Die Anfänge
-
Vivien Vyrmon
Die Anfänge
Dunkles Geheimnis
Die Regentropfen prasselten an das kleine Fenster. Die großen grünen Augen sahen hinaus in den Regen, aus dem Wald stapfte ein großer Mann, er hielt eine Axt in seiner Hand. Dann klopfte es an der Haustür. Den Kopf anhebend, sah sie zurück gen Wohnstube. Sie hörte sogleich die brummende Stimme ihres Vaters, ehe ihre Mutter in das Zimmer watschelte. „Vivien essen, komm.“ Dann drehte sie sich um und ging zurück zu dem Vater, sie war alles andere als Schlank, sie hatte sich in den Jahren sehr viel angefressen. Der kleine Bauernhof bot dafür genug Möglichkeit. Vivien riss sich vom Fenster los und ging in die Stube, im Kamin brannte ein gemütliches Feuer als sie sich an den Essenstisch setzte. Ihre blonden Löckchen fielen ihr über die Schulter hinab. Sie war nun gerade 10 geworden und hatte einen kleinen Bruder, welcher in seinem 5ten Lebensjahr stand. Ihr Bruder spielte vor dem Kamin mit einem Holzpferd. „Na wie geht es meinem Engel?“, die raue Stimme von ihrem Vater lies sie aufsehen. „Gut, Vater..“ kam ihr dann leise über die Lippen, dann biss sie in das Brot welches ihre Mutter ihr reichte. Der Vater brummte zufrieden vor sich her als er aß.
Die Dunkelheit war in das kleine Zimmer gefallen, der kleine Bruder schlief ruhig neben ihr als sie hörte wie jemand die Treppe hinauf stieg. Sie schlang sofort die Hände um ihren Bruder, welcher unbeeindruckt weiter schlief. Dann öffnete sich die Tür und jemand trat an das Bett der schlafenden Kinder. Vivien tat so als würde sie schlafen als eine raue Hand ihr die Locken aus dem Gesicht fuhr. Sie presste nun die Augen aufeinander um nicht aufzuschreien. Er kam jede Nacht, beobachtete sie, dann hörte sie ihn kurz stöhnen und er verschwand wieder. Doch diese Nacht blieb er länger. Schützend drückte Vivien ihren Bruder an sich. Ehe sie spürte wie der Vater sie am Oberarm griff. Nun konnte die Kleine es nicht mehr unterdrücken, sie schrie auf, krabbelte über ihren Bruder hinweg und stolperte aus dem Zimmer heraus, dabei zog sie die dünne Decke hinter sich her. „Vivien!“ hörte sie nun die herrschende Stimme vom Vater. „Bleib da.“ Doch sie rannte zur Treppe, sie stolperte jene so schnell es ging hinab, dabei verlor sie die Decke welche sie hinter sich her zog. Die letzten Stufen fiel sie dann runter. Gerade als sie auf die Haustür zulief hörte sie hinter sich einen Aufschrei, dann ein Poltern ehe es hinter ihr einen Schlag machte. Langsam drehte sie sich herum und sah auf ihren Vater hinab. Seine Augen waren weit aufgerissen, sein Kopf so gedreht, das es unmenschlich war. Die Decke rutschte noch einige Treppenstufen hinab ehe sie auf dem Mann zur ruhe kam. Vivien sah nun rasch um sich, den Rums musste auch die Mutter gehört haben. Sie ging zu ihrem Vater und stupste ihn mit dem Zeigefinger an. Doch als sie das Blut aus seinem Mund rinnen sah, wurde ihr ganz anders. „Was ist denn da los..“, hörte sie nun die verschlafene Stimme ihrer Mutter. Als sie aus der Schlafkammer trat und ihren toten Mann sah schreite sie auf. „Was hast du gemacht!“ – „Mama ich.. das war.. er..!“ Vivien sah durch ihre zerzausten Locken zu ihrer Mutter hoch. „Du.. du hast ihn umgebracht.“ Der Blick ihrer Mutter war nun wütend. „Raus aus meinem Haus, Sofort du Hexe!“ Schrie sie dann laut auf, Vivien wandte sich herum und tapste schnell zur Tür. Sie griff nach ihrem Mantel und die Stiefelchen ehe sie aus dem Haus stolperte. Dann verschwand sie in der Nacht.
Sie hörte das weinen ihrer Mutter. Wohl erwartete sie, das Vivien spätestens nach der Nacht wieder auftauchte.. doch das „Engelchen“, blieb in der Dunkelheit.
Die Regentropfen prasselten an das kleine Fenster. Die großen grünen Augen sahen hinaus in den Regen, aus dem Wald stapfte ein großer Mann, er hielt eine Axt in seiner Hand. Dann klopfte es an der Haustür. Den Kopf anhebend, sah sie zurück gen Wohnstube. Sie hörte sogleich die brummende Stimme ihres Vaters, ehe ihre Mutter in das Zimmer watschelte. „Vivien essen, komm.“ Dann drehte sie sich um und ging zurück zu dem Vater, sie war alles andere als Schlank, sie hatte sich in den Jahren sehr viel angefressen. Der kleine Bauernhof bot dafür genug Möglichkeit. Vivien riss sich vom Fenster los und ging in die Stube, im Kamin brannte ein gemütliches Feuer als sie sich an den Essenstisch setzte. Ihre blonden Löckchen fielen ihr über die Schulter hinab. Sie war nun gerade 10 geworden und hatte einen kleinen Bruder, welcher in seinem 5ten Lebensjahr stand. Ihr Bruder spielte vor dem Kamin mit einem Holzpferd. „Na wie geht es meinem Engel?“, die raue Stimme von ihrem Vater lies sie aufsehen. „Gut, Vater..“ kam ihr dann leise über die Lippen, dann biss sie in das Brot welches ihre Mutter ihr reichte. Der Vater brummte zufrieden vor sich her als er aß.
Die Dunkelheit war in das kleine Zimmer gefallen, der kleine Bruder schlief ruhig neben ihr als sie hörte wie jemand die Treppe hinauf stieg. Sie schlang sofort die Hände um ihren Bruder, welcher unbeeindruckt weiter schlief. Dann öffnete sich die Tür und jemand trat an das Bett der schlafenden Kinder. Vivien tat so als würde sie schlafen als eine raue Hand ihr die Locken aus dem Gesicht fuhr. Sie presste nun die Augen aufeinander um nicht aufzuschreien. Er kam jede Nacht, beobachtete sie, dann hörte sie ihn kurz stöhnen und er verschwand wieder. Doch diese Nacht blieb er länger. Schützend drückte Vivien ihren Bruder an sich. Ehe sie spürte wie der Vater sie am Oberarm griff. Nun konnte die Kleine es nicht mehr unterdrücken, sie schrie auf, krabbelte über ihren Bruder hinweg und stolperte aus dem Zimmer heraus, dabei zog sie die dünne Decke hinter sich her. „Vivien!“ hörte sie nun die herrschende Stimme vom Vater. „Bleib da.“ Doch sie rannte zur Treppe, sie stolperte jene so schnell es ging hinab, dabei verlor sie die Decke welche sie hinter sich her zog. Die letzten Stufen fiel sie dann runter. Gerade als sie auf die Haustür zulief hörte sie hinter sich einen Aufschrei, dann ein Poltern ehe es hinter ihr einen Schlag machte. Langsam drehte sie sich herum und sah auf ihren Vater hinab. Seine Augen waren weit aufgerissen, sein Kopf so gedreht, das es unmenschlich war. Die Decke rutschte noch einige Treppenstufen hinab ehe sie auf dem Mann zur ruhe kam. Vivien sah nun rasch um sich, den Rums musste auch die Mutter gehört haben. Sie ging zu ihrem Vater und stupste ihn mit dem Zeigefinger an. Doch als sie das Blut aus seinem Mund rinnen sah, wurde ihr ganz anders. „Was ist denn da los..“, hörte sie nun die verschlafene Stimme ihrer Mutter. Als sie aus der Schlafkammer trat und ihren toten Mann sah schreite sie auf. „Was hast du gemacht!“ – „Mama ich.. das war.. er..!“ Vivien sah durch ihre zerzausten Locken zu ihrer Mutter hoch. „Du.. du hast ihn umgebracht.“ Der Blick ihrer Mutter war nun wütend. „Raus aus meinem Haus, Sofort du Hexe!“ Schrie sie dann laut auf, Vivien wandte sich herum und tapste schnell zur Tür. Sie griff nach ihrem Mantel und die Stiefelchen ehe sie aus dem Haus stolperte. Dann verschwand sie in der Nacht.
Sie hörte das weinen ihrer Mutter. Wohl erwartete sie, das Vivien spätestens nach der Nacht wieder auftauchte.. doch das „Engelchen“, blieb in der Dunkelheit.
Zuletzt geändert von Vivien Vyrmon am Donnerstag 25. Oktober 2007, 20:03, insgesamt 2-mal geändert.
-
Vivien Vyrmon
Erneuter Aufbruch
Die Schritte waren schwankend, zögernd und von Müdigkeit und Erschöpfung gezeichnet. Ihre blonden Locken waren verdreckt. Die Sonne war gerade am Untergehen. Sonnenstrahlen bahnten sich ihren Weg durch die farbigen Herbstbäume. Sie war den gesamten Tag auf den Beinen gewesen, als sie in der ferne einen Bauernhof sah, steuerte sie instinktiv darauf zu. Sie öffnete das Gatter, ging in den Stall und legte sich in das Heu. Sie schlief sofort ein. Im Traum sah sie das Gesicht von ihrem Vater, wie Blut aus seinem Mund floss. Dann schreckte ihr kleiner Körper hoch, vor ihr baute sich etwas aus. Sie blinzelte in das Tageslicht, ehe sich die Gestalt einer Frau abzeichnete. „Na aufgewacht, Streunerin?“ Vivien blinzelte noch etwas, ehe sie eine dunkelhaarige Frau erkannte, sie war noch recht Jung, im Stall an sich standen einige Pferde. „Ich.. es tut mir Leid.“, gab Vivien kleinlaut zurück und rappelte sich auf. „Na wo kommst du denn her, mh? Dich habe ich noch nie hier in der Gegend gesehen.“ – „Ich komm’ nicht von hier, Mama hat mich rausgeschmissen.“ Sie hieß Marie, war eine junge Bäuerin die selbst ihre Eltern vor kurzem verloren hatte, vielleicht war dies der Grund warum sie Vivien gleich mit sich nahm. Sie badete sie, gab ihr Essen und zu Trinken. „Du kannst ruhig ein paar Tage hier bleiben, musst mir aber mit den Pferden helfen, bist ja schon alt genug.“ Das akzeptierte Vivien, sie war arbeit auf dem Bauernhof gewohnt, doch hatte sie noch nie mit Pferden zu tun. Marie akzeptierte Viviens Verschwiegenheit über ihre Vergangenheit. Sie schlief zu Beginn vor dem Kamin in der Stube, danach hatte sie sogar ein eigenes Bett in einer Kammer die zuvor eine Art Abstellkammer war.
„Vivien steh auf, Rika bekommt ihr Fohlen!“ Sofort war sie aus dem Bett gesprungen. Rika die Stute war hochträchtig und nun sollte es endlich so weit sein! Schnell waren die beiden am Gatter. Vivien war nun schon 11 geworden und der Frühling war in den schönsten Farben ausgebrochen. Bei Rika stand schon ein Nachbarsbauer welcher sich Anbot zu helfen. Die Geburt war aufregend und Vivien hatte die Aufgabe das Pferd so gut zu beruhigen wie sie es konnte. Es war eine reibungslose Geburt, so glücklich war Vivien noch nie in ihrem Leben, als sie den jungen Hengst bei seinen ersten Schritten beobachtete. Doch alles sollte sich mit diesem verdammten Nachbarsbauern ändern..
Er kam immer öfter zu Besuch, an ihrem 12ten Geburtstag war er auch da, obwohl sie bis jetzt alle Geburtstage nur zu zweit feierten. Bis die Zeit kam, als er über Nacht blieb. Marie war so glücklich wie noch nie, sie strahlte den gesamten Tag über. Doch Richard, dieser Bauer, konnte Vivien nicht ausstehen. Er nutzte jeden Moment ihr das Leben schwer zu machen. Zeigte ihr, das er sie nicht hier haben wollte, das er nun das wichtigste an Maries Seite war.
