behandeln von halb Erfrorenen zitternden kleinen Mädchenknäueln ungefähr soviel Ahnung hatte wie ein Maulwurf vom Schlittschuhlaufen fragte er Leo Linn und Rogi ob sie vielleicht einen Heiler wüssten der zu erreichen sei,.. aber keiner wusste einen der zu erreichen währ, so beshloss man am nächsten Tag Liliana sowie Gerimors älteste Heilerstube am Sumpf zu benachrichtigen, so ganz traute Thanc der Keuche und dem Fieber nicht. besser ein Heiler oder Medicus sahen sich die sache mal an, ganz puppenhaft lag das mädel da
rühte sich kaum und sprach keinen Ton,.. sorgenvoll besah er sich das Treiben, und Sprach mit Rogi Und Linn über die weitre Vorgehensweise,..
Auf den warmen Schuppen trug man die noch immer apathische kleine Frau schliesslich zum Waschbecken das warme Wasser dort sollte nun da ein wenig leben und Wärme in den schmalen Körper gekommen war dies weiterbringen zum glück heitzte das feuer der Kamine ieses recht gut so dass das Mädchen bald mit den Frauen in nebligen, warmen dunst gehüllt war, Rogi und ihn selbst warfen die geschäftigen Frauen kurzerhand raus.
kurz darauf kam auch Leonore aufgelöst und den tränen nahe, beinahe fluchtartig wie ein getretener hund und wollte nur weg,.. erst nachdem der zottelige schmied ihr und Rogan etwas heisses und eine Atzung eingeflösst hatte liess er sie Ziehen, auch Linn verabschiedete sich, obwohl der zausel ihren Rat schätzte musste er sie wohl oder übel ziehen lassen,.. Sie würde jedoch nächsten tages wieder kommen und nach Neitha sehen, vielleicht trieben Rogan oder Linn ja auch einen Heiler auf.
wieder im Haus angekommen wurde die junge frau nun mit einigen belebenden tinkturen versorgt die der zausel meisst im haus hatte doch das waren nu kräuteröle und arzeneien die für den hausgerauch man sich zulegte solch schwere kälte zu vertreiiben mchten auch jene nicht,.. wohl aber die Hühnersuppe die Neitha nun da ein kleines bisschen mehr leben in ihr war zur zufriedenheit des zausels fleissig löffelte,.. Honigmilch
und auch ein wenig mocca und süsses ; im stillen dankte er der menekanischen Händlerin auf dem letzen Bazar, brachten sogar wieder ein paar worte aus den nun nichtmehr ganz so blassen lippen hervor.
Traurig war das Mädchen, ja herzen konnten grossen schmerz bringen wie auch grosses glück ,.. beides muss man kosten,...der schmerz zeigt uns dass wir leben,..
Das konnt Neitha nicht verstehen,.. gemeinsam mit Alexia die sich fürsorglich um Neitha kmmerte beruhigte der Zausel sie und schliesslich fand das Mädchen doch unter warmen Daunen zum wenn auch unruhigen Schlaf, zufrieden betrachtete der alte Zottelbär, das schlafende Mädchen von senem Stuhl aus, diese Nacht würd sie behütet schlafen können.
,.. ja diesen Abend würde dies Wildschwein nicht mehr frieren,.. nein, mollig warm würde es in der Pfanne sein,.. und herzensgut wie der Zausel nun mal war würde er dem Schweinchen sogar allerlei Leckereien mit geben, er dachte da an Zwiebeln Möhrchen Kartoffeln und Knoblauch in einer leckren Sosse...
* langsam lief dem Schmieden das Wasser uim Mund zusammen wen er daran dachte,.. *
es war doch gut dass er Linn im Wald getroffen hatte und sie beschlossen geeinsam etwas zu jagen,.. Linn verstand sich wirklich viel besser aufs Fährtenlesen, und so füllten bald einige weiche Hasenpelze und sogar warme Rehn und Hirschhäute ihr Gepäck nebst dem wohlschmeckenden Inhalt derselben.
Als sie wieder einer Rotte von Schwarzkitteln folgten und Linny wildkatzengleich durchs Unterholz pirschte, musste der Zausel einen Umweg machen , naja ein Mann seiner grösse brauchte eben ein bisschen platz, und man konnte ja nicht davon ausgehen , das alle Wildschweine gleichermaßen begeistert von der Einladung ins schweineparadies sein würden, da wars gut die Saufeder gezückt zu haben. Doch was war denn das? eine komische Beute hatte Linny da gefunden ein Blau-rosa Espenlaubbusch? Zittern tat das Knäuel das da im Dickicht kauerte jedenfalls für drei,.. und wenn Linny dem zerzausten und reichlich mageren Mädel nicht übes gesicht gestreichelt hätte und nichts verschmierte hätt er an blaue Farbe glauben wollen, mit denen sie sich augen und Lippen bemalt habe,.. in den dünnen Fetzen würd s die kleine nicht lang machen ,. das war beiden rasch klar also wurde ein zwar zotteliges aber dichtes Karenfell erst einmal um die kleine Gestalt gewickelt. Recht apathisch liess die völlig unterkühlte kleine gestalt alles über sich ergehen, selbst als der zottelige Schmied das Mädel das wohl tropfnass keine 50 stein wiegen mochte aufzuheben versuchte wehrte es sich nicht,.. nicht einmal aus der kauernden Haltung löste sich das Eisblümchen, so trug er die zitternde und bibbernde Kugel aus Pelz und mädchen durchs Unterholz diesmal muste er keine Rücksicht nehmen nicht wie ein wildgewordener Oger durchs Geäst zu brechen, wie Linny ihm vorher schon x mal zugezischt hatte, die jagt war für heute vorbei,....
und überhaupt ein bisschen platz brauchte Mann ja schliesslich auch was konnte er dafür das der elende Fuchs entkommen war weil er auf den blöden Ast.....
Am Waldsaum standen wie aus dem Schnee gewachsen plötzlich Leonire und Rogi vor ihnen .. sollte an der behauptung er mache zuviel Lärm von Linny tatsächlich was dran sein ?........ach was Zufall!
aber wo die beiden schon mal da waren wutrde das bibbernde Fell-Mädchen-Bündel kurzerhand auf Schneeflocke verfrachtet
so würden sie viel schneller bei Thancs Häusschen sein, Leonore setzte sich hintan und hielt das mädel auf dem Ross während der Zausel knirschend und zügig durch den schnee stapfte Flocke am Zügel hinter sich führend,...Linny vorneweg und Rogi als Nachut zogen sie raschen Schrittes gen des Zweikopfpasses.
Dort angekommen rieb der zottelige Schmied das noch immer steife und zitternde mädchen mit frischem Heu ab,.. vielleicht half ihr das ja wieder blut in die Glieder zu bekommen, dann ging es auch schon nach drinnen,.. irgenwie war auch alexia während des Weges aus einem Baum gefallen und mitgekommengut dass sie nun so viel weibliche unterstützung hatten,.. die Komplikationen sollten erst beginnen doch davon ahnte der Zausel ja noch nichts,.. zuerst sollt das zitternde Etwas
sich in den Kissen beim Kamin wärmen in dem zu dieser frostigen zeit immer ein knisterndes Feuer brannte. denn wenn das Häussche erst mal kalt war dauerte es lange bis sich die behagliche wärme einstellte die er so liebte, so musste er nun nur ein paar frishe scheite auf die kohleglut werfen um die Flammen zu neuem Leben zu wecken, und den Duft von Harz und den des Feuers durch den raum wehen zu lassen.
schnell legte er ein paar Schuppen an die Flammen, diese heizten sich auf und jene legt er dann zu der noch immer teilnahmslos zitternden Kleinen. Neitha hies sie soviel wusste er nun, Linn hatte sie gleich erkannt, selbst so blaugefroren wie sie war und auch Rogan und Leo schienen im Bilde. doch das konnt man alles hintnach klären, zuerst einmal galt es das Eiselfchen wieder warm zu bekommen,... jede derFrauen hatte zum Glück profunde Kenntnisse wie zu verfahren sei und so beschlossen Rogan und Thanc erstal für warmes Wasser und Tücher zu sorgen, aus dem Waschbecken schöpften sie einen bottich voll den sie beide dampfend zu den Frauen trugen, viel mehr konnten sie wohl nicht machen,..
