Eine junge Liebe
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Jaira Kanok
Eine junge Liebe
Vorgeschichte:
Eigentlich wollte er ihr nur ein paar Möbel liefern, doch alles war anders an jenem Abend , er hatte viel zu tun , so ging sie noch einmal zum Handelshaus bevor er sich daran machte jene Möbel zusammen suchte, so eilte sie schon vorher nach Hause, jedoch nicht ohne vorher noch beim Lamm vorbeigeschaut zu haben. Wo Amary ihr ein paar Leckerein einpackte.
Zu Hause angekommen breitete sie Matten aus und bereitete darauf ein Picknick vor, zu so später Stunde würde er ihr noch die Möbel bringen, so wollte sie ihm eine Freude machen und ihm etwas Gutes zu essen geben, als Dank für die Arbeit die er sich macht.
Gemeinsam aßen sie ein paar Leckerein, jenes Mahl wurde jedoch zu später Stunde noch von Kundschaft unterbrochen, doch als jene auch weg waren, half er ihr das Bett die steile Treppe hinauf zu tragen, ja er half ihr sogar das Bett an die richtige Stelle zu stellen.
Es war nur ein Bruchteil einer Sekunde als sie sich bewusst wurde, das er , den sie schon so lange angehimmelt hatte, nun bei ihr im Schlafzimmer war, ohne darüber nachzudenken stolperte sie über den Saum der Bettdecke geradewegs in seine Arme , in seine starken Arme.
In jedem Moment, vergaß sie alles um sich herum und sie fühlte sich einfach nur wohl, so wohl wie lange nicht mehr, so genoss sie seine starken Arme um sie herum. Sie konnte nicht anders so sagte sie ihm, dass sie ihn gerne küssen wolle und jenes taten die beiden.
Sie küssten sich.
Seit jenem Abend war nichts mehr wie es zuvor war, sie sahen sich jeden Tag, sie fühlte sich einfach wohl in seiner Nähe und genoss jeden Moment mit ihm. vorsichtig begann etwas in ihr zu wachsen, das Herz blühte ihr auf und ja jenes sagte sie ihm.
Seit ein paar Tagen schliefen sie jeden Abend zusammen ein. Jedoch und darüber war sie sehr glücklich, achtete er ihren Wunsch dessen das sie sich nur irgendwann ihrem Ehemann hingeben würde, so hegte auch er jenen Wunsch. So redeten sie sehr viel und ja sie küssten sich, sie umarmten sich, sie hielten sich aneinander fest jedoch mehr so hatten sie sich beide versprochen wird nie passieren.
Die Liebe wuchs und sie fühlten sich sehr zueinander hingezogen, so sahen sie sich oft und genossen die Zeit die sie miteinander verbrachten.
Doch leider würde jene Beziehung kurzzeitig getrennt sein, das sie ihren Eltern versprochen hatte in jedem neuem Jahr in der ersten Woche des neuen Jahres nach Hause zu reisen, so nun auch jenes Jahr. Beide waren sie sehr traurig über die Trennung auf Zeit, doch waren sie sich darüber bewusst, dass einer auf den anderen warten würde.
So verlebten sie den einen letzten gemeinsamen Abend, doch bat sie ihn , sie nicht zum Schiff zu bringen, das sie das nicht übers Herz bringen würde und sie sicherlich auf den Kapitän einreden würde, das sie ohne sie fahren müssten.
So ließ sie ihn zurück in ihrem Haus, nahm ihren Seesack und fuhr mit der Kutsche nach Adoran wo das Schiff schon bald ablegen würde.
Eigentlich wollte er ihr nur ein paar Möbel liefern, doch alles war anders an jenem Abend , er hatte viel zu tun , so ging sie noch einmal zum Handelshaus bevor er sich daran machte jene Möbel zusammen suchte, so eilte sie schon vorher nach Hause, jedoch nicht ohne vorher noch beim Lamm vorbeigeschaut zu haben. Wo Amary ihr ein paar Leckerein einpackte.
Zu Hause angekommen breitete sie Matten aus und bereitete darauf ein Picknick vor, zu so später Stunde würde er ihr noch die Möbel bringen, so wollte sie ihm eine Freude machen und ihm etwas Gutes zu essen geben, als Dank für die Arbeit die er sich macht.
Gemeinsam aßen sie ein paar Leckerein, jenes Mahl wurde jedoch zu später Stunde noch von Kundschaft unterbrochen, doch als jene auch weg waren, half er ihr das Bett die steile Treppe hinauf zu tragen, ja er half ihr sogar das Bett an die richtige Stelle zu stellen.
Es war nur ein Bruchteil einer Sekunde als sie sich bewusst wurde, das er , den sie schon so lange angehimmelt hatte, nun bei ihr im Schlafzimmer war, ohne darüber nachzudenken stolperte sie über den Saum der Bettdecke geradewegs in seine Arme , in seine starken Arme.
In jedem Moment, vergaß sie alles um sich herum und sie fühlte sich einfach nur wohl, so wohl wie lange nicht mehr, so genoss sie seine starken Arme um sie herum. Sie konnte nicht anders so sagte sie ihm, dass sie ihn gerne küssen wolle und jenes taten die beiden.
Sie küssten sich.
Seit jenem Abend war nichts mehr wie es zuvor war, sie sahen sich jeden Tag, sie fühlte sich einfach wohl in seiner Nähe und genoss jeden Moment mit ihm. vorsichtig begann etwas in ihr zu wachsen, das Herz blühte ihr auf und ja jenes sagte sie ihm.
Seit ein paar Tagen schliefen sie jeden Abend zusammen ein. Jedoch und darüber war sie sehr glücklich, achtete er ihren Wunsch dessen das sie sich nur irgendwann ihrem Ehemann hingeben würde, so hegte auch er jenen Wunsch. So redeten sie sehr viel und ja sie küssten sich, sie umarmten sich, sie hielten sich aneinander fest jedoch mehr so hatten sie sich beide versprochen wird nie passieren.
Die Liebe wuchs und sie fühlten sich sehr zueinander hingezogen, so sahen sie sich oft und genossen die Zeit die sie miteinander verbrachten.
Doch leider würde jene Beziehung kurzzeitig getrennt sein, das sie ihren Eltern versprochen hatte in jedem neuem Jahr in der ersten Woche des neuen Jahres nach Hause zu reisen, so nun auch jenes Jahr. Beide waren sie sehr traurig über die Trennung auf Zeit, doch waren sie sich darüber bewusst, dass einer auf den anderen warten würde.
So verlebten sie den einen letzten gemeinsamen Abend, doch bat sie ihn , sie nicht zum Schiff zu bringen, das sie das nicht übers Herz bringen würde und sie sicherlich auf den Kapitän einreden würde, das sie ohne sie fahren müssten.
So ließ sie ihn zurück in ihrem Haus, nahm ihren Seesack und fuhr mit der Kutsche nach Adoran wo das Schiff schon bald ablegen würde.
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Jaira Kanok
In Adoran angekommen war das Schiff bereits eingelaufen, jedoch beluden die Seemänner noch das Schiff mit allerlei waren der landen, so dass sie noch ein wenig Zeit hatte. So zog sie ein Lederstück aus ihrem Sack und ein Kohlestück und begann zu schreiben.
Mein geliebter Brummbär,
schweren Herzens sitze ich hier am Pier in Adoran, sehnsüchtig blicke ich auf die letzte Zeit zurück und es zerreißt mir mein Herz dich nun alleine lassen zu müssen.
*hollt ein Buch aus ihrem Seesack und öffnet es, aus einer der Seiten nimmt sie eine getrocknete Blüte *
Diese Blüte soll dir mein Herz symbolisieren, so fein und zart jedoch auch zerbrechlich.
