Der Rabe lässt Federn
- Drakhon Sokarth
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- Registriert: Donnerstag 13. März 2008, 03:43
Der Rabe lässt Federn
Herr, halte deine Schwingen übe jene die dir zu diensten sind, Herr wache über jene die deinen Hunger stillen wollen, Herr lass uns deiner Stimme lauschen.
En kurzes einfaches Gebet war es, dass er still und tonlos im Geiste wiederholte. Der gefiederte Körper, blut verschmiert, die schwarzen Augen getrübt lag er in der dunklen Zelle. Mühevoll lenkte er seine Gedanken in das Gebet, gestattete ihnen nicht sich zu verteilen, gestattete ihnen nicht die komplexen Ereignisse der letzten Stunden zu rekapitulieren.
Schmerzen, sein ganzer, kleiner, gefiederter Leib schien aus ihnen zu bestehen, viel zu lange war es her, dass er solche Qualen kosten musste und viel zu lange wog er sich in der Sicherheit, der ihm von Krathor geschenkten Gaben.
Zu selbstverständlich hatte er sie angenommen, zu selbstverständlich gebraucht, am Ende erlag er seinem Hochmut, währe er dazu in der Lage gewesen hätte er gelächelt.
In seinen trüben Gedanken war nur Platz für das Gebet, still, tonlos, sich wiederholend, hallen die Worte durch seinen Geist, bis auch jener von der sicheren Schwärze umfangen wird, die ihn in den tiefen, stillen Schlaf lockt.
En kurzes einfaches Gebet war es, dass er still und tonlos im Geiste wiederholte. Der gefiederte Körper, blut verschmiert, die schwarzen Augen getrübt lag er in der dunklen Zelle. Mühevoll lenkte er seine Gedanken in das Gebet, gestattete ihnen nicht sich zu verteilen, gestattete ihnen nicht die komplexen Ereignisse der letzten Stunden zu rekapitulieren.
Schmerzen, sein ganzer, kleiner, gefiederter Leib schien aus ihnen zu bestehen, viel zu lange war es her, dass er solche Qualen kosten musste und viel zu lange wog er sich in der Sicherheit, der ihm von Krathor geschenkten Gaben.
Zu selbstverständlich hatte er sie angenommen, zu selbstverständlich gebraucht, am Ende erlag er seinem Hochmut, währe er dazu in der Lage gewesen hätte er gelächelt.
In seinen trüben Gedanken war nur Platz für das Gebet, still, tonlos, sich wiederholend, hallen die Worte durch seinen Geist, bis auch jener von der sicheren Schwärze umfangen wird, die ihn in den tiefen, stillen Schlaf lockt.
Zuletzt geändert von Drakhon Sokarth am Donnerstag 8. April 2010, 22:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Lynfair
Auch an anderer Stelle wurden Feder gelassen, wenn auch nicht Wortwörtlich. Ein Bündniss wurde gebrochen. Die Folge, Federn in Rahal. Doch auch anderswo, unter der Erde im Reich der Kinder Alatars, war das Ergebnis des Abends zu sehen. Ein vergilbtes Skelett liegt dort reglos in einer Zelle. Der nackte Schädel hat am Hinterkopf einige feine Risse. Das rote Kleid zeigt deutlich die Konturen des Gerippes. Die Kette liegt lose um den Nackenwirbel und das der Ring noch nicht vom nackten Fingerknochen gerutscht ist, grenzt an ein Wunder.
Doch sind dort keine Gebete zu vernehmen. Weder mit Ton, noch im Geiste. Kein Bitten, kein Flehen, rein garnichts.
Doch sind dort keine Gebete zu vernehmen. Weder mit Ton, noch im Geiste. Kein Bitten, kein Flehen, rein garnichts.
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Aira Sokarth
Aira lag schon im Bett. Ihre Arme schützend um ihren Sohn gebettet, schlief sie ruhig. Kühle Abendluft umspielte sie und alles sah danach aus als würde jene Nacht so ruhig bleiben und herüber ziehen, so wie die Nächte zuvor, bis … ja bis ein kräftiger Sog ihre Träume umschlagen ließ.
Gehüllt in die Gestalt eines Raben saß sie auf dem Fenstersims eines Turmes, als sie ein Schwert zwischen Flügel und Rücken traf und ein gleißender Schmerz durch ihren Körper zuckte.
Der Schmerz ließ ihren Körper zittern und im Schlaf stieß Aira einen lauten Schrei aus. Zwar mag der Schrei in den Mauern ihrer Burg gefangen sein, doch weckte er ihr Kind, welches drauf begann zu schreien. Doch aus irgendeinem Grund klammerte Aira sich an jenem Traum fest, ließ ihn nicht los und so folgte kurz Schwärze, dann eine neue Szenerie.
Noch immer war sie gehüllt in die Gestalt eines pechschwarzen Raben. Sie lag auf einem Seerosenblatt im Schilf. Sie merkte wie das Blatt auf den tosenden Wellen schwankte. Die Schmerzen durchzuckten noch immer den kleinen Vogelleib.
Das Brüllen des Babys wurde lauter. Doch noch immer klammerte Aira sich an dem Traum fest und so offenbarte sich ihr rasch das nächste Bild.
Ein Kerker. Nun lag der verletzte Rabe in einem Kerker. Ein Mann in einer Rüstung. Eine Rüstung mit dem Wappen Rahals. Hatte sie richtig gesehen?
„Herr, halte deine Schwingen übe jene die dir zu diensten sind, Herr wache über jene die deinen Hunger stillen wollen, Herr lass uns deiner Stimme lauschen.“
Sie sprach ein Gebet. Immer und immer wieder.