Dann wurde Marie Schwanger und es folgte eine Hochzeit in der kleinen Dorfkirche. Vivien saß in der ersten Bank in der Kirche und wusste, das nun bald die Zeit gekommen war, wo sie wieder von einem Mann schmerzen erleben würde. Denn der Blick den Richard ihr zuwarf als er mit Marie hinaus schreitete, war gezeichnet von Hass. Marie bekam eine Tochter. Sie war ein kleiner Sonnenstrahl, nicht die schönste aber das konnte ja noch werden. Richard sprach es nun das erste Mal beim Abendbrot an. „Wir haben nun ein eigenes Kind, ich will noch viele mit dir haben Marie, doch eigene und keine Streunerinnen, werden mein Leben bereichern!“ Marie stockte, sah zu Vivien, welche nun den Kopf hängen lies. Ja, bald würde Marie sie aus dem Haus werfen. Marie legte einen Arm um die Schulter von Marie. „Nein, sie gehört zu mir.“ Vivien lachte nun innerlich auf und sah zu Richard. Sie hatte kurzzeitig gewonnen. Vor ihrem 14ten Geburtstag hörte sie dann einen lauten Streit von Marie und Richard mit. Sie standen in der Küche und unterhielten sich über Vivien, welche das Kind Maries auf den Armen hielt. Richard drohte Marie, das Kind zu nehmen und abzuhauen, wenn sie Vivien nicht hinaus warf. Vivien verstand nicht, warum der Mann sie so hasste. Doch sah sie Marie die darauf folgenden Tagen an, das sie nicht mehr glücklich war, sie stand nun vor einem Entschluss der ihr wohl sehr wehtat, sie liebte Richard. Mehr als Vivien, denn jene war mehr eine gute Freundin oder ein Schützling und konnte ihr nicht das geben, was Richard ihr gab. Doch sprach sie niemals mit Vivien über den Vorfall, sie zog es hinaus..
Es war Richard, der sie nach einem frechen Ton hinaus auf den Feldweg zerrte und sie dort auf den Boden schubste. Marie rannte heulend hinterher und versuchte Richard aufzuhalten. „Geh! Du bist nicht mein Kind und wagst es auch noch das Abspülen zu verweigern!“ Vivien kroch von ihm weg und sah zu Marie auf, als sie sich aufrichtete. „Es war schön, ich danke dir Marie.. danke für die Jahre, wo du mich lerntest zu Reiten wie keine Zweite in meinem Alter und mir zeigtest wie man mit Pferden umgeht. Danke!“ Gerade als Richard ausholen wollte um ihr eine Ohrfeige zu geben drehte sie sich weg und rannte sofort los. Irgendwohin. Maries weinen lag in ihren Ohren. Wieder war es ein Mann, der sie von zu Hause wegscheuchte. Wieder weinte die Mutter, die Freundin. Männer!
Die Schritte waren schwankend, zögernd und von Müdigkeit und Erschöpfung gezeichnet. Ihre blonden Locken waren verdreckt. Die Sonne war gerade am Untergehen. Sonnenstrahlen bahnten sich ihren Weg durch die farbigen Herbstbäume. Sie war den gesamten Tag auf den Beinen gewesen, als sie in der ferne einen Bauernhof sah, steuerte sie instinktiv darauf zu. Sie öffnete das Gatter, ging in den Stall und legte sich in das Heu. Sie schlief sofort ein. Im Traum sah sie das Gesicht von ihrem Vater, wie Blut aus seinem Mund floss. Dann schreckte ihr kleiner Körper hoch, vor ihr baute sich etwas aus. Sie blinzelte in das Tageslicht, ehe sich die Gestalt einer Frau abzeichnete. „Na aufgewacht, Streunerin?“ Vivien blinzelte noch etwas, ehe sie eine dunkelhaarige Frau erkannte, sie war noch recht Jung, im Stall an sich standen einige Pferde. „Ich.. es tut mir Leid.“, gab Vivien kleinlaut zurück und rappelte sich auf. „Na wo kommst du denn her, mh? Dich habe ich noch nie hier in der Gegend gesehen.“ – „Ich komm’ nicht von hier, Mama hat mich rausgeschmissen.“ Sie hieß Marie, war eine junge Bäuerin die selbst ihre Eltern vor kurzem verloren hatte, vielleicht war dies der Grund warum sie Vivien gleich mit sich nahm. Sie badete sie, gab ihr Essen und zu Trinken. „Du kannst ruhig ein paar Tage hier bleiben, musst mir aber mit den Pferden helfen, bist ja schon alt genug.“ Das akzeptierte Vivien, sie war arbeit auf dem Bauernhof gewohnt, doch hatte sie noch nie mit Pferden zu tun. Marie akzeptierte Viviens Verschwiegenheit über ihre Vergangenheit. Sie schlief zu Beginn vor dem Kamin in der Stube, danach hatte sie sogar ein eigenes Bett in einer Kammer die zuvor eine Art Abstellkammer war.
„Vivien steh auf, Rika bekommt ihr Fohlen!“ Sofort war sie aus dem Bett gesprungen. Rika die Stute war hochträchtig und nun sollte es endlich so weit sein! Schnell waren die beiden am Gatter. Vivien war nun schon 11 geworden und der Frühling war in den schönsten Farben ausgebrochen. Bei Rika stand schon ein Nachbarsbauer welcher sich Anbot zu helfen. Die Geburt war aufregend und Vivien hatte die Aufgabe das Pferd so gut zu beruhigen wie sie es konnte. Es war eine reibungslose Geburt, so glücklich war Vivien noch nie in ihrem Leben, als sie den jungen Hengst bei seinen ersten Schritten beobachtete. Doch alles sollte sich mit diesem verdammten Nachbarsbauern ändern..
Er kam immer öfter zu Besuch, an ihrem 12ten Geburtstag war er auch da, obwohl sie bis jetzt alle Geburtstage nur zu zweit feierten. Bis die Zeit kam, als er über Nacht blieb. Marie war so glücklich wie noch nie, sie strahlte den gesamten Tag über. Doch Richard, dieser Bauer, konnte Vivien nicht ausstehen. Er nutzte jeden Moment ihr das Leben schwer zu machen. Zeigte ihr, das er sie nicht hier haben wollte, das er nun das wichtigste an Maries Seite war.
Dann wurde Marie Schwanger und es folgte eine Hochzeit in der kleinen Dorfkirche. Vivien saß in der ersten Bank in der Kirche und wusste, das nun bald die Zeit gekommen war, wo sie wieder von einem Mann schmerzen erleben würde. Denn der Blick den Richard ihr zuwarf als er mit Marie hinaus schreitete, war gezeichnet von Hass. Marie bekam eine Tochter. Sie war ein kleiner Sonnenstrahl, nicht die schönste aber das konnte ja noch werden. Richard sprach es nun das erste Mal beim Abendbrot an. „Wir haben nun ein eigenes Kind, ich will noch viele mit dir haben Marie, doch eigene und keine Streunerinnen, werden mein Leben bereichern!“ Marie stockte, sah zu Vivien, welche nun den Kopf hängen lies. Ja, bald würde Marie sie aus dem Haus werfen. Marie legte einen Arm um die Schulter von Marie. „Nein, sie gehört zu mir.“ Vivien lachte nun innerlich auf und sah zu Richard. Sie hatte kurzzeitig gewonnen. Vor ihrem 14ten Geburtstag hörte sie dann einen lauten Streit von Marie und Richard mit. Sie standen in der Küche und unterhielten sich über Vivien, welche das Kind Maries auf den Armen hielt. Richard drohte Marie, das Kind zu nehmen und abzuhauen, wenn sie Vivien nicht hinaus warf. Vivien verstand nicht, warum der Mann sie so hasste. Doch sah sie Marie die darauf folgenden Tagen an, das sie nicht mehr glücklich war, sie stand nun vor einem Entschluss der ihr wohl sehr wehtat, sie liebte Richard. Mehr als Vivien, denn jene war mehr eine gute Freundin oder ein Schützling und konnte ihr nicht das geben, was Richard ihr gab. Doch sprach sie niemals mit Vivien über den Vorfall, sie zog es hinaus..
Es war Richard, der sie nach einem frechen Ton hinaus auf den Feldweg zerrte und sie dort auf den Boden schubste. Marie rannte heulend hinterher und versuchte Richard aufzuhalten. „Geh! Du bist nicht mein Kind und wagst es auch noch das Abspülen zu verweigern!“ Vivien kroch von ihm weg und sah zu Marie auf, als sie sich aufrichtete. „Es war schön, ich danke dir Marie.. danke für die Jahre, wo du mich lerntest zu Reiten wie keine Zweite in meinem Alter und mir zeigtest wie man mit Pferden umgeht. Danke!“ Gerade als Richard ausholen wollte um ihr eine Ohrfeige zu geben drehte sie sich weg und rannte sofort los. Irgendwohin. Maries weinen lag in ihren Ohren. Wieder war es ein Mann, der sie von zu Hause wegscheuchte. Wieder weinte die Mutter, die Freundin. Männer!
Zuletzt geändert von Vivien Vyrmon am Donnerstag 25. Oktober 2007, 20:06, insgesamt 1-mal geändert.
-
Vivien Vyrmon
Der Söldner und das Mädchen.
Sie saß auf der kleinen Marktstraße, die dreckigen Hände nach vorne ausgestreckt, das Betteln war die einzige Möglichkeit die sie hatte zu überleben. Sie kam über die Runden, ab und an stahl sie etwas Brot oder Obst. Eines Tages begegnete sie einem jungen Mann. Er schritt seltsam eilig über die Marktstraße, er hatte etwas an seinem Gang an sich was sie interessierte. Doch noch mehr interessierte sie, wieso er einen dicken Mantel trug, Mitten im Sommer. Sie folgte ihm, durch die Gassen der Kleinstadt. In dem Glauben, unentdeckt zu sein schlich sie von Fass zu Fass, sie konnte ja nicht ahnen das er sie schon längst gesehen hatte. Irgendwann wandte er sich herum, blieb mitten in der Gasse stehen und rief zu ihr: „Komm raus, Gör.“ Vivien zuckte zusammen und sah an dem Fass vorbei zu ihm. Er sah verdreckte Locken. „Nun komm oder ich hole dich.“ Dann trat sie vom Fass hervor und sah zu ihm. Das Kleid war zerschlissen, der kleine Mantel war zerrissen. „Ich gebe dir Münzen wenn du diesen Brief in der Taverne dort vorne dem Wirt gibst. Komm dann gleich wieder zurück, halte dich nicht zu lange auf.“ Sie tapste näher, sie hörte nur Münzen und war zufrieden, die riss ihm förmlich den Brief aus der Hand. Es war ein junger Mann, wohl im alter von 19 Jahren alt, er trug einen kleinen Ziegenbart und hatte schwarzes Haar. Seine Statur zeigte, das er ein kräftiger Mann war. Vivien tapste voran in die Taverne, zwielichtige Gestalten hielten sich dort auf, sie wäre wohl niemals freiwillig in diese Spielunke gegangen, doch es gab ja Münzen! Am Tresen legte sie den Brief hin und sah zum Wirt. „Das soll ich abgeben.“ Der Wirt griff nach dem Brief und öffnete ihn, in dem Moment drehte sich das Mädchen herum und wollte aus der Tür gehen. „Gera, das Mädchen!“, hörte sie den Wirt rufen, ein Mann sprang aus einer schattigen Ecke auf und stürmte auf Vivien. Jene sah sich erschrocken um, dem Mann entgegen und schrie laut auf. Dann griff der Mann nach ihr und packte sie an den Oberarmen, er trat die Tür der Taverne auf und ging hinaus. „Wo bist du, Bastard!“, hörte sie dann die Stimme des Wirtes hinter ihr, jener ging an Vivien vorbei welche immer noch grob gepackt wurde. „Wir töten das Gör! Komm raus!“ Die anderen Gäste der Taverne interessierten sich nicht für den Vorfall, sie hatten alle wohl ihre eigenen Probleme. Der Pfeil kam rasch und er traf ihn direkt in die Brust, der dicke Wirt brach zusammen. Der Mann welcher Vivien festhielt stieß sie von sich weg und trat zurück in die Taverne, den Blick zu den Dächern der umstehenden Häuser erhoben. Vivien rannte sofort los. Als die Gasse sich in zwei Richtungen teilte, rannte sie nach rechts weiter, immer weiter. Ihr Herz pochte ihr bis zum hals hinauf. Ehe sie hinter sich schritte vernahm, dann griff eine Hand nach ihrem Oberarm, sie wurde nach links gezogen in eine Lücke zwischen zwei Häusern. Ein Schrei wurde unterdrückt indem ihr eine Hand auf den Mund gedrückt wurde. „Gut gemacht, du kannst mir von nutzen sein.“
Sie folgte ihm. Er versprach ihr noch mehr Münzen, am Abend verließen sie die Stadt. Die Wege mieden sie. „Warum hast du den Wirt umgebracht?“ – „Er hat zu unregelmäßig gezahlt und schickte mir Mörder an den Hals, weil er Angst hatte, das er einmal auf meiner Liste selbst stehen würde..“ Vivien verzog ihre Züge und ging neben ihm her. Sie war nun eine junge Dame geworden. Ihre Augen glitten über seine Waffen hinweg. In ihr kam nun langsam ein Gedanke auf, er war wohl gefährlicher als sie zu Beginn dachte.