Da Thancred vom Behandeln von halb Erfrorenen zitternden kleinen Mädchenknäueln ungefähr soviel Ahnung hatte wie ein Maulwurf vom Schlittschuhlaufen fragte er Leo Linn und Rogi ob sie vielleicht einen Heiler wüssten der zu erreichen sei,.. aber keiner wusste einen der zu erreichen währ, so beshloss man am nächsten Tag Liliana sowie Gerimors älteste Heilerstube am Sumpf zu benachrichtigen, so ganz traute Thanc der Keuche und dem Fieber nicht. besser ein Heiler oder Medicus sahen sich die sache mal an, ganz puppenhaft lag das mädel da
rühte sich kaum und sprach keinen Ton,.. sorgenvoll besah er sich das Treiben, und Sprach mit Rogi Und Linn über die weitre Vorgehensweise,..
Auf den warmen Schuppen trug man die noch immer apathische kleine Frau schliesslich zum Waschbecken das warme Wasser dort sollte nun da ein wenig leben und Wärme in den schmalen Körper gekommen war dies weiterbringen zum glück heitzte das feuer der Kamine ieses recht gut so dass das Mädchen bald mit den Frauen in nebligen, warmen dunst gehüllt war, Rogi und ihn selbst warfen die geschäftigen Frauen kurzerhand raus.
kurz darauf kam auch Leonore aufgelöst und den tränen nahe, beinahe fluchtartig wie ein getretener hund und wollte nur weg,.. erst nachdem der zottelige schmied ihr und Rogan etwas heisses und eine Atzung eingeflösst hatte liess er sie Ziehen, auch Linn verabschiedete sich, obwohl der zausel ihren Rat schätzte musste er sie wohl oder übel ziehen lassen,.. Sie würde jedoch nächsten tages wieder kommen und nach Neitha sehen, vielleicht trieben Rogan oder Linn ja auch einen Heiler auf.
wieder im Haus angekommen wurde die junge frau nun mit einigen belebenden tinkturen versorgt die der zausel meisst im haus hatte doch das waren nu kräuteröle und arzeneien die für den hausgerauch man sich zulegte solch schwere kälte zu vertreiiben mchten auch jene nicht,.. wohl aber die Hühnersuppe die Neitha nun da ein kleines bisschen mehr leben in ihr war zur zufriedenheit des zausels fleissig löffelte,.. Honigmilch
und auch ein wenig mocca und süsses ; im stillen dankte er der menekanischen Händlerin auf dem letzen Bazar, brachten sogar wieder ein paar worte aus den nun nichtmehr ganz so blassen lippen hervor.
Traurig war das Mädchen, ja herzen konnten grossen schmerz bringen wie auch grosses glück ,.. beides muss man kosten,...der schmerz zeigt uns dass wir leben,..
Das konnt Neitha nicht verstehen,.. gemeinsam mit Alexia die sich fürsorglich um Neitha kmmerte beruhigte der Zausel sie und schliesslich fand das Mädchen doch unter warmen Daunen zum wenn auch unruhigen Schlaf, zufrieden betrachtete der alte Zottelbär, das schlafende Mädchen von senem Stuhl aus, diese Nacht würd sie behütet schlafen können.
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Alexia Raid
Als Leonore Alexia im Bad erzählte was der Grund für Neithas selbstmörderisches denken war konnte sie nicht glauben was sie da hörte. Rogan soll sich von Neitha getrennt haben? Wegen Ihr? Das konnte sie nur schwer glauben.
Irgendwann als Neitha sich wieder etwas bewegen konnte suchte Leonore das weite, Alexia blieb bei Neitha und bedeckte sie immer wieder mit Wasser aus der gewölbten Hand. Alexia machte sich große sorgen, denn Neitha verlier ihr zu oft das bewusst´sein. Wirklich helfen konnte sie Neitha nicht, denn wie Alexia verstand auch Neitha nicht warum Rogan sie wegen Leonore verlassen hat. Gedanken aus frühren Zeiten schossen Alexia durch den Kopf, wie sie Neitha wohl helfen konnte. Doch diese Gedanken waren nicht gerecht gegenüber Rogan und Leonore. Alexia wusste das in der Liebe alles erlaubt ist und so war sie geringfügig machtlos.
Als sie dann Neitha angezogen hatte mit warm haltenden Kleidern .. trug Thancred sie nach unten, wo Neitha gierig das ihr dargebotene Essen in sich aufnahm. Auch getrunken hatte sie ausreichend und langsam kam sie wieder zu kräften, was Alexia zumindest ein wenig beruhigte. Thancred war sehr führsorglich und tischte auch Alexia was zur Kräftigung auf.
Alexia versuchte alles um Neitha auf andere Gedanken zu bringen zumindest von den selbstmörderischen Gedanken. Sie nahm sie in den Arm und Neitha konnte sich an ihr ausweinen, was wohl bitter nötig war.
Sie wischte Neitha tränen mit einem Taschentuch weg und Neitha schnäubte danach in jenes. ,,So jetzt ist alles böse weg'' sagte sie sie sanft zu ihr. Alexia versprach ihr das Gespräch mit Rogan aufzusuchen um ihr ein paar Antworten geben zu können. Der Abend zerrte auch an Ihren kräften und sie verabschiedete sich von der im Bett liegenden Neitha. Thancred brachte sie noch nach unten wo er ihr einige Äpfel für den Mustang gab. Solitudinis stand die ganze Zeit in der kälte und wartete geduldig auf seine Besitzerin. Die ganze Zeit dachte Alexia nach wie sie Neitha helfen konnte, was ihr sogar den schlaf raubte.
Irgendwann als Neitha sich wieder etwas bewegen konnte suchte Leonore das weite, Alexia blieb bei Neitha und bedeckte sie immer wieder mit Wasser aus der gewölbten Hand. Alexia machte sich große sorgen, denn Neitha verlier ihr zu oft das bewusst´sein. Wirklich helfen konnte sie Neitha nicht, denn wie Alexia verstand auch Neitha nicht warum Rogan sie wegen Leonore verlassen hat. Gedanken aus frühren Zeiten schossen Alexia durch den Kopf, wie sie Neitha wohl helfen konnte. Doch diese Gedanken waren nicht gerecht gegenüber Rogan und Leonore. Alexia wusste das in der Liebe alles erlaubt ist und so war sie geringfügig machtlos.
Als sie dann Neitha angezogen hatte mit warm haltenden Kleidern .. trug Thancred sie nach unten, wo Neitha gierig das ihr dargebotene Essen in sich aufnahm. Auch getrunken hatte sie ausreichend und langsam kam sie wieder zu kräften, was Alexia zumindest ein wenig beruhigte. Thancred war sehr führsorglich und tischte auch Alexia was zur Kräftigung auf.
Alexia versuchte alles um Neitha auf andere Gedanken zu bringen zumindest von den selbstmörderischen Gedanken. Sie nahm sie in den Arm und Neitha konnte sich an ihr ausweinen, was wohl bitter nötig war.
Sie wischte Neitha tränen mit einem Taschentuch weg und Neitha schnäubte danach in jenes. ,,So jetzt ist alles böse weg'' sagte sie sie sanft zu ihr. Alexia versprach ihr das Gespräch mit Rogan aufzusuchen um ihr ein paar Antworten geben zu können. Der Abend zerrte auch an Ihren kräften und sie verabschiedete sich von der im Bett liegenden Neitha. Thancred brachte sie noch nach unten wo er ihr einige Äpfel für den Mustang gab. Solitudinis stand die ganze Zeit in der kälte und wartete geduldig auf seine Besitzerin. Die ganze Zeit dachte Alexia nach wie sie Neitha helfen konnte, was ihr sogar den schlaf raubte.
