Das Leben als Vogelfreie
„Ein gutes Jahr ist nun vergangen seit ich mich der Bande im Hafenviertel angeschlossen habe. Und -Wunder, oh Wunder- noch immer fühle ich mich dort sauwohl.
In den letzten Monaten ist viel Geschehen, zuviel als dass man alles erzählen könnte.
Ich habe mich zu Kimroths rechter Hand hochgearbeitet und unterstütze ihn tatkräftig.
Unsere Stellung im Rahaler Hafenviertel ist gefestigt und die Taverne 'Zur feuchten Meerjungfrau' läuft gut, oft sitzen wir abends bei Gästen und amüsieren uns.
Viele neue Gesichter sind zu uns gestoßen, aber fast genauso viele haben uns verlassen.
Zu den inzwischen nicht mehr ganz so neuen Gesichtern zählen auch die Rysk Brüder. Zum einen haben wir da Thorgan, der Frauenheld und jüngere Bruder und dann ist da noch Katarn, der Söldnerhauptmann. Er macht den besonneneren Eindruck von beiden.
Dann gibt es noch Lorne… Er ist fast so schlimm wie Kaim. Einfach unglaublich, dass es mehr als einer von dieser Sorte Mann gibt.
Und natürlich ist da noch Nalock ’das Reh’, ich würde ihn mit dem Wort Chaot beschreiben.
Erst vor wenigen Tagen hatte er die glorreiche Idee einen Laden zu überfallen. Das Ganze war ein einziger Reinfall, zumal er am Ende noch den Vogel abgeschossen hat und mich bei meinem Namen nannte. Nun kann ich nie wieder ohne Verkleidung bei meiner Schneiderin einkaufen, dass ist wirklich wirklich schrecklich.“
, mit einem Lächeln legt sie die Feder beiseite und klappt das Buch zu. Es wird wieder in das Versteck in der riesigen Blumenvase gelegt und eine fröhliche Melodie summend verlässt Hannah ihren Keller und macht sich auf ins Rahaler Hafenviertel.
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„sein leib soll frei und erlaubt sein allen leuten und thieren, den vögeln in den lüften, den vischen im waßer, so daß niemand gegen ihn einen frevel begehen kann, dessen er büßen dürfe“
– Wigand, Das femgericht Westphalens. Hamm 1825. S. 436 zitiert bei Grimm S. 59.
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[OOC: Die anderen Vogelfreien ist dazu eingeladen auch ein bisschen was zu schreiben =) ]
'Frei wie ein Vogel'
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Hannah
- Beiträge: 19
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
'Frei wie ein Vogel'
Zuletzt geändert von Hannah am Sonntag 7. März 2010, 15:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Emily Lucian
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Kimroth Gruenfels
- Beiträge: 951
- Registriert: Freitag 11. Januar 2008, 21:57
Don Verde nennt man mich nun - den König der Unterwelt - jeder im Untergrund kennt meinen Namen - den Namen der Familie, die andernorts gern "die Vogelfreien" genannt wird. Schräge Vögel sind wir zweifellos, und wir sind gut in dem, was wir tun.Forum für allgemeines Rollenspiel - kein OOC erwünscht
Söldner, Haudegen, Schutzgelderpresser - Informationssammler - Handelsgesellschaft mit Verbindungen überallhin. Ohja, wir haben es weit gebracht, und wir beherrschen den markt - den Untergrund.
Jeder Einzelne leistet seinen Teil - trägt zum Ganzen bei. Sie sind, und sie waren nie, untergebene Soldaten, sie waren stets meine Brüder und Schwestern - Menschen, welche ihren Weg gehen und das Ziel vorantreiben.
Ich bin davon überzeugt, dass viele Neue zu uns stoßen werden, ich bin davon überzeugt, dass wir diese Position beibehalten können. Die Welt braucht uns, denn wir stehen sowohl mit einem Bein überall drin, mit dem anderen aber draußen. Für uns zählt nur der Profit, unsere eigene Wirtschaft - und uns interessieren die fanatischen Ansichten, welche zum Krieg führen nur, indem wir für den Meistbietenden auf das Schlachtfeld ziehen.
