Von Letharen, Adlerrittern, der Magie und Frauen.

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Brodor Fjellerad

Von Letharen, Adlerrittern, der Magie und Frauen.

Beitrag von Brodor Fjellerad »

Der Abend Himmel war klar und frei von Wolken. Der reine, kalte Schnee bedeckte die Wege und tauchte das Land in seinen weißen Schlaf. In mitten jener Landschaft und der eisigen Kälte verlaßen ein Mann und eine Frau ein Haus. Sie ritten die Küste entlang und tauchten in die frühe Dunkelheit ein mit dem Ziel des Handelshauses zu betreten und einige Waren zu veräußern. Er begleitete im Dienste des heiligen Ordens die Dame des Herzens mit dem Schiff nach Berchgard. Was Ihm unbewusst und verborgen war, dass jenes Ziel doch unerfüllt und dafür andere seinen Platz einnahmen und so nahm der Abend dann seinen Lauf....


Vor der Dunkelheit

Sollte man mich einst fragen, was an jenem Abend geschah als der vermisste Sire Louisan von den Letharen zurückkehrte, würde ich im Goldenen Lamm beginnen. Wir, meine Liebste und ich, betraten in Sorge um die Dame Amary Louisan jenen Ort, denn ihr Liebster und zugleich mein Ordensbruder und bisheriger Unterweiser in den Lehren der heiligen Temora, war vor einigen Tagen verschleppt und in die Dunkelheit gezogen worden. Dort trafen wir auch auf Amary und Ihre Freundin, die sich mir immer noch nicht vorstellte, ob ich sie darauf hin weisen sollte, ich kenne ihren Namen noch immer nicht. Linnett? Babett? Auf jeden Fall sehr nett. Wir sagten dass wir auf einen Tee gekommen sind, doch war es Trost und Ablenkung die wir spenden wollten.

Nun, jenes Unterfangen mochte uns auch gelungen sein. Das Lamm füllte sich im Laufe der Abendstunden mit immer weiteren Besuchern und Gästen. Welche für weitere Ablenkung sorgten. Erwähnenswert ist hierbei die Gesellschaft von einem Herren Thorgan, der sich meiner Ansicht nach recht gut mit der Dame Louisan verstand und für ihre Ablenkung sorgte, und im späteren Abend noch seine hilfreiche Hand lieh. Desweiteren bleibt mir unvergessen, meine erste Begegnung mit seiner Hochwürden Erken, einem Priester im Dienste des Ordens der Temora. Kraut rauchend und im Namen der Schöpferin Eluive Grüßend erkannte ich seine Gestalt vorerst nicht und hielt ihn für einen Druiden oder Sonstiges. Es beschämt mich heute noch, dass ich so dachte und ihn aufgrund seines stinkenden Krautes nicht den Respekt entgegen brachte, den ein Diener des Lichts, egal ob im Dienste der Temora oder anderer Gottheiten, verdient. Zum Glück verzieh mir der Herr und lehrte mich die Weisheiten der Göttinen in jenem Abend in der geselligen Runde, doch jäh wurden wir unterbrochen...


Die Dunkelheit

Donnernd und Tosend geschah etwas vor dem Lamm. Die Dame Amary öffnete die Türe und wir sahen eine Kugel der Dunkelheit, klar und deutlich selbst in der Finsternis der Nacht. Sie hinterließ einen Körper geschunden und leblos, ehe sie dorthin verschwand, wo sie herkam. Nach wenigen Augenblicken realisierte Amary Louisan vom Goldenen Lamm, als erste um welchen Körper es sich dort in der Kälte auf den Boden handelte. Und welches Blut es war, dass jenen benetzte...

Die Ereignisse überschlugen sich nun und doch war ich dazu verdammt nicht hilfreich zu dienen. Seine Hochwürden Erken versuchte mit dem Segen der Göttinen Temora und Eluive die Dunkle Macht des Panthers aus dem Körper des Sires zu vertreiben und doch konnte er nicht mehr als die körperlichen Wunden zu heilen, war die Macht des Panthers zu groß. Mit dem Worten, dass jenes keine Klerikale Macht zu sein scheint, welche den Adlerritter befallen hat und dass es eilt einen Magier des Phönixordens aufzusuchen, machte sich der Priester geschwächt durch seine Taten auf den Weg Ruhe zu finden und Kraft zu schöpfen. Meine wohl einzige dienliche Tat erfolgte, brachte ich mit dem Herren Thorgan den Körper des Sires in den Keller und legte jenen behutsam auf das Bett. Nun war es meine Aufgabe mich in Geduld zu üben und zu wachen....

