Warum man sich nicht mit einem Drachen einlassen sollte.
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Dalana D´Ron
Warum man sich nicht mit einem Drachen einlassen sollte.
Das hatte er nun davon, warum in aller Namen musste er sich auch mit diesen gewaltigen Drachen einlassen. Nun hatte sie die Probleme nicht er. Der Koerper Rafaels lastete schwer auf ihr und mit schier unglaublichem kraft Aufwand versuchte sie einen Schritt vor dem anderen zu wagen. Sie musste ihn irgendwie zu seinem Haus schaffen und das so schnell wie moeglich. Zu einem weil er ihr mit seinem Gewicht beinahe den Atem raubte und zum anderen damit er aus seiner verbeulten Ruestung hinaus kam damit Angelina seine Wunden begutachten konnte. Dal wusste nicht die wievielte Verfluchung sie nun schon ausstieß, aber es aergerte sie einfach das Raf nicht vorsichtig war. Trotz seines Ritterschlages war er doch manchmal noch ein kleiner Hitzkopf.
Kurz hielt sie inne um ein wenig Luft zu holen und das Gewicht des Ritters etwas zu verlagern, was ihr ein missmutiges Stoehnen von Rafael einbrachte. „ Jetzt jammere nicht du bist selber Schuld und ausserdem ziemlich schwer geworden mein Lieber.“ Meinte sie mit zusammen gepressten Lippen. Endlich kam auch schon das Haus von Rafael und Angelina in Sicht. „ Dem Himmel sei dank.“ Sprach sie halblaut aus und schleifte Raf bis vor die Haustuer. Mit dem linken Arm stuetzte die Schuetzin den Mann und mit dem rechten Ellenbogen oeffnete sie die Haustuer.
„Angelina? Bist du da? Rafael hat sich wohl etwas uebernommen und brauch deine Hilfe.“ Stille. Keine Antwort kam auf ihren Fragen. Das Haus war verlassen. „ Na gut dann muss ich wohl mal meine nicht vorhanden Talente der ersten Hilfe unter Beweis stellen.“ Jedoch tuermte sich ein weiteres Hindernis vor ihnen auf, die steile Treppe. „ Raf du musst mir etwas helfen, ich schaffe es nicht alleine.“ Wisperte Dalana leise. Kurz hob sich der Kopf des Ritters und unter grossem geächzte schafften es beide die Treppe hinauf.
Vorsichtig legte Dalana ihn auf das grosse Bett und musterte seine Ruestung. Mit einem leichten Schulterzucken entfernte sie ein Teil nachdem anderen. Erst da sah sie das ganze Ausmaß des Drachen gegen Ritter Kampfes. Rafaels Brust war uebersaet mit blauen Flecken und die stark verfaerbten ließen gar auf Quetschungen und Prellungen schliessen. Dalana schuettelte nur den Kopf und sah sich in dem Zimmer um. Auf der kommode stand eine Wasserschuessel und daneben lagen Tuecher. Sie wollte erst einmal versuchen die Prellungen und Schwellungen zu kuehlen, ob dies richtig oder falsch war wusste sie selbst nicht. Eiligst nahm sie die Schuessel und klemmte sich die Tuecher unter dem Arm um sich dann auf die Bettkante zu setzen. Ihr Blick mit dem sie Rafaels Brust streifte sprach Besorgnis aber auch Aerger aus. Dal tauchte den Zipfel des Tuches in das kuehle Nass und betupfte vorsichtig damit die Verletzungen Rafaels.
Bei jeder ihrer Beruehrungen schien er regelrecht zusammen zu zucken und immer wieder kam ein leises Stoehnen ueber seine Lippen. „ Du tust ja so als wuerde ich dich umbringen.“ Murrte Dal saeuerlich. „ Zumindest war der Drache sanfter als du.“ Knallte ihr Raf entgegen. „ Na deine Zunge wurde wohl nicht in Mitleidenschaft gezogen.“ Erwiderte Dalana darauf hin sarkastisch und erstickte jedes weitere Argument von Rafaels Seite aus mit dem betupfen einer Prellung.
Aeusserlich schien sie veraergert zu sein, jedoch innerlich war sie in Sorge um ihn. Die Verfaerbungen sahen wirklich schlimm aus und sie konnte seine Verletzungen nicht wirklich einschaetzen. Kurz glitt ihr Blick zu Fenster sie hoffte wirklich das Angelina bald nach Hause kam. „ Und nun versuch etwas zu schlafen, tapferer Ritter.“ Dalana zog die Bettdecke ueber seine Brust und versuchte es ihm so bequem wie nur moeglich zu machen. Sie selbst nahm darauf hin in einem Stuhl platz um ueber Rafaels Schlaf zu wachen und um ueber laengst vergangenes Nachzudenken, als Raf und sie gemeinsam durch die Waelder zogen.
Kurz hielt sie inne um ein wenig Luft zu holen und das Gewicht des Ritters etwas zu verlagern, was ihr ein missmutiges Stoehnen von Rafael einbrachte. „ Jetzt jammere nicht du bist selber Schuld und ausserdem ziemlich schwer geworden mein Lieber.“ Meinte sie mit zusammen gepressten Lippen. Endlich kam auch schon das Haus von Rafael und Angelina in Sicht. „ Dem Himmel sei dank.“ Sprach sie halblaut aus und schleifte Raf bis vor die Haustuer. Mit dem linken Arm stuetzte die Schuetzin den Mann und mit dem rechten Ellenbogen oeffnete sie die Haustuer.
„Angelina? Bist du da? Rafael hat sich wohl etwas uebernommen und brauch deine Hilfe.“ Stille. Keine Antwort kam auf ihren Fragen. Das Haus war verlassen. „ Na gut dann muss ich wohl mal meine nicht vorhanden Talente der ersten Hilfe unter Beweis stellen.“ Jedoch tuermte sich ein weiteres Hindernis vor ihnen auf, die steile Treppe. „ Raf du musst mir etwas helfen, ich schaffe es nicht alleine.“ Wisperte Dalana leise. Kurz hob sich der Kopf des Ritters und unter grossem geächzte schafften es beide die Treppe hinauf.
Vorsichtig legte Dalana ihn auf das grosse Bett und musterte seine Ruestung. Mit einem leichten Schulterzucken entfernte sie ein Teil nachdem anderen. Erst da sah sie das ganze Ausmaß des Drachen gegen Ritter Kampfes. Rafaels Brust war uebersaet mit blauen Flecken und die stark verfaerbten ließen gar auf Quetschungen und Prellungen schliessen. Dalana schuettelte nur den Kopf und sah sich in dem Zimmer um. Auf der kommode stand eine Wasserschuessel und daneben lagen Tuecher. Sie wollte erst einmal versuchen die Prellungen und Schwellungen zu kuehlen, ob dies richtig oder falsch war wusste sie selbst nicht. Eiligst nahm sie die Schuessel und klemmte sich die Tuecher unter dem Arm um sich dann auf die Bettkante zu setzen. Ihr Blick mit dem sie Rafaels Brust streifte sprach Besorgnis aber auch Aerger aus. Dal tauchte den Zipfel des Tuches in das kuehle Nass und betupfte vorsichtig damit die Verletzungen Rafaels.
Bei jeder ihrer Beruehrungen schien er regelrecht zusammen zu zucken und immer wieder kam ein leises Stoehnen ueber seine Lippen. „ Du tust ja so als wuerde ich dich umbringen.“ Murrte Dal saeuerlich. „ Zumindest war der Drache sanfter als du.“ Knallte ihr Raf entgegen. „ Na deine Zunge wurde wohl nicht in Mitleidenschaft gezogen.“ Erwiderte Dalana darauf hin sarkastisch und erstickte jedes weitere Argument von Rafaels Seite aus mit dem betupfen einer Prellung.
Aeusserlich schien sie veraergert zu sein, jedoch innerlich war sie in Sorge um ihn. Die Verfaerbungen sahen wirklich schlimm aus und sie konnte seine Verletzungen nicht wirklich einschaetzen. Kurz glitt ihr Blick zu Fenster sie hoffte wirklich das Angelina bald nach Hause kam. „ Und nun versuch etwas zu schlafen, tapferer Ritter.“ Dalana zog die Bettdecke ueber seine Brust und versuchte es ihm so bequem wie nur moeglich zu machen. Sie selbst nahm darauf hin in einem Stuhl platz um ueber Rafaels Schlaf zu wachen und um ueber laengst vergangenes Nachzudenken, als Raf und sie gemeinsam durch die Waelder zogen.
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Angelina de Arganta
Angelina war nun seit drei Tagen von ihrer Mutter zurück gekehrt und die liegengebliebene Arbeit schien sie fast zu ersticken.
Listen von Tränken, die für die Gilde gebraucht wurden, lagen auf ihrem Tisch, dann das Einrichten der Festung… und etliche Kräuter fehlten, weil sie während der Belagerung Varuna’s alles aufgebraucht hatte, ohne im Wald neue suchen zu können. Auch das Fehlen von Giftpfeilen und –bolzen hatte sie beim Sichten der Vorräte im Gildengebäude festgestellt.
