Schmunzelnd schaute Sie ihm nach, wie er in der Dunkelheit Berchgards verschwand. Sacht streifte sie mit ihren Fingern über ihre Lippen. Der Blick, den er besass, war Goldwert, als Sie sich rüber beugte und sacht seine Lippen küsste.
Ja, so war er, ihr Adept...Nazhyr...
Sie gab zu, am Anfang glaubte Sie nicht an ihn. Hielt ihn für einen Gefallenen, einen Unwürdigen, der nur aus Mitleid und der Güte Krathors eine zweite Chance bekam.
Doch er bewies sich. Er offenbarte sich ihr. Unfreiwillig, doch sah Sie in seinen Gedanken seinen Lebensweg, erkannte, was er durchgestanden hatte und was ihn verletztbar machte.
Er fühlte sich geborgen in ihrer nähe, glaubte, sich nicht verstellen oder verschliessen zu müssen und Recht hatte er.
Sie würden ihn ausbilden, soviel junges, ungenutztes Potenzial schlummerte in diesem Manne und Anveena und Simoen würden wissen, es richtig zu nutzen.
Langsam liess Sie sich auf den Stuhl gleiten, durchschaute die noch recht chaotischen Zimmer. Ja...chaotisch...doch IHR Heim. Eine Zuflucht für Sie, ohne gebunden zu sein an die Gefühle anderer Menschen...etwas, was IHR gehörte...wo Sie hinkonnte...egal wann, egal warum.
Und nicht nur ihr sollte der Zuflucht gelten...nein...Sie war dennoch froh, nicht einsam tristen zu müssen. Simoen nahm die Idee eines gemeinsamen Einzuges gerne und dankend auf. Ja, die beiden Schwestern...welche sich durch einen undefinierbaren Bunde anzogen, unter einem Dach.
Welch große Dinge würden Sie verrichten können, im gemeinsamen Bunde, in der Verschmelzung ihrer Seelen. Und dieses Duett setzte durch den Adepten auf ein Trio.
Er war ein Freidenker, einer, der offen für alle Lehren war. Sicher, es missfiel ihr, dass er an Neroiths schwachen Worten glaubte, doch auch Sie müssen fallen, um ihr Versagen zu erkennen und sollten Sie doch Erfolg haben, so wird der Neid nicht dominieren sondern man selber erfreut sich, dass dem wahren einem Gotte dienlich gewesen ist.
Sie erhob sich langsam und löschte die Lampen. Ein Blick in Simoen Zimmer, sie schlief friedlich zwischen all den Kisten und Schränken. Vorsichtig ging Sie zu ihr, strich ihr sacht durchs Haar und gab ihr einen zärtlichen Kuss, ehe Sie hinauf ging in ihr leeres Zimmer.
Ein Teppich fehlte, definitiv. Sie würde sich morgen darum kümmern, dass alles heimischer und gemütlicher wirkte.
Sie schob sich die Felle zurecht, kuschelte sich in diese hinein und sinierte über noch etwas...die anderen Jünglinge.
Kelzon...ein Gentleman der besonderen Art. Ein Charmeur...Simoen schien ihm zu gefallen...und Sie hegte wohl auch keine Abneigung. Vielleicht ein perfekter Maskenballspieler, der vorallem in Adorans Reichen verkehren würde...schliesslich besitzt er einen ausgezeichneten Weingaumen.
Und dann...Tharek...
ein Dorn im Auge. Ungestüm, Rachsüchtig, von sich selbst zu sehr überzeugt. Er hat es schon kurz nach seiner Weihe geschafft, sich Ärger einzuhandeln. Er war ungestüm, wie ein bockiges Kind und dennoch...musste Krathor etwas in ihm sehen, was uns verborgen blieb. Sie würde ihm am liebsten alle Knochen einzeln entreissen...und dennoch..er war ein Diener...ein halber zumindest, denn wurde ihm eine Probezeit auferlegt, aber ein Diener und es brauchte ihm an Führung. Anveena hatte dies in Tausend Toden nicht getan...sie hätte ihn schon nach den ersten 2 Sätzen umgebracht...doch in Neroiths Obhut, könnte es gelingen, dass auch Tharek beginnt zu verstehen, wie und warum ein Diener so handelt und warum es wichtig ist, sich seine Masken zu bewahren und aus der Dunkelheit im Hintergrund zu agieren. Vielleicht...kriegt er sich unter Kontrolle, der junge Tharek und wird unter Neroiths Phasen und Gefasel einer der ganz großen Diener Krathors.