Es folgten die Ankunft des Paters Farion Lefar, der nicht sonderlich erfreut über die nicht so fromme Einrichtung des Schlafgemaches von Herren Mandred und seiner Frau Amary wirkte, und der Frau Feldwebel Alindra Feruin des Hohenfelser Regimentes. Sie versuchte mit ihrer Magie den Zustand des Adlerritters zu verbessern, doch was sie da genau Tat fragt sie Lieber selbst. Ich respektiere die Magie. Ich akzeptiere die Magie. Doch verstehen? Alles was ich noch weiss ist, dass sie uns darum bat, die Narbe auf dem Körper des Sires detailliert abzubilden, auf die Familie Louisan zu achten und ihr bescheid zu geben, sollte sich etwas ereignen. Dann ging sie. Der Pater erteilte mit die Weisung auf den Ordensbruder zu achten und Bericht zu erstatten.....


Die Nacht

Die Besitzerin des Goldenen Lammes wies mir und meiner Liebsten Derya Danath ein Zimmer zu, auf dass wir schnell bei ihr sein konnten, sollte es die Lage erfordern und wer weiss schon wie die Magie des Panthers wirkt? So verbrachten wir die Nacht in Berchgard. Als Derya eingeschlafen und die letzten Gäste das Lamm verlassen haben, zog ich mir meinen Mantel über und wachte vor der Kellertür. Immerhin das konnte ich in jener Nacht....doch was die Nacht bringen würde..das erzähl ich lieber ein anderes mal...
Zuletzt geändert von Brodor Fjellerad am Freitag 12. März 2010, 10:50, insgesamt 1-mal geändert.
Amary Ann Louisan

Beitrag von Amary Ann Louisan »

Weist du eigentlich was du mir antust?...............



Fassungslos starte Amary auf die brennende Kerze vor sich. Die Flamme tänzelte vor ihren Augen hin und her. Sie spiegelte dabei die brennende aufsteigende Wut in ihrem Inneren.
Sie konnte Derya´s Worten kaum glauben schenken, doch sie wusste, dass ihre Freundin ihr die Wahrheit erzählte. Und auch als Bestätigung war das Ehebett am frühen Morgen leer…
Wo zuvor ihr verletzter und geschundener Mann drin lag.
Mit ihrer zitternden, abgemagerten Hand holte sie ihre Rauchpfeife heraus und sah Derya kurz entschuldigend an. „ Verzeih aber ich benötige etwas zur Beruhigung.“
Sie stopfte Wildkraut in größerer Menge hinein und zündete an. Ein süßlicher Geruch verbreitete sich sogleich um sie herum. Auch die Wirkung der Kraut, dass sie seit letzten Tagen in Mengen verraucht hatte lies sie wieder beruhigt zurück in den Stuhl sinken.
Die Pfeife weiter hin zwischen ihren blasen ausgetrockneten Lippen haltend, wandte sie den Blick von der Kerze und sah zu Derya rüber.
„ Erst vor zwei Tagen lag sein fast lebloser Körper vorm Lamm! Drei Tage wusste ich nicht wo er ist und was er erleidet!
Ich war krank vor sorge!
Und er.. er geht nach einem Tag Bettruhe einfach spazierend zum Orden zurück?“
Sie sprach die Worte mit tiefer Bitterkeit aus. Unverständlich war das Benehmen.
Konnte er nicht ihre Sorge sehen?
Derya nickte und hob hilflos die Schultern empor. Natürlich konnte sie nichts für das Benehmen ihren Ritters. Auch Derya selbst war über die Tat nicht begeistert.
Amary tippte mit den dünnen Fingern auf der Tischplatte herum.
Ihre eingefallenen Wangen zuckten auf. Während sie sich fest auf die Zähne biss.
„ Weist du was Derya, ich hab langsam genug! Dank ihm fühle ich mich um Jahre älter!
Bin ausgemagert und stritt mich mit allem Überfluss mit meinen Freunden.
Ihm war so wichtig in den Orden zurück zu laufen? Dann soll er auch da gefälligst bleiben!“
Ihre Stimme wurde zunehmend lauter und mit einem ruck erhob sie sich vom Stuhl das dieser nach hinten auf den Boden viel. Ein lauter Knall breitete sich in der Taverne aus.
„ Was hast du vor Amary?!“ Hörte sie hinter sich Derya rufen, als sie die Taverne verlies und hinab zu den Privaträumen lief. „ Er hatte einmal eine Frau!“ rief Amary wutentbrannt zurück.
Im Schlafsaal packte Amary hektisch seine Kleider zusammen. Zwischen den Kleidungstücken liegt ein Schächtelchen wo darin sich ihr Ehering befindet.
So hielt sie eine kleine Kiste in der Hand und stampfte wieder hoch zur Taverne damit.
Derya die selbst vor Wut über ihren eigenen Mann kochte saß immer noch auf dem Stuhl und stopfte sich ein Kuchenstück zwischen die Lippen.
Amary hob den Stuhl und hockte sich ihr wieder gegenüber. „ Ich schreib jetzt einen Brief und lasse seine Sachen zu seinem Orden bringen.“
Kurzerhand verfasste sie ein Schreiben:


