Der Anfang eines langen Weges

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Ian Vondran

Der Anfang eines langen Weges

Beitrag von Ian Vondran »

Sichtlich erleichtert, doch keineswegs zufrieden begab er sich auf den Weg nach Hause. Einmal mehr hatte es nur so aus ihm herraus gesprudelt, sodass die eigendlich bedeutenden Worte in jener Audienz wohl untergegangen waren. Was musste er auch so uebereifrig sein? Toerricht war es von ihm nicht abzuwarten, sich nicht zu gedulden. Doch wollte er einfach dies' Gespraech. Er wollte seinem Grafen gegenueber stehen und jenem seine Loyalitaet, seine Dienlichkeit erweisen. Gewiss wuerde der Graf jenes zu schaetzen wissen, dachte er sich zumindest und schob das Tor zu seinem Anwesen auf. Nachdenklich schlaenderte er ueber die steinerne Bruecke, die den schon etwas zugewachsenen Teich passierbar machte.

>>Gehet zu einnem von Euch auserwaehlten Ritter von denen Ihr gesprochen habt, und erbittet jenen Euch das Rittertum zu lehren.<< So oder so aehnlich waren die Worte, die man zu ihm gesprochen hatte, jener Adrian von Hohenfels, Graf der Grafschaft von Hohenfels.

Und das wuerde er auch. Schon schwebte ihm der Name jenes Ritters im Sinne, der ihn lehren sollte, der ihm zeigen sollte was es heisst ein Ritter zu sein, am Hofe der Koenigin und des Grafen zu dienen, seine Loyalitaet zu erweisen. In der Hoffnung dass jener sich ihm annehmen wuerde, schloss er beilaeufig die Haustuere auf und trat hinein.
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