Lehren zwischen Adept und Meister...
- Nazhyr Narganoth
- Beiträge: 19
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Schritt für Schritt trat er weiter in das Dunkel hinnein und das Licht des Hauses hinter ihm wurde mit jedem Meter ein wenig schwächer. Das Dunkel um ihn herum schien ihn zu umarmen und aufzunehmen, doch trotz der Stille die in dieser Nacht herrschte war Nazhyr alles andere als innerlich ruhig. Er konnte sich kaum erinnern so etwas jemals gespührt zu haben, zu weit weg waren solche Gefühle in ihm. "Nähe ist eine Schwäche denn sie führt zu Verlusst..." - so war er bisher durchs Leben gegangen. Sie hatte ihn schmerzlich verletzt, Ihn in den tiefsten Abgründen seiner Seele aufgesucht. Und dennoch hatte sie ihn in den Armen gehalten und ihm fast so etwas wie Trost gespenndet.
Anveena war für ihn schon in diesem Moment mehr als nur seine Lehrmeisterin geworden. Sie handelte manchmal etwas sehr emotional und auch hart, aber Nazhyr schätze diese Art. - Doch hörte sie ihm auch zu und zeigte Interesse an seinen Gedanken und Meinungen...
Er hielt einen Moment inne und riss sich los von diesen Gedanken. Dann drehte er sich herum um einen letzten Blick auf das Haus zu werfen. Es war schon weit weg doch wie einen kleinen Funken aus Gluht konnte er das Licht des Hauses noch am Horizont erkennen. Ein Lächeln legte sich auf seine Lippen und er fuhr mit den Fingern der linken Hand einmal sachte über seine Unterlippe. Dann schloss er dei Augen und nahm einen tiefen Atemzug der beißend kalten Luft. Er drehte sich wieder herum und hüllte sich fester in seine Robe.
"Noch etwas Wein..." effte ER. Dieser Kelzon ging ihm wirklich auf den Geist. - Nein eher auf den Schöngeist, denn das war er. Er würde niemals in seiner Welt leben können seine Geflogenheiten schätzen können. Aber ... dennoch ... er war ein guter Diener und sein handeln war von einer gewissen Vernunft geprägt. "Der Geist ist alles." - "Wenn wir handeln ohne uns über dessen Konsequenzen bewusst zu sein, so werden wir fallen." - Und Kelzon war durchaus bedacht.
Einen Augenblick blieb er erneut stehn und hob den Blick zum Firmament wo der Mond kurz vielleicht eine halbe Minute hinter einem dunklen Wolkenschleier hervortrat. Und das krächzen eines Raben hallte durch die Nacht. "Wo war Simoen eigentlich gewesen ?" - Er hatte sie nun schon eine Weile nicht gesehn. Dennoch konnte er sich kaum vorstellen sie wüsste nicht um jeden Schritt den er tat bescheid.
Er verwarf den Gedanken. Er würde sie am morgigen Abend in ihrem Haus aufsuchen und versuchen Sie anzutreffen. Er setzte seinen Weg nun fort und beschleunigte seine Schritte. Immer in Richtung Rahals... der dunklen Stadt... der Wiege so einiger verlorener Kinder.
Anveena war für ihn schon in diesem Moment mehr als nur seine Lehrmeisterin geworden. Sie handelte manchmal etwas sehr emotional und auch hart, aber Nazhyr schätze diese Art. - Doch hörte sie ihm auch zu und zeigte Interesse an seinen Gedanken und Meinungen...
Er hielt einen Moment inne und riss sich los von diesen Gedanken. Dann drehte er sich herum um einen letzten Blick auf das Haus zu werfen. Es war schon weit weg doch wie einen kleinen Funken aus Gluht konnte er das Licht des Hauses noch am Horizont erkennen. Ein Lächeln legte sich auf seine Lippen und er fuhr mit den Fingern der linken Hand einmal sachte über seine Unterlippe. Dann schloss er dei Augen und nahm einen tiefen Atemzug der beißend kalten Luft. Er drehte sich wieder herum und hüllte sich fester in seine Robe.