Zuletzt geändert von Alexia Raid am Donnerstag 14. Januar 2010, 17:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Lynfair
(k)Ein Leben…. ?
Es folgten noch weitere Schritte, dann wurde ihr bewusst, dass ihr selbst dazu die Kraft fehlte. Sie steuerte den nächst besten Baum an, hockte sich an ihn und zog die Beine an sich heran. Die Arme wurden um die Beine geschlungen und der Kopf auf die Beine gelegt. Zusammengekauert bibberte sie so vor sich hin. Die Hautfarbe ungesund, die Kälte hatte sie durch und durch im Besitzt, und nach einer Weile war sie zu keiner Bewegung mehr fähig. Selbst die Augen fielen ihr zu. Ihr schmerzendes Herz pochte tapfer weiter in der Brust. Arme und Beine wurden nur noch spärlich durchblutet, Kopf, Herz und Lunge benötigten jedes noch so kleines bisschen innere Wärme. Die anderen Organe hatten derzeit eh nichts zu tun.
Eine Weile war sie zu erschöpft um auch nur zu denken. Schließlich spürte sie nichts mehr. War sie Tod? Sie hätte gerne die Augen geöffnet, doch sie konnte nicht. Sie hätte gerne probehalber die Hand bewegt, doch das schaffte sie nicht. War ihr Leben vorüber? Wenn ja, weshalb schmerzte es tief in ihr weiter? Schlafen… sie würde Schlafen und nie wieder aufwachen. „Ich gehe sterben“ hatte sie gesagt. Und doch hätte sie nie gedacht, dass sie dies nun tatsächlich auch tat. Sie war gerade im Begriff den letzten Funken Lebenshoffnung aufzugeben, den Schlaf in sich hineindringen zu lassen, als sie plötzlich etwas spürte. Eine Präsenz war da, und sogleich eine Zweite.
Zuerst wollte sie sich fürchten, doch sie konnte nicht. Einerseits konnte die unterkühle Person sich nicht daran erinnern, wie es sich anfühlte, schließlich hatte sie schon abgeschlossen, und andrerseits waren diese beiden Präsenzen keine Gefahr. Der Funke, ihre Lebensesse, erlosch nicht. Unendlich mühsam und langsam hob sie den Kopf, blickte nach links, blickte nach rechts. Dort standen zwei Gestalten. Sie sah nur verschwommen, Tribut an die Kälte und den Mangel an Kraft, und doch waren diese beiden Personen kristallklar. Doch sie würde nie beschreiben können, wie sie denn nun tatsächlich aussahen. Sie könnte nicht erkennen welches Geschlecht sie hatten, doch die eine schien weiblich, die andere männlich zu sein. Sie schloss die Augen wieder und bette den Kopf auf den Knien. Sie spürte, obwohl sie nichts berührte, das beide Gestalten sich neben sie setzten. Sie berührten sie nicht, sprachen nicht, atmeten nicht, taten eigentlich nichts außer neben ihr zu sitzen. Und doch, bemerkte das verletzte kleine Wesen nach einer Weile das ihr schmerzendes Herz etwas kräftiger pochte. Sie hätte gerne gefragt, wer sie sind, was sie hier wollten. Wieso lies man sie nicht einfach in Ruhe? Doch tief im innersten, noch tiefer als der Schmerz, leuchtete der kleine Lebensfunke. Er wurde… umschlossen, wurde vor der Kälte und dem Schmerz behütet. Es war ihr, als würde der Funke genährt, mit Energie. Sie hätte gerne geweint als sich ihr erschloss wer die beiden waren. Doch dazu fehlten Kraft und Tränen. Das kleine, halberfrorene Mädchen und ihre beiden Behüter saßen stumm im Schnee. Zeit verging, die Kälte blieb da, und doch verschlimmerte sich ihr Zustand nicht weiter. Gedanken zu fassen viel ihr weiterhin unendlich schwer. Nur das bibbern war noch möglich, das geschah von ganz alleine. Dann plötzlich spürte sie eine Änderung. Hatte sie wer auf die Stirn geküsst? Leider konnte sie die Augen nicht öffnen. Keine Kraft. ‚Sie kommen’ flüsterte es in ihr. Der behütete Lebensfunke in ihr teilte die Worte mit. Dann waren die beiden Götter verschwunden und ließen eine frierende, halbtote Gestalt zurück. Die Kleidung war stellenweise schon gefroren. Sie bibberte weiter, blaue Lippen, ausgekühlt, zu keiner Bewegung fähig, und doch am Leben.
Göttergericht
Kaum waren die beiden Götter verschwunden, tauchten sie wieder auf. Doch irgendwie, ganz anders. Sie vernahm Stimmen. Irgendwer berührte sie. Es dauerte eine ganze Weile bis diese Information zu ihrem Bewusstsein durchrang. Es wurde etwas um sie gelegt, jemand redete weiter. Als sie schließlich die Augen öffnen konnte, sah sie Horteras und Eluvie vor sich. Diesmal jedoch, hätte sie klar sehen können, hätte sie die Gestalten beschreiben können. Sie wurde angehoben. Sie wurde getragen. Was geschah? Sie konnte sich nicht bewegen. Weitere verschwommene Gestalten tauchten auf. Ihr Hirn arbeitete auf Hochbetrieb, dann erkannte sie auch diese. Kra’thor gesellte sich zu ihr. Merkwürdig, er hatte ein Frauenantlitz. Und auch ein stummer Beobachter bekam eine Funktion. Getares stand da. Kra’thor schmiegte sich an sie. Sie hätte sich gefürchtet, aber sie konnte nicht. Was hatte Tarnya einmal gesagt? Am Ende des Lebens muss man sich vor den Göttern verantworten. Sie hätte gelächelt, wenn sie gekonnt hätte, doch die gerissenen Lippen bewegten sich nicht, nur das monotone Gebibber. Sie war Tod. Das war ihr Gericht. Wo waren die anderen Götter? Es fehlten welche. Schließlich kam Temora noch dazu. Merkwürdig, was wollte sie hier wenn die anderen nicht da waren? Eluvie konnte sie verstehen, sie war das Leben. Horteras auch, ihn verehrte sie in gewisser weise. Kra’thor war für die Toten zuständig. Doch Temora? Hatte sie, die immer Kriegerin sein wollte, doch die Aufmerksamkeit der Kriegsgöttin erlangt? Das Alatar nicht da war wunderte sie nicht. Ihm war sie völlig fremd. Auch Phanodain, der Gott des Wissens, fehlte. Sie war nicht besonders klug, nicht sehr belesen, doch immerhin stets Neugierig und begierig auf Neues gewesen. Kurz wäre sie traurig gewesen, doch sie war Tod. Da hatte man keine Gefühle mehr. Wieso schmerzte es in ihre Brust dann nur sosehr? Cirmias vermisste sie auch nicht. Sie war keine Handwerkerin, hatte nie etwas in diese Richtung gewollt. Blieb die große Frage, wieso war Getares da? Er war Tod. Toter als sie, so Tod wie eben nur ein Gott sein kann. Wieso schritt er dann hinter den anderen her? Und wo gingen sie hin? Sie wollte sich bewegen, doch sie konnte nicht. Kra’thor schmiegte sich immer noch an sie, als sie durch ein Tor traten. Sie hatte kein Wort verstanden was die Götter beredet hatten, und nun kehrte doch etwas Furcht zurück. Wie hatten die Götter entschieden?
