1.) Varuna und der hohe Rat
Noch immer stand das kleinwüchsige junge Mädchen etwas verloren in dieser belebten, großen stadt. Den Kopf meist gestreckt und das gesicht nach oben gerichtet, untersuchte sie dann emsig nicht nur die ihr entgegenkommenden gestalten, sondern auch die Fenster, mauern und Balkone der unzähligen gebäude ab.
Vielleicht würde sie ja doch den Wachherren Ian wiederfinden, der ihr zuletzt den weg wies oder das Fräulein Julia, welche ihr freundlich auskunft und sogar eine einladung ins Hause Vamrock gab.
Allerdings schien die Hoffnung des kleinen Schneiderlehrlings hier vollends aufgebraucht, denn Varuna schien das zarte Mädchen wie ein riesiger Rachen zu verschlingen. Die kindliche Miene Mhios verzog sich langsam zu einem etwas weinerlichen gesicht. Wie sollte sie denn hier auch nur irgendwie wieder herausfinden?
Leise schluchzend ließ sich die kleine Person von der anonymen masse an mehr oder minder geschäftigen bürgern mitreissen und erst, als sie das dritte Zelt neben sich gewahrte, blieb ihr das wimmern im halse stecken.
Sie war am Marktplatz... und dort in der mitte patrouillerte emsig ein gutmütig dreinblickender gardist. Schnell wischte sie die Tränen fort und rannte dem mann entgegen.
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Farbspiel, Stofflaken und Mhio mittendrin
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Mhio Mirillian
2. Das treffen der Schneider und die Folgen
Zwar war das treffen der Schneidermeister nicht wirklich das gewesen, was sich das Mädchen erhofft hatte, jedoch gestabd sie sich nun lächelnd ein, dass sie sehr froh war, an diesem teilgenommen zu haben.
Lächelnd ließ sie gerade die gebliebenen eindrücke noch auf sich wirken und hörte fast jetzt noch das Gemisch der beiden stimmen in ihren ohren. Aalina die fast rebellisch stolz und alles andere als kleinlaut noch gen Gelärme vor der türe wetterte und Luciana, welche sanft und dennoch nicht minder edel mit ihr redete.
Sicher, man musste das ganze treffen nun doch verschieben und leider war genau das dann der termin, an welchem sie selber unter dem hochzeitsbaume tanzen würde und ihre vorherige Lehrmeisterin mit glückwünschen überhäufen konnte. Fast kindisch kichernd rief sie sich hierbei auch gedanklich nahe, dass auch sie eines tages wohl heiraten würde und dass Luciana selber auch gegen ende des wochenlaufes heiraten wollte.
Ein weiteres Mal sprangen ihre Gedanken zurück zur anstehenden Schneiderversammlung und innerlich hoffte sie sehr, dass Luciana sie nicht vergessen und die anwesenden Schneidermeister fragen würde ob doch jemand vielleicht einen Lehrling in der Werkstatt nötig hätte. Sie selber wollte doch so gerne weiterhin mit all den schönen Stoffen und bunten Farben arbeiten. Wollte Kleider entwerfen, sticken und nähen, nähen, nähen.
Seufzend schritt sie nun gen Dock auf der suche nach einem schiff, welches sie gen alte heimat bringen würde. Bei ihrer Rückreise dann würde ja schon alles entschieden sein und Luciana hatte versprochen ihr einen brief im Gasthaus zu hinterlegen. Grinsend wusste sie nun schon, was ihre erste handlung nach der reise wohl sein würde und wohin ihre kleinen füsse sie zuerst tragen würden.
Doch jetzt galt es erst einmal zu feiern...
Zwar war das treffen der Schneidermeister nicht wirklich das gewesen, was sich das Mädchen erhofft hatte, jedoch gestabd sie sich nun lächelnd ein, dass sie sehr froh war, an diesem teilgenommen zu haben.
Lächelnd ließ sie gerade die gebliebenen eindrücke noch auf sich wirken und hörte fast jetzt noch das Gemisch der beiden stimmen in ihren ohren. Aalina die fast rebellisch stolz und alles andere als kleinlaut noch gen Gelärme vor der türe wetterte und Luciana, welche sanft und dennoch nicht minder edel mit ihr redete.
Sicher, man musste das ganze treffen nun doch verschieben und leider war genau das dann der termin, an welchem sie selber unter dem hochzeitsbaume tanzen würde und ihre vorherige Lehrmeisterin mit glückwünschen überhäufen konnte. Fast kindisch kichernd rief sie sich hierbei auch gedanklich nahe, dass auch sie eines tages wohl heiraten würde und dass Luciana selber auch gegen ende des wochenlaufes heiraten wollte.
Ein weiteres Mal sprangen ihre Gedanken zurück zur anstehenden Schneiderversammlung und innerlich hoffte sie sehr, dass Luciana sie nicht vergessen und die anwesenden Schneidermeister fragen würde ob doch jemand vielleicht einen Lehrling in der Werkstatt nötig hätte. Sie selber wollte doch so gerne weiterhin mit all den schönen Stoffen und bunten Farben arbeiten. Wollte Kleider entwerfen, sticken und nähen, nähen, nähen.
Seufzend schritt sie nun gen Dock auf der suche nach einem schiff, welches sie gen alte heimat bringen würde. Bei ihrer Rückreise dann würde ja schon alles entschieden sein und Luciana hatte versprochen ihr einen brief im Gasthaus zu hinterlegen. Grinsend wusste sie nun schon, was ihre erste handlung nach der reise wohl sein würde und wohin ihre kleinen füsse sie zuerst tragen würden.
Doch jetzt galt es erst einmal zu feiern...