Jede Sekunde in der ich jene Zeile schreibe wird meine Sehnsucht nach dir größer.
*der Kapitän gibt ihr ein Wink das sie zum ablegen nun bereit sind
schnell bevor sie an Bord gehen würde, malte sie ihre Lippen mit dem Kohlestück an und küsste das Lederstück, so das sich dort ein Kussmund formte.
So legte sie in die Mitte des Lederstücks die getrocknete Blüte und band es sorgfältig zu so, dass die Blüte nicht zerbrochen werden würde.
So pfiff sie einen jungen Boten zu sich und drückte ihm eine große Goldmünze in die Hand und trug ihm auf den Brief sofort nach Berchgard zu bringen, jener nickte und machte sich auf den Weg.
Sie hingegen ging an Board und schaut noch lange Sehnsüchtig zurück zum immer kleiner werdenden Pier.*
Mein geliebter Brummbär,
schweren Herzens sitze ich hier am Pier in Adoran, sehnsüchtig blicke ich auf die letzte Zeit zurück und es zerreißt mir mein Herz dich nun alleine lassen zu müssen.
*hollt ein Buch aus ihrem Seesack und öffnet es, aus einer der Seiten nimmt sie eine getrocknete Blüte *
Diese Blüte soll dir mein Herz symbolisieren, so fein und zart jedoch auch zerbrechlich.
Jede Sekunde in der ich jene Zeile schreibe wird meine Sehnsucht nach dir größer.
*der Kapitän gibt ihr ein Wink das sie zum ablegen nun bereit sind
schnell bevor sie an Bord gehen würde, malte sie ihre Lippen mit dem Kohlestück an und küsste das Lederstück, so das sich dort ein Kussmund formte.
So legte sie in die Mitte des Lederstücks die getrocknete Blüte und band es sorgfältig zu so, dass die Blüte nicht zerbrochen werden würde.
So pfiff sie einen jungen Boten zu sich und drückte ihm eine große Goldmünze in die Hand und trug ihm auf den Brief sofort nach Berchgard zu bringen, jener nickte und machte sich auf den Weg.
Sie hingegen ging an Board und schaut noch lange Sehnsüchtig zurück zum immer kleiner werdenden Pier.*
- Amu Kanok
- Beiträge: 111
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:41
Nachdem er Liliana verabschiedet hatte, lief ihm noch ein junges Fräulein in die Arme, die er sogleich mit ins Lamm nahm, da Eydis das Handelshaus verlassen hatte, damit er allein mit Liliana war.
Wie rücksichtsvoll von der Kleinen.
So traten beide ins Lamm ein, welches doch gut gefüllt war. Auch sein kleiner Wirbelwind, wie er sie nannte, Naisha war da. Man palaverte noch ein wenig und die Bemerkungen von Cedric über seine vier Frauen ließen erkennen, dass dieser an dem Abend wohl mächtig versagt haben musste.
So sich Amu erinnern konnte, unternahm er mehrere klägliche Versuche, sich wenigstens eine Frau zu sichern. Vielleicht hatte er einfach nur Angst vor Alliestra.
Der kleine Wirbelwind zitierte ihn dann förmlich vor die Tür, stemmte die Arme in die Seite und unterzog Amu einer peinlichen Befragung. Oh je, so von einem kleinen Mädchen in die Zange genommen zu werden ist schon eine schwierige Sache und er konnte ihren Fragen nicht ausweichen.
Am Ende gab er ihr ein Versprechen ab, mit der sie dann zufrieden schien, sodass er sich auf den Weg in ein leeres Haus machen konnte. Traurig schloss er die Tür auf. Stille und Kälte umfasste ihn, die beinahe lähmend auf ihn wirkte. Sie schnürte ihm förmlich den Hals zu und dieses flaues Gefühl bereitete sich in seiner Magengegend aus. Ja, das kannte er noch zu gut, hatte er es doch vor einiger Zeit unter unsäglichen Qualen überwunden. So ging er hoch in Jaira's Schlafzimmer und legte sich auf ihr Bett. Oh ja, ihr Geruch war noch deutlich wahrzunehmen, hatte er ihn die letzten Tage vor ihrer Abreise tief in sich eingesogen. Er schloss die Augen, dies alles in sich aufzunehmend. Zärtlich strich er über sein Hemd, genau an der Stelle seines Herzens, an der er ihre lederne Botschaft trug.
Er hoffe inständig sie würde ihm verzeihen.
Die Zeit verging. Er dämmerte vor sich hin, die Erinnerungen an sie, an die letzten Ereignisse huschten vor seinem inneren Auge vorbei. Er wusste nicht, wie lange er in diesem Zustand war, ob nur kurz oder mehrere Glockenschläge, doch er musste endlich den Mut aufbringen und sich aufraffen. Innerlich kochte er, wie er, der doch ein Kerl wie ein Baum war, so ein Jammerlappen sein konnte. Etwas brummlig entfuhr es ihm „Verdammt was Weiber aus einem beinharten Kerl machen können“. Für einen Außenstehenden mag das ziemlich verzweifelt geklungen haben. Er erhob sich, ging hinunter zum Tisch und begann etwas auf das Papier zu schreiben.
Dabei klangen immer wieder Simoen‘s und Liliana’s Worte in seinem Kopf.
Auch sie hatten Ihm, wie Jaira zuvor gezeigt, wohin er gehören würde. Er hoffte nur, seine Worte würden glaubhaft klingen und sie nicht enttäuschen.
Zahlreiche Versuche seiner "Schreibkunst" landeten auf dem Boden.
Fast in Zeitlupe wanderten Buchstaben, die Worte formten, auf das Papier, bis es dann diese Form annahm.
liebes herzblat.
das ist mein erster brief in meinen leben. es fält mir schwer alles so aufzuschreiben. ich denk jeden tag an dich und es tut weh dich nicht bei mir zu haben. danke für deine blüte und dein schwarzes kuschen. ich hab es imer bei mich.
jeden tag lerne ich ganz viel und hoffe das ich dich dann richtig glükklig machen kann.
ich hab die ganz lieb
dein brummbär
Immer und immer wieder buchstabierte er die Worte vor sich her, um sie dann aufzuschreiben. Später übergab er es einem Boten, der dies zu ihren Eltern bringen sollte. Dann schlief er am Tisch traumlos ein.
Wie rücksichtsvoll von der Kleinen.
So traten beide ins Lamm ein, welches doch gut gefüllt war. Auch sein kleiner Wirbelwind, wie er sie nannte, Naisha war da. Man palaverte noch ein wenig und die Bemerkungen von Cedric über seine vier Frauen ließen erkennen, dass dieser an dem Abend wohl mächtig versagt haben musste.
So sich Amu erinnern konnte, unternahm er mehrere klägliche Versuche, sich wenigstens eine Frau zu sichern. Vielleicht hatte er einfach nur Angst vor Alliestra.
Der kleine Wirbelwind zitierte ihn dann förmlich vor die Tür, stemmte die Arme in die Seite und unterzog Amu einer peinlichen Befragung. Oh je, so von einem kleinen Mädchen in die Zange genommen zu werden ist schon eine schwierige Sache und er konnte ihren Fragen nicht ausweichen.