Und plötzlich war sie wach. Mit einem Mal saß Aira im Bett. Ihr Rücken brannte vor Schmerzen. Schmerzen die nicht ihre waren und doch ihre sind. „Drakhon!“ ein kurzes Keuchen. Rasch tastete ihre Hand ihren Rücken entlang soweit sie jenen erreichen konnte. Sie fühlte eine Verletzung gleich eines Schnittes. Wohl würde jene ihren Rücken zieren. Und trotz des Schmerzes war sie dankbar, dass sie mir ihrem Gatten so tief verbunden war.
Kurz versuchte sie ihr Baby zu beruhigen. Doch auch jener kleine Erbe, Zaccaria Remus, schien die Gefahr in jener seine Eltern schwebten zu fühlen. Und so unterließ Aira den Versuch und rasch begann sie die Diener zu informieren. Sie schickte Raben aus, welche alle dieselbe Nachricht mit sich führten:
Krathor’s Segen mit euch meine Geschwister,
möge unser Herr seine Schwingen über uns halten,
möge unser Herr über uns wachen,
möge unser Herr jene Nachricht schnell verbreiten:
Es droht den Unseren Gefahr. Gefahr aus dem dunklen Reiche Rahal.
Gebt auf euch acht meine Geschwister.
Ferner möchte ich eure Hilfe erbitten. Mein Gatte ist gefangen und wohl verletzt. So ich die Zeichen richtig zu deuten vermag ist Eile geboten.

Gehüllt in die Gestalt eines Raben saß sie auf dem Fenstersims eines Turmes, als sie ein Schwert zwischen Flügel und Rücken traf und ein gleißender Schmerz durch ihren Körper zuckte.
Der Schmerz ließ ihren Körper zittern und im Schlaf stieß Aira einen lauten Schrei aus. Zwar mag der Schrei in den Mauern ihrer Burg gefangen sein, doch weckte er ihr Kind, welches drauf begann zu schreien. Doch aus irgendeinem Grund klammerte Aira sich an jenem Traum fest, ließ ihn nicht los und so folgte kurz Schwärze, dann eine neue Szenerie.
Noch immer war sie gehüllt in die Gestalt eines pechschwarzen Raben. Sie lag auf einem Seerosenblatt im Schilf. Sie merkte wie das Blatt auf den tosenden Wellen schwankte. Die Schmerzen durchzuckten noch immer den kleinen Vogelleib.
Das Brüllen des Babys wurde lauter. Doch noch immer klammerte Aira sich an dem Traum fest und so offenbarte sich ihr rasch das nächste Bild.
Ein Kerker. Nun lag der verletzte Rabe in einem Kerker. Ein Mann in einer Rüstung. Eine Rüstung mit dem Wappen Rahals. Hatte sie richtig gesehen?
„Herr, halte deine Schwingen übe jene die dir zu diensten sind, Herr wache über jene die deinen Hunger stillen wollen, Herr lass uns deiner Stimme lauschen.“
Sie sprach ein Gebet. Immer und immer wieder.
Und plötzlich war sie wach. Mit einem Mal saß Aira im Bett. Ihr Rücken brannte vor Schmerzen. Schmerzen die nicht ihre waren und doch ihre sind. „Drakhon!“ ein kurzes Keuchen. Rasch tastete ihre Hand ihren Rücken entlang soweit sie jenen erreichen konnte. Sie fühlte eine Verletzung gleich eines Schnittes. Wohl würde jene ihren Rücken zieren. Und trotz des Schmerzes war sie dankbar, dass sie mir ihrem Gatten so tief verbunden war.
Kurz versuchte sie ihr Baby zu beruhigen. Doch auch jener kleine Erbe, Zaccaria Remus, schien die Gefahr in jener seine Eltern schwebten zu fühlen. Und so unterließ Aira den Versuch und rasch begann sie die Diener zu informieren. Sie schickte Raben aus, welche alle dieselbe Nachricht mit sich führten:
Krathor’s Segen mit euch meine Geschwister,
möge unser Herr seine Schwingen über uns halten,
möge unser Herr über uns wachen,
möge unser Herr jene Nachricht schnell verbreiten:
Es droht den Unseren Gefahr. Gefahr aus dem dunklen Reiche Rahal.
Gebt auf euch acht meine Geschwister.
Ferner möchte ich eure Hilfe erbitten. Mein Gatte ist gefangen und wohl verletzt. So ich die Zeichen richtig zu deuten vermag ist Eile geboten.
Zuletzt geändert von Aira Sokarth am Donnerstag 8. April 2010, 23:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Simoen De Vyr
Simoen sitzt in dem kleinen Häusschen. Sie geniest ihre eigene auferlegte Einsamkeit. Ohne den anderen Dienern und den gehässigen Treiben auf jener Welt. Sie wollte für sich alleine sein. Über sich im klaren werden, über ihre Problematiken, über Anveena...
Doch plötzlich wird ihrem Frieden ein jähes Ende bereitet als ein Rabe in ihrer nähe zu kreischen beginnt und auf einem Ast landet. Simoen rollt das kleine Pergament aus und liest die wichtige Botschaft, worauf sich noch ein klein wenig mehr ihre Schultern senkt. Doch dann spannt sie sich an "Rahal? Wie konnten sie solch einen Frevel begehen! Wie konnten sie nur!"
Simoen lässt eine Botschaft an Seelene durch den selben Raben überreichen:
Erwarte mich, Seelene!

Daraufhin fängt sie an, ihre Sachen zu packen...