Rahal allerdings ist nun unsere Heimat, unser Operationsgebiet, und damit hat Rahal seinen Vorteil durch uns stets. Wir sind von einem kleinen wüsten Haufen herangereift zu einem Großunternehmen.
Wir sind - trotz alledem - frei wie der Wind, und wir nehmen uns die Freiheit, das zu tun, wonach uns der Sinn steht!
-
Jonathan
Als selbsternannter Archivar, betrachtete er es als seine Aufgabe, die Tagebücher der Gauner auf dem neuesten Stand zu halten.
Jene Ansammlung von Berichten, die zwar etwas schmuddelig, dennoch ein Vermögen wert waren. Und welche die ach so zivilisierten Regimentler und rahaler Gardisten in Staunen versetzen und wütende Schamesröte in ihr Gesicht stiegen ließe.
Dort fanden sich, abgesehen von den üblichen Berichten, auch Kommentare zu seiner Meinung nach wichtigen Persönlichkeiten.
Vom Apotheker und Statthalter Stranamorius, über den kürzlich gewählten Bürgermeister Bajards Bertholdt Arken, bis hin zu Personen wie dem Magier Arenvir aus Adoran.
Er versuchte stets objektiv zu bleiben, was ihm besonderss bei der Baronin Mariella von Dornwald schwer fiel. Am liebsten hätte er etwas geschrieben wie : "Dumme, eingebildete, hochnäsige Dirne! Ich hasse sie! Ich hasse sie ! Ich hasse sie!
Irgendwann mache ich sie noch einmal zu meiner Sklavin und dann darf sie meine Füße küssen!"
Aber nein, er war ja ein Profi...
Es fanden sich auch Kommentare zu Personen, die als Verbündete betrachtet wurden, oder bei denen es ratsam war, sie nicht zu überfallen.
Er musste schmunzeln, als er mal wieder über einen seiner fiesen Kommentare las:
"Thorgan heult wie ein Kleinkind, wenn man Christoph Spitz oder Bertholdt Arken weh tut, weil er dort gerne einkauft...
die Ente ist ein Weichei..."
Er überflog noch die Berichte der letzten Tage, machte hier und dort noch ein paar Ergänzungen und verstaute die Tagebücher dann wieder in ihrem Versteck.
Liebes Tagebuch
Der heutige Tag war von Überfällen geprägt.
Erst haben Rehlein, Entchen, Mäuslein und ich erfolgreich die Heilerin Liliana und einen bereits verwundeten Schergen Rafaels offenkundig bedroht. Wir hätten sie zwar ruhig fieser bearbeiten können, aber es stand zu befürchten, dass Wachen kommen. Hoffentlich erstatten sie bei ihrem Sire bericht und lernen daraus...
Danach haben wir die nächst beste Person bei Bajard überfallen.
Es war eine Kriegerin Namens Kalindra, die von einem Bären begleitet wurde. Sie ist anscheinend etwas verrückt, denn hat sie uns, obwohl wir sie zu viert umringten, angegriffen!
Leider mussten wir ihren Bären töten, aber sie war selbst Schuld und es wurden ein paar Münzen erbeutet.
Am späteren Abend verschlug es die Maus und mich wieder nach Bajard um jemanden zu Überfallen. Leider standen an der Palisade nur zwei Wehrler, Bravan Mandark, so wie Frau Sol. Kurze Zeit später stieß Hannah zu uns. Wir versuchten die Füchsin als Geisel zu benutzen und ein paar Münzen oder sonst etwas zu erpressen. Hat leider nicht ganz funktioniert und alles endete... naja, sehr seltsam und schwer beschreibbar.
Dennoch schulde ich Hannah mindestens einen neuen Mantel.
Ausserdem sollte man den Wehrlern etwas Benehmen einprügeln.
Andererseits leiden die auch so schon genug...
Später stieß ich bei meinem nächtlichen Spatziergang in den Sumpfkavernen auf einen Anguren!
Amüsantes Volk, ich habe kein Wort verstanden, von dem was er gebrabbelt hat.
Ich glaube er hat mich auch nicht verstanden.
Er weigerte sich auf jeden Fall die 'Höhlenjagdgebühr' zu bezahlen.