Doch die junge Heilerin hatte sich die Ärmel aufgekrempelt und mit der Arbeit begonnen.
Nur einmal hatte sie kurz mit Rafael sprechen können, dann waren Arton und Louis schon zur Stelle gewesen und hatten darauf gedrängt, dass der Gildenlord wegen gewisser Einrichtungsfragen mit in die Festung kommen möge.
Lina hatte sich ihnen angeschlossen und war danach in der Nacht erschöpft und müde in den Armen ihres Gatten eingeschlafen.
Sie hatte sich so sehr auf ihn gefreut. Ihn nach ihrer wochenlangen Abwesenheit endlich wieder zu sehen, sprechen und berühren zu dürfen. Doch auch Rafael hatte offensichtlich viele Termine und Angelina konzentrierte sich auf die Alchemie.
Unzufriedenheit machte sich in ihr breit, doch sobald sie es selbst bemerkte, schalt sie sich und rief sich zur Ordnung. Ihr Gatte hatte nun einmal Ämter übernommen… und sie hatte doch auch selbst genug zu tun. Da musste das Eheleben eben ein wenig zurückstehen….
Lange hatte die Heilerin in ihrem kleinen Haus am Alchemietisch gesessen und nach neuen Rezepturen gesucht. Sie wog ab, schrieb auf und erhitzte die Reagenzien.. mischte sie mit anderen Zutaten und schrieb wieder auf, was sie versucht hatte.
Darüber war die Sonne schon vor langer Zeit hinter den Wipfeln der Bäume versunken.
Angelina hatte das Gefühl für die Zeit völlig verloren, bemerkte jedoch ihre Müdigkeit und sagte sich immer wieder, dass ihr Mann sie sicher holen würde, sobald er heimkehrte.
Sie wusste nicht, wie viele Kerzen nun schon heruntergebrannt waren, als sie erneut eine ansteckte und auf den Stumpen der fast erlöschenden Kerze stellte.
Tief atmete sie durch. Nur ein wenig ausruhen, sagte sie sich und setzte sich auf die Behandlungsliege, mit dem Rücken an die Wand gelehnt. Rafael würde sicher gleich kommen…
Der Schlaf überfiel sie ohne weitere Vorankündigung.
Listen von Tränken, die für die Gilde gebraucht wurden, lagen auf ihrem Tisch, dann das Einrichten der Festung… und etliche Kräuter fehlten, weil sie während der Belagerung Varuna’s alles aufgebraucht hatte, ohne im Wald neue suchen zu können. Auch das Fehlen von Giftpfeilen und –bolzen hatte sie beim Sichten der Vorräte im Gildengebäude festgestellt.
Doch die junge Heilerin hatte sich die Ärmel aufgekrempelt und mit der Arbeit begonnen.
Nur einmal hatte sie kurz mit Rafael sprechen können, dann waren Arton und Louis schon zur Stelle gewesen und hatten darauf gedrängt, dass der Gildenlord wegen gewisser Einrichtungsfragen mit in die Festung kommen möge.
Lina hatte sich ihnen angeschlossen und war danach in der Nacht erschöpft und müde in den Armen ihres Gatten eingeschlafen.
Sie hatte sich so sehr auf ihn gefreut. Ihn nach ihrer wochenlangen Abwesenheit endlich wieder zu sehen, sprechen und berühren zu dürfen. Doch auch Rafael hatte offensichtlich viele Termine und Angelina konzentrierte sich auf die Alchemie.
Unzufriedenheit machte sich in ihr breit, doch sobald sie es selbst bemerkte, schalt sie sich und rief sich zur Ordnung. Ihr Gatte hatte nun einmal Ämter übernommen… und sie hatte doch auch selbst genug zu tun. Da musste das Eheleben eben ein wenig zurückstehen….
Lange hatte die Heilerin in ihrem kleinen Haus am Alchemietisch gesessen und nach neuen Rezepturen gesucht. Sie wog ab, schrieb auf und erhitzte die Reagenzien.. mischte sie mit anderen Zutaten und schrieb wieder auf, was sie versucht hatte.
Darüber war die Sonne schon vor langer Zeit hinter den Wipfeln der Bäume versunken.
Angelina hatte das Gefühl für die Zeit völlig verloren, bemerkte jedoch ihre Müdigkeit und sagte sich immer wieder, dass ihr Mann sie sicher holen würde, sobald er heimkehrte.
Sie wusste nicht, wie viele Kerzen nun schon heruntergebrannt waren, als sie erneut eine ansteckte und auf den Stumpen der fast erlöschenden Kerze stellte.
Tief atmete sie durch. Nur ein wenig ausruhen, sagte sie sich und setzte sich auf die Behandlungsliege, mit dem Rücken an die Wand gelehnt. Rafael würde sicher gleich kommen…
Der Schlaf überfiel sie ohne weitere Vorankündigung.
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Rafael de Arganta
Er wusste nicht wie lange er geschlafen hatte, aber als er wach wurde, war es wohl gerade Morgen geworden.
Gewohnheitsmäßig tastete er nach Angelina, und schlug erst dann die Augen auf als er bemerkte das sie noch nicht da war.
Erschreckt fast fuhr er auf, um erst dann sich leise zu verfluchen.
Jeder Knochen im Leibe tat ihm weh und er wusste auch wieder warum.
Ein fast wehmütiges Lächeln glitt über seine Züge als er Dalana erblickte die im Stuhl neben seinem Bett eingeschlafen war, um dann jedoch fast erschreckt die Bettdecke zu lüften und aufatmend zu erkennen das er seine leichte Hose anhatte.
So leise wie möglich schlich er aus dem Bett und die Treppe hinab.
Als er Angelina auch hier nicht vorfand verzog er fast ärgerlich die Lippen. Wo war sie nur.
Ahnte sie nicht das er sie brauchte? Was wäre gewesen wenn er schwerer verletzt worden wäre. Unmutig setzte er Wasser auf.
Das Angelina noch nebenan im Haus sein könnte, daran dachte er nicht einmal im Traum.
Sie würde wohl wieder bei einem Kranken oder Verletzten am Bett sitzen oder einem Erdenkind auf die Welt helfen. „Verflucht, ich bin auch Verletzt.“ Fluchte er als er Tee aufgoss, sich dann an den Tisch setzte und schnell einen Brief verfasste.
Mein lieber Tari,
ich habe hier etwas für dich, was dich sicher interessieren wird. Es war hart erarbeitet, aber ich hoffe das den Wert erkennen wirst.
Irgendwann wirst auch du Groß genug sein, und ich werde dir alles beibringen was du brauchst.
Lieben Gruß
Rafael
Nach kurzem Überlegen, strich er das Wort Rafael und unterschrieb ihn neu mit
Lieben Gruß
Dein Vater
Dann legte er die Drachenschuppe dazu und siegelte den Brief, den er später einem Boten mitgeben wollte.
Dann nahm er eine Zweite Tasse, goss auch Tee für Dalana ein und ging zur Treppe, um noch einmal stehen zu bleiben. Irgendwie kam er sich vor wie ein Verräter .. und wenn Angelina nun kommen würde und ihn und Dal im ... er brach den Gedanken ab und schüttelte den Kopf.
Wenn Angelina nur kommen würde!
Er vermisste sie als hätte er sie Wochen nicht gesehen und dieses Gefühl war schlimmer als der Ärger das sie jetzt nicht hier war.
Er ging die Stufen hinauf ins Schlafzimmer, immer mal wieder ein aufstöhnen unterdrückend, da ihm immer noch irgendwie alles weh tat.
Dalana ... er war froh das sie wieder da war. Sie wusste wohl nicht sie sehr er nach ihr gesucht hatte, und wie dankbar er ihr war das sie ihn heim gebracht und um ihn gekümmert hatte.
Fast so wie in früheren Jahren.
Langsam hockte er sich vor sie und stupste sie mit der Tasse an.
„Guten Morgen Schlafmütze... Tee?“
Gewohnheitsmäßig tastete er nach Angelina, und schlug erst dann die Augen auf als er bemerkte das sie noch nicht da war.
Erschreckt fast fuhr er auf, um erst dann sich leise zu verfluchen.
Jeder Knochen im Leibe tat ihm weh und er wusste auch wieder warum.
Ein fast wehmütiges Lächeln glitt über seine Züge als er Dalana erblickte die im Stuhl neben seinem Bett eingeschlafen war, um dann jedoch fast erschreckt die Bettdecke zu lüften und aufatmend zu erkennen das er seine leichte Hose anhatte.
So leise wie möglich schlich er aus dem Bett und die Treppe hinab.
Als er Angelina auch hier nicht vorfand verzog er fast ärgerlich die Lippen. Wo war sie nur.
Ahnte sie nicht das er sie brauchte? Was wäre gewesen wenn er schwerer verletzt worden wäre. Unmutig setzte er Wasser auf.
Das Angelina noch nebenan im Haus sein könnte, daran dachte er nicht einmal im Traum.