Doch plötzlich wird ihrem Frieden ein jähes Ende bereitet als ein Rabe in ihrer nähe zu kreischen beginnt und auf einem Ast landet. Simoen rollt das kleine Pergament aus und liest die wichtige Botschaft, worauf sich noch ein klein wenig mehr ihre Schultern senkt. Doch dann spannt sie sich an "Rahal? Wie konnten sie solch einen Frevel begehen! Wie konnten sie nur!"
Simoen lässt eine Botschaft an Seelene durch den selben Raben überreichen:
Erwarte mich, Seelene!
Daraufhin fängt sie an, ihre Sachen zu packen...
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Lynfair
Vergangenheit des Abends
Sie saß mit den anderen in der Hafenschenke. Die Ritterschaft der Burg machte Stunk, und so langsam reichte es ihr. Ein Kommentar zum Vorgehen der Burg verließ ihre Lippen, eine gepanzerte Faust, mit voller Wucht geschlagen, traf ihren Hinterkopf. Knochen rissen und Splitter drückten sich in ihr Hirn. Das sie mit dem Gesicht aufschlug, und es sogleich anschwoll, war das geringste Problem. Dann wurde sie am blutigen Haar angehoben, und der Kopf erneut auf die Tischplatte geschlagen. Leise keuchend röchelte sie nach Luft. Blut drang in die Lunge ein und erschwerte das Atmen. Beschädigtes Gewebe im Kopf machten es ihr unglaublich schwer, die Macht die ihr gegeben wurde anzurufen. Eine Weile tat sie äußerlich gar nichts. Innerlich zwang sie das Lied in neue Bahnen, versuchte das Gewebe zu erhalten und die Blutung zu stoppen. Sie bekam nicht richtig mit was geredet wurde, auch nicht mit wie sie durch die Taverne gezogen wurde. Alle Kraft war nötig um zu Atmen, und die Stille im Lied aufrecht zu erhalten, die dafür sorgte, das sie nicht starb und sich das Gewebe etwas regenerierte. Als sie soweit war, das sie ihre Umgebung wieder wahrnehmen konnte, schlug sie das Angebot der Bandage die ihr gereicht wurde aus. Die würde nichts nützen. Weiterhin war ihr Geist damit beschäftigt, bei Bewusstsein zu bleiben. Nie würde sie sich einem der Burg beugen. Und doch war sie erstaunt, dass die Würdenträger Rahals die Abmachungen so leichtfertig brachen. Ironie war es, das sie nach der misslungenen Verhandlung zum Stadthalter ging, und ihre Hilfe anbot. Sie wollte Rahal stärken, und das war der Dank. Als der Ritter die Taverne verließ, gab er einen Kommentar von sich. Sie entgegnete dasselbe.
Alle Kraft aufbringend harrte sie der Dinge.Kurz zuckte ein Mundwinkel in die Höhe, der andere gehorchte nicht mehr. Nie würde sie sich einem der Eisenwart beugen. Erbe ihrer Vergangenheit. Ein berobter Schatten bat sie die Hand auszustrecken. Er würde sie vergiften. Gift, das konnte sie neutralisieren. Das würde ihr die Gnade des Richters bei helfen. Doch war dies keines der üblichen Gifte. Die Muskeln wurden gelähmt, und ihn ihrem geschwächtem Zustand war es ihr nicht möglich, dagegen anzugehen. Sie gestattete sich erst zusammenzubrechen, als die Ritterschaft der Burg die Taverne verlassen hatte. Dann schwand die Welt, und sie war nur noch Gedanken.
Sie bekam nicht mit, wie ihr Körper nach oben getragen wurde. Doch sie bekam mit, wie ihre Muskeln, gelähmt durch Gift, versagten. Die meisten Muskeln waren momentan nicht Wichtig. Doch auch die Organe stellten ihren Betrieb ein. Magen, unnütz, Niere und Leber, derzeit nicht zu gebrauchen. Das Gift konnte nicht neutralisiert werden. Doch als die Lunge und das Herz versagten, ihren Dienst einstellten, da wurde ihr etwas bewusst. Ihre Kraft reichte nicht. Nicht um beide Leben zu retten, nicht um ihr eigenes zu retten.
Sie hätte aufgeschrieen, wenn sie gekonnt hätte, als sie spürte, nur noch ein Geist in einem Leichnam, wie das Leben ihrer Tochter erlosch. Wie die Seele, die sie sosehr liebte, den Leib verließ. Sie hatte noch nie solchen Schmerz vernommen. Er wog mehr, als der Körper ihr je hätte bereiten können. Und ihr Körper, fühlte nichts mehr. Ein letztes aufgebahren, ein letzter Gedanke, und sie versuchte eine Verwandlung. Sie hatte sich schon öfters in Skelette verwandelt. Diese brauchten keine Muskeln, hatten kein Herz das schlägt, und doch waren sie. Zusammengehalten durch Magie.
Doch Trauer und Tod ihrerseits verhinderten dies. Der Prozess des verwandeln begann. Die Haut Alterte, durchaus erkennbar. Flüssigkeit wurde dem Körper entzogen, Haare fielen aus. Die Haut schälte sich vom Leib, und verdorrte vollkommen. Am Ende war nur noch ein Gerippe über. Doch da, war ihre Seele schon woanders.
Zwei Seelen verließen den Leib, zweimal wurde das Bündnis zwischen den Dienern des Dämons Kra’thor und den gläubigen des Gottes Alatars gebrochen worden. Zwei Männer, mit einem eingestochenem Raben auf der Brust, spürten einen kurzen Schmerz, eine Art stich, als das Band brach, das sie beide mit Lynfair verband. Beide spürten den Tod, der sie geholt hatte, zurück blieb leere und eine Markierung, die irgendwann ihren Zweck erfüllen sollte.