Also musste ich ihn mit einem Trank einfrieren und mir sein Gold nehmen.
Ansonsten lässt sich nur Sagen, dass die Aufträge der Informationsbeschaffung über Düstersee und Herrn Schwarzmourne langweilig sind. Falls jemand etwas nützliches für mich hat... bitte her damit, ich will den lächerlichen Auftrag abschließen.
Und die Versteigerung des Blutkobolds stammt übrigens von mir...
Vielleicht beißt ja ein Trottel an und bringt ein paar Kronen vorbei...
Jene Ansammlung von Berichten, die zwar etwas schmuddelig, dennoch ein Vermögen wert waren. Und welche die ach so zivilisierten Regimentler und rahaler Gardisten in Staunen versetzen und wütende Schamesröte in ihr Gesicht stiegen ließe.
Dort fanden sich, abgesehen von den üblichen Berichten, auch Kommentare zu seiner Meinung nach wichtigen Persönlichkeiten.
Vom Apotheker und Statthalter Stranamorius, über den kürzlich gewählten Bürgermeister Bajards Bertholdt Arken, bis hin zu Personen wie dem Magier Arenvir aus Adoran.
Er versuchte stets objektiv zu bleiben, was ihm besonderss bei der Baronin Mariella von Dornwald schwer fiel. Am liebsten hätte er etwas geschrieben wie : "Dumme, eingebildete, hochnäsige Dirne! Ich hasse sie! Ich hasse sie ! Ich hasse sie!
Irgendwann mache ich sie noch einmal zu meiner Sklavin und dann darf sie meine Füße küssen!"
Aber nein, er war ja ein Profi...
Es fanden sich auch Kommentare zu Personen, die als Verbündete betrachtet wurden, oder bei denen es ratsam war, sie nicht zu überfallen.
Er musste schmunzeln, als er mal wieder über einen seiner fiesen Kommentare las:
"Thorgan heult wie ein Kleinkind, wenn man Christoph Spitz oder Bertholdt Arken weh tut, weil er dort gerne einkauft...
die Ente ist ein Weichei..."
Er überflog noch die Berichte der letzten Tage, machte hier und dort noch ein paar Ergänzungen und verstaute die Tagebücher dann wieder in ihrem Versteck.
Liebes Tagebuch
Der heutige Tag war von Überfällen geprägt.
Erst haben Rehlein, Entchen, Mäuslein und ich erfolgreich die Heilerin Liliana und einen bereits verwundeten Schergen Rafaels offenkundig bedroht. Wir hätten sie zwar ruhig fieser bearbeiten können, aber es stand zu befürchten, dass Wachen kommen. Hoffentlich erstatten sie bei ihrem Sire bericht und lernen daraus...
Danach haben wir die nächst beste Person bei Bajard überfallen.
Es war eine Kriegerin Namens Kalindra, die von einem Bären begleitet wurde. Sie ist anscheinend etwas verrückt, denn hat sie uns, obwohl wir sie zu viert umringten, angegriffen!
Leider mussten wir ihren Bären töten, aber sie war selbst Schuld und es wurden ein paar Münzen erbeutet.
Am späteren Abend verschlug es die Maus und mich wieder nach Bajard um jemanden zu Überfallen. Leider standen an der Palisade nur zwei Wehrler, Bravan Mandark, so wie Frau Sol. Kurze Zeit später stieß Hannah zu uns. Wir versuchten die Füchsin als Geisel zu benutzen und ein paar Münzen oder sonst etwas zu erpressen. Hat leider nicht ganz funktioniert und alles endete... naja, sehr seltsam und schwer beschreibbar.
Dennoch schulde ich Hannah mindestens einen neuen Mantel.
Ausserdem sollte man den Wehrlern etwas Benehmen einprügeln.
Andererseits leiden die auch so schon genug...
Später stieß ich bei meinem nächtlichen Spatziergang in den Sumpfkavernen auf einen Anguren!
Amüsantes Volk, ich habe kein Wort verstanden, von dem was er gebrabbelt hat.
Ich glaube er hat mich auch nicht verstanden.