Am Ende gab er ihr ein Versprechen ab, mit der sie dann zufrieden schien, sodass er sich auf den Weg in ein leeres Haus machen konnte. Traurig schloss er die Tür auf. Stille und Kälte umfasste ihn, die beinahe lähmend auf ihn wirkte. Sie schnürte ihm förmlich den Hals zu und dieses flaues Gefühl bereitete sich in seiner Magengegend aus. Ja, das kannte er noch zu gut, hatte er es doch vor einiger Zeit unter unsäglichen Qualen überwunden. So ging er hoch in Jaira's Schlafzimmer und legte sich auf ihr Bett. Oh ja, ihr Geruch war noch deutlich wahrzunehmen, hatte er ihn die letzten Tage vor ihrer Abreise tief in sich eingesogen. Er schloss die Augen, dies alles in sich aufzunehmend. Zärtlich strich er über sein Hemd, genau an der Stelle seines Herzens, an der er ihre lederne Botschaft trug.
Er hoffe inständig sie würde ihm verzeihen.
Die Zeit verging. Er dämmerte vor sich hin, die Erinnerungen an sie, an die letzten Ereignisse huschten vor seinem inneren Auge vorbei. Er wusste nicht, wie lange er in diesem Zustand war, ob nur kurz oder mehrere Glockenschläge, doch er musste endlich den Mut aufbringen und sich aufraffen. Innerlich kochte er, wie er, der doch ein Kerl wie ein Baum war, so ein Jammerlappen sein konnte. Etwas brummlig entfuhr es ihm „Verdammt was Weiber aus einem beinharten Kerl machen können“. Für einen Außenstehenden mag das ziemlich verzweifelt geklungen haben. Er erhob sich, ging hinunter zum Tisch und begann etwas auf das Papier zu schreiben.
Dabei klangen immer wieder Simoen‘s und Liliana’s Worte in seinem Kopf.
Auch sie hatten Ihm, wie Jaira zuvor gezeigt, wohin er gehören würde. Er hoffte nur, seine Worte würden glaubhaft klingen und sie nicht enttäuschen.
Zahlreiche Versuche seiner "Schreibkunst" landeten auf dem Boden.
Fast in Zeitlupe wanderten Buchstaben, die Worte formten, auf das Papier, bis es dann diese Form annahm.
liebes herzblat.
das ist mein erster brief in meinen leben. es fält mir schwer alles so aufzuschreiben. ich denk jeden tag an dich und es tut weh dich nicht bei mir zu haben. danke für deine blüte und dein schwarzes kuschen. ich hab es imer bei mich.
jeden tag lerne ich ganz viel und hoffe das ich dich dann richtig glükklig machen kann.
ich hab die ganz lieb
dein brummbär
Immer und immer wieder buchstabierte er die Worte vor sich her, um sie dann aufzuschreiben. Später übergab er es einem Boten, der dies zu ihren Eltern bringen sollte. Dann schlief er am Tisch traumlos ein.
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Jaira Kanok
Auch wenn die Schiffreise nur einen Tag dauerte, kamen ihr jede Minute wie eine Stunde vor, mit jeder Meile die sie sich weiter von Gerimor entfernte, schmerzte ihr Herz mehr.
So zog sie sich warm an und setzte sich in ihre Kajüte, nahm ein Lederfetzten heraus und einen Kohlestift und schaut sehr lange aufs Meer hinaus, bevor sie begann zu schreiben.
Mein geliebter Brummbär,
es ist erst einen halben Tag her als ich dich verließ, doch wird mein Herz von Minute zu Minute schwerer. Die Sehnsucht nach dir treibt mich jetzt schon wieder zurück, aber der Kapitän hat sich geweigert um zu drehen und ja ich weiß ,dass meine Eltern sehr enttäuscht wären, wenn ich nicht käme.
Ich schaue aufs Meer und muss an dich denken, an den Glanz deiner Augen, an deine Starken Arme die mich im Schlaf halten. Ich muss immerzu an unseren letzten gemeinsamen Stunden denken und die Schmetterlinge im Bauch geben bei dem Gedanken daran keine Ruhe mehr.
Ich vermisse dich jetzt schon so, doch halt ich mich an den Gedanken fest, wo ich wieder meine Füße an den Steg setzen werde in Berchgard.
In Liebe dein Herzblatt
*wieder malt sie ihre Lippen an und hinterlässt auf dem Lederfetzen einen schwarzen Kohle Kussmund, dann erhebt sie sich und geht an Deck des Schiffes zu einem der Käfige und nimmt eine Taube aus dem Käfig und bindet ihr den zusammengerollten Lederfetzen ans Bein, dann warf sie sie hoch in die Lüfte und schaute und noch sehr lange der Taube hinterher die sich auf den Weg nach Berchgard machte*
So zog sie sich warm an und setzte sich in ihre Kajüte, nahm ein Lederfetzten heraus und einen Kohlestift und schaut sehr lange aufs Meer hinaus, bevor sie begann zu schreiben.
Mein geliebter Brummbär,
es ist erst einen halben Tag her als ich dich verließ, doch wird mein Herz von Minute zu Minute schwerer. Die Sehnsucht nach dir treibt mich jetzt schon wieder zurück, aber der Kapitän hat sich geweigert um zu drehen und ja ich weiß ,dass meine Eltern sehr enttäuscht wären, wenn ich nicht käme.
Ich schaue aufs Meer und muss an dich denken, an den Glanz deiner Augen, an deine Starken Arme die mich im Schlaf halten. Ich muss immerzu an unseren letzten gemeinsamen Stunden denken und die Schmetterlinge im Bauch geben bei dem Gedanken daran keine Ruhe mehr.
Ich vermisse dich jetzt schon so, doch halt ich mich an den Gedanken fest, wo ich wieder meine Füße an den Steg setzen werde in Berchgard.
In Liebe dein Herzblatt
*wieder malt sie ihre Lippen an und hinterlässt auf dem Lederfetzen einen schwarzen Kohle Kussmund, dann erhebt sie sich und geht an Deck des Schiffes zu einem der Käfige und nimmt eine Taube aus dem Käfig und bindet ihr den zusammengerollten Lederfetzen ans Bein, dann warf sie sie hoch in die Lüfte und schaute und noch sehr lange der Taube hinterher die sich auf den Weg nach Berchgard machte*
- Amu Kanok
- Beiträge: 111
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:41
Nur gut das es Tauben gibt, denen man etwas ans Bein binden konnte. Anders als man denkt, versanken die Opfer dabei nicht im Meer, sondern die Botschaft erreichte sehr schnell das Handelshaus. Wohlmöglich liegt das alles nur am Feingefühl, was man wem wohl aufladen kann.
Ein Schelm, der hier wohl Böses denken mag.
Langsam wurde es auch wieder Zeit im Handelshaus ein Schwung Tauben zu ordern, damit diese an ihren Zielort eingewöhnt werden konnten.
So erhielt Amu diese Nachricht schnell.
Immer noch sehr mühevoll las er Wort für Wort und Zeile für Zeile. Die Buchstaben sprach er immer wieder vor sich her, um daraus die passenden Worte und Zusammenhänge zu erkennen.
Nur gut dass sein Herzblatt darin keine komplizierten Worte verwandt hatte, denn dann wäre er zu Lebzeiten nicht damit fertig geworden.
Nachdem er sich ihr Küsschen auf die Lippen gedrückt hatte, was wohl kaum einer bemerken würde, denn in wenigen Momenten würde er in der Mine vom Erz- und Kohlenstaub verziert, wie ein entarteter Lethar aussehen, begann er noch vor Beginn der Arbeit zu Schreiben.
Also Schreiben, diese Bezeichnung ist da sicherlich sehr übertreiben, denn seine teilakrobatischen Verrenkungen gaben manchmal schöne Possen ab.
Doch wie heißt es so schön bei den Handwerkern!
Nur Übung macht den Meister.
Und Meister werden, ja das war sein großes Ziel.
Also übte er sich an Briefen, Aushängen, Brettern für die Tiefländer und Gravuren. Überall tauchten nach und nach Schriftstücke von ihm auf, welche vorher nur in seinem Namen vom Bankier zu Berchgard zu sehen waren.
