Vincent Vandera. Ein Name den man im alumenischen Reich kannte, einen Namen, den man früher gefürchtet hatte, ein Name, der gestorben war. Bis jetzt. Vincent Vandera war wieder zurück, wenn ach in Gestalt seines eigenen Sohnes, der nach seinem Vater benannt wurde, und doch; Vincent hatte selten eine solche Antriebskraft verspürt wie in den letzten Wochen. Er hatte ein Ziel gefunden, einen Fokus, auf den er all seine Kraft richten konnte, eine Person, die eine Rechnung mit seinem verstorbenen Vater offen hatte und diese Person hörte auf den Namen Rafael von Arganta. In mühevoller Kleinstarbeit hatte er mehr über den Grafen herausgefunden, hatte sein Umfeld beobachtet und Informationen eingeholt, teilweise zu einem Preis, der vielleicht zu gewagt hätte sein können, aber Vincent hatte nur das eine Ziel vor Augen; Rache. Es war fast so als ob dieser eine Punkt sein Denken einhüllte, natürlich hatte er noch andere Pflichten zu erfüllen aber wenn er sich die Zeit nehmen konnte, da hatte er an diesen einen Plan gearbeitet, der nun in Gestalt treten würde.
Die Spielfigur in diesem Plan hatte ebenfalls einen Namen: Ira. Sie war die Magd des Grafens und soweit er es mitbekommen konnte, eine der wenigen Personen, die dem Grafen beinahe täglich nahe stand, jemand, die zu ihm gehörte … und so war sie die perfekte Figur für seinen ersten Zug. Er hatte immer wieder versucht die junge Frau ausfindig zu machen, sie einzulullen und dann letztendlich in seine Gewalt zu bringen, doch das Vorhaben gestaltete sich schwieriger als gedacht, musste er doch Vorsicht walten lassen. Er hatte einen Ort gefunden, an dem er sie festhalten konnte, er hatte sich genau überlegt, wie er es dem Grafen vorzeigen würde, aber es fehlte nun nur noch ein wichtiger Teil: Ira selbst. Und vielleicht war es Schicksal, vielleicht Glück, vielleicht irgendwas von Beidem oder nur purer Zufall; aber am gestrigen Abend stand sie neben ihm.
Er, Gracia und ihr komischer Freund Kimroth waren zusammengesessen, er hatte überlegt wie er an das Mädchen ran kommen konnte, Gracia hatte Vorschläge gemacht, Kimroth versucht produktiv zu sein und Ira … nun Ira war durch die Tür der Taverne „Zur feuchten Meerjungfrau“ geschlendert, in der sie alle saßen, hatte sich zu ihnen gesellt und … war da. Es war fast, als ob jemand Vincent ein Geschenk machen wollte mit den Worten „Greif zu!“ und das tat er, in Form einer Bierflasche die er seinem Opfer über den Schädel zog.
Was nun folgte, war eigentlich das perfekte Beispiel eines Entführungsfalls, wie man ihn sich sicher nicht geplant hätte. Ira war nicht mehr bei Bewusstsein und Vincent hatte genug Zeit sie zu packen und in den Keller der Taverne zu bringen, wohlgemerkt der Ort an dem sie eingesperrt werden sollte, doch die Ohnmacht hielt nicht gerade lang und irgendwann hatte er eine tretende und deutlich gefährlich werdende junge Frau auf den Schultern. Er hatte ihr weh tun müssen, was schon einmal nicht geplant gewesen war, und später hatte er das ein zweites mal tun müssen, als sie meinte ihm mit voller Wucht ihr Bein zwischen die eigenen Beine treten zu müssen. Letztendlich hatte er ihr eine verpasst und ihr einen gehörigen Tritt in die Seite mitgegeben, doch das wäre ja noch alles verkraftbar gewesen. Ira erwies sich im Laufe der Zeit als deutlich ruhigere Gefangene als angenommen und Vincent kam nicht umhin irgendwie Sympathie für sie zu entwickeln, was alles andere als gut war, denn dieses Mädchen war seine verdammte Gefangene!
Als ob dies alles aber nicht genug gewesen wäre, tauchten irgendwann die ungebetenen Besucher auf; Vincent, der sich im Kerkertrakt aufgehalten hatte, sah nur zwei Gestalten in seine Richtung kommen, gefolgt von einem aufgebrachten Kimroth der die ungebetenen Besucher förmlich anbrüllte, zu gehen … alles weitere spielte sich außerhalb seiner Sicht- und Hörweite ab, aber er wusste nun wer diese Fremden waren: Rabendiener und die waren nie gut. Letztendlich hatte er seine Pläne verworfen, nach La Cabeza zurück zu kehren und hatte sich stattdessen auf die schmale Bank vor der Zelle gesetzt und Wache gehalten. Ira war seine Gefangene und er würde niemanden zu ihr durchlassen, erst recht keine Rabendiener, die sonst was mit ihr anstellen würden.
