Vor den Stadttoren des Heiligen Reiches
Das Schwert wurde surrend wieder in die Scheide geschoben, und der Helm vom Kopf genommen. Wieder lagen dort die Kadaver 3er Gargoyles, welche sich aus Blut zusammenfanden. Nach den Kaempfen wurden ihre Koepfe abgetrennt und sie zerflossen zu Blut.
Es war aussichtslos, Ramull konnte keinen Schlaf mehr finden, weil der Kampf gegen die Biester stetig andauerte. Immer wieder erschienen sie neu, und der Wachenwechsel war 1 mal am Tag, fuer 3 Stunden.
Voller erschoepfung kaempfte er, stets an seinen Glauben festhaltend.
Die Reisenden und Bauersleute waren ihm sicherlich dankbar fuer die Reinigung des Pfades, von der Stadt bis hin zur Kutsche.
Niemand dort wurde in der Zeit seiner Wache von den kreaturen heimgesucht. Ab und an gesellten sich sogar einige Wachen und andere Leute zu ihm und kaempften an seiner Seite. Ritter, Ahads - sogar Kinder des Panthers selbst unterstuetzten ihn bei seinem Kampf.
In der anwesenheit von Rittern und Ahads, konnte er ihn foermlig spuehren. Seine Macht umgab ihn und er fuehlte sich staerker.. lebendiger.. und ein hauch von Ausdauer war wieder in ihm. Die Seelenstaerke die allein die Anwesenheit der Ritter des einen vermittelt, ist ein wunder. So ist zumindest die denkweise Ramulls.
Die Augen gallt es offen zu halten, und so kam es das einer der Reisenden aus dank ein geheimniss offenbarte. Er reichte ihm ein flaeschchen an welchem Ramull schnuppern sollte sobald er muede wird.
Der Geruch...war essig..nein... viel schlimmer. Es setzte sofort jeglichen eckel im Koerper frei, doch war man wieder fit.. fuer die naechste stunde.
Egal welche Hilfsmittel er brauchte, er wuerde sie benutzen. Der Kampf galt nicht aufzugeben. Der Panther warf sein Auge auf ihn, dass sagte ihm Khazkal. Er hielt viel von seinen Worten, und so vertraute er wieder voll und ganz in seinen Glauben.
Stets betet Ramull, sobald es die Zeit zulaesst.
" Herr, ich danke dir. Die stetige Kampf erfahrung laesst mich von moment zu moment mehr lernen. Deine Anwesenheit ist zu spuehren, und deine Macht durchdringt mich. Dir bringe ich die Opfer, und deine Glaeubiger werden durch meine Hand beschuetzt. Ich danke dir fuer die Macht die du mir verleihst, um das durchzustehen. Allein deine Anwesenheit laesst mich hier bestehen. "
Wie lange kann ein Mann bestehen ? Mit nur 3 Stunden schlaf...?
Und...
Wie lange kann ein Mann bestehen ? Wenn sein Glaube stets bei ihm ist ?
Das war die Motivation fuer Ramull. Wuerde er nicht ein Auge auf ihn werfen, waere Ramull laengst gescheitert. Sich auf den Beinen zu halten ist scheinbar unmoeglich, doch gelingt es ihm dennoch.
Gespraeche zu fuehren ist anstrengung pur.. doch muss es sein, unter voller konzentration.
Die Nervousitaet, die ihn durchstroemt wenn ein Ritter oder Ahad seinen weg kreuzt, ist faszinierend fuer ihn.
Doch er sieht sein Ziel, hinter all diesen Bergen... All diesen Biestern...
Die Knappschaft bei Ritter Khazkal Deslon, Burgherr von Eisenwart.
Sollte sein Ziel erreicht sein, wuerde er eines Tages aufsteigen. Seine Dienste fuer ihn sind taeglich , und seine muehen hoch. Seine anforderungen an sich selbst fast unmoeglich, doch glaubt er an seinen Herrn.
Jede Stunde dort vor den Toren ist fuer ihn, und seine Glaeubigen.
Jeder Atemzug dient nur ihm. Jeder Schwertschlag, durch ihn ausgefuehrt.
Der Heilige Pfad.
-
Ramull Kernwall
Demut vor den Höheren
Wenn man Ramull gefragt haette, wem er Demuetig zur seite steht.. Haette er sicherlich lediglich geantwortet " Dem einen, und nur ihm."
Doch nachdem Khazkal ihm die Aufgabe gegeben hat den Heiligen Pfad zu verteidigen, kam die Einsicht.