Doch blicken wir zurück, wie weit unser Schmied denn nun war. Dumm war er ja nicht. Einiges an Mustermaterial hatte er ja schon und so nahmen diese Geschreibsel doch schon sehenswerte Formen an.
Ein Schelm, der hier wohl Böses denken mag.
Langsam wurde es auch wieder Zeit im Handelshaus ein Schwung Tauben zu ordern, damit diese an ihren Zielort eingewöhnt werden konnten.
So erhielt Amu diese Nachricht schnell.
Immer noch sehr mühevoll las er Wort für Wort und Zeile für Zeile. Die Buchstaben sprach er immer wieder vor sich her, um daraus die passenden Worte und Zusammenhänge zu erkennen.
Nur gut dass sein Herzblatt darin keine komplizierten Worte verwandt hatte, denn dann wäre er zu Lebzeiten nicht damit fertig geworden.
Nachdem er sich ihr Küsschen auf die Lippen gedrückt hatte, was wohl kaum einer bemerken würde, denn in wenigen Momenten würde er in der Mine vom Erz- und Kohlenstaub verziert, wie ein entarteter Lethar aussehen, begann er noch vor Beginn der Arbeit zu Schreiben.
Also Schreiben, diese Bezeichnung ist da sicherlich sehr übertreiben, denn seine teilakrobatischen Verrenkungen gaben manchmal schöne Possen ab.
Doch wie heißt es so schön bei den Handwerkern!
Nur Übung macht den Meister.
Und Meister werden, ja das war sein großes Ziel.
Also übte er sich an Briefen, Aushängen, Brettern für die Tiefländer und Gravuren. Überall tauchten nach und nach Schriftstücke von ihm auf, welche vorher nur in seinem Namen vom Bankier zu Berchgard zu sehen waren.
Doch blicken wir zurück, wie weit unser Schmied denn nun war. Dumm war er ja nicht. Einiges an Mustermaterial hatte er ja schon und so nahmen diese Geschreibsel doch schon sehenswerte Formen an.
Schnell wurde das Schriftstück am Hafen abgegeben, als er sich auf zur Arbeit in die Mine machte.Mein liebes Herzblatt,
schön das die Taube mich dir führ einen kurzen Moment nahe bringt.
Ich wünsche mir so viele Tauben, die dich einfach wieder ganz schnell her bringen sollen. Ich frag mal naisha ob das denn geht. Hofe sie kommt bald mal.
Hier gibt es viel zu tun. Manchmal höre ich am abend noch unsere Glocke vom Handelshaus auch wenn keiner daran schellt.
Bestimmt ist das auch gut so, muss ich nicht immer an dich denken und die zeit geht schnell um.
Lese ich deine Zeilen wird mir immer ganz warm im Bauch.
Die Götter senden uns schwere Prüfung doch dann denke ich immer an dich.
du bist und bleibst mein alleiniges Herzblatt.
ich hab dich ganz dol lieb.
dein brummbär
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Jaira Kanok
Die Schiffsreise war beendet, endlich trat sie an Land wo ihr Eltern, bereits auf sie warteten, freudig nahmen sie sie in die Arme.
Auch sie umarmte sie mit Freude, jedoch auch mit Wehmut, Wehmut nach Hause, bereits am Pier bemerkte ihre Mutter die Wehmut in den Augen ihres Kindes.
Doch so nahm, sie erst mal ihren Seesack und folgte ihren Eltern nach Hause, nichts hatte sich dort verändert, alles war in ihrem Zimmer noch so wie sie es verlassen hatte. Schnell fühlte sie sich wieder heimisch , doch in den Stunden in denen sie zur Ruhe kam, wurde ihr Herz ganz schwer vor Sehnsucht.
Als ihre Mutter in ihr Zimmer kam und sie beobachtete wie sie am Fenster saß, führten die beiden ein langes Gespräch , sie erzählte ihr das sie nicht kommen wollte, auch warum sie nicht kommen wolle.
Sie war verliebt in einen Mann, ja sie war verliebt, doch irgendwie war es mehr als sie je zuvor erlebt hatte, sanft schaute ihre Mutter sie an.
Lange saßen sie noch an jenem Abend zusammen als es an der Tür klopfte und ein Bote gleich zwei Briefe auf einmal von ihrem geliebten brachte, so zog sie sich schnell in ihr Zimmer zurück und las Wort für Wort, Zeile für Zeile, sie sog den Text förmlich in sich ein und sie wusste wie viel Mühe es ihn gekostet haben musste diese Zeilen zu schreiben, doch er machte Fortschritte was sie sichtlich freute, so nahm sie diesmal ein größeres Lederstück heraus und einen Kohlestift und begann folgende Zeilen zu schreiben.
Mein geliebter Brummbär,
heute Abend erreichten mich deine Briefe, ich habe mich sehr darüber gefreut, die Zeilen von dir geschrieben zu lesen.
Heute Morgen legte mein Schiff in der Heimat meiner Eltern an und ich habe ein langes Gespräch mit meiner Mutter geführt.
Sie lässt dich unbekannterweise grüßen.
Mit diesem Brief werde ich dir einen Falken schicken , geb ihm gut zu fressen, den er kennt den Weg sehr genau über dem Meer, mit jenem Falken schicken mir meine Eltern immer ihre Briefe, da der Falke wesentlich schneller ist als jedes Schiff.
Er mag gerne Fleisch das hält ihn kräftig.
Mein Liebster ich vermisse dich und von Tag zu Tag wird mein Herz schwerer an dem ich von dir getrennt bin, einzigst die Erinnerungen die ich in meinem Herzen eingeschlossen habe, bleiben mir in der Zeit der Trennung.
Die Sehnsucht nach dir, schmerzt doch weiß ich das dies eine Prüfung ist, die uns auferlegt wurde.
Doch so viele Prüfungen mir auch auferlegt werden würde, ich würde sie alle bestehen, solange ich an dich denke und du in meinem Herzen bist.
Ich Liebe dich mein Brummbär.
Dein Herzblatt
Auch diesmal malte sie wieder ihre Lippen mit dem Kohlestift an und küsste das Lederstück um es dann zusammen zu rollen und zur Voliere ihrer Eltern zu gehen,
dort zog sie sich einen dicken Lederhandschuh an und holte den Falken aus seiner Voliere, sie band ihm das eingerollte lederstück an seinen Fuß und gab ihm bevor sie ihn ziehen ließ noch einen dicken Brocken Fleisch , jener verschlang es und flog dann los gen Gerimor.
Auch sie umarmte sie mit Freude, jedoch auch mit Wehmut, Wehmut nach Hause, bereits am Pier bemerkte ihre Mutter die Wehmut in den Augen ihres Kindes.
Doch so nahm, sie erst mal ihren Seesack und folgte ihren Eltern nach Hause, nichts hatte sich dort verändert, alles war in ihrem Zimmer noch so wie sie es verlassen hatte. Schnell fühlte sie sich wieder heimisch , doch in den Stunden in denen sie zur Ruhe kam, wurde ihr Herz ganz schwer vor Sehnsucht.
Als ihre Mutter in ihr Zimmer kam und sie beobachtete wie sie am Fenster saß, führten die beiden ein langes Gespräch , sie erzählte ihr das sie nicht kommen wollte, auch warum sie nicht kommen wolle.
Sie war verliebt in einen Mann, ja sie war verliebt, doch irgendwie war es mehr als sie je zuvor erlebt hatte, sanft schaute ihre Mutter sie an.