Sie würde wohl wieder bei einem Kranken oder Verletzten am Bett sitzen oder einem Erdenkind auf die Welt helfen. „Verflucht, ich bin auch Verletzt.“ Fluchte er als er Tee aufgoss, sich dann an den Tisch setzte und schnell einen Brief verfasste.
Mein lieber Tari,
ich habe hier etwas für dich, was dich sicher interessieren wird. Es war hart erarbeitet, aber ich hoffe das den Wert erkennen wirst.
Irgendwann wirst auch du Groß genug sein, und ich werde dir alles beibringen was du brauchst.
Lieben Gruß
Rafael
Nach kurzem Überlegen, strich er das Wort Rafael und unterschrieb ihn neu mit
Lieben Gruß
Dein Vater
Dann legte er die Drachenschuppe dazu und siegelte den Brief, den er später einem Boten mitgeben wollte.
Dann nahm er eine Zweite Tasse, goss auch Tee für Dalana ein und ging zur Treppe, um noch einmal stehen zu bleiben. Irgendwie kam er sich vor wie ein Verräter .. und wenn Angelina nun kommen würde und ihn und Dal im ... er brach den Gedanken ab und schüttelte den Kopf.
Wenn Angelina nur kommen würde!
Er vermisste sie als hätte er sie Wochen nicht gesehen und dieses Gefühl war schlimmer als der Ärger das sie jetzt nicht hier war.
Er ging die Stufen hinauf ins Schlafzimmer, immer mal wieder ein aufstöhnen unterdrückend, da ihm immer noch irgendwie alles weh tat.
Dalana ... er war froh das sie wieder da war. Sie wusste wohl nicht sie sehr er nach ihr gesucht hatte, und wie dankbar er ihr war das sie ihn heim gebracht und um ihn gekümmert hatte.
Fast so wie in früheren Jahren.
Langsam hockte er sich vor sie und stupste sie mit der Tasse an.
„Guten Morgen Schlafmütze... Tee?“
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Antares von Falkenburg
Der kleine Ritter Tari kaempfte sich verschlafen aus seiner Decke hinaus und rieb sich die Augen. Er hatte wieder einmal einen Traum den er unbedingt seinen Papa erzaehlen wollte. Schnell stieg er aus dem Bett und schluepfte in seine Kleidung. Und waere dabei beinahe ueber das Spielzeug gefallen, welches sich in seinem Zimmer stapelte. Schmollend zog er die Lippen zusammen, oh ja er mochte es gar nicht auf zu raeumen. Mit grossen Schritten stieg er ueber die ganzen verstreuten Sachen hinueber und blieb an der Tuer stehen. Tari hatte die Klinge schon in der Hand als er es sich wohl doch anders ueberlegte. Ploetzlich befand sich ein kleiner Wirbelsturm im Zimmer. Alles moegliche wurde entweder unterm Bett oder in Schubladen oder im Schrank verstaut. Binnen von Minuten schien das Zimmer aufgeareumt zu sein. Tari setzte ein zufriedenes Grinsen auf und rieb sich die Haende, nun hatte er sich aber auch ein grosses stueck Torte verdient. Was er sicherlich bekommen wuerde wenn Mama das Zimmer begutachtet, er hoffte jedoch sie wuerde nicht auf die Idee kommen unters Bett zu schauen und dort nach zu sehen wo er all den Krams verstaut hat.
Dann eilte der 8 jaehrige Junge aus dem Zimmer und verhaarte vor der Tuer des elterlichen Schlafszimmer. Stimmen waren daraus zu hoeren, dass jedoch die weibliche Stimme rein gar nichts mit der seiner Mutter gemeinsam hatte bemerkte er nicht einmal. Antares kaute auf seiner Unterlippe her rum, er wollte nicht ins Zimmer platzen und seine Eltern bei dem stoeren was die Erwachsenen meist in einem Zimmer mit einem grossen Bett machen. Dieses knutschen, der kleine schuettelte sich leicht. „Wenn ich mal gross bin mache ich so was nicht“ murmelte er zu sich selber.
Sein Weg fuehrte ihn dann hinunter in die Kueche. Schonlange hatte er das versteckt entdeckt, wo seine Mama immer die Leckerrein hatte. Er schob sich den Stuhl an den Kuechenschrank, krappelte hinauf und oeffnete die Schranktuer. Da laechelte ihn auch schon die kleine Dose an, hastig griff er danach und nahm sich eine ganze Handvoll Kekse her raus. Als er wieder festen Boden unter den Fuessen hatte strahlte Tari wie ein kleines Honigkuchenpferdchen und schlang gierig die Kekse hinunter. Erst da viel ihm ein stueck Zettel auf, auf dem etwas lag. Neugierig wie er war naherte er sich dem fremden Objekt. Die bernstein farbenen Augen des kleinen wurden immer groesser und er verschluckte sich beinahe an einen Kruemel als er freudig ausrief; „ Eine Drachenschuppe“. Kein zweifel es war eine richtige, echte Drachenschuppe. Sie glaenzte genauso dunkel und schwarz wie die in seinen Buechern. Tari griff nach dem Zettel und holprig begann er das geschriebene zu entziffern. Sein gesamtes kleines Gesichtchen bestand nur aus einem leuchten der Augen. Er strahlte selig auf die Drachenschuppe und drueckte sie wie einen wertvollen Schatz an sich.
Schnell lief er aus dem Haus, dass musste er unbedingt jedem Zeigen den er kannte. So stolz war er solch eine Schuppe zu besitzen und der kleine nahm sich auch vor Papa ein Geschenk zu machen. Als Tari an den kleinen Haus seiner Mutter vorbei kam, stutzte er jedoch. Man konnte im inneren erkennen das eine kleine Kerze brannte. Der junge zog die Stirn kraus. Wieso brannte eine Kerze wenn es hell war? Seine Mutter hatte ihn immer gesagt man sollte nicht leichtfertig damit umgehen. Tari wollte der Sache auf den Grund gehen und ging ins Haus hinein. Das was er darin vorfand verwirrte ihn zu nehmend. Seine Mutter saß zusammen gesunken im Stuhl und von der Kerze war nur ein kleiner Rest uebrig den Tari ausblies. Vorsichtig berueherte er Lina an der Schulter, die unter einem leisen verwirrenden Murmeln die Augen oeffnete. Jedoch als sie Tari erblickte war sie sofort hell wach. „Guten Morgen mein Schatz.“ Tari schaute sie nur verwirrt an. „ Was ist den passiert?“ Linas Blick lag fragend auf ihn. „ Wieso bist du hier?“ Wo sollte ich sonst sein Tari, ich habe die ganze Nacht gearbeitet.“ Tari stemmte die Haende in die Hueften. „ Mama das musst du mir zeigen wie du von einem Ort ploetzlich zu einen anderen gelangen kannst. Erst warts du gerade oben mit Papa in dem Zimmer mit den grossen Bett und hast rumgekuesst und jetzt sitzt du hier und schlaefst.“ Jedoch was die Reaktion seiner Mutter betraf damit hatte tari nicht gerechnet. Wie vorm Blitz getroffen erhob sie sich und eilte aus dem Zimmer. Staunend blickte der Junge ihr hinter her. „ Erwachsene sind Komsich.“ Aber er hatte ja sowieso etwas anderes vor und blickte auf seine Drachenschuppe, die anderen werden bestimmt neidisch sein.
Dann eilte der 8 jaehrige Junge aus dem Zimmer und verhaarte vor der Tuer des elterlichen Schlafszimmer. Stimmen waren daraus zu hoeren, dass jedoch die weibliche Stimme rein gar nichts mit der seiner Mutter gemeinsam hatte bemerkte er nicht einmal. Antares kaute auf seiner Unterlippe her rum, er wollte nicht ins Zimmer platzen und seine Eltern bei dem stoeren was die Erwachsenen meist in einem Zimmer mit einem grossen Bett machen. Dieses knutschen, der kleine schuettelte sich leicht. „Wenn ich mal gross bin mache ich so was nicht“ murmelte er zu sich selber.
Sein Weg fuehrte ihn dann hinunter in die Kueche. Schonlange hatte er das versteckt entdeckt, wo seine Mama immer die Leckerrein hatte. Er schob sich den Stuhl an den Kuechenschrank, krappelte hinauf und oeffnete die Schranktuer. Da laechelte ihn auch schon die kleine Dose an, hastig griff er danach und nahm sich eine ganze Handvoll Kekse her raus. Als er wieder festen Boden unter den Fuessen hatte strahlte Tari wie ein kleines Honigkuchenpferdchen und schlang gierig die Kekse hinunter. Erst da viel ihm ein stueck Zettel auf, auf dem etwas lag. Neugierig wie er war naherte er sich dem fremden Objekt. Die bernstein farbenen Augen des kleinen wurden immer groesser und er verschluckte sich beinahe an einen Kruemel als er freudig ausrief; „ Eine Drachenschuppe“. Kein zweifel es war eine richtige, echte Drachenschuppe. Sie glaenzte genauso dunkel und schwarz wie die in seinen Buechern. Tari griff nach dem Zettel und holprig begann er das geschriebene zu entziffern. Sein gesamtes kleines Gesichtchen bestand nur aus einem leuchten der Augen. Er strahlte selig auf die Drachenschuppe und drueckte sie wie einen wertvollen Schatz an sich.
