Ein besonderes Geschenk

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Selina Talmar
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Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Ein besonderes Geschenk

Beitrag von Selina Talmar »

Lange saßen sie am Tisch und überlegten, was ein passendes Geschenk wäre. Zwischen ihnen lag Mariks Einladung. Doch wa skonnte man einem Jungen schenken, der nichts lieber wollte, als so sein wie sein Papa oder ein Ritter.
Irgendwann waren die Kerzen herunter gebrannt und das kleine Mädchen auch entlich eingeschlafen. Arsen uns Selina überlegten gerade auch ins Bett zu gehen als Selinas Blick auf den Dolch fiel, der während des Abends wir seine Gefährten auch geputzt und geschräft worden war, jedoch nun vergessen auf dem Tisch lag. Sie drehte den Dolch etwas hin und her, er verschluckte gerade zu das Licht und reflektierte nicht einen einzigen Funken. Ihr Blick ging zu Arsen udn sein grinsen sprach ihr aus der Seele. Sie waren sich wirklich zu ähnlich, als dass sie nun unterschiedlicher Meinung hätten sein können und warum eigentlich nicht?
Lachend legte sie den Dolch zurück. Es war also beshclossen. Doch ein Problem ab es dabei. Dieser Dolch stammte nicht aus einer Schmiede Gerimors, sondern aus ihrer Heimat. Und keiner von beiden wusste, ob die Schmiede hierzu Lande diese Kunst auch beherschten. Nun sie würden es auf einen Versuch ankommen lassen. Im Zweifel musste ja irgendwo in Büchern etwas dazu stehen. nur die Zeit wurde knapp, der Geburtstag war schon in zwei Tagen. Noch in der Nacht suchte Arsen seine Bücher durhc, ob er irgendwo etwas darüber fand und Selina saß mit angezogenen Knien vor dem Kamin, ein Buch auf den Knien und ein Blatt darüber udn skizzierte wie sie sich den Dolch vorstellte.
Am nächsten Tag machte sich Selian auf den Weg zum Handelshaus von Gerimor. Und zu ihrem Glück traf sie auch Amu Kanok an. Schnell hatte sie ihm irh anliegen dargelegt und wi esie fast erwartet hatten, er hatte noch nei so eine Klinge gefertigt, aber er wollte sein Bestes versuchen, jedoch würde etwas Zeit in Anspruch nehmen. Nun ja auch damit hätte sie rechnen müssen. Wobei sie nun nicht damit hätte rechnen können, dass der Herr eher wegen seiner Bekanntschaften so wneig Zeit hatte, als wegen seiner Aufträge. Nun sei es wie es sei, die Weibergeschichten gingen sie nichts an. Es tat ihr zwar leid Marik erst einmal zu enttäuschen, aber die Freude wäre dann um so größer, wenn er das Geschenk erst einmal in den Händen hielt.
Sie händigte Amu noch die Zeichnung aus udn versprach auch noch einmal nachzusehen, ob sie etwas finden könne zur Schwärzung. Es konnte ja nicht schaden, erfahrungen auszutauschen, auch wenn sie woanders her kamen.
Durchgefroren kam sie wieder nach Hause und sah direkt auf dem Tisch die Aufzeichnungen liegen. Auf Arsen war verlass. Wie gut, dass er soclhe Schrifften aufbewarte, denn irgendwann konnten sie ka nützlich sein. Am nächsten Tag fand sich eien Abschrift davon in Amus Briefkasten, auf dem Brief selber steht nur noch:
" Ich hoffe, das ist hilfreich, wenn nicht ist es interessant zu lesen. Selina" Das Schriftstück selber ist mit der unscheinbaren Überschrift versehen: " Kohle, Feuer und Blut"
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Amu Kanok
Beiträge: 111
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:41

Beitrag von Amu Kanok »

http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?p=342554#342554
Die letzten 2 Tage waren die Hölle, Eydis nahm ihn hart ran. Jeder Ausrutscher wurde hart bestraft. Immer und immer wieder musste er es wiederholen, bis sie zu Frieden gestellt war.
Hach eine kleine Erholungsphase kam ihm jetzt ganz recht, als lautes Rufen im Handelshaus nach Bedienung rief.

So erhob er sich schnell, blickt nochmal zu ihr zurück und eilte hinunter.
Selina.
Er musterte sie, diesmal ganz kurz und nicht so, wie es Rogan ihm beigebracht hatte. Heute war keine Zeit für seine Studien, es galt Eydis zufrieden zu stellen und alles aufzunehmen, was sie ihm beibrachte.
Also, wie konnte man einer Frau begreifbar machen, dass man wenig Zeit für sie haben würde und ihr nicht die erwartete Aufmerksamkeit schenken könne?
Man offerierte ihr die Wahrheit.
Eine Frau konnte nur akzeptieren wenn man schon mit einer anderen Frau zu Gange war.
So teilte er ihr mit, das er diese Woche mit diversen Damen schon sehr ausgebucht wäre und wenig Zeit für diese spezielle Arbeit hätte, denn ob er dazu am Morgen noch Kraft und Konzentration hätte, nachdem er die Damen verabschiedet hätte, könne er nicht sagen.
So setzte er seine harte Arbeit mit Eydis noch weiter fort, bis er erschöpft aber glücklich am Morgen, nachdem er aus dem Goldenen Lamm kam, in sein Bett fiel.
Sie hatte gute Arbeit geleistet, denn nun konnte er es wagen sich mit den anderen Damen die diese Woche noch auf seinem Plan standen auszutauschen.