Gefühle
Wieder wurde sie gehoben, jemand redete, sie blieb stumm und bibberte. Irgendwann wurde ihr langsam wärmer. Dann ging alles recht schnell. Die Götter verschwanden und gaben Preis was sie waren, nämlich Menschen. Menschen die sie kannte. Entsetzen machte sich in ihr breit und konnte doch nicht herausgeschrieen werden als sie feststellte, wer Kra’thor Wirklich war. Es bereite ihr unglaubliche Schmerzen im Herzen, der Lebensfunke wurde schwächer. Kraft, die nur das Leid hervorbringen konnte wurde freigesetzt und sie flüsterte leise etwas. Es bereitete ihr Schmerzen im Hals, den Lippen, der Zunge und den Lungen, und doch musste sie es sagen. „Geh weg.“ Doch sie ging nicht. Sie wurde wieder gehoben und ins Wasser gesetzt. Ihre Welt bestand aus Leid, Trauer und Entsetzen. Noch zweimal musste sie mühsam Worte über die Lippen pressen, dann verschwand sie endlich. Und wieder traf sie plötzlich eine Erkentniss, sie konnte sich langsam wieder Bewegen. Zumindest ein klein wenig. Alexia kümmerte sich nun um die junge unterkühlte Frau, deren Lebensfunken immer noch schwach war. Irgendwann konnte sie mehr Worte sprechen. Immer mal wieder glomm ihr Funke so schwach, das alle Kraft aus dem geschundenem Körper wich. Gestank holte sie zurück in die Welt, die ihr soviel Schmerz bereitet hatte. Einmal wäre sie fast ertrunken als die Kraft sie verlies, doch Lexi lies sie nicht ertrinken. Nicht einmal, als dem verwirrtem Mädchen dies als angenehm erschien.
Schließlich wurde sie aus dem Wasser gehoben. Wo war Lin? Woher kam Thancred? Sie wurde angekleidet und wieder getragen. Zwischenzeitig hatte sie es sogar schon geschafft die Hand zur Faust zu wölben. Der Funke, der sie am Leben hielt, wurde etwas stärker. Er bekam auch verhältnismäßig viel Nahrung, als ihr Suppe eingeflösst wurde. Gierig nahm sie alles an was Thancred ihr darbot. Wieso war er so nett zu ihr? Sie kannte ihn kaum. Einmal hatte sie gegen ihn gekämpft. Ein Matschkampf im Lamm. Sie hatte, natürlich, verloren. Doch damals hatte er ihr auch etwas Heißes gebracht. Sie musste lächeln. Auch jetzt versorgte er sie ordentlich mit warmen Speisen und Getränken. Was genau sie sagte, was genau die beiden verblieben sagten, das bekam sie nur am Rande mit. Sie berichtete kurz das sie die Götter gesehen hatte. Sie fürchtete, sie konnte wieder Furcht spüren!, das die beiden sie auslachen würden. Doch beide bekräftigten das sie über sie gewacht hatten. Sollte dem Wirklich so gewesen sein? Die Gefühle strömten plötzlich wieder in sie hinein. Trauer, Schmerz, Verzweiflung, Angst, Hilflosigkeit … . Tränen kamen wieder, und sie weinte. Lexi bot ihr halt. Danach wieder eine Erkenntnis, die sie Schwer traf. Sie hatte kein Heim mehr, kein Leben. So schnell konnte sie garnicht reagieren, denn reagieren fiel ihr noch ziemlich Schwer, da lag sie auch schon in einem Bett. Kaum lag sie da, holte die Erschöpfung sie ein, und sie fiel in Schlaf.
Sie hatte die Nacht wirre Träume. Irgendwann fing sie an zu bibbern, das hörte schließlich wieder auf. Nachdem ihr Körper wieder warm war, und alles durchblutet, begannen diverse Krankheiten die Gunst der Stunde zu ergreifen und den schwachen Körper als nettes Bankett zu betrachten. So rutschte sie öfters hin und her, war zwischen Wach und Schlaf gleichermaßen gefangen, stöhnte leise, und schlief doch wohl behütet.
[Danke für iG und/oder oG Unterstützung an die Spieler von: Allie, Arak, Linnet, Anveena, Lilliana, Simoen, Alexia, Thancred.]
Es folgten noch weitere Schritte, dann wurde ihr bewusst, dass ihr selbst dazu die Kraft fehlte. Sie steuerte den nächst besten Baum an, hockte sich an ihn und zog die Beine an sich heran. Die Arme wurden um die Beine geschlungen und der Kopf auf die Beine gelegt. Zusammengekauert bibberte sie so vor sich hin. Die Hautfarbe ungesund, die Kälte hatte sie durch und durch im Besitzt, und nach einer Weile war sie zu keiner Bewegung mehr fähig. Selbst die Augen fielen ihr zu. Ihr schmerzendes Herz pochte tapfer weiter in der Brust. Arme und Beine wurden nur noch spärlich durchblutet, Kopf, Herz und Lunge benötigten jedes noch so kleines bisschen innere Wärme. Die anderen Organe hatten derzeit eh nichts zu tun.
Eine Weile war sie zu erschöpft um auch nur zu denken. Schließlich spürte sie nichts mehr. War sie Tod? Sie hätte gerne die Augen geöffnet, doch sie konnte nicht. Sie hätte gerne probehalber die Hand bewegt, doch das schaffte sie nicht. War ihr Leben vorüber? Wenn ja, weshalb schmerzte es tief in ihr weiter? Schlafen… sie würde Schlafen und nie wieder aufwachen. „Ich gehe sterben“ hatte sie gesagt. Und doch hätte sie nie gedacht, dass sie dies nun tatsächlich auch tat. Sie war gerade im Begriff den letzten Funken Lebenshoffnung aufzugeben, den Schlaf in sich hineindringen zu lassen, als sie plötzlich etwas spürte. Eine Präsenz war da, und sogleich eine Zweite.
Zuerst wollte sie sich fürchten, doch sie konnte nicht. Einerseits konnte die unterkühle Person sich nicht daran erinnern, wie es sich anfühlte, schließlich hatte sie schon abgeschlossen, und andrerseits waren diese beiden Präsenzen keine Gefahr. Der Funke, ihre Lebensesse, erlosch nicht. Unendlich mühsam und langsam hob sie den Kopf, blickte nach links, blickte nach rechts. Dort standen zwei Gestalten. Sie sah nur verschwommen, Tribut an die Kälte und den Mangel an Kraft, und doch waren diese beiden Personen kristallklar. Doch sie würde nie beschreiben können, wie sie denn nun tatsächlich aussahen. Sie könnte nicht erkennen welches Geschlecht sie hatten, doch die eine schien weiblich, die andere männlich zu sein. Sie schloss die Augen wieder und bette den Kopf auf den Knien. Sie spürte, obwohl sie nichts berührte, das beide Gestalten sich neben sie setzten. Sie berührten sie nicht, sprachen nicht, atmeten nicht, taten eigentlich nichts außer neben ihr zu sitzen. Und doch, bemerkte das verletzte kleine Wesen nach einer Weile das ihr schmerzendes Herz etwas kräftiger pochte. Sie hätte gerne gefragt, wer sie sind, was sie hier wollten. Wieso lies man sie nicht einfach in Ruhe? Doch tief im innersten, noch tiefer als der Schmerz, leuchtete der kleine Lebensfunke. Er wurde… umschlossen, wurde vor der Kälte und dem Schmerz behütet. Es war ihr, als würde der Funke genährt, mit Energie. Sie hätte gerne geweint als sich ihr erschloss wer die beiden waren. Doch dazu fehlten Kraft und Tränen. Das kleine, halberfrorene Mädchen und ihre beiden Behüter saßen stumm im Schnee. Zeit verging, die Kälte blieb da, und doch verschlimmerte sich ihr Zustand nicht weiter. Gedanken zu fassen viel ihr weiterhin unendlich schwer. Nur das bibbern war noch möglich, das geschah von ganz alleine. Dann plötzlich spürte sie eine Änderung. Hatte sie wer auf die Stirn geküsst? Leider konnte sie die Augen nicht öffnen. Keine Kraft. ‚Sie kommen’ flüsterte es in ihr. Der behütete Lebensfunke in ihr teilte die Worte mit. Dann waren die beiden Götter verschwunden und ließen eine frierende, halbtote Gestalt zurück. Die Kleidung war stellenweise schon gefroren. Sie bibberte weiter, blaue Lippen, ausgekühlt, zu keiner Bewegung fähig, und doch am Leben.