Er hatte nur wenig Schlaf gefunden, die Bank war ungemütlich und innerlich fluchte er über seine Zuvorkommenheit, dass er Ira seine Schlafmatte überlassen hatte. Als er am nächsten Morgen irgendwann aufwachte, hatte er dafür gesorgt dass der hergestellte Holzsarg mitsamt seines Inhalts zur Residenz von Arganta gelangen würde, ein kurzer Moment an der frischen Luft blieb ihm und als er zurückgekehrt war und die schlafende Ira betrachtete, fragte sich ein Teil in ihm allmählich, ob er nicht einen Fehler gemacht hatte. Natürlich wurde Arganta krank vor Sorge werden, es würde ihm zusetzen und es würde ihn sicher zermürben …. aber was dann? Er hatte Ira nun aber was sollte folgen? Er hatte sie geschnappt, er hatte Arganta Angst eingejagt … doch irgendwie merkte er so langsam, dass zu einem komplexen Plan auch ein Abschluss gehörte. Er konnte sie schlecht ewig hier unten lassen, sie hatte nichts mit all dieser Sache zu tun und nur das Pech, seine Magd zu sein. Was wenn Arganta verhandeln wollen würde? Verdammt was war eigentlich Vincents nächster Schritt?!
Entmutigt ließ er den Kopf gegen die Wand hinter sich sinken. Er hatte gehofft wie sein Vater zu denken und zu handeln … aber er war nicht wie sein Vater. Er würde nachdenken müssen, er würde zusehen, dass keine Komplikationen auftreten würden, er würde einen nächsten Schritt planen und dann würde alles irgendwie glatt über die Bühne gehen. Die Frage war nur: Wieso hatte er gerade das dringende Bedürfnis, sich zu übergeben?
Wenn ein Plan mehr oder weniger funktioniert
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Jonathan
Dabei hatte der Tag so schön begonnen. Kaum war Saremus aufgestanden, hatte er sich gleich auf den Weg in die Hafenschänke gemacht.
Nach einer Flasche Schnaps traf er auch schon auf einen der Zwerge, welcher zu Gast im Schänkenkeller war.
Er musste zugeben, dass er positiv überrascht von dem Kurzbein war. Der Zwerg, der sich ihm als Ingosch vorstellte, war sehr nett und freundlich zu ihm. Sie plauderten sehr angenehm und als Ingosch hörte, dass Saremus des Öfteren in Adoran war, bat er ihn eine Nachricht in der Zwergenbotschaft zu hinterlassen. Aber Saremus wäre nicht Saremus, wenn er nicht (so symphatisch der Zwerg ihm auch war) ein paar Kronen für den Dienst verlangt hätte.
Dem Zwerg gefiel das anscheinend gar nicht, er fasste sich theatralisch ans Herz. Aber Saremus hatte Glück. Der Zwerg bot ihm an ein Schwert zu schmieden, sobald er wieder zu Hause war. Saremus wollte das gerne als Lohn für seine Laufburschenarbeit annehmen, aber da warf der Zwerg ihm auch schon fünf Kronen für die Schiffsreise zu. Saremus konnte nicht wiederstehen und ließ das Gold schnell verschwinden. Er sollte dem Zwerg zwar das Rückgeld geben... aber... er wäre nicht Saremus, wenn er es nicht irgendwie schaffen würde das Rückgeld zu unterschlagen.
Zwei Zwergenbiere später wurde Ingosch anscheinend müde und ging wieder in den Keller um dort laut zu Schnarchen.
Schon ziehmlich angetrunken machte sich Saremus danach auf den Weg nach Adoran, um das Schreiben an die Zwerge abzuliefern.
Nach einem kurzen Stopp in seinem Mietshaus, und noch ein paar Flaschen Wein, Schnaps und Bier, sowie einer halben Unze Wildkraut später, machte sich Saremus taumelnd wieder auf den Weg zurück in die Schänke.
Nachdem er durch die Türe der Schänke gestolpert war, blinzelte er auch schon Kimroth entgegen. Er Berichtete ihm knapp von der Zwergennachricht und erfuhr selbst, dass ein weiterer Gast im Keller war.
Ira.
"Ach herrje", dachte sich Saremus, "was hat sie nun wieder angestellt?"
Taumelnd machte er sich mit Kimroth auf den Weg in den Keller. Dort war ein Mann. Vincent, laut Kimroth gehörte er irgendwie zum Piratenpack und hatte dafür gezahlt, dass er Ira im Keller festhalten durfte. Anscheinend ging es um ihren Dienst als Magd und irgendeinen seltsamen Austausch. Aber Saremus war zu betrunken um das wirklich zu verstehen. Er wollte einfach nur zu Ira in die Zelle und nach ihr sehen.
Irgendwie schaffte er es auch sich an Kimroth vorbeizudrücken und zu Ira in die Zelle zu kommen. Vincent gefiel das anscheinend gar nicht und er war recht schnell stink wütend. Dabei wollte Saremus eigentlich nur nach ihr sehen. Kaum war er in der Zelle, musste er sich auch schon von Ira anhören, dass er betrunken war, ein Vollidiot sei und wie immer an allem Schuld war.
Dann fing sie an ihn zu betatschen und recht offensichtlich nach Waffen zu durchsuchen. Damit die ganze Situation nicht schlimmer wurde, das junge Ding vielleicht auf die dumme Idee kam, sich irgendwie freizukämpfen, warf Saremus schnell sein einziges Messer aus der Zelle raus. Kimroth stapfte mit den Fuß darauf und Vincent murrte.