Sir Mandred Louisan,

Wie mir zu Ohren kam. Seid ihr wieder wohlauf und habt nach einer Nachtbettruhe das Hause verlasen.
Ich freue mich zu hören, dass eure Gesundung so rasch von sich ging.
Ihr ließet ausreichten wo ihr seid. So möchte ich auch euch hier mit eine Nachricht hinterlassen, das ihr, wo ihr seid gefälligst auch bleiben sollt!
Wagt es nicht vor mir zu erscheinen geschweige mir zu sagen, das ihr mich liebt!
Ich kam fast um vor Sorge um euch! Mit unseren Feinden ging ich in Kontakt nur um euch irgendwie wieder zu bekommen! Ich dachte ihr benötigt Pflege und Zuneigung nach solch einem Erlebnis. Doch euch interessiert weder meine Sorge um euch, geschweige mein entsetzen, dass ihr wieder eurer Arbeit im Orden nachgeht! Ihr seid ein sturer Esel!
Auf eine höffliche Art und weise sage ich hier mit ` ihr könnt mich… „

In der kleinen Kiste sind eure Privatgegenstände.

Viel erfolg in der Zukunft.

Amary Ann.L

Der Bote erreichte noch in der selben Stunde den Orden und überreichte die Nachricht mit der Kiste.
Derya Danath

Beitrag von Derya Danath »

Hilflos schaute Derya zu Amary als sie den Brief schrieb , nicht Grade begeistert war sie über jenes was gestern passierte ,sie hatte ein schlechtes gewissen gehabt das sie Amary alles erzählt hat und wieder -Rum war auch in Derya die kochende Wut .
Brodor fragte sie ja gestern ob er Mandred folgen dürfte, er könnte nicht mit ansehen das der Sire in seinem zustand alleine zum Orden geht und Derya lies ihn gehen in der Hoffnung das er doch bald zurück kommt und sie ihm endlich den platz zeigen würde ,was sie schön fand für das Traum Haus was beide sich gewünscht haben.
Nach langen warten dürfte Derya dann doch wieder die Nacht alleine im zimmer verbringen was Amary ihr und Ihrem Liebsten gab, kopfschüttelnd blickte sie wieder zu Amary und meinte dann...

Weißt du was Amary wen die Männer meinen jenes mit uns zu machen dann.... dann... machen wir doch das selbe mit den... Pff uns hier alleine lassen den geben wir es...
Man macht sich um die Sorgen und den interessiert es gar nicht was wir denken oder machen , von wegen..
Die denken mit deren , ah Ich liebe dich schatz geben wir uns zufrieden … pfff...

Wütend ging sie dann raus aus dem Lamm und meinte zu Ihrer Freundin `Ich komme gleich`.
Sie reiste dann nahause und packte einige Sachen , den Schrank lies sie dann offen und goss noch die pflanzen ,ehe sie wieder mit ein paar Kleider sich zurück auf den weg machte.

Amary saß immer noch mit ihre Pfeife da , die Taverne wurde schon fast erstickt durch die süßen und wieder Rum ekligen duften der Pfeife ..
Derya musste stark husten als sie jenes roch und schnell öffnete sie erstmal einige Fenster um Luft rein zulassen.
Seufzend setzt sie sich wieder zu Ihrer Freundin und bat sie um ein zimmer .
Amary nickte dann und gab Ihr ein Schlüssel für ein zimmer oben , bevor Derya dann nach oben ging meinte sie dann zu Ihrer Freundin..