Es blieb ihn sogar noch Zeit am Morgen, das Schreiben aus dem Postkasten des Handelshauses zu fischen die Zeichnungen zu studieren und versuchen einige Proben zu erstellen.
Aber es half nicht so ging es nicht. Er nahm das Buch mit zu seiner Oberlehrerin die wohl zur Mittagstunde aus ihrem Bett krabbelte und lies es sich vorlesen.

Dann machte er sich an das Werk. Eine Legierungsmischung nach der der anderen probierte er aus. Es war nicht ganz so einfach fremde Rohstoffe zu ersetzen. Es dauerte den ganzen Tag bis der Farbton stimmte. Doch noch immer war dieses Glänzen, wenn auch teilweise stumpf am Metall zu sehen. So schaute er sich nochmal genau die Bilder zur Herstellung dieses Stoffes an und versuchte herauszufinden, wie er denn die Kohle und das Blut in die Legierung bringen könnte. Alles für sich widersprach sich einfach und würde in einem riesen lichterlohen Feuerball aufsteigen. Also vergewisserte er sich wie die Vermischungen ausgeführt wurden.
Leider konnte er nicht ganz genau ermitteln welches Blut er zu verwenden hätte. Also mussten Zahlreiche proben besorgt werden. Vom Schweineblut bis Drachenblut hatte er sich alles beschafft.
Die Kohle wurde mit Blut getränkt, mit verschieden Erzen vermischt und in die Barrenform zum Einschmelzen gegeben.
In der ganzen Zeit hätte er fast vergessen, dass heute die erste Dame ihre Schuld einlösen müsse. Wahrscheinlich wäre er nervös den ganzen Tag durch das Handelshaus gelaufen.
So schaffte er es noch das Geburtstagsgeschenk für Marrik zu fertigen und würde es noch vor dem Treffen mit Simoen vor Adoran bei Inara und Marrik abliefern.
Zuletzt geändert von Amu Kanok am Mittwoch 6. Januar 2010, 13:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Malachai Schwarzmourne
Beiträge: 1606
Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04

Beitrag von Malachai Schwarzmourne »

Langsam Schritten die drei Männer durch die dunkle, von der Nacht behauchten Straße. Ruhig polterte der Pferdekarren hinter ihnen her, liess die eingefrorenen Pfützen leicht knacken und zerbersten, während der kalte Atem der Pferde eine weiße Schneise in der Luft bildeten.
"Wer zum Geier bestehlt uns zur Nacht zur Arbeit?"
"Sei ruhig Willy, denk an den Bonus, den man uns versprochen hat."
"Und zudem, ist es vor Adoran...also hört auf, nun mit irgendwelchen Schauergeschichten anzufangen."
"Ja Chef."

Langsam bogen Sie um die Ecke, als sich in der Ferne schon der Hof offenbarte.
"Das muss er sein, Gestüt Tiefenbach."
"Ich habe gehört, die Dame des Hauses sei eine herzensgute, schöne Frau..."
"...und der Ehemann wohl ein dubioser, eiskalter Mörder."