Dann schlug das zierliche Wesen ohne Vorwarnung Saremus mit voller Wucht auf die Nase! Womit hatte er das nur verdient? Er spührte zwar den Schmerz nicht wirklich, aber taumelte durch die Zelle und wischte sich mit dem Ärmel über die blutende Nase. Es kam ihm inzwischen so vor, als würde ihn Ira von der einen und Vincent von der anderen Seite ankeifen und beschimpfen. Das Gekeife von allen Seiten wurde immer schlimmer und Saremus stolperte wieder aus der Zelle.
Ira befahl ihm herrisch Vincent und Kimroth zu töten und sie dann zu befreien. Aber Saremus war kein menekanischer Säbelschwinger und in seinem betrunkenen Zustand hätte er sich wahrscheinlich selbst mehr weh getan, als den beiden Gaunern. Mal ganz davon abgesehen, dass seine einzige Waffe, ein verrosteter Dolch, unter Kimroths Fuß war.
Das Einzige, was Saremus seiner Meinung nach tun konnte, war abzuwarten und dafür zu Sorgen, dass Ira Essen, Wasser und vielleicht eine Decke bekam.
Schließlich hatten die beiden zugesagt, dass sie Ira nicht ernsthaft wehtun würden, aber es nunmal notwendig war, dass sie für eine Weile nicht aufzufinden war. Ausserdem hätte die junge Frau auch mehr Freiraum genießen können, wenn sie nicht so ein aufmüpfiges Biest gewesen wäre.
Dass er sich zu ihr in die Zelle gesellte, wollte irgendwie niemand. Weder Vincent, noch Kimroth noch Ira selbst.
Ausserdem wollte Kimroth noch ein paar vertrauliche Worte mit ihm wechseln. Saremus verstand während des Gesprächs zwar nicht wirklich, was Kimroth von ihm wollte, aber er bemerkte, dass der Chef ein wenig paranoid wirkte.
Zum Schluß war Saremus eh alles egal. Er verfluchte sich selbst dafür, dass er sich Sorgen um seine ewige Quälerin machte. Er wünschte sich ebenso sehr ihren Tod, wie ihr Wohlergehen. Er sah für den Moment nicht wirklich eine andere Lösung als abzuwarten und sich weiter zu betrinken, bis er in einen komatösen Schlaf fiel.
Nach einer Flasche Schnaps traf er auch schon auf einen der Zwerge, welcher zu Gast im Schänkenkeller war.
Er musste zugeben, dass er positiv überrascht von dem Kurzbein war. Der Zwerg, der sich ihm als Ingosch vorstellte, war sehr nett und freundlich zu ihm. Sie plauderten sehr angenehm und als Ingosch hörte, dass Saremus des Öfteren in Adoran war, bat er ihn eine Nachricht in der Zwergenbotschaft zu hinterlassen. Aber Saremus wäre nicht Saremus, wenn er nicht (so symphatisch der Zwerg ihm auch war) ein paar Kronen für den Dienst verlangt hätte.
Dem Zwerg gefiel das anscheinend gar nicht, er fasste sich theatralisch ans Herz. Aber Saremus hatte Glück. Der Zwerg bot ihm an ein Schwert zu schmieden, sobald er wieder zu Hause war. Saremus wollte das gerne als Lohn für seine Laufburschenarbeit annehmen, aber da warf der Zwerg ihm auch schon fünf Kronen für die Schiffsreise zu. Saremus konnte nicht wiederstehen und ließ das Gold schnell verschwinden. Er sollte dem Zwerg zwar das Rückgeld geben... aber... er wäre nicht Saremus, wenn er es nicht irgendwie schaffen würde das Rückgeld zu unterschlagen.
Zwei Zwergenbiere später wurde Ingosch anscheinend müde und ging wieder in den Keller um dort laut zu Schnarchen.
Schon ziehmlich angetrunken machte sich Saremus danach auf den Weg nach Adoran, um das Schreiben an die Zwerge abzuliefern.
Nach einem kurzen Stopp in seinem Mietshaus, und noch ein paar Flaschen Wein, Schnaps und Bier, sowie einer halben Unze Wildkraut später, machte sich Saremus taumelnd wieder auf den Weg zurück in die Schänke.
Nachdem er durch die Türe der Schänke gestolpert war, blinzelte er auch schon Kimroth entgegen. Er Berichtete ihm knapp von der Zwergennachricht und erfuhr selbst, dass ein weiterer Gast im Keller war.
Ira.
"Ach herrje", dachte sich Saremus, "was hat sie nun wieder angestellt?"
Taumelnd machte er sich mit Kimroth auf den Weg in den Keller. Dort war ein Mann. Vincent, laut Kimroth gehörte er irgendwie zum Piratenpack und hatte dafür gezahlt, dass er Ira im Keller festhalten durfte. Anscheinend ging es um ihren Dienst als Magd und irgendeinen seltsamen Austausch. Aber Saremus war zu betrunken um das wirklich zu verstehen. Er wollte einfach nur zu Ira in die Zelle und nach ihr sehen.