"Noch etwas Wein..." effte ER. Dieser Kelzon ging ihm wirklich auf den Geist. - Nein eher auf den Schöngeist, denn das war er. Er würde niemals in seiner Welt leben können seine Geflogenheiten schätzen können. Aber ... dennoch ... er war ein guter Diener und sein handeln war von einer gewissen Vernunft geprägt. "Der Geist ist alles." - "Wenn wir handeln ohne uns über dessen Konsequenzen bewusst zu sein, so werden wir fallen." - Und Kelzon war durchaus bedacht.
Einen Augenblick blieb er erneut stehn und hob den Blick zum Firmament wo der Mond kurz vielleicht eine halbe Minute hinter einem dunklen Wolkenschleier hervortrat. Und das krächzen eines Raben hallte durch die Nacht. "Wo war Simoen eigentlich gewesen ?" - Er hatte sie nun schon eine Weile nicht gesehn. Dennoch konnte er sich kaum vorstellen sie wüsste nicht um jeden Schritt den er tat bescheid.
Er verwarf den Gedanken. Er würde sie am morgigen Abend in ihrem Haus aufsuchen und versuchen Sie anzutreffen. Er setzte seinen Weg nun fort und beschleunigte seine Schritte. Immer in Richtung Rahals... der dunklen Stadt... der Wiege so einiger verlorener Kinder.
Zuletzt geändert von Nazhyr Narganoth am Donnerstag 21. Januar 2010, 22:22, insgesamt 2-mal geändert.
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Kelzon Tinen
Es war ein schöner Abend gewesen, der Wein war vollkommen nach Kelzons Geschmack und die Gespräche kamen teilweise den hohen Ansprüchen, die der junge Diener hatte, heran.
Ein Diener zu sein bedeutete sich aufzuopfern und seine eigenen Ziele zurück zu stecken, um dem höheren Ziel dienlich zu sein, doch war man immer noch ein Mensch mit Bedürfnissen und Wünschen und auch dies galt es zu pflegen und zu hegen.
Anveena, sie war einer jener Frauen die unter Stimmungsschwankungen litten. Manchmal konnte sie zahm wie ein Lamm sein, doch kurze Zeit später Riss sie ihre "Opfer" in Stücke wie ein wilder und hungriger Wolf. Doch sie schätzte ebenso die schönen Dinge dieser Welt, vor allem den Wein und das schien Kelzon zu gefallen, ja es imponierte ihm sogar. Sie hatte Ahnung von edlen Tropfen und schien den gleichen Geschmack wie Kelzon zu haben. Anveena stand hoch in der Gunst des Seelenhüters und viel konnte man noch von ihr lernen.
Nazhyr also war Anveenas Schüler, doch Kelzon bemerkte das sich dort mehr entwickeln würde, zu sehr waren sie aufeinander erpicht gewesen an diesem Abend. Nazhyr brachte es ja kaum fertig seinen Blick von der wunderschönen Anveena abzuwenden. Ja er machte ihr schöne Augen, das war eindeutig, doch war Kelzon sich nicht sicher wie es sich entwickeln würde. Es war ihm auch egal, er hatte auf eine andere Frau ein Auge geworfen, doch würde er es langsam angehen lassen um Simoen nicht zu bedrängen.
Simoen, der Name klang in seinem Ohr wie wundervolle Musik und ihr Duft kam dem der Frühlingsblumen gleich, nein er übertraf ihn sogar. Ihre roten Haare kamen dem wunderschönen Anblick eines Mohnblumenfeldes gleich, welches man Freudentränen überblickte, weil es so wunderschön ist. Ihre Augen, oh ja glaubt mir meine Freunde, man verlor sich darin. Die Dunkelheit in ihren Augen schien einem bis auf die Seele hinunter blicken zu können und man konnte sich nicht von ihr abwenden, auch wenn man es aus aller Kraft versuchte. Sie hatte den jungen Diener schon beim ersten Aufeinandertreffen in ihr Netz eingesponnen und er war hoffnungslos darin verfangen. Kelzon konnte nur hoffen, dass sie ihm nicht wie eine Spinne Gift injizieren würde, welches seine Gefühle in einen weichen Brei verwandeln würden, um sie dann aus ihm herauszusaugen und die leere Hülle einfach fallen zu lassen, doch sie schien so undurchsichtig für Kelzon zu sein und er musste einfach abwarten. Ja die Zeit würde zeigen ob seine Gefühle eines grauhenhaften Todes sterben müssten, oder ob Simoen sein Herz mit in den siebten Himmel nehmen würde.