Er hieß Thorn, er war ein junger Söldner und brauchte Vivien um seine Aufträge anzunehmen oder abzuschließen. Sie nutzte dabei immer ihre brave, unschuldige Seite aus. Sie war von seinem Leben fasziniert, fraß förmlich einen Narren an den hübschen jungen Mann. In ihrem Leben hatte sie noch nicht einen so schönen Mann gesehen. Es hielt sie noch mehr bei ihm, als nur die Münzen.
„Ich will kämpfen lernen..“, stöhnte Vivien aus als sie ein Stück gerannt waren. Er bremste abrupt ab, sah hinter sich, die Verfolger waren weg und sah zu ihr. „Bitte?!“ – „Ja, ich will dir helfen, bei was auch immer.“ Seine braunen Augen sahen sie direkt an. Sie war nun 16 und fühlte sich merkwürdig zu ihm hingezogen, sie seufzt als er sie so ansah. „Du bist doch noch viel zu Jung.“ – „Wie alt warst du denn bei deinem ersten Schwert!“, protestierte sie dann. Sie wanderten nun schon einige Zeit zusammen durch das Land. Er verschwand ab und an mal eine Nacht über, dann mussten sie die Stadt wieder schnell verlassen. Mittlerweile wusste sie sehr gut das er Söldner war, aber es versuchte vor ihr zu verstecken. Er konnte auf das Argument nicht mehr anders als zustimmen, so begann am Tag darauf ihre erste Schwertstunde. Er brachte ihr viel bei, so war sie nach einem Jahr zu einer passablen kleinen Kriegerin heran gewachsen. Sie folgte ihn nun wie ein Hund seinem Herrchen und bestritt mit ihm Kämpfe gegen Verfolger, sie fragte gar nicht nach, wer sie verfolgte, sie wusste es – das Gesetz. Eines Abends saßen sie um ein kleines Lagerfeuer herum, sie redeten über ihre Vergangenheit, bis sie Beide nebeneinander eingeschlafen sind – sich Wärme spendend. Langsam baute Vivien wieder Vertrauen in das männliche Geschlecht auf. Ihre Gedanken rasten nun Tag für Tag um Thorn. Er betrachtete sie nun langsam mit anderen Augen, sie wuchs zu einer wirklich ansehnlichen jungen Frau an, nun war sie nicht weiter das kleine Mädchen. Bis sie sich ihm hingab, im Schein ihres abendlichen Lagerfeuers. Sie schwebte nun nur noch durch die Welt, tagsüber streiften sie durch die Länderrein und er übte sie im Kampfe, des Abends ließen sie sich treiben von ihrer Lust. Vivien war so glücklich und froh ihn getroffen zu haben.
[img]http://videra.vi.funpic.de/vivien/taverne2.jpg[/img]
„Wegen Mordes an Wolfgang Hammerschmied, Marianne Grimstan, Vincent Algerto, Ulrich Janus Klee und des versuchten Mordes an dem Adeligen Zoran von Aszalet und wohl viele andere Opfer welche nicht sicher auf ihn zurückzuführen waren, wird der hier stehende, sich selbst nennende Thorn des Todes durch den Strick verurteilt. Henker vollstrecke die Strafe.“
Sie hörte das wegstoßen des Fasses, dann das Gröhlen der Menschen, ihre grünen Augen lagen auf Thorn. Wie eine Salzsäure war sie erstarrt. Nun war es soweit, nach Jahren des Söldnertums – es musste so kommen. Thorn war unachtsam gewesen, war nicht schnell genug von seinem Auftraggeber los gekommen, wurde erwischt. Vivien, welche mittlerweile zu einer Frau gereift ist, im Alter von 17 Jahren, war selbst Söldnerin geworden, vollführte ihre eigenen Aufträge neben Thorn. Doch sie versuchten sich mindestens einmal die Woche an einem Lagerfeuer zu treffen. Als er an dem sonst abgesprochenen Ort nicht auftauchte, wurde ihr klar was passiert war.
Er sah sie an. Er röchelte nach Luft, seine Beine baumelten in der Luft. Um sie herum verschwanden die Menschen. Sie sah nur den baumelnden Mann, den sie so innig liebte. Sein Gesicht wurde bleicher, dann verstarb sein Versuch Luft zu bekommen. Das hübsche Gesicht erstarrte, das sollte also sein Todengesicht sein. Vivien griff in ihren Nacken nach der Kapuze, zog sie sich über die blonden Locken ehe sie sich herum wandte. Als sie vom Marktplatz hinweg schritt, sah sie nicht mehr zurück. Das Leben bestand doch nur aus Tod und Leid..
Sie saß auf der kleinen Marktstraße, die dreckigen Hände nach vorne ausgestreckt, das Betteln war die einzige Möglichkeit die sie hatte zu überleben. Sie kam über die Runden, ab und an stahl sie etwas Brot oder Obst. Eines Tages begegnete sie einem jungen Mann. Er schritt seltsam eilig über die Marktstraße, er hatte etwas an seinem Gang an sich was sie interessierte. Doch noch mehr interessierte sie, wieso er einen dicken Mantel trug, Mitten im Sommer. Sie folgte ihm, durch die Gassen der Kleinstadt. In dem Glauben, unentdeckt zu sein schlich sie von Fass zu Fass, sie konnte ja nicht ahnen das er sie schon längst gesehen hatte. Irgendwann wandte er sich herum, blieb mitten in der Gasse stehen und rief zu ihr: „Komm raus, Gör.“ Vivien zuckte zusammen und sah an dem Fass vorbei zu ihm. Er sah verdreckte Locken. „Nun komm oder ich hole dich.“ Dann trat sie vom Fass hervor und sah zu ihm. Das Kleid war zerschlissen, der kleine Mantel war zerrissen. „Ich gebe dir Münzen wenn du diesen Brief in der Taverne dort vorne dem Wirt gibst. Komm dann gleich wieder zurück, halte dich nicht zu lange auf.“ Sie tapste näher, sie hörte nur Münzen und war zufrieden, die riss ihm förmlich den Brief aus der Hand. Es war ein junger Mann, wohl im alter von 19 Jahren alt, er trug einen kleinen Ziegenbart und hatte schwarzes Haar. Seine Statur zeigte, das er ein kräftiger Mann war. Vivien tapste voran in die Taverne, zwielichtige Gestalten hielten sich dort auf, sie wäre wohl niemals freiwillig in diese Spielunke gegangen, doch es gab ja Münzen! Am Tresen legte sie den Brief hin und sah zum Wirt. „Das soll ich abgeben.“ Der Wirt griff nach dem Brief und öffnete ihn, in dem Moment drehte sich das Mädchen herum und wollte aus der Tür gehen. „Gera, das Mädchen!“, hörte sie den Wirt rufen, ein Mann sprang aus einer schattigen Ecke auf und stürmte auf Vivien. Jene sah sich erschrocken um, dem Mann entgegen und schrie laut auf. Dann griff der Mann nach ihr und packte sie an den Oberarmen, er trat die Tür der Taverne auf und ging hinaus. „Wo bist du, Bastard!“, hörte sie dann die Stimme des Wirtes hinter ihr, jener ging an Vivien vorbei welche immer noch grob gepackt wurde. „Wir töten das Gör! Komm raus!“ Die anderen Gäste der Taverne interessierten sich nicht für den Vorfall, sie hatten alle wohl ihre eigenen Probleme. Der Pfeil kam rasch und er traf ihn direkt in die Brust, der dicke Wirt brach zusammen. Der Mann welcher Vivien festhielt stieß sie von sich weg und trat zurück in die Taverne, den Blick zu den Dächern der umstehenden Häuser erhoben. Vivien rannte sofort los. Als die Gasse sich in zwei Richtungen teilte, rannte sie nach rechts weiter, immer weiter. Ihr Herz pochte ihr bis zum hals hinauf. Ehe sie hinter sich schritte vernahm, dann griff eine Hand nach ihrem Oberarm, sie wurde nach links gezogen in eine Lücke zwischen zwei Häusern. Ein Schrei wurde unterdrückt indem ihr eine Hand auf den Mund gedrückt wurde. „Gut gemacht, du kannst mir von nutzen sein.“
Sie folgte ihm. Er versprach ihr noch mehr Münzen, am Abend verließen sie die Stadt. Die Wege mieden sie. „Warum hast du den Wirt umgebracht?“ – „Er hat zu unregelmäßig gezahlt und schickte mir Mörder an den Hals, weil er Angst hatte, das er einmal auf meiner Liste selbst stehen würde..“ Vivien verzog ihre Züge und ging neben ihm her. Sie war nun eine junge Dame geworden. Ihre Augen glitten über seine Waffen hinweg. In ihr kam nun langsam ein Gedanke auf, er war wohl gefährlicher als sie zu Beginn dachte.
Er hieß Thorn, er war ein junger Söldner und brauchte Vivien um seine Aufträge anzunehmen oder abzuschließen. Sie nutzte dabei immer ihre brave, unschuldige Seite aus. Sie war von seinem Leben fasziniert, fraß förmlich einen Narren an den hübschen jungen Mann. In ihrem Leben hatte sie noch nicht einen so schönen Mann gesehen. Es hielt sie noch mehr bei ihm, als nur die Münzen.
„Ich will kämpfen lernen..“, stöhnte Vivien aus als sie ein Stück gerannt waren. Er bremste abrupt ab, sah hinter sich, die Verfolger waren weg und sah zu ihr. „Bitte?!“ – „Ja, ich will dir helfen, bei was auch immer.“ Seine braunen Augen sahen sie direkt an. Sie war nun 16 und fühlte sich merkwürdig zu ihm hingezogen, sie seufzt als er sie so ansah. „Du bist doch noch viel zu Jung.“ – „Wie alt warst du denn bei deinem ersten Schwert!“, protestierte sie dann. Sie wanderten nun schon einige Zeit zusammen durch das Land. Er verschwand ab und an mal eine Nacht über, dann mussten sie die Stadt wieder schnell verlassen. Mittlerweile wusste sie sehr gut das er Söldner war, aber es versuchte vor ihr zu verstecken. Er konnte auf das Argument nicht mehr anders als zustimmen, so begann am Tag darauf ihre erste Schwertstunde. Er brachte ihr viel bei, so war sie nach einem Jahr zu einer passablen kleinen Kriegerin heran gewachsen. Sie folgte ihn nun wie ein Hund seinem Herrchen und bestritt mit ihm Kämpfe gegen Verfolger, sie fragte gar nicht nach, wer sie verfolgte, sie wusste es – das Gesetz. Eines Abends saßen sie um ein kleines Lagerfeuer herum, sie redeten über ihre Vergangenheit, bis sie Beide nebeneinander eingeschlafen sind – sich Wärme spendend. Langsam baute Vivien wieder Vertrauen in das männliche Geschlecht auf. Ihre Gedanken rasten nun Tag für Tag um Thorn. Er betrachtete sie nun langsam mit anderen Augen, sie wuchs zu einer wirklich ansehnlichen jungen Frau an, nun war sie nicht weiter das kleine Mädchen. Bis sie sich ihm hingab, im Schein ihres abendlichen Lagerfeuers. Sie schwebte nun nur noch durch die Welt, tagsüber streiften sie durch die Länderrein und er übte sie im Kampfe, des Abends ließen sie sich treiben von ihrer Lust. Vivien war so glücklich und froh ihn getroffen zu haben.
[img]http://videra.vi.funpic.de/vivien/taverne2.jpg[/img]
„Wegen Mordes an Wolfgang Hammerschmied, Marianne Grimstan, Vincent Algerto, Ulrich Janus Klee und des versuchten Mordes an dem Adeligen Zoran von Aszalet und wohl viele andere Opfer welche nicht sicher auf ihn zurückzuführen waren, wird der hier stehende, sich selbst nennende Thorn des Todes durch den Strick verurteilt. Henker vollstrecke die Strafe.“
Sie hörte das wegstoßen des Fasses, dann das Gröhlen der Menschen, ihre grünen Augen lagen auf Thorn. Wie eine Salzsäure war sie erstarrt. Nun war es soweit, nach Jahren des Söldnertums – es musste so kommen. Thorn war unachtsam gewesen, war nicht schnell genug von seinem Auftraggeber los gekommen, wurde erwischt. Vivien, welche mittlerweile zu einer Frau gereift ist, im Alter von 17 Jahren, war selbst Söldnerin geworden, vollführte ihre eigenen Aufträge neben Thorn. Doch sie versuchten sich mindestens einmal die Woche an einem Lagerfeuer zu treffen. Als er an dem sonst abgesprochenen Ort nicht auftauchte, wurde ihr klar was passiert war.
Er sah sie an. Er röchelte nach Luft, seine Beine baumelten in der Luft. Um sie herum verschwanden die Menschen. Sie sah nur den baumelnden Mann, den sie so innig liebte. Sein Gesicht wurde bleicher, dann verstarb sein Versuch Luft zu bekommen. Das hübsche Gesicht erstarrte, das sollte also sein Todengesicht sein. Vivien griff in ihren Nacken nach der Kapuze, zog sie sich über die blonden Locken ehe sie sich herum wandte. Als sie vom Marktplatz hinweg schritt, sah sie nicht mehr zurück. Das Leben bestand doch nur aus Tod und Leid..