Irgendwie schaffte er es auch sich an Kimroth vorbeizudrücken und zu Ira in die Zelle zu kommen. Vincent gefiel das anscheinend gar nicht und er war recht schnell stink wütend. Dabei wollte Saremus eigentlich nur nach ihr sehen. Kaum war er in der Zelle, musste er sich auch schon von Ira anhören, dass er betrunken war, ein Vollidiot sei und wie immer an allem Schuld war.
Dann fing sie an ihn zu betatschen und recht offensichtlich nach Waffen zu durchsuchen. Damit die ganze Situation nicht schlimmer wurde, das junge Ding vielleicht auf die dumme Idee kam, sich irgendwie freizukämpfen, warf Saremus schnell sein einziges Messer aus der Zelle raus. Kimroth stapfte mit den Fuß darauf und Vincent murrte.
Dann schlug das zierliche Wesen ohne Vorwarnung Saremus mit voller Wucht auf die Nase! Womit hatte er das nur verdient? Er spührte zwar den Schmerz nicht wirklich, aber taumelte durch die Zelle und wischte sich mit dem Ärmel über die blutende Nase. Es kam ihm inzwischen so vor, als würde ihn Ira von der einen und Vincent von der anderen Seite ankeifen und beschimpfen. Das Gekeife von allen Seiten wurde immer schlimmer und Saremus stolperte wieder aus der Zelle.
Ira befahl ihm herrisch Vincent und Kimroth zu töten und sie dann zu befreien. Aber Saremus war kein menekanischer Säbelschwinger und in seinem betrunkenen Zustand hätte er sich wahrscheinlich selbst mehr weh getan, als den beiden Gaunern. Mal ganz davon abgesehen, dass seine einzige Waffe, ein verrosteter Dolch, unter Kimroths Fuß war.
Das Einzige, was Saremus seiner Meinung nach tun konnte, war abzuwarten und dafür zu Sorgen, dass Ira Essen, Wasser und vielleicht eine Decke bekam.
Schließlich hatten die beiden zugesagt, dass sie Ira nicht ernsthaft wehtun würden, aber es nunmal notwendig war, dass sie für eine Weile nicht aufzufinden war. Ausserdem hätte die junge Frau auch mehr Freiraum genießen können, wenn sie nicht so ein aufmüpfiges Biest gewesen wäre.
Dass er sich zu ihr in die Zelle gesellte, wollte irgendwie niemand. Weder Vincent, noch Kimroth noch Ira selbst.
Ausserdem wollte Kimroth noch ein paar vertrauliche Worte mit ihm wechseln. Saremus verstand während des Gesprächs zwar nicht wirklich, was Kimroth von ihm wollte, aber er bemerkte, dass der Chef ein wenig paranoid wirkte.
Zum Schluß war Saremus eh alles egal. Er verfluchte sich selbst dafür, dass er sich Sorgen um seine ewige Quälerin machte. Er wünschte sich ebenso sehr ihren Tod, wie ihr Wohlergehen. Er sah für den Moment nicht wirklich eine andere Lösung als abzuwarten und sich weiter zu betrinken, bis er in einen komatösen Schlaf fiel.
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Vincent Vandera
Und das Bedürfnis wurde immer größer. Er hatte eigentlich gedacht, dass Rabendiener und eine Bande von Chaoten nicht mehr zu überbieten waren, aber vielleicht hätte er einfach nicht einmal darüber nachdenken sollen. Der kommende Tag glich förmlich einer Katastrophe und dabei hatte er ganz gut angefangen.
Als er am Morgen die Augen geöffnet hatte, taten ihm alle Knochen weh. Die Nacht auf der Bank zu verbringen war alles andere als gemütlich gewesen und er schwor sich, die heutige Nacht auf keinen Fall noch einmal hier zu verbleiben, doch die drohende Gefahr durch diese Fremden am gestrigen Abend war ihm noch zu präsent, als dass er unbesorgt hätte in seine eigene Bleibe gehen können. Zu seiner Überraschung war Ira ganz umgänglich, sah man von ihren andauernden Sticheleien, Provokationen und derlei ab, was eine Masche von ihr zu sein schien die man nur ignorieren musste oder ihr Paroli bitten musste; beides hatte Vincent getan und schon war der Umgang mit der störrischen Magd um einiges leichter.
Doch im Allgemeinen hatte sie ihn doch sehr überrascht. Er hatte, wenn er an eine Magd dachte, immer das Bild einer jungen, scheuen und höchstprüden, verklemmten Frau vor Gesicht, die sich schon beim bloßen Anblick von Gefahr in der Ecke zusammenkauerte. Ira schien davon aber nichts wissen zu wollen und eigentlich hätte es Vincent in dem Moment, in dem sie in Kimroths Taverne gekommen war, klar werden müssen, dass Ira alles andere als eine „normale“ Magd war. Trotz allem konnte er sich mittlerweile mit ihr unterhalten, es gelang ihm sogar einmal, sie zu einem ehrlichen Lachen zu bringen … ein guter Anfang und es hob seine Stimmung auch etwas, denn die war alles andere als gut gewesen angesichts der Tatsache, dass er nicht wirklich weiter wusste und es eigentlich immer noch nicht so recht tat. Immerhin hatte er mittlerweile eine Idee, wie er Arganta eine Weile auf Trab halten konnte, bis sich alles weiter abrunden ließ.