Nazhyr und Kelzon, ihr erstes aufeinandertreffen war nicht gerade zimperlich gewesen. Sie verstanden sich nicht sehr gut und waren einfach Grundverschieden, aber Kelzon würde versuchen mit ihm auszukommen, sei es auch noch so unmöglich sich mit diesen rüpelhaften Töpel, der den guten Tropfen überhaupt nicht schätzte, zu verstehen, geschweige denn ihn zu mögen.
In erster Linie jedoch versuchte er dem Seelenfresser ein guter Untergebener zu sein. Neroith, ein wirklich interessanter Mann, war im Stande gewesen, den sehr misstrauischen Kelzon, auf seine Seite zu ziehen und ihn unter seine Fittiche zu nehmen. Er schien der richtige Praeceptor für den jungen Diener zu sein und fortan würde er ihm auf dem wahren und rechten Wege folgen, um so den Segen von Kra'thor zu erhalten und in seiner Gunst aufzusteigen.
Ein Diener zu sein bedeutete sich aufzuopfern und seine eigenen Ziele zurück zu stecken, um dem höheren Ziel dienlich zu sein, doch war man immer noch ein Mensch mit Bedürfnissen und Wünschen und auch dies galt es zu pflegen und zu hegen.
Anveena, sie war einer jener Frauen die unter Stimmungsschwankungen litten. Manchmal konnte sie zahm wie ein Lamm sein, doch kurze Zeit später Riss sie ihre "Opfer" in Stücke wie ein wilder und hungriger Wolf. Doch sie schätzte ebenso die schönen Dinge dieser Welt, vor allem den Wein und das schien Kelzon zu gefallen, ja es imponierte ihm sogar. Sie hatte Ahnung von edlen Tropfen und schien den gleichen Geschmack wie Kelzon zu haben. Anveena stand hoch in der Gunst des Seelenhüters und viel konnte man noch von ihr lernen.
Nazhyr also war Anveenas Schüler, doch Kelzon bemerkte das sich dort mehr entwickeln würde, zu sehr waren sie aufeinander erpicht gewesen an diesem Abend. Nazhyr brachte es ja kaum fertig seinen Blick von der wunderschönen Anveena abzuwenden. Ja er machte ihr schöne Augen, das war eindeutig, doch war Kelzon sich nicht sicher wie es sich entwickeln würde. Es war ihm auch egal, er hatte auf eine andere Frau ein Auge geworfen, doch würde er es langsam angehen lassen um Simoen nicht zu bedrängen.
Simoen, der Name klang in seinem Ohr wie wundervolle Musik und ihr Duft kam dem der Frühlingsblumen gleich, nein er übertraf ihn sogar. Ihre roten Haare kamen dem wunderschönen Anblick eines Mohnblumenfeldes gleich, welches man Freudentränen überblickte, weil es so wunderschön ist. Ihre Augen, oh ja glaubt mir meine Freunde, man verlor sich darin. Die Dunkelheit in ihren Augen schien einem bis auf die Seele hinunter blicken zu können und man konnte sich nicht von ihr abwenden, auch wenn man es aus aller Kraft versuchte. Sie hatte den jungen Diener schon beim ersten Aufeinandertreffen in ihr Netz eingesponnen und er war hoffnungslos darin verfangen. Kelzon konnte nur hoffen, dass sie ihm nicht wie eine Spinne Gift injizieren würde, welches seine Gefühle in einen weichen Brei verwandeln würden, um sie dann aus ihm herauszusaugen und die leere Hülle einfach fallen zu lassen, doch sie schien so undurchsichtig für Kelzon zu sein und er musste einfach abwarten. Ja die Zeit würde zeigen ob seine Gefühle eines grauhenhaften Todes sterben müssten, oder ob Simoen sein Herz mit in den siebten Himmel nehmen würde.
Nazhyr und Kelzon, ihr erstes aufeinandertreffen war nicht gerade zimperlich gewesen. Sie verstanden sich nicht sehr gut und waren einfach Grundverschieden, aber Kelzon würde versuchen mit ihm auszukommen, sei es auch noch so unmöglich sich mit diesen rüpelhaften Töpel, der den guten Tropfen überhaupt nicht schätzte, zu verstehen, geschweige denn ihn zu mögen.