Ramull reinigte den Weg von den Stadttoren bis hin zur Kutsche, und den Bauernhoefen. Jeder Reisende Glaeubige wurde sicher von Ramull in die Stadt begleitet, oder er hat auf den gereinigten Pfad verwiesen, den er vor kurzem erst sicherte.
Der Pfad war wichtig. Die Glaeubigen nutzten ihn um nach Rahal zu gelangen, und die Bauern brauchten ihn, um ihre Ernte nach Rahal zu transportieren.
War dies genug um es Demut zu nennen ? Demut vor den Glaeubigen des Vaters...
Durchhaltevermoegen
Mit der ankunft der Blutwesen auf ganz Gerimor, bekam Ramull auch seine Aufgabe zugeteilt, jene aus Rahal fernzuhalten, und sie erst garnicht in die laendereien kommen zu lassen.
Anfangs machte Ramull sich auf einige stunden bereit, die er kaempfen wuerde. Doch nachdem er die Nacht des ersten Tages dort verbrachte, ahnte er schon das er so schnell nicht wieder nach Hause kommen wuerde. Nun ist er am 4 Tage angelangt, und seine muedigkeit grenzenlos. Seine Schmerzen, fuer einen unglaeubigen - Unertragbar.
Lobend wird ihm geschrieben, Lobend wird ihm zugenickt, Lobend werden gute woerter bei Hohen Leuten in Rahal hinterlegt.
Doch all dies ahnt Ramull nicht, bzw ist zu erschoepft um das alles warzunehmen. Ein Leerer Koerper.. eine art Huelle.. steht vor Rahal... Die gespielte aufmerksamkeit wirkt echt, und sein laecheln...scheinbar nie wieder weg zu bekommen. Vielleicht verkrampft ?
Doch eins ist Ramull sicher. Er wuerde seine Position erst aufgeben, wenn die Blutkreaturen sich entfernt haben.
Aufopferungsbereitschaft
Ein glaeubiger, attackiert von 4 Wesen, die es nur darauf abgesehen haben, den Herrn, den glaeubigen, zu toeten.
Ramull riss seine Augen auf, als auf einmal 4 Blutige Biester sich an einem Glaeubigen des Herrn zu schaffen machten. Sofort stuermte er los, die Waffe im laufen ziehend, nur um die Wesen von ihm zu vertreiben. Sofort wurden sie aufmerksam auf den dazustoßenden Gardisten, und richteten die volle aufmerksamkeit auf ihn. Ahnungslos stand er dort, im ersten moment allein. Hauptsache der ohnmaechtige wuerde heile in die Stadt kommen. Der Eine wuerde es nicht zulassen, dass Ramull stirbt... so dachte er.
Doch kurz nach Ramulls eintreffen kamen auch 2 weitere gardisten, welche im Kampf sofort die ueberhand gewannen. Ramull wurde klar, dass er in diesem moment aus seinem Leben gerissen werden konnte...
Doch wusste er auch, dass er nichts falsch gemacht hatte.
Die gleiche Sczene spielte sich mit einem Glaeubigen im Alten Tunnel ab. Doch dort waere das Leben des dort liegenden... gnadenlos und sofort zu ende gewesen.
Selbstbeherrschung
Ihr galt sein Ganzer Hass. Ihr galt seine ganze verachtung. Ihr galt es, den Kopf abzutrennen. Die Blutkoenigin. Im Schlachtzug gegen die Blutigen kreaturen, wurde Ramull sehr oft in versuchung gebracht. Ueberall waren sie.. Die Unglaeubigen..Die Fehlglaeubigen.. Doch Ramull hatte eine Aufgabe. Das beschuetzen von Stranamorius. Waehrend der gesammten Schlacht, verlor er ihn nicht aus den Augen. Trotz der stetig wachsenden muedigkeit war sein Ziel..Immer klar.
Als sie sodann vor ihr standen, hat Ramulls Zorn ein ausmaß angenommen, welchen man nicht zu beschreiben vermag. Doch lockerte er die Haltung, und stand bloß dort... Allein konnte sie nicht besiegt werden... Jeden moment wollte er los stuermen, um ihr ein ende zu setzen...doch.. Alle liefen los, und Ramull hingegen, brauchte einen moment. Er wusste das er noch zu seinem Schlag kommen wuerde, und so ging er die sache ruhig an, wie sonst immer mit andauernder Hektik.
Wenn man Ramull gefragt haette, wem er Demuetig zur seite steht.. Haette er sicherlich lediglich geantwortet " Dem einen, und nur ihm."
Doch nachdem Khazkal ihm die Aufgabe gegeben hat den Heiligen Pfad zu verteidigen, kam die Einsicht.