Er weigerte sich auf jeden Fall die 'Höhlenjagdgebühr' zu bezahlen.
Also musste ich ihn mit einem Trank einfrieren und mir sein Gold nehmen.
Ansonsten lässt sich nur Sagen, dass die Aufträge der Informationsbeschaffung über Düstersee und Herrn Schwarzmourne langweilig sind. Falls jemand etwas nützliches für mich hat... bitte her damit, ich will den lächerlichen Auftrag abschließen.
Und die Versteigerung des Blutkobolds stammt übrigens von mir...
Vielleicht beißt ja ein Trottel an und bringt ein paar Kronen vorbei...
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Nalock Maron
- Beiträge: 0
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Nalock, jenen Mann zu beschreiben ist nicht einfach, er ist einer der Menschen die die Freiheit mehr lieben wie alles andere auf der Welt, zumindest fast!
Seit einiger zeit gab es mehr in seinen Leben, etwas wofür er alles Opfern würde, und bereit war es zu tun! Für Kimroth würde er in den Tod gehen, das hatte er bereits bewiesen als er das Leben Kimroth's über sein eigenes stellte jedoch für Iriel würde er noch so unendlich weiter gehen!
Für aussenstehende war kaum zu erkennen das ER der Kontakt zu den Elstern war, einer aufstrebenden macht, wenn auch nur eine Kopie der Vogelfreien, dier allerdings immer eigener wurde.Für ausenstehende die ihn sahen war er der Kellner, der immer Informationen munter ein und verkaufte ohne einen Hehl daraus zu machen, egal an wenn solange das gold stimmte.
Mancher erlebten ihn auch als Schatten im wald, als schützen der auf ahnungslose reisende Lauert um jene zu überfallen, aber jene Zeit war irgendwie vorbei, in letzter zeit Überfielen sie immer nur noch in Grossgruppen von manchmal 7 oder 8 Leuten die anderen, hatten aber auch entsprechend hohe Ziele!
Auch wenn jene selten ereicht wurden, so hatte er doch durch die überfälle ein sehr abeitsleichtes Leben, von der Kellnerei einmal abgesehen, die seinen Lebensstandart, oder eher Weinkonsum so oder so nicht decken konnte!
Für die die ihn kannten war er ein treuer und Loyaler freund der half wo es ging und sich nicht zuschade war auch mal härter mit anzupacken, oder arbeiten auszuführen gegen die sich andere gesträubt hätten!
Er war darüber hinaus noch die beste adresse wenn man irgendetwas Anstellen wollte da er immer mitmachte, egal wie hoch die erfolgsaussichten waren! So schätzte er sich selbst als geschätztes mitglied der Unterwelt ein und war mit seinen Leben zufrieden, auch wenn er sich erstmal in adoran nicht sehen lassen durfte!
Seit einiger zeit gab es mehr in seinen Leben, etwas wofür er alles Opfern würde, und bereit war es zu tun! Für Kimroth würde er in den Tod gehen, das hatte er bereits bewiesen als er das Leben Kimroth's über sein eigenes stellte jedoch für Iriel würde er noch so unendlich weiter gehen!
Für aussenstehende war kaum zu erkennen das ER der Kontakt zu den Elstern war, einer aufstrebenden macht, wenn auch nur eine Kopie der Vogelfreien, dier allerdings immer eigener wurde.Für ausenstehende die ihn sahen war er der Kellner, der immer Informationen munter ein und verkaufte ohne einen Hehl daraus zu machen, egal an wenn solange das gold stimmte.
Mancher erlebten ihn auch als Schatten im wald, als schützen der auf ahnungslose reisende Lauert um jene zu überfallen, aber jene Zeit war irgendwie vorbei, in letzter zeit Überfielen sie immer nur noch in Grossgruppen von manchmal 7 oder 8 Leuten die anderen, hatten aber auch entsprechend hohe Ziele!
Auch wenn jene selten ereicht wurden, so hatte er doch durch die überfälle ein sehr abeitsleichtes Leben, von der Kellnerei einmal abgesehen, die seinen Lebensstandart, oder eher Weinkonsum so oder so nicht decken konnte!