Lange saßen sie noch an jenem Abend zusammen als es an der Tür klopfte und ein Bote gleich zwei Briefe auf einmal von ihrem geliebten brachte, so zog sie sich schnell in ihr Zimmer zurück und las Wort für Wort, Zeile für Zeile, sie sog den Text förmlich in sich ein und sie wusste wie viel Mühe es ihn gekostet haben musste diese Zeilen zu schreiben, doch er machte Fortschritte was sie sichtlich freute, so nahm sie diesmal ein größeres Lederstück heraus und einen Kohlestift und begann folgende Zeilen zu schreiben.
Mein geliebter Brummbär,
heute Abend erreichten mich deine Briefe, ich habe mich sehr darüber gefreut, die Zeilen von dir geschrieben zu lesen.
Heute Morgen legte mein Schiff in der Heimat meiner Eltern an und ich habe ein langes Gespräch mit meiner Mutter geführt.
Sie lässt dich unbekannterweise grüßen.
Mit diesem Brief werde ich dir einen Falken schicken , geb ihm gut zu fressen, den er kennt den Weg sehr genau über dem Meer, mit jenem Falken schicken mir meine Eltern immer ihre Briefe, da der Falke wesentlich schneller ist als jedes Schiff.
Er mag gerne Fleisch das hält ihn kräftig.
Mein Liebster ich vermisse dich und von Tag zu Tag wird mein Herz schwerer an dem ich von dir getrennt bin, einzigst die Erinnerungen die ich in meinem Herzen eingeschlossen habe, bleiben mir in der Zeit der Trennung.
Die Sehnsucht nach dir, schmerzt doch weiß ich das dies eine Prüfung ist, die uns auferlegt wurde.
Doch so viele Prüfungen mir auch auferlegt werden würde, ich würde sie alle bestehen, solange ich an dich denke und du in meinem Herzen bist.
Ich Liebe dich mein Brummbär.
Dein Herzblatt
Auch diesmal malte sie wieder ihre Lippen mit dem Kohlestift an und küsste das Lederstück um es dann zusammen zu rollen und zur Voliere ihrer Eltern zu gehen,
dort zog sie sich einen dicken Lederhandschuh an und holte den Falken aus seiner Voliere, sie band ihm das eingerollte lederstück an seinen Fuß und gab ihm bevor sie ihn ziehen ließ noch einen dicken Brocken Fleisch , jener verschlang es und flog dann los gen Gerimor.
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Jaira Kanok
Zwei Tage ja zwei Tage ist es nun schon her das sie den Falken losgeschickt hatte, besorgt saß sie am Pier und schaut aufs Meer, es war ihm doch nichts passiert, er war stark und kannte den Weg nach Berchgard nur allzu gut .
Nein das konnte nicht sein, oder hatte Amu sie gar schon vergessen, doch jenen Gedanken schob sie schnell beiseite.
So saß sie an diesem Tag wieder lange am Pier und wartet auf die Rückkehr des Falken und ja sie hoffte das er , ihr einen Brief mitbringen würde. Einen Brief ihres geliebten.
Ihre Mutter beobachtete sie von Tag zu Tag besorgter, hatte sie doch keinen richtigen Hunger und saß immerzu am Pier um nach dem Falken Ausschau zu halten.
Nein das konnte nicht sein, oder hatte Amu sie gar schon vergessen, doch jenen Gedanken schob sie schnell beiseite.
So saß sie an diesem Tag wieder lange am Pier und wartet auf die Rückkehr des Falken und ja sie hoffte das er , ihr einen Brief mitbringen würde. Einen Brief ihres geliebten.
Ihre Mutter beobachtete sie von Tag zu Tag besorgter, hatte sie doch keinen richtigen Hunger und saß immerzu am Pier um nach dem Falken Ausschau zu halten.
- Amu Kanok
- Beiträge: 111
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:41
Die Tage waren angefüllt mit Arbeit und Terminen. So schlief er am Abend gleich in seinem Zimmer des Handelshauses, um sich nicht der beklemmenden Leere Jairas Haus hingeben zu müssen. So langsam war der Geruch ihres Körpers aus den Fellen entschwunden und nur eine feine Nase würde dort noch etwas aufnehmen können. Und bekanntlich hat sowas ein grober Klotz von Schmied ja wohl kaum.
Tage später fiel ihm weisser Vogelkot und merkwürdige Bommeln, die aussahen wir ausgewürgte Haare von Nagern am Boden neben der Tür von Jairas Haus auf. Unvermittelt wanderte sein Blick zur überdachten Firstpfette des Hauses und ein von unten hellfedriges Etwas fiel ihm auf. Ist das nicht ein Falke?
Oh man, brummelnd versuchte er das Tier einzuordnen. Warum pickt das Vogelvieh immer mal an das Fenster. Wollte es etwa an die Brieftauben gelangen?
Oh NEIN, bloß das nicht ? Keine Post mehr ! Der muss weg, wie sollte er sonst seiner Liebsten ein neuen Brief zukommen lassen und warum schreibt sie nicht mehr. Verdammt dieser Falke hatte bestimmt die Brieftaube gefressen. Doch keine so gute Erfindung, wenn unterwegs die Post wegkommt! Schnaufend ging er nach oben, um sich das Tier zu schnappen. Dort angelangt blieb der Vogel ruhig beim öffnen des Fensters sitzen. Nach genauer Musterung und Überlegung, wie er ihn verscheuchen oder einfangen könnte, sah er das da etwas am Bein des Vogels bammelte.
Hui, was haben wir denn da?
Wieder wurden alle Pläne über den Haufen geworfen. Eilig rannte er in die Schmiede. Dort hatte seine Schmusekatze am Vorabend ihm doch eine Ratte angeschleppt. Herje, ein Schmied und eine Katze, doch man(n) hat für Ersatz gesorgt, wenn das große Schmusetier nicht da war. Ja nicht nur Frauen liefen ihm zu, auch Tiere. Vielleicht hat er einfach auch nur sein Beruf verfehlt und hätte Zähmer werden sollen, denn eine Dame hatte sichtlich zahm am Vorabend den Platz am Schwimmbad verlassen. Oh, aufpassen, hier ging es um einen Falken, also nimm das Rattending und trag es gefälligst rüber, um dem Federvieh damit ein Tauschobjekt anzubieten, meldete sich sein schlechtes Gewissen. Gesagt getan und das fellige Etwas umfasst von seinem Schmiedehandschuh wedelte vor dem Falken, der es nicht uninteressiert begutachtete. Vorsichtig kam der Vogel dem ihm Unbekannten entgegen und hackte mit dem Schnabel auf die Ratte ein. So konnte Amu ihn ergreifen und den lang erwarteten Brief an sich nehmen. Sein Herz hämmerte heftig an die Brustinnenwand und mit zittrigen Händen rollte er das Leder auseinander.
Wort für Wort buchstabierte er. Es ging zwar schon etwas besser. Da der Brief länger als die zuvor war, dauerte es ähnlich lange, wie bei den anderen Beiden.
Die ganze Nacht schrieb er, bis er vollkommen übermüdet mit dem Kopf auf dem Tisch einschlief.
Flieg Vogel, flieg und komm gut an.
Tage später fiel ihm weisser Vogelkot und merkwürdige Bommeln, die aussahen wir ausgewürgte Haare von Nagern am Boden neben der Tür von Jairas Haus auf. Unvermittelt wanderte sein Blick zur überdachten Firstpfette des Hauses und ein von unten hellfedriges Etwas fiel ihm auf. Ist das nicht ein Falke?
Oh man, brummelnd versuchte er das Tier einzuordnen. Warum pickt das Vogelvieh immer mal an das Fenster. Wollte es etwa an die Brieftauben gelangen?