Zuletzt geändert von Vivien Vyrmon am Samstag 27. Oktober 2007, 01:15, insgesamt 1-mal geändert.
-
Vivien Vyrmon
Blutbefleckte Rose
Der Regen prasselte auf sie nieder. Der Umhang war schon längst durchgeweicht und auch die Kapuze hang schon schwer in ihrem Gesicht. Das Pferd, auf welchem sie saß, trottete voran. Wie immer spuckte der Anblick ihres Freundes durch ihren Sinn. Es war nun schon zwei Jahre her und sie konnte es immer noch nicht vergessen. Doch eines lehrte sie dies alles, Vorsicht bei den Aufträgen. Es war gefährlich als Söldner und man musste wachsam bleiben. Ihre Augen schlossen sich und sie seufzte aus. Der Regen ließ nicht nach, so musste sie sich bald eine Bleibe suchen. In der Dämmerung tauchte in der Ferne eine Scheune auf, normalerweise hatte sie genug Geld um woanders zu schlafen, doch sie zog an den Zügeln des Pferdes und betrachtete die Scheune lange. Etwas war seltsam, sie machte Licht aus, von ein zwei Laternen vielleicht. Welcher Bauer würde um diese Uhrzeit noch in seiner Heuscheune verweilen?
[img]http://videra.vi.funpic.de/vivien/taverne3.jpg[/img]
Sie schwang sich von ihrem Pferd, band es an einen Baum und ging, mit einer Hand auf dem Schwertknauf, auf die Scheune zu. Als sie nah genug dran war um etwas zu vernehmen stockte ihr der Atem. Es war Gelächter von gut vier Männern zu hören, zwischenzeitlich das Gewimmer von einer Frau. Vivien verzog ihre Züge und trat noch ein Stück näher um durch einen Spalt an der Tür in die beleuchtete Scheune zu sehen. Sie sah das errötete und entblößte Gesäß von einer Frau, davor und darum standen vier junge Männer. Eigentlich machte sich Vivien nichts aus den Dingen anderer, doch dies war ihr zu wider. Sie konnte nur an einem ein Schwert ausmachen, die anderen waren wohl unbewaffnet oder hatten ihre Waffen weiter weg. Trotzdem müsse sie vorsichtig sein, sprach sie sich zu als sie zurück zu ihrem Pferd lief um ihre Armbrust zu holen. Mit der geladenen Armbrust schob sie dann das Scheunentor zur Seite. Die Männer wandten sich herum und weiteten die Augen überrascht, einer der vieren zog rasch seine Hose hinauf. Gerade als der Bewaffnete sein Schwert ziehen wollte hob Vivien die Armbrust zu ihm an. „Na! Du willst der Erste sein? Ich habe kein Problem damit, nur zu.“ Die Männer verzogen wütend ihre Gesichter. „Mach das du weg kommst, Mädchen! Oder du bist die Nächste.“ Vivien musste nun breit grinsen. „Bindet sie los. Du –„ sie zeigte auf den kleinsten der Vieren, „.. und Du.“ nun war wohl der Jüngste dran, der sich gerade die Hose hochgezogen hatte. Die Angesprochenen sahen sich kurz an, ehe sie sich herum drehten und die Hände und Beine der Frau befreiten. „Nun führt sie zu mir.“ Die Frau ließ den Kopf apathisch hängen, kurz sah sie aus den Augenwinkeln hinauf als die Männer sie voran zogen. Vivien zog es einen kalten Schauer über den Rücken, sie wollte gar nicht wissen wer wie oft dran gewesen war. Sie hielt die Armbrust kurz mit einer Hand fest um nach dem Hüftband des Mädchens zu greifen, sie war vielleicht 15 gewesen und sonst war sie wohl recht hübsch anzusehen. Das Mädchen fiel auf Vivien zu, sie schob sie hinter sich. „Bleib hinter mir. Und ihr, geht nun zurück.“ Sie deutet mit der Armbrust auf das Ende der Scheune. Dann schob sie mit ihrem Fuß die Scheunentür wieder zu. Rasch lies sie die Armbrust locker mit einer Hand sinken, griff nach dem Oberarm des Mädchens und stieß sie vor die Scheune in das Gras, etwas abseits des Eingangs. „Sei ruhig und genieße den Regen.“, zischte ihr Vivien dabei zu. Das Mädchen krabbelte nun im Dunklen etwas hinter die Scheune, das konnte Vivien noch ausmachen, ehe sie aus ihrem Blickfeld war. Als sie innen Schritte vernahm, ging sie vom Eingang weg, die Armbrust hebend.
Die Scheunentür öffnete sich und sie sah wie die Männer hinaus stürmten. Als der erste die Scheune verließ, drückte sie mit der Armbrust ab, sie hatten Waffen dabei, zwei davon hatten zwar nur Knüppel und ein Mann war unbewaffnet, doch es reichte ihr als Grund. Dem Zweiten wurde die Schulter durchbohrt, laut aufschreiend fiel er vorne weg auf den Boden. Nun wandten sich die Anderen zu ihr. Vivien zog ihr Schwert, drehte es kurz in ihrer Hand und ging in Verteidungsposition. Der Mann mit dem Schwert traute sich als erstes, mit erhobenen Schwert rannte er Wutentbrannt auf sie zu. Vivien parierte seinen plumpen Angriff. Stieß ihn mit ihrer Kraft zurück, denn der dritte Mann mit einem Knüppel war auf dem Weg zu ihr. Sie duckte sich, stieß voran und spürte wie ihr Schwert Fleisch durchbohrte. Als sie ihr Schwert zurück zog, bekam sie von der Seite vom Vierten Mann mit der Faust eine ins Gesicht, ihre Unterlippe platzte auf, sie stöhnte auf, taumelte kurz verwirrt zurück und schüttelte ihren Kopf. Derweil war der Dritte Mann auf dem Boden gesunken, es war ein Tödlicher Stich in den Magen gewesen. Der Schwertträger stürmte derweil wieder auf sie zu. Sie streckte mit dem Knauf ihres Schwertes den Waffenlosen Mann nieder, sie erwischte seinen Kopf, sofort sank er zu Boden. Dann wich sie gerade noch dem Schwerthieb des Letzten aus, er streifte ihren Oberarm, durchschnitt dort ihr Leder und Vivien spürte wie ihre Haut aufgeritzt wurde. Mittlerweile hörte es auf zu Regnen und die Dunkelheit legte sich völlig über das Land. Vivien holte aus und vollführte einen Tiefen schlag gen die Beine des Feindes, sie ritzte die Oberschenkel an und er sank auf die Knie. Vivien ging nun selbst in die Knie, wohl nicht vor Anstrengung, mehr um ihn noch ins Gesicht zu sehen. Ihr Atem ging nun langsam. Das süße Blut rann ihr in einem Faden über ihre Lippen. Sie schloss ihre Augen, die ihr grün wohl einem Smaragd stahlen. Ihr Atem wurde ruhiger, der Zug um den Griff des Schwertes wurde fester, man hörte Leder knirschen. Ein kräftig vollführter Stoß, das Schwert schnitt in das Fleisch wie ein heißes Messer ein Stück Butter. Das Blut spritzte ihr in das hübsch anzusehende Gesicht, klebte sich fest in ihren blonden Locken. Dann sank der leblose Körper des Feindes zu Boden. Vivien zog das Schwert zurück, öffnete ihre Augen wieder und sah sich um.
[img]http://videra.vi.funpic.de/vivien/taverne4.jpg[/img]
Im Schein der Laternen von der Scheune, konnte sie nun ihr Werk betrachten. Dann kam ihr etwas in den Sinn, verflucht sie war unmaskiert gewesen, verdammt! Sie richtete sich rasch auf, trat zu dem Bewusstlosen welchen sie nur mit dem Knauf nieder geschlagen hatte. Das Schwert abermals anhebend lies sie es nun in seine Brust rasen. Man sah wie der Körper zuckte, dann wich das Leben aus ihm. Mit einem wütenden Blick sah sie dann zu dem Mann am Eingang der Scheune, er lebte. Doch hatte er die Augen zusammen gepresst vor Schmerz, der Bolzen steckte tief, doch er konnte es eventuell überstehen. Vivien trat nun ruhig über das Gras, das Schwert wieder erhoben. Als der Mann Schritte vernahm sah er auf, im Schein der Laternen dachte er sah in das Antlitz eines gefallenen Engels. Blonde langen Locken, vom Regen genässt, feine Gesichtszüge, stechend grüne Augen und dann das Blut welches ihr im Gesicht lag. Er richtete sich leicht auf seine Knie. Vivien verzog nun ihre Züge als sie den Blick des Mannes sah, griff mit beiden Händen um den Griff des Schwertes und vollführte einen kräftigen Schlag. Kurz bevor er enthauptet wurde, wollte er wohl noch etwas sagen, seine Lippen öffneten sich – doch es war zu spät. Vivien legte den Kopf zurück in den Nacken, unter ihren Stiefeln lief das Blut ins Gras. Ein tiefer Atemzug war zu hören. Dann kam ihr das Mädchen in den Sinn.
Sie richtete das Schwert gen Boden und ging um die Scheune herum, dort wo das Mädchen verschwunden war. Vivien nahm sie im dunklen an der Scheunenwand gelehnt wahr. „Töte mich!“, wimmerte ihr eine flehende Stimme entgegen. Vivien hob ihre Augenbrauen skeptisch an, griff an ihre Seite und zog ein Tuch heraus, mit welchem sie nun begann das Blut von ihrem Schwert zu wischen. „Wieso willst du das?“ – „Die Schande.. dieser Schmerz, ich will sterben.“ – „Du warst noch unberührt, stimmts’?“ Nun brach das Mädchen in Tränen aus. Sie hatte heute wohl schon viel geweint, kam Vivien in den Sinn. Dann scheidete sie ihr Schwert, vielleicht war es das Mitleid das Tief in ihr doch noch herrschte, oder weil sie sich selbst so alleine vorkam – sie packte das Mädchen an den Schultern und zog es auf die Beine. „Wir werden nun gehen. Du setzt dich seitlich auf mein Pferd, dann tut es nicht so weh.“ Vivien fuhr mit einer Hand an ihre Kniekehlen und erschrak, wie dürr das Mädchen nur war.. Sie hob das Mädchen dann an, jenes kauerte sich an Vivien, welche nun zu ihrem Pferd ging. Als sie das Mädchen quer auf dem Pferd absetzte ging sie zurück um ihre Armbrust zu holen, jene am Pferd befestigend löste sie dann die Zügel vom Baum. Dann schwang sie sich hinter das Mädchen. Vivien legte die Arme um sie herum und griff nach den Zügeln. Vivien trieb das Pferd zu Beginn in den Galopp, wobei sie die schmerzerfüllten Stöhne des Mädchens hörte, doch sie wollte so viel Zeit wie möglich gewinnen.. Bald würden Mütter ihre Söhne suchen, Bald würden Gardisten einen Täter suchen – Eine Reisende? – Ideal! Sie galoppierte so lang es mit dem Mädchen ging, sie hieß Rosa. Die gesamte Nacht ritten sie durch, zum Schluss nur noch Schritt. Irgendwann konnte Rosa nicht mehr und Vivien lies sich überreden für wenige Stunden ein Lager aufzuschlagen damit sie sich ausruhen konnte, in dieser Zeit untersuchte sie die Wunden Rosas und versorgte sie so gut es ging – Verfluchte Männer! Sie fügen einen nur Leid zu. Nur Leid. Entweder schlagen sie einen, verstoßen einen, sterben dahin oder sie misshandeln! Ihr Hass auf jedes männliche Geschöpf stieg ins unermessliche.
Der Regen prasselte auf sie nieder. Der Umhang war schon längst durchgeweicht und auch die Kapuze hang schon schwer in ihrem Gesicht. Das Pferd, auf welchem sie saß, trottete voran. Wie immer spuckte der Anblick ihres Freundes durch ihren Sinn. Es war nun schon zwei Jahre her und sie konnte es immer noch nicht vergessen. Doch eines lehrte sie dies alles, Vorsicht bei den Aufträgen. Es war gefährlich als Söldner und man musste wachsam bleiben. Ihre Augen schlossen sich und sie seufzte aus. Der Regen ließ nicht nach, so musste sie sich bald eine Bleibe suchen. In der Dämmerung tauchte in der Ferne eine Scheune auf, normalerweise hatte sie genug Geld um woanders zu schlafen, doch sie zog an den Zügeln des Pferdes und betrachtete die Scheune lange. Etwas war seltsam, sie machte Licht aus, von ein zwei Laternen vielleicht. Welcher Bauer würde um diese Uhrzeit noch in seiner Heuscheune verweilen?