Für die die ihn kannten war er ein treuer und Loyaler freund der half wo es ging und sich nicht zuschade war auch mal härter mit anzupacken, oder arbeiten auszuführen gegen die sich andere gesträubt hätten!
Er war darüber hinaus noch die beste adresse wenn man irgendetwas Anstellen wollte da er immer mitmachte, egal wie hoch die erfolgsaussichten waren! So schätzte er sich selbst als geschätztes mitglied der Unterwelt ein und war mit seinen Leben zufrieden, auch wenn er sich erstmal in adoran nicht sehen lassen durfte!
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Hannah
- Beiträge: 19
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
In letzter Zeit ist einiges nicht so gelaufen wie geplant.
Nalock wurde wieder einmal gefangen genommen, Saremus wurde von einem Templer Alatars niedergestochen und mit Hilfe einer Lethra wieder geheilt.
Genau diese Lethra sucht uns seit dem öfters auf. Ihr Benehmen ist in manchen Situationen äußerst merkwürdig. Erst gestern Nacht beobachteten Katarn und ich, wie die junge Lethra Stofffetzen überall auf den Straßen Rahals verteilte und mit einem Lockruf ‚Put,put,put’ versuchte eine Schneiderin zu jagen.
Ihr in der nächsten Zeit menschliches Verhalten näher zu bringen wird noch ein schwieriges Unterfangen.
Dann gab es unseren Versuch jemanden aufzugreifen, welcher ziemlich schief gelaufen ist.
Am Ende des Vorhabens habe ich alle ziemlich wütend stehen gelassen und bin zurück zur Taverne.
Ich hätte vielleicht nicht ganz so missgelaunt reagieren sollen, aber mich einfach eine Straße auf und ab rennen zu lassen, während alle anderen (nagut, fast alle…Thorgan und Katarn waren noch da) irgendwo anders hingehen, war mir dann doch ein wenig zu chaotisch.
Apropos Thorgan und Katarn…Die beiden haben sich -es ist schwer zu glauben- ziemlich in den Haaren gehabt. Ente hat eine alte Freundin von sich niedergeschlagen und entführt. Er wollte Gold von ihrem neuen Liebsten erpressen. Das Ganze lief natürlich auch nicht wie geplant ab. Jedenfalls haben sich
Mein Glück will ich meinen, denn sonst hätte Thorgan nicht viel für mich aus seinem Bruder herauskitzeln können. Ich hatte ihn nämlich gebeten Katarn auszuhorchen. So ein bisschen funkte es zwischen uns, aber ich war mir zu unsicher um die Initiative zu ergreifen. Das Ausschlaggebende war wohl der besondere Dolch aus Diamant, den er mir geschenkt hatte. So etwas verschenkt man ja nicht einfach so.
Ich bin ziemlich auf die Reaktionen der Anderen gespannt,wenn sie uns zusammen sehen.
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Wir stehen in dunklen Ecken, streifen über den Markt.
Wir wissen ganz genau, wer was zu bieten hat.
Was lose in den Taschen oder achtlos unversperrt,
wechselt den Besitzer - uns ein warmes Mahl beschert.
Versteckt in finsteren Wäldern, lauern wir dem, der verirrt,
wird seines Guts beraubt, wenn er sich auch ziert.
Wir flüchten vor den Häschern, die man nach uns ausgesandt.
Der Steckbrief unserer Bilder ist im ganzen Land bekannt.
Wir sind frei wie die Vögel!
Wir sind vogelfrei!
Wir ziehen mit ihnen im Winde!
Wohin ist einerlei!
Wir haben schon in tiefer Nacht, des Grafen Maid gestohlen
und für ein Lösegeld durfte er sie wieder holen.
Wir gaben schon dem Schäfer, mächtig Schnaps und mächtig Wein.
Als er betrunken schlief, wurde seine Herde klein.
Wir schmuggelten verbotene Ware durch das Land.
Falschgeld gaben wir von Hand zu Hand.
An Väter schöner Töchter den Heiratswunsch entsandt,
und mit der Aussteuer nach der Hochzeit durchgebrannt.
Hin und wieder kann's geschehen, dass man einen erwischt.
Der baumelt am Galgen, bis sein Leben erlischt.