In erster Linie jedoch versuchte er dem Seelenfresser ein guter Untergebener zu sein. Neroith, ein wirklich interessanter Mann, war im Stande gewesen, den sehr misstrauischen Kelzon, auf seine Seite zu ziehen und ihn unter seine Fittiche zu nehmen. Er schien der richtige Praeceptor für den jungen Diener zu sein und fortan würde er ihm auf dem wahren und rechten Wege folgen, um so den Segen von Kra'thor zu erhalten und in seiner Gunst aufzusteigen.
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Simoen De Vyr
Meisterarbeit
Als hätte ich nicht bemerkt, wie Anveena in mein Zimmer kam und mir einen Kuss auf die Wange setzte. Trotzdem tat ich, als würde ich schlafen, denn ich brauchte kurz einfach Zeit für mich alleine um einige Dinge Revue zu passieren.
Als die Türe sich leise hinter mir schloss öffnete ich erst die Augen und blickte mich in den halbdunklen Raum um. Der Mond Überschlich sanft seinen Silbernen Schweif über die chaotisch übereinander liegenden Sachen. Ja, endlich ein neues zu Hause. Das alte war zwar auch nicht so schlecht gewesen, aber ich hielt es einfach nicht mehr in der Einsamkeit aus. Nachdem dieser Streit mit Alexia entbrannte und ich aus ihrem Haus ausziehen musste, wusste ich erst einmal gar nicht mehr wohin. Selbst die Tage wirkten etwas trostlos und leer, auch wenn mich Anveena auffing und mir Trost spendete.
Diese Momente sind immer sehr heikel für mich und gerade da, so habe ich es endlich nach all den Jahren begriffen, bin ich schutzlos und schwach. So war es natürlich nicht verwunderlich, dass mich meine Krankheit wieder befiel und meine Handlungen weit aus unberechenbarer werden. Noch dazu habe ich vergessen mein Medikament einzunehmen und so verstärkte sich alles, das, was nicht frei gelassen werden sollte nahm die Überhand in meinem Körper. Es zerstörte sein Gefängnis und wollte mich und alles in meiner Umgebung töten. Wie ein Tier, benahm ich mich an diesem Abend und wie eine verrückte gab ich Dogmatischen Müll von mir. Die anderen Diener waren verwundert, doch haben sie nur zugesehen – viel wichtiger war die Weihe für Nazhyr gewesen und damit hatten sie natürlich Recht.
Doch der Kampf mit dieser Bestie wurde immer gefährlicher und ich schien ihn zu bekämpfen, bis Anveena sich meiner annahm und meinem Körper betrat wurde ihr das Ausmaß bewusst – es half nur noch eines: Blut.
Kra’thor sei Dank hat sie es mir bereitwillig dargeboten und so bekam ich genügend Kraft um die Bestie in meinem Kopf wieder einzusperren. Ich hoffe doch, dass es für immer sein wird, doch bin ich mir leider nicht so ganz sicher… und wenn sie sich wieder befreit, dann hoffe ich, dass kein Lebewesen in meiner Nähe sein wird.
Ich werde langsam müde, aber trotzdem halten mich meine Gedanken weiter wach. Nach einer längeren Dürre der Diener, ist es wieder so weit gewesen. Wir haben mehre neue aufgenommen und es scheinen einige viel Potential zu haben. Das freut mich, denn die letzten haben mich eher enttäuscht. Wenige, die sich von mir leiten lassen wollen, wenige die meine wahre Schönheit respektieren und ihr folgen wollten. Doch dieses Mal ist es anders. Nazhyr und Kelzon…
Kelzon ist ein Schönling. Ein Mann, der weiß wie man sich in einer guten Gesellschaft geben muss und er hat eine schöne Sprache drauf. Eine art, die ich Liebe. Ich habe ihn gesehen, wie er immer wieder zu mir herüberschaute. Offensichtlich will er etwas von mir, doch weiß ich nicht, ob ich es wagen sollte mit ihm zu spielen oder nicht. Sollte er einmal stärker sein, kann er ein großer Gegenspieler werden und mir eher hinderlich als förderlich sein. Auf der anderen Seite kann er mir bis da hin so einige Gefälligkeiten bereiten und einsame Abende in ihrer Zweisamkeit ertränken.