[img]http://videra.vi.funpic.de/vivien/taverne3.jpg[/img]
Sie schwang sich von ihrem Pferd, band es an einen Baum und ging, mit einer Hand auf dem Schwertknauf, auf die Scheune zu. Als sie nah genug dran war um etwas zu vernehmen stockte ihr der Atem. Es war Gelächter von gut vier Männern zu hören, zwischenzeitlich das Gewimmer von einer Frau. Vivien verzog ihre Züge und trat noch ein Stück näher um durch einen Spalt an der Tür in die beleuchtete Scheune zu sehen. Sie sah das errötete und entblößte Gesäß von einer Frau, davor und darum standen vier junge Männer. Eigentlich machte sich Vivien nichts aus den Dingen anderer, doch dies war ihr zu wider. Sie konnte nur an einem ein Schwert ausmachen, die anderen waren wohl unbewaffnet oder hatten ihre Waffen weiter weg. Trotzdem müsse sie vorsichtig sein, sprach sie sich zu als sie zurück zu ihrem Pferd lief um ihre Armbrust zu holen. Mit der geladenen Armbrust schob sie dann das Scheunentor zur Seite. Die Männer wandten sich herum und weiteten die Augen überrascht, einer der vieren zog rasch seine Hose hinauf. Gerade als der Bewaffnete sein Schwert ziehen wollte hob Vivien die Armbrust zu ihm an. „Na! Du willst der Erste sein? Ich habe kein Problem damit, nur zu.“ Die Männer verzogen wütend ihre Gesichter. „Mach das du weg kommst, Mädchen! Oder du bist die Nächste.“ Vivien musste nun breit grinsen. „Bindet sie los. Du –„ sie zeigte auf den kleinsten der Vieren, „.. und Du.“ nun war wohl der Jüngste dran, der sich gerade die Hose hochgezogen hatte. Die Angesprochenen sahen sich kurz an, ehe sie sich herum drehten und die Hände und Beine der Frau befreiten. „Nun führt sie zu mir.“ Die Frau ließ den Kopf apathisch hängen, kurz sah sie aus den Augenwinkeln hinauf als die Männer sie voran zogen. Vivien zog es einen kalten Schauer über den Rücken, sie wollte gar nicht wissen wer wie oft dran gewesen war. Sie hielt die Armbrust kurz mit einer Hand fest um nach dem Hüftband des Mädchens zu greifen, sie war vielleicht 15 gewesen und sonst war sie wohl recht hübsch anzusehen. Das Mädchen fiel auf Vivien zu, sie schob sie hinter sich. „Bleib hinter mir. Und ihr, geht nun zurück.“ Sie deutet mit der Armbrust auf das Ende der Scheune. Dann schob sie mit ihrem Fuß die Scheunentür wieder zu. Rasch lies sie die Armbrust locker mit einer Hand sinken, griff nach dem Oberarm des Mädchens und stieß sie vor die Scheune in das Gras, etwas abseits des Eingangs. „Sei ruhig und genieße den Regen.“, zischte ihr Vivien dabei zu. Das Mädchen krabbelte nun im Dunklen etwas hinter die Scheune, das konnte Vivien noch ausmachen, ehe sie aus ihrem Blickfeld war. Als sie innen Schritte vernahm, ging sie vom Eingang weg, die Armbrust hebend.
Die Scheunentür öffnete sich und sie sah wie die Männer hinaus stürmten. Als der erste die Scheune verließ, drückte sie mit der Armbrust ab, sie hatten Waffen dabei, zwei davon hatten zwar nur Knüppel und ein Mann war unbewaffnet, doch es reichte ihr als Grund. Dem Zweiten wurde die Schulter durchbohrt, laut aufschreiend fiel er vorne weg auf den Boden. Nun wandten sich die Anderen zu ihr. Vivien zog ihr Schwert, drehte es kurz in ihrer Hand und ging in Verteidungsposition. Der Mann mit dem Schwert traute sich als erstes, mit erhobenen Schwert rannte er Wutentbrannt auf sie zu. Vivien parierte seinen plumpen Angriff. Stieß ihn mit ihrer Kraft zurück, denn der dritte Mann mit einem Knüppel war auf dem Weg zu ihr. Sie duckte sich, stieß voran und spürte wie ihr Schwert Fleisch durchbohrte. Als sie ihr Schwert zurück zog, bekam sie von der Seite vom Vierten Mann mit der Faust eine ins Gesicht, ihre Unterlippe platzte auf, sie stöhnte auf, taumelte kurz verwirrt zurück und schüttelte ihren Kopf. Derweil war der Dritte Mann auf dem Boden gesunken, es war ein Tödlicher Stich in den Magen gewesen. Der Schwertträger stürmte derweil wieder auf sie zu. Sie streckte mit dem Knauf ihres Schwertes den Waffenlosen Mann nieder, sie erwischte seinen Kopf, sofort sank er zu Boden. Dann wich sie gerade noch dem Schwerthieb des Letzten aus, er streifte ihren Oberarm, durchschnitt dort ihr Leder und Vivien spürte wie ihre Haut aufgeritzt wurde. Mittlerweile hörte es auf zu Regnen und die Dunkelheit legte sich völlig über das Land. Vivien holte aus und vollführte einen Tiefen schlag gen die Beine des Feindes, sie ritzte die Oberschenkel an und er sank auf die Knie. Vivien ging nun selbst in die Knie, wohl nicht vor Anstrengung, mehr um ihn noch ins Gesicht zu sehen. Ihr Atem ging nun langsam. Das süße Blut rann ihr in einem Faden über ihre Lippen. Sie schloss ihre Augen, die ihr grün wohl einem Smaragd stahlen. Ihr Atem wurde ruhiger, der Zug um den Griff des Schwertes wurde fester, man hörte Leder knirschen. Ein kräftig vollführter Stoß, das Schwert schnitt in das Fleisch wie ein heißes Messer ein Stück Butter. Das Blut spritzte ihr in das hübsch anzusehende Gesicht, klebte sich fest in ihren blonden Locken. Dann sank der leblose Körper des Feindes zu Boden. Vivien zog das Schwert zurück, öffnete ihre Augen wieder und sah sich um.
[img]http://videra.vi.funpic.de/vivien/taverne4.jpg[/img]
Im Schein der Laternen von der Scheune, konnte sie nun ihr Werk betrachten. Dann kam ihr etwas in den Sinn, verflucht sie war unmaskiert gewesen, verdammt! Sie richtete sich rasch auf, trat zu dem Bewusstlosen welchen sie nur mit dem Knauf nieder geschlagen hatte. Das Schwert abermals anhebend lies sie es nun in seine Brust rasen. Man sah wie der Körper zuckte, dann wich das Leben aus ihm. Mit einem wütenden Blick sah sie dann zu dem Mann am Eingang der Scheune, er lebte. Doch hatte er die Augen zusammen gepresst vor Schmerz, der Bolzen steckte tief, doch er konnte es eventuell überstehen. Vivien trat nun ruhig über das Gras, das Schwert wieder erhoben. Als der Mann Schritte vernahm sah er auf, im Schein der Laternen dachte er sah in das Antlitz eines gefallenen Engels. Blonde langen Locken, vom Regen genässt, feine Gesichtszüge, stechend grüne Augen und dann das Blut welches ihr im Gesicht lag. Er richtete sich leicht auf seine Knie. Vivien verzog nun ihre Züge als sie den Blick des Mannes sah, griff mit beiden Händen um den Griff des Schwertes und vollführte einen kräftigen Schlag. Kurz bevor er enthauptet wurde, wollte er wohl noch etwas sagen, seine Lippen öffneten sich – doch es war zu spät. Vivien legte den Kopf zurück in den Nacken, unter ihren Stiefeln lief das Blut ins Gras. Ein tiefer Atemzug war zu hören. Dann kam ihr das Mädchen in den Sinn.
Sie richtete das Schwert gen Boden und ging um die Scheune herum, dort wo das Mädchen verschwunden war. Vivien nahm sie im dunklen an der Scheunenwand gelehnt wahr. „Töte mich!“, wimmerte ihr eine flehende Stimme entgegen. Vivien hob ihre Augenbrauen skeptisch an, griff an ihre Seite und zog ein Tuch heraus, mit welchem sie nun begann das Blut von ihrem Schwert zu wischen. „Wieso willst du das?“ – „Die Schande.. dieser Schmerz, ich will sterben.“ – „Du warst noch unberührt, stimmts’?“ Nun brach das Mädchen in Tränen aus. Sie hatte heute wohl schon viel geweint, kam Vivien in den Sinn. Dann scheidete sie ihr Schwert, vielleicht war es das Mitleid das Tief in ihr doch noch herrschte, oder weil sie sich selbst so alleine vorkam – sie packte das Mädchen an den Schultern und zog es auf die Beine. „Wir werden nun gehen. Du setzt dich seitlich auf mein Pferd, dann tut es nicht so weh.“ Vivien fuhr mit einer Hand an ihre Kniekehlen und erschrak, wie dürr das Mädchen nur war.. Sie hob das Mädchen dann an, jenes kauerte sich an Vivien, welche nun zu ihrem Pferd ging. Als sie das Mädchen quer auf dem Pferd absetzte ging sie zurück um ihre Armbrust zu holen, jene am Pferd befestigend löste sie dann die Zügel vom Baum. Dann schwang sie sich hinter das Mädchen. Vivien legte die Arme um sie herum und griff nach den Zügeln. Vivien trieb das Pferd zu Beginn in den Galopp, wobei sie die schmerzerfüllten Stöhne des Mädchens hörte, doch sie wollte so viel Zeit wie möglich gewinnen.. Bald würden Mütter ihre Söhne suchen, Bald würden Gardisten einen Täter suchen – Eine Reisende? – Ideal! Sie galoppierte so lang es mit dem Mädchen ging, sie hieß Rosa. Die gesamte Nacht ritten sie durch, zum Schluss nur noch Schritt. Irgendwann konnte Rosa nicht mehr und Vivien lies sich überreden für wenige Stunden ein Lager aufzuschlagen damit sie sich ausruhen konnte, in dieser Zeit untersuchte sie die Wunden Rosas und versorgte sie so gut es ging – Verfluchte Männer! Sie fügen einen nur Leid zu. Nur Leid. Entweder schlagen sie einen, verstoßen einen, sterben dahin oder sie misshandeln! Ihr Hass auf jedes männliche Geschöpf stieg ins unermessliche.
-
Vivien Vyrmon
Männergeschichten Einschub der Gegenwart
Als die Tür sich schloss öffnete sie ihre Augen. Griff nach einem Spiegel und richtete sich im Bett auf. Ein blaues angeschwollenes Auge, eine aufgeplatzte Lippe.. das musste ein Ende haben verflucht! Sie legte den Spiegel zur Seite und sah sich in dem kleinen Zimmer um.
Zu Beginn fand sie es ja recht amüsant, Theradil und Zhertos, wie sie aufeinander los gingen. Schon das Zweite mal, nur diesmal war ersichtlich weshalb sie sich gegenseitig umbringen wollten. Vivien wollte eigentlich nur zusehen und Schnaps trinken, doch sie kannte den Blick in Theradils Augen.. er hätte ihn getötet ohne zu zögern, so stellte sie die Schnapsflasche beiseite und trat zwischen die Beiden. „Theradil, hast du deinen Spaß gehabt?“ Theradil nickte ihr zu: „Aye“ dann wandte Vivien den Blick zu Zhertos welcher sichtlich mehr mitgenommen war. „Geht es?“ Sie wusste nicht mehr, weshalb sie diesen Schlag kassierte, doch die Faust Zhertos schlug ihr ins Gesicht. Gut, er hatte sie schon des öfteren geschlagen, Vivien liebte Prügeleien, aber das war hinterhältig gewesen. Sie taumelte erst, dann fiel sie. Nun war Theradil nicht mehr auf zu halten. Zhertos selbst bemerkte wohl wie hinterhältig sein Schlag war und wollte sich um Vivien kümmern. Welche mit dem dreiviertel Flasche Schnaps und dem nun Schwindelanfall zu kämpfen hatte. Sie kroch zum Tresen, griff nach einem Hocker und übergab sich. Sie hatte sich schon Ewigkeiten nicht mehr auf Schnaps übergeben, Bastard! Sie spürte ihr Auge brennen, es loderte wie Feuer. Sie vernahm die Stimme Zhertos nicht mehr, sie war zu geschafft, nicht mal körperlich, doch dies alles ging ihr mittlerweile gewaltig gegen den Strich. Nun fehlte nur noch dieser Ritter Crain und dann wären die Männer komplett und könnten sich gegenseitig töten! Sie lies sich auf den Teppich in Mitten des Gasthauses fallen, die Extremitäten von sich gestreckt murrte sie nun auf: „Theradil, Schnaps!“ Theradil folgte, doch auch Zhertos war nun schnell und reichte ihr zu erst die Flasche. Kinder! Sie setzte die Flasche an, ergoss die Hälfte wohl über ihr Gesicht, nur um den ekligen Geschmack von dem Erbrochenen weg zu spülen. Sie war gerade dabei leicht weg zu dösen als sie einen Finger auf ihren Lippen spürte. dann ging es von neuem los: „Nimm deine Finger von ihr!“ – „Liebst du sie?!“ Die Stimmen waren aggressiv und erfüllten die ganze Stube. Och nun hört aber auf.. Vivien drehte den Kopf zur Seite, seufzte aus und irgendwann, Mitten in den Worten die sich gegenseitig an den Kopf warfen schlief sie sein.