Schnell lief er aus dem Haus, dass musste er unbedingt jedem Zeigen den er kannte. So stolz war er solch eine Schuppe zu besitzen und der kleine nahm sich auch vor Papa ein Geschenk zu machen. Als Tari an den kleinen Haus seiner Mutter vorbei kam, stutzte er jedoch. Man konnte im inneren erkennen das eine kleine Kerze brannte. Der junge zog die Stirn kraus. Wieso brannte eine Kerze wenn es hell war? Seine Mutter hatte ihn immer gesagt man sollte nicht leichtfertig damit umgehen. Tari wollte der Sache auf den Grund gehen und ging ins Haus hinein. Das was er darin vorfand verwirrte ihn zu nehmend. Seine Mutter saß zusammen gesunken im Stuhl und von der Kerze war nur ein kleiner Rest uebrig den Tari ausblies. Vorsichtig berueherte er Lina an der Schulter, die unter einem leisen verwirrenden Murmeln die Augen oeffnete. Jedoch als sie Tari erblickte war sie sofort hell wach. „Guten Morgen mein Schatz.“ Tari schaute sie nur verwirrt an. „ Was ist den passiert?“ Linas Blick lag fragend auf ihn. „ Wieso bist du hier?“ Wo sollte ich sonst sein Tari, ich habe die ganze Nacht gearbeitet.“ Tari stemmte die Haende in die Hueften. „ Mama das musst du mir zeigen wie du von einem Ort ploetzlich zu einen anderen gelangen kannst. Erst warts du gerade oben mit Papa in dem Zimmer mit den grossen Bett und hast rumgekuesst und jetzt sitzt du hier und schlaefst.“ Jedoch was die Reaktion seiner Mutter betraf damit hatte tari nicht gerechnet. Wie vorm Blitz getroffen erhob sie sich und eilte aus dem Zimmer. Staunend blickte der Junge ihr hinter her. „ Erwachsene sind Komsich.“ Aber er hatte ja sowieso etwas anderes vor und blickte auf seine Drachenschuppe, die anderen werden bestimmt neidisch sein.
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Angelina de Arganta
Angelina klopfte das Herz bis in den Hals.
Wer war in ihrem Schlafzimmer? Was hatte Tari da gehört und gesehen?
Immer gleich zwei Stufen auf einmal nehmend rannte sie die Treppe in das Obergeschoss und riss die Tür auf.
Schwer atmend sah sich im Zimmer um.
Es war leer. Niemand war da.
Das Bett war benutzt, also musste Rafael hier geschlafen haben.
Doch wer war bei ihm gewesen?
Oder hatte Tari sich geirrt?
Immer noch aufgewühlt stieg Angelina die Treppe wieder hinab und betrat in die Küche. Auch sie war leer. Zwei benutzte Becher standen auf dem Schrank bei der Spüle. Tee.. stellte sie fest, als sie daran roch.
Langsam beruhigte die junge Frau sich wieder und entschloss sich, ihren Sohn noch einmal zu befragen, was oder wen er denn gesehen hatte.
Doch als sie das kleine Heilerhaus betrat, war Antares schon über alle Berge.
Angelina nahm ihren Korb und ihr Kräutermesser um in den Wald zu gehen und Kräuter zu sammeln. Die Abgeschiedenheit und die Frische des Waldes würden ihr gut tun und ihre Gefühle und Gedanken wieder zur Ruhe bringen.
Am Vormittag kehrte sie zurück, doch Rafael war nicht daheim.
Als Tari zum Essen erschien, befragte Angelina ihren Sohn noch einmal, was genau er denn gesehen hätte am Morgen. Es stellte sich heraus, dass er gar nicht das Schlafgemach betreten hatte, sondern nur die Stimmen vernommen hatte und der Meinung gewesen war, seinen Vater und seine Mutter sprechen zu hören.
Angelina versuchte ihre Anspannung vor dem Kleinen zu verbergen und erklärte ihm wortreich, dass da sicher alles seine Richtigkeit hätte. Papa hätte ganz bestimmt dort nicht mit einer anderen Frau geschmust… sie hätten sich bestimmt nur unterhalten.
Doch der Stachel der Eifersucht und des Zornes auf ihren Gatten machte ihr sehr zu schaffen. Den ganzen Tag über konnte sie kaum einen anderen Gedanken fassen… hatte Rafael eine andere mit in ihr Bett genommen? Sie konnte es eigentlich nicht glauben.
„NEIN!“.. schalt sie sich immer wieder. „Er liebt mich.. mich! Und er ist ein Mann von Ehre… das könnte er doch gar nicht mit seinem Gewissen und seinem Glauben vereinbaren!“
Da Angelina sich nicht auf ihre Arbeit konzentrieren konnte, machte sie sich daran, das Haus zu putzen.
Am Abend brachte sie Tari ins Bett und erzählte ihm noch eine Gutenachtgeschichte. Immer wieder ertappte sie sich dabei, dass sie auf Hufschläge wartete, die sich dem Haus näherten. Doch Rafael kam nicht und so ging sie früh schlafen.
Erschreckt riss sie die Augen auf, als sie noch im Halbschlaf ihre Hand suchend über die andere Betthälfte gleiten ließ. Das Bett war leer!
Angelina setzte sich auf und bemerkte, dass ihr Gatte neben ihr geschlafen haben musste. Doch das Bettzeug war kalt und sie hatte ihn nicht bemerkt.
Enttäuscht stand sie auf, wusch sich und zog sich an.
Was ging hier nur vor sich?
Mied er sie? Was hatte sie ihm getan?
Und wo war er jetzt?
Sie hatte Wasser in einem Kessel ans Feuer gestellt und sah aus dem Fenster.
Sein Pferd war fort…
Angelina fühlte sich elend. Würde sich alles aufklären und sich herausstellen, dass ihr Kummer unberechtigt war?
Nach dem Frühstück mit Tari zog sich Angelina in ihr Heilhaus zurück und widmete sich ihrer Arbeit. Erst gegen Mittag betrat sie wieder das Wohnhaus.
Zu ihrer Überraschung saß Rafael in der Küche.
Sie zwang sich zur Ruhe, wollte ihn nicht gleich mit ihren Fragen überfallen und hoffte insgeheim, dass er von sich aus erzählen würde, wer bei ihm gewesen war… was vorgefallen war.
So aßen sie zusammen.. Rafael mit einem Bärenhunger und voller Lob für Angelina’s Küche. Doch Angelina stocherte nur in ihrem Fisch herum, bis sie ihren Teller Rafael zuschob und er sich ihre Portion auch noch schmecken ließ.
Anfänglich plätscherte das Gespräch ziemlich unverfänglich dahin, doch Angelina konnte ihren Unmut nicht verbergen und so dauerte es nicht lange, bis der Streit entbrannte.
Wer war in ihrem Schlafzimmer? Was hatte Tari da gehört und gesehen?
Immer gleich zwei Stufen auf einmal nehmend rannte sie die Treppe in das Obergeschoss und riss die Tür auf.
Schwer atmend sah sich im Zimmer um.
Es war leer. Niemand war da.
Das Bett war benutzt, also musste Rafael hier geschlafen haben.
Doch wer war bei ihm gewesen?
Oder hatte Tari sich geirrt?
Immer noch aufgewühlt stieg Angelina die Treppe wieder hinab und betrat in die Küche. Auch sie war leer. Zwei benutzte Becher standen auf dem Schrank bei der Spüle. Tee.. stellte sie fest, als sie daran roch.
Langsam beruhigte die junge Frau sich wieder und entschloss sich, ihren Sohn noch einmal zu befragen, was oder wen er denn gesehen hatte.
Doch als sie das kleine Heilerhaus betrat, war Antares schon über alle Berge.
Angelina nahm ihren Korb und ihr Kräutermesser um in den Wald zu gehen und Kräuter zu sammeln. Die Abgeschiedenheit und die Frische des Waldes würden ihr gut tun und ihre Gefühle und Gedanken wieder zur Ruhe bringen.
Am Vormittag kehrte sie zurück, doch Rafael war nicht daheim.
Als Tari zum Essen erschien, befragte Angelina ihren Sohn noch einmal, was genau er denn gesehen hätte am Morgen. Es stellte sich heraus, dass er gar nicht das Schlafgemach betreten hatte, sondern nur die Stimmen vernommen hatte und der Meinung gewesen war, seinen Vater und seine Mutter sprechen zu hören.
Angelina versuchte ihre Anspannung vor dem Kleinen zu verbergen und erklärte ihm wortreich, dass da sicher alles seine Richtigkeit hätte. Papa hätte ganz bestimmt dort nicht mit einer anderen Frau geschmust… sie hätten sich bestimmt nur unterhalten.
Doch der Stachel der Eifersucht und des Zornes auf ihren Gatten machte ihr sehr zu schaffen. Den ganzen Tag über konnte sie kaum einen anderen Gedanken fassen… hatte Rafael eine andere mit in ihr Bett genommen? Sie konnte es eigentlich nicht glauben.