Anveena mag ihn nicht, er ist für sie einfach zu weich, und sie nennt ihn einen Schleimer. Sie hat mir gedroht, dass wenn ich mich ihm hingeben würde, dass sie entweder mich verlassen oder ihm ein Leid antun müsste. Bei dem letzten wäre es sicherlich für mich ein Spaß, den ich mir einfach nicht aus den Fingern gehen lassen sollte.
Schade eigentlich, dass ich die Weihe bei ihm nicht durchführen durfte, ich hätte ihn allzu gerne an den Boden genagelt und Langsam seine Gedärme auf den Boden verteilt. Neroith war in dieser Hinsicht einfach viel zu nachgiebig gewesen.
Vielleicht kann ich es ja einmal bei einem wundervollen Abend mit Wein nachholen…
Und auf der anderen Seite gibt es noch Nazhy. Ich weiß nicht einmal ob ich überhaupt dafür geeignet bin, aber Kra’thor sei Dank hilft mir Anveena dabei. Normalerweise bevorzuge ich es mir meinen Spaß mit meinen Schülern zu machen und sie am Ende auszutrinken, vielleicht wird er der erste sein, der meine Meisterschaft überleben wird.
Heute Nacht kam er zu Besuch und Anveena war wieder einmal kurz in Rahal gewesen. Ich nutzte die Situation aus und wollte ihn ein wenig näher kennen lernen.
Nachdem ich mich als eine gutmütiges und naives Mädchen ausgab, hatte ich ihn genau dort, wo ich ihn haben wollte. Er fraß mir fast schon aus der Hand und ich konnte ihn immerhin schon so um den Finger wickeln, dass er mir so viel mehr Vertrauen zugesteht als allen anderen Menschen auf dieser verfluchten Erde.
Und dann dieser Kuss, dem ich ihm gab. So scheu wie ein Reh wirkte er dabei und doch zehrte er sich an mir, ich spürte es. Es wird mir eine große Freude bereiten seine Gedanken weiter zu manipulieren und aus ihm etwas Wundervolles zu formen. Irgendwann wird er mir sicherlich Dankbar sein.
Hrm… mir gefällt mein Neues Bett und dieses Haus. Mal sehen, wie sehr ich mich in diese kleine Gemeinschaft einleben werde – sicherlich gibt es noch viele andere potenzielle Menschen, die nur auf mich gewartet haben… doch langsam werde ich wirklich Müde…
Als hätte ich nicht bemerkt, wie Anveena in mein Zimmer kam und mir einen Kuss auf die Wange setzte. Trotzdem tat ich, als würde ich schlafen, denn ich brauchte kurz einfach Zeit für mich alleine um einige Dinge Revue zu passieren.
Als die Türe sich leise hinter mir schloss öffnete ich erst die Augen und blickte mich in den halbdunklen Raum um. Der Mond Überschlich sanft seinen Silbernen Schweif über die chaotisch übereinander liegenden Sachen. Ja, endlich ein neues zu Hause. Das alte war zwar auch nicht so schlecht gewesen, aber ich hielt es einfach nicht mehr in der Einsamkeit aus. Nachdem dieser Streit mit Alexia entbrannte und ich aus ihrem Haus ausziehen musste, wusste ich erst einmal gar nicht mehr wohin. Selbst die Tage wirkten etwas trostlos und leer, auch wenn mich Anveena auffing und mir Trost spendete.
Diese Momente sind immer sehr heikel für mich und gerade da, so habe ich es endlich nach all den Jahren begriffen, bin ich schutzlos und schwach. So war es natürlich nicht verwunderlich, dass mich meine Krankheit wieder befiel und meine Handlungen weit aus unberechenbarer werden. Noch dazu habe ich vergessen mein Medikament einzunehmen und so verstärkte sich alles, das, was nicht frei gelassen werden sollte nahm die Überhand in meinem Körper. Es zerstörte sein Gefängnis und wollte mich und alles in meiner Umgebung töten. Wie ein Tier, benahm ich mich an diesem Abend und wie eine verrückte gab ich Dogmatischen Müll von mir. Die anderen Diener waren verwundert, doch haben sie nur zugesehen – viel wichtiger war die Weihe für Nazhyr gewesen und damit hatten sie natürlich Recht.