Oh NEIN, bloß das nicht ? Keine Post mehr ! Der muss weg, wie sollte er sonst seiner Liebsten ein neuen Brief zukommen lassen und warum schreibt sie nicht mehr. Verdammt dieser Falke hatte bestimmt die Brieftaube gefressen. Doch keine so gute Erfindung, wenn unterwegs die Post wegkommt! Schnaufend ging er nach oben, um sich das Tier zu schnappen. Dort angelangt blieb der Vogel ruhig beim öffnen des Fensters sitzen. Nach genauer Musterung und Überlegung, wie er ihn verscheuchen oder einfangen könnte, sah er das da etwas am Bein des Vogels bammelte.
Hui, was haben wir denn da?
Wieder wurden alle Pläne über den Haufen geworfen. Eilig rannte er in die Schmiede. Dort hatte seine Schmusekatze am Vorabend ihm doch eine Ratte angeschleppt. Herje, ein Schmied und eine Katze, doch man(n) hat für Ersatz gesorgt, wenn das große Schmusetier nicht da war. Ja nicht nur Frauen liefen ihm zu, auch Tiere. Vielleicht hat er einfach auch nur sein Beruf verfehlt und hätte Zähmer werden sollen, denn eine Dame hatte sichtlich zahm am Vorabend den Platz am Schwimmbad verlassen. Oh, aufpassen, hier ging es um einen Falken, also nimm das Rattending und trag es gefälligst rüber, um dem Federvieh damit ein Tauschobjekt anzubieten, meldete sich sein schlechtes Gewissen. Gesagt getan und das fellige Etwas umfasst von seinem Schmiedehandschuh wedelte vor dem Falken, der es nicht uninteressiert begutachtete. Vorsichtig kam der Vogel dem ihm Unbekannten entgegen und hackte mit dem Schnabel auf die Ratte ein. So konnte Amu ihn ergreifen und den lang erwarteten Brief an sich nehmen. Sein Herz hämmerte heftig an die Brustinnenwand und mit zittrigen Händen rollte er das Leder auseinander.
Wort für Wort buchstabierte er. Es ging zwar schon etwas besser. Da der Brief länger als die zuvor war, dauerte es ähnlich lange, wie bei den anderen Beiden.
Die ganze Nacht schrieb er, bis er vollkommen übermüdet mit dem Kopf auf dem Tisch einschlief.
Mit einem weiteren Fleischbrocken wurde am anderen Morgen der Vogel gestärkt und wieder auf die Reise geschickt. Langsam wurde der dunkle Punkt am Himmel kleiner, bis er ganz verschwand.Mein liebes Herzblatt,
ich hab mich schon gewundert wo Nachricht bleibt und Angst dieser Falke hat sie gefresen. Doch alles ist gut. Ich fersorg den kleinen Kerl wie du mir das gesagt hast. Ist bei dir alles gut?
Sag deiner Mam vilen Dank von mich, ich grüs sie auch ganz dol.
Wer so eine Tochter hat muss einfach gut sein. *hier malt er ein Küsschen hin* Grüs auch dein Pa denn er hat auch was zu dir beigetragen.
Ansonsten ist hier im Moment viel los. Auch die Arbeit, aber eher Leute die tol sind und durchdrehen. Ich glaube Rogan hat seine Prüfung nicht bestanden, ich schon.
Hauptsache ich hab dich, ales andere ist egal.
Mit lernen war die letzten Tage nicht fiel. Amary ist ein zahnloser Drache und das Feuer ist auch aus. Sie ist bestimmt tot, ja ganz sicher sogar.
Heute geh ich noch zum Fresen und Saufen in den Wolfsbau. Ich nehm Eydis mit. Sie wollte es auch mal so gerne.
Im Haus ist es so kalt und leer ohne dich Herzblatt. Das Fell duftet kaum noch nach dir. Ich hätt dich auch gern hier bei mir. Komm bald wieder.
Ich hab dich lieb, dein Brummbär.
Flieg Vogel, flieg und komm gut an.
- Amu Kanok
- Beiträge: 111
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:41
Jeden Tag läuft Amu durch Berchard, die Augen in die Luft erhoben, Ausschau haltend nach irgend einem Federvieh, welches Nachricht von seiner Liebsten bringen könnte.
Etwas unruhig quälten ihn verschiedene Gedanken, was wohl vorgefallen sein könnte.
Hatte sie einen alten Freund wiedergefunden, der längst in Vergessenheit geraten ist und dessen Schicksal er nun teilen würde ?
Ist der Vogel von einem Jäger getötet worden ?
"Ruhig. Immer ganz ruhig." *brummt er*
Und so suchte er sich eine Beschäftigung nach der anderen, um sich von dieses Brennen im Magen abzulenken.
Etwas unruhig quälten ihn verschiedene Gedanken, was wohl vorgefallen sein könnte.
Hatte sie einen alten Freund wiedergefunden, der längst in Vergessenheit geraten ist und dessen Schicksal er nun teilen würde ?
Ist der Vogel von einem Jäger getötet worden ?
"Ruhig. Immer ganz ruhig." *brummt er*
Und so suchte er sich eine Beschäftigung nach der anderen, um sich von dieses Brennen im Magen abzulenken.
-
Jaira Kanok
Sie hatte gewartet ja Minute für Minute, Stunde für Stunde, jedoch an jenem Tag, kam der Falke nicht zurück. So ging sie spät in der Nacht nach Hause und legte sich in ihr Bett, wieder ohne Essen, so sehr ihre Mutter auch versuchte das sie wenigstens was essen solle, aber sie wollte nicht.
War ihr das Herz doch zu schwer solange nichts von ihm gehört und gelesen zu haben. It vielleicht gar dem Falken etwas passiert, oder aber ihm? Sie lauschte in sich hinein doch konnte sie keine Anzeichen finden dass es ihm nicht gut ging.
Einen Tag später, sie hatte unruhig geschlafen und wurde von einem Geräusch geweckt, sie sprang auf und suchte mit den Augen den Falken , sie stürmte hinaus zur Voliere und da saß er auf seinem Ast und ja er hatte etwas an seinem Fuß, so rannte sie in die Küche nahm sich ein Stück Fleisch und rannte barfuß wieder hinaus.
Sie bot dem Falken zum Tausch für die kleine lederrolle etwas zu fressen an und er streckte ihr bereitwillig den Fuß entgegen, so band sie die lederrolle vorsichtig ab und rannte zurück zu ihrem Zimmer, sie verzog sich in ihr Bett und mit wildem Herzklopfen rollte sie, die kleine Lederrolle auseinander.
Buchstabe für Buchstabe, Zeile für Zeile begann sie zu lesen.
So langte sie neben ihr Bett und zog ein Lederfetzen aus ihrem Seesack sowie den Kohlestift der schon sehr klein geworden war und begann zu schreiben.
Mein geliebter Brummbär,
ich hatte schon Sorge, dass dir etwas passiert sein könnte, da ich solange auf eine Nachricht von dir warten musste. Jeden Tag saß ich am Pier und habe auf die Rückkehr des Falken gewartet. Doch erst heute Morgen fand er den Weg wieder nach Hause.
Was ist mit Amary??
Sie ist Tod?
Was ist geschehen, wieso ich versteh es nicht.
Wieder ein Angriff dieser Rabendiener?
Was ist mit dem Lamm?
Ich versteh das nicht.