Göttergericht
Kaum waren die beiden Götter verschwunden, tauchten sie wieder auf. Doch irgendwie, ganz anders. Sie vernahm Stimmen. Irgendwer berührte sie. Es dauerte eine ganze Weile bis diese Information zu ihrem Bewusstsein durchrang. Es wurde etwas um sie gelegt, jemand redete weiter. Als sie schließlich die Augen öffnen konnte, sah sie Horteras und Eluvie vor sich. Diesmal jedoch, hätte sie klar sehen können, hätte sie die Gestalten beschreiben können. Sie wurde angehoben. Sie wurde getragen. Was geschah? Sie konnte sich nicht bewegen. Weitere verschwommene Gestalten tauchten auf. Ihr Hirn arbeitete auf Hochbetrieb, dann erkannte sie auch diese. Kra’thor gesellte sich zu ihr. Merkwürdig, er hatte ein Frauenantlitz. Und auch ein stummer Beobachter bekam eine Funktion. Getares stand da. Kra’thor schmiegte sich an sie. Sie hätte sich gefürchtet, aber sie konnte nicht. Was hatte Tarnya einmal gesagt? Am Ende des Lebens muss man sich vor den Göttern verantworten. Sie hätte gelächelt, wenn sie gekonnt hätte, doch die gerissenen Lippen bewegten sich nicht, nur das monotone Gebibber. Sie war Tod. Das war ihr Gericht. Wo waren die anderen Götter? Es fehlten welche. Schließlich kam Temora noch dazu. Merkwürdig, was wollte sie hier wenn die anderen nicht da waren? Eluvie konnte sie verstehen, sie war das Leben. Horteras auch, ihn verehrte sie in gewisser weise. Kra’thor war für die Toten zuständig. Doch Temora? Hatte sie, die immer Kriegerin sein wollte, doch die Aufmerksamkeit der Kriegsgöttin erlangt? Das Alatar nicht da war wunderte sie nicht. Ihm war sie völlig fremd. Auch Phanodain, der Gott des Wissens, fehlte. Sie war nicht besonders klug, nicht sehr belesen, doch immerhin stets Neugierig und begierig auf Neues gewesen. Kurz wäre sie traurig gewesen, doch sie war Tod. Da hatte man keine Gefühle mehr. Wieso schmerzte es in ihre Brust dann nur sosehr? Cirmias vermisste sie auch nicht. Sie war keine Handwerkerin, hatte nie etwas in diese Richtung gewollt. Blieb die große Frage, wieso war Getares da? Er war Tod. Toter als sie, so Tod wie eben nur ein Gott sein kann. Wieso schritt er dann hinter den anderen her? Und wo gingen sie hin? Sie wollte sich bewegen, doch sie konnte nicht. Kra’thor schmiegte sich immer noch an sie, als sie durch ein Tor traten. Sie hatte kein Wort verstanden was die Götter beredet hatten, und nun kehrte doch etwas Furcht zurück. Wie hatten die Götter entschieden?
Gefühle
Wieder wurde sie gehoben, jemand redete, sie blieb stumm und bibberte. Irgendwann wurde ihr langsam wärmer. Dann ging alles recht schnell. Die Götter verschwanden und gaben Preis was sie waren, nämlich Menschen. Menschen die sie kannte. Entsetzen machte sich in ihr breit und konnte doch nicht herausgeschrieen werden als sie feststellte, wer Kra’thor Wirklich war. Es bereite ihr unglaubliche Schmerzen im Herzen, der Lebensfunke wurde schwächer. Kraft, die nur das Leid hervorbringen konnte wurde freigesetzt und sie flüsterte leise etwas. Es bereitete ihr Schmerzen im Hals, den Lippen, der Zunge und den Lungen, und doch musste sie es sagen. „Geh weg.“ Doch sie ging nicht. Sie wurde wieder gehoben und ins Wasser gesetzt. Ihre Welt bestand aus Leid, Trauer und Entsetzen. Noch zweimal musste sie mühsam Worte über die Lippen pressen, dann verschwand sie endlich. Und wieder traf sie plötzlich eine Erkentniss, sie konnte sich langsam wieder Bewegen. Zumindest ein klein wenig. Alexia kümmerte sich nun um die junge unterkühlte Frau, deren Lebensfunken immer noch schwach war. Irgendwann konnte sie mehr Worte sprechen. Immer mal wieder glomm ihr Funke so schwach, das alle Kraft aus dem geschundenem Körper wich. Gestank holte sie zurück in die Welt, die ihr soviel Schmerz bereitet hatte. Einmal wäre sie fast ertrunken als die Kraft sie verlies, doch Lexi lies sie nicht ertrinken. Nicht einmal, als dem verwirrtem Mädchen dies als angenehm erschien.
Schließlich wurde sie aus dem Wasser gehoben. Wo war Lin? Woher kam Thancred? Sie wurde angekleidet und wieder getragen. Zwischenzeitig hatte sie es sogar schon geschafft die Hand zur Faust zu wölben. Der Funke, der sie am Leben hielt, wurde etwas stärker. Er bekam auch verhältnismäßig viel Nahrung, als ihr Suppe eingeflösst wurde. Gierig nahm sie alles an was Thancred ihr darbot. Wieso war er so nett zu ihr? Sie kannte ihn kaum. Einmal hatte sie gegen ihn gekämpft. Ein Matschkampf im Lamm. Sie hatte, natürlich, verloren. Doch damals hatte er ihr auch etwas Heißes gebracht. Sie musste lächeln. Auch jetzt versorgte er sie ordentlich mit warmen Speisen und Getränken. Was genau sie sagte, was genau die beiden verblieben sagten, das bekam sie nur am Rande mit. Sie berichtete kurz das sie die Götter gesehen hatte. Sie fürchtete, sie konnte wieder Furcht spüren!, das die beiden sie auslachen würden. Doch beide bekräftigten das sie über sie gewacht hatten. Sollte dem Wirklich so gewesen sein? Die Gefühle strömten plötzlich wieder in sie hinein. Trauer, Schmerz, Verzweiflung, Angst, Hilflosigkeit … . Tränen kamen wieder, und sie weinte. Lexi bot ihr halt. Danach wieder eine Erkenntnis, die sie Schwer traf. Sie hatte kein Heim mehr, kein Leben. So schnell konnte sie garnicht reagieren, denn reagieren fiel ihr noch ziemlich Schwer, da lag sie auch schon in einem Bett. Kaum lag sie da, holte die Erschöpfung sie ein, und sie fiel in Schlaf.
Sie hatte die Nacht wirre Träume. Irgendwann fing sie an zu bibbern, das hörte schließlich wieder auf. Nachdem ihr Körper wieder warm war, und alles durchblutet, begannen diverse Krankheiten die Gunst der Stunde zu ergreifen und den schwachen Körper als nettes Bankett zu betrachten. So rutschte sie öfters hin und her, war zwischen Wach und Schlaf gleichermaßen gefangen, stöhnte leise, und schlief doch wohl behütet.
[Danke für iG und/oder oG Unterstützung an die Spieler von: Allie, Arak, Linnet, Anveena, Lilliana, Simoen, Alexia, Thancred.]
