Man hörte es in der Gemeinschaft munkeln.
Anghar ist noch immer nicht da.. Ja, wo ist Anghar?.. Wollte er nicht heute Abend erscheinen?.. War er nicht mit Manar weg?!..
Selbst Ciesa wurde langsam misstrauisch und von Stunde zu Stunde gefiel ihr der Gedanke nicht das Anghar weg war.
Dennoch wartete sie weiter ab, Teleri oder irgend wer anders würde sicher sagen wenn was ist.
Eigentlich wollten sich die Oberhäupter ja besprechen, auf Grund des Sol`Noir Baus.
Nun vertagt man es aber und man würde noch bis zum nächsten Abend warten bis man langsam Suchtrupps und Spione los schicken würde um heraus zu finden was los war....
Wispern unter der Sol`Noir
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Anghar Takgon
Anghar und Manar gingen ahnungslos auf Rahal zu. Vor dem Tor war einiges los, einige Bruderschaftler und die Wachsoldaten waren dort versammelt. Sie gingen an ihnen vorbei und scheerten sich erst nichts um das Gebrüll, konnten es nicht mit ihrem Erscheinen in Verbindung bringen. Die Soldaten eilten hinterher, vornheran der Preafector selbst. Doch wie es in diesen Tagen des öfteren für die Beiden kam, wurden sie festgenommen. Unter Gebrüll und mit harten Stößen wurden sie in das Wachkastell der Garde geführt und dort in einen Kerker geschmissen. Anghar bekundete immer wieder das er nicht wisse was vor sich ginge. Er erntete jedoch nur böse Blicke und einige humorlose Lacher. Der Preafector lies ihn in die Folterkammer bringen wo er verhört wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt war sein Stolz und seine Tapferkeit echt gewesen, doch als er nun die Folterwerkzeuge erblickte, noch dazu den Preafector und seine Begleiterin, wurde ihm mulmig. Er hielt die Palissade aus Stolz und Unerschütterlichkeit weiterhin aufrecht, doch war es nur um sein Gewissen zu schützen. Als er weiterhin bekundete, das er nicht wisse was sei, wurde er als Narr geschimpft. Er wurde über Angriffe der Sol'Noir gegenüber Rahal aufgeklärt sowie über den Raub einer Robe der Bruderschaft. Anghar schüttelte den Kopf und versicherte, das er damit nichts zu tun habe, weder noch die Sol'Noir. Er schätzte, das dies ein Racheakt der beiden Schwestern sei und nicht der ganzen Gilde aufzuschulden sei. Der Preafector forderte, das Anghar trotzdem dafür einstehen sollte. Anghar willigte ein. Dennoch zeigte er sich gütig und machte ein Angebot; Anghar sollte sich die höchste Position der Sol'Noir aneignen und danach Ciesa und Luczilla aus dieser verbannen. Anghar lehnte diese Option aufgrund des Kodex, der Ehre und der Brüderlichkeit ab. Ihm wurde mit lebenslänglicher Haft gedroht, dann warf man ihn in den Kerker, in dem sich noch immer Manar aufhielt. Er würde sein Schicksal teilen. So verging Stund um Stund, bis ein gelb berobter Mann hereintrat. Er blickte in die Zelle und bekundete sein bedauern ob der misslichen Lage und versicherte, ihm helfen zu wollen. Was dabei herauskam war aber nichts anderes als das selbe Angebot des Preafectors, nur noch einmal sanfter dargestellt. Obwohl Anghar auf dieses Angebot nicht einging, blieb der Mann. Lange Zeit beobachtete er ihn, als wolle er ihn studieren. Dann sprach er mit Anghar über Dinge, die eigentlich nur wenige kennen sollten. Dinge seiner Vergangenheit. Einer Vergangenheit, die er vergessen wollte. Der berobte kannte ihn gut und machte daraus keinen Hehl. Immer wieder sprach er nun auf ihn ein, stellte ihn vor Fragen. Fragen, die er sehr wohl beantworten konnte, es aber nicht wollte. Wenn er ehrlich zu sich war, er wollte die Antworten eigentlich vergessen. Auf einmal sprach der berobte von einem Schüler Anghars, und ob er ihn vergessen hätte. Da horchte Anghar auf und musterte ihn eindringlich. Dann schoss ihm wieder die Vergangenheit durch den Kopf.
"Letast..", hauchte er aus und auf einmal war seine Palissade der Unantastbarkeit gebrochen. Er blickte verloren durch Letast hindurch, und dieser Schwang die Kaputze in den Nacken. Nun blickte er auf das jugendliche Gesicht seines eifrigesten Schülers. "ja ich bin es, alter Lehrer" meinte er fast fröhlich. "Du hast mich viel gelehrt und Alatar hat es noch verbessert. Ich danke dir, Anghar". Er lachte und es kam schaudernd von den Wänden wieder auf ihn zurück, als wolle es ihn eindrängen und niederschlagen. "Aber..ich hatte für dich einen anderen Weg vorgesehen. Den Weg der Freiheit", sagte Anghar, doch er hauchte die Worte nur noch heraus. Die Kraft verliess ihn. "Aber Anghar, ich bin frei." meinte daraufhin Letast. "Du wandelst auf dem falschen Weg. Alatar ist hier und umgiebt dich. Er ist in dir, ich spüre deinen Zorn. Du bist blind! Sieh doch den Weg der Wahrheit!" Anghar jedoch blickte auf eine Stelle hinter Letast und langsam fiel er auf die Knie. Die Worte hatten ihn hart getroffen. Gebrochen murmelte Anghar "Nein..", und fiel daraufhin gänzlich auf den Boden des Zellenbodens. Das letzte was er vernahm war ein Lachen, welches erneut von den Wänden auf ihn hernieder schallte und ihm das Bewusstsein raubte. Letast hatte geschafft was nur er allein vermochte. Er hatte Anghar getroffen und ihn arg bewegt.