So angenehm alles von nun an auch zu verliefen schien, so brutaler holte die Realität ihn mit einem Faustschlag zurück auf den Boden der Tatsachen. Der erste Schlag kam in Form dieses Typen mit Namen „Saremus“, ein Besoffener, der Ira zu kennen schien und der sich auch nicht davon abbringen ließ, zu Ira in die Zelle zu gehen. Für Vincent, der mittlerweile in solcherlei Dingen alles andere als entspannt war, führte dies zu einem halben Wutanfall und als Kimroth und er diesen Kerl endlich rausgebracht hatten, hatte er Ira fast um einen Dolch reicher gemacht, den der Dummkopf vor ihrer Zelle verloren hatte. Vincent glaubte nicht an irgendwelche Sabotage, dafür war der Kerl zu besoffen und auch zu loyal Kimroth gegenüber, aber der Gedanke daran, dass Ira nun wieder Ärger machen könnte, behagte ihm nicht. Natürlich wäre sie mit dem Dolch nicht weit gekommen, aber Vincent hatte keine Lust ihr noch mehr weh zu tun, der Schlag ins Gesicht am gestrigen Tag hatte schon seine Spuren hinterlassen und wirklich wohl dabei hatte er sich auch nicht gefühlt.
Doch im Vergleich zum Höhepunkt des Abends, war Saremus nur eine Lachnummer. Er hatte mit Ira dagesessen und sie beobachtet. Sie sah unkonzentriert aus und auch etwas mitgenommen, und es war auch kein Wunder bei der Luft im Gewölbe. Sie hatte darum gebeten, dass Vincent sie an die frische Luft bringen würde und er hatte eingewilligt; allerdings nicht ohne sie an Armen und Beinen zu fesseln, sodass sie zwar laufen konnte, aber an eine Flucht nicht zu denken war. Als er mit ihr hinauf kam, war die Taverne mit ein paar Besuchern gefüllt, aber niemand schien sich groß für sie zu interessieren … niemand außer einem Kerl mit Hut. Vincent ignorierte ihn vorerst, trat mit Ira hinaus und ging eine Weile mit ihr und er konnte ihr förmlich ansehen, dass es sich dieses Mal um keinen Trick handelte, das Mädchen hatte frische Luft nötig gehabt.
Kaum wollten sie zurück, da stand dieser komische Kerl mit Hut vor ihnen und fragte nach dem Weg zur Bank. Eigentlich war Vincent Anfangs nur etwas misstrauisch wieso er ihnen bis in die kleine Gasse gefolgt war, doch als er spürte, wie sich Ira anspannte und ihr Atem schneller wurde, wusste er, dass da irgendwas nicht stimmte. In seinem Kopf begannen die Alarmglocken zu schrillen aber Ira schien mitzuspielen, vielleicht ob der Tatsache, dass sie ein Messer im Rücken hatte und Vincent hätte zustechen können, hätte sie ihn verraten. Der Fremde schien augenscheinlich auch abzuziehen, verschwand hinter einer Ecke und Vincent blieb misstrauisch.
„Muss ich mir Sorgen machen?“
Er hatte ihr die Worte ins Ohr geraunt und sie hatte es bestätigt, sie hatte ihn gerade davor gewarnt, dass dieser Kerl nicht hierher gehörte und dass war es, was ihn noch am meisten überrascht hatte. Wieso tat sie das? Wenn dieser Kerl Vincent auflauern würde, hatte sie die Chance zu fliehen. War es die Angst um ihr Leben? Wahrscheinlich. Doch irgendetwas schien da noch zu sein. Er schüttelte den Gedanken ab, verharrte vor der Ecke und rief nach Kimroth im Inneren; er musste dort hinein und der Fremde würde ihn nicht angreifen können, wenn sie zu zweit wären. Im Nachhinein hätte sich Vincent dafür schlagen können, dass er den Kerl einfach hatte entkommen lassen, wenn er tatsächlich zu Arganta gehörte, dann wusste man nun wo Ira stecken würde; Panik begann sich in ihm breit zu machen, doch dann verebbte sie bereits wieder, als ein einsamer Gedanke in seinen Schädel flog: Sie waren in Rahal. Was wollte Arganta tun? Mit einem Regiment hier auftauchen? Das Hafenviertel stürmen? Vincent wusste, dass Ira ihm wichtig sein würde, aber er war sich sicher, dass eine Magd dieses Risiko letztendlich nicht wert sein konnte und so blieb wenigstens in diesem Punkt die Ruhe in ihm. Es würde alles weiterlaufen wie … naja … geplant konnte man ja nicht sagen.