„NEIN!“.. schalt sie sich immer wieder. „Er liebt mich.. mich! Und er ist ein Mann von Ehre… das könnte er doch gar nicht mit seinem Gewissen und seinem Glauben vereinbaren!“
Da Angelina sich nicht auf ihre Arbeit konzentrieren konnte, machte sie sich daran, das Haus zu putzen.
Am Abend brachte sie Tari ins Bett und erzählte ihm noch eine Gutenachtgeschichte. Immer wieder ertappte sie sich dabei, dass sie auf Hufschläge wartete, die sich dem Haus näherten. Doch Rafael kam nicht und so ging sie früh schlafen.
Erschreckt riss sie die Augen auf, als sie noch im Halbschlaf ihre Hand suchend über die andere Betthälfte gleiten ließ. Das Bett war leer!
Angelina setzte sich auf und bemerkte, dass ihr Gatte neben ihr geschlafen haben musste. Doch das Bettzeug war kalt und sie hatte ihn nicht bemerkt.
Enttäuscht stand sie auf, wusch sich und zog sich an.
Was ging hier nur vor sich?
Mied er sie? Was hatte sie ihm getan?
Und wo war er jetzt?
Sie hatte Wasser in einem Kessel ans Feuer gestellt und sah aus dem Fenster.
Sein Pferd war fort…
Angelina fühlte sich elend. Würde sich alles aufklären und sich herausstellen, dass ihr Kummer unberechtigt war?
Nach dem Frühstück mit Tari zog sich Angelina in ihr Heilhaus zurück und widmete sich ihrer Arbeit. Erst gegen Mittag betrat sie wieder das Wohnhaus.
Zu ihrer Überraschung saß Rafael in der Küche.
Sie zwang sich zur Ruhe, wollte ihn nicht gleich mit ihren Fragen überfallen und hoffte insgeheim, dass er von sich aus erzählen würde, wer bei ihm gewesen war… was vorgefallen war.
So aßen sie zusammen.. Rafael mit einem Bärenhunger und voller Lob für Angelina’s Küche. Doch Angelina stocherte nur in ihrem Fisch herum, bis sie ihren Teller Rafael zuschob und er sich ihre Portion auch noch schmecken ließ.
Anfänglich plätscherte das Gespräch ziemlich unverfänglich dahin, doch Angelina konnte ihren Unmut nicht verbergen und so dauerte es nicht lange, bis der Streit entbrannte.
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Rafael de Arganta
Rafael war mehr als erfreut als er nach Hause kam, und Angelina das Essen vorbereitet auf dem Tisch stehen hatte.
Das sie ihn mit anderen Augen ansah als sonst, bemerkte er in seiner Freude darüber sie an zu treffen nicht.
Hungrig aß er den liebevoll angerichteten Fisch und bemerkte erst als er fertig war, wie lustlos sie in ihrem Essen herumstocherte.
„Was ist los?“ fragte er sie nun doch aufmerksam geworden, und sie sah ihn über den Tisch hinweg an. „Wo warst du heute Nacht?“ fragte sie ihn und er zuckte die Schultern. „Hier?!“ ich kam späte heim und du schliefst schon. Ich wollte dich nicht wecken und heute Morgen bin ich früh wieder raus, weil ich zum Kloster bin. Was ist los?“ „und Vorgestern?!“ Schoss sie nun den nächsten Pfeil ab. „Was war da?!“
Ärger kroch in ihm hoch. Ärger darüber nun hier ausgefragt zu werden wo es doch sie war die nicht hier war als er sie gebraucht hatte.
„Stell dir vor, da war ich hier! Aber du warst es nicht, obwohl ich dich gebraucht hätte.“
Er beugte sich zu ihr. „Wir haben gegen einen Drachen gekämpft, und danach war ich froh das Dalana zufällig da war und mich danach Heim brachte und mich versorgte, weil DU nicht da warst.“
Für einem Moment sah er das Mienenspiel Angelinas, das zwischen Ärger, Erkenntnis, Besorgnis und wieder Wut hin und her wechselte. „Tari hatte gemeint ... du... du würdest dort eine andere Frau küssen.... Bist du... Verletzt?“ fragte sie schließlich nach, und er riss die Augen auf. „WAS? Was hat Tari gesagt? Wie kommt er denn auf solch Unsinn. Wie gesagt es war Dalana!!!! Und sie hat mir geholfen., verarztet und die Nacht auf mich aufgepasst, du warst ja nicht da.“ Er zog sein Hemd aus, und warf es vor sich auf den Tisch, damit sie die vielen blauen Flecken, Quetschungen und Prellungen sehen konnte, mit dem sein Oberkörper übersäht war. „Sieht das danach aus als wäre mir nach einem Schäferstündchen gewesen? Vor allem in UNSEREM Bett?
Alles was ich wollte war das du da wärest. Aber nein du sitzt ja Nächtelang bei deinen Patienten.“
Angespannt stand Angelina auf, ging zu ihrer Medikamentenkiste, bevor sie auf seine Worte reagierte. „Ich war in meinem Haus! Aber daran dachtest du wohl nicht! Ich bin dort eingeschlafen!“ Sie trat näher, trug fast wütend die Salbe auf seine Haut auf und fluchte dabei und zuckte zusammen.
„Mit Dalana war nichts, Angelina!“ versuchte Rafael es nun versöhnlicher.
„Ich will nur das du öfter zu Hause bist.“
Sie schob den Deckel wieder über das kleine Töpfchen, stellt es fort und blieb vor ihm stehen. „Ach ja? Und ich soll meine Patienten vernachlässigen?“
Rafael stöhnte auf und stand ebenfalls auf, bis er vor ihr stand. „Nein das sollst du nicht, und das habe ich auch nicht behauptet. Ich will nur das du weniger arbeitest. Das du da bist wenn ich nach Hause komme. Wir sehen uns kaum noch, und wenn... dann bist entweder du oder ich zu Müde, um überhaupt noch was zu unternehmen. “
Fassungslos starte sie ihn an. „Du kennst mich doch nicht erst ab heute, Rafe. Du wusstest doch worauf du dich einlässt..“
Ein Wort gab das Andere und lange Zeit war es eher das sie einander weh taten.
Rafael wollte niemals das sie ihre Patienten vernachlässigte, aber einfach das sie wieder mehr Zeit für einander fanden. Das sie da war wenn er kam.
Er bot ihr an, jemanden für sie zu engagieren der ihr Arbeit abnahm, doch sie verstand ihn lange nicht.
„Angelina verstehst du nicht? So viel lastet auf mir. Aber nur bei dir kann ich wirklich ich sein.“ Sie schwieg lange und das erste mal versuchte er sie zu berühren, legte ihr die Hand auf den Arm.
Noch einmal erklärte er ihr wie sehr er sie liebte, und das er sie mehr denn je brauchte, und langsam konnte er spüren wie sie sich entspannte.
„Dann... dann werde ich versuchen abends hier zu sein.“ Meinte sie und er zog sie nun ganz in seine Arme. „Wenn es keine Patienten gibt, die deiner Hilfe benötigen.“ Meinte er leise, ihren Blick suchend. „Ich möchte dich einfach bei mir haben.“
Sie nickte nur, und endlich fanden sie wieder zu einander.
Doch bevor sie sich ganz versöhnen konnte, klopfte es an der Tür.
Zeron.
Rafaels Knappe der seinen Ritter an das Treffen der Ritterschaft erinnern und abholen wollte.
Fast wehmütig blickte Rafael seine Frau an.
„Es... tut mir leid.“ Meinte er desolat, und küsste sie ein letztes Mal.
„Ich beeile mich.“ Meinte er und in seinen Augen konnte sie sehen wie ungern er nun ging.
Ihm wäre es lieber gewesen, wenn sie sich hätten ganz aussprechen können, wenn er sich sicher sein könnte sie nicht unglücklich zurück zu lassen.
Sie hatte Nachgegeben und es tat ihm leid sie bedrängt zu haben. Doch hoffte er das sie verstand, das er sie brauchte.
„Ich hatte dir damals versprochen das ich dich glücklich machen möchte.“ Meinte er noch einmal leise als er sich von ihr löste. „Wie gerne würde ich das... immer.“
Zeron rief erneut und mit einem Lächeln verabschiedete er sich nun.
Er konnte nur hoffen das jetzt wirklich alles wieder gut war.
Das sie ihn mit anderen Augen ansah als sonst, bemerkte er in seiner Freude darüber sie an zu treffen nicht.
Hungrig aß er den liebevoll angerichteten Fisch und bemerkte erst als er fertig war, wie lustlos sie in ihrem Essen herumstocherte.
„Was ist los?“ fragte er sie nun doch aufmerksam geworden, und sie sah ihn über den Tisch hinweg an. „Wo warst du heute Nacht?“ fragte sie ihn und er zuckte die Schultern. „Hier?!“ ich kam späte heim und du schliefst schon. Ich wollte dich nicht wecken und heute Morgen bin ich früh wieder raus, weil ich zum Kloster bin. Was ist los?“ „und Vorgestern?!“ Schoss sie nun den nächsten Pfeil ab. „Was war da?!“
Ärger kroch in ihm hoch. Ärger darüber nun hier ausgefragt zu werden wo es doch sie war die nicht hier war als er sie gebraucht hatte.