Doch der Kampf mit dieser Bestie wurde immer gefährlicher und ich schien ihn zu bekämpfen, bis Anveena sich meiner annahm und meinem Körper betrat wurde ihr das Ausmaß bewusst – es half nur noch eines: Blut.
Kra’thor sei Dank hat sie es mir bereitwillig dargeboten und so bekam ich genügend Kraft um die Bestie in meinem Kopf wieder einzusperren. Ich hoffe doch, dass es für immer sein wird, doch bin ich mir leider nicht so ganz sicher… und wenn sie sich wieder befreit, dann hoffe ich, dass kein Lebewesen in meiner Nähe sein wird.
Ich werde langsam müde, aber trotzdem halten mich meine Gedanken weiter wach. Nach einer längeren Dürre der Diener, ist es wieder so weit gewesen. Wir haben mehre neue aufgenommen und es scheinen einige viel Potential zu haben. Das freut mich, denn die letzten haben mich eher enttäuscht. Wenige, die sich von mir leiten lassen wollen, wenige die meine wahre Schönheit respektieren und ihr folgen wollten. Doch dieses Mal ist es anders. Nazhyr und Kelzon…
Kelzon ist ein Schönling. Ein Mann, der weiß wie man sich in einer guten Gesellschaft geben muss und er hat eine schöne Sprache drauf. Eine art, die ich Liebe. Ich habe ihn gesehen, wie er immer wieder zu mir herüberschaute. Offensichtlich will er etwas von mir, doch weiß ich nicht, ob ich es wagen sollte mit ihm zu spielen oder nicht. Sollte er einmal stärker sein, kann er ein großer Gegenspieler werden und mir eher hinderlich als förderlich sein. Auf der anderen Seite kann er mir bis da hin so einige Gefälligkeiten bereiten und einsame Abende in ihrer Zweisamkeit ertränken.
Anveena mag ihn nicht, er ist für sie einfach zu weich, und sie nennt ihn einen Schleimer. Sie hat mir gedroht, dass wenn ich mich ihm hingeben würde, dass sie entweder mich verlassen oder ihm ein Leid antun müsste. Bei dem letzten wäre es sicherlich für mich ein Spaß, den ich mir einfach nicht aus den Fingern gehen lassen sollte.
Schade eigentlich, dass ich die Weihe bei ihm nicht durchführen durfte, ich hätte ihn allzu gerne an den Boden genagelt und Langsam seine Gedärme auf den Boden verteilt. Neroith war in dieser Hinsicht einfach viel zu nachgiebig gewesen.
Vielleicht kann ich es ja einmal bei einem wundervollen Abend mit Wein nachholen…
Und auf der anderen Seite gibt es noch Nazhy. Ich weiß nicht einmal ob ich überhaupt dafür geeignet bin, aber Kra’thor sei Dank hilft mir Anveena dabei. Normalerweise bevorzuge ich es mir meinen Spaß mit meinen Schülern zu machen und sie am Ende auszutrinken, vielleicht wird er der erste sein, der meine Meisterschaft überleben wird.
Heute Nacht kam er zu Besuch und Anveena war wieder einmal kurz in Rahal gewesen. Ich nutzte die Situation aus und wollte ihn ein wenig näher kennen lernen.
Nachdem ich mich als eine gutmütiges und naives Mädchen ausgab, hatte ich ihn genau dort, wo ich ihn haben wollte. Er fraß mir fast schon aus der Hand und ich konnte ihn immerhin schon so um den Finger wickeln, dass er mir so viel mehr Vertrauen zugesteht als allen anderen Menschen auf dieser verfluchten Erde.
Und dann dieser Kuss, dem ich ihm gab. So scheu wie ein Reh wirkte er dabei und doch zehrte er sich an mir, ich spürte es. Es wird mir eine große Freude bereiten seine Gedanken weiter zu manipulieren und aus ihm etwas Wundervolles zu formen. Irgendwann wird er mir sicherlich Dankbar sein.
Hrm… mir gefällt mein Neues Bett und dieses Haus. Mal sehen, wie sehr ich mich in diese kleine Gemeinschaft einleben werde – sicherlich gibt es noch viele andere potenzielle Menschen, die nur auf mich gewartet haben… doch langsam werde ich wirklich Müde…