Zwei verbliebene Schwestern, geeinigt durch ein Blutritual und beide mit auffallendem Haar, einmal Rot, einmal Blau, werden auch spüren, das eine der ihren gestorben ist. Sie hatte alle ihre Schwestern markiert und den Seelen den Weg, in eine schöne Ewigkeit geebnet.
Zurück blieb nur ein Skellett. Eine Seelenlose Hülle. Zusammengehalten durch Magie, ein unvollendeter Zauber.
Als sie angehoben wurde, durch einen der Glaubensbrüder, waren die Seelen schon fort.
Als Waffen erhoben wurden, war ihre Seele schon fort.
Als ihr Mörder zurück zum Ort des Geschehens kam, war ihre Seele schon fort.
Als ein Blitz die Taverne erhellte, und Tod und verderben versprach, war ihre Seele schon fort.
Als die Letharen das Gerippe anhoben, war ihre Seele schon fort.
Als der Glaubensbruder in Gefangenschaft geriet, durch die Schergen des Panthers, war ihre Seele schon fort.
Als man sie in eine Zelle steckte, tief in der Erde im Reiche der Letharen, war nur das bisschen Magie noch vorhanden, welches das Gerippe zusammenhielt.
Sie saß mit den anderen in der Hafenschenke. Die Ritterschaft der Burg machte Stunk, und so langsam reichte es ihr. Ein Kommentar zum Vorgehen der Burg verließ ihre Lippen, eine gepanzerte Faust, mit voller Wucht geschlagen, traf ihren Hinterkopf. Knochen rissen und Splitter drückten sich in ihr Hirn. Das sie mit dem Gesicht aufschlug, und es sogleich anschwoll, war das geringste Problem. Dann wurde sie am blutigen Haar angehoben, und der Kopf erneut auf die Tischplatte geschlagen. Leise keuchend röchelte sie nach Luft. Blut drang in die Lunge ein und erschwerte das Atmen. Beschädigtes Gewebe im Kopf machten es ihr unglaublich schwer, die Macht die ihr gegeben wurde anzurufen. Eine Weile tat sie äußerlich gar nichts. Innerlich zwang sie das Lied in neue Bahnen, versuchte das Gewebe zu erhalten und die Blutung zu stoppen. Sie bekam nicht richtig mit was geredet wurde, auch nicht mit wie sie durch die Taverne gezogen wurde. Alle Kraft war nötig um zu Atmen, und die Stille im Lied aufrecht zu erhalten, die dafür sorgte, das sie nicht starb und sich das Gewebe etwas regenerierte. Als sie soweit war, das sie ihre Umgebung wieder wahrnehmen konnte, schlug sie das Angebot der Bandage die ihr gereicht wurde aus. Die würde nichts nützen. Weiterhin war ihr Geist damit beschäftigt, bei Bewusstsein zu bleiben. Nie würde sie sich einem der Burg beugen. Und doch war sie erstaunt, dass die Würdenträger Rahals die Abmachungen so leichtfertig brachen. Ironie war es, das sie nach der misslungenen Verhandlung zum Stadthalter ging, und ihre Hilfe anbot. Sie wollte Rahal stärken, und das war der Dank. Als der Ritter die Taverne verließ, gab er einen Kommentar von sich. Sie entgegnete dasselbe.
Alle Kraft aufbringend harrte sie der Dinge.Kurz zuckte ein Mundwinkel in die Höhe, der andere gehorchte nicht mehr. Nie würde sie sich einem der Eisenwart beugen. Erbe ihrer Vergangenheit. Ein berobter Schatten bat sie die Hand auszustrecken. Er würde sie vergiften. Gift, das konnte sie neutralisieren. Das würde ihr die Gnade des Richters bei helfen. Doch war dies keines der üblichen Gifte. Die Muskeln wurden gelähmt, und ihn ihrem geschwächtem Zustand war es ihr nicht möglich, dagegen anzugehen. Sie gestattete sich erst zusammenzubrechen, als die Ritterschaft der Burg die Taverne verlassen hatte. Dann schwand die Welt, und sie war nur noch Gedanken.
Sie bekam nicht mit, wie ihr Körper nach oben getragen wurde. Doch sie bekam mit, wie ihre Muskeln, gelähmt durch Gift, versagten. Die meisten Muskeln waren momentan nicht Wichtig. Doch auch die Organe stellten ihren Betrieb ein. Magen, unnütz, Niere und Leber, derzeit nicht zu gebrauchen. Das Gift konnte nicht neutralisiert werden. Doch als die Lunge und das Herz versagten, ihren Dienst einstellten, da wurde ihr etwas bewusst. Ihre Kraft reichte nicht. Nicht um beide Leben zu retten, nicht um ihr eigenes zu retten.
Sie hätte aufgeschrieen, wenn sie gekonnt hätte, als sie spürte, nur noch ein Geist in einem Leichnam, wie das Leben ihrer Tochter erlosch. Wie die Seele, die sie sosehr liebte, den Leib verließ. Sie hatte noch nie solchen Schmerz vernommen. Er wog mehr, als der Körper ihr je hätte bereiten können. Und ihr Körper, fühlte nichts mehr. Ein letztes aufgebahren, ein letzter Gedanke, und sie versuchte eine Verwandlung. Sie hatte sich schon öfters in Skelette verwandelt. Diese brauchten keine Muskeln, hatten kein Herz das schlägt, und doch waren sie. Zusammengehalten durch Magie.