Wen Brodor nach mir fragt bin ich nicht da ….
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Mandred Louisan
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Beitrag von Mandred Louisan »

Nach einiger Zeit des Aufarbeitens seiner Arbeit im Orden saß Mandred auf seinem Stuhl und betrachtete die Wanduhr. Sodann hob er langsam seine rechte hand und ließ seinen Blick an ihr hinaufwandern zu seinen Fingern, wo sein Ehering funkelte. Das finstere Leuchten um ihn herum, welches er kaum wahrnahm flackerte leicht bei der Musterun des Ringes und es schien, als ärgere sich etwas in ihm, über seine Aufmerksamkeit auf den Ring. Doch seltmsaerweise hörte er nicht darauf sondern betrachtete ihn eingehend, dabei die Stirn nachdenklich in Falten gezogen.

Konnte es sein, dass er in seiner Gefangenschfat Dinge komplett vergessen hatte?
Kontne es möglich sein, dass er gar vergessen hatte, was seine Abwesenheit für Aufgeregtheit auslösten?
Konnte es sein, dass er noch nicht einmal, seine Frau in die Arme geschlossen hatte, seit er wieder zurück war?
Hatte ihn die Gefangenschaft derart erkalten lassen?


Mit einem leisen Seufzen und einem kurzen Schütteln des Kopfes erhob er sich abrupt von seinem Stuhl. Wie neuerdings immer, kam er sich unglaublich imposant und selbstbewusst vor. Doch irgendwas in ihm sagte ihm, dass sein Herz blutete. Dass etwas nicht stimmte.
Er musste zu seiner Frau. Sie sollte sehen, dass er sie nicht vergessen hat und das er sie nun mehr als sonst braucht.

Tust du das?, fragte ihn eine Stimme in seinem Innern. Plötzlich war da ein zerreißendes Gefühl, so als wenn sein Herz in zwei teile gerissen wird und zwar mit grober Gewalt. Er fasste sich sodann an seine Brust und atmete schwer ein. Erneut schüttelte er den Kopf. Ich bin dazu verpflichtet, ihr die Sorgen um mich zu nehmen. Ich bin es ihr schuldig.
Mit einem letzten tiefen Einatmen verließ er den Orden und marschierte eilig in Richtung der Taverne seiner Frau.

Dort angekommen, vergewisserte er sich, ob jemand im Schankraum sei. Doch dort war niemand. Alsdann ging er in den Wohnbereich im Keller und sah sich dort um. Doch das Einzige, was er fand, war ein Brief.
Ruhig nahm er Platz und las jenen durch.
In der Hoffnung, hier Freude bei seiner Frau zu finden, konnte er nicht fassen, was er las. Es machte ihn mehr und mehr schweren Herzens und die letzten Zeilen, ließen ihn erneut an seine Brust fassen und dort die Hand vergreifen. Er atmete schwer und lehnte sich schnell aufrecht in den Stuhl. Alles schien sich um ihn herum zu drehen und er suchte nach etwas, womit er seinen wackelnden Kopf halten konnte. Doch es war nichts. Nichts! Nichts, was ih helfen würde, nichts was dieses Schreiben rückgänig oder die Wirkung nehmen würde. Wirklich nichts?