„Stell dir vor, da war ich hier! Aber du warst es nicht, obwohl ich dich gebraucht hätte.“
Er beugte sich zu ihr. „Wir haben gegen einen Drachen gekämpft, und danach war ich froh das Dalana zufällig da war und mich danach Heim brachte und mich versorgte, weil DU nicht da warst.“
Für einem Moment sah er das Mienenspiel Angelinas, das zwischen Ärger, Erkenntnis, Besorgnis und wieder Wut hin und her wechselte. „Tari hatte gemeint ... du... du würdest dort eine andere Frau küssen.... Bist du... Verletzt?“ fragte sie schließlich nach, und er riss die Augen auf. „WAS? Was hat Tari gesagt? Wie kommt er denn auf solch Unsinn. Wie gesagt es war Dalana!!!! Und sie hat mir geholfen., verarztet und die Nacht auf mich aufgepasst, du warst ja nicht da.“ Er zog sein Hemd aus, und warf es vor sich auf den Tisch, damit sie die vielen blauen Flecken, Quetschungen und Prellungen sehen konnte, mit dem sein Oberkörper übersäht war. „Sieht das danach aus als wäre mir nach einem Schäferstündchen gewesen? Vor allem in UNSEREM Bett?
Alles was ich wollte war das du da wärest. Aber nein du sitzt ja Nächtelang bei deinen Patienten.“
Angespannt stand Angelina auf, ging zu ihrer Medikamentenkiste, bevor sie auf seine Worte reagierte. „Ich war in meinem Haus! Aber daran dachtest du wohl nicht! Ich bin dort eingeschlafen!“ Sie trat näher, trug fast wütend die Salbe auf seine Haut auf und fluchte dabei und zuckte zusammen.
„Mit Dalana war nichts, Angelina!“ versuchte Rafael es nun versöhnlicher.
„Ich will nur das du öfter zu Hause bist.“
Sie schob den Deckel wieder über das kleine Töpfchen, stellt es fort und blieb vor ihm stehen. „Ach ja? Und ich soll meine Patienten vernachlässigen?“
Rafael stöhnte auf und stand ebenfalls auf, bis er vor ihr stand. „Nein das sollst du nicht, und das habe ich auch nicht behauptet. Ich will nur das du weniger arbeitest. Das du da bist wenn ich nach Hause komme. Wir sehen uns kaum noch, und wenn... dann bist entweder du oder ich zu Müde, um überhaupt noch was zu unternehmen. “
Fassungslos starte sie ihn an. „Du kennst mich doch nicht erst ab heute, Rafe. Du wusstest doch worauf du dich einlässt..“
Ein Wort gab das Andere und lange Zeit war es eher das sie einander weh taten.
Rafael wollte niemals das sie ihre Patienten vernachlässigte, aber einfach das sie wieder mehr Zeit für einander fanden. Das sie da war wenn er kam.
Er bot ihr an, jemanden für sie zu engagieren der ihr Arbeit abnahm, doch sie verstand ihn lange nicht.
„Angelina verstehst du nicht? So viel lastet auf mir. Aber nur bei dir kann ich wirklich ich sein.“ Sie schwieg lange und das erste mal versuchte er sie zu berühren, legte ihr die Hand auf den Arm.
Noch einmal erklärte er ihr wie sehr er sie liebte, und das er sie mehr denn je brauchte, und langsam konnte er spüren wie sie sich entspannte.
„Dann... dann werde ich versuchen abends hier zu sein.“ Meinte sie und er zog sie nun ganz in seine Arme. „Wenn es keine Patienten gibt, die deiner Hilfe benötigen.“ Meinte er leise, ihren Blick suchend. „Ich möchte dich einfach bei mir haben.“
Sie nickte nur, und endlich fanden sie wieder zu einander.
Doch bevor sie sich ganz versöhnen konnte, klopfte es an der Tür.
Zeron.
Rafaels Knappe der seinen Ritter an das Treffen der Ritterschaft erinnern und abholen wollte.
Fast wehmütig blickte Rafael seine Frau an.
„Es... tut mir leid.“ Meinte er desolat, und küsste sie ein letztes Mal.
„Ich beeile mich.“ Meinte er und in seinen Augen konnte sie sehen wie ungern er nun ging.
Ihm wäre es lieber gewesen, wenn sie sich hätten ganz aussprechen können, wenn er sich sicher sein könnte sie nicht unglücklich zurück zu lassen.
Sie hatte Nachgegeben und es tat ihm leid sie bedrängt zu haben. Doch hoffte er das sie verstand, das er sie brauchte.
„Ich hatte dir damals versprochen das ich dich glücklich machen möchte.“ Meinte er noch einmal leise als er sich von ihr löste. „Wie gerne würde ich das... immer.“
Zeron rief erneut und mit einem Lächeln verabschiedete er sich nun.
Er konnte nur hoffen das jetzt wirklich alles wieder gut war.
-
Angelina de Arganta
Anglina hatte Wein und Erdbeeren in Griffweite des Felles gestellt und eine Kerze daneben entzündet. Wohlig räkelt sie sich in der Wärme des Kamins auf dem weichen, weißen Fell. Das raffiniert geschlitzte Kleid fiel ihr immer wieder auseinander und gab ihre schlanken Beine dabei frei. Doch da sie allein war, störte es sie nicht. Sie nippte an dem köstlichen Wein und hielt dann ihr Glas wieder so vor das Licht des Feuers, dass die Flammen sich darin spiegeln und den Eindruck erwecken konnten, das Feuer sei im Glas gefangen.
In der Faszination des Lichtspieles gefesselt, summt sie eine leise Melodie... bestimmt von ihrer Sehnsucht nach ihrem Gatten. Wie gern würde sie jetzt seine Haut unter ihren Fingern spüren.. ihn ganz sanft streicheln und dabei den Schimmer in seinen wunderschönen Augen beobachten. Wie gern würde sie das Begehren in ihnen aufleuchten sehen...
Angelina nippte wieder an ihrem Glas und summte dann leise die Melodie weiter.
Mit langsamen Bewegungen nahm sie eine Erdbeere, biss hinein und bei dem süßen, köstlich frischen Geschmack erinnert sie sich daran, dass Rafael ihr den roten Saft von den Lippen küsste damals... damals.
Sie ließ sich wieder zurücksinken in das Fell, im Rücken von einem Kissen gestützt. Bilder aus der Erinnerung tauchten auf und das Sehnen nahm zu.
Damals.
Wie lange war das nun schon her?
Tief seufzte sie auf und trank ihr Glas aus.
‚Emma's Wein ist wirklich köstlich’ ging es ihr durch den Kopf und sie schenkte sich noch etwas davon ein.
Was Rafael jetzt wohl machte? Ob er noch in der Besprechung saß?
Oder ob er eine nette Frau getroffen hatte, die ihn zum Wein einlud? Vielleicht Dalana?
Angelina schüttelte leicht den Kopf und nippte erneut an ihrem Glas.
‚Nein... er liebt mich’, sagte sie in Gedanken zu sich selbst. ‚Er wird heimkommen.’
Tief aufseufzend lehnte sie sich zurück und schloss die Augen.
Sie hatte ihn wirklich vernachlässigt... das wusste sie... ganz tief in ihren Inneren wusste sie es.
„Wenn er doch nur kommen würde.“
In der Faszination des Lichtspieles gefesselt, summt sie eine leise Melodie... bestimmt von ihrer Sehnsucht nach ihrem Gatten. Wie gern würde sie jetzt seine Haut unter ihren Fingern spüren.. ihn ganz sanft streicheln und dabei den Schimmer in seinen wunderschönen Augen beobachten. Wie gern würde sie das Begehren in ihnen aufleuchten sehen...
Angelina nippte wieder an ihrem Glas und summte dann leise die Melodie weiter.
Mit langsamen Bewegungen nahm sie eine Erdbeere, biss hinein und bei dem süßen, köstlich frischen Geschmack erinnert sie sich daran, dass Rafael ihr den roten Saft von den Lippen küsste damals... damals.
Sie ließ sich wieder zurücksinken in das Fell, im Rücken von einem Kissen gestützt. Bilder aus der Erinnerung tauchten auf und das Sehnen nahm zu.
Damals.
Wie lange war das nun schon her?
Tief seufzte sie auf und trank ihr Glas aus.
‚Emma's Wein ist wirklich köstlich’ ging es ihr durch den Kopf und sie schenkte sich noch etwas davon ein.
Was Rafael jetzt wohl machte? Ob er noch in der Besprechung saß?
Oder ob er eine nette Frau getroffen hatte, die ihn zum Wein einlud? Vielleicht Dalana?
Angelina schüttelte leicht den Kopf und nippte erneut an ihrem Glas.