Doch wollen wir uns nicht grämen, denn der Lohn ist frei zu sein,
wir gedenken seiner bei 'ner guten Flasche Wein.
Wir sind frei wie die Vögel!
Wir sind vogelfrei!
Wir ziehen mit ihnen im Winde!
Wohin ist einerlei!
[Schandmaul-Vogelfrei]
[Wer Grammatik- oder Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten]
Zuletzt geändert von Hannah am Freitag 26. März 2010, 22:10, insgesamt 1-mal geändert.
-
Hannah
- Beiträge: 19
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
*Zufrieden lässt sie sich in ihrem gemütlichen Zimmerchen in Steenbrak auf einen Stuhl sinken und rückt an den Tisch heran. Zuvor hat sie ihr eigenes Tagebuch aus dem sicheren Versteck gezogen und beginnt nun mit Feder und Tinte zu schreiben.*
Es ist viel Zeit vergangen seit ich das letzte Mal Zeit gefunden habe etwas zu schreiben.
Und genauso viel ist auch passiert. Ich war einige Wochen weg, mich um einige Angelegenheiten kümmern, und schon haben wir zig neue Vogelfreie. Dafür sind einige andere auf Reisen. Es freut mich dennoch zu sehen wie gut der Zusammenhalt ist. Kim ist auch von seiner Reise zurückgekehrt und nun können wir ein wenig Ordnung in das Chaos bringen.
Melcher organisierte in der letzten Woche ein Kampfturnier mit Wetten. Es war recht unterhaltsam, obwohl ich wenig mitbekommen hatte, da ich die Gäste verköstigt habe. Kaum zu glauben wie hoch die Nachfrage nach gutem Wein ist. Darum muss ich mich unbedingt kümmern. Der Abend hat sich für mich gelohnt, auch wenn ich aus meiner Wette auf Katarn nur läppische 350 Münzen gewonnen habe. Ich kann nur von Glück reden, dass er gewonnen hat sonst wären wundervolle 4 Kronen verschwendet worden.
Vor wenigen Tagen habe ich mich mit Saremus zusammengesetzt und wir haben unseren Plan für die nächste Zeit besprochen. Besser gesagt er hat gesprochen und ich geschrieben. Ich musste mit Erschrecken feststellen, dass mein Gedächtnis doch nicht so gut ist wie ich immer dachte. Obwohl wir vor meiner Reise darüber gesprochen haben, hatte ich alles vergessen.
Ich sollte mich mal beim Apotheker erkundigen ob es ein Mittelchen gegen ein schlechtes Gedächtnis gibt.
Apropos Mittelchen… Gestern Abend traf ich auf Sanbor Hidory. Jetzt weiß ich wenigstens wer in der Schenke das Zimmer gemietet hat. Ich hatte ein wenig gehofft er würde mich nicht mehr erkennen. Bei unserem letzten Zusammentreffen durfte ich mich an seinen Haaren austoben und habe sie ihm gefärbt. In einem ganz dezenten Rot-Ton. Ich war ziemlich verblüfft, als er auf meinem Vorschlag es erneut zu versuchen eingegangen ist. Naja…Selbst Schuld kann ich da nur sagen. Ich hab in meiner Truhe in der Bank von Bajard ein wenig herum gestöbert und ein Tongefäß mit altem Haarfärbepulver gefunden. Leider war es nicht beschriftet und somit hatte ich keine Ahnung welche Farbe dabei herauskommen würde. Das hab ich ihm natürlich nicht verraten. Nach der ganzen Arbeit und einem kurzen Zwischenfall hab ich aus dem Augenwinkel bemerkt, dass seine Haare anfingen zu qualmen. Ich schickte ihn zum auswaschen und machte mich dezent aus dem Staub. Man weiß ja nie wie Männer so auf grüne Haare reagieren.
Ich hab es ja kommen sehen. Freilich reagierte er nicht positiv darauf und ich glaube auch alle meine Versuche ihm diese hässlich leuchtend grüne Haarfarbe mit allen Möglichen Schmeicheleien schmackhaft zu reden sind gescheitert. Der hatte sich ein wenig gereizt zurückgezogen. Mal sehn ob er sich noch mal die Haare von mir färben lässt. Da freu ich mich schon richtig drauf.
