Ein fuer sie unvergaessliches Ereignis

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Sheyna Paluna

Ein fuer sie unvergaessliches Ereignis

Beitrag von Sheyna Paluna »

Der grausige Abend

Sheyna ging mit ihrem neuen Falchion in den alten Tunnel um jene zu testen. Sie war einige Zeit daunten und war schon total erschöpft. Sie verliess den Tunnel und schlenderte gemütlich zur Kutsche. Dort angekommen reichte sie dem Kutscher einige Münzen und sagte er solle sie nach Bajard bringen. Als sie in Bajard war schaute sie sich ruhig um ehe sie den Weg entlang lief richtung Bajader Taverne. Einige Leute saßen draussem am Feuer und sie musterte jene einige Augenblicke.
Nach kurzer Zeit verabschiedeten sich zwei der Personen und zurück blieben ein Mann und eine Frau. Beide waren ihr vollkommen unbekannt, also beachtete sie die beiden nicht länger und sah zu den Bänken vor dieser Taverne. Erschöpft liess sie sich auf eine sinken und sah nachdenklich aber auch verträumt richtung Himmel. Hin und wieder huschte ein kleines lächeln über ihre Gesichtszüge als würde sie an etwas oder jemanden denken.
Die beiden anderen unterhielten sich und nur Bruchstücke nahm die junge Schneiderin war aber sie interessierte es nicht und blickte nun richtung dem Gewässer vor sich.

Einige Zeit saß sie so ruhig da ohne sich wirklich umzusehen. Doch plötzlich kam eine junge Frau angerannt welche sich panisch umblickte. Sie bat Sheyna um Hilfe und erzählte ihr was denn los sei.
Sheyna sah sich kurz zu beiden Seiten um doch nach Oben sah sie in dem Moment nicht.
Nach einigen Augenblicken wurde die Frau von etwas umkreist und schon im nächsten Moment griff es an.
Sheyna zog schnell ihre Waffe und fuchtelte herum und man konnte sehen das sie nicht sonderlich geübt im Umgang mit Waffen ist.
Der Mann aus der Taverne eilte zur Hilfe und zog einen Dolch vom Rücken und stoch zu. Das gefluegelte Tier flatterte weg doch war es zu sehr verletzt als das es weit fliegen konnte.
Ein junger Schütze kam dazu und schoss auf das Wesen und traf nach einer kleinen Weile auch und das "Ding" ging im Wasser unter.

Der Blick fiel wieder auf die Frau zurück die regungslos am Boden lag. Sheyna kniete sich zu ihr runter legte die Waffe beiseite. Sie prüfte den Puls der Frau doch diese hatte keinen Pulsschlag mehr. Der Mann überprüfte diesen ebenfalls und stellte auch fest das die junge Frau tot sei. Dann durchsuchte er ihre Taschen auf Namen und fand einige Briefe. Darunter fand er eine kleine "Gruselgeschichte" wo es um Blutsauger ging die das Blut von Jungfrauen trinken sollen.
Sie hatte wohl einige Goldmünzen bei sich die er sich einsteckte.

Es kamen einige Leute hinzu die diese Frau kannten und man nannte sie Sarah Mia. Eine heilerin versorgte die Wunde am Hals wo das Wesen ihr ein Stück Fleisch herausgetrennt hatte. Es hatte den anschein als hätte es ihr viel Blut ausgesaugt denn sie war sehr blass und es war nicht sehr viel Blut am Boden.
Ein alter Fischer kam hinzu und erzählte das es vor etwa 60 Jahresläufen schon einmal vorkam das Blutsauger hinter Jungfrauen her war. Auch erzählte er das man diese Wesen nur mit Feuer töten könne, alles andere würde nichts bringen und sie würden wiederkehren.

Sheyna machte sich kurze notizen darüber ehe sie sich abwendete und zu ihrem Pferd ging. Nachdenklich aber auch aufmerksam ritt sie Heim und gab ihrem Wolf noch etwas zu fressen ehe sie ins Haus ging. Sie setzte sich an den Tisch und starrte aus dem Fenster. Sie war sehr beunruhigt über diese Gruselgeschichte und entschloss sich ein wenig zu schlafen. Also ging sie in den Keller wo ihr Schlafgemach sich befand und machte sich Bett fertig. Sie legte sich hin, deckte sich zu und blickte noch eine weile hoch an die Decke ehe sie die Augen schloss.


Der böse Traum

Es dauerte eine ganze Weile bis sie einschlief und sie wühlte von einer zur anderen Seite.
Ihr ging der Blutsauger nicht aus dem Kopf und träumte davon wie es sich aus dem Wasser heraus wieder in die Lüfte erhebt.
Sie blickte in ihrem Traum in den Himmel und es wurden immer mehr dieser Wesen. Es war ein riesen Schwarm die sich auf die Bewohner des Dorfes niederstürzten um deren Blut zu trinken.
Eine große Zahl an Kriegern versuchten sie zu bekämpfen doch es schienen nicht weniger zu werden. Im gegenteil: Es wurden sogar immer mehr.
Lauter Leichen lagen auf den Straßen des Dorfes und schienen auf den letzten Tropfen ausgesaugt zu sein.
Sheyna stand am Rand des Weges und schoss mit ihrem Bogen Pfeile auf die Wesen als sich eines genau auf sie stürzte und ihr in den Hals beissen wollte.

Sie wachte nun mit einem lauten Schrei und Schweissgebadet auf und saß verkrampft in ihrem Bett. Sie fasste sich an den Kopf und eine Träne lief ihr die Wange herab. Kurz wischte sie sich mit der linken Hand durch's Gesicht und kroch aus dem Bett. Sie ging aus dem Zimmer und stapfte die Treppe hinauf. Ihr Weg führte sie in die Küche wo sie sich ein Glas aus dem Schrank holte und es mit Wasser füllte. Sie trank einen großen Schluck und stellte es ab ehe sie in die Schneiderstube ging. Einige Stoffe wurden aus einer Kiste geholt und sie versuchte sich mit etwas Arbeit abzulenken und zur Ruhe zu kommen.
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