[img]http://videra.vi.funpic.de/vivien/taverne5.jpg[/img]
„Vivien sag ihm das du dich entschuldigt hast!“ Vivien hob den Kopf. „ay?“ Verwirrt sah sie aus dem einen Auge durch das Gasthaus, das andere konnte sie kaum noch öffnen. „Sag es ihm!“ Vivien legte den Kopf zurück und murrte vor sich hin. „Männer, gute Saufkumpanen aber man sollte darauf achten das sie nicht anfangen in einem Liebesrausch zu kommen.“ Sie hob ihre Hand an und nuschelte dann voraus: „Sicherlich habe ich das, ich tat ihm ja weh.“ Das stimmte so. Theradil war bis zu jenem Abend nur ihr Kumpane gewesen, ein Kumpane.. mit Eifersucht, aber gut. Als sie ihm von Zhertos erzählte sah sie seine Wut.. was konnte sie anderes tun als sich dafür zu entschuldigen das sie ihn wehgetan hat? Irgendwann wurde es ruhiger und Vivien seufzte zufrieden aus. „Bringst du mich ins Bett?“ Theradil nickte, neigte sich hinab und hob sie an. Ach wie gut es war, jemanden zu haben der ihr in solchen Moment einfach das lästige Laufen abnimmt. Als er sie ins Bett legte setzte er sich neben sie. Sie griff seine Hand und er erklärte er müsse noch seinem Werk folgen. Ach dieser Idiot, lies sich von irgendwelchen Leuten Dinge erzählen, zum kaltblütigen töten brauchte man keinem Werk folgen. Er versuchte ihr schon klar zu machen das sie in einem Gefängnis lebe und er die Möglichkeit hat auf dem Land zu leben. – „Aha, habe ich denn Gesellschaft im Gefängnis, dann wird es da sicherlich nicht langweilig. Du weist schon.. Schnaps.. Männer.. all so etwas?“ – „Nein es ist dunkel und eng, kein Zeitvertreib!“ Vivien konnte sich damals ein Lachen nur schwer verkneifen.
Nun musste er also irgendwelchen geisteskranken Dienern folgen die für Töten eine Begründung brauchten. Das Werk. „Und so was nimmt er auch noch wirklich ernst.“ Dann schloss sich die Tür.
Als die Tür sich schloss öffnete sie ihre Augen. Griff nach einem Spiegel und richtete sich im Bett auf. Ein blaues angeschwollenes Auge, eine aufgeplatzte Lippe.. das musste ein Ende haben verflucht! Sie legte den Spiegel zur Seite und sah sich in dem kleinen Zimmer um.
Zu Beginn fand sie es ja recht amüsant, Theradil und Zhertos, wie sie aufeinander los gingen. Schon das Zweite mal, nur diesmal war ersichtlich weshalb sie sich gegenseitig umbringen wollten. Vivien wollte eigentlich nur zusehen und Schnaps trinken, doch sie kannte den Blick in Theradils Augen.. er hätte ihn getötet ohne zu zögern, so stellte sie die Schnapsflasche beiseite und trat zwischen die Beiden. „Theradil, hast du deinen Spaß gehabt?“ Theradil nickte ihr zu: „Aye“ dann wandte Vivien den Blick zu Zhertos welcher sichtlich mehr mitgenommen war. „Geht es?“ Sie wusste nicht mehr, weshalb sie diesen Schlag kassierte, doch die Faust Zhertos schlug ihr ins Gesicht. Gut, er hatte sie schon des öfteren geschlagen, Vivien liebte Prügeleien, aber das war hinterhältig gewesen. Sie taumelte erst, dann fiel sie. Nun war Theradil nicht mehr auf zu halten. Zhertos selbst bemerkte wohl wie hinterhältig sein Schlag war und wollte sich um Vivien kümmern. Welche mit dem dreiviertel Flasche Schnaps und dem nun Schwindelanfall zu kämpfen hatte. Sie kroch zum Tresen, griff nach einem Hocker und übergab sich. Sie hatte sich schon Ewigkeiten nicht mehr auf Schnaps übergeben, Bastard! Sie spürte ihr Auge brennen, es loderte wie Feuer. Sie vernahm die Stimme Zhertos nicht mehr, sie war zu geschafft, nicht mal körperlich, doch dies alles ging ihr mittlerweile gewaltig gegen den Strich. Nun fehlte nur noch dieser Ritter Crain und dann wären die Männer komplett und könnten sich gegenseitig töten! Sie lies sich auf den Teppich in Mitten des Gasthauses fallen, die Extremitäten von sich gestreckt murrte sie nun auf: „Theradil, Schnaps!“ Theradil folgte, doch auch Zhertos war nun schnell und reichte ihr zu erst die Flasche. Kinder! Sie setzte die Flasche an, ergoss die Hälfte wohl über ihr Gesicht, nur um den ekligen Geschmack von dem Erbrochenen weg zu spülen. Sie war gerade dabei leicht weg zu dösen als sie einen Finger auf ihren Lippen spürte. dann ging es von neuem los: „Nimm deine Finger von ihr!“ – „Liebst du sie?!“ Die Stimmen waren aggressiv und erfüllten die ganze Stube. Och nun hört aber auf.. Vivien drehte den Kopf zur Seite, seufzte aus und irgendwann, Mitten in den Worten die sich gegenseitig an den Kopf warfen schlief sie sein.
[img]http://videra.vi.funpic.de/vivien/taverne5.jpg[/img]
„Vivien sag ihm das du dich entschuldigt hast!“ Vivien hob den Kopf. „ay?“ Verwirrt sah sie aus dem einen Auge durch das Gasthaus, das andere konnte sie kaum noch öffnen. „Sag es ihm!“ Vivien legte den Kopf zurück und murrte vor sich hin. „Männer, gute Saufkumpanen aber man sollte darauf achten das sie nicht anfangen in einem Liebesrausch zu kommen.“ Sie hob ihre Hand an und nuschelte dann voraus: „Sicherlich habe ich das, ich tat ihm ja weh.“ Das stimmte so. Theradil war bis zu jenem Abend nur ihr Kumpane gewesen, ein Kumpane.. mit Eifersucht, aber gut. Als sie ihm von Zhertos erzählte sah sie seine Wut.. was konnte sie anderes tun als sich dafür zu entschuldigen das sie ihn wehgetan hat? Irgendwann wurde es ruhiger und Vivien seufzte zufrieden aus. „Bringst du mich ins Bett?“ Theradil nickte, neigte sich hinab und hob sie an. Ach wie gut es war, jemanden zu haben der ihr in solchen Moment einfach das lästige Laufen abnimmt. Als er sie ins Bett legte setzte er sich neben sie. Sie griff seine Hand und er erklärte er müsse noch seinem Werk folgen. Ach dieser Idiot, lies sich von irgendwelchen Leuten Dinge erzählen, zum kaltblütigen töten brauchte man keinem Werk folgen. Er versuchte ihr schon klar zu machen das sie in einem Gefängnis lebe und er die Möglichkeit hat auf dem Land zu leben. – „Aha, habe ich denn Gesellschaft im Gefängnis, dann wird es da sicherlich nicht langweilig. Du weist schon.. Schnaps.. Männer.. all so etwas?“ – „Nein es ist dunkel und eng, kein Zeitvertreib!“ Vivien konnte sich damals ein Lachen nur schwer verkneifen.
Nun musste er also irgendwelchen geisteskranken Dienern folgen die für Töten eine Begründung brauchten. Das Werk. „Und so was nimmt er auch noch wirklich ernst.“ Dann schloss sich die Tür.
-
Zhertos Xedinon
Das Geschehnis
*Ruhig und sinnierend saß Zhertos auf einer gestürzten Birke im Wald, fernab jeglicher Städte oder Häuser er wollte sich wieder selbst spüren... er musste nachdenken. Um ihn herum wurde alles still er nahm keinerlei Gerüche mehr war nichtmal die Schmerzen die er immernoch hatte von der Flasche die auf seinem Kopf zertrümmert wurde oder den Schlägen mit Kettenhandschuhen auf seinen Schädel.
Alles verflüssigte sich vor seinen Augen wärend er nur still saß, das Gesicht wirkte wie immer fest und ausdruckslos alleinig das Blut welches getrocknet von der Stirn bis zum Hals geronnen war legte etwas lebendiges in die blassen Züge die von den geöffneten grauen Augen seit je her kühl wirkten. Seine Hände lagen ruhig auf den Knien des Kreuz war durchgestreckt, das Haar säuberlich zurückgekämmt wie man es sonst von ihm kannte.
Alles vor ihm verschwomm in ein tiefes dunkles Loch in welchem er kein Ende erkannte. Es war klar das einiges schief gelaufen war, die schmalen geschwungenen Brauen die das kühle abweisende Gesicht zierten waren ungewöhnlich schlaff aufgelegt und er blinzelte kein einziges mal.
Die Vergangenheit
Nedleyne Mwyn
Was hatte sich Nedleyne nur dabei gedacht... dieses kleine freche Mädchen wie er sie betrachtete, schaffte es doch tatsächlich als erste mit ihm ernst zu sprechen sie war die, die es geschafft hatte das er einen kleinen Funken seiner selbst preis gab. Nie zuvor hatte er mit einem lebendigen Menschen so viel zeit verbracht wobei 2 Sanduhren läufe für normale Menschen wahrlich noch nicht viel sind....
Schon damals war ihm unwohl bei dem Gedanken er würde Gefühle zeigen... Gefühle?! Pha.. jene wollte er schon lange abgeschafft haben, doch aus seinem innersten unter der dicken harten schicht einer Mauer aus Hass und Gleichgültigkeit schien es als wolle ein kleiner Funken seines Verstandes weiterglimmen. Er verfluchtes es aufs bitterste... NEIN niemals... das darf nicht sein... ICH BLEIB DEIN!
In dumpfer Schrei erhallte damals den selben Ort an dem er heute saß auch damals sah er Nedleyne nicht wieder. Er wusste warum er ein Einzelgänger war, er wusste warum er niemals zulassen wollte das an seiner Schale gekratzt wurde. Seine Zeit war zu knapp um "Schwäche" zu zeigen... Dabei war es nichtmal Zuneigung die er utnerdrückte, selbst der alleinige Blick offen und ehrlich in ihr Gesicht brachte ihn dazu das er sich unwohl fühlte.
Frauen... nein er hatte solch eine noch nie gebraucht sowie er auch niemals eine berührt hatte die noch lebte... in seinen Augen -und das war nicht was er sich erhoffte zu denken- würde es niemals ein Mensch schaffen ihn abhängig zu machen weil er es schlicht und einfach nicht für möglich hielt das jemand das Feuer in ihm entfachen konnte das er spürte wenn sein Schwert den Feind durchbohrte.
Sulfir von Reuenthal
Wie an jedem anderen Tag fand er sich für kurze zeit in Bajard ein um sein Bankfach zu füllen. Eine tollpatschige Geste brachte seine Hinterfrau dazu über ihn zu lachen... normalerweise wäre er sogleich in Wut erstickt doch als er sich umdrehte und sie ihn in 'seinem' Namen grüßte und einfach Arrogant zum Bankier ging fühlte er etwas anderes.
War es gar intresse? Wer war die Frau die gut 2 Köpfe kleiner war als er und sich traute einfach so zu handeln? Von Reuenthal... entgegnete sie ihm in einer gleichgültigen Stimmlage und ging mit ihm rRchtung Rahal. Ein intressantes Gespräch wie er es ungewohnt bei ihm war folgte. Als er dann vor Rahal stan wurde es ihm wieder klar... er war rückfällig geworden... Verdammt verdammt... in ihm tobte ein schlimmer Zwist, was war mit ihm los, war er gar krank?
Am nächsten Tag musste er klarstellen das sie so mit ihm nicht umgehen konnte obgleich sie von edlem Blute war und einen höheren Rang hatte. Doch als die Streitigkeiten zwischen den beiden sich vertieften schien es ihr gar zu gefallen das er sie so ruppig behandelte. Das sie vor Rahal geschafft wurden kam scheinbar gerade recht.... nicht lang dauerte es bis sie auf dem Gras lagen die Blicke gehoben zum Mond sich schließlich gegenseitig Wunden rissen nur um das Süße Blut voneinander zu beiseitigen.