Den Abschluss des Abends stellte ein Gespräch mit Vallas, ein Mitglied der Bruderschaft der Piraten, dar. Er hatte Ira sehen wollen, mit ihr gesprochen und am Ende Vincent nur den Rat gegeben, dass er versuchen solle, Iras Geist zu brechen. Er hatte lange über diese Worte nachgedacht, aber letztendlich hatte er sie verworfen, Vallas mochte sicher irgendwie Recht haben, aber Vincent war einfach noch nicht soweit, solch einen Schritt zu unternehmen. Vor Wochen hatte er in dem Tagebuch seines Vaters eine Stelle gefunden, in welcher es um eine „Selissa“ ging, welche scheinbar einmal die Gefangene seines Vaters gewesen war, ganz ähnlich seiner eigenen Situation. Ein Eintrag war Vincent besonders im Kopf geblieben:
„Ganz gleich wie ernst die Lage auch war, ich konnte und wollte ihr nichts antun, denn das Mädchen war letztendlich nur Mittel zum Zweck. Was hätte es mir gebracht, sie zu foltern, sie hungern zu lassen oder Zwietracht zu säen? Letztendlich ist es doch dass, was uns von Monstern wie diesen gottesfürchtigen Fanatikern unterscheidet; wir behandeln die Menschen so wie sie es selbst verdient haben: Wer dir nichts getan hat, der soll auch nicht deinen Zorn spüren. Ich bin ein freier Mann, aber ich will mir diese Freiheit nicht damit erkaufen, ein skrupelloses Wesen zu werden, denn das unterscheidet uns freie Männern und Frauen von dem ganzen Rest auf dem Festland.“
Und mit jenen Worten im Kopf war er, entgegen allem was er sich vorgenommen hatte, am Abend wieder auf der Bank eingeschlafen. Er wusste dass die nächsten Tage turbulenter werden würden, und er würde einen Teufel tun und behaupten, dass es nicht noch schlimmer kommen konnte.
Als er am Morgen die Augen geöffnet hatte, taten ihm alle Knochen weh. Die Nacht auf der Bank zu verbringen war alles andere als gemütlich gewesen und er schwor sich, die heutige Nacht auf keinen Fall noch einmal hier zu verbleiben, doch die drohende Gefahr durch diese Fremden am gestrigen Abend war ihm noch zu präsent, als dass er unbesorgt hätte in seine eigene Bleibe gehen können. Zu seiner Überraschung war Ira ganz umgänglich, sah man von ihren andauernden Sticheleien, Provokationen und derlei ab, was eine Masche von ihr zu sein schien die man nur ignorieren musste oder ihr Paroli bitten musste; beides hatte Vincent getan und schon war der Umgang mit der störrischen Magd um einiges leichter.
Doch im Allgemeinen hatte sie ihn doch sehr überrascht. Er hatte, wenn er an eine Magd dachte, immer das Bild einer jungen, scheuen und höchstprüden, verklemmten Frau vor Gesicht, die sich schon beim bloßen Anblick von Gefahr in der Ecke zusammenkauerte. Ira schien davon aber nichts wissen zu wollen und eigentlich hätte es Vincent in dem Moment, in dem sie in Kimroths Taverne gekommen war, klar werden müssen, dass Ira alles andere als eine „normale“ Magd war. Trotz allem konnte er sich mittlerweile mit ihr unterhalten, es gelang ihm sogar einmal, sie zu einem ehrlichen Lachen zu bringen … ein guter Anfang und es hob seine Stimmung auch etwas, denn die war alles andere als gut gewesen angesichts der Tatsache, dass er nicht wirklich weiter wusste und es eigentlich immer noch nicht so recht tat. Immerhin hatte er mittlerweile eine Idee, wie er Arganta eine Weile auf Trab halten konnte, bis sich alles weiter abrunden ließ.
So angenehm alles von nun an auch zu verliefen schien, so brutaler holte die Realität ihn mit einem Faustschlag zurück auf den Boden der Tatsachen. Der erste Schlag kam in Form dieses Typen mit Namen „Saremus“, ein Besoffener, der Ira zu kennen schien und der sich auch nicht davon abbringen ließ, zu Ira in die Zelle zu gehen. Für Vincent, der mittlerweile in solcherlei Dingen alles andere als entspannt war, führte dies zu einem halben Wutanfall und als Kimroth und er diesen Kerl endlich rausgebracht hatten, hatte er Ira fast um einen Dolch reicher gemacht, den der Dummkopf vor ihrer Zelle verloren hatte. Vincent glaubte nicht an irgendwelche Sabotage, dafür war der Kerl zu besoffen und auch zu loyal Kimroth gegenüber, aber der Gedanke daran, dass Ira nun wieder Ärger machen könnte, behagte ihm nicht. Natürlich wäre sie mit dem Dolch nicht weit gekommen, aber Vincent hatte keine Lust ihr noch mehr weh zu tun, der Schlag ins Gesicht am gestrigen Tag hatte schon seine Spuren hinterlassen und wirklich wohl dabei hatte er sich auch nicht gefühlt.
Doch im Vergleich zum Höhepunkt des Abends, war Saremus nur eine Lachnummer. Er hatte mit Ira dagesessen und sie beobachtet. Sie sah unkonzentriert aus und auch etwas mitgenommen, und es war auch kein Wunder bei der Luft im Gewölbe. Sie hatte darum gebeten, dass Vincent sie an die frische Luft bringen würde und er hatte eingewilligt; allerdings nicht ohne sie an Armen und Beinen zu fesseln, sodass sie zwar laufen konnte, aber an eine Flucht nicht zu denken war. Als er mit ihr hinauf kam, war die Taverne mit ein paar Besuchern gefüllt, aber niemand schien sich groß für sie zu interessieren … niemand außer einem Kerl mit Hut. Vincent ignorierte ihn vorerst, trat mit Ira hinaus und ging eine Weile mit ihr und er konnte ihr förmlich ansehen, dass es sich dieses Mal um keinen Trick handelte, das Mädchen hatte frische Luft nötig gehabt.
