Thorgan im Wunderland - Werdegang eines Kriegers

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Thorgan Rysk
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Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Thorgan im Wunderland - Werdegang eines Kriegers

Beitrag von Thorgan Rysk »

Wiedermal sass Thorgan in der Feuchten Meerjungfrau bei einer seiner Lieblingsbeschäftigungen, SAUFEN. Ein Bier folgte nach dem anderen, es wurde geredet, gescherzt, und gelacht. Auch die ein oder andere Pfeife wurde geraucht. Schön langsam aber sicher leerte sich die Taverne und nach einigen Stunden war auch der letze Gast nachhause oder schlafen gegangen. Mittlerweile beim zehnten Bier angelangt trank er jenes noch aus und stellte die Flasche dann lautstark neben sich auf den Tisch. Zufrieden nickte er, als er mit seiner Hand in die Tasche griff und dort noch ein kleines Bröckchen Wildkraut ertastete. "Einen für den Weg kann ja nicht schaden." murmelte er. Flink wurde die Pfeife gestopft und in den Mund gesteckt, die Öllampe ausgedämpft und die Taverne verschlossen. Mit dem Glimmstengel noch im Mund, spazierte er fröhlichen Summens auf den Lippen durch die Strassen von Rahal richtung Kutsche. Durch das Kraut schien er den Sinn für die Realität verloren zu haben und er stolzierte in seiner Traumwelt herum.


Die Traumwelt

Überall waren Bunte Häuser, der Weg war aus Gold gepflastert und ein kleiner Gnom mit rosa Hütchen wies ihm den Weg. Thorgan lief glückseelig dem Gnom hinterher welcher ihn zu einem Fluss brachte der vollkommen aus Bier bestand. Dort war ein kleinens Floss an einem Pfahl angebunden und der Gnom meinte mit krächzender Stimme. "Steig ein mein Kind, hab keine Angst." ohne zu zögern gehorchte er ihm und stieg in das Floss womit die Wilde Fahrt begann. Der Bierfluss war nicht gerade ziemperlich, die Ströumg war stark und hin und wieder ragten Felsen aus dem Wasser oder vom Wind umgeschmissene Bäume. Sie näherten sich einem Tunnel und es wurde dunkel, Thorgan konnte nichts mehr erkennen überall wo er hinsah war es schwarz.


Die Realität - oder auch, was wirklich geschah

Thorgan folgte einem weissen Kaninchen welches in der Nähe der Kutsche auf dem Wegrand herumhoppelte und als er sich jenem näherte wich es ängstlich davon. Er folgte ihm ein gutes weites Stück, die Kutsche war schon lang nicht mehr zu sehen. Immer weiter und weiter lief er dem Kanchinen nach, welches wohl seinen Bau in der Nähe eines Flusses hatte.
Dem Bierfluss aus Thorgans Phantasie.
Denn was wirklich passierte ist, dass er in den Fluss fiel, als er auf einem nassen Stein ausrutsche und durch die Strömung Flussabwärts getrieben wurde. Die Felsen aus seiner Phanatsie gab es jedoch wirklich, denn er schlug ziemlich unsanft mit dem Kopf gegen jene. Plötzlich wurde ihm schwarz vor Augen und er velor das Bewusstsein und trieb wie ein Stück Treibholz mit der Strömung mit.
Als er wieder seine Augen öffnete, lag er auf Fellen gebettet in seinem Keller.
"Wo.... bin ..... ich?
Und.... wer.. seid... ihr..?"
murmelte er dann leise zu Katarn der neben ihm sass und Krankenwache hielt.
Er seufzte schwer und meinte,
"Thorgan, was zum Henker ist nur los mit dir in letzter Zeit? Die dauernde Sauferei und das Wildkraut."
Thorgan sah ihn verwunderten und skeptischen Blicks an und murmelte kurz vor sich her "Thorgan.. Thorgan.."
wieder ein seufzter
"Kannst du dich an gar nichts erinnern?"
innerlich aufgewühlt, lies er langsam seinen Kopf zurück sinken und kippte erneut weg...


Der Weg des Kriegers

Am nächsten Morgen als er aufwachte war er allein weit und breit Niemand da. Die Kellerluke stand offen und Sonnenstrahlen fielen in den sonst düsteren Keller. Gähnend richtete er sich auf und stapfte die Treppen hinauf. Nerugierig sah er sich in dem Haus um, sein Blick viel zu einer Kiste in Die 'Thorgans Zeug' eingeritzt war. Er beugte sich zu jener und und rüttelte am Schloss.. Doch es tat sich nicht da diese verschlossen war. Mit der linken Hand griff er in seine Hosentasche fühlte etwas Metallenes und zog einen Schlüsselbund heraus. verdutzt sah er ihn an und probierte dann einen Schlüssel nach dem andern an dem Schloss.
*klack*
Das Schloss an der Truhe wurde geöffnet und er sah in die Kiste rein.
In jener befanden sich ettliche Pfeile sowie ein roter aus Dämonenknochen gefertigter Kompositbogen.
Plötzlich zuckten seine Augenlider und er sah Bilder vor seinem geistigen Auge. Erinnerungen?....
oder waren es nur Hirngespinste aufgrund seiner Kopfverletzung?
Er sackte zusammen und blieb einige Momente über der Kiste gebeugt liegen.
Als er plötzlich durch das Geräusch von einem Schlüssel der sich im Schloss drehte aus seinem 'Traum' gerissen wurde.
Nachdem er die Augen wieder geöffnet hatte, war der Bogen um seine Schulter gehängt und er sass im Schneidersitz auf dem Boden. Thorgan hielt sich den Kopf und sah sich verwirrt um, als er dann zu Tür blickte und zu Katarn sah welcher gerade beim hereingehen war.
"Grüss dich Bruder, sag mal wieso sitz ich hier am Boden und hab einen Bogen geschultert?"
"Du weist also gar nichts?... Dass du zum Beispiel fast ertrunken wärst,ich dich zufällig gefunden und heim gebracht hab?..."
Thorgan schüttelte den Kopf
"Nein, ich weis nichts mehr von dem Abend."
erneut griff er zu seiner Platzwunde am Kopf und meinte dann ruhig.
"Ich sollte mich wohl mit dem Saufen einschränken."
Katarn nickte hierzu nur still.
"Aber egal, lass uns auf die Jagd gehn ich spann nur schnell den Bogen."
Voller Vorfreude nahm er den Bogen von der Schulter und wollte ihn neu bespannen, doch irgendwas fühlte sich selstam an. Es dauerte erstens viel länger als sonst den Bogen zu bespannen und zudem fiel es ihm schwerer als noch vor einigen Tagen.
"Was geht hier vor...?"
Hektisch griff er zu seinem Köcher schnallte ihn über und lief aus dem Haus richtung Wald. Dort angekommen zog er den Bogen und zielte auf ein Reh.
Der Pfeil flog..... aber nicht weit und vorallem nicht genau. Panisch lief er zurück ins Haus um Katarn davon zu berichten.
"Ich kann nicht mehr mit meinem Bogen umgehen... es ist so.. als hätte ich es nie gelernt."
Seuftzend setzte er sich auf den Boden, nahm den Bogen von der Schulter und verstaute ihn in seiner Truhe.
"Lehre mich bitte den Umgang mit dem Schwert!!" rief er dann Katarn entegen.

Damit begann seine neue Ausbildung.......
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