*besorgt schrieb sie weiter und man könnte an Hand der Schrift merken, dass sie die Fragen zu Amary deutlich zitternd verfasst hatte*
Wäre der Falke heute nicht zurück gekehrt. Wäre ich noch heute wieder nach Hause aufgebrochen, auch wenn mich meine Eltern nur schweren Herzens hätten ziehen lassen,
wobei ich glaube sie haben bei diesem Besuch nicht viel Freude an mir , viel zu sehr hänge ich meinen Gedanken nach und bin doch ständig bei Dir. Oh mein Brummbär ich vermisse dich , wie ich noch nie zuvor jemanden vermisst habe. Das Herz wird mir von Tag zu Tag schwerer und meine Sehnsucht wächst stetig.
Die Sehnsucht nach dir beginnt zu schmerzen, ich war mir nie bewusst darüber wie schmerzhaft es sein konnte, jemanden zu vermissen, dem man sein Herz geschenkt hat.
Ich verspreche dir eines wenn ich wieder daheim bin, werde ich nie wieder ohne dich zu meinen Eltern reisen, noch einmal eine Trennung verkrafte ich nicht.
Sorgsam las sie sich die Zeilen noch mal durch , bevor sie einen Kohlekuß auf den Lederfetzen drückte
und es zusammenrollte., dann eilte sie schnell wieder zur Voliere und band dem Falken abermals den Lederfetzen um den Fuß, gab ihm noch einen ordentlichen Brocken Fleisch und schickte ihn dann gen Himmel, lange schaute sie ihm auch diesmal wieder nach, dann ging sie wieder ins Haus und legte sich wieder ins Bett.
Diesen Tag würde sie endlich einmal schlafen können, so zog sie die Bettdecke eng um sich und dachte dabei an ihn , so als wenn er sie gerade in seinen Armen hielte , schlief sie ein.
War ihr das Herz doch zu schwer solange nichts von ihm gehört und gelesen zu haben. It vielleicht gar dem Falken etwas passiert, oder aber ihm? Sie lauschte in sich hinein doch konnte sie keine Anzeichen finden dass es ihm nicht gut ging.
Einen Tag später, sie hatte unruhig geschlafen und wurde von einem Geräusch geweckt, sie sprang auf und suchte mit den Augen den Falken , sie stürmte hinaus zur Voliere und da saß er auf seinem Ast und ja er hatte etwas an seinem Fuß, so rannte sie in die Küche nahm sich ein Stück Fleisch und rannte barfuß wieder hinaus.
Sie bot dem Falken zum Tausch für die kleine lederrolle etwas zu fressen an und er streckte ihr bereitwillig den Fuß entgegen, so band sie die lederrolle vorsichtig ab und rannte zurück zu ihrem Zimmer, sie verzog sich in ihr Bett und mit wildem Herzklopfen rollte sie, die kleine Lederrolle auseinander.
Buchstabe für Buchstabe, Zeile für Zeile begann sie zu lesen.
So langte sie neben ihr Bett und zog ein Lederfetzen aus ihrem Seesack sowie den Kohlestift der schon sehr klein geworden war und begann zu schreiben.
Mein geliebter Brummbär,
ich hatte schon Sorge, dass dir etwas passiert sein könnte, da ich solange auf eine Nachricht von dir warten musste. Jeden Tag saß ich am Pier und habe auf die Rückkehr des Falken gewartet. Doch erst heute Morgen fand er den Weg wieder nach Hause.
Was ist mit Amary??
Sie ist Tod?
Was ist geschehen, wieso ich versteh es nicht.
Wieder ein Angriff dieser Rabendiener?
Was ist mit dem Lamm?
Ich versteh das nicht.
*besorgt schrieb sie weiter und man könnte an Hand der Schrift merken, dass sie die Fragen zu Amary deutlich zitternd verfasst hatte*
Wäre der Falke heute nicht zurück gekehrt. Wäre ich noch heute wieder nach Hause aufgebrochen, auch wenn mich meine Eltern nur schweren Herzens hätten ziehen lassen,
wobei ich glaube sie haben bei diesem Besuch nicht viel Freude an mir , viel zu sehr hänge ich meinen Gedanken nach und bin doch ständig bei Dir. Oh mein Brummbär ich vermisse dich , wie ich noch nie zuvor jemanden vermisst habe. Das Herz wird mir von Tag zu Tag schwerer und meine Sehnsucht wächst stetig.
Die Sehnsucht nach dir beginnt zu schmerzen, ich war mir nie bewusst darüber wie schmerzhaft es sein konnte, jemanden zu vermissen, dem man sein Herz geschenkt hat.
Ich verspreche dir eines wenn ich wieder daheim bin, werde ich nie wieder ohne dich zu meinen Eltern reisen, noch einmal eine Trennung verkrafte ich nicht.
Sorgsam las sie sich die Zeilen noch mal durch , bevor sie einen Kohlekuß auf den Lederfetzen drückte
und es zusammenrollte., dann eilte sie schnell wieder zur Voliere und band dem Falken abermals den Lederfetzen um den Fuß, gab ihm noch einen ordentlichen Brocken Fleisch und schickte ihn dann gen Himmel, lange schaute sie ihm auch diesmal wieder nach, dann ging sie wieder ins Haus und legte sich wieder ins Bett.
Diesen Tag würde sie endlich einmal schlafen können, so zog sie die Bettdecke eng um sich und dachte dabei an ihn , so als wenn er sie gerade in seinen Armen hielte , schlief sie ein.
- Amu Kanok
- Beiträge: 111
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:41
Huh, da sitzt doch der Falke. Erfreut registrierte er, dass der Postbote auf sein Stückchen Fleisch wartete. Die Schmusekatze war in den letzten Tagen faul gewesen und hatte keine maus oder ratte angeschleppt. Sie lehnte sich lieber an Amus Beine, um ihre Krauleinheiten abzuholen.
Naja, das ist ja nicht wie bei armen Leuten wo man nichts zu essen hat und so säbelte er in der Küche etwas vom frischen Fleisch ab, welches er auf das Messer gespiest dem Falken reichte. So konnte er dann die Botschaft von seinem Bein abbinden.
Beim Lesen kräuselte er die Stirn, da hatte sie wohl was falsch verstanden oder er wohl was falsch geschrieben. Eilig schrieb er ihr ein paar Zeilen.
Naja, das ist ja nicht wie bei armen Leuten wo man nichts zu essen hat und so säbelte er in der Küche etwas vom frischen Fleisch ab, welches er auf das Messer gespiest dem Falken reichte. So konnte er dann die Botschaft von seinem Bein abbinden.
Beim Lesen kräuselte er die Stirn, da hatte sie wohl was falsch verstanden oder er wohl was falsch geschrieben. Eilig schrieb er ihr ein paar Zeilen.
Nachdem der Falke sich gestärkt und etwas geruht hatte, schickte er ihn wieder zurück.Liebes Herzblatt,
es ist so schön von dir etwas in den Händen zu halten, Du bist jetzt nun schon so lange weg.
Mir geht es gut, mein Auge sieht auch schon wieder besser aus. Elvi hat mir so eine Paste aus dem Wald gegeben.
Du solltest schnell wiederkommen. In Berchgard ist der Teufel los. Ich glaube die bringen sich im Lamm noch um.
Am besten ist es alle in ein kleinen Raum sperren und erst wieder raus lassen, wenn sie wieder lieb und nett zueinander sind.
Weiber halt, du kennst das ja.
Wie kommst du auf Raben ? Hier sind keine. Die sind wohl alle ausgestorben oder vom Falken gefressen worden. Bloß gut auch, kann die sowieso nicht leiden. Anveena lauert hier schon wieder rum, ich glaub ich hab sie mal kurz gesehen.
So langsam weiß ich gar nicht mehr wie du aussiehst. Mach dir keine Sorgen, ich bin ja hier und lauf nicht weg. Wenn du mich mitnehmen willst zu deinen Eltern oho. Ob die so viel zum Essen haben? Nicht das die verhungern, wenn wir dann wieder wegfahren. Kann deine Mutter gut kochen?