‚Nein... er liebt mich’, sagte sie in Gedanken zu sich selbst. ‚Er wird heimkommen.’
Tief aufseufzend lehnte sie sich zurück und schloss die Augen.
Sie hatte ihn wirklich vernachlässigt... das wusste sie... ganz tief in ihren Inneren wusste sie es.
„Wenn er doch nur kommen würde.“
-
Rafael de Arganta
Als er Heimritt, war es schon später als er wollte.
Ob Angelina zu Hause war? Er hoffte es inständig. Nach dem Streit am Abend, hatte er nur noch das Bedürfnis schnell zu ihr zu kommen um sich zu versichern das wirklich wieder alles in Ordnung war.
Sie hatte so traurig ausgesehen als er ging, und es hatte ihm einen Stich versetzt, sie nun stehen lassen zu müssen.
Kurz überlegte er wo er jetzt noch schnell ein paar Rosen her bekommen könnte... eine Flasche Wein ... irgendetwas das er mitbringen konnte. Aber da es schon dunkel war und so und so schon kurz vor Mitternacht, hielt er nirgends mehr an, und ritt auf dem schnellsten Wege heim.
Als er sein und Angelinas Haus von weitem schon in Dunkel getaucht sah, versetzte es ihm einen Stich.
Fort! Sie war gegangen!
Wie hatte er ihr auch nur solche Vorwürfe machen können.
Mit klammen Fingern band er sein Pferd an, versorgte es, obwohl alles in ihm schrie ins Haus zu stürmen und ihren Namen zu rufen. Auch wenn sie nicht antworten würde.
War sei bei einem Patienten? Oder war sie gegangen wegen des Streites? Wegen dem was Antares gesagt hatte?
Mit Herzklopfen ging er zur Tür.
Ruhig und still lag das Haus da.
Das Dunkel lastete auf ihn wie ein Stein auf seiner Seele.
Als er die Tür auf schob und hinein trat stockte ihm jedoch der Atem vor Überraschung.
Es war wie ein Traum. „Angelina...“ brachte er leise ihren Namen heraus und spürte das Blut in seinen Ohren rauschen. Sie war atemberaubend schön und unwiderstehlich.
Nur kurz öffnete sie ihre Augen um ihn an zu lächeln und er flüsterte leise in ihr Ohr.
„In deine Augen zu sehen
und dabei deine Nähe zu fühlen
ist immer mehr
als ein Wunsch gewesen.
Nun meine ich zu träumen
wenn du mich berührst
und ich wünsche mir
nie mehr wach zu werden
um dich
und deine Zärtlichkeit
nie mehr zu verlieren.
Noch einmal küssten sie sich. Doch dieses mal war es ihnen genug einander im Arm zu halten, sich gegenseitig ihrer Näher zu vergewissern, und gemeinsam ein zu schlafen.
Im Wissen den Morgen gemeinsam zu erleben.
Ob Angelina zu Hause war? Er hoffte es inständig. Nach dem Streit am Abend, hatte er nur noch das Bedürfnis schnell zu ihr zu kommen um sich zu versichern das wirklich wieder alles in Ordnung war.
Sie hatte so traurig ausgesehen als er ging, und es hatte ihm einen Stich versetzt, sie nun stehen lassen zu müssen.
Kurz überlegte er wo er jetzt noch schnell ein paar Rosen her bekommen könnte... eine Flasche Wein ... irgendetwas das er mitbringen konnte. Aber da es schon dunkel war und so und so schon kurz vor Mitternacht, hielt er nirgends mehr an, und ritt auf dem schnellsten Wege heim.
Als er sein und Angelinas Haus von weitem schon in Dunkel getaucht sah, versetzte es ihm einen Stich.
Fort! Sie war gegangen!
Wie hatte er ihr auch nur solche Vorwürfe machen können.
Mit klammen Fingern band er sein Pferd an, versorgte es, obwohl alles in ihm schrie ins Haus zu stürmen und ihren Namen zu rufen. Auch wenn sie nicht antworten würde.
War sei bei einem Patienten? Oder war sie gegangen wegen des Streites? Wegen dem was Antares gesagt hatte?
Mit Herzklopfen ging er zur Tür.
Ruhig und still lag das Haus da.
Das Dunkel lastete auf ihn wie ein Stein auf seiner Seele.
Als er die Tür auf schob und hinein trat stockte ihm jedoch der Atem vor Überraschung.
Es war wie ein Traum. „Angelina...“ brachte er leise ihren Namen heraus und spürte das Blut in seinen Ohren rauschen. Sie war atemberaubend schön und unwiderstehlich.
Nur kurz öffnete sie ihre Augen um ihn an zu lächeln und er flüsterte leise in ihr Ohr.
„In deine Augen zu sehen
und dabei deine Nähe zu fühlen
ist immer mehr
als ein Wunsch gewesen.
Nun meine ich zu träumen
wenn du mich berührst
und ich wünsche mir
nie mehr wach zu werden
um dich
und deine Zärtlichkeit
nie mehr zu verlieren.
Noch einmal küssten sie sich. Doch dieses mal war es ihnen genug einander im Arm zu halten, sich gegenseitig ihrer Näher zu vergewissern, und gemeinsam ein zu schlafen.
Im Wissen den Morgen gemeinsam zu erleben.
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Rafael de Arganta
Das Feuer prasselte hell in dem Kamin und Rafael blickte lange in die Flammen. Angelina war bei einem Patienten und Rafael hoffte das sie bald heim kehren würde.
Seine Gedanken glitten zu der Vergangenheit.
Damals ... wie er als Knappe begonnen hatte. "Rafael deine Ungeduld wird dir nochmal dein Genick brechen." hatte sein Ritter ihn immer gescholtzen und nun ja Recht hatte er gehabt.
Nun... Jahre später hatte sein Leben normale Bahnen angenommen.
Er hatte eine Familie, er war Ritter, er war Freiherr geworden und er war Lord einer Gemeinschaft... und dennoch ...
Er seufzte.
Dalana ...
Damals als er noch ein nichts wahr, war sie immer für ihn da gewesen... und jetzt, in all dem Troubel hatte er sie komplett vernachlässigt.
Soweit das sie fortgegangen war ...
Fortgegangen, aber dennoch war sie wieder an seiner Seite gewesen als er sie brauchte.
Sie war mehr als eine Freundin, und Rafael fühlte sich elendig, das er sie so lange hatte keine Zeit für sie nehmen können, obwohl sie ihn sicher gebraucht hatte.
Mit gemischten Gefühlen stand er wieder auf.
Er hoffte Angelina würde ihm verzeihen und nicht zu eifersüchtig sein, wenn er nach Dalana suchen ging.
Er liebte Angelina, aber er konnte doch Dalana nicht einfach fallen lassen.
Kurz schrieb er eine Notiz falls Angelina später heimkommen würde, und er noch nicht zurück wahr.
Dann verließ er entschlossen das Haus.
Seine Gedanken glitten zu der Vergangenheit.
Damals ... wie er als Knappe begonnen hatte. "Rafael deine Ungeduld wird dir nochmal dein Genick brechen." hatte sein Ritter ihn immer gescholtzen und nun ja Recht hatte er gehabt.
Nun... Jahre später hatte sein Leben normale Bahnen angenommen.
Er hatte eine Familie, er war Ritter, er war Freiherr geworden und er war Lord einer Gemeinschaft... und dennoch ...
Er seufzte.
Dalana ...
Damals als er noch ein nichts wahr, war sie immer für ihn da gewesen... und jetzt, in all dem Troubel hatte er sie komplett vernachlässigt.
Soweit das sie fortgegangen war ...
Fortgegangen, aber dennoch war sie wieder an seiner Seite gewesen als er sie brauchte.
Sie war mehr als eine Freundin, und Rafael fühlte sich elendig, das er sie so lange hatte keine Zeit für sie nehmen können, obwohl sie ihn sicher gebraucht hatte.
Mit gemischten Gefühlen stand er wieder auf.
Er hoffte Angelina würde ihm verzeihen und nicht zu eifersüchtig sein, wenn er nach Dalana suchen ging.
Er liebte Angelina, aber er konnte doch Dalana nicht einfach fallen lassen.
Kurz schrieb er eine Notiz falls Angelina später heimkommen würde, und er noch nicht zurück wahr.
Dann verließ er entschlossen das Haus.
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Dalana D´Ron
„Mylady ich haette da noch einen wunderschoenen Goldton an zu bieten..“….Mylady..??“ Ueberrascht blickte Dalana in das fragende Gesicht des Stoffverkaeufers und sie laechelte ihn entschuldigend zu. „ Verzeiht bitte ich war in Gedanken..“ Nur ein Nicken erging von dem Manne und er hielt ihr abermals das Stueckstoff hin. „ Ich glaube dieses werde ich nehmen..“ Schnell bezahlte Dal ihre Rechnung und eilte aus den Laden. Sie wollte nicht das sie noch einmal ertappt wurde wenn sie einmal wieder in Gedanken versunken vor sich her starrte.
Mit den ordentlich verpackten Stoff in der Hand machte sie sich auf zur Gaststube in Varuna. Bei einer heissen Tassemilch wollte sie sich der Stickerei arbeit hingeben.