"Ruhe ihr beiden...lasst das...und solange er bezahlt, ist er ein einfacher Mensch für uns. Wir machen unsere Arbeit, lassen hochnäsiges Gehabe links liegen und gehen mit viel Gold heim."
Die beiden nickten.
Nach den wenigen Metern blieben Sie vor dem Hause stehen.
"Und nun?"
Der, der sich Willy schimpfte, schriekte leise auf, als Malachai wie aus dem nichts aus der Dunkelheit hervortrat.
"Wohlen Abend edle Handwerker, es erfreut mich, dass ihr meiner bitte nachgekommen seit."
Einfache Kleidung ziert seinen Körper, um seiner Hüfte eine Gürteltasche, aus welcher einige Werkzeuge hervorlugten.
Die drei Handwerker staunten nicht schlecht, und so begann man die Arbeit aufzunehmen.
Baumaterialien wurden vom Karren geladen, aufgestappelt und dann miteinander verschraubt und zusammen gehämmert. Stetig durch Anweisungen von Malachai, der sich nicht zu fein war, mitanzupacken und schon nach kurzester Zeit war die Stimmung warm und herzlichst.
Jegliche Bedenken an einen Mörder verschwanden, im Gegenteil, bewunderten Sie die Leistungen ihres angeblichen Auftragsgebers und genossen es, nicht wie Leibeigene behandelt zu werden, sondern sinnvolle Unterstützung zu bekommen.
Ideen wurden rege getauscht, was Malachai vorschlug, wurde bei missgefallen ausdiskutiert und er nahm gerne Änderungsvorschläge der erfahrenen Männer an. Man stellte sich auf eine Leiter der Hierarchie, stetig bedacht, die Meinung des anderen zu respektieren und ebenso auch die Wünsche.
Einer, war ganz besonders...ruhe...es sollte so leise wie möglich sein. Schwer für Handwerker, die es gewohnt sind, mit voller Kraft auf einen Nagel einzuprügeln wie ein Ritter auf den Drachen. Und dennoch, fand man Lösungen.
Rostige Schrauben wurden geölt, Hämmer mit Stoffen bedeckt und während die Nacht seine Bahnen zog, nahm etwas großes Gestalt an.
"He Malachai...du bistn fleissiger Handwerker...scheinst das schon oft gemacht zu haben he?", brummte es freundlich von Willy heraus.
"Ja...habe schon 2 Häuser und eine Burg hinter mir.", lachte Malachai fröhlich heraus.
"Eine Burg? Meine...nicht schlecht, so jemand wie dich, kann der Chef sicher gut gebrauchen...willst nicht mal fragen, ob er Arbeit für dich hat?"
Wieder ein lächeln, kurz kam der Gedanke in ihm hoch. Das einfache Leben...ehrliche Arbeit, für die man sich nicht schämen musste. Sorgenfrei, vor jeglichen, unmenschlichen Problemen. Ja, es war ein schöner Gedanke, wie gerne hätte er dem Zugestimmt, wie gerne hätte er es angenommen, eine Arbeit, als einfacher, guter und ehrlicher Handwerker. Er genoss die Nacht, die Arbeit...zu wissen, man tat etwas gutes, ohne dass andere darunter leiden mussten. Dass die Konsequenzen reine Freude hervorrufen...und nicht gefahr laufen, in Trauer umzuschlafen.
"Ja...wäre ein guter Gedanke.", entfleuchte es ihm lächelnd, als er weiter sich der Bretter annahm.
Die Nacht began, sich dem Ende zu neigen, die ersten Vögel begannen, ihr Lied zu zwitschern und sich aufzumachen, nach Essen zu suchen, was viele vor ihre Häuser in Honig verklebt hängen hatten.
Die Sonnenstrahlen durchstreiften den weißen Schnee und so unbeschwert, so schön kam es ihm lange nicht mehr vor.
Die Gedanken zierten seinen Kopf, er blickte über seine Schulter auf das Haus, wissend, dort war seine Familie.
Er genoss es, ein Handwerker zu sein, er freute sich, auf die strahlenden Gesichter, während er sich den Schweiß von der Stirn wischte.
Ja, er malte sich das Bild aus, wie er nach einem langen, anstrengenden Arbeitstag auf einem Bauplatz heim kam, seine geliebte Inara umarmte und küsste, die schon ein schönes, warmes Mahl bereitet hatte. Wie er den stürmischen Marick in Empfang nahm und ihn ein Holzschwert und ein Holzschild überreichte, dass er in seinen Pausen aus dem Restholz schnitzte und sägte. Es wäre das Paradies auf Erden.
Doch es war nur ein Traumdenken, nie, könnte er ein einfaches Leben geniessen, nie, könnte er einfach nur einer unter vielen sein, einfach nur Leben...und einfach nur unbeschwerrt lieben.
Er blickte auf das Geschaffene, es war fertig und ragte empor in den Himmel. Er hoffte so sehr, dass Sie leise genug waren, so dass Marick nichts mitbekam.
Man schüttelte sich stolz die Hände, klopfte sich anerkennend auf die Schulter und fühlte sich einst....4 Männer, die ein Geschenk schufen für ein Kind, dass heute Geburtstag hatte.
Malachai streifte sich die Robe über und griff in seine Tasche, 3 große, dicke Beutel mit klimpernden Inhalt hervorholend und Sie überreichen wollend.
Jeder nahm ein, Sie blickten hinab auf die Beutel und schauten dann sich an, ehe die beiden anderen ihre Beutel zurückreichten.
"Nur die Materialien.", sagte der Chef lächelnd.
"Aber...", wollte Malachai widersprechen.
"Du...für Gleichgesinnte, nimmt man kein Gold...es war für uns das erste mal wohl keine Arbeit, sondern ein Vergnügen und dafür nehmen wir kein Gold."
Seine Mitarbeiter nickten, Malachai lächelte. Er wusste, diskutieren brachte nichts und so steckte er die anderen beiden Weg.
"Vielleicht Jungchen, wenn du magst, rufe ich dich gerne auf einige unsere Baustellen, wenn wir helfende Hände brauchen...dann kannst dich revanchieren." Der alte lächelte, ehe er ihm die Hand reichte und man sich bei Sonnenaufgang verabschiedete.
Leise rollend, durch den Verlust des Ladegwichtes erheblich leichter, entschwanden die 3 Arbeiter mit ihrem Pferdekarren und Malachai, der nun das Bollwerk für ein schönes Feste bei Sonnenschein erblickte, war einfach nur glücklich.
"Alles gute zum Geburtstag...mein Sohn", sagte er leise, ehe er ins Haus ging.
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