Es war so fremd und gleich würde ein Ausenstehnder dies als eine Art von umgedrehten "Zärtlichkeiten" austausch halten. Das Blut der beiden durch Bisse und Kratzwunden vermischte sich und wurde über den Körper gemischt, er war wieder nicht er selbst... nun wusste er das erste mal wie er sich jedesmal so willenlos hat geben lassen. Es war der anblick frischen Blutes als es aus ihrem Hals und der Lippe quoll wie zuvor auch bei Nedleyne.
Er jedoch fernab seiner Gefühlslage und der blanken Lust die er dabei verspürte richtete sich auf und schliff Sulfir nach Rahal ehe er wortlos ging und sie bis zum heutigen Tag nicht wiedersah.
Vivien Vyrmon
Wieder schwor er sich nie wieder rückfällig zu werden auf eine ähnliche Art und weise... und doch war der vorfall mit Sulfir ein weiterer Schritt da es nicht bei Gesprächen blieb. Noch weniger lies er sich in den Städten blicken nur um der Gefahr aus dem Weg zu gehen solch etwas nochmals zu erleben.
Schließlich stand er auf dem Dach des Bankhauses als sein Blick auf eine vermummte Gestalt viel die an der Puppe Schläge und Zielgenaugikeit übte... er wollte doch lediglich einen Kampf mit einem gleichgestellten... Was er erntete waren trotz, beleidigungen und Arroganz. Wütend stapfte er die Stufen hinab als ihm die Frau in dem eng geschnürten Kleid entgegenstand...
Nalos aus dem Weg... Sprach er grollend zu ihr unter einem Düsteren Blick. He kleiner willst du sterben? Entgegnete sie ihm kühl... gewohnt unter einem Apathisch wirkenden Blick betrachtete er sie... seine Schläfen pulsierten und ein Nasenflügel zuckte wild. Sie nannte ihn kleiner und wollte sich dann auchnoch mit ihm anlegen? Ein tag zuvor der vorfall mit Sulfir... wenige Momente davor das freche Gör auf dem Dach?! Es reichte ihm... das würde er ihr heimzahlen.
Auf dem Feld nahe eines Waldes vor Bajard standen sie sich dann gegenüber, die mächtigen Breitschwerter gehoben.... sie wusste ja nicht mit welch vor blinder Wut beherrschender Kraft sie sich einließ.... Es dauerte in der tat nicht lange bis sie unter ihm lag und sich mit aller macht versuchte zu befreien....
GEHORCHE MIR MISTSTÜCK! Grollte es unter dem Visier hervor als er ihr beide Arme auf den Borden drückte. Dominanz ist man von ihm gewohnt doch als er jenes aussprach schien sie es nichtmehr für einen Machtkampf zu halten... ihr Blick hatte etwas merkwürdig amüsiertes und zugleich intressiertes. Nein... oohhhh nein... nicht nochmal.... nein nicht und nimmermehr....
Er erhob sich und ging zur Hauswand um sich umzuziehen, der große muskulöse Körper wurde mit einem Sprung umschlungen und sie hielt sich keifend und bohrend an ihm fest. Mistkerl! Unter einem abfälligen Gelächter zog er seine Rüste aus woraufhin sie nach hinten fiel... alleinig die Kettenbeine umschlungen des Mannes Hüfte und er brüllte auf als die Glieder sich fest in das Fleisch bohrten... er hätte sie mit leichtigkeit umbringen können doch irgendetwas hinderte ihn daran.
Aus einer Schlägerei wurde ein Blutgemisch und aus dem Blutgemisch die blanke Lust die beide umgab. Sie schienen so ungleich und doch gleichzeitig wollte keiner der beiden nachgeben... ein gewaltiger machtkampf bei dem sie sich ignorierten.. schlugen... quälten... enthielten. Diese Frau, sie brachte das Fass nun entgültig zum überlaufen, sein Willen war gebrochen. Blind und nicht mehr herr seines eigen folgte er ihr in die Herberge wo sie ihr Zimmer hatte.
Die Türe schloss sich, was zu hören war in den folgenden zwei Stundenläufen war nur dem Wirt vorbehalten.. ein Fremder würde denken das sich eine Horde Orks abmetzeln. Mit Blessuren wunden am ganzen Körper trat der sonst so kühle Zhertos aus dem Zimmer mit einem süffisanten lächeln auf den schmalen Lippen. 7 Stundenläufe haben sie am Stück mit einander verbracht, und sie kannten nichtmal gegenseitig die Namen....?
Also nein... nein das ging nicht er musste noch ihren Namen erfahren bevor er sie nie wieder sah... Bist du blöd Zhertos? Sprach er zu sich selbst als er daran dachte wie unsinnig es war erst ihren Namen erfahren zu wollen ehe er sie nie wieder sehen wollte. Doch so geschah es und als sie in der tat sprach das sie ihn nicht mehr sehen wolle da sie ihn nicht kannte hielt ihn etwas an ihrer Ferse bis er ihr den Namen gestand.
Wie aus dem konzept gerissen betrachtete er den Mann der scheinbar bei ihr in dem kleinen Zimmer hauste und vorgab nur ein bekannter zu sein... Was? Ist es ihr Mann? Dieses Miststück verda... mhrm... einige Machtkämpfe und rangeleien später fand sich Zhertos mit einer weiteren Dame in der Taverne zu Bajard wieder mit der er ungewöhnlich offen über seine 'sorge' des Mannes gegenüber hatte.... Es war klar ... das war NICHT Zhertos... Zhertos hielt all das was er die vergangenen Tage getan hatte für Schwächen...
Was von ihm übrig blieb war nur eine Hülle die willenlos einem Gefühl folgte das ihm fremd war... Eigenartig benahm er sich als sich dann noch mit dem Mann der bei ihr wohnte geschlägert wurde. Impulsiv durchbrach der gewohnte Zhertos den 'blinden' und schlug Vivien nieder. Sofort bereute er es, in sich braute sich ein düsteres Gewitter zusammen er nahm nichts mehr wahr... nicht die Kettenhandschuhe die auf seinen Kopf einprügelten, nicht die Flasche die auf dem selbigen zertrümmert wurde...
Alleinig wollte er sich um Vivien kümmern... warum war ihm unbegreiflich, als würde er von einem bösen Fluch gezwungen. Als sie ihm dann aber entgegenete auf des Mannes Wunsch hin, das es ihr leid tat was letzte Nacht geschehen war, schien selbst der 'falsche Zhertos' genug zu haben.. grollend verließ er die Taverne, immerwieder auf dem Weg in Richtung wald Kicherte er Apathisch auf gefolgt von einem Schizophrenen Grollen.
er musste nachdenken... nicht wie er sie zurückgewinnen konnte... er hielt es für das einfachste nach einer Methode zu suchen sie zu vergessen... schließlich fiel ihm das doch in der Vergangenheit so leicht.
(Fortsetzung folgt in: Gedanken aus einem Nebelschleier) [/signature][/i]
*Ruhig und sinnierend saß Zhertos auf einer gestürzten Birke im Wald, fernab jeglicher Städte oder Häuser er wollte sich wieder selbst spüren... er musste nachdenken. Um ihn herum wurde alles still er nahm keinerlei Gerüche mehr war nichtmal die Schmerzen die er immernoch hatte von der Flasche die auf seinem Kopf zertrümmert wurde oder den Schlägen mit Kettenhandschuhen auf seinen Schädel.
Alles verflüssigte sich vor seinen Augen wärend er nur still saß, das Gesicht wirkte wie immer fest und ausdruckslos alleinig das Blut welches getrocknet von der Stirn bis zum Hals geronnen war legte etwas lebendiges in die blassen Züge die von den geöffneten grauen Augen seit je her kühl wirkten. Seine Hände lagen ruhig auf den Knien des Kreuz war durchgestreckt, das Haar säuberlich zurückgekämmt wie man es sonst von ihm kannte.
Alles vor ihm verschwomm in ein tiefes dunkles Loch in welchem er kein Ende erkannte. Es war klar das einiges schief gelaufen war, die schmalen geschwungenen Brauen die das kühle abweisende Gesicht zierten waren ungewöhnlich schlaff aufgelegt und er blinzelte kein einziges mal.
Die Vergangenheit
Nedleyne Mwyn
Was hatte sich Nedleyne nur dabei gedacht... dieses kleine freche Mädchen wie er sie betrachtete, schaffte es doch tatsächlich als erste mit ihm ernst zu sprechen sie war die, die es geschafft hatte das er einen kleinen Funken seiner selbst preis gab. Nie zuvor hatte er mit einem lebendigen Menschen so viel zeit verbracht wobei 2 Sanduhren läufe für normale Menschen wahrlich noch nicht viel sind....
Schon damals war ihm unwohl bei dem Gedanken er würde Gefühle zeigen... Gefühle?! Pha.. jene wollte er schon lange abgeschafft haben, doch aus seinem innersten unter der dicken harten schicht einer Mauer aus Hass und Gleichgültigkeit schien es als wolle ein kleiner Funken seines Verstandes weiterglimmen. Er verfluchtes es aufs bitterste... NEIN niemals... das darf nicht sein... ICH BLEIB DEIN!
In dumpfer Schrei erhallte damals den selben Ort an dem er heute saß auch damals sah er Nedleyne nicht wieder. Er wusste warum er ein Einzelgänger war, er wusste warum er niemals zulassen wollte das an seiner Schale gekratzt wurde. Seine Zeit war zu knapp um "Schwäche" zu zeigen... Dabei war es nichtmal Zuneigung die er utnerdrückte, selbst der alleinige Blick offen und ehrlich in ihr Gesicht brachte ihn dazu das er sich unwohl fühlte.
Frauen... nein er hatte solch eine noch nie gebraucht sowie er auch niemals eine berührt hatte die noch lebte... in seinen Augen -und das war nicht was er sich erhoffte zu denken- würde es niemals ein Mensch schaffen ihn abhängig zu machen weil er es schlicht und einfach nicht für möglich hielt das jemand das Feuer in ihm entfachen konnte das er spürte wenn sein Schwert den Feind durchbohrte.
Sulfir von Reuenthal
Wie an jedem anderen Tag fand er sich für kurze zeit in Bajard ein um sein Bankfach zu füllen. Eine tollpatschige Geste brachte seine Hinterfrau dazu über ihn zu lachen... normalerweise wäre er sogleich in Wut erstickt doch als er sich umdrehte und sie ihn in 'seinem' Namen grüßte und einfach Arrogant zum Bankier ging fühlte er etwas anderes.
War es gar intresse? Wer war die Frau die gut 2 Köpfe kleiner war als er und sich traute einfach so zu handeln? Von Reuenthal... entgegnete sie ihm in einer gleichgültigen Stimmlage und ging mit ihm rRchtung Rahal. Ein intressantes Gespräch wie er es ungewohnt bei ihm war folgte. Als er dann vor Rahal stan wurde es ihm wieder klar... er war rückfällig geworden... Verdammt verdammt... in ihm tobte ein schlimmer Zwist, was war mit ihm los, war er gar krank?
Am nächsten Tag musste er klarstellen das sie so mit ihm nicht umgehen konnte obgleich sie von edlem Blute war und einen höheren Rang hatte. Doch als die Streitigkeiten zwischen den beiden sich vertieften schien es ihr gar zu gefallen das er sie so ruppig behandelte. Das sie vor Rahal geschafft wurden kam scheinbar gerade recht.... nicht lang dauerte es bis sie auf dem Gras lagen die Blicke gehoben zum Mond sich schließlich gegenseitig Wunden rissen nur um das Süße Blut voneinander zu beiseitigen.
Es war so fremd und gleich würde ein Ausenstehnder dies als eine Art von umgedrehten "Zärtlichkeiten" austausch halten. Das Blut der beiden durch Bisse und Kratzwunden vermischte sich und wurde über den Körper gemischt, er war wieder nicht er selbst... nun wusste er das erste mal wie er sich jedesmal so willenlos hat geben lassen. Es war der anblick frischen Blutes als es aus ihrem Hals und der Lippe quoll wie zuvor auch bei Nedleyne.
Er jedoch fernab seiner Gefühlslage und der blanken Lust die er dabei verspürte richtete sich auf und schliff Sulfir nach Rahal ehe er wortlos ging und sie bis zum heutigen Tag nicht wiedersah.
Vivien Vyrmon
Wieder schwor er sich nie wieder rückfällig zu werden auf eine ähnliche Art und weise... und doch war der vorfall mit Sulfir ein weiterer Schritt da es nicht bei Gesprächen blieb. Noch weniger lies er sich in den Städten blicken nur um der Gefahr aus dem Weg zu gehen solch etwas nochmals zu erleben.
Schließlich stand er auf dem Dach des Bankhauses als sein Blick auf eine vermummte Gestalt viel die an der Puppe Schläge und Zielgenaugikeit übte... er wollte doch lediglich einen Kampf mit einem gleichgestellten... Was er erntete waren trotz, beleidigungen und Arroganz. Wütend stapfte er die Stufen hinab als ihm die Frau in dem eng geschnürten Kleid entgegenstand...