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Lynfair
GefühleII
Als sie aufwachte, tat ihr alles weh. Nicht nur der Seelenschmerz war da, auch ihr Körper schmerzte stark. Sie fühlte sich matt, kraftlos und war unendlich traurig. Neitha war recht erstaunt, als ihr Tee gebracht wurde. Den Tee nahm sie dankbar an. Aber woher Rahel nun kam, konnte sie sich vorerst nicht erklären. Die beiden redeten kurz, dann kam auch Lin dazu. Die kranke Gestalt, sitzend und so in der Decke verborgen, dass nur das Köpfchen herauslugte, freute sich riesig. Erneut wurden Worte gewechselt. Als Lin sie fragte wie sie helfen konnte, striff sie die Decke ab, und streckte die Arme nach ihr aus. Ihre Freundin verstand und rutschte zu ihr und nahm sie in den Arm. Das gebrochene Herz pochte stark und sie ließ ihren Tränen freien Lauf. Es tat gut zu weinen. Es tat gut nähe zu spüren. Und es tat unendlich Gut ein Angebot zu bekommen. Ein Angebot, das ihr ein neues Heim geben würde. Allerdings erst später. Noch war sie zu Schwach um das Haus des Schmiedes zu verlassen. Rahel hatte ihr eine Suppe zubereitet und diese wurde auch angenommen. Mehr mochte sie jedoch nicht zu sich nehmen. Ihr war übel. Dann gingen die drei ins andere Zimmer. Die Kissen waren weich und Lin bot ihr auch diesmal halt. So lauschte sie, mühsam darum kämpfend nicht wieder einzuschlafen, einem Gespräch der beiden. Irgendwann fragte sie kurz leise, reden war so Schwer, worum es überhaupt ging. Sie bekam die Antwort. Weitere Liebschaften. Weitere zerstörte Freundschaften. Irgendwo in ihr reifte die Entscheidung, dass sie nie wieder Lieben würde. Sie wollte damit nichts zu tun haben. Irgendetwas an ihr verhinderte es ja doch. 3 Tage Freude, ein Leben lang Leid. Das war es nicht wert. So einsam wie sie sich fühlte, so dankbar war sie für die Nähe die Linnet ihr gab.
Schließlich verließ Lin die beiden. Kurz saß sie alleine da, lauschte den Worten von Rahel. Sie erzählte ihr von ihrem Weinberg. Es erwärmte ihr Herz, als sie den Ort tief im inneren aufbaute und sah. Es klang schön. Sie hatte gebeten, etwas Schönes erzählt zu bekommen. Auf die Frage hin ob Neitha denn so einen Ort hatte, viel ihr keiner ein. Zwei Orte hätte sie gerne genannt, doch beide würden das gerissene Herz wieder zerspringen lassen. Einmal der Keller in dem Haus in Varuna. Und einmal der Keller in dem Haus in Berchgard. Mit beiden hätte sie schöne Erinnerungen verbunden. Hätte.. Wenn nicht… . Wieder siegte die Traurigkeit und Tränen drohten auszubrechen. Diesmal war Rahel es, die sie in den Arm nehmen durfte. Wieder flossen Tränen über die Wangen des Mädchens. Eine Mischung aus zuhören, kurzen gepressten Sätzen, und viel Tränen folgte. Was genau alles gesagt wurde, bekam sie nur in diesem Moment mit. Doch ein paar Dinge blieben ihr im Gedächtnis. Worte machten ihr, wenn auch nur ein wenig, Mut und ergaben durchaus Sinn. Sie verschloss sich in ihrem verletztem Zustand gegen die meisten, aber in paar konnte sie nicht abtun. Doch zuviel wollte sie nicht an Rogan und die Frau denken. Das kam später. Rahel sagte ihr, das sie Rogan hassen würde, das dies auch berechtigt war. Doch tief im inneren wusste Neitha, das sie dazu nicht fähig war. Auch wenn er ihr Herz zerquetscht hatte, wie eine Kirsche, die er so gerne mochte, und nur das harte, nicht genießbare zurückließ, so würde sie ihn dennoch nicht hassen können. Nein, sie würde nur ewig enttäuscht sein. Doch Rahel hatte Recht als sie sagte, Rogan habe Neitha nicht verdient. Diese Erkenntnis hätte sie allerdings gerne vorher gehabt.
Irgendwann waren beide Müde. Gestützt wankte sie zurück ins Bett. Und rasch war sie auch wieder eingeschlafen.
Irgendwann wachte sie wieder auf. Sie war extrem geschlaucht, hatte Fieber, fror und fühlte sich Einsam. Sie war sogar schon aufgestanden und hatte vorgehabt zu Rahel in die Felle zu kriechen. Doch sie war sich nicht sicher ob sie einen Schritt machen konnte ohne gleich die Kraft zu verlieren. Außerdem konnte sie kein bisschen einschätzen, wie sie reagieren würde. So kroch sie wieder in das viel zu große Bett und schlief wieder ein.
GöttergerichtII
Das nächste Mal als sie erwachte, war an Schlaf nicht mehr zu denken. Es war mitten in der Nacht, doch verschiedene, Raschwechselnde Gefühle und Empfindungen ließen sie nicht zur Ruhe kommen. Sie versuchte die Gedankengänge zu ordnen, und irgendwann war sie soweit, dass sie ein Thema fixiert hatte und vorbeischießende Gedanken einfach weitgehend ignorierte.
Wieso waren ihr die Menschen als Götter erschienen? War es nur ihm Wahn? Oder war es doch ein Zeichen der Götter gewesen, der echten, die zuvor noch neben ihr gewacht hatten? Sie hätte gern irgendwem erzählt das sie ihr Göttergericht gesehen hatte, doch es war ihr peinlich. Sie konnte ja schlecht fragen, „He, ich hab Dich als Eluvie gesehn. Wieso?“ Sie dachte an Titus. Ihr Herz wurde noch ein klein wenig schwerer. Er hätte sie gewiss nicht ausgelacht und ihr helfen können. Doch ihn gab es nicht mehr. Andere Priester kannte sie nicht, oder vertraute ihnen nicht. Vielleicht würde sie mit Tarnya mal darüber sprechen. Ihr vertraute sie und sie schien sich mit solchen Dingen auszukennen. Vielleicht würde sie dies tun. Doch zuerst wollte sie selbst darüber nachdenken.
Wieso Linnet ihr als Eluvie erschien, hatte sie recht schnell begriffen. Eluvie war das Leben, wärme und Liebe. Alles Dinge, die sie mit Lin sofort Verband. Natürlich liebte Neitha sie nicht so wie sie nie wieder lieben würde, doch Freundschaft war auch eine Form der Liebe. Und Geborgenheit gab sie ihr auch. Sowohl Seelische, als auch bald mit einem Zimmer. Das kleine Mädchen lächelte kurz erfreut im Dunklem.
Horteras. Wieso ihr Thancred als jener erschien, da wusste sie keine Antwort drauf. Irgendwann kam sie dazu zu glauben, das sie einfach Horteras herbeigesehnt hatte. Würde sie den Schmied einem Gott zuordnen müssen, hätte sie gleich Cirmias gesagt. Doch der hätte sie nur verwirrt bei ihrem Göttergericht. Und hatte Thancred nicht dafür gesorgt, das sie nun weiter Frei war? Wie auch immer. Vielleicht war an ihm mehr dran als sie derzeit wusste. Das kleine Mädchen lächelte kurz unsicher im Dunklem.
Alexia als Temora. Sie musste unwillkürlich schmal grinsen. Auch dies konnte sie sich rasch erklären. Sie hatte Lexi schon immer als starke Person und Kriegerin angesehen. Das sie nun in der Allianz des Lichts war, bestätigte nur, das sie als Temora erschien. Dafür, das sie die AdL nicht mochte, mochte sie erstaunlich viele Personen aus dieser Gruppierung. Ob Alexia der Vergleich gefallen würde? Das kleine Mädchen lächelte kurz belustigt im Dunklem.
Weshalb ihr die Frau als der Todesdämon erschien, war ihr auch sogleich klar. Verdammt. Wie hieß die Frau nur? L? Leo? Und weiter? Immerhin hatte sie damit zu tun, das sie an der Schwelle des Todes stand. Weidete sie sich an ihrem Leid? Oder warum war sie da gewesen? Wenn Neitha ehrlich war, sah sie an dem Abend nicht so aus als hätte sie Freude gehabt. Auch sie schien traurig. Und doch, sie hatte bewusst und absichtlich gehandelt. Außerdem musste der Seelenhüter, oder auch Seelenfresser da konnte man sich ja nicht sicher sein, bei dem Gericht dabei sein. Furcht war was sie mit dem ‚Gott’ verband. Ablehnung. Leid. Es passte auch zur Frau. Das kleine Mädchen lächelte kurz traurig im Dunklem.