Am Nächsten Morgen wachte er in einer Ecke der Zelle auf. Er blickte sich um. Manar lag noch immer auf dem dünnen Strohbett. Der Hunger plagte ihn, den die Gardisten hatten ihm nach einigen gepfefferten Bemerkungen über Alatar jegliche Nahrung versagt. Er musste Nachdenken...
"Letast..", hauchte er aus und auf einmal war seine Palissade der Unantastbarkeit gebrochen. Er blickte verloren durch Letast hindurch, und dieser Schwang die Kaputze in den Nacken. Nun blickte er auf das jugendliche Gesicht seines eifrigesten Schülers. "ja ich bin es, alter Lehrer" meinte er fast fröhlich. "Du hast mich viel gelehrt und Alatar hat es noch verbessert. Ich danke dir, Anghar". Er lachte und es kam schaudernd von den Wänden wieder auf ihn zurück, als wolle es ihn eindrängen und niederschlagen. "Aber..ich hatte für dich einen anderen Weg vorgesehen. Den Weg der Freiheit", sagte Anghar, doch er hauchte die Worte nur noch heraus. Die Kraft verliess ihn. "Aber Anghar, ich bin frei." meinte daraufhin Letast. "Du wandelst auf dem falschen Weg. Alatar ist hier und umgiebt dich. Er ist in dir, ich spüre deinen Zorn. Du bist blind! Sieh doch den Weg der Wahrheit!" Anghar jedoch blickte auf eine Stelle hinter Letast und langsam fiel er auf die Knie. Die Worte hatten ihn hart getroffen. Gebrochen murmelte Anghar "Nein..", und fiel daraufhin gänzlich auf den Boden des Zellenbodens. Das letzte was er vernahm war ein Lachen, welches erneut von den Wänden auf ihn hernieder schallte und ihm das Bewusstsein raubte. Letast hatte geschafft was nur er allein vermochte. Er hatte Anghar getroffen und ihn arg bewegt.
Am Nächsten Morgen wachte er in einer Ecke der Zelle auf. Er blickte sich um. Manar lag noch immer auf dem dünnen Strohbett. Der Hunger plagte ihn, den die Gardisten hatten ihm nach einigen gepfefferten Bemerkungen über Alatar jegliche Nahrung versagt. Er musste Nachdenken...
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Naia
Seid nun mehr wie 12 Stunden saß oder mehr lag Naia auf der kleinen Bank vor Anghars Haus.
An allen Orten hatte sie schon gesucht, alle Orte wo sie ihn schonmal gesehen hatte. Gildenmitglieder auf ihrem Weg, hatte sie gefragt, doch keiner wusste wo er war und wann er wiederkehren würde.
Bangen machte sich in ihrer Seele breit, wo war er, war er gekränkt von ihrem tun am Tag ihrer abreise.
Hätte sie bei ihm bleiben sollen?
Hätte sie vielleicht den worten seiner Schwester mehr glauben schenken sollen?
Hätte sie mit ihm gehen sollen in sein Haus, wenn er gefragt hätte?
Tausend fragen huschten in Naias Kopf umher und auf keine gab es eine antwort.
Dunkelheit war über das Land gebrochen und immernoch saß sie auf der Bank in eine Decke gehüllt und dachte an den Mann für welchen ihre Seele zu leben schien und langsam kroch der Schlaf in ihren Körper ein und hob sie auf eine Wolke des Traumes.
Ein Traum, der sich wie jeder der letzten Tage nur um den einen Mann drehten.
Morgen würde sie wieder nach ihm suchen und denn darauffolgenden auch, solange, bis sie ihn gefunden hat, ihr Zauberwesen...
An allen Orten hatte sie schon gesucht, alle Orte wo sie ihn schonmal gesehen hatte. Gildenmitglieder auf ihrem Weg, hatte sie gefragt, doch keiner wusste wo er war und wann er wiederkehren würde.
Bangen machte sich in ihrer Seele breit, wo war er, war er gekränkt von ihrem tun am Tag ihrer abreise.
Hätte sie bei ihm bleiben sollen?
Hätte sie vielleicht den worten seiner Schwester mehr glauben schenken sollen?
Hätte sie mit ihm gehen sollen in sein Haus, wenn er gefragt hätte?
Tausend fragen huschten in Naias Kopf umher und auf keine gab es eine antwort.
Dunkelheit war über das Land gebrochen und immernoch saß sie auf der Bank in eine Decke gehüllt und dachte an den Mann für welchen ihre Seele zu leben schien und langsam kroch der Schlaf in ihren Körper ein und hob sie auf eine Wolke des Traumes.
Ein Traum, der sich wie jeder der letzten Tage nur um den einen Mann drehten.
Morgen würde sie wieder nach ihm suchen und denn darauffolgenden auch, solange, bis sie ihn gefunden hat, ihr Zauberwesen...