Kaum wollten sie zurück, da stand dieser komische Kerl mit Hut vor ihnen und fragte nach dem Weg zur Bank. Eigentlich war Vincent Anfangs nur etwas misstrauisch wieso er ihnen bis in die kleine Gasse gefolgt war, doch als er spürte, wie sich Ira anspannte und ihr Atem schneller wurde, wusste er, dass da irgendwas nicht stimmte. In seinem Kopf begannen die Alarmglocken zu schrillen aber Ira schien mitzuspielen, vielleicht ob der Tatsache, dass sie ein Messer im Rücken hatte und Vincent hätte zustechen können, hätte sie ihn verraten. Der Fremde schien augenscheinlich auch abzuziehen, verschwand hinter einer Ecke und Vincent blieb misstrauisch.
„Muss ich mir Sorgen machen?“
Er hatte ihr die Worte ins Ohr geraunt und sie hatte es bestätigt, sie hatte ihn gerade davor gewarnt, dass dieser Kerl nicht hierher gehörte und dass war es, was ihn noch am meisten überrascht hatte. Wieso tat sie das? Wenn dieser Kerl Vincent auflauern würde, hatte sie die Chance zu fliehen. War es die Angst um ihr Leben? Wahrscheinlich. Doch irgendetwas schien da noch zu sein. Er schüttelte den Gedanken ab, verharrte vor der Ecke und rief nach Kimroth im Inneren; er musste dort hinein und der Fremde würde ihn nicht angreifen können, wenn sie zu zweit wären. Im Nachhinein hätte sich Vincent dafür schlagen können, dass er den Kerl einfach hatte entkommen lassen, wenn er tatsächlich zu Arganta gehörte, dann wusste man nun wo Ira stecken würde; Panik begann sich in ihm breit zu machen, doch dann verebbte sie bereits wieder, als ein einsamer Gedanke in seinen Schädel flog: Sie waren in Rahal. Was wollte Arganta tun? Mit einem Regiment hier auftauchen? Das Hafenviertel stürmen? Vincent wusste, dass Ira ihm wichtig sein würde, aber er war sich sicher, dass eine Magd dieses Risiko letztendlich nicht wert sein konnte und so blieb wenigstens in diesem Punkt die Ruhe in ihm. Es würde alles weiterlaufen wie … naja … geplant konnte man ja nicht sagen.
Den Abschluss des Abends stellte ein Gespräch mit Vallas, ein Mitglied der Bruderschaft der Piraten, dar. Er hatte Ira sehen wollen, mit ihr gesprochen und am Ende Vincent nur den Rat gegeben, dass er versuchen solle, Iras Geist zu brechen. Er hatte lange über diese Worte nachgedacht, aber letztendlich hatte er sie verworfen, Vallas mochte sicher irgendwie Recht haben, aber Vincent war einfach noch nicht soweit, solch einen Schritt zu unternehmen. Vor Wochen hatte er in dem Tagebuch seines Vaters eine Stelle gefunden, in welcher es um eine „Selissa“ ging, welche scheinbar einmal die Gefangene seines Vaters gewesen war, ganz ähnlich seiner eigenen Situation. Ein Eintrag war Vincent besonders im Kopf geblieben:
„Ganz gleich wie ernst die Lage auch war, ich konnte und wollte ihr nichts antun, denn das Mädchen war letztendlich nur Mittel zum Zweck. Was hätte es mir gebracht, sie zu foltern, sie hungern zu lassen oder Zwietracht zu säen? Letztendlich ist es doch dass, was uns von Monstern wie diesen gottesfürchtigen Fanatikern unterscheidet; wir behandeln die Menschen so wie sie es selbst verdient haben: Wer dir nichts getan hat, der soll auch nicht deinen Zorn spüren. Ich bin ein freier Mann, aber ich will mir diese Freiheit nicht damit erkaufen, ein skrupelloses Wesen zu werden, denn das unterscheidet uns freie Männern und Frauen von dem ganzen Rest auf dem Festland.“
Und mit jenen Worten im Kopf war er, entgegen allem was er sich vorgenommen hatte, am Abend wieder auf der Bank eingeschlafen. Er wusste dass die nächsten Tage turbulenter werden würden, und er würde einen Teufel tun und behaupten, dass es nicht noch schlimmer kommen konnte.