Eine Weile saß e rnur da, sich langsam wieder beruhigend. Erneut las er die Zeilen und ansatt zu weinen, breitete sich Wut aus in ihm. Das Leuchten um ihn herum flackerte wild und es schien so, als würde sich eine Finsternis über ihn legen. Doch auf wen war er sauer?
Nicht auf Amary. Auf keine andere Person. Ihm wurde nur eines klar!
Er hasste sich selbst. Er merkte nun, dass etwas in ihm sich verändert hat und zwar zum Negativen. Er begann mit wildem Funkeln in den Augen umher zu blicken, scheinbar so als suche er etwas. Doch da er nicht fündig wurde, haute er mit der gepanzerten Faust einmal laut auf den Tisch. Der Knall schien ihn wieder zur Vernunft zu bringen. Tief atmete er die Luft ein...was war los?
Wie konnte er solche Wut empfinden?
Es war die Wut auf seine Verändeurng. Hass auf sein eigenes Ich. Vermochte man dagegen etwas zu tun?
Kontne man sich wirklich wieder bessern?
Insgeheim sagte er sich: " Ich werde nicht zulassen, dass ich der Ursprung meines Unglücks bin. Das werde ich nicht zulassen. Ich werde Amary aufsuchen. Ich werde ihr beweisen, dass in mir sehr wohl Liebe ist. ich werde beweisen, dass ich nicht vegessen habe, dass ich eine Frau habe, die sich um mich sorgt. Ich schwor jeden Berg zu besteigen...und das werde ich auch tun!"
Obwohl es GEdanken waren und kein anderer im Raume war, sprach er die Worte laut und vor aöllem sehr energisch. Sein Gesichtsausdruck war entschlossen und er sprang förmlich von dem Stuhl auf, das Schreiben blieb dennoch offen liegen. Kurezrhand überlegte er, ob er es verbrennen sollte. Schließlicj nahm er es und ging zum Kamin. Mit einer kurzen Handbewegung ward das Schreiben im Feuer und wurde zu Asche verwandelt. Einmal nickte er fest, fast als Bestätitung der Richtigkeit seiner Tat und seines Vorhabens. "Temora gib mir Kraft. Lass nicht zu, dass ich meines eigenen Unglücks Schmied werde. Hilf mir!"

Mit diesen Worten wandte er sich ab und marschierte wieder nach oben und ritt von der Taverne davon.
Brodor Fjellerad

Beitrag von Brodor Fjellerad »

Der Morgen

War grauenhaft. Die ganze Nacht kein Auge zu gemacht musste ich mir überlegen, wie ich jenes Derya erklären sollte. Ich fand noch meinen Schlaf, einige Stunden zum nachsinnen für mich und meinen Körper waren vergönnt. Doch der Hunger weckte mich ungewollt lange bevor ich hätte sagen können ich wäre erholt. Leider. Zum Glück verharrte meine Liebste Derya nahe des Bettes und erleichterte mir durch ihre Liebe und Zuneigung das Aufstehen, ließ sie mich die Schlaflosigkeit mit ihrem Lächeln vergessen. Aufgrund des lauten Grollens und Donnerns meines Magens, machten wir uns auf den Weg ins Handelshaus um einige Stücke Fleisch zu verzehren. Doch grade als das Fleisch fertig gebraten, rief mich meine Liebste auf den Balkon. Hatten wir nur für wenige Augenblicke das Gasthaus verlassen, konnten wir tatsächlich plötzlich den Sire auf der Straße erblicken....


Der Adlerritter

Ich eilte auf die Straße, dem Ritter entgegen. Erfüllte das dunkle Leuchten noch immer seine Existenz und war selbst in der Dunkelheit klar zu sehen, hieß es für mich nichts Gutes, dass der Sire alleine auf den Straßen wandert. Entgegen aller Erwartungen, wartete Ritter Mandred Louisan auf uns und grüßte uns im Namen des Lichtes. Es fällt mir schwer das darauf folgende in Worte zu fassen. Er lud uns ins Lamm zum Speisen und wollte einen Bericht über die Ereignisse der letzten Tage. Doch..sein Wesen. Seine Gestalt. Seine Gestik und seine Emotionen. Es war ein anderer Mensch dem meine Liebste Derya und ich entgegenstanden. Fast als würde man einem Diener des Panthers begegnen. Ich erinnerte mich an die Worte der Frau Feldwebel, ihn stets daran zu erinnern was er sei. Und ich bin auch heute noch der festen Überzeugung, dass die Worte der Temora und die Lehren seiner Hochwürden mir an jenem Abend halfen, die Finsternis aus dem Herzen des Adlerritters ein Stück zu bannen. Mit der Ruhe und dem Licht gelang es uns das hitzige Gemüt des Ritters zu bändigen und ihn seiner selbst zu erinnern.


Das Kloster

Verwirrt wohl durch seiner selbst und der Gefahr durch die Gedanken des Panthers gewahrt, entschied sich der Sire dafür, die Nacht im Orden zu verbringen um seine Frau nicht zu gefährden und in den Worten Temoras bei einem Gebet Kraft zu sammeln. Ich konnte ihn allerdings so nicht gehen lassen. Nicht alleine. Nicht auszudenken, wenn die Gedanken des Panthers ihn auf den Weg zum Orden verwirrt hätten und...ich teilte es meiner Liebsten mit und sie ließ mich ziehen. Ich bin in jedem Moment meines Lebens dankbar für das Verständnis was sie mir entgegen bringt. So ritt ich ruhigen Gewissens dem Sire zum Orden nach, um selber dort zu beten und neue Kraft zu schöpfen. Leider..wie ich gestehen muss, erneut ohne Schlaf...