Doch Trauer und Tod ihrerseits verhinderten dies. Der Prozess des verwandeln begann. Die Haut Alterte, durchaus erkennbar. Flüssigkeit wurde dem Körper entzogen, Haare fielen aus. Die Haut schälte sich vom Leib, und verdorrte vollkommen. Am Ende war nur noch ein Gerippe über. Doch da, war ihre Seele schon woanders.
Zwei Seelen verließen den Leib, zweimal wurde das Bündnis zwischen den Dienern des Dämons Kra’thor und den gläubigen des Gottes Alatars gebrochen worden. Zwei Männer, mit einem eingestochenem Raben auf der Brust, spürten einen kurzen Schmerz, eine Art stich, als das Band brach, das sie beide mit Lynfair verband. Beide spürten den Tod, der sie geholt hatte, zurück blieb leere und eine Markierung, die irgendwann ihren Zweck erfüllen sollte.
Zwei verbliebene Schwestern, geeinigt durch ein Blutritual und beide mit auffallendem Haar, einmal Rot, einmal Blau, werden auch spüren, das eine der ihren gestorben ist. Sie hatte alle ihre Schwestern markiert und den Seelen den Weg, in eine schöne Ewigkeit geebnet.
Zurück blieb nur ein Skellett. Eine Seelenlose Hülle. Zusammengehalten durch Magie, ein unvollendeter Zauber.
Als sie angehoben wurde, durch einen der Glaubensbrüder, waren die Seelen schon fort.
Als Waffen erhoben wurden, war ihre Seele schon fort.
Als ihr Mörder zurück zum Ort des Geschehens kam, war ihre Seele schon fort.
Als ein Blitz die Taverne erhellte, und Tod und verderben versprach, war ihre Seele schon fort.
Als die Letharen das Gerippe anhoben, war ihre Seele schon fort.
Als der Glaubensbruder in Gefangenschaft geriet, durch die Schergen des Panthers, war ihre Seele schon fort.
Als man sie in eine Zelle steckte, tief in der Erde im Reiche der Letharen, war nur das bisschen Magie noch vorhanden, welches das Gerippe zusammenhielt.
- Nazhyr Narganoth
- Beiträge: 19
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Klebriges Blut haftete an dem durch die Abendsonne nun deutlich bläulich schimmernden Kryss als er die ersten Schritte aus dem Höleneingang machte. Wie immer durchströhmte ihn ein Gefühl der Genugtung wenn der Blutrausch einer erfolgreichen Jagd seinen Höhepunkt erreicht hatte. Genüßlich leckte er einen Tropfen von dem Blut der Spitze seines Dolches und hob den Blick zum Abendhimmel.
Ein kleiner Schwarzer Schatten war gerade eben am Himmel zu erahnen. Er kniff das rechte Auge zu und die Umgebung schien vörmlich zu verschwimmen, doch der Schatten war nunn deutlicher. Behutsam hob er den rechten Arm vor die Brust und der Rabe bohrte seine Krallen in sein Fleisch und stopte hier seinen eiligen Flug. Das Tier krächtze und seine Brust hob und senkte sich schnell. Er öffnete das rechte Auge wieder und ein boshaftes grinsen überzog seine Lippen bei dem Anblick einer Nachricht im Schnabel des Raben. Vorsichtig reckte ihm dieser das Schriftstück entgegen.
Er nahm nahm es aus dem Schnabel des Raben und scheuchte diesen mit einer Armbewegung wieder in die Lüfte. Mit einem schrei erhob sich das Tier unf folg davon. Er entfaltete die Botschaft und das Grinsen schwand aus seinem Gesicht. Mit einer Mischung aus unglauben und Zorn starrte er auf die Zeilen. Seine Augen blitzen auf und das Papier zerfiel zu schwarzer Erde die vor ihn auf den Boden rieselte.
Seine Hand glitt in die Tasche seiner Robe und er umspielte mit den Fingern kurz einen kleinen Schlüssel und ballte dann die Faust um diesen.
"Das werden sie büßen..." zischte er und hüllte sich in seine Robe und rannte mit eiligen Schritten in das nahe Waldstück. Die Sonne schickte ihm ihre letzten Strahlen hinterher bis die Dunkelheit ihn und den Wald gänzlich überzog.
Ein kleiner Schwarzer Schatten war gerade eben am Himmel zu erahnen. Er kniff das rechte Auge zu und die Umgebung schien vörmlich zu verschwimmen, doch der Schatten war nunn deutlicher. Behutsam hob er den rechten Arm vor die Brust und der Rabe bohrte seine Krallen in sein Fleisch und stopte hier seinen eiligen Flug. Das Tier krächtze und seine Brust hob und senkte sich schnell. Er öffnete das rechte Auge wieder und ein boshaftes grinsen überzog seine Lippen bei dem Anblick einer Nachricht im Schnabel des Raben. Vorsichtig reckte ihm dieser das Schriftstück entgegen.
Er nahm nahm es aus dem Schnabel des Raben und scheuchte diesen mit einer Armbewegung wieder in die Lüfte. Mit einem schrei erhob sich das Tier unf folg davon. Er entfaltete die Botschaft und das Grinsen schwand aus seinem Gesicht. Mit einer Mischung aus unglauben und Zorn starrte er auf die Zeilen. Seine Augen blitzen auf und das Papier zerfiel zu schwarzer Erde die vor ihn auf den Boden rieselte.
Seine Hand glitt in die Tasche seiner Robe und er umspielte mit den Fingern kurz einen kleinen Schlüssel und ballte dann die Faust um diesen.