Zuletzt geändert von Vincent Vandera am Mittwoch 27. Januar 2010, 16:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Raindri Katuri
- Beiträge: 2
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
... ruig stand er in seinem Haus und schaute zur Tür, einfach nur in Richtung der Tür. Der kleine Hund an seiner Seite hatte schon lange aufgehört zu winseln und sich auf seine Decke zurück gezogen. Er stand nur dort als würde er auf etwas warten. Die Hände auf seinen Rücken gelegt, die Beine leicht gespreizt, Kerzen gerade wie man es von ihm gewohnt war. Kurz senkte sich seinen Blick zu Boden, als eine Erinnerung, nur wie ein schwacher Nebelhauch seinen Geist durch drang. Eine Erinnerung die er eigentlich längst verdrängt hatte. Eine junge Frau, warten, ewiges warten, ein Schiff und eine entfernte Insel. Eine Uniform, und Schmerzen. Schmerz, war nur ein Gefühl und wie alles im Leben, man gewöhnte sich mit der Zeit daran und konnte ihn ignorieren. Es war nur Schwäche die den Körper verläßt... Als er seinen Blick wieder hob, hatte sich sein Gesicht verändert. Es war nie wirklich weich gewesen, doch seine sonst freundliche, ja meist schelmische Lächeln oder gar Grinsen hatte sich in eine steinerne Fratze gezogen. Die Wangenknochen stachen nun hervor, und das leise Knirschen seiner Zähne die mit gewallt auf einander gepreßt wurden war deutlich zu hören. Wie viel Stunden er hier stand wußte er nicht, nur das keiner durch die Tür kam, in all der Zeit die er hier stand. Waren seine Worte nicht deutlich genug gewesen? Hatte er vielleicht nicht klar genug gesprochen? Doch er hatte es deutlich genug getan. Ein leises klopfen hatte ihn aus seinen Erinnerungen gerissen und brachte ihn in die Realität zurück. War da jemand an der Tür gewesen? Der kleine Hund rannte nicht wie sonst und kläffte wenn Ira heim kam. Es war also nicht Ira , so konnte er es ignorieren. Doch irgend wann ging er nach sehen was war und fand eine Nachricht…
Seine Schritten hallten durch den Raum, als er zitternd vor Wut den Weg zur Küche nahm. Seine Hand griff zu dem großen Schrank und entnahm eine Flasche mit Wein um den Hals mit einem Schlag gegen die Tischkannte ab zu trennen. Er mochte dieses Gefühl nicht. Er mochte keine Gefühle. Es war als würde etwas seinen Verstand benebeln. Lange genug hatte er ohne sie leben können, bis er auf sie getroffen war, die alles veränderte. Wo war sie? Hatte sie sich wieder mit diesem Pack eingelassen? Wollte sie nicht begreifen, oder war es doch nur wieder die Sehnsucht nach diesem Bauern dort. Es war ihm egal, nun war ihm alles egal. Ein greller Pfiff hallte durch das Haus und Flocke kam freudig angerannt, um die Tür in den Garten hoch zu springen und ehe sie ganz offen war draußen zu verschwinden. Kein Doppelpfiff der ihr Einhalt gebieten sollte und zum stehen brachte wie sonst. Nein sie sollte rennen… es würde ein weiter Weg werden den sie zu gehen hatten, doch nun war die Zeit gekommen. Mit einer schnellen Bewegung riß er das Regal um und noch wärend es fiel trat auch er in den Garten um eine Fackel zu entzünden die im selben Augenblick in sein Haus flog.
... als die Fackel fast den Boden berührte, verwandelte sich die Küche in ein einziges Flammenmeer. Es hatte also doch etwas gutes gehabt, das Ira Hochprozentiges als Lebenswasser an sah und diesen in solchen Massen hortete, um das Hohenfelser Regiment und die Rahaler Garde für Wochen handlungsunfähig zu machen ....
Seine Schritten hallten durch den Raum, als er zitternd vor Wut den Weg zur Küche nahm. Seine Hand griff zu dem großen Schrank und entnahm eine Flasche mit Wein um den Hals mit einem Schlag gegen die Tischkannte ab zu trennen. Er mochte dieses Gefühl nicht. Er mochte keine Gefühle. Es war als würde etwas seinen Verstand benebeln. Lange genug hatte er ohne sie leben können, bis er auf sie getroffen war, die alles veränderte. Wo war sie? Hatte sie sich wieder mit diesem Pack eingelassen? Wollte sie nicht begreifen, oder war es doch nur wieder die Sehnsucht nach diesem Bauern dort. Es war ihm egal, nun war ihm alles egal. Ein greller Pfiff hallte durch das Haus und Flocke kam freudig angerannt, um die Tür in den Garten hoch zu springen und ehe sie ganz offen war draußen zu verschwinden. Kein Doppelpfiff der ihr Einhalt gebieten sollte und zum stehen brachte wie sonst. Nein sie sollte rennen… es würde ein weiter Weg werden den sie zu gehen hatten, doch nun war die Zeit gekommen. Mit einer schnellen Bewegung riß er das Regal um und noch wärend es fiel trat auch er in den Garten um eine Fackel zu entzünden die im selben Augenblick in sein Haus flog.
... als die Fackel fast den Boden berührte, verwandelte sich die Küche in ein einziges Flammenmeer. Es hatte also doch etwas gutes gehabt, das Ira Hochprozentiges als Lebenswasser an sah und diesen in solchen Massen hortete, um das Hohenfelser Regiment und die Rahaler Garde für Wochen handlungsunfähig zu machen ....
Zuletzt geändert von Raindri Katuri am Mittwoch 27. Januar 2010, 18:42, insgesamt 1-mal geändert.