Blieb der letzte. Getares. Eine ganze Weile musste sie sich in den Kopf rufen, was genau eigentlich mit ihm verbunden wurde. Er hätte sich um die Menschen kümmern sollen. Rogan hatte sie im Stich gelassen. Außerdem verband man mit ihm Leid. Leid. Ja das hatte er ihr gebracht und nicht zu knapp. Auch dieser Vergleich schien ihr plötzlich klar. Es ergab Sinn. Leid würde sie immer mit Rogan in Zusammenhang bringen. Dann wurde ihr schwer ums Herz. Getares war Tod. Rogan war zwar nicht gestorben, aber für sie, die kleine Frau unter den Decken war er es. Ob es ihm Leid tat? War dies ebenso Getares zugehörig? Denn dieser hatte ja schließlich auch gelitten. War es das, weshalb sie ihn als solchen Wahrnahm? Leid empfinden und Leid bringen? Sie seufzte leise. Das war dann doch zu hoch für sie. Aber es ergab alles irgendwie einen Sinn. Hatten dies ihr die Götter mitteilen wollen als sie in die Menschen, die sie zum Teil ja recht Gut kannte, Antlitze der Götter projizierte? Sie war sich nicht sicher ob sie es je verstehen würde. Das kleine Mädchen war im Dunklem.
Als sie aufwachte, tat ihr alles weh. Nicht nur der Seelenschmerz war da, auch ihr Körper schmerzte stark. Sie fühlte sich matt, kraftlos und war unendlich traurig. Neitha war recht erstaunt, als ihr Tee gebracht wurde. Den Tee nahm sie dankbar an. Aber woher Rahel nun kam, konnte sie sich vorerst nicht erklären. Die beiden redeten kurz, dann kam auch Lin dazu. Die kranke Gestalt, sitzend und so in der Decke verborgen, dass nur das Köpfchen herauslugte, freute sich riesig. Erneut wurden Worte gewechselt. Als Lin sie fragte wie sie helfen konnte, striff sie die Decke ab, und streckte die Arme nach ihr aus. Ihre Freundin verstand und rutschte zu ihr und nahm sie in den Arm. Das gebrochene Herz pochte stark und sie ließ ihren Tränen freien Lauf. Es tat gut zu weinen. Es tat gut nähe zu spüren. Und es tat unendlich Gut ein Angebot zu bekommen. Ein Angebot, das ihr ein neues Heim geben würde. Allerdings erst später. Noch war sie zu Schwach um das Haus des Schmiedes zu verlassen. Rahel hatte ihr eine Suppe zubereitet und diese wurde auch angenommen. Mehr mochte sie jedoch nicht zu sich nehmen. Ihr war übel. Dann gingen die drei ins andere Zimmer. Die Kissen waren weich und Lin bot ihr auch diesmal halt. So lauschte sie, mühsam darum kämpfend nicht wieder einzuschlafen, einem Gespräch der beiden. Irgendwann fragte sie kurz leise, reden war so Schwer, worum es überhaupt ging. Sie bekam die Antwort. Weitere Liebschaften. Weitere zerstörte Freundschaften. Irgendwo in ihr reifte die Entscheidung, dass sie nie wieder Lieben würde. Sie wollte damit nichts zu tun haben. Irgendetwas an ihr verhinderte es ja doch. 3 Tage Freude, ein Leben lang Leid. Das war es nicht wert. So einsam wie sie sich fühlte, so dankbar war sie für die Nähe die Linnet ihr gab.
Schließlich verließ Lin die beiden. Kurz saß sie alleine da, lauschte den Worten von Rahel. Sie erzählte ihr von ihrem Weinberg. Es erwärmte ihr Herz, als sie den Ort tief im inneren aufbaute und sah. Es klang schön. Sie hatte gebeten, etwas Schönes erzählt zu bekommen. Auf die Frage hin ob Neitha denn so einen Ort hatte, viel ihr keiner ein. Zwei Orte hätte sie gerne genannt, doch beide würden das gerissene Herz wieder zerspringen lassen. Einmal der Keller in dem Haus in Varuna. Und einmal der Keller in dem Haus in Berchgard. Mit beiden hätte sie schöne Erinnerungen verbunden. Hätte.. Wenn nicht… . Wieder siegte die Traurigkeit und Tränen drohten auszubrechen. Diesmal war Rahel es, die sie in den Arm nehmen durfte. Wieder flossen Tränen über die Wangen des Mädchens. Eine Mischung aus zuhören, kurzen gepressten Sätzen, und viel Tränen folgte. Was genau alles gesagt wurde, bekam sie nur in diesem Moment mit. Doch ein paar Dinge blieben ihr im Gedächtnis. Worte machten ihr, wenn auch nur ein wenig, Mut und ergaben durchaus Sinn. Sie verschloss sich in ihrem verletztem Zustand gegen die meisten, aber in paar konnte sie nicht abtun. Doch zuviel wollte sie nicht an Rogan und die Frau denken. Das kam später. Rahel sagte ihr, das sie Rogan hassen würde, das dies auch berechtigt war. Doch tief im inneren wusste Neitha, das sie dazu nicht fähig war. Auch wenn er ihr Herz zerquetscht hatte, wie eine Kirsche, die er so gerne mochte, und nur das harte, nicht genießbare zurückließ, so würde sie ihn dennoch nicht hassen können. Nein, sie würde nur ewig enttäuscht sein. Doch Rahel hatte Recht als sie sagte, Rogan habe Neitha nicht verdient. Diese Erkenntnis hätte sie allerdings gerne vorher gehabt.
Irgendwann waren beide Müde. Gestützt wankte sie zurück ins Bett. Und rasch war sie auch wieder eingeschlafen.
Irgendwann wachte sie wieder auf. Sie war extrem geschlaucht, hatte Fieber, fror und fühlte sich Einsam. Sie war sogar schon aufgestanden und hatte vorgehabt zu Rahel in die Felle zu kriechen. Doch sie war sich nicht sicher ob sie einen Schritt machen konnte ohne gleich die Kraft zu verlieren. Außerdem konnte sie kein bisschen einschätzen, wie sie reagieren würde. So kroch sie wieder in das viel zu große Bett und schlief wieder ein.
GöttergerichtII
Das nächste Mal als sie erwachte, war an Schlaf nicht mehr zu denken. Es war mitten in der Nacht, doch verschiedene, Raschwechselnde Gefühle und Empfindungen ließen sie nicht zur Ruhe kommen. Sie versuchte die Gedankengänge zu ordnen, und irgendwann war sie soweit, dass sie ein Thema fixiert hatte und vorbeischießende Gedanken einfach weitgehend ignorierte.
Wieso waren ihr die Menschen als Götter erschienen? War es nur ihm Wahn? Oder war es doch ein Zeichen der Götter gewesen, der echten, die zuvor noch neben ihr gewacht hatten? Sie hätte gern irgendwem erzählt das sie ihr Göttergericht gesehen hatte, doch es war ihr peinlich. Sie konnte ja schlecht fragen, „He, ich hab Dich als Eluvie gesehn. Wieso?“ Sie dachte an Titus. Ihr Herz wurde noch ein klein wenig schwerer. Er hätte sie gewiss nicht ausgelacht und ihr helfen können. Doch ihn gab es nicht mehr. Andere Priester kannte sie nicht, oder vertraute ihnen nicht. Vielleicht würde sie mit Tarnya mal darüber sprechen. Ihr vertraute sie und sie schien sich mit solchen Dingen auszukennen. Vielleicht würde sie dies tun. Doch zuerst wollte sie selbst darüber nachdenken.
Wieso Linnet ihr als Eluvie erschien, hatte sie recht schnell begriffen. Eluvie war das Leben, wärme und Liebe. Alles Dinge, die sie mit Lin sofort Verband. Natürlich liebte Neitha sie nicht so wie sie nie wieder lieben würde, doch Freundschaft war auch eine Form der Liebe. Und Geborgenheit gab sie ihr auch. Sowohl Seelische, als auch bald mit einem Zimmer. Das kleine Mädchen lächelte kurz erfreut im Dunklem.