Ramull reinigte den Weg von den Stadttoren bis hin zur Kutsche, und den Bauernhoefen. Jeder Reisende Glaeubige wurde sicher von Ramull in die Stadt begleitet, oder er hat auf den gereinigten Pfad verwiesen, den er vor kurzem erst sicherte.
Der Pfad war wichtig. Die Glaeubigen nutzten ihn um nach Rahal zu gelangen, und die Bauern brauchten ihn, um ihre Ernte nach Rahal zu transportieren.
War dies genug um es Demut zu nennen ? Demut vor den Glaeubigen des Vaters...
Durchhaltevermoegen
Mit der ankunft der Blutwesen auf ganz Gerimor, bekam Ramull auch seine Aufgabe zugeteilt, jene aus Rahal fernzuhalten, und sie erst garnicht in die laendereien kommen zu lassen.
Anfangs machte Ramull sich auf einige stunden bereit, die er kaempfen wuerde. Doch nachdem er die Nacht des ersten Tages dort verbrachte, ahnte er schon das er so schnell nicht wieder nach Hause kommen wuerde. Nun ist er am 4 Tage angelangt, und seine muedigkeit grenzenlos. Seine Schmerzen, fuer einen unglaeubigen - Unertragbar.
Lobend wird ihm geschrieben, Lobend wird ihm zugenickt, Lobend werden gute woerter bei Hohen Leuten in Rahal hinterlegt.
Doch all dies ahnt Ramull nicht, bzw ist zu erschoepft um das alles warzunehmen. Ein Leerer Koerper.. eine art Huelle.. steht vor Rahal... Die gespielte aufmerksamkeit wirkt echt, und sein laecheln...scheinbar nie wieder weg zu bekommen. Vielleicht verkrampft ?
Doch eins ist Ramull sicher. Er wuerde seine Position erst aufgeben, wenn die Blutkreaturen sich entfernt haben.
Aufopferungsbereitschaft
Ein glaeubiger, attackiert von 4 Wesen, die es nur darauf abgesehen haben, den Herrn, den glaeubigen, zu toeten.
Ramull riss seine Augen auf, als auf einmal 4 Blutige Biester sich an einem Glaeubigen des Herrn zu schaffen machten. Sofort stuermte er los, die Waffe im laufen ziehend, nur um die Wesen von ihm zu vertreiben. Sofort wurden sie aufmerksam auf den dazustoßenden Gardisten, und richteten die volle aufmerksamkeit auf ihn. Ahnungslos stand er dort, im ersten moment allein. Hauptsache der ohnmaechtige wuerde heile in die Stadt kommen. Der Eine wuerde es nicht zulassen, dass Ramull stirbt... so dachte er.
Doch kurz nach Ramulls eintreffen kamen auch 2 weitere gardisten, welche im Kampf sofort die ueberhand gewannen. Ramull wurde klar, dass er in diesem moment aus seinem Leben gerissen werden konnte...
Doch wusste er auch, dass er nichts falsch gemacht hatte.
Die gleiche Sczene spielte sich mit einem Glaeubigen im Alten Tunnel ab. Doch dort waere das Leben des dort liegenden... gnadenlos und sofort zu ende gewesen.
Selbstbeherrschung
Ihr galt sein Ganzer Hass. Ihr galt seine ganze verachtung. Ihr galt es, den Kopf abzutrennen. Die Blutkoenigin. Im Schlachtzug gegen die Blutigen kreaturen, wurde Ramull sehr oft in versuchung gebracht. Ueberall waren sie.. Die Unglaeubigen..Die Fehlglaeubigen.. Doch Ramull hatte eine Aufgabe. Das beschuetzen von Stranamorius. Waehrend der gesammten Schlacht, verlor er ihn nicht aus den Augen. Trotz der stetig wachsenden muedigkeit war sein Ziel..Immer klar.
Als sie sodann vor ihr standen, hat Ramulls Zorn ein ausmaß angenommen, welchen man nicht zu beschreiben vermag. Doch lockerte er die Haltung, und stand bloß dort... Allein konnte sie nicht besiegt werden... Jeden moment wollte er los stuermen, um ihr ein ende zu setzen...doch.. Alle liefen los, und Ramull hingegen, brauchte einen moment. Er wusste das er noch zu seinem Schlag kommen wuerde, und so ging er die sache ruhig an, wie sonst immer mit andauernder Hektik.
Zuletzt geändert von Ramull Kernwall am Dienstag 2. März 2010, 08:08, insgesamt 2-mal geändert.