Sie wusste nicht einmal mehr ob sie diese feine Naeharbeit ueberhaupt noch zustande bekam. Bei dem vielen Holzhacken und Schnitzen von Pfeilen, waren ihre Haende nach einer Weile Rau und beinahe unansehnlich geworden. Leise seufzte sie auf, wie oft beneidete sie die feinen Damen, welche so zarte und feingliedrige Finger besaßen. Aber sie war nun mal keine feine Dame sondern nur eine einfache Schuetzin die meist im freien Schlief.
Mit Erleichterung stellte Dal fest das der Schankraum so gut wie leer war, so hatten sie ihre Ruhe. Bevor sie sich zu ihrem Lieblingsplatz begab, eine kleine Ecke abseits der anderen Sitzgelegenheiten, bestellte sie die Milch und ein leib Brot. Sie rueckte sich den Stuhl so zu recht das sie komplett im Sonnenlicht saß. Dann wurde der Stoff auseinander gefaltet und begutachtet. Mit einem zufriedenen Nicken holte sie aus einem kleinen Koerbchen Nadel und Faden hervor. Das Rot des Fadens wuerde sicherlich gut im Kontrast zu dem Goldton stehen.
Und als haette die Schuetzin nie etwas anderes gemacht, glitt die Nadel flink durch den Stoff. Doch waehrend sie dar saß und Stickte versank sie auch schon wieder in Gedanken. Ihr Leben war einfach nur noch kompliziert geworden. Erst gestern hatte ihr Zeron mehr als einmal gesagt das er sie noch immer Liebte und sie wollte einfach nichts davon wissen. Nicht noch einmal hatte sie vor diesen Schmerz der Enttaeuschung zu spueren. Nicht noch einmal wollte sie das sich alles ploetzlich in Luft aufloeste wovon sie getraeumt hatte. Doch ploetzlich schienen ihre Gedanken eine andere Richtung ein zu schlagen, genau wie der Faden welcher nun begann kleine Rosenknospen auf das Tuch zu sticken.
_Rafael_ immer wieder Rafael. Beinahe Schuldbewusst musste sie sich selbst eingestehen das sie diesen Mann viel zu attraktiv fand. Er war in all diesen Jahren, wo sie sich nun schon kannten, zu einen wirklich ansehnlichen Mann her ran gereift. Seine Erfahrungen hatten Spuren in seinem Gesicht hinterlassen und ließen ihn manchmal aelter wirken als er wirklich war. Jedoch wenn er laechelte blitzten seine Augen so lausbuebisch auf wie frueher. Er hatte eine Anziehungskraft und eine Ausstrahlung der man sich schwer entziehen konnte. Und obwohl sie um einige Jahre aelter war als er, gelang es ihr nicht immer sich seinen Bann zu entziehen.
Dal legte die Naeharbeit auf ihren Schoß und blickte hinaus aus dem Fenster. Die Sonne strahlte heute mit einer ungewoehnlichen Kraft auf das Land nieder. Es war beinahe so als lache sie die Schuetzin aus, den zu ihrer Stimmung wuerde wohl ehr ein Regenwetter passen. Selbst durch das Fenster hindurch konnte sie die waermende Kraft der Sonnenstrahlen spueren, welche sie einhuellten wie ein Goldschleier. Im Fenster spiegelte sich ihr Gesicht wieder und mit leichter Faszination blickte sie auf das Farbenspiel, welches die Sonnenstrahlen in ihrem weizenblonden Haar verursachten. Eingetaucht in einem Licht aus Gold.
-Wie die Farben der Allianz-
.Hin und wieder hatte sie Glueck und begegnete jemanden aus ihrer ehemaligen Gilde und doch traute sie sich nie nach Rafaels befinden zu fragen. So hatte sie immer noch die Sorge um ihn, ob er sich nach dieser Drachenattacke erholt hatte. Dal war einfach am naechsten Tag gegangen. Sie wollte nicht das Rafael aerger bekam wegen ihr, weil sie sich mit ihm in dem gemeinsamen Schlafzimmer von Raf und Lina aufgehalten hatte. Es war wohl wirklich besser so wie es war, sie wuerde nur wieder Unruhe in die Allianz hinein bringen und Raf wuerde ihr wieder Zuernen wenn sie ihre Spaesse uebertrieb. Sie senkte den Kopf und blickte auf ihre halbfertige Stickerei. „ Wo soll das alles nur enden?“ Wisperte sie leise zu sich selbst.
Mit den ordentlich verpackten Stoff in der Hand machte sie sich auf zur Gaststube in Varuna. Bei einer heissen Tassemilch wollte sie sich der Stickerei arbeit hingeben.
Sie wusste nicht einmal mehr ob sie diese feine Naeharbeit ueberhaupt noch zustande bekam. Bei dem vielen Holzhacken und Schnitzen von Pfeilen, waren ihre Haende nach einer Weile Rau und beinahe unansehnlich geworden. Leise seufzte sie auf, wie oft beneidete sie die feinen Damen, welche so zarte und feingliedrige Finger besaßen. Aber sie war nun mal keine feine Dame sondern nur eine einfache Schuetzin die meist im freien Schlief.
Mit Erleichterung stellte Dal fest das der Schankraum so gut wie leer war, so hatten sie ihre Ruhe. Bevor sie sich zu ihrem Lieblingsplatz begab, eine kleine Ecke abseits der anderen Sitzgelegenheiten, bestellte sie die Milch und ein leib Brot. Sie rueckte sich den Stuhl so zu recht das sie komplett im Sonnenlicht saß. Dann wurde der Stoff auseinander gefaltet und begutachtet. Mit einem zufriedenen Nicken holte sie aus einem kleinen Koerbchen Nadel und Faden hervor. Das Rot des Fadens wuerde sicherlich gut im Kontrast zu dem Goldton stehen.
Und als haette die Schuetzin nie etwas anderes gemacht, glitt die Nadel flink durch den Stoff. Doch waehrend sie dar saß und Stickte versank sie auch schon wieder in Gedanken. Ihr Leben war einfach nur noch kompliziert geworden. Erst gestern hatte ihr Zeron mehr als einmal gesagt das er sie noch immer Liebte und sie wollte einfach nichts davon wissen. Nicht noch einmal hatte sie vor diesen Schmerz der Enttaeuschung zu spueren. Nicht noch einmal wollte sie das sich alles ploetzlich in Luft aufloeste wovon sie getraeumt hatte. Doch ploetzlich schienen ihre Gedanken eine andere Richtung ein zu schlagen, genau wie der Faden welcher nun begann kleine Rosenknospen auf das Tuch zu sticken.
_Rafael_ immer wieder Rafael. Beinahe Schuldbewusst musste sie sich selbst eingestehen das sie diesen Mann viel zu attraktiv fand. Er war in all diesen Jahren, wo sie sich nun schon kannten, zu einen wirklich ansehnlichen Mann her ran gereift. Seine Erfahrungen hatten Spuren in seinem Gesicht hinterlassen und ließen ihn manchmal aelter wirken als er wirklich war. Jedoch wenn er laechelte blitzten seine Augen so lausbuebisch auf wie frueher. Er hatte eine Anziehungskraft und eine Ausstrahlung der man sich schwer entziehen konnte. Und obwohl sie um einige Jahre aelter war als er, gelang es ihr nicht immer sich seinen Bann zu entziehen.
Dal legte die Naeharbeit auf ihren Schoß und blickte hinaus aus dem Fenster. Die Sonne strahlte heute mit einer ungewoehnlichen Kraft auf das Land nieder. Es war beinahe so als lache sie die Schuetzin aus, den zu ihrer Stimmung wuerde wohl ehr ein Regenwetter passen. Selbst durch das Fenster hindurch konnte sie die waermende Kraft der Sonnenstrahlen spueren, welche sie einhuellten wie ein Goldschleier. Im Fenster spiegelte sich ihr Gesicht wieder und mit leichter Faszination blickte sie auf das Farbenspiel, welches die Sonnenstrahlen in ihrem weizenblonden Haar verursachten. Eingetaucht in einem Licht aus Gold.
-Wie die Farben der Allianz-
.Hin und wieder hatte sie Glueck und begegnete jemanden aus ihrer ehemaligen Gilde und doch traute sie sich nie nach Rafaels befinden zu fragen. So hatte sie immer noch die Sorge um ihn, ob er sich nach dieser Drachenattacke erholt hatte. Dal war einfach am naechsten Tag gegangen. Sie wollte nicht das Rafael aerger bekam wegen ihr, weil sie sich mit ihm in dem gemeinsamen Schlafzimmer von Raf und Lina aufgehalten hatte. Es war wohl wirklich besser so wie es war, sie wuerde nur wieder Unruhe in die Allianz hinein bringen und Raf wuerde ihr wieder Zuernen wenn sie ihre Spaesse uebertrieb. Sie senkte den Kopf und blickte auf ihre halbfertige Stickerei. „ Wo soll das alles nur enden?“ Wisperte sie leise zu sich selbst.