Horteras. Wieso ihr Thancred als jener erschien, da wusste sie keine Antwort drauf. Irgendwann kam sie dazu zu glauben, das sie einfach Horteras herbeigesehnt hatte. Würde sie den Schmied einem Gott zuordnen müssen, hätte sie gleich Cirmias gesagt. Doch der hätte sie nur verwirrt bei ihrem Göttergericht. Und hatte Thancred nicht dafür gesorgt, das sie nun weiter Frei war? Wie auch immer. Vielleicht war an ihm mehr dran als sie derzeit wusste. Das kleine Mädchen lächelte kurz unsicher im Dunklem.
Alexia als Temora. Sie musste unwillkürlich schmal grinsen. Auch dies konnte sie sich rasch erklären. Sie hatte Lexi schon immer als starke Person und Kriegerin angesehen. Das sie nun in der Allianz des Lichts war, bestätigte nur, das sie als Temora erschien. Dafür, das sie die AdL nicht mochte, mochte sie erstaunlich viele Personen aus dieser Gruppierung. Ob Alexia der Vergleich gefallen würde? Das kleine Mädchen lächelte kurz belustigt im Dunklem.
Weshalb ihr die Frau als der Todesdämon erschien, war ihr auch sogleich klar. Verdammt. Wie hieß die Frau nur? L? Leo? Und weiter? Immerhin hatte sie damit zu tun, das sie an der Schwelle des Todes stand. Weidete sie sich an ihrem Leid? Oder warum war sie da gewesen? Wenn Neitha ehrlich war, sah sie an dem Abend nicht so aus als hätte sie Freude gehabt. Auch sie schien traurig. Und doch, sie hatte bewusst und absichtlich gehandelt. Außerdem musste der Seelenhüter, oder auch Seelenfresser da konnte man sich ja nicht sicher sein, bei dem Gericht dabei sein. Furcht war was sie mit dem ‚Gott’ verband. Ablehnung. Leid. Es passte auch zur Frau. Das kleine Mädchen lächelte kurz traurig im Dunklem.
Blieb der letzte. Getares. Eine ganze Weile musste sie sich in den Kopf rufen, was genau eigentlich mit ihm verbunden wurde. Er hätte sich um die Menschen kümmern sollen. Rogan hatte sie im Stich gelassen. Außerdem verband man mit ihm Leid. Leid. Ja das hatte er ihr gebracht und nicht zu knapp. Auch dieser Vergleich schien ihr plötzlich klar. Es ergab Sinn. Leid würde sie immer mit Rogan in Zusammenhang bringen. Dann wurde ihr schwer ums Herz. Getares war Tod. Rogan war zwar nicht gestorben, aber für sie, die kleine Frau unter den Decken war er es. Ob es ihm Leid tat? War dies ebenso Getares zugehörig? Denn dieser hatte ja schließlich auch gelitten. War es das, weshalb sie ihn als solchen Wahrnahm? Leid empfinden und Leid bringen? Sie seufzte leise. Das war dann doch zu hoch für sie. Aber es ergab alles irgendwie einen Sinn. Hatten dies ihr die Götter mitteilen wollen als sie in die Menschen, die sie zum Teil ja recht Gut kannte, Antlitze der Götter projizierte? Sie war sich nicht sicher ob sie es je verstehen würde. Das kleine Mädchen war im Dunklem.
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Lynfair
Kein Leben
Sie erholte sich langsam. Irgendwann konnte sie gar das Zimmer verlassen. Sie hatte sich gefreut zu Lin zu ziehen. Diese hatte ein Zimmer für sie vorbereitet. Als sie dann das Haus, in dem sie nun eine ganze Zeit gewohnt hatte, verließ und zum Handelskontor ging, wurde ihr das Herz gleich wieder schwer. Mehr zufällig erfuhr sie, das Linnet verschwunden war. Einfach so. Ohne Nachricht. Sie lass einen Brief den Amu ihr reichte. Lin war fort. Ihre Zukunft damit auch irgendwie. Das Leben konnte so grausam sein.
Die nächste Zeit verbrachte sie im Kontor. Irgendwann kam sie darauf das es oben im Lager ganz gemütlich war. Sie baute sich dort ein kleines Reich. Oft war sie nicht zu sehen, grübelte im stillen für sich, und war doch immer in der Nähe von allem. Mehr und mehr zog sie sich zurück und trauerte. Irgendwann verlies sie das Kontor und ging nach Bajard. Irgendwie war sie dort heimisch. Und doch gab ihr auch dort nichts Trost. Als die Blutwesen schließlich angriffen, war sie für ein paar Tage wieder im Kontor auf dem Dachboden. Sie erfuhr das Linnet wieder zurück war, doch traf sie sie nicht. Kaum ging die Nachricht um, die Blutwesen seien besiegt, war sie auch wieder fort. Doch diesmal endgültig. Die Dinge, die ihr ihr neuer Onkel überlassen hatte, legte sie in seinen Briefkasten. Sie musste kurz lächeln. Sie war ihm Dankbar.
Dann wollte sie zu der Stelle, an der sie die Götter getroffen hatte. Sie hatte fragen, viele. Ihr war ein bisschen mulmig. Angst und Trauer, keine schöne Mischung. Gedanken an Vergangenes. An Zukünftiges. Viel war da nicht. Nur die Vergangenheit.
Und so konnte man das Mädchen vielleicht noch erblicken als sie in den Wald eintrat. Eine kleine Gestalt, etwas geduckt und leise schniefend. Doch niemals mehr sollte sie jemand danach jemand sehen. Als wäre das Mädchen vom Erdboden verschluckt.
Sie erholte sich langsam. Irgendwann konnte sie gar das Zimmer verlassen. Sie hatte sich gefreut zu Lin zu ziehen. Diese hatte ein Zimmer für sie vorbereitet. Als sie dann das Haus, in dem sie nun eine ganze Zeit gewohnt hatte, verließ und zum Handelskontor ging, wurde ihr das Herz gleich wieder schwer. Mehr zufällig erfuhr sie, das Linnet verschwunden war. Einfach so. Ohne Nachricht. Sie lass einen Brief den Amu ihr reichte. Lin war fort. Ihre Zukunft damit auch irgendwie. Das Leben konnte so grausam sein.
Die nächste Zeit verbrachte sie im Kontor. Irgendwann kam sie darauf das es oben im Lager ganz gemütlich war. Sie baute sich dort ein kleines Reich. Oft war sie nicht zu sehen, grübelte im stillen für sich, und war doch immer in der Nähe von allem. Mehr und mehr zog sie sich zurück und trauerte. Irgendwann verlies sie das Kontor und ging nach Bajard. Irgendwie war sie dort heimisch. Und doch gab ihr auch dort nichts Trost. Als die Blutwesen schließlich angriffen, war sie für ein paar Tage wieder im Kontor auf dem Dachboden. Sie erfuhr das Linnet wieder zurück war, doch traf sie sie nicht. Kaum ging die Nachricht um, die Blutwesen seien besiegt, war sie auch wieder fort. Doch diesmal endgültig. Die Dinge, die ihr ihr neuer Onkel überlassen hatte, legte sie in seinen Briefkasten. Sie musste kurz lächeln. Sie war ihm Dankbar.
Dann wollte sie zu der Stelle, an der sie die Götter getroffen hatte. Sie hatte fragen, viele. Ihr war ein bisschen mulmig. Angst und Trauer, keine schöne Mischung. Gedanken an Vergangenes. An Zukünftiges. Viel war da nicht. Nur die Vergangenheit.
Und so konnte man das Mädchen vielleicht noch erblicken als sie in den Wald eintrat. Eine kleine Gestalt, etwas geduckt und leise schniefend. Doch niemals mehr sollte sie jemand danach jemand sehen. Als wäre das Mädchen vom Erdboden verschluckt.