"Das werden sie büßen..." zischte er und hüllte sich in seine Robe und rannte mit eiligen Schritten in das nahe Waldstück. Die Sonne schickte ihm ihre letzten Strahlen hinterher bis die Dunkelheit ihn und den Wald gänzlich überzog.
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Kelzon Tinen
Gefangen in den dunklen Höhlen der Letharenbrut. Ein seltsamer Ort den die Kinder des Einen bewohnten, wäre er hier nicht als ganz spezieller Gast hergebracht worden, so hätte er sicherlich seinen Mund vor staunen nicht mehr zu bekommen. Doch die Schmerzen die ihm zugefügt wurden verhinderten jegliche natürliche Neugier. Er wollte entkommen, doch es scheiterte. Sein Bruder Drakhon wollte ihn befreien, auch dies scheiterte und heute sollte er der Eisenwart übergeben werden... Welch Schande er über die Dienerschaft gebracht hatte. Seine Schwäche sollte bestraft werden. Der Wille Krathors würde über seine Zukunft noch entscheiden. Ein Test seines Glaubens musste es wohl sein, warum er hinter Gittern gesperrt wurde. Ja das war es ein Test. Er musste ihn meistern um in der Gunst aufzusteigen. Er ertrug es mit Fassung, niedergeschlagen und geschwächt ja, aber das Kinn in die Höhe gestreckt ertrug er alles was da kommen sollte. Der junge Diener wollte diese Prüfung bestehen und zu seinen Gunsten nutzen.
Ein Gebet würde helfen die Zeit in der Zelle zu überdauern, bis er nach Lameriast eskortiert werden würde, hinter die hohen Mauern der Brug Eisenwart.
So murmelt er folgende Worte:
Gefangen in der Finsterniss
Gefangen in den Klauen des Panthers
Gefangen in meiner eigenen Schwäche
Befreie meine Seele von jeglichem Leid
Befreie meinen Körper von jeglichem Schmerz
Befreie meinen Geist von jeglichem Zweifel
Oh Krathor lenke mein Handeln, lenke mein Geschick. Lass mich nicht verzagen im Angesicht der Hoffnungslosigkeit. Gib mir die Stärke deinen Ansprüchen gerecht zu werden, auf dass dir jede Seele die ich ernte zuteil werden wird und das sadistische Spiel der Götter endlich ein Ende findet.
Auch wenn Lügen aus meinem Munde dringen um meinen Wirt zu befreien, so erzürne dich nicht daran, sondern steh mir bei in den schweren Zeiten die ich, dein Diener durchlebe. Verlasse mich nicht und hülle mich in deine Schwingen ein. Schütze mich und so werde ich dir auf ewig treu Diener sein!
Immer wieder murmelte er diese Worte vor sich hin. Sie stärkten seine Sinne und ließen seinen Geist wach werden. Er würde Lügen müssen um sich zu befreien, nun jedes Mittel war ihm Recht um das Ziel seines Herren zu erreichen.
Ein Gebet würde helfen die Zeit in der Zelle zu überdauern, bis er nach Lameriast eskortiert werden würde, hinter die hohen Mauern der Brug Eisenwart.
So murmelt er folgende Worte:
Gefangen in der Finsterniss
Gefangen in den Klauen des Panthers
Gefangen in meiner eigenen Schwäche
Befreie meine Seele von jeglichem Leid
Befreie meinen Körper von jeglichem Schmerz
Befreie meinen Geist von jeglichem Zweifel
Oh Krathor lenke mein Handeln, lenke mein Geschick. Lass mich nicht verzagen im Angesicht der Hoffnungslosigkeit. Gib mir die Stärke deinen Ansprüchen gerecht zu werden, auf dass dir jede Seele die ich ernte zuteil werden wird und das sadistische Spiel der Götter endlich ein Ende findet.
Auch wenn Lügen aus meinem Munde dringen um meinen Wirt zu befreien, so erzürne dich nicht daran, sondern steh mir bei in den schweren Zeiten die ich, dein Diener durchlebe. Verlasse mich nicht und hülle mich in deine Schwingen ein. Schütze mich und so werde ich dir auf ewig treu Diener sein!
Immer wieder murmelte er diese Worte vor sich hin. Sie stärkten seine Sinne und ließen seinen Geist wach werden. Er würde Lügen müssen um sich zu befreien, nun jedes Mittel war ihm Recht um das Ziel seines Herren zu erreichen.
Zuletzt geändert von Kelzon Tinen am Sonntag 18. April 2010, 12:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Cyr´ltha
Unter den Fingern spürte sie keinen Widerstand mehr als würde sie schweben. Ihr Kopf dröhnte tonlos wie eine Rassel voller panisch schwirrender Hummeln. Irgendwoher klangen die widerlichen Stimmen der Menschen an ihr empfindliches Ohr.
Cyr’Itha war leblos als man sie transportierte und sah scheinbar keinen Grund mehr ihre Lungen zu bemühen. Dafür sahen ihre Lungen genügend Grund sie doch am Leben zu lassen um die störrische, dunkelblaue Bewusstlose nicht so enden zu sehen. Cyr’Ithas Gedanken waren so frei, wie ihr tauber Körper. Ihr war bewusst, dass wenn nicht der Ritter Alatars ihr Dasein nun beenden wollte, so sicherlich der Meister im Nest. Sie hatte nicht vor ihn anzugreifen, nur seinem Hieb ausweichen, doch selbst dafür reichte die vielen Übungen und das harte Training nicht aus. Er erwischte sie wie eine dumme Anfängerin.