Nalos aus dem Weg... Sprach er grollend zu ihr unter einem Düsteren Blick. He kleiner willst du sterben? Entgegnete sie ihm kühl... gewohnt unter einem Apathisch wirkenden Blick betrachtete er sie... seine Schläfen pulsierten und ein Nasenflügel zuckte wild. Sie nannte ihn kleiner und wollte sich dann auchnoch mit ihm anlegen? Ein tag zuvor der vorfall mit Sulfir... wenige Momente davor das freche Gör auf dem Dach?! Es reichte ihm... das würde er ihr heimzahlen.
Auf dem Feld nahe eines Waldes vor Bajard standen sie sich dann gegenüber, die mächtigen Breitschwerter gehoben.... sie wusste ja nicht mit welch vor blinder Wut beherrschender Kraft sie sich einließ.... Es dauerte in der tat nicht lange bis sie unter ihm lag und sich mit aller macht versuchte zu befreien....
GEHORCHE MIR MISTSTÜCK! Grollte es unter dem Visier hervor als er ihr beide Arme auf den Borden drückte. Dominanz ist man von ihm gewohnt doch als er jenes aussprach schien sie es nichtmehr für einen Machtkampf zu halten... ihr Blick hatte etwas merkwürdig amüsiertes und zugleich intressiertes. Nein... oohhhh nein... nicht nochmal.... nein nicht und nimmermehr....
Er erhob sich und ging zur Hauswand um sich umzuziehen, der große muskulöse Körper wurde mit einem Sprung umschlungen und sie hielt sich keifend und bohrend an ihm fest. Mistkerl! Unter einem abfälligen Gelächter zog er seine Rüste aus woraufhin sie nach hinten fiel... alleinig die Kettenbeine umschlungen des Mannes Hüfte und er brüllte auf als die Glieder sich fest in das Fleisch bohrten... er hätte sie mit leichtigkeit umbringen können doch irgendetwas hinderte ihn daran.
Aus einer Schlägerei wurde ein Blutgemisch und aus dem Blutgemisch die blanke Lust die beide umgab. Sie schienen so ungleich und doch gleichzeitig wollte keiner der beiden nachgeben... ein gewaltiger machtkampf bei dem sie sich ignorierten.. schlugen... quälten... enthielten. Diese Frau, sie brachte das Fass nun entgültig zum überlaufen, sein Willen war gebrochen. Blind und nicht mehr herr seines eigen folgte er ihr in die Herberge wo sie ihr Zimmer hatte.
Die Türe schloss sich, was zu hören war in den folgenden zwei Stundenläufen war nur dem Wirt vorbehalten.. ein Fremder würde denken das sich eine Horde Orks abmetzeln. Mit Blessuren wunden am ganzen Körper trat der sonst so kühle Zhertos aus dem Zimmer mit einem süffisanten lächeln auf den schmalen Lippen. 7 Stundenläufe haben sie am Stück mit einander verbracht, und sie kannten nichtmal gegenseitig die Namen....?
Also nein... nein das ging nicht er musste noch ihren Namen erfahren bevor er sie nie wieder sah... Bist du blöd Zhertos? Sprach er zu sich selbst als er daran dachte wie unsinnig es war erst ihren Namen erfahren zu wollen ehe er sie nie wieder sehen wollte. Doch so geschah es und als sie in der tat sprach das sie ihn nicht mehr sehen wolle da sie ihn nicht kannte hielt ihn etwas an ihrer Ferse bis er ihr den Namen gestand.
Wie aus dem konzept gerissen betrachtete er den Mann der scheinbar bei ihr in dem kleinen Zimmer hauste und vorgab nur ein bekannter zu sein... Was? Ist es ihr Mann? Dieses Miststück verda... mhrm... einige Machtkämpfe und rangeleien später fand sich Zhertos mit einer weiteren Dame in der Taverne zu Bajard wieder mit der er ungewöhnlich offen über seine 'sorge' des Mannes gegenüber hatte.... Es war klar ... das war NICHT Zhertos... Zhertos hielt all das was er die vergangenen Tage getan hatte für Schwächen...
Was von ihm übrig blieb war nur eine Hülle die willenlos einem Gefühl folgte das ihm fremd war... Eigenartig benahm er sich als sich dann noch mit dem Mann der bei ihr wohnte geschlägert wurde. Impulsiv durchbrach der gewohnte Zhertos den 'blinden' und schlug Vivien nieder. Sofort bereute er es, in sich braute sich ein düsteres Gewitter zusammen er nahm nichts mehr wahr... nicht die Kettenhandschuhe die auf seinen Kopf einprügelten, nicht die Flasche die auf dem selbigen zertrümmert wurde...
Alleinig wollte er sich um Vivien kümmern... warum war ihm unbegreiflich, als würde er von einem bösen Fluch gezwungen. Als sie ihm dann aber entgegenete auf des Mannes Wunsch hin, das es ihr leid tat was letzte Nacht geschehen war, schien selbst der 'falsche Zhertos' genug zu haben.. grollend verließ er die Taverne, immerwieder auf dem Weg in Richtung wald Kicherte er Apathisch auf gefolgt von einem Schizophrenen Grollen.
er musste nachdenken... nicht wie er sie zurückgewinnen konnte... er hielt es für das einfachste nach einer Methode zu suchen sie zu vergessen... schließlich fiel ihm das doch in der Vergangenheit so leicht.
(Fortsetzung folgt in: Gedanken aus einem Nebelschleier) [/signature][/i]
-
Zhertos Xedinon
Gedanken aus einem Nebelschleier
*Eine Gestalt irrt durch die Dunkelheit des Waldes. Wirre Worte kommen von seinen Lippen, dann ein gequälter Aufschrei. Die Fingernägel bohren sich in die Handballen und die Gestalt sackt zusammen. „Ich bin hier… ich bin hier“ whispert die Gestalt. „ Ich bin dein…“ Die Augen jenes Mannes wirken seltsam leer, matt. In ihnen spiegelt sich sein Geist…*
Nebelschwaden steigen auf… langsam verzieht sich der Dunst…
Ein leises Whispern… überall… umgibt mich…
Diese Stimme… durchdringend….
Mein Leben… kalt… so kalt…
Ich irre umher… durch das Labyrinth der Nacht…
Kein Stern leuchtet… stetige Dunkelheit…
Gefühle… wie eine Welle durchschwämmen sie mich…
Hass… Wut… es verzehrt mich…
Ein loderndes Feuer… allgegenwärtig
*Die Gestalt krallt die Hände in das Erdreich. „Ich bin dein!“ schreit er in die Nacht hinaus. Seine Hand fährt einer Klaue gleich an den Hals, hinterlässt einen blutigen Striemen. „Ich bin dein!“ schreit er erneut auf…*
Ich klammere mich an die Dunkelheit….
Eine Bewegung… schwarz… geschmeidig
Raubtierartig kommt es näher… katzenhaft
Aufblitzende Reißzähne… versenken sich in mein Fleisch…
Blut… es quillt hervor… ein siedend heißer Strom…
Ich gehöre dem Herrn… auf ewig…
Das Feuer verzehrt mich… brennt mich aus…
Zurück bleibt nichts… als Asche…
*Die Gestalt des Mannes bleibt erschöpft im Wald zurück, in sich zusammen gesunken. Sein Geist… Asche… wie ausgebrannt. Ein Flüstern im Wind… ist es real? „ Du bist mein...“*
Es ist was mich am leben hält.... auf ewig wirds so sein...
umschlingt die Dunkelheit... es schmerzt..... es tötet nicht...
es macht stärker... auf ewig.....
Nebelschwaden steigen auf… langsam verzieht sich der Dunst…
Ein leises Whispern… überall… umgibt mich…
Diese Stimme… durchdringend….
Mein Leben… kalt… so kalt…
Ich irre umher… durch das Labyrinth der Nacht…
Kein Stern leuchtet… stetige Dunkelheit…
Gefühle… wie eine Welle durchschwämmen sie mich…
Hass… Wut… es verzehrt mich…
Ein loderndes Feuer… allgegenwärtig
*Die Gestalt krallt die Hände in das Erdreich. „Ich bin dein!“ schreit er in die Nacht hinaus. Seine Hand fährt einer Klaue gleich an den Hals, hinterlässt einen blutigen Striemen. „Ich bin dein!“ schreit er erneut auf…*
Ich klammere mich an die Dunkelheit….
Eine Bewegung… schwarz… geschmeidig
Raubtierartig kommt es näher… katzenhaft
Aufblitzende Reißzähne… versenken sich in mein Fleisch…
Blut… es quillt hervor… ein siedend heißer Strom…
Ich gehöre dem Herrn… auf ewig…
Das Feuer verzehrt mich… brennt mich aus…
Zurück bleibt nichts… als Asche…
*Die Gestalt des Mannes bleibt erschöpft im Wald zurück, in sich zusammen gesunken. Sein Geist… Asche… wie ausgebrannt. Ein Flüstern im Wind… ist es real? „ Du bist mein...“*
Es ist was mich am leben hält.... auf ewig wirds so sein...
umschlingt die Dunkelheit... es schmerzt..... es tötet nicht...
es macht stärker... auf ewig.....
Zuletzt geändert von Zhertos Xedinon am Dienstag 30. Oktober 2007, 18:53, insgesamt 3-mal geändert.
-
Vivien Vyrmon
Das Ende
Das Ende
Sie warf ihm den Schlüsselbund zu. "Pass' gut auf mein Schmuckstück auf." Zalix nickte und schwor er würde gut acht geben. Sie blickte nicht zurück als sie sich herum wandte und die Siedlung für immer verlies.
Lange spielte sie mit den Gedanken all dies hinter sich zu lassen, doch an dem Abend wo sie Zhertos Bruder Arion traf, war es für sie klar. So sehr sie sich bemühte, sie konnte nicht vor ihrer Vergangenheit flüchten. Arion sprach sie auf Tugor an. Schmerz breitete sich in ihrer Brust aus und sie Begriff eines, sie musste gehen.
Am nächsten Tag noch packte sie ihre Sachen und verschenkte ihre sinnlosen Gegenstände an Arme. Sie ging wie sie in diese Gegend kam: Als eine Söldnerin, mit einem Schwert, einer Rüstung und Proviant.
Wohin es sie verschlug? Das wusste sie nicht. Sie lies diese Gegend, dieses Land.. dies alles hinter sich, sie lies ihre Liebe und ihre Leidenschaft hinter sich. Die sie nur zerfraßen und sie isolierten die Jahre über.
Nun war sie wieder die Söldnerin Vivien.
Sie warf ihm den Schlüsselbund zu. "Pass' gut auf mein Schmuckstück auf." Zalix nickte und schwor er würde gut acht geben. Sie blickte nicht zurück als sie sich herum wandte und die Siedlung für immer verlies.
Lange spielte sie mit den Gedanken all dies hinter sich zu lassen, doch an dem Abend wo sie Zhertos Bruder Arion traf, war es für sie klar. So sehr sie sich bemühte, sie konnte nicht vor ihrer Vergangenheit flüchten. Arion sprach sie auf Tugor an. Schmerz breitete sich in ihrer Brust aus und sie Begriff eines, sie musste gehen.
Am nächsten Tag noch packte sie ihre Sachen und verschenkte ihre sinnlosen Gegenstände an Arme. Sie ging wie sie in diese Gegend kam: Als eine Söldnerin, mit einem Schwert, einer Rüstung und Proviant.
Wohin es sie verschlug? Das wusste sie nicht. Sie lies diese Gegend, dieses Land.. dies alles hinter sich, sie lies ihre Liebe und ihre Leidenschaft hinter sich. Die sie nur zerfraßen und sie isolierten die Jahre über.
Nun war sie wieder die Söldnerin Vivien.
Zuletzt geändert von Vivien Vyrmon am Sonntag 10. Januar 2010, 23:07, insgesamt 1-mal geändert.
-
Zalix Lyrianwaar
- Beiträge: 0
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Als er die Schlüssel zugeworfen bekam, wusste er kaum seinen Dank auszusprechen. Er war doch erst wenige Tage in dieser Welt unterwegs und hatte Vivien am gestrigen Abend zum ersten Mal gesehen. Was sie wohl dazu bewegt hatte, gerade ihm alles zu vermachen?
Eine ganze Zeit lang saß Zalix nun noch vor seinem neuen Kamin in seinem neuen Wohnzimmer und starrte ins Feuer. Er hoffte, sie eines Tages vielleicht doch nocheinmal wiederzusehen. Er hatte ihr schließlich versprochen, sie noch auf einen Wein einzuladen..
Ob er diese Gelegenheit eines Tages vielleicht noch haben würde?
Eine ganze Zeit lang saß Zalix nun noch vor seinem neuen Kamin in seinem neuen Wohnzimmer und starrte ins Feuer. Er hoffte, sie eines Tages vielleicht doch nocheinmal wiederzusehen. Er hatte ihr schließlich versprochen, sie noch auf einen Wein einzuladen..
Ob er diese Gelegenheit eines Tages vielleicht noch haben würde?