Muss sie ja wohl, denn wie bist du sonst so groß geworden.
Ich liebe dich.
Wann kommst du denn wieder zurück, damit ich dich abholen kann.
Dein Amu.
- Amu Kanok
- Beiträge: 111
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:41
Gemeinsam lümmelten sie auf dem Fell vor dem Kamin und verwöhnten sich mit Heisser Liebe. Einer Kreation aus Sahne und Erdbeeren, welche man bevorzugt im Goldenem Lamm bekommen kann.
Es galt noch ein wichtige Botschaft zu verfassen, damit ihr Weg zum Traualtar geebnet wurde. Ein Brief an Jairas Eltern musste her. Und so tüftelten beide darüber nach, was man schreiben könnte.
Da Amu nicht so geübt war, diktierte er Jaira seine Worte, die sie zu Papier brachte. Dies schrieb Amu auf ein Leder ab und änderte es hier und da noch etwas, bis er nach vielen Stunden fertig damit war.
Es galt noch ein wichtige Botschaft zu verfassen, damit ihr Weg zum Traualtar geebnet wurde. Ein Brief an Jairas Eltern musste her. Und so tüftelten beide darüber nach, was man schreiben könnte.
Da Amu nicht so geübt war, diktierte er Jaira seine Worte, die sie zu Papier brachte. Dies schrieb Amu auf ein Leder ab und änderte es hier und da noch etwas, bis er nach vielen Stunden fertig damit war.
Jaira würde es am Morgen zum Schiff bringen und an Ihre Eltern senden.Glück auf Ihr Lieben,
ich bin der Amu und ich liebe Eure Tochter seit ich sie aus dem Bett aufgefangen habe. Mein Herz schlägt kräftig, nur wenn ich sie sehe. In ihrer Nähe fühle ich mich unglaublich wohl.
Da ich ein braver Bursche bin, ja ich bin ein Schmied, möchte ich gern Euren Segen dafür, das ich Eure Tochter zum Traualtar führen kann.
Macht euch keine Sorgen um sie, denn sie wird es gut bei mir haben.
Ich bin zwar kein Meister, aber es gibt kein Metall oder Glas, welches meinen Händen und Werkzeugen widerstehen würde. Ich habe ein gutes Auskommen.
Ich werde für sie sorgen, das sie keine Not leiden wird, so wie sie sich um mein Wohl kümmert. Auch wenn ihr mich nur aus Erzählungen kennt und auf das vertrauen müsst, was Jaira Euch über mich erzählte, möchte ich Euch sagen, das ich kein Mann von grossen Worten bin, sondern eher
von Taten.
Ich mag sie, so wie sie ist und sie hat mein Herz allein durch ihre Art und ihr Wesen für sich gewonnen.
Es wäre schön wenn wir uns bald einmal kennen lernen könnten.
Ich verneige mich vor Euch,
Amu
-
Jaira Kanok
Es war schon eine ganze Weile her, als sie den Brief einem Boten am Hafen gegeben hatte, doch die Antwort ließ auf sich warten. Jeden Tag ging sie zum Hafen doch nichts, doch wie ein Matrose ihr berichtet ist der Winter auch auf dem Meer hart und einige Schiffe konnten nicht auslaufen aus ihrer Heimat, so solle sie sich noch etwas gedulden.
Der Tag an dem sie sich trauen wollten, kam näher doch ohne eine Antwort ihrer Eltern würde sich jener verschieben. Immer wieder ging sie zum Hafen und wartet doch die Tage verstrichen und es kam keine Antwort.
Der Tag an dem sie sich trauen wollten, kam näher doch ohne eine Antwort ihrer Eltern würde sich jener verschieben. Immer wieder ging sie zum Hafen und wartet doch die Tage verstrichen und es kam keine Antwort.
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Jaira Kanok
Nach langer Zeit des Wartens, klopfte ein Bote an ihr Tür und reichte ihr ein Päckchen und einen Brief, sie schaute auf die Schrift und es war die Schrift ihrer Mutter, so legte sie das Päckchen zur Seite und schmieß die Tür zu um Barfuß zu Amu ins Handelshaus zu rennen, leicht außer Atem riss die Tür zum Handelshaus auf , rief seinen Namen und stürmte auf ihn zu den Brief wedelnd in ihrer Hand haltend.
Er ist da er ist endlich da.
Amu wurde erst weiß, aber dann freute auch er sich auch wenn der Inhalt des Briefes noch Ungewiss war, so zog sie ihn mit sich zu ihrem Heim und ließen sich beide vor dem Kamin nieder erst dann gab sie ihm den Brief, das er jenen öffnen könne.
Vorsichtig öffnete er jenen mit leicht zittrigen Händen und eine Feder eines Falken fiel heraus. Lächelnd sah
Jaira auf die Feder und nahm sie zwischen die Finger und legte ihren Kopf auf Amus Schulter ab, um zu lesen was
Ihre Eltern schrieben, doch wollte sie ihn selber lesen lassen, doch schnell verriet ihr Lächeln sie, angestrengt versuchte Amu die Buchstaben zu Wörtern und ganzen Sätzen zusammen zu bekommen, sie legte ihm eine Hand in den Nacken während er lass und kraulte ihm jenen.
So lass Amu nach einiger Zeit folgende Zeilen vor:
Er ist da er ist endlich da.
Amu wurde erst weiß, aber dann freute auch er sich auch wenn der Inhalt des Briefes noch Ungewiss war, so zog sie ihn mit sich zu ihrem Heim und ließen sich beide vor dem Kamin nieder erst dann gab sie ihm den Brief, das er jenen öffnen könne.
Vorsichtig öffnete er jenen mit leicht zittrigen Händen und eine Feder eines Falken fiel heraus. Lächelnd sah
Jaira auf die Feder und nahm sie zwischen die Finger und legte ihren Kopf auf Amus Schulter ab, um zu lesen was
Ihre Eltern schrieben, doch wollte sie ihn selber lesen lassen, doch schnell verriet ihr Lächeln sie, angestrengt versuchte Amu die Buchstaben zu Wörtern und ganzen Sätzen zusammen zu bekommen, sie legte ihm eine Hand in den Nacken während er lass und kraulte ihm jenen.
So lass Amu nach einiger Zeit folgende Zeilen vor:
Sauber sind die Unterschriften Ihrer Eltern darunter zu sehen und am Ende des Briefes stehen noch in paar Zeilen an Jaira gerichtet.Werter Amu,
es ehrt uns das Ihr um die Hand unsere Tochter angehalten habt, dies zeigt uns das ihr noch Wert auf die alten Werte legt die wir auch einst Jaira mitgaben. Wir sahen uns Tochter noch nie so glücklich und zugleich so voller
Sehnsucht als sie bei uns war. Sie erzählte uns von Euch und ihre Augen strahlten bei jedem Klang eures Namens.
Wir sind uns sicher , dass ihr immer gut für sie sorgen werdet. So geben wir euch unsere Segen.
Werter Amu führt unsere Tochter zum Traualtar und macht sie bis zu ihrem Lebensende glücklich, so würden wir freuen wenn Ihr uns auf eurer nächsten Reise gemeinsam besuchen kommen würdet.
Lächelnd las sie die letzten paar Zeilen und sie war sich sicher zu wissen was in dem Paket sei, doch zuerst schaut sie gen Amu und gab ihm einen langen und zärtlichen Kuss.Geliebte Tochter,
wir wünschen dir alles Glück dieser Welt, auf das du dieses Glück für immer in deinem Herzen behältst, nehme das Geschenk an und trage es am Tag deiner Trauung mit Stolz.