Allein vor ihren Lehrmeister treten und ihm sagen zu müssen, dass sie ihn nicht einmal verletzt hatte. Sie würde wahrscheinlich für ihr ganzes Leben nicht mehr den Leth’Axorn verlassen dürfen und am Ende Vater doch nur noch als Gebärmaschine ihres Volkes dienen.
War es da verwunderlich, dass Cyr’Itha keinerlei Lebenswillen mehr hatte? Sie hatte nicht einmal den Wunsch dem Ritter dies büßen zu lassen. Sie hatte nicht den Wunsch wütend zu sein. Sie war gleichgültig, was für sie, oder vielmehr eine Lethra, gleichbedeutend war mit einer endgültigen Aufgabe. Cyr’Itha würde hier in ihrem illustren Gefängnis der Diener Alatars sterben. Eine Lethra weniger. Aber wen kümmerte das schon wenn nicht einmal sie selbst.
Cyr’Itha war leblos als man sie transportierte und sah scheinbar keinen Grund mehr ihre Lungen zu bemühen. Dafür sahen ihre Lungen genügend Grund sie doch am Leben zu lassen um die störrische, dunkelblaue Bewusstlose nicht so enden zu sehen. Cyr’Ithas Gedanken waren so frei, wie ihr tauber Körper. Ihr war bewusst, dass wenn nicht der Ritter Alatars ihr Dasein nun beenden wollte, so sicherlich der Meister im Nest. Sie hatte nicht vor ihn anzugreifen, nur seinem Hieb ausweichen, doch selbst dafür reichte die vielen Übungen und das harte Training nicht aus. Er erwischte sie wie eine dumme Anfängerin.
Allein vor ihren Lehrmeister treten und ihm sagen zu müssen, dass sie ihn nicht einmal verletzt hatte. Sie würde wahrscheinlich für ihr ganzes Leben nicht mehr den Leth’Axorn verlassen dürfen und am Ende Vater doch nur noch als Gebärmaschine ihres Volkes dienen.
War es da verwunderlich, dass Cyr’Itha keinerlei Lebenswillen mehr hatte? Sie hatte nicht einmal den Wunsch dem Ritter dies büßen zu lassen. Sie hatte nicht den Wunsch wütend zu sein. Sie war gleichgültig, was für sie, oder vielmehr eine Lethra, gleichbedeutend war mit einer endgültigen Aufgabe. Cyr’Itha würde hier in ihrem illustren Gefängnis der Diener Alatars sterben. Eine Lethra weniger. Aber wen kümmerte das schon wenn nicht einmal sie selbst.
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Alexyos Rachus
- Beiträge: 0
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:41
Mit gesenkter Klinge in der Hand betrachtete er die Dienerin mit einem Blick, welcher ein Höchstmaß an Abwertung und Enttäuschung widerspiegelte. Die Tatsache, dass Alatar die Quelle der Schöpferkraft war, aus welcher sie erschaffen wurde, ließ ihn nicht einen Augenblick zögern die Rolle der strafenden Hand ihres Vaters einzunehmen.
Gnadenlos fügte er der Lethra eine Schnittverletzung nach der anderen zu; sie sollte die Grenzen ihrer Macht spüren, ihr eigenes Unvermögen holte er mit jedem nachsetzenden Hieb aus ihrem Unbewussten ins Bewusste und offenbarte ihr die Wahrheit, dass man durch die Geburt nicht erhaben genug sein konnte, um unerreichbar in Glaube, Wissen, Macht und Stärke zu sein. Er wollte sie durch diese Lektion aus ihrer Stagnation, welcher sich durch ihren unendlichen Durst nach Anerkennung, Respekt und Ehrfurcht manifestierte, befreien und auf den Pfad der Perfektion zurückbringen.
Nicht einen Augenblick fürchtete er in Anbetracht dessen, was sie sich vor einem effizienter Diener des Herrn geleistet hatte, Konsequenzen durch die hohen Herren. Auf Grund ihrer Abstammung hatte er rücksichtsvoll gehandelt, denn wäre sie ein Mensch gewesen, hätte dieser längst seinen Kopf zwsichen den Beinen gehabt.
Er warf einen letzten Blick auf die Lethra und hoffte insgeheim um ihr Überleben und dass jenes Wesen, welches versagt hatte, erkennen würde, dass stets der effizientere Diener der bessere Diener ist und somit auch der nutzvolle in den Augen Alatars, welcher nur den Besten unter seinen Untertanen große Aufgaben zuteil werden ließ, und mit jenen den Stellenwert des jeweils hierfürAuserwählten unterstrich.
Gnadenlos fügte er der Lethra eine Schnittverletzung nach der anderen zu; sie sollte die Grenzen ihrer Macht spüren, ihr eigenes Unvermögen holte er mit jedem nachsetzenden Hieb aus ihrem Unbewussten ins Bewusste und offenbarte ihr die Wahrheit, dass man durch die Geburt nicht erhaben genug sein konnte, um unerreichbar in Glaube, Wissen, Macht und Stärke zu sein. Er wollte sie durch diese Lektion aus ihrer Stagnation, welcher sich durch ihren unendlichen Durst nach Anerkennung, Respekt und Ehrfurcht manifestierte, befreien und auf den Pfad der Perfektion zurückbringen.
Nicht einen Augenblick fürchtete er in Anbetracht dessen, was sie sich vor einem effizienter Diener des Herrn geleistet hatte, Konsequenzen durch die hohen Herren. Auf Grund ihrer Abstammung hatte er rücksichtsvoll gehandelt, denn wäre sie ein Mensch gewesen, hätte dieser längst seinen Kopf zwsichen den Beinen gehabt.