Die Frauen

Am nächsten Tag war ich mir bewusst, dass Bruder Louisan im Orden seine Gedanken sortieren konnte und dabei sicher war. Daher machte mich auf dem Weg zu meiner Liebsten mit dem Schiff nach Lameriast. Ich war so glücklich nun als Bald wieder einige ruhige Stunden mit ihr verbringen zu können. Ich war noch am überlegen, als das Schiff in Lameriast anlegte, was ich ihr Gutes tuen könnte, als dank dafür, dass sie da ist und mir beisteht. Mit einem Lächeln auf den Lippen näherte ich mich ihrem Haus..doch...es gibt wenige hässliche, zerreißende Momente im Leben, die man nicht einmal dem Feinde wünschen würde. Jener Moment als ich die leere Terasse des Hauses und die Abwesenheit ihres Pferdes sah. Das war einer jener Momente, die ich niemals jemanden Wünschen würde. Doch wäre mein Herz nicht bereits genug in Sorge, riss ich die Tür auf und...die Wohnung war teilweise leer. Ich wusste nicht ob sie alles für den Hausbau vorbereitet hatte oder was geschehen war. Mein erster Gedanke war "Warum?" und als ich den Keller betrat und ihren offenen Schrank sah...sie müssen wissen sie war schwanger und bedeutete mir ein vielfaches mehr als mein eigenes Leben. Sie war schwanger und....weg...und ich wusste nicht wieso...


Die Kälte

Ich wollte keine verfrühten Entscheidungen treffen und besann mich der Worte seiner Höchwürden, stets Ruhe einkehren zu lassen. So tat ich es und versuchte mich recht schnell damit, Fleisch mit Honig zu bestreichen und jenes dann zu braten. Würde Derya von wo auch immer sie grade steckt zurückkehren und das Essen sehen, würde es ihr eine Freude bereiten. Süss und Saftig. Und so habe ich ein Essen herbeigezaubert wie nie zu vor. Durch die viele Zeit die mir gegeben war, konnte ich alles peinlichst genau vorbereiten. Die Teller, das Besteck, den Tee für sie den Wein für mich und nicht die Kerze zu vergessen. Der Anblick war eine Wonne, fehlte nur noch die Frau um jenes zu genießen. Wo sie wohl steckte? Mehrere Stunden verbrachte ich nun schon in der halb leeren Wohnung. In Sorge um meine Liebste und unser ungeborenes Kind kamen mir die verrücktesten Gedanken. Wer sie wohin gebracht haben könnte und aus welchen Gründen. Rahaler. Diener Alatars. Die Seelenräuber. Eine Horde wütender Orks. Oh der schrecklichen Gedanken gab es viele. Und ich hätte mich lieber erneut an die Worte des Priesters der Temora erinnert, doch ich vergaß die Kraft der Ruhe und verließ eilig das Haus. Sie musste ja irgendwo sein und ich würde sie finden. Und so kam ich auf die wahrlich schwachsinnige Idee, in mitten eines Sturmes in der Nacht das Haus auf Lameriast im Winter nur mit einem Mantel und der Ordenskleidung zu verlassen. Kälte, Nässe, Wind. Alles stieg in meine Knochen. Müdigkeit, Sorge, Verwirrung, jenes stieg in meinen Geiste.

Und ehe ich mich versah, auf dem Weg zum Hafen, verloren meine Beine ihre Kraft und ich ging in die Knie. Die kalten Regentropfen knallten mir gegen den von Gedanken zerfressenen Kopf und alles was ich von jener Nacht noch weiss ist, das mir schwarz vor Augen wurde und mein Körper in den kalten Schnee fiel.....
Derya Danath

Beitrag von Derya Danath »

Nach dem ich die Kleider aufgeräumt habe im zimmer was Amary mir gab , legte ich mich dann etwas aufs Bett und schaut nachdenklich zu zimmer-decke , an Schlaf war nicht zu denken .
Kurz darauf ging ich dann zum Handelshaus zum Glück war es nicht so weit weg von Lamm den am den Tag war es wirklich schrecklich Kalt , ein blick zum Schild dann zu Tür `hm.. soll ich oder nicht , was ist wen mein Liebster kommt ` seufzend wendete ich das Schild um und schließt die großen eisernen Tür auf und ging schnell erstmal zum beheizten offen , zum Glück gab es schmiede die den heißen Ofen oft benötigen und der Amu sich immer darum kümmerte das wir nicht so schnell Einfrieren.