*Abrupt richtet sie sich gerade und schielt zur Uhr die an dem bröckeligem Mauerwerk hängt. Das mit grünem Leder eingebundene Buch wird zusammengeklappt und wieder sicher in dem Versteck verstaut ehe sie Steenbrak verlässt um sich ihren Aufträgen zu widmen.*
Es ist viel Zeit vergangen seit ich das letzte Mal Zeit gefunden habe etwas zu schreiben.
Und genauso viel ist auch passiert. Ich war einige Wochen weg, mich um einige Angelegenheiten kümmern, und schon haben wir zig neue Vogelfreie. Dafür sind einige andere auf Reisen. Es freut mich dennoch zu sehen wie gut der Zusammenhalt ist. Kim ist auch von seiner Reise zurückgekehrt und nun können wir ein wenig Ordnung in das Chaos bringen.
Melcher organisierte in der letzten Woche ein Kampfturnier mit Wetten. Es war recht unterhaltsam, obwohl ich wenig mitbekommen hatte, da ich die Gäste verköstigt habe. Kaum zu glauben wie hoch die Nachfrage nach gutem Wein ist. Darum muss ich mich unbedingt kümmern. Der Abend hat sich für mich gelohnt, auch wenn ich aus meiner Wette auf Katarn nur läppische 350 Münzen gewonnen habe. Ich kann nur von Glück reden, dass er gewonnen hat sonst wären wundervolle 4 Kronen verschwendet worden.
Vor wenigen Tagen habe ich mich mit Saremus zusammengesetzt und wir haben unseren Plan für die nächste Zeit besprochen. Besser gesagt er hat gesprochen und ich geschrieben. Ich musste mit Erschrecken feststellen, dass mein Gedächtnis doch nicht so gut ist wie ich immer dachte. Obwohl wir vor meiner Reise darüber gesprochen haben, hatte ich alles vergessen.
Ich sollte mich mal beim Apotheker erkundigen ob es ein Mittelchen gegen ein schlechtes Gedächtnis gibt.
Apropos Mittelchen… Gestern Abend traf ich auf Sanbor Hidory. Jetzt weiß ich wenigstens wer in der Schenke das Zimmer gemietet hat. Ich hatte ein wenig gehofft er würde mich nicht mehr erkennen. Bei unserem letzten Zusammentreffen durfte ich mich an seinen Haaren austoben und habe sie ihm gefärbt. In einem ganz dezenten Rot-Ton. Ich war ziemlich verblüfft, als er auf meinem Vorschlag es erneut zu versuchen eingegangen ist. Naja…Selbst Schuld kann ich da nur sagen. Ich hab in meiner Truhe in der Bank von Bajard ein wenig herum gestöbert und ein Tongefäß mit altem Haarfärbepulver gefunden. Leider war es nicht beschriftet und somit hatte ich keine Ahnung welche Farbe dabei herauskommen würde. Das hab ich ihm natürlich nicht verraten. Nach der ganzen Arbeit und einem kurzen Zwischenfall hab ich aus dem Augenwinkel bemerkt, dass seine Haare anfingen zu qualmen. Ich schickte ihn zum auswaschen und machte mich dezent aus dem Staub. Man weiß ja nie wie Männer so auf grüne Haare reagieren.
Ich hab es ja kommen sehen. Freilich reagierte er nicht positiv darauf und ich glaube auch alle meine Versuche ihm diese hässlich leuchtend grüne Haarfarbe mit allen Möglichen Schmeicheleien schmackhaft zu reden sind gescheitert. Der hatte sich ein wenig gereizt zurückgezogen. Mal sehn ob er sich noch mal die Haare von mir färben lässt. Da freu ich mich schon richtig drauf.
*Abrupt richtet sie sich gerade und schielt zur Uhr die an dem bröckeligem Mauerwerk hängt. Das mit grünem Leder eingebundene Buch wird zusammengeklappt und wieder sicher in dem Versteck verstaut ehe sie Steenbrak verlässt um sich ihren Aufträgen zu widmen.*