Er warf einen letzten Blick auf die Lethra und hoffte insgeheim um ihr Überleben und dass jenes Wesen, welches versagt hatte, erkennen würde, dass stets der effizientere Diener der bessere Diener ist und somit auch der nutzvolle in den Augen Alatars, welcher nur den Besten unter seinen Untertanen große Aufgaben zuteil werden ließ, und mit jenen den Stellenwert des jeweils hierfürAuserwählten unterstrich.
Zuletzt geändert von Alexyos Rachus am Dienstag 20. April 2010, 14:04, insgesamt 2-mal geändert.
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Xunavinylene
Unruhig warf sie ihren Kopf von einer auf die andere Seite, ihr schlaf war nicht tief und vorallem nicht erholsam.
Immer wieder schreckte sie auf und sah sich in der kleinen Niesche um in der sie schlief. Irgendetwas war komisch im Unterschlupf.
Sie hatte niemanden gesehen, den ganzen Abend nicht und vorallem ihr Anhängsel hatte sie nicht gesehen, auch ihr Geruch war ihr nicht in die Nase gestiegen.
Wo war die Lethra... dass sie ihr fern blieb?
Sie strich sich abermals durch die Haare hindurch und strich über ihre Nacken die Striemen darauf nachfahren. Bevor sie sich erneut in den Bettstatt in der Nische legte.
Dann kam es wie ein Schlag über sie, die Augen drehten sich nach innen und das weis dominierte ihre Augen, bevor es hinüberschwappte hin zu einem schwarzen und roten Strudel der sie ganz einnahm, ihre Haare zum flattern brachte und die Macht des Vaters auf sie einströmten lies.
Sie erblickte eine riesige Burg in mitten eines Waldes. Sie flog darüber hinweg und sah wie der Frühling das Land für sich einnahm. Jene Burg war auf Lameriast das wusste sie und es war jene Burg der Menschen die sich Eisenwart nannte.
Ihr Geist flog weiter und weiter über das Gebiet bis ihre Augen etwas entdeckten, sie konzentrierte ihren Blick darauf und dann... dann wurde alles schwarz um sie herum, der Schmerz und der Hass. So unentlicher Hass nahmen von ihr Besitz ein. Doch der Schmerz begann den Hass nach und nach auszulöschen. Ihr Körper schmerzte und es fühlte sich an, als wäre kein Fleisch mehr an ihrem Körper haftend und das warme Blut umschwappte sie wie ein See. Sie öffnete die Augen und sah einen Mann einen ihr unbekannten Mann doch er trug die Zeichen eines Ritters, er war mit Blut bespritz und das Schwert in seiner Hand hatte ihren gefühlten Körper gerichtet.
Mit einem lauten spitzen Schrei begab sich ihre Seele zurück in ihren Körper, der Schmerz haftet noch an ihr und lies sie aus der Nase bluten. Frisches Blut tropfte hinab auf ihren Schoß und verlor sich zwischen dem weisen Lacken mit dem sie ihren Leib bedeckte.
Etwas schreckliches war geschehen, etwas was hätte nie geschehen dürfen.
Sie musste aufbrechen... sofort.
Immer wieder schreckte sie auf und sah sich in der kleinen Niesche um in der sie schlief. Irgendetwas war komisch im Unterschlupf.
Sie hatte niemanden gesehen, den ganzen Abend nicht und vorallem ihr Anhängsel hatte sie nicht gesehen, auch ihr Geruch war ihr nicht in die Nase gestiegen.
Wo war die Lethra... dass sie ihr fern blieb?
Sie strich sich abermals durch die Haare hindurch und strich über ihre Nacken die Striemen darauf nachfahren. Bevor sie sich erneut in den Bettstatt in der Nische legte.
Dann kam es wie ein Schlag über sie, die Augen drehten sich nach innen und das weis dominierte ihre Augen, bevor es hinüberschwappte hin zu einem schwarzen und roten Strudel der sie ganz einnahm, ihre Haare zum flattern brachte und die Macht des Vaters auf sie einströmten lies.
Sie erblickte eine riesige Burg in mitten eines Waldes. Sie flog darüber hinweg und sah wie der Frühling das Land für sich einnahm. Jene Burg war auf Lameriast das wusste sie und es war jene Burg der Menschen die sich Eisenwart nannte.
Ihr Geist flog weiter und weiter über das Gebiet bis ihre Augen etwas entdeckten, sie konzentrierte ihren Blick darauf und dann... dann wurde alles schwarz um sie herum, der Schmerz und der Hass. So unentlicher Hass nahmen von ihr Besitz ein. Doch der Schmerz begann den Hass nach und nach auszulöschen. Ihr Körper schmerzte und es fühlte sich an, als wäre kein Fleisch mehr an ihrem Körper haftend und das warme Blut umschwappte sie wie ein See. Sie öffnete die Augen und sah einen Mann einen ihr unbekannten Mann doch er trug die Zeichen eines Ritters, er war mit Blut bespritz und das Schwert in seiner Hand hatte ihren gefühlten Körper gerichtet.
Mit einem lauten spitzen Schrei begab sich ihre Seele zurück in ihren Körper, der Schmerz haftet noch an ihr und lies sie aus der Nase bluten. Frisches Blut tropfte hinab auf ihren Schoß und verlor sich zwischen dem weisen Lacken mit dem sie ihren Leib bedeckte.
Etwas schreckliches war geschehen, etwas was hätte nie geschehen dürfen.
Sie musste aufbrechen... sofort.