Es hat nicht lange gedauert als zwei Kunden kamen um was wohl zu kaufen , irgend wie war ich nicht wirklich in der Lage was zu machen die Gedanken schwirrten immer um meinem Liebsten und wieder Rum die Wut da ich nicht wusste was passiert sein könnte, immer hin war der Sire... Mandred nicht wirklich bei sich.
Ich hatte die schlimmsten Gedanken , nicht das der Sire aus seiner komischen Wut meinem Liebsten Plötzlich angreift , wer weiß was in ihm für böses steckte.
Und dann gingen die Tür wieder auf ich musste kurz zusammen zucken da ich nicht wirklich wieder bei mir wahr , ich wendete mich um und blickte zu Tür als Plötzlich der Sire vor jene stand , man hat es ihm angesehen das es ihm nicht gut geht und ich musste mich zusammen reisen und meine Wut kontrollieren.
Worüber ich sehr verwundert war das er zu mir kam , er erzählte mir das er diesen Brief von amary fand und er wohl jenes verbrannte , das er jetzt um sie kämpfen würde und ich sollte meine Liebe festhalten den mein Liebster Brodor würde mich sehr Lieben.

Als ich mich vom Sire verabschiedete und er weg ging wahr mein erster Gedanke nach hause zu reisen und weiter auf zu-räumen , nicht das mein Liebster ein Schreck bekommt wen er nach hause kommt wer weiß was er denkt wen er das halb leere Haus entdeckt , dabei wollte ich schon mal was zusammen packen um ihm es leichter zumachen wen wir umziehen den wer weiß wie lange es mein Bauch zulassen würde ihm dabei zu helfen.

Ich ging schnell ins zimmer und packte meine Kleider wieder ein ,den Schlüssel würde ich meiner Freundin dann später zurück geben , es war schon spät geworden und dunkel und doch hatte ich ein sehr komisches Gefühl als ob mir was sagen wurde gehe heim , ich packte mich dick ein und ging zum Schiff , selbst Mary mein Musterpferd wahr nicht wirklich begeistert von und Stupste mich immer etwas an , man hat es ihr etwas angesehen das sie die Schiff´s Fahrten nicht möge und doch musste ich Heim .

Als ich am Hafen ankam habe ich mir gedacht das ich der Mary ein gefallen tue wen ich sie erstmal so führe sie hatte schon genug lasst durch meine viele Taschen und dann noch ich.. bei dem Schnee und regen wäre es ihr zu viel wen sie mich auch noch tragen würde also ginge ich zu Fuß Heim.
Es war so Windig und Kalt meine Füße fuhren mich schnell über den Schnee ,ich dachte nur an das Warme zu Hause .
Ah.... was... zum teu..`am halben weg stolperte ich erstmal über etwas was schon vom Schnee bedeckt wahr zum Glück könnte ich mich noch an den Zügel von Mary um greifen um nicht ganz über jenes was auf den Boden Lag zu stolpern .
Neugierig wie ich wahr beugte ich mich herab und wischte erstmal den ganzen Schnee weg und dann Stande ich erstmal fassungslos da,` Atu meine Güte was... `
Ich drückte mich schnell hoch und lies Mary dann da ,schnell ginge ich zum Stallmeister Frang , der wohl schon im halb Schlaf wahr und mich böse anschaute doch mir war es egal ich bat ihn schnell mir zu helfen damit wir Mein Liebsten Brodor heim bringen könnten den ich selbst wäre nicht in der Lage in auf das Pferd zu legen und heim zu bringen ,also eilte Frang mit mir um mir zu Helfen Brodor auf das Pferd zu schaffen und ihn heim zu bringen …
Schnell löste ich die nassen Sachen von ihm und Frang hilf mir ihn ins Keller zu bringen und ihn ins Bett zu legen , ich deckte ihn dann gut zu und setze mich auf die Bettkante wachsam und sehr Besorgt mit heißen Tee in der Hoffnung das er